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    Verzückung im Büro dank Jamie Oliver: Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce

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    Eine der Fragen, die man als Foodblogger_in häufiger zu hören bekommt, ist, ob man wirklich alles, was da auf dem Blog, Instagram, Twitter & Co. zu sehen ist, selbst essen würde. Gerne würde ich behaupten, dass nur ein Bruchteil davon in meinem Magen landet, aber derart ausgeprägt ist mein Hang zur Selbstoptimierung nun wirklich nicht. Aber wenn ich nicht gerne (und auch mal zu viel) essen würde, würde der Foodblog doch nur halb so viel Spaß machen. Nichtsdestotrotz kommt es natürlich immer wieder vor, dass man sich bei der Menge des Abendessens vertut. Dann freuen sich vor allem meine Kolleginnen, dass ich etwas zum Mittagessen beisteuern kann.

    Deutlich häufiger kommt es allerdings vor, dass ein selbst gebackener Kuchen seinen Weg in die Teeküche meines Büros findet. Entweder sind es die Reste vom Fotoshooting, ein Geburtstagskuchen oder ich habe einfach dem hartnäckigen Betteln nachgegeben, doch endlich mal wieder diesen einen tollen Cheesecake mitzubringen. Interessanterweise hinterlassen meine blogbedingten Kuchenlieferungen Spuren – die Kolleginnen fühlen sich aus irgendeinem Grund ordentlich unter Druck gesetzt. Das führt nun dazu, dass ein stetiger Strom aus Kuchen und Torten seinen Weg nach Dachau findet und alle, die längere Zeit nichts beigesteuert haben, sofort von schlechtem Gewissen geplagt werden. Sogar die FSJler_innen merken normalerweise nach einigen Wochen, wie man sich bei uns besonders beliebt macht und beteiligen sich fleißig an unserem internen Backwettbewerb.

    Den letzten Kuchen, der es 2016 ins Büro geschafft hat, hatte Sabrina im bereits vorgestellten Weihnachtskochbuch von Jamie Oliver entdeckt: Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce. Die Kombination aus Mandelcreme, Schokolade und säuerlich-süßen Früchten klang derart nach Winterkuchen, dass wir ihn unbedingt noch im Dezember probieren wollten. Das leicht angepasste Ergebnis erinnert ein wenig an eine italienische Nusseckenvariante und toppt geschmacklich so ziemlich alles, was man sich darunter vorstellen kann. Zugegeben, der Kuchen hat es in sich, doch nach der ersten Gabel verdrängt man die Buttermengen ganz schnell und möchte einfach nicht mehr aufhören zu essen. Mehr als die Hälfte des Kuchen schaffte es dennoch ins Büro und war dort schneller verschwunden, als ich mir ein zweites Stück nehmen konnte. Das bedeutet wohl, dass ich auch 2017 wieder ins Büro kommen darf. Danke, Jamie!

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    Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce (für eine 25 x 25 cm-Form):

    Für den Teig

    130 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
    220 g Mehl + etwas mehr zum Ausrollen
    80 g Zucker
    1 Ei (Größe M)
    25 g Kakaopulver
    1 Prise Salz
    getrocknete Erbsen, Linsen o.ä. zum Blindbacken

    Für die Soße

    200 g frische Cranberrys
    Saft von 2 Orangen

    Für die Mandelcreme

    80 g gemahlene Mandeln
    80 g gemahlene Haselnüsse
    220 g weiche Butter
    220 g Zucker
    3 Eier (Größe M)

    Für das Topping

    100 g Vollmilchschokolade
    40 g gehobelte Mandeln
    40 g gehobelte Haselnüsse

    1. Für den Teig die kalte Butter, Mehl, Zucker, Ei, Kakao und Salz mit der Küchenmaschine gründlich zu einem glatten Teig verrühren. Dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen. Währenddessen eine Tarteform mit etwas Butter einfetten. Anschließend den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Tarteform etwa 5 mm dünn ausrollen. Mit dem Nudelholz aufnehmen, vorsichtig über der Form abrollen und einpassen. Den Rand andrücken, überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und 15 Minuten ins Gefrierfach stellen, damit er gleich beim Backen die Form behält.

