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    Gegessen, Getestet

    Mövenpick Feine Pâtisserie Caramel

    Frau Wu und ich stehen ja ziemlich auf Karamell. Karamellbonbons, Karamellkuchen, Karamelleis, Karamellaufstrich – die Liste könnte noch ewig weitergeführt werden. Kein Wunder, dass mir der letzte selbst gebackene Kuchen mit dem Pinienkernkaramellüberzug so gut geschmeckt hat …

    Logischerweise war es also nicht meine Schuld, dass vor zwei Wochen eine Packung Mövenpick Feine Pâtisserie Caramel Kekse im Einkaufwagen landete. Ich konnte einfach nicht anders, von freiem Willen war da nichts zu spüren, irgendwas muss in meinem Hirn falsch gepolt sein. Regulär kostet die Packung 2 €, zu meinem Glück lag sie in der „mich-will-keiner-und-ich-laufe-bald-ab-Kiste“ für 1,40 €. Die Inhaltsmenge ist allerdings SEHR übersichtlich – läppische 85 g Kekse, das ergibt dann die schier unglaubliche Menge von 14 Stück. Read more

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    Gegessen, Getestet, Getrunken

    Neulich im Supermarkt

    Ein besonderes Highlight eines jeden Urlaubs ist für mich der Besuch ausländischer Supermärkte. Mit großen Augen und debilem Grinsen stehe ich dann vor den Regalen und bestaune voller Freude die Absurditäten und Delikatessen, dich sich vor mir türmen. Angesichts des bevorstehenden Florida-Trips bin ich schon ganz hibbelig und freue mich auf neue aufregende Supermarktbegegnungen.

    Ein kleines Highlight dieser Art konnte ich am letzten Wochenende sogar hier in München erleben. Ich war zwar nicht in einem ausländischen Supermarkt (wobei der Einkauf beim großartigen italospanischen Lebensmittelmarkt Mitte Meer vor einiger Zeit durchaus auch einen eigenen Post verdient hätte), aber zumindest in einem, dem ich bislang keine Aufmerksamkeit geschenkt hatte: dem Kaufland. Klingt jetzt wahrscheinlich eher unspektakulär und auch der etwas schmuddelige „Used-Look“ des Marktes lädt auf den ersten Blick nicht unbedingt zum Einkauf ein, aber überraschenderweise ist das Warenangebot ziemlich gut und vor allem abwechslungsreicher als in den „normalen“ Supermärkten der Umgebung. So konnten wir tatsächlich einige Neuentdeckungen machen und manch langersehnte Rarität landete endlich im Einkaufswagen. Hier ein kleiner Ausschnitt unseres Einkaufs: Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    El amor entra por la cocina – Burritos und Tortillachips im Condesa

    Nachdem ich gerade das hervorragende, 30 Jahre umspannende War-on-Drugs-Epos „Tage der Toten“ von Don Winslow gelesen hatte, in dem Mexiko zur Hauptsache aus Machismo, Korruption und Leichen besteht, war der Besuch in Münchens vermutlich jüngstem mexikanischen Imbiss eine willkommene Horizonterweiterung. Condesa heißt der kleine Laden und schon der Untertitel Gourmet Tacos & Burritos verspricht qualitativ hochwertiges Fastfood.

    Condesa mexikanisch essen in MünchenDer kleine Imbiss liegt direkt an der Münchner Freiheit und ist mit seinem pinken Ladenschild eigentlich nicht zu verfehlen.

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, München

    Sushi to go: Sasou

    Nachdem ich in vor ein paar Tagen meine Mittagspause damit verbrachte, im Turbotempo letzte Ostergeschenke einzukaufen und mich ohnehin schon in der Münchner Innenstadt befand, beschloss ich, auf dem Rückweg zur Arbeit einen kurzen Zwischenstopp bei Sasou einzulegen. Sehr zentral am Marienplatz und neben dem Apple Store gelegen, bietet das kleine panasiatische Schnellrestaurant eine ganz gute Auswahl an Ramen- und Udonsuppen, Salaten, Fingerfood und Sushi. Schön ist hier vor allem das Angebot an fischlosem Sushi, es gibt Röllchen mit Avocado, Gurke, getrockneten Tomaten, Rettich, Kürbis und Tofu – da freut sich das Veggie-Herz und eine Packung mit sechs Inside-out Maki (Tofu, Gurke, Avocado und Dill) landete in meiner Tasche. Seit Kurzem bin ich größter Fan von Horenso Goma-ae, einem japanischen Spinatsalat mit Sesamsoße, und für den von Sansaro könnte ich sterben (sabber)! Umso größer war die Freude, dass auch Sasou diesen Salat zum Mitnehmen anbietet. Ganz billig ist das Essen hier allerdings nicht. Die vegetarische 6er Sushi-Box gibt es für 5 €, den Spinatsalat für 3,30 € – für ein etwas abwechslungsreicheres Mittagessen schon okay, denke ich.

