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    Gereist, Getrunken, Orlando, USA

    Ein Tag mit Harry Potter, King Kong & den Simpsons: Islands of Adventure & Universal Studios Orlando

    Drache auf Gringotts Harry Potter Diagon Alley Universal Studios Orlando

    Als es an die Planung unserer Südstaatenreise ging, war eines ganz schnell klar: Irgendwie muss ein Stopp in Orlando untergebracht werden. Nicht, weil die Stadt so unglaublich schön ist, sondern wegen eines Freizeitparks. Bescheuert – wissen wir! Doch vor fünf Jahren hat es uns schon einmal nach Florida verschlagen. Wir besuchten die Universal Studios und fühlten uns einen Tag wie 12-Jährige. Wir fuhren Achterbahnen, bis wir nicht mehr geradeaus schauen konnten, besuchten Shows und hatten irre viel Spaß. Die Krux: Wir mussten uns für einen der beiden Universal Parks entscheiden und landeten in den Universal Studios. Nach dem Tag waren wir uns sicher, dass wir irgendwann zurückkehren würden, um auch die Islands of Adventure und das darin beherbergte Harry-Potter-Universum zu besuchen. Gesagt, getan! Dass wir dann auch noch im Hard Rock Hotel – eines der fünf Universal On-Site-Hotels – unterkommen würden, hätten wir damals nicht zu träumen gewagt (aber dazu mehr ein andermal).

    Universal Walk Weltkugel Universal Studios Orlando

    Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Universal’s Islands of Adventure

    Unsere Reise startet und endet in Orlando. Den Besuch der Islands of Adventure legen wir jedoch bewusst ans Ende unserer dreiwöchigen Tour – noch einmal abschalten und austoben, um dann am nächsten Tag komatös vor Müdigkeit in den Flieger zu wanken. Das klingt nach einem guten Plan! Bereits morgens um 8 dürfen wir eine Stunde vor der regulären Öffnung in den Park, trotzdem herrscht schon ordentliches Gewusel. Wir folgen der Masse, die sich schnurstracks und schnellen Fußes zu einem Bereich des Parks bewegt: der Wizarding World of Harry Potter.

    Hogsmeade Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Hogsmeade Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Hogsmeade Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Zu Gast bei Harry, Hermine und Ron: Wizarding World of Harry Potter

    Dann tauchen sie vor uns auf, die schneebedeckten Dächer von Hogsmeade, die uns trotz Hitze einen kurzen Kälteschauer über den Rücken jagen. Wir schlendern vorbei am Restaurant Three Broomsticks, an Ollivanders, in dem sich Zauberstäbe bis unters Dach türmen, an Schaufenstern, in denen Pflanzen wimmern und Kröten sich aufblasen. Dahinter erhebt sich düster und ein bisschen schaurig das imposante Hogwarts-Schloss. Harry Potter and the Forbidden Journey – gleich der erste Ride führt uns hinter die Tore von Hogwarts und nicht zum letzten Mal an diesem Tag bleiben uns die Münder offen stehen. Hinter den schweren Mauern ist es genauso wie J. K. Rowling es in ihren Büchern beschrieben hat. Gemälde plaudern mit uns, wir werden vom sprechenden Hut beleidigt und plötzlich tauchen Harry, Hermine und Ron auf einer Leinwand auf, rufen uns einen Zauberspruch entgegen und – lassen es über uns schneien. Schnee, über unseren Köpfen, mitten in einem Schloss. Dieser Ort ist wirklich magisch! Das Anstehen ist hier wie bei so vielen Fahrgeschäften im Park Teil des Erlebnisses. Doch lange warten müssen wir nicht, kurz darauf sind wir mittendrin in einer virtuellen 4-D-Reise durch Hogwarts und Umgebung, folgen Harry & Co. auf dem Besen durch Wälder, spielen Quidditch und fliehen vor peitschenden Weiden, wasserspritzenden Spinnen und Dementoren. Ganz schön durchgeruckelt wird man dabei, aber einen so liebevoll gestalteten Ride haben wir noch nie erlebt.

    Hogwarts Schloss Hogsmeade Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando Hogsmeade Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Wir bleiben in der Harry-Potter-Welt, wollen sie so früh wie möglich erkunden, noch bevor sie von Menschenmassen überrannt wird. Also stellen wir uns für die Dragon Challenge an – eine zweispurige Achterbahn, die zwei sich duellierende Drachen simuliert. Die Fahrt ist deutlich heftiger als erwartet: Loopings, Stürze, Korkenzieherdrehungen – ziemlich cool und aufregend, doch mein Körper kommt vor 9 Uhr morgens und auf fast nüchternem Magen gar nicht gut damit klar. Eine Stunde wanke ich danach benommen durch den Park (drei Wochen zuvor hatte ich mich noch beschwert, dass die Disney-Achterbahnen etwas wilder sein könnten – pfff, ich Großmaul!). Fast harmlos und dennoch schnell ist dagegen die Fahrt mit der kleineren Achterbahn Flight of the Hippogriff, die wir allerdings auf den Nachmittag verschieben. Um kurz durchzuatmen, besorgen wir uns Pumpkin Fizz und Butter Beer (Letzteres für satte 7,50 $, aber was gibt man nicht alles für die „echte“ Potter-Inszenierung …) und schauen den Zauberinnen und Zauberern zu, die in frisch erworbener Potter-Montur zauberstabschwingend durch Hogsmeade laufen. Denn mit den Zauberstäben, die es bei Ollivanders zu kaufen gibt, lassen sich an markierten Punkten in der Wizarding World of Harry Potter tatsächlich Reaktionen hervorzaubern: Da regnet es plötzlich, Tiere bewegen sich oder Bilder erwachen zum Leben. Kein Wunder, dass so viele bereit sind, über 30 $ für dieses Mitbringsel auszugeben.