    2. Währenddessen den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die gekühlte Tarteform mit Backpapier auslegen, mit Hülsenfrüchten füllen und im Ofen 15 Minuten blindbacken. Anschließend Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen und nochmals 8 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

    3. Für die Cranberrysauce die Cranberrys zusammen mit dem Saft von zwei Orangen in einen kleinen Topf geben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Früchte geplatzt sind. Den Deckel abnehmen und alles etwa 15 Minuten dicklich einkochen lassen. Zum Schluss mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel durchgehen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer weniger Stücke mag, kann auch mit dem Stabmixer arbeiten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    4. Für die Mandelcreme die gemahlenen Nüsse zusammen mit Butter, Zucker und Eiern im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten.

    5. Den Ofen erneut auf 180 °C vorheizen. Die Schokolade in mittelkleine Stücke brechen oder hacken. Die Cranberrysauce auf dem Teigboden vertreichen und dann vorsichtig die Mandelcreme einfüllen und verstreichen. Die Schokoladenstücke gleichmäßig darauf verteilen und leicht in die Creme eindrücken. Die gehobelten Nüsse zum Schluss über die Tarte streuen und ebenfalls leicht andrücken. Die Tarte im Ofen 40-45 Minuten backen, bis die Nüsse goldbraun sind und die Mandelcreme gestockt ist. Dazu schmecken zum Beispiel frische Orangenscheiben.

    Tipp: Wer keine frischen Cranberrys findet, kann stattdessen auch getrocknete verwenden oder sie durch eine Konfitüre ersetzen.

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    Weihnachtliches Baklava mit gebrannten Mandeln & Zimt {Türchen #10 im kulinarischen Adventskalender}

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    kulinarischer-adventskalender-tuerchen-10Advent, Advent – Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Tja, die Realität sieht jedoch meist anders aus. Gerade der Dezember hat sich in den letzten Jahren zum stressigsten Monat überhaupt entwickelt und furchtbar besinnliche Menschen sind wir nun wirklich nicht. Zwar findet sich hier und da etwas minimalistische Weihnachtsdeko, aber einen Weihnachtsbaum hatten wir noch nie (okay, das mag vielleicht auch an der viel zu kleinen Wohnung liegen und dass wir die Weihnachtstage meist bei unserer Familie verbringen). Was allerdings IMMER dazugehört, ist ein Adventskalender. Ich garantiere, man kann auch mit Mitte 30 kindliche Begeisterung empfinden und sich noch genauso wie sein Grundschul-Ich auf ein Päckchen freuen. Dementsprechend begeistert sind wir auch, dass wir wie bereits im letzten Jahr ein Türchen von zorras kulinarischem Adventskalender befüllen dürfen. Seit dem 1. Dezember öffnet dort täglich eine/r unserer Foodbloggerkolleg_innen ein Türchen und wie in jedem Jahr beglückt uns zorra auch diesmal wieder mit drei tollen Verlosungen.

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    Guilty Pleasure Food: Kürbis-Pancakes mit Zimtbutter

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    Seit Wochen, ach was, Monaten spielen die Menschen in den sozialen Netzwerken verrückt. Sie drücken ihre Zugehörigkeit zu irgendwelchen Teams aus, teilen zum 72. Mal den gleichen Trailer und zählen aufgeregt die Tage bis zum 25. November. Es geht um die Gilmore Girls, natürlich, und die heiß ersehnte Fortsetzung auf Netflix (für alle, die noch nie von der Serie gehört haben, hier die Kurzfassung: Mutter-Tochter-Gespann, eine verschrobene Kleinstadt und jede Menge Kaffee). Ich bin zwar kein Die-hard-Fan (und von einigen Charakteren ziemlich genervt), doch irgendwie habe ich mich vom Fieber anstecken lassen und die letzten Monate damit verbracht, alle Folgen noch einmal anzuschauen. Vielleicht weil mich die Serie sieben Jahre jünger macht, denn ich verbinde sie ganz stark mit meinem letzten Jahr an der Uni. Sie hat mich durch die sechs Monate meiner Magisterarbeit begleitet, bot mir Erholung an, wenn ich sie brauchte (oder einfach keine Lust hatte), und belohnte mich am Abend, wenn ich genügend Text zu Papier gebracht hatte. Okay, eigentlich war die Serie für mich Prokrastination deluxe – ich entdeckte sie in einem schwachen Moment, zu dem ich eigentlich partout keine Zeit für sie hatte (und ja, die Magisterarbeit war erstaunlicherweise dennoch ganz passabel).

