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    Aus der Weihnachtsbäckerei: Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin

    Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin Rezept

    Die letzten Wochen (und Monate) habe ich gefühlt mehr auf Reisen, als zu Hause verbracht. Vorträge hier, Vernetzungstreffen dort und zwischendurch noch eine Jugendbegegnung. Das war zum einen gar nicht so schlimm, hatte ich so doch die Möglichkeit, neue Städte (Danzig! Den Haag!) kennenzulernen, viele weit entfernt lebende Menschen zu treffen und tolle Erfahrungen zu sammeln. Zum anderen blieben deshalb aber einige Dinge auf der Strecke. Der Beginn der Adventszeit und selbst gebackene Weihnachtsplätzchen zum Beispiel.

    Glücklicherweise wohne ich aber mit der besten Weihnachtsbäckerin überhaupt zusammen und die sorgte dafür, dass es vor zwei Wochen schon im Treppenhaus verführerisch duftete, als ich spätabends in die Wohnung zurückkehrte. Dort warteten gleich zwei Schüsseln mit Weihnachtsgebäck darauf, verzehrt zu werden. Neben den Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane waren es kleine Bethmännchen, die Sabrina gebacken hatte. Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin, um genau zu sein – mit knackigen Mandeln, einem kräuterigen Topping und einem überraschendem, fruchtigem Innenleben. Ich garantiere: Eine Handvoll dieser süßen Glücklichmacher lässt nervige Zugverspätungen und regnerisches Wetter schnell vergessen. Stattdessen beamen einen die Bethmännchen direkt in die Weihnachtszeit. Aber ich hoffe, da seid ihr schon mittendrin!

    Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin Rezept

    Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin (Rezept für ca. 30 Stück)

    (nach einem Rezept aus dem Brigitte Plätzchen-Extra, 2017)

    1 kleiner Zweig Rosmarin
    30 g Zucker
    1 Glas Amarenakirschen (abgetropft ca. 150 g)
    1 Bio-Zitrone
    200 g Marzipan
    70 g gemahlene Mandeln
    1 Bio-Ei
    80-90 g geschälte Mandelkerne, halbiert

    1. Die Rosmarinnadeln abziehen und zusammen mit dem Zucker im Blitzhacker (o. ä.) zerkleinern. Die Amarenakirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Den Ofen auf 160 °C vorheizen.

    2. Die Zitrone heiß abspülen, davon 1 TL Schale abreiben. Die Zitrone halbieren, den Saft einer Hälfte auspressen und 1-2 EL mit der abgeriebenen Schale in eine Schüssel geben. Vom Rosmarinzucker 1 EL zurückbehalten, den Rest zur Schüssel hinzufügen. Das Marzipan in grobe Würfel schneiden und mit den gemahlenen Mandeln und dem Ei ebenfalls in die Schüssel geben. Alles mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten.

    3. Die Masse in etwa 30 Portionen (je nach Anzahl der Amarenakirschen) teilen, flach drücken und in die Mitte jeweils eine Amarenakirsche setzen. Mit angefeuchteten Händen vorsichtig zu Kugeln formen. Um die Kugeln herum jeweils 4 Mandelhälften andrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Bethmännchen mit dem restlichen Rosmarinzucker bestreuen und im Backofen in 12-15 Minuten goldbraun backen, dann abkühlen lassen. Gut verschlossen halten sich die Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin etwa 4 Wochen.

    Bethmännchen mit Amarena und Rosmarin Rezept

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    Berchtesgadener Land, Deutschland, Gegessen, Gelesen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München

    Was bisher geschah: November 2017 – Winter im Berchtesgadener Land, Polka in München & Asian Tacos im Nice Nice

    Zauberwald Hintersee Berchtesgadener Land Winter Nebel Feed me up before you go-go