    Sushi und Spinatsalat zum Mitnehmen Sasou MünchenLecker Mittagessen stilecht am Schreibtisch

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    Gekocht

    Pimp your Ramen

    Nein, der Titel ist kein Hinweis auf meine leichte Rechtschreibschwäche, sondern bezieht sich auf Ramen – koreanische Nudelsuppen. In diesem Fall Instant-Nudelsuppen. Während man im Supermarkt normalerweise nur die Auswahl zwischen verschiedenen winzigen YumYum-Tüten hat, gibt es in den Asiaspezialitätenläden (in München z.B. rund um den Rosenheimer Platz und den Gasteig) immer ganze Regale von unterschiedlichen Sorten. Da es sich üblicherweise um Importe handelt, kann ich beim Einkaufen nur nach den Bildern auf der Packung gehen und habe so im Laufe der letzten Jahre einige Favoriten gefunden. Auf keinen Fall empfehlen kann ich jedenfalls alle Sorten mit Meeresfrüchten, alleine der Geruch verdirbt mir den Appetit. Meine Lieblingssuppe Jin Ramyon von Ottogi (ein wenig scharf, mit Rindfleischgeschmack und Pilzaroma, glaube ich, zumindest sieht man das auf dem Bild) habe ich bisher in München nur selten gesehen und war umso glücklicher, als ich sie vor ein paar Wochen im Regal eines bisher noch nicht besuchten Ladens entdeckte. Da landeten natürlich gleich mehrere Packungen im Korb.

    Instant Ramensuppe pimpenSo kann auch die Glutamatbombe Instant-Ramensuppe schmackhaft aussehen

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    Gebacken

    Chai-Tea-Mini-Cupcakes & Buttermilk-Cupcakes: On goes the cupcake madness

    Wie angekündigt, mussten nach den ersten beiden Backerfolgen dank Marthas Hilfe* nun auch das neue Mini-Muffin-Blech ausgepackt und die Chai-Tea-Mini-Cupcakes -probiert werden. Dies war außerdem die perfekte Gelegenheit, sich bei seinen ArbeitskollegInnen einzuschleimen, die daraufhin gleich nach dem Rezept fragten. Also, here we go …

    Chai-Tea-Mini-Cupcakes Rezept Martha StewartYummy Chai-Tea-Cupcakes Read more

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    Gekocht

    Spaghetti mit Tomaten, Rucola und Pinienkernen: „Und mit einem Mal war die Erinnerung da“

    Spätestens seit Proust und den Madeleines wissen wir, dass Essen und Erinnerung untrennbar miteinander verbunden sind. Bestimmte Gerichte oder auch nur ihr Geschmack oder der Geruch rufen vermeintlich vergessene Episoden aus den Tiefen unseres Gedächtnisses ab. Manches Essen ist für mich deswegen für immer mit bestimmten Orten oder Zeiten in meinem Leben verbunden. Bei Käsenudeln muss ich zum Beispiel sofort an die erste Wanderfahrt mit meiner Pfadfindergruppe denken.

    Ein solch erinnerungsträchtiges Gericht sind auch die Spaghetti mit Tomaten, Rucola und Pinienkernen, die Frau Wu und ich das erste Mal vor gut vier Jahren in Spanien, während einer wunderbaren Woche in Barcelona, gegessen habe. Wir hatten zu sechst ein Apartment in der Altstadt gemietet und neben einem Besuch im Stadtmuseum ist mir vor allem das Essen in Erinnerung geblieben: Baguette mit Aioli am Strand, Bagels zum Frühstück, feinste Kakaospezialitäten nahe der Sagrada Familia, Tapas und Eis mit Dulce de leche am letzten Abend und die Dinge, die wir in unserer mager ausgestatteten Küche zubereitet haben. Neben gebratener Dorade mit olivenölgetränktem Ofengemüse waren es vor allem die einfachen, aber wirkungsvollen Nudeln, die auf einen Vorschlag von Herrn E. zurückgingen und deren Zutaten wir im benachbarten Mercado frisch und günstig erwarben. Nach Längerem haben wir das Ganze gestern Abend mal wieder gemacht und ich wollte sofort wieder zurück nach Spanien.

    Spaghetti mit Rucola, Tomaten und Pinienkernen Rezept Feed me up before you go-go Read more

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    Gebacken

    Backen mit Martha Stewart

    Martha Stewart, der Inbegriff der American Housewife, hat offensichtlich ihren Gefängnisaufenthalt sehr sinnvoll genutzt. Aus dem Knast kam sie mit vielen schönen Backideen – einige davon hat sie in dem grandiosen Buch Martha Stewart’s Cupcakes* versammelt. Der beste Mensch der Welt hat mir kürzlich dieses kleine Wunderwerk geschenkt, das mein Cupcake-Herz im Sturm eroberte. Allein beim Durchblättern steigt mit jeder Seite der Speichelfluss, und man kann sich gar nicht entscheiden, welche der kleinen Törtchen man zuerst backen soll. Vom unkomplizierten Basic-Cupcake bis zum Profi-Themen-Törtchen findet man einfach alles darin. Das Buch ist allerdings bisher nicht auf Deutsch erschienen, daher müssen die Maßeinheiten vom amerikanischen Chaos  ins metrische System umgerechnet werden. Das ist anfangs etwas nervig, man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran und wenn man sogar Cup-Messbecher zu Hause hat, geht das sogar völlig problemlos. Read more

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