    Nun suchte ich mich also seit Wochen durch die alten Folgen und nehme Details wahr, für die ich in meiner Magisterphase wohl keinen Kopf hatte. Kürbis-Pfannkuchen zum Beispiel. Irgendwo in Staffel vier bekommt Lorelai von Diner-Besitzer Luke einen Stapel Pumpkin pancakes mit homemade cinnamon butter vorgesetzt. Das möchte ich auch und schlage sie dem Mann vor, der gleich Feuer und Flamme ist (von der Serie übrigens nicht – er zwingt mich, dies hier zu betonen). Und da die Pfannkuchen so gut und herbstlich schmecken, werden wir sie am Wochenende gleich noch einmal machen. Dabei schaue ich mir dann die neuen Gilmore-Girls-Folgen an und freue mich über mein kleines guilty pleasure auf dem Bildschirm und auf dem Teller.

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    Kürbis-Pancakes mit Zimtbutter (für 2-3 Personen):

    Für die Pancakes

    150 g Mehl
    1 1/2 TL Backpulver
    3 TL Zucker
    1/4 TL Salz
    1 1/2 TL Zimt
    1/2 TL Ingwer
    je eine ordentliche Prise Muskat, Nelken und Piment (alles gemahlen)
    1 großes Ei
    250 ml Buttermilch
    2 EL Butter, geschmolzen
    6 EL Kürbispüree
    etwas neutrales Pflanzenöl oder Butter zum Braten

    Für die Zimtbutter

    50 g Butter
    2 EL Ahornsirup
    1 1/2 TL Zimt

    Außerdem

    30 g Pecannüsse

    1. Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen. Ei, Buttermilch, geschmolzene Butter und Kürbispüree hinzufügen und alles verrühren – der Teig muss nicht ganz glatt sein, ein paar Klümpchen dürfen bei amerikanischen Pfannkuchen drinbleiben.

    2. Etwas Öl oder Butter in einer beschichtete Pfanne erhitzen und darin die Pancakes nacheinander in gewünschter Größe von beiden Seiten ausbacken. Auf einem Teller geben und zum Warmhalten abdecken, bis der gesamte Teig verbraucht ist.

    3. Für die Zimtbutter währenddessen die restliche Butter in einem kleinen Topf zum Schmelzen bringen. Ahornsirup und Zimt dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, sodass sich eine homogener Sirup bildet. Bis zum Essen warm halten und ggf. nochmals verrühren, damit sich alles wieder verbindet.

    4. Die Pecannüsse in einer Pfanne anrösten, dann grob hacken. Die Pancakes als Stapel servieren, mit so viel Zimtbutter wie man mag begießen und die Nüsse darüber verteilen.

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    Ein Scheibchen vom Herbst: Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo Manchmal bin ich ein Pinterest-Opfer und lasse mich zu sehr von Äußerlichkeiten einlullen. Von einer Peppermint White Chocolate Tart mit Hazelnut Crust und Candied Mint Leaves zum Beispiel. Sie wird gleich neben die violetten veganen, gedämpften Kartoffel-Chia-Buns und die puffige Weihnachts-Pavlova mit roten Beeren gepinnt, die ich niemals machen werde, weil mir allein schon vom Anschauen der filigranen Schönheiten schwindelig wird (und ich ahne, dass die Pavlova nur ein paar Sekunden fürs Foto hübsch aussehen und zwei Minuten später durchgesuppt sein wird). Doch hin und wieder lasse ich mich in die Irre führen und glaube für eine Millisekunde, dass ich auch so hübsches Essen hervorbringen könnte. Die Ernüchterung folgt meist in Form eines klassischen Pinterest-Fails.