    Butter Beer Pumpkin Fizz Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Was ist riesig und will dich fressen?: Skull Island, Reign of Kong & Jurassic Park

    Wir wollen es kreislauftechnisch etwas ruhiger angehen und landen auf Skull Island in King Kongs Höhle. Dunkel ist es dort, man sieht kaum die Hand vor Augen. Auf dem Weg zum Ride sammeln wir einen verwirrten Rentner auf, der durch die Gänge irrt und seine Familie offensichtlich schon an die Monster der Insel verloren hat. Im Expeditionswagen starten wir dann in ein gigantisches 4-D-Abenteuer, das uns definitiv Lust auf den Film macht. Schon bald werden wir von allen Seiten von ekligem Getier attackiert – das ist teilweise so gruselig und splattermäßig, dass Kinder hinter uns zu weinen anfangen (wir finden es super und fahren gleich ein zweites Mal). Zum Glück kommt uns unser großer, haariger Freund zur Hilfe, sodass wir alle gerade noch einmal überleben.

    King Kong Skull Island Reign of Kong Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Der einen Monsterattacke entkommen, stellen wir uns heldenhaft den Monstern unserer Kinojugend: Habt ihr Jurassic Park auch so geliebt wie wir? Beim Raptor Encounter lassen wir uns zunächst von einem „echten“ Raptor anknabbern und wagen uns anschließend mit einem Floß in den Dinopark. Hier beginnt die Reise als beschauliche Flussfahrt, neben uns planschen niedliche Dinosaurierfamilien, bis schließlich – man kennt das ja aus den Filmen – alles schiefgeht. Es wird nässer und nässer und am Ende rettet uns nur ein 26 Meter tiefer Sturz ins kühle Nass vor den hungrigen Fängen des T-Rex. Gut, dass die Sonne scheint und wir die Flussfahrt vorsorglich mit Regencapes angetreten sind. Schön durchgeweicht sind wir trotzdem.

    Jurassic Park T-Rex Islands of Adventure Universal Studios Orlando Jurassic Park T-Rex Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Wasser marsch! Toon Lagoon

    Auf Wassermassen scheint man auf den Islands of Adventure ohnehin zu stehen. Bei vielen Rides wird man nassgespritzt oder verlässt sie gleich ganz und gar durchnässt – da hilft auch kein Cape mehr. Nach der Dinoflucht ist die Kleidung ohnehin so klamm, dass wir beschließen, direkt mit den beiden anderen Wasserfahrten weiterzumachen. In der Toon Lagoon wartet mit Dudley Do-Right’s Ripsaw Falls ein abgedreht-bunter Wildwasser-Ride, der noch einmal richtig zuschlägt, wenn man denkt, man hätte ihn halbwegs trocken überstanden. Und wenn man glaubt, es geht nicht fieser, kommt Popeye & Bluto’s Bilge-Rat Barges um die Ecke. Die Fahrt, die auf den ersten Blick nach einer netten Flussfahrt aussieht (da hätten wir nach der Jurassic-Park-Fahrt schon skeptisch werden müssen), tritt man am besten gleich in Badekleidung an, denn trocken bleibt hier absolut nichts. Besonders schön: Entlang der Route gibt es mehrere Posten, von denen andere Besucher_innen die in den Reifen Vorbeitreibenden mit Wasserkanonen beschießen können. Um uns zu trocknen (und Rache zu nehmen, muahaha), stellen wir uns danach selbst an die Kanonen auf Me Ship, The Olive und spritzen schimpfende Floßfahrende nass.

    Dudley Do Right's Ripsaw Falls Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Me Ship the Olive Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Me Ship the Olive Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Popeye & Bluto's Bilge-Rat Barges Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Nebenbei die Welt retten: Marvel Super Hero Island

    Zumindest ist das Mittagstief durch die unfreiwilligen Duschen schnell überwunden – gut so, denn die Marvel Island erfordert Energie. Hier möchte Spiderman mit uns die Welt retten, Hulk einen per grünem Achterbahnmonster durch die Luft schleudern und Dr. Doom seine Feinde 56 Meter in die Tiefe schubsen.

    Comic Strip Cafe Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Blondie's Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Hulk Achterbahn Islands of Adventure Universal Studios OrlandoHulk Achterbahn Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Per Hogwarts Express in die Universal Studios

    Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen, doch wir versuchen uns hier auf die Highlights zu beschränken (jupp, immer noch ganz schön viel). Dazu gehört auch die Fahrt mit dem Hogwarts Express, der Besucher_innen mit einem Park-Hopper-Ticket (dazu später noch mehr) von einem zum anderen Universal Park bringt. Die Zugfahrt selbst ist zwar kein aufregender Ride, aber trotzdem nett gemacht, denn Harry & Co. laufen auf den Gängen am Abteil vorbei und auch vor dem Zugfenster tauchen immer wieder alte Bekannte auf.

