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Sabrina

    Gekocht, Gemixt

    Geschenke aus der Küche: Gebrannte-Mandel-Likör

    Gebrannte-Mandel-Likör Rezept

    Ganz offensichtlich haben wir diesen Herbst/Winter eine Schwäche für gebrannte Mandeln. Schon zum dritten Mal in diesem Jahr stehe ich in der Küche und rühre, was das Zeug hält, um Mandeln mit Karamell zu um-(höhö)-manteln. Übrigens hinterlässt das gar nicht so eine Sauerei wie man vielleicht denkt. Nachdem wir unsere gebrannten Zimt-Kurkuma-Mandeln gepostet hatten, schrieb uns eine Followerin, dass sie gebrannte Mandeln zwar liebe, sich aber nicht traue, sie selbst zu machen, da sie danach ja wahrscheinlich Töpfe oder Pfannen entsorgen müsse. Keine Angst, das müsst ihr nicht! Verwendet einfach eine beschichtete Pfanne und lasst sie danach etwas in heißem Wasser einweichen – dann lassen sich auch festsitzende Karamellkrusten leicht lösen.

    Selbstgemachtes zu Weihnachten verschenken

    Doch bevor wir uns noch zum Haushaltsblog entwickeln, zurück zum Gebrannte-Mandel-Likör, der hier eigentlich im Mittelpunkt stehen soll. Denn die kandierten Mandeln wurden diesmal nicht sofort weggefuttert (gar nicht so leicht!), sondern fein zermahlen und zu einem sahnigen Likör verarbeitet. Natürlich zeigen wir euch den Likör auch mit Blick auf Weihnachten. Denn wenn es euch geht wie uns und ihr schon überlegt, mit welchen selbst gemachten Geschenken ihr eure Familien und Freund_innen beglücken sollt, wäre der Likör mit gebrannten Mandeln vielleicht auch für euch eine schöne Idee. Read more

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    Gekocht

    Kocht sich fast von selbst: Kürbis-Ananas-Relish

    Kürbis-Ananas-Relish Rezept

    100 Rezepte und andere Ideen für Blogposts schwirren mir im Kopf herum, doch den richtigen Ausgang wollen sie nicht finden. Vielmehr steht ihnen der Rest des Körpers im Weg. Der zieht es nämlich vor, direkt vom Urlaubs- in den Krankheitsmodus zu stolpern und hat so gar keine Lust aufs Kochen, und schon gar nichts aufs Fotografieren und Schreiben. Ein einfaches, schnelles Rezept muss also her. Herbstlich bitte, aber so unkompliziert wie möglich! Kürbis-Brownies, denke ich – pffft, lacht mein Körper. Und er behält recht, denn die missglückten Brownies, die kurze Zeit später vor mir stehen, will nun wirklich niemand nachbacken! Nun gut, idiotensicher muss es also auch noch sein. Ein Rezept, das so gut wie immer klappt und sich quasi von selbst zubereitet, bei dem alle Zutaten in einen Topf geworfen werden und sich ohne großes Zutun zu etwas Schmackhaftem verbinden. Gibts nicht? Gibts doch! Relish heißt die Lösung. Kürbis-Ananas-Relish, um genau zu sein. Read more

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    Gebacken

    Herbstgebäck: Apfel-Zimt-Schnecken aus dem Muffinblech

    Apfel-Zimt-Schnecken aus dem Muffinblech Rezept

    Herbst also. Drei Wochen Japan liegen hinter uns, mit Temperaturen bis zu 33 Grad. Ich sitze im Flieger nach Hause und mir ist so gar nicht herbstlich zumute. Wenn ich an die Kälte denke, die uns in München erwartet, schüttelt es mich (was allerdings auch an der Klimaanlage im Flugzeug liegen könnte, die mir konstant über die Schultern pustet). Nun gut, acht Stunden habe ich noch Zeit, mich auf den Herbst einzustellen, auf herabfallendes Laub (wer weiß, ob überhaupt noch ein paar Blätter an den Bäumen hängen …), auf Regen (okay, den gab’s in Japan ohnehin zur Genüge), auf den Duft von Zimt (ein Leichtes), auf ofenfrisches Gebäck mit Äpfeln ­­– hm, vielleicht wird die Umstellung ja doch nicht so schwer!

    Und wenn die Gedanken allein nicht ausreichen, wird eben gebacken – saftige Apfel-Zimt-Schnecken zum Beispiel. Die sind schnell und unkompliziert zubereitet, wärmen die ausgekühlte Wohnung und könnten kaum mehr nach Herbst schmecken! Dafür werden saftige Apfelstückchen, Mandeln und reichlich Zimt in Hefeteig versteckt und zu kleinen Schnecken aufgerollt, die ganz einfach im Muffinblech gebacken werden. Am besten schmecken die kleinen Apfelschnecken lauwarm aus dem Ofen. Read more

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    Gekocht

    Grüne Ernte: Kräutersalat mit Kapuzinerkresse, Edamame und Ricotta

    Kräutersalat mit Kapuzinerkresse, Edamame und Ricotta Rezept

    Das war es wohl mit der Balkonausbeute in diesem Jahr. Gerade mal zwei kleine rote Tomaten kann ich an diesem Morgen noch pflücken. Die vielen grünen Tomaten, die noch am Strauch hängen, werden wohl nicht mehr genug Sonne abbekommen. Den Kräutern geht es da zum Glück noch etwas besser. Auch wenn sie schon bessere Zeiten gesehen hat, rankt die Kapuzinerkresse unermüdlich am Balkongeländer in die Höhe und bringt immer größer werdende Blätter hervor, die förmlich darum betteln, in einem Salat zu landen. Read more