    So auch beim Sweet Potato Roast, der auf meiner Pinnwand ganz wunderbar aussieht, in meiner Pfanne dann aber kläglich versagt – unterschiedlich große Kartoffelscheiben, ungleichmäßig geschnitten und vor allem: viel zu wenig! Mit Mühe und Tricksen kommt gerade einmal ein äußerer Ring mit Süßkartoffelscheiben zusammen. Schön geht anders, das Fotografieren wird verworfen, die Pfanne natürlich trotzdem in den Ofen geschoben. Ich halte mich weiterhin grob ans Rezept, variiere ein bisschen, gebe Kokosmilch, etwas Schärfe und frische Kräuter hinzu. Was mich kurz darauf auf dem Teller erwartet, schmeckt dermaßen gut, cremig-weich, leicht süßlich, scharf und nussig, dass ich beschließe, das nun öfter essen zu wollen. Zwei Tage später stehe ich also wieder vor der Pfanne, hoble Süßkartoffeln (diesmal habe ich genug gekauft) und sortiere die Scheiben fein säuberlich nach Größen. Klingt etwas nervig? Ist es! Aber Geschmack UND Optik entschädigen diesmal gleichermaßen.

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo

    Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne (als Beilage für 4 Personen):

    2 EL Butter
    2 EL Kokosöl
    1 kg Süßkartoffeln (möglichst gleich große Kartoffeln)
    125 ml Kokosmilch
    2-3 EL Schmand
    1 Handvoll Koriandergrün
    Piment d’Espelette, Salz, Pfeffer

    1. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Butter mit dem Kokosöl und etwas Salz in einem kleinen Topf erwärmen und zum Schmelzen bringen. Etwa ein Viertel des geschmolzenen Öls in eine kleine ofenfeste Pfanne oder eine runde Auflaufform (etwa 20 cm ∅) geben und sie damit einölen.

    2. Die Süßkartoffeln schälen und in dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Kartoffelscheiben einigermaßen nach Größen sortieren – aus den größeren Scheiben einen äußeren Ring in die Pfanne setzen, aus den kleineren Scheiben einen inneren Ring. Die Kartoffeln mit dem restlichen Öl übergießen, salzen und pfeffern. Die Pfanne auf die mittlere Schiene des Ofens stellen und alles etwa 40-50 Minuten im Ofen backen.

    3. Kurz vor Ende der Backzeit die Kokosmilch mit dem Schmand in einen Topf geben, gut verrühren und leicht erwärmen. Dann alles mit etwas Piment d’Espelette, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und grob hacken. Die Pfanne mit den fertig gebackenen Kartoffeln aus dem Ofen holen, kurz etwas abkühlen lassen, dann mit Kokos-Schmand übergießen und mit Koriander bestreut servieren. Dazu passt zum Beispiel ein herbstlicher Salat.

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo

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    You say party, we say pie! Pumpkin Pie aka Kürbis-Tarte

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    Da ist sie wieder, die Pumpkin-Spice-Latte-Zeit, in der sich Blätter chamäleonartig verfärben, Menschen sich gebückt und nach Kastanien suchend durch Parks bewegen und das Verlangen nach Zimtduft in die Höhe schnellt. Der Herbst ist auch gleichzeitig die Jahreszeit, in der wir besonders vom Fernweh gepackt werden, genau genommen vom Fernweh nach Neuengland. Obwohl wir auch auch schon im Sommer durch Massachusetts, Vermont und Maine gereist sind, wird die Region für uns wohl immer mit riesigen Kürbissen, buntem Laub und Cinnamon-on-everything verbunden sein. Nachdem nun auch hier die ersten Kürbisse zu Burger, Pasta und Salat verarbeitet wurden und wir zudem stündlich Fotos von unserer durch Neuengland reisenden Familie zugeschickt bekommen, ist die Wehmut in diesem Herbst besonders groß.