    Hogwarts Express Harry Potter Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Universal Studios

    Zwischen Drachen und Goblins: Diagon Alley

    Wir steigen aus und stehen mitten in London: die King’s Cross Station im Rücken, vor uns ein Triple-Decker-Bus und britische Plattenläden. Durch einen versteckten Eingang (klar, die Muggel sollen es ja nicht zu einfach haben) gelangen wir in die Diagon Alley (Winkelgasse) und tauchen noch tiefer in die Welt von J. K. Rowling ein. Noch größer als Hogsmeade, noch detailverliebter und dichter, schafft es diese Inszenierung trotz der vielen anderen Besucher_innen, dass man sich wirklich wie in einer Welt fühlt, in der Zauberei etwas ganz Alltägliches ist. Wir können uns kaum losreißen, so viel gibt es zu entdecken: Weasleys‘ Wizard Wheezes – der Kuriositätenladen der Weasleys –, Shops mit Süßigkeiten aus den Büchern wie den „Every Flavour Beans“ (gekauft, aber aus Angst vor den Popel-Bohnen noch nicht herangewagt) und die düstere Atmosphäre der Nokturngasse. Besonders schön zu sehen ist, wie das Harry-Potter-Universum alle Altersstufen begeistert. Zwischen Butterbierständen und der Gringotts-Bank begegnen wir immer wieder (sehr) erwachsenen Männern in Umhängen, mit leuchtenden Augen und Zauberstäben bewaffnet.

    Eingang Universal Studios OrlandoDiagon Alley Harry Potter Universal Studios Orlando

    Die Bank beherbergt mit Escape from Gringotts auch den einzigen Ride in diesem Parkteil, doch der hat es in sich. Schon das Gebäude beeindruckt mit einem riesigen Drachen auf dem Dach, dessen Flammen regelmäßig die dämmrigen Gassen des anderen London erhellen. Innen geht es durch die Schalterhalle, in der fleißige Goblins ihrem Tagesgeschäft nachgehen, immer tiefer in die Gewölbe der Bank, bis man auf Harry und seine Freunde trifft, mit denen man in einem wilden Achterbahn-meets-4-D-Abenteuer gegen Voldemort und Bellatrix Lestrange kämpft.

    Diagon Alley Harry Potter Universal Studios OrlandoDrache Diagon Alley Harry Potter Universal Studios Orlando

    Wir sehen gelb: Von den Simpsons zu den Minions

    Wir haben uns etwas Ruhe verdient und begeben uns in Richtung Krustyland, das sich seit unserem letzten Besuch in den Universal Studios ganz schön vergrößert hat. Neben dem Kwik-E-Mart kann man jetzt auch in Moe’s Taverne an der Theke abstürzen oder mit Chief Wiggum in Donuts beißen. Der knallbunte Simpsons Ride gehörte schon 2012 zu unseren Favoriten und ist mit so viel Witz und netten Ideen gestaltet, dass er auch nach der dritten Fahrt noch nicht langweilig wird. Ähnlich geht es uns mit dem Minion Mayhem. Die Inszenierung um Gru, der nach Banane riechenden Furzkanone und den Minions ist noch genauso irre und herzerweichend wie wir ihn in Erinnerung hatten – ein absolutes Muss beim Besuch der Universal Parks!

    Simpsons Ride Krustyland Universal Studios Orlando

    Chief Wiggum Simpsons Universal Studios Orlando

    Lard Lad Donuts Simpsons Universal Studios Orlando

    Springfield Duff Bier Simpsons Universal Studios Orlando

    Kwik-E-Mart Simpsons Minions Universal Studios Orlando

    Mit Jimmy Fallon durch New York

    Spätestens seitdem die Tonight Show auch hierzulande im Spätprogramm läuft, sollte der Name Jimmy Fallon den meisten ein Begriff sein. Der sympathische Moderator ist nun wohl auf dem Gipfel seines Erfolgs angelangt, denn er hat erst kürzlich mit Race Through New York Starring Jimmy Fallon einen eigenen Ride in den Universal Studios erhalten. Auch hier ist die Wartezeit wieder Teil des Erlebnisses. Schlangen gibt es allerdings nicht, man wartet in einer spannenden Ausstellung zur langen Geschichte der Tonight Show, bis die Farbe an der Decke aufleuchtet, die man zuvor zugeteilt bekommen hat. Dann geht es weiter in den ersten Stock, wo die Barbershop-Performance der Ragtime Gals einem die Wartezeit verkürzt. Bevor wir dazu kommen, selbst eine der berühmten „Thank You Notes“ zu verfassen, geht es schon los. Wir treten in einem wilden 3-D-Rennen gegen Jimmy Fallon höchstpersönlich an, der im Tonight Rider alles gibt, um uns ja nicht gewinnen zu lassen. Dabei gibt es auf der Leinwand viel zu sehen: Hashtag the Panda, The Roots und Steve Higgins tauchen zwischen den Wahrzeichen New Yorks auf. Nach einem kurzen Umweg über den Mond, landen wir wieder im New Yorker Studio. Wäre es nicht schon kurz vor Parkschluss, wir würden uns sofort wieder anstellen!