    Ein sehr voller November geht vorbei. Voll mit Deadlines, Veranstaltungen, Dienstreisen und anderen mal mehr, mal weniger erfreulichen Begebenheiten. Diesen Monat habe ich, so scheint mir, mehr Zeit mit anderen Blogger_innen verbracht, als mit dem eigenen Mann. Während er kreuz und quer durch Deutschland reiste (und deshalb in diesem Monatsrückblick nur einen Exkurs zum Bierbrauen beisteuern kann), habe ich einen recht leckeren, frostigen und teils verschneiten November in München und Umgebung verbracht, ich habe die ersten Kekse aus dem Ofen geholt und bin nun sehr bereit für den Dezember und alles, was er mit sich bringt. Read more

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    Schokoladig durch den Advent: Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane nach Ottolenghi

    Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane nach Ottolenghi Rezept

    Weihnachten und ich – wir finden für gewöhnlich erst auf den letzten Drücker zueinander. Zwei, drei Adventskalenderpäckchen werden meist erst nach dem 3. Dezember befüllt, die ohnehin spärliche Weihnachtsdeko lugt frühestens in der zweiten Dezemberhälfte aus dem Keller hervor und auch mit dem Plätzchenbacken fange ich erst an, wenn andere schon längst keine mehr sehen können. Das hat zur Folge, dass es die Kekse aus den letzten Jahren nie auf den Blog geschafft haben, denn von euch möchte bestimmt keine/r Ende Dezember noch mit Plätzchenrezepten belästigt werden.

    In diesem Jahr sollte alles anders kommen. Okay, die Weihnachtsdeko wohnt noch immer im Keller und dort wird sie dank zwei kletter- und klauwütiger Kätzchen wohl auch bleiben. Doch die ersten Adventskalenderpäckchen habe ich bereits im September besorgt und das erste Weihnachtsgebäck steht in Form von Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane seit einer Woche vor mir. Bäääm! Read more

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Großarltal, Österreich

    Bergadvent im Salzburger Land: ein Winterwochenende im Großarltal

    Großarl Kreuzkogel Berg im Schnee und Nebel Salzburger Land

    Es ist halb acht morgens, die Stadt liegt noch im Winterschlaf, als wir am zweiten Tag unseres Adventswochenendes im Salzburger Land nach einem kulinarischen Streifzug durch Salzburg zusammen mit anderen Blogger_innen aufbrechen und uns in Richtung Berge aufmachen. Schläfrig und mit kleinen Augen geht es durch nebelige Felder, mit einem Höllentempo schraubt sich unser Großraumtaxi die Straßen hinauf. Nach etwa einer Stunde Fahrt bricht die Nebeldecke auf, felsige Wände werden erkennbar und in der Ferne glitzert der Schnee von den Gipfeln. Sogar ein bisschen Blau zeigt sich am Himmel und wir freuen uns, heute noch mit einer Gondel nach ganz oben fahren zu können und damit den ganzen Dunst hinter uns zu lassen. Read more

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    Gebacken, Gekocht, Geteilt, Getrunken

    6 Jahre Feed me up before you go-go: Unsere 10 liebsten Rezepte

    Lichterketten. Foto: Andrew Knechel

    Happy Birthday tooo … us! Sechs Jahre hat unser kleiner Foodblog nun schon auf dem Buckel. Seit sechs Jahren veröffentlichen wir hier größtenteils vegetarische Rezepte (den ein oder anderen fleischigen Burger konnte der Mann mir unterjubeln), Drinks, kulinarische Reiseberichte, Kochbuchrezensionen und Restauranttipps für München. Höchste Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen, deshalb haben wir für euch ein kleines Best-of mit unseren zehn liebsten Rezepten zusammengestellt. Doch auch andere Blogger_innen blicken heute zurück und stellen ihre zehn Lieblingsrezepte vor – eine Übersicht der teilnehmenden Blogs findet ihr weiter unten.