    Gut, dass uns mit „USA vegetarisch“ genau zum richtigen Zeitpunkt ein Buch in die Hände gefallen ist, das uns zumindest kulinarisch einem unserer liebsten Reiseziele etwas näher bringt (eine ausführliche Buchvorstellung folgt in Kürze). Seit ein paar Wochen kochen und backen wir uns also durch Kürbissuppe, Waldorfsalat, Deep dish pizza & Co., doch ich ertappe mich dabei, wie ich immer wieder bei einem Rezept hängen bleibe: der Kürbis-Tarte aka Pumpkin Pie. Besonders zwischen Halloween und Weihnachten ist die würzige Tarte in den USA nicht wegzudenken und darf vor allem an Thanksgiving auf keinem amerikanischen Esstisch fehlen. Probiert habe ich die Pumpkin Pie allerdings noch nie, aber allein Zutaten wie Kürbis, Zimt, Vanille und Ingwer versprechen mir, dass ich sie mögen werde. Einzig der Schuss Bourbon, der in der Füllung landen soll, verunsichert mich als Whiskeyverabscheuerin zunächst. Doch der Mann insistiert, und er hat recht! Beim Probieren der ungebackenen Füllung muss ich zugeben, dass er da ganz wunderbar reinpasst. Ein bisschen verändert bzw. „amerikanisiert“ habe ich das Rezept dennoch und u.a. das fertige Lebkuchengewürz durch eine selbst zusammengerührte Pumpkin-Spice-Mischung ersetzt und die Backzeit deutlich erhöht.

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    Pumpkin Pie (für eine Pie-Form mit 20-24 cm Ø):

    Für den Teig

    175 g Mehl
    1 EL Zucker
    1 Prise Salz
    120 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
    3 EL sehr kaltes Wasser

    Für die Füllung

    1 TL gemahlener Ingwer
    1,5 TL Zimt
    ½ TL gemahlene Nelken
    ¼ TL Piment
    1 Prise Muskat
    425 g Kürbispüree (gibt es z.B. von Alnatura als „Babybrei“ zu kaufen, lässt sich aber auch leicht selbst machen)
    225 ml Sahne
    150 ml Milch
    3 Eier
    150 g brauner Zucker
    ½ TL gemahlene Vanille
    1 EL Bourbon-Whiskey

    Außerdem

    Backerbsen, Linsen o.ä. zum Blindbacken
    175 ml Sahne
    ggf. Spritzbeutel und Tülle

    1. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Stückchen schneiden, dazugeben und mit den Händen oder einem Mixer einarbeiten, bis sich feine Streusel bilden. Das Wasser hinzufügen und die Masse zu einem glatten Teig verkneten.

    2. Um den etwas klebrigen Teig leicht ausrollen zu können, den Teig am besten zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie setzen, dann zu einem etwa 30 cm großen Kreis ausrollen. Die Pie-Form mit etwas Butter einfetten, den ausgerollten Teigkreis vorsichtig hineinlegen und fest andrücken. Damit der Rand genügend Stabilität bekommt und beim Backen nicht nach unten sackt, die Form am besten etwa 1 Stunde in das Tiefkühlfach stellen (diesen Tipp habe ich leider erst nach dem Backen entdeckt, weshalb mein Rand doch etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde).

    3. In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C vorheizen. Vor dem Backen den Boden der Tarte mehrmals mit einer Gabel einstechen. Zunächst wird der Teig blindgebacken: Dafür die Form mit Backpapier abdecken und mit Backerbsen oder Linsen beschweren, damit der Teig beim Backen keine Blasen wirft. Den Boden nun 10 Minuten im heißen Ofen vorbacken. Herausnehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und abkühlen lassen.

    4. Währenddessen die Füllung vorbereiten: Ingwer, Zimt, Nelken, Piment und Muskat in einer kleinen Schüssel verrühren. Alle restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben, 1 gehäuften EL der Gewürzmischung dazugeben und alles mit einem Pürierstab gründlich mischen. Die Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und im heißen Ofen etwa 60-70 Minuten backen. Die Füllung sollte in der Mitte zwar fest sein, aber noch etwas wackeln. Die Pie vollständig abkühlen lassen

    5. Die Sahne mit einem Mixer steif schlagen und zum Kuchen servieren. Wer mag, füllt sie in einen Spritzbeutel inkl. Tülle und dekoriert den Kuchen mit kleinen Tupfen. Die restliche Gewürzmischung über die Sahne sieben. Wenn der Kuchen einen Tag durchgezogen ist, schmeckt er übrigens fast noch besser!