    Race through New York Jimmy Fallon neuester Ride Universal Studios OrlandoRagtime Gals Race through New York Jimmy Fallon neuester Ride Universal Studios Orlando

    Roboter vs. Mumien

    Etwas ruppiger geht es im Transformers-Ride zu, den wir anschließend noch schnell besuchen. Die Autobots überraschen uns regelrecht. Weder die Spielzeuge noch die Filme konnten uns bisher begeistern, doch die absurde Materialschlacht, bei der man eine halbe Stadt zerlegt (aber immerhin die Welt rettet), ist tatsächlich ziemlich unterhaltsam. Es ist dunkel, als wir wieder ins Freie treten, doch wir können den Park nicht verlassen, ohne noch einmal die Indoor-Achterbahn zu fahren, die uns vor fünf Jahren schon den Atem raubte: Revenge of the Mummy. Sobald wir im Dunkeln Platz genommen haben, erinnern wir uns, warum wir hier schon beim ersten Besuch mehr als einmal mitgefahren sind: Die Atmosphäre ist einmalig – durch die Finsternis kommt einem alles gleich doppelt so schnell vor und der feuerspuckende Imhotep sorgt für Hitze um die Ohren und gruselige Stimmung. Danach reicht es uns allerdings auch und wir schwanken mit nicht mehr ganz funktionierendem Gleichgewichtssinn in Richtung Ausgang.

    Transformers Ride Universal Studios OrlandoMel's Drive In Diner Universal Studios Orlando

    Tipps und Tricks für den Besuch der Universal Studios Orlando

    Unglaubliche 13 Stunden haben wir insgesamt in den beiden Parks verbracht, uns in Achterbahnen den Magen umdrehen lassen und darüber gefreut, dass Filmfiguren (fast) zum Leben erwachen. Man muss wirklich keine Angst haben, hier als Erwachsene/r nicht auf seine Kosten zu kommen, auch wenn eine gewisse Liebe zu Filmen und Popkultur im Allgemeinen den Spaß deutlich erhöht. Damit ihr bei all den Möglichkeiten nicht den Überblick verliert, hier ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch der Universal Studios Orlando:

    • Islands of Adventure oder Universal Studios?: Wer nur einen der beiden Parks besuchen will, hat die Qual der Wahl. Glücklicherweise gibt es inzwischen nicht mehr nur in den Islands of Adventure, sondern auch in den Universal Studios die absolut sehenswerte Wizarding World of Harry Potter, wobei uns Diagon Alley ein klein wenig besser gefallen hat. Insgesamt sind die Islands of Adventure etwas mehr auf Thrill und Wasserspielchen aus, während sich die Attraktionen der Universal Studios stärker am klassischen Film- und Hollywood-Kosmos orientieren. Einen tollen (und sehr langen) Tag kann man auf jeden Fall in beiden Parks verbringen.
    • Preise: Die Tageskarte für einen Park gibt es je nach Saison ab 110 $, bleibt man mehrere Tage, wird der Tagespreis günstiger. Den Hogwarts Express kann man leider nur mit dem teuren Park-Hopper-Ticket (ab 165 $) fahren, das es einem ermöglicht, zwischen den Parks hin- und herzuwechseln. Die Ticketpreise haben es ganz schön in sich, aber wenn man sieht, was in den Parks aufgefahren wird und wie viele Menschen dort arbeiten, kann man die hohen Preise etwas besser nachvollziehen. Das Park-Hopper-Ticket lohnt sich in unseren Augen aber nur in Kombination mit dem Express Pass, doch damit läppert sich Finanziell ordentlich was zusammen. Unser Tipp: Bleibt bei einem Park – es gibt in beiden so viel zu entdecken, dass man ohnehin locker einen ganzen Tag dort verbringen kann.
    • Express Pass: Wer möglichst viel sehen und keine Zeit in Schlangen vertrödeln möchte, für den könnte der zubuchbare Express Pass eine Option sein. Damit könnt ihr (an fast allen Attraktionen, allerdings nicht bei den meisten Harry-Potter-Rides) einen Extraeingang benutzen und somit fast die ganze Schlange überspringen. Allerdings haben wir bei unseren beiden Besuchen die Erfahrung gemacht, dass sich die Wartezeiten durchaus in Grenzen halten (meist zwischen 15 und 40 Minuten). Wer in einem der On-Site-Hotels übernachtet, bekommt den Express Pass übrigens automatisch dazu und darf auch eine Stunde vor den regulären Öffnungszeiten den Park betreten.
    • Single Rider Lane: Dass der Express Pass nicht unbedingt notwendig ist, liegt auch daran, dass es vor vielen Rides eine Single Rider Lane gibt. Wer diesen Eingang nutzt, kann oft fast bis zum Einstieg durchlaufen und somit die Familien umgehen, die nicht alleine sitzen wollen oder dürfen. Stattdessen werden mit den Gästen der Single Lane die übrigen Einzelplätze aufgefüllt und man spart so richtig viel Zeit. Mehrmals saßen wir übrigens trotzdem nebeneinander.
    • Orientierung per App: Es gibt für die Parks die hilfreiche Universal Orlando Resort-App, mit der man u.a. eine Übersichtskarte aufrufen und auch die aktuellen Wartezeiten der einzelnen Rides einsehen kann. Kostenloses WLAN ist fast überall verfügbar.
    • Essen und Getränke: Wie ihr euch vermutlich denken könnt, sind Getränke und Essen in den Parks recht teuer und auch Auswahl und Qualität haben uns nicht restlos überzeugen können. Unser Tipp: Bringt euer Essen einfach selbst mit, nutzt die zahlreichen Wasserspender, um mitgebrachte Flaschen aufzufüllen und gebt euer Geld lieber für kleine Highlights wie Butter Beer oder Pumpkin Fizz aus. Man kann übrigens problemlos große Taschen oder Rücksäcke mit in den Park nehmen, die vor den wilderen Achterbahnen in kostenlosen Schließfächer verstaut werden können.