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    Gekocht

    Roher Zucchini-Brombeer-Salat mit Blaubeer-Dressing

    Roher Zucchini-Brombeer-Salat mit Blaubeer-Dressing Rezept
    Zucchini haben bei uns zu Hause einen schweren Stand. Während ich sie hin und wieder gerne esse, obwohl sie mir sicher keine Begeisterungsstürme entlocken, stehen sie so gar nicht hoch in der Gunst des Mannes. Fast jeder Versuch, ein Gericht mit Zucchini aus unserer Küche zu tragen, wird boykottiert. Ein überflüssiges Gemüse sei das, mal bitter, mal geschmacklos und sowieso immer mit höchst fragwürdiger Konsistenz. Die einzigen Ausnahmen: auf der Pizza (mit Dill und Feta) oder im Kuchen (mit Apfel und Minze). Ich habe mich also daran gewöhnt, nur mit Zucchini zu kochen, wenn ich alleine bin. Was aber, wenn man sie gar nicht kocht, sondern roh serviert? Zum Beispiel in einem Salat.

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    Gekocht

    Sommer im Glas: Strawberry Pickles – eingelegte Erdbeeren

    Ich bin ein Augustkind. Das meine ich nicht nur wortwörtlich, weil der August mein Geburtstagsmonat ist, sondern auch, weil ich ihn besonders mag. Ich mag die Fülle an Beeren, die er auf den Teller bringt, das Feriengefühl, das er noch immer in mir auslöst (selbst wenn ich ihn in diesem Jahr die meiste Zeit am Schreibtisch verbringen werde) und die leichte Wehmut, die gegen Ende des Monats unweigerlich aufkommt, wenn klar ist, dass auch dieser Sommer allmählich zu Ende gehen wird.

    Erdbeeren haltbar machen

    August ist auch genau der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, ob und in welcher Form man den Sommer konservieren möchte. Bevor sich die letzten Erdbeeren der Saison endgültig verabschieden, schnappen wir uns noch ein paar Früchte und verarbeiten sie zu würzigen Erdbeer-Pickles. Tatsächlich teilen sich die süßen Erdbeeren ganz gerne das Glas mit Apfelessig, Senfkörnern und Koriandersamen. Merkwürdige Mischung? Ganz und gar nicht! Die sauer eingelegten Erdbeeren machen sich besonders gut mit etwas Ricotta auf einer Scheibe Brot oder im Salat. Read more

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    Gegessen, Gereist, Orlando, USA

    Unterwegs in Orlando: Hoteltipps und ein Besuch in Disneys Magic Kingdom

    Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

    // Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung //

    Wer nach Orlando fährt, sollte wissen, was er oder sie tut. Die Stadt im Zentrum Floridas zieht mit ihrem vielfältigen Freizeitparkangebot zu jeder Jahreszeit schier unüberschaubare Menschenmassen an. Schnell wirkt Orlando laut, bunt, kitschig und überdreht. Doch wer sich auf den Trubel einlässt, kann hier jede Menge Spaß und Nervenkitzel erleben. Vergleichbar ist das wuselige Treiben wahrscheinlich am besten mit einem Besuch in Las Vegas: Für zwei, drei Tage kann das ein Riesenspaß sein, danach möchte man aber erst mal keine Menschen mehr sehen.

    Kaum jemand wird Orlando verlassen, ohne einen (oder gleich mehrere) Freizeitparks besucht zu haben. Die großen Themenparks von Disney und Universal und deren Ausläufer dominieren die Stadt und nehmen starken Einfluss auf Hotellerie, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. Auch wenn Orlando Downtown einige Highlights zu bieten hat, haben wir es selbst nach mehreren Aufenthalten nie geschafft, uns die Stadt abseits der riesigen und extremst weitläufigen Park-Bubble richtig anzuschauen. Dafür haben wir mittlerweile einige Tipps gesammelt, wie man ein paar tolle Tage in Orlando und den Freizeitparks verbringen kann. Read more

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    Gemixt, Getrunken

    Abkühlung auf Mexikanisch: Dirty Horchata mit Cold Brew

    Dirty Horchata - mexikanische Horchata mit Cold Brew

    Ich erinnere mich genau an meine erste Horchata. Nach einer dreiwöchigen Reise durch Spanien waren wir in València angekommen. Wir, das waren Steffen, ich und ein guter Freund. Die ersten beiden Semester lagen hinter uns. Dass wir alle Spanisch im Nebenfach belegt hatten, ohne jemals zuvor mehr als drei Wörter der Sprache gesprochen zu haben, erscheint mir aus heutiger Sicht ganz schön dämlich. Da standen wir also auf der Plaza del Ayuntamiento und versuchten, uns mit den paar Brocken Spanisch, die wir bisher gelernt hatten, irgendwie zu verständigen. Für die Bestellung von Speisen und Getränken reichte es jedenfalls. Obwohl ich erst mal nicht viel mit der Aufschrift „Orxata de Xufa“ anfangen konnte, machten mich die kleinen Imbisswagen, an denen überall in der Innenstadt Valèncias milchartige Getränke verkauft wurden, neugierig. Auch der Geschmack ließ sich nicht sofort einordnen. Erfrischend, nussig, cremig, süß, mit einer ordentlichen Prise Zimt. Read more

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