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    Fürs Wochenende: Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go-2-2

    Zu einem richtigen Wochenende gehört auch ein Kuchen. Okay, das trifft bei uns zwar nur auf etwa jedes fünfte Wochenende zu, aber die Lust auf Kuchen klopft zumindest jeden Sonntag an die Tür. Wenn der Duft von frisch Gebackenen durch die Wohnung strömt und einem schon beim Gedanken an das noch warme erste Stück das Wasser im Mund zusammenläuft, sieht auch der verregnete Sommer nur noch halb so schlimm aus. Und wenn einem zudem nicht der Sinn nach aufwendigen Torten oder komplizierten Kuchen steht, sind Brownies oder Blondies genau das Richtige. Der Teig ist fix zusammengerührt, schnell im Ofen und man kann sich relativ sicher sein, dass das, was man gleich wieder herausholt, auch schmecken wird. Okay, diese Blondie-Variante erfordert noch ein Wasserbad und das sorgsame Verteilen von Himbeeren auf dem Teig, aber ich bin mir sicher, dass ihr das gut hinbekommt. Die knatschige Kombination aus Frucht und Schokolade ist es auf jeden Fall wert.

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go-3-2

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade (für eine 20 x 20 cm-Brownie-Backform):

    225 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
    90 g brauner Zucker
    70 g Palm- oder Muskovadozucker
    1 Vanilleschote
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    2 Eier
    225 g Mehl
    1 TL Backpulver
    1 gute Prise Salz
    100 g weiße Schokolade
    200 g frische Himbeeren
    Puderzucker zum Bestäuben

    1. Butter und beide Zuckersorten in einer Schüssel schaumig schlagen. Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit der Zitronenschale hinzufügen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und unter die Buttermischung rühren.

    2. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen, dann unter den Teig rühren. Die Himbeeren in der Zwischenzeit waschen. Den Teig in eine gefettete Backform geben und glatt streichen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.

    3. Den Kuchen ca. 35 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens backen. Der Teig sollte am Rand gerade durch, aber in der Mitte noch etwas klebrig sein. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker betäuben, in kleine Quadrate schneiden und servieren.

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    Big in Hawaii: Big-Hahuna-Burger mit Kokos-Chili-Mayo

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-3

    Wisst ihr, was als Kind meine Lieblingspizza war? Die eine Sorte, die ich bis zu meiner Jugend einfach immer bestellt habe und mir in leicht abgewandelter Form auch während des Studiums in Marburg mehr als einen verkaterten Abend gerettet hat? Pizza Hawaii! Genau, die mit Ananas (aus der Dose natürlich) – der Albtraum aller Pizzapuristen und Neapolitaner. Die erwachsene Variante, meine Studiumskaterkonterpizza, war außerdem mit Mais, Hackfleischsoße und Tabasco belegt, womit jeglicher Restalkohol äußerst wirksam bekämpft werden konnte. Bis heute liebe ich die Kombination aus süßen Früchten und herzhaften Zutaten, auch abseits von Pizza. Mit diesem Hintergrundwissen solltet ihr verstehen, warum mir schon nach dem ersten Durchblättern unseres neuesten Burgerbuchs „Burger unser“ (die Rezension dazu folgt in Kürze) klar war, welcher Burger zuerst ausprobiert werden musste: der Big-Hahuna-Burger!

    Ein Burger, bei dem saftiges Fleisch, in Sirup eingelegte, gebratene Ananas und frischer Koriander aufeinandertreffen, kommt meiner Vorstellung eines perfekten Hamburgers schon ziemlich nahe. Darüber hinaus wird im Buch genialerweise empfohlen, den Burger mit einem Kartoffel-Brioche-Bun zu servieren. Seit unseren letzten USA-Aufenthalten stehen Potato Buns ganz oben auf meiner Nachbackliste – der leicht süßliche Geschmack und die knatschige Konsistenz der Brötchen sind genau mein Ding. Glücklicherweise kann das Rezept halten, was es verspricht, und der Big-Hahuna gehört zu den besten Burgern, die unsere Küche bisher verlassen haben. Fazit: Auch wenn ihr Pizza Hawaii hasst (wie könnt ihr nur??!), solltet ihr diesem Burger eine Chance geben!