    Poseidon's Fury Islands of Adventure Universal Studios Orlando

    Vor ein paar Tagen wurde das Universal Orlando Resort sogar um eine dritte Attraktion bereichert. Wem die zwei Freizeitparks nicht ausreichen, kann nun auch einen Ausflug zur Volcano Bay unternehmen – einem Wasserpark, der die Spaßbäder unserer Jugend wie Wellnessoasen für Hüftkranke aussehen lässt.

    Wart ihr selbst schon mal in den Universal Studios? Was waren eure Highlights?

    Hinweis: Das Universal Orlando Resort hat uns Pressetickets für die beiden Parks zur Verfügung gestellt, unsere Meinung bleibt davon jedoch unberührt – unsere Begeisterung ist vor fünf Jahren ganz von allein gekommen.

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    Kopfüber in die Spargelzeit: Spargelsalat mit Erdbeeren, Avocado, Pekannüssen & geröstetem Knoblauch

    Salat mit grünem Spargel, Erdbeeren, Avocado, Feta, Pekannüssen und geröstetem Knoblauch Rezept Feed me up before you go-go

    Mitten in der Spargel- und Bärlauchsaison für mehrere Wochen das Land zu verlassen, war nicht unbedingt eine unserer besten Ideen. Seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind versuchen wir also, die verpassten Spargelgelage aufzuholen und verstecken fleißig in jedem Essen ein paar Stangen. Mal grün, mal weiß, manchmal gemischt. Doch weil der Geist noch irgendwo zwischen Palmen und Berggipfeln festhängt und derzeit eher einem Sumpfgebiet gleicht, wenn es darum geht, sich neue Rezepte auszudenken, greifen wir vor allem auf Erprobtes zurück. Spargellasagne – die geht ja immer! –, Pasta mit Spargel, Minze und Mandeln oder Salate. Dabei wird auch mal ein verwackeltes Handyfoto von einem der Lieblingssalate aus dem vergangenen Jahr auf dem Teller rekonstruiert – was war da noch mal drin? Spargel aus dem Ofen? Avocado, Feta … ach ja, und Erdbeeren! So traurig es ist, dass sich die Spargelzeit im Juni schon wieder verabschiedet, ergeben sich bis dahin doch noch einige Gelegenheiten für die ein oder andere spätfrühlingshafte Party auf dem Teller. Zu Erdbeeren und Spargel gesellen sich ein paar Nüsse, bombastisch viel Knoblauch (aber keine Angst, er kommt aus dem Ofen und ist somit etwas milder) und ein schnelles Zitronen-Honig-Dressing. Mit etwas Glück genießen wir die restliche Spargelzeit abends auf dem Balkon – und wenn das Wetter doch nicht mitspielt, stehe ich eben spargelknabbernd am Bügelbrett (unsere Tischdecke hätte es nötig …).

    Salat mit grünem Spargel, Erdbeeren, Avocado, Feta, Pekannüssen und geröstetem Knoblauch Rezept Feed me up before you go-go

    Spargelsalat mit Erdbeeren, Avocado, Feta, Pekannüssen und geröstetem Knoblauch (für 2 Personen):

    350 g grüner Spargel
    1½ Knoblauchzehen
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    1 Kopf Romanasalat
    200 g Erdbeeren
    50 g Pekannüsse
    1 Avocado
    60 g Feta
    4 EL Zitronensaft
    1 TL Honig
    Piment d’Espelette

    1. Den Ofen auf Grillfunktion stellen. Die Enden des Spargels abschneiden, den Spargel putzen und den unteren Teil ggf. schälen. 1 Knoblauchzehe samt Schale mit dem Messerrücken andrücken. Den restlichen Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Spargel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln, die Knoblauchscheiben darüber verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die ungeschälte Knoblauchzehe danebenlegen. Den Spargel im Ofen unter dem Grill etwa 8-12 Minuten bissfest rösten.

    2. In der Zwischenzeit den Salat putzen, trocken schleudern und grob zupfen. Den Strunk der Erdbeeren entfernen, die Beeren waschen und in Scheiben schneiden. Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Öl anrösten, dann sehr grob hacken. Die Avocado entkernen, schälen und in schmale Scheiben schneiden. Den Feta grob zerbröseln.