    Nach sechs Jahren und rund 250 Rezepten fällt uns die Auswahl richtig schwer. Die Entscheidung für oder gegen ein lieb gewonnenes Rezept fühlt sich fast so an, als würde man dazu gezwungen werden, Katzenbabys zu ertränken. In unserer Top 10 sind nun vor allem die Rezepte gelandet, die uns schon lange begleiten, die schon zig Male auf unseren Tellern landeten und auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen. Wir starten mit Frühstück und enden mit hochprozentigen Drinks. Vielleicht ist ja auch für euch das ein oder andere Fundstück dabei, alte Bekannte oder ein Rezept, das ihr selbst sogar schon einmal ausprobiert habt. Wir freuen uns jedes Mal wie Bolle, wenn ihr uns mitteilt, dass ihr ein Rezept oder Reisetipp von uns ausprobiert habt. Euch gebührt ein ganz dickes DANKESCHÖN, dass ihr hier immer wieder reinlest, kommentiert und uns begleitet! Ohne den Austausch mit euch wäre das Bloggen doch arg öde! Read more

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    Saisonales im Glas: Winterlich eingelegter Kürbis

    Winterlich eingelegter Kürbis Rezept Feed me up before you go-go

    Ich mag es, saisonal zu essen. Am Ende des Winters kann ich kaum den Frühling abwarten, der Spargel, Bärlauch und allerlei Grünes mit sich bringt. Genauso lechze ich im September der bevorstehenden Kürbissaison entgegen, freue mich auf Suppen mit Pastinaken und Maronen. Dass wir derzeit ganz und gar im Herbst aufgehen, bezeugt die kleine Kürbisschwemme der letzten Wochen (es soll ja Menschen geben, die mit Kürbis so gar nichts anfangen können – falls sie hier mitlesen: entschuldigt und kommt einfach ab Dezember wieder, da wird es garantiert unkürbisiger).

    Noch mag ich nicht ans Ende der Kürbiszeit denken, doch wenn sie kommt, sind wir bestens vorbereitet. Schon im letzten Jahr haben wir Gefallen daran gefunden, den Geschmack der kalten Monate in Form von winterlich eingelegtem Kürbis zu konservieren. Dieses Jahr müssen wir dann nur noch daran arbeiten, den eingelegten Kürbis nicht schon vor dem Ende des Winters oder gar des Herbsts aufzuessen. Leicht wird das nicht, denn die Kürbis-Pickles schwanken so schön zwischen süß und sauer, schmecken durch Zimt, Nelken, Piment und Sternanis wie ein wohliger Winterurlaub und machen sich außerdem einfach zu gut als Beilage zum Raclette, das es bei uns nun mal ausschließlich im Dezember auf den Tisch schafft. Aber wenn wir in diesem Winter die doppelte Portion Kürbis einlegen, bleibt vielleicht noch ein kleiner Rest für das neue Jahr übrig. Read more

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    Gesund durch den November: Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing

    Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing Rezept

    Ab Oktober verschwindet für gewöhnlich meine Lust auf Salat. Wenn die Fingerspitzen beim Tippen auf der Tastatur schon zu kleinen Eisstäbchen erstarren, ist ein frischer Rohkostsalat nicht gerade das erste, nach dem es mich nach einem langen Arbeitstag gelüstet. Herbstlich möchte ich mein Essen, und wenn möglich auch bitte warm! Doch nachdem unser Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing lange Zeit zu meinen liebsten Herbstgerichten zählte, suche ich erneut nach einem Kompromiss, der mir knackigen Salat und warme, herbstliche Zutaten auf den Teller bringt. Entstanden ist dabei ein veganer Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel und Pekannüssen, dazu ein Dressing mit Zitrone und Ingwer, die gleich noch dafür sorgen sollen, dass Erkältungsviren einen großen Bogen um mich und meinen Herbstsalat machen. Read more

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    Amsterdam, Den Haag, Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München, Niederlande

    Was bisher geschah: Oktober 2017 – Den Haag und Amsterdam im Schnelldurchlauf, lateinamerikanische Küche im Blitz & Bier und Pizza im Saluki

    Herbst orange Blätter

    Der Oktober ist davongerast. Oder besser: Ich bin dem Oktober davongerast, denn ich war dienstlich so viel unterwegs, dass ich den Übergang von Spaghettieis zu Spaghettikürbis kaum mitbekommen habe. Der November wird mir ähnlich wenig Ruhe gönnen, umso mehr freue ich mich auf die Adventszeit, denn ich plane fest, sie glühweintrinkend auf dem Sofa zu verbringen. Doch nun erst mal ein Blick auf unseren (nicht nur) kulinarischen Oktober. Read more

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