    Noch ein paar Hinweise zum Rezept: Statt gekauftes Passionsfruchtpüree zu verwenden, könnt ihr, wie ich, auch 1-2 Passionsfrüchte auskratzen und mit dem Stabmixer bearbeiten. Die Kerne bleiben dabei knackig und verleihen dem Püree eine schöne Textur. Selbst gemachte Mayonnaise ist natürlich die erste Wahl, aber ihr könnt auch eine hochwertige gekaufte Soße verwenden.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-1

    Kartoffel-Brioche-Buns (für 10 Brötchen):

    300 ml Milch
    8 g Trockenhefe
    70 g brauner Zucker
    310 g Weizenmehl (Type 405)
    200 g Kartoffeln, gekocht und abgekühlt
    250 g Weizenmehl (Type 550)
    1 TL Salz + 1 Prise
    1 großes Ei
    80 g weiche Butter
    1 Eiweiß
    2 EL Wasser
    2 EL Kokosflocken

    1. Die Milch in einem Topf warm werden lassen, vom Herd nehmen und Hefe, 1 EL braunen Zucker und 1 EL Mehl (405) hinzufügen. Alles verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Die Kartoffeln schälen und fein zerdrücken. Zusammen mit der Hefe-Milch-Mischung, dem restlichen Mehl, Zucker, Salz und Ei in eine Schüssel geben.

    2. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers auf kleinster Stufe verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Auf mittlere Stufe hoch schalten und nach und nach die weiche Butter hinzufügen. Anschließend auf hoher Stufe für 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist und glänzt. Der Teig sollte elastisch und leicht klebrig sein. Die Schüssel mit dem Teig mit Plastikfolie und einem Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur ca. 1,5 Stunden gehen lassen.

    3. Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel holen und verkneten, sodass die Luft entschwindet. Den Teig mit möglichst wenig Mehl zu einer Rolle formen und in 10 gleich große Stücke teilen. Daraus in den bemehlten Handflächen glatte Kugeln formen. Die Teiglinge mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt noch einmal 1 Stunde gehen lassen.

    4. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Eiweiß, Wasser und 1 Prise Salz verrühren und die Oberseite der Teiglinge damit bestreichen. Mit Kokosflocken bestreuen. 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend abkühlen lassen und ggf. bis zur Verwendung abdecken. Nicht verwendete Buns lassen sich prima einfrieren.

    Big-Hahuna-Burger (für 4 Burger):

    4 Kartoffel-Brioche-Buns (oder andere Burgerbrötchen)

    Für die Ananas

    1 reife Ananas
    1 EL Honig
    60 ml Ahornsirup
    60 g Palmzucker (ersatzweise braunen Zucker)
    1 Prise Zimt
    1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
    160 ml Ananassaft
    160 ml Kokoswasser
    1 EL Butter

    1. Die Ananas schälen und 3/4 der Frucht in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, jeweils den Strunk aus der Mitte entfernen. Das restliche Viertel grob Würfeln und beiseitestellen.

    2. Honig, Ahornsirup und Zucker in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und ein wenig karamellisieren lassen. Zimt, Vanillemark, Ananassaft und Kokoswasser dazugeben und gut verrühren. Anschließend die Ananasscheiben hineingeben und alles bei mittlerer Hitze 40-60 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz hat. Vom Herd nehmen, die Butter unterrühren und zur Seite stellen.

    Für die Kokos-Chili-Mayo

    100 ml Kokosmilch
    100 ml Gemüsebrühe
    1/2 rote Chili, fein gehackt
    1/4 TL gemahlener Koriander
    2 TL fertiges Passionsfruchtpüree (ersatzweise 1-2 pürierte Passionsfrüchte)
    2 TL Ananaspüree (dafür einfach die beiseitegestellten Ananasstücke von oben pürieren)
    6 EL Mayonnaise
    1 EL saure Sahne
    frischer Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Vom Herd nehmen, Chili, Koriander und Fruchtpürees hinzufügen und abkühlen lassen. Zum Schluss alles mit Mayonnaise und saurer Sahne aufschlagen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Für den restlichen Belag

    1 1/2 rote Chilis, in feine Ringe geschnitten
    1 Bund Koriander, gewaschen und grob gehackt
    1 TL frischer Zitronensaft
    1 TL Olivenöl
    etwas Butter
    600 g grob gehacktes Rindfleisch (am besten vom vorderen Teil der Querrippe, der sogenannten Leiter, einem Stück mit hohem Fettanteil)
    4 Scheiben Cheddar
    eine Handvoll Kokoschips (ggf. kurz vorher im Ofen angeröstet)

    1. Chili und Koriander mit Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel marinieren. Die Buns aufschneiden und in einer Pfanne in etwas Butter auf den Innenflächen goldbraun anbraten (sehr wichtig, das gibt den Brötchen den letzten Schliff). Jeweils beide Bun-Hälften mit der Kokos-Chili-Mayo bestreichen.