    3. Für das Dressing den Spargel und die ganze Knoblauchzehe aus dem Ofen holen. Den Knoblauch schälen und das Innere mit einer Gabel zerdrücken. Zusammen mit Zitronensaft, 1,5-2 EL Olivenöl, 1 EL Wasser und Honig in eine kleine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen und gut verrühren.

    4. Die Spargelstangen in große Stücke schneiden, dann alle Zutaten in einer Schüssel vermengen oder etwas koordinierter (und augenfreundlicher) auf zwei Tellern anrichten und das Salatdressing darüber geben.

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    Gekocht, Gelesen

    Von Mac and Cheese bis Blueberry Pie {Buchvorstellung USA vegetarisch}

    Knishes aus USA vegetarisch © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Wir sind mittlerweile wohlbehalten von unserer Südstaatentour zurückgekehrt und hätten, wie zu erwarten, gerne noch ein paar Tage Wochen drangehängt. Damit uns (und vielleicht auch euch) der Übergang zum Alltag nicht ganz so schwerfällt, stellen wir hier heute ein Kochbuch vor, mit dem man sich ein wenig USA-Feeling in die eigene Küche holen kann.

    Worum gehts?

    USA vegetarisch ist der fünfte Band der von Katharina Seiser kuratierten Länderreihe aus dem Brandstätter Verlag, die sich diesmal ein Land vornimmt, dessen Küche man nicht unbedingt mit fleischloser Ernährung in Verbindung bringt. Ein Land, dem Europäer_innen gerne mal Geschichtslosigkeit vorwerfen und in dem man als Tourist_in nur müde lächelt, wenn einem 200 Jahre alte Häuser als historische Orte verkauft werden. Kann man also mit vegetarischen Gerichten aus einem Land, das kulinarische Assoziationen wie Burger, Ribs, Hot Dogs oder Pulled Pork hervorruft, wirklich ein Kochbuch mit über 250 Seiten füllen? Man kann! Genauer gesagt Autor Oliver Trific, der auch gleich im Vorwort erklärt, warum ihm die Zusammenstellung so leicht gefallen sei: Die USA waren von Beginn an ein Einwanderungsland und die Menschen haben schon immer kulinarische Einflüsse aus allen Ecken der Welt aufgesogen. Genau diesen Melting Pot möchte man im Kochbuch abbilden. Es gehe darum, die „Diversität der Küche Amerikas zu feiern“.

    Eggs Florentine Innenseite aus USA vegetarisch © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Aufbau & Optik

    Das Buch folgt dem Konzept der bisherigen Bänder der Länderreihe, orientiert sich also an den vier Jahreszeiten, denen jeweils ein Kapitel gewidmet wird. Ein fünftes enthält solche Rezepte, die jederzeit passen. Innerhalb der einzelnen Kapitel wandert man vom Frühstück über leichte Speisen und Snacks hin zu Hauptspeisen und Desserts. Zusätzlich endet jedes Kapitel mit Ideen für die „Pantry“. In dieser Speisekammer finden sich Saucen, Eingelegtes oder Marmeladen – im Grunde alles, was gut auf Vorrat zubereitet werden kann. Die meisten Rezepte werden von Fotos begleitet, die relativ clean und ohne viel Schnickschnack auskommen und den Fokus auf die Gerichte legen. Ebenso sieht es bei den Rezepten selbst aus. Wer gerne ausführliche Geschichten zur Herkunft oder über die persönliche Beziehung des Autors zu einem bestimmten Gericht lesen möchte, wird hier nicht fündig werden. Das Buch soll eher als Nachschlage- oder Grundlagenwerk funktionieren, das die bekanntesten Rezepte zum Thema vegetarische Küche der USA bündelt. Schön ist übrigens, dass zu jedem Gericht ein passendes Getränk empfohlen wird und dabei nicht nur an Wein gedacht wurde. Stattdessen findet sich dort auch mal ein spezielles Bier oder sogar ein Cocktail – eine Vielfalt, die in amerikanischen Restaurants längst gang und gäbe ist.

    Blueberry Pie Innenseite aus USA vegetarisch © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Die Rezepte

    Wer das Vorwort nicht gelesen hat, könnte beim ersten Blick ins Buch etwas verwirrt sein. Da stehen jüdische Kartoffelpuffer neben Reis-Nudel-Pilaw, treffen Nachos Grande auf Deep Dish Pizza oder California Rolls auf griechisches Osterbrot. So vielfältig wie die Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist, kommt auch die Rezeptauswahl daher. Konzentriert wurde sich bei den 150 Rezepten vielfach auf Klassiker und Basisrezepte wie Bagels, Kürbissuppe, Club-Sandwich oder Blueberry Pie. Darin liegt für uns auch die Krux des Buches. So richtig viel Euphorie mag beim Anblick der Rezepte nicht auf uns überspringen. Vieles davon findet man schon in den amerikanischen Kochbüchern aus den 90ern, die in unserem Regal verstauben. Die Gerichte sind an sich zwar grundsolide, einfach nachzumachen und schmackhaft, doch wir hätten uns etwas mehr Mut zur neuen amerikanischen Küche gewünscht. Nicht nur in Sachen Salat schleicht man hier leider etwas zu sehr um angestaubte Klassiker herum, dabei bieten amerikanische Restaurants mittlerweile eine unglaublich kreative Vielfalt an bunten (auch vegetarischen) Kreationen. So bleibt z.B. der Name des im Buch vorgestellten „Bloody-Mary-Salats“ auch schon das Spannendste am ganzen Rezept. Natürlich findet sich ab und an auch etwas Ausgefalleneres auf den Seiten – eingelegte Wassermelonenrinde und Cranberry Maple Butter klingen toll und werden ganz sicher noch ausprobiert.

    Angesprochen haben uns dennoch viele Rezepte und dementsprechend breit haben wir uns schon durch das Buch gekocht und gebacken. Die Butternuss-Kürbis-Suppe war simpel, aber wirklich fein, ebenso der Butternuss-Kürbis aus dem Ofen. Die Erdnusssuppe aus Virginia ist ebenfalls fix gemacht und passte perfekt ins Südstaatenthema der letzten Wochen. Gut funktioniert haben auch die Chicago Style Deep Dish Pizza mit (sehr) hohem Rand (gut, aber einfach nicht unsere Art Pizza) und die wirklich hervorragende Pumpkin Pie. Etwas problematisch wurde es allein beim Waldorfsalat und dem Wildreis-Kürbis-Pilaw. Geschmacklich war der Salat top, doch man meinte es mit der angegebenen Mayonnaisenmenge wohl etwas zu gut; das Pilaw war dagegen enttäuschend – das Flüssigkeitsverhältnis erschien uns nicht ganz stimmig und geschmacklich konnte es uns auch nicht auf seine Seite ziehen (aber das ist natürlich Geschmackssache). Das ein oder andere Gericht werden wir sicher noch ausprobieren – z.B. die Knishes (ein jüdisches Gebäck aus einer Art Strudelteig), die wir in New York blöderweise verpasst haben.

    Salate aus USA vegetarisch © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Fazit

    Es schmerzt fast ein bisschen, hier nicht höher bewerten zu können, denn vor uns liegt ein absolut solides Grundlagenwerk der vegetarischen amerikanischen Küche. Doch unsere Herzen höher schlagen lässt das Buch leider nicht – zu konservativ ist uns die Auswahl der Rezepte. Wir haben die amerikanische Küche durchaus mutiger und fantasievoller kennengelernt. Doch vielleicht haben wir uns einfach zu sehr auf das Buch gefreut und die Erwartungen somit in die Höhe getrieben. Die vegetarische Länderreihe aus dem Brandstätter Verlag bleibt im Gesamten dennoch eine absolute Empfehlung und wir sehen schon gespannt der Veröffentlichung des spanischen Bandes* entgegen!
    3,5 von 5 Onion Rings.

    Cover USA vegetarisch

    Oliver Trific, Katharina Seiser (Hg.)

    USA vegetarisch

    Brandstätter Verlag, Wien 2016. € 34,90

    Vielen Dank an den Brandstätter Verlag, der uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

    Fotocredit: Alle Bilder stammen aus dem Innenteil des Buches „USA vegetarisch“;    © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Hinweis: Bei den mit Sternchen (*) markierten Links handelt es sich um Werbelinks. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Gruß aus der Südstaatenküche III: Berry Cobbler {Gastbeitrag}

    Unser Urlaub in den Südstaaten neigt sich langsam schon dem Ende zu. Heute verlassen wir New Orleans und werden den ganzen Tag im Auto verbringen, denn über 1000 Kilometer liegen vor uns. Gut, dass wir hier unsere zweite Urlaubsvertretung begrüßen dürfen, die uns die Fahrt mit einem typischen Südstaatennachtisch versüßt. Claudine vom Münchner Blog Country at Heart könnte thematisch keine bessere Blogvertretung sein, denn sie hat ihr Herz an die Südstaaten verloren. Auf ihrem Blog schreibt sie rund um die Themen Country und USA, liefert hilfreiche Reisetipps und taucht immer mal wieder in die Kulinarik der Südstaaten ein. Ihre ausführlichen Reiseberichte zu Charleston, den verschiedenen Südstaatenplantagen, New Orleans & Co. gehörten bei unserer Reiseplanung zur Pflichtlektüre. Wir freuen uns sehr, dass sie heute die Stellung hält, während wir gerade dabei sind, einige ihrer Reisetipps zu befolgen.

    Südstaatenküche Dessert Berry-Cobbler Rezept Country at Heart Read more

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    Gruß aus der Südstaatenküche II: Pecan Pie {Gastbeitrag}

    Guten Morgen aus Tennessee! Während wir mal wieder unser Köfferchen packen und Nashville in Richtung Memphis (und Elvis) verlassen, begrüßen wir heute unsere Münchner Foodbloggerfreundin Ines von Münchner Küche, die diese Woche freundlicherweise unsere Urlaubsvertretung übernimmt. Mit Ines verbinden wir besonders tolle Kuchen und Törtchen – kein Wunder, denn sie versorgt ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen jede Woche (!!) mit Selbstgebackenem und präsentiert auf ihrem Blog Backwerke wie Karottenkuchen mit Walnüssen, mallorquinischen Mandelkuchen oder Cupcakes mit Erdnussbutter-Frosting. Dabei findet man bei ihr durchaus auch herzhafte Kreationen, gerne auch mal mit bayrischem Einschlag – wir befinden uns ja schließlich in einer Münchner Küche. Während wir uns nun überlegen, wie wir schnellstmöglich in Ines‘ Kollegenkreis aufgenommen werden, freuen wir uns, dass die Queen of Cakes einen Pecan Pie dabei hat, der sicher auch den King glücklich gestimmt hätte.