    2. Aus dem Fleisch 4 gleich große Patties formen. Das Fleisch auf einem Grill oder in einer Pfanne bis zur gewünschten Stufe garen (Tipps zum Braten von Burgerfleisch gibt es hier) und zum Schluss jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegen.

    3. Die Patties auf die unteren Bun-Hälften legen. Die beiseitegestellten Ananasscheiben aus dem Sirup nehmen und in einer Pfanne oder auf einem Grill kurz von beiden Seiten karamellisieren lassen. Jeweils 1-2 Scheiben Ananas auf den Käse legen. Anschließend die Kokoschips und zum Schluss die Chili-Koriander-Mischung darauf verteilen und mit dem Brötchendeckel abschließen. Sofort servieren.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-2

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    Gebacken

    Bereit für den Sommer: Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-1

    Schon seit Wochen bin ich bereit für den Sommer. Die Schubladen wurden mit kurzärmligen Shirts aufgestockt, im Schrank wohnen neue Sommerkleider, Sandalen und Ballerinas wurden aus Kisten befreit und lockere Schrauben an Sonnenbrillen endlich wieder festgezogen. Doch je vorbereiteter ich bin, desto mehr scheint der Sommer in Richtung Herbst zu rücken und schickt so viel Regen, dass ich den Blumen auf dem Balkon schon kleine Rettungsringe entgegenwerfen muss. Also, was tun gegen so viel Sommerunmut?

    1. Ich backe Kuchen. Kuchen, der so nach Sommer schreit, dass er nicht länger ignoriert werden kann. Mit frischen Aprikosen, Zitrone und Lavendel. Die perfekte Mischung aus fruchtig süß und sauer habe ich bei Yotam Ottolenghi gefunden. Es gibt wahrlich fotogenere Kuchen, aber geschmacklich hat er das Potenzial, zum sommerlichen Dauerbrenner zu avancieren.

    2. Ich buche eine Reise in den Süden, packe den Mann und ein paar Freunde ein und vertraue darauf, dass die Sonne in Mallorcas Bergen so brennt, dass ich die kommende Woche jeden Tag mit einem Sprung in den Pool starten werde. Falls ihr noch ein paar Mallorca-müsst-ihr-unbedingt-machen-essen-anschauen-Tipps für uns habt, freuen wir uns über einen Kommentar.

    3. Ich setze einfach darauf, dass der Sommer spätestens ab dem Moment, in dem wir im Flieger nach Spanien sitzen, auch bei uns ausbrechen wird. Ihr könnt euch also schon mal auf hochsommerliche Temperaturen einstellen!

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-2

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen nach Ottolenghi (für eine Springform mit Ø 26 cm )

    Für den Teig

    185 g Butter, gewürfelt und raumtemperiert + etwas mehr zum Einfetten der Form
    2 EL Walnussöl
    210 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    120 g gemahlene Mandeln
    4 Eier, verquirlt
    120 g Walnusskerne, grob zerhackt
    90 g Mehl
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    1 1/2 TL getrocknete Lavendelblüten
    630 g Aprikosen, entsteint und geviertelt
    Salz

    Für den Zuckerguss

    50 g Puderzucker
    1-2 EL Zitronensaft

    1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Butter, Walnussöl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln in eine Schüssel geben und mit einem Mixer schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen und unterrühren. 100 g Walnüsse, Mehl, Zitronenschale, 1 TL Lavendel und 1 Prise Salz hinzufügen und alles gut verrühren.

    2. Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit etwas Butter einfetten. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Die Aprikosenviertel darauf kreisförmig verteilen. Den Kuchen im Ofen 70-80 Minuten backen. Falls der Teig zu braun werden sollte, mit etwas Alufolie abdecken.

    3. In der Zwischenzeit für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und den Zuckerguss sofort darüber verteilen. Mit den restlichen Walnüssen und Lavendelblüten bestreuen und abkühlen lassen.

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-3

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