    Pecan Pie aus den Südstaaten Rezept Read more

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    Gruß aus der Südstaatenküche: Erdnusssuppe

    Erdnusssuppe aus den Südstaaten Rezept Feed me up before you go-go

    URLAUB – endlich ist er da, und im Grunde befinden wir uns schon mittendrin. Seit gut einer Woche sind wir in den Südstaaten der USA unterwegs – wenn ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr es vielleicht schon mitbekommen. Kulinarisch gehören die Staaten zwischen Louisiana und Georgia sicherlich zu den interessantesten und vielfältigsten der USA, sind sie doch geprägt von einer Vielzahl kultureller und ethnischer Einflüsse. Gumbo, Jambalaya, Fried Chicken, Fried Green Tomatoes, Biscuits, Grits, Po‘ Boy Sandwiches – gerade die Cajun-Küche wird für uns bestimmt einige Überraschungen bereithalten. Gleichzeitig stellt mich die Südstaatenküche als Vegetarierin vor die ein oder andere Herausforderung, denn Fleisch und Fisch dominieren die Speisekarten (Steffen ist dagegen Feuer und Flamme und spricht seit Wochen nur noch von BBQ, Dry Ribs und Pulled Pork). Read more

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    Gegessen, Gekocht, Gelesen, Gereist, Geteilt, Griechenland, Thessaloniki

    Was bisher geschah: März 2017 – kulinarisch durch Thessaloniki, vietnamesisch in München & Craft Beer in Pasing

    Kirschblüten

    Puh, schon wieder ist ein Monat vorbei und damit auch ein Viertel des Jahres. Wann hat es eigentlich angefangen, dass die Zeit einfach so vorbeifliegt? Vermutlich als wir anfingen zu arbeiten, denn im Studium kam mir das noch nicht so vor. Vielleicht vermisse ich auch nur die Zeit, die man zwischendurch fürs Nichtstun hatte. Besonders genervt hat uns letzten Monat, dass das letzte Märzdrittel von Hustenanfällen und viel zu hohem Taschentuchverbrauch bestimmt war. Es wird wirklich Zeit, dass wir die noch viel zu kühlen deutschen Nächte hinter uns lassen, aber mehr dazu weiter unten. Read more

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    Gekocht

    Lunch to go: Antipasti-Brotsalat im Glas fürs ZDF

    Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro Rezept Feed me up before you go-go

    Sich im Büro vernünftig zu ernähren, ist keine einfache Aufgabe. Auch wenn viele Kantinen beteuern, auf ausgewogene Ernährung achten zu wollen, ist es vor allem für Vegetarier_innen schwierig, dort dauerhaft glücklich zu werden. Sinnvoller erscheint da die Alternative, etwas von zu Hause mitzubringen oder vielleicht sogar im Büro zu kochen. Letzteres versuche ich regelmäßig gemeinsam mit meinen Kolleginnen, aber auch dabei gibt es einige Hindernisse zu überwinden. Die Gerichte müssen bei uns auf einer einzigen Kochplatte zubereitet werden, die Auswahl der Küchengeräte ist beschränkt und außerdem kann die Mittagspause ja auch nicht immer zwei Stunden dauern. So kommt es, dass unser übliches Mittagessen aus Salat oder Nudeln mit Pesto besteht. Soll es etwas Aufwendigeres sein, muss jemand früh genug ein Gericht aussuchen, den Einkauf koordinieren und einen Tag wählen, an dem keine Besprechungen die Mittagspause zerstören könnten.

    Dementsprechend bin ich seit einiger Zeit am Tüfteln, wie das Mittagessen im Büro etwas einfacher gelöst werden kann; beispielsweise indem ich etwas von zu Hause mitbringe. Als sich kürzlich das ZDF meldete und fragte, ob ich Lust hätte, nach meinem Herbstburger noch einmal einen Beitrag für die Küchenträume in der Drehscheibe zu drehen, diesmal zum Thema gesundes, schnelles Mittagessen fürs Büro, war das ein willkommener Anlass, um nach ein paar Lösungen für mein Mittagspausendilemma zu suchen. Salat im Glas sollte es werden, denn diese Idee schlummerte schon etwas länger in meinem Kopf, und Gläser, um den Salat unbeschadet ins Büro zu bringen, haben wir ohnehin mehr als genug im Haus. Herausgekommen ist ein Antipasti-Brotsalat im Glas mit Aubergine und Paprika aus dem Ofen, Granatapfelkernen, Mozzarella und knusprigen Ciabatta-Würfeln. Wichtig ist – wie bei allen Salaten im Glas –, dass die feuchten Zutaten zuerst ins Glas geschichtet und die, die frisch und knackig bleiben sollen (z.B. Salat und Brotwürfel), ganz nach oben gepackt werden. So hält sich der ganze Salat fest verschlossen auch einige Tage im Kühlschrank. Read more

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