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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Großarltal, Österreich

    Bergadvent im Salzburger Land: ein Winterwochenende im Großarltal

    Großarl Kreuzkogel Berg im Schnee und Nebel Salzburger Land

    Es ist halb acht morgens, die Stadt liegt noch im Winterschlaf, als wir am zweiten Tag unseres Adventswochenendes im Salzburger Land nach einem kulinarischen Streifzug durch Salzburg zusammen mit anderen Blogger_innen aufbrechen und uns in Richtung Berge aufmachen. Schläfrig und mit kleinen Augen geht es durch nebelige Felder, mit einem Höllentempo schraubt sich unser Großraumtaxi die Straßen hinauf. Nach etwa einer Stunde Fahrt bricht die Nebeldecke auf, felsige Wände werden erkennbar und in der Ferne glitzert der Schnee von den Gipfeln. Sogar ein bisschen Blau zeigt sich am Himmel und wir freuen uns, heute noch mit einer Gondel nach ganz oben fahren zu können und damit den ganzen Dunst hinter uns zu lassen.

    Über den Wolken des Großarltals

    Kurz darauf steigen wir in Großarl mit der Panoramabahn auf und gelangen auf die 1850 Meter hoch gelegene Laireiter Alm. Völlig geblendet stolpern wir die ersten Meter auf dem Plateau umher, so hell sind Schnee und Sonne hier oben. Der Schnee ist größtenteils künstlich, denn der Saisonstart wird inzwischen immer weiter nach vorne gezogen und der Klimawandel unterstützt diese Entwicklung natürlich nicht gerade. Wir sind selbst keine Skifans und fragen uns, ob das wirklich der richtige Weg sein kann und ob es notwendig ist, die Piste schon Anfang Dezember bis ins Tal befahrbar zu machen. Nichtsdestotrotz sind Atmosphäre und Panorama atemberaubend, und als es schließlich aufklart, ist es um uns Stadtmenschen geschehen. Blauer Himmel, schneebedeckte 3000er, wabernde Wolken, die die Bergspitzen umspielen – wir kommen gar nicht aus dem Staunen heraus und hätten jetzt doch ein wenig Lust, mit einem Schlitten die Piste hinabzudonnern. Stattdessen geht es erst mal zum Aufwärmen in die Hütte, denn auch morgens um 11 Uhr geht hier schon die Post ab. Aus den Boxen erklingen Après-Ski-Hits, an der Theke stehen die ersten Skifahrer_innen mit Bier in der Hand und in der Stube knistert ein wärmender Kamin. Eine heiße Schokolade mit Schuss weckt auch unsere Lebensgeister und kurz darauf geht es wieder hinab ins Tal, denn wir wollen nach Hüttschlag, um den Nationalpark Hohe Tauern zu erkunden.

    Großarl Panoramabahn Kreuzkogel Berg Salzburger Land

    Großarl Kreuzkogel Skifahren Schnee Salzburger Land

    Großarl Kreuzkogel Skifahren Schnee Salzburger Land

    Großarl Kreuzkogel Berg Nebel Schnee Salzburger Land

    Großarl Kreuzkogel Berg Nebel Schnee Salzburger Land

    Großarl Kreuzkogel Berg Nebel Schnee Salzburger Land

    Großarl Laireiter Alm Kreuzkogel Berg Nebel Salzburger Land

    Großarl Laireiter Alm Kreuzkogel Berg Nebel Salzburger Land

    Tour durch den Nationalpark Hohe Tauern

    Am Ende des Großarltals und Beginn des größten Nationalparks der Alpen wartet vor dem Wirtshaus Talwirt schon eine Kutsche auf uns. Dick eingemummelt in Wolldecken zuckeln wir auch schon los durch die malerische Landschaft. Eigentlich sind wir keine großen Freunde von Pferdekutschen, gerade in Städten tun uns die Tiere leid, die dort zwischen Abgasen und nervigen Tourihorden über den Asphalt klappern müssen. Hier machen unsere beiden Zugtiere aber einen starken und gesunden Eindruck und müssen sich den Weg durch den Nationalpark Hohe Tauern nicht mit Autos teilen. Schon nach kurzer Zeit wird der Weg immer ursprünglicher, wir passieren spiegelglatte Seen, fahren mitten durch das Alpenpanorama. Man kann sich gut vorstellen, wie man nach nur wenigen Kilometern ganz alleine mit dem Berg ist. Für uns geht es aber vorher wieder zurück und unsere Gruppe wird immer lustiger, denn zu einer richtigen Kutschfahrt gehört offensichtlich auch heimischer Haselnussschnaps, den der Kutscher äußerst bereitwillig mit uns teilt. Der schmeckt zwar wie schokoladiger Haselnussaufstrich, ist aber definitiv nichts für Kinder. Andererseits scheint man in Österreich weniger zimperlich mit dem Nachwuchs umzugehen, wie wir kurz darauf erfahren …

    Hüttschlag Kutschfahrt durch Nationalpark Hohe Tauern Salzburger Land

    Hüttschlag Kutschfahrt durch Nationalpark Hohe Tauern Salzburger Land

    Hüttschlag Nationalpark Hohe Tauern Salzburger Land

    Zu Besuch beim Krampus

    Zurück im Wirtshaus Talwirt gibt es nicht nur gut gemachte österreichische Küche, sondern im Keller des Restaurants hat auch der „Metzger“ sein Reich. Auf dem Weg zu seiner Werkstatt kommen wir an den schaurigen Ergebnissen seiner Arbeit vorbei. Sie hängen an den Wänden, liegen auf dem Boden und starren einen gruselig mit lebendig wirkenden Augen an. Was sich anhört wie das Drehbuch zu einem Backwood-Horrorfilm, ist die Grundlage für eine Tradition, die außerhalb Österreichs noch immer für Kopfschütteln sorgt. Am Vorabend des Nikolaustags stattet hier der Krampus den unartigen Kindern einen äußerst einprägsamen Besuch ab. Ohrenbetäubender Lärm und fiese, furchteinflößende Masken haben bis heute sicher Generationen von österreichischen Kindern traumatisiert. Dass die Krampusmasken so schaurig wie nur möglich aussehen, hat sich der „Metzger“ Hermann Prommegger zur Aufgabe gemacht – und er ist ein wahrer Meister seines Fachs. Irgendwo zwischen Wolf, Teufel und besonders fiesem Ork mit Hörnern und spitzen Zähnen liegen die Ergebnisse seiner Arbeit. Tausende Fratzen sind unter den Händen des Meisters schon entstanden, und als wir in die Werkstatt kommen, werden gerade die letzten Handgriffe an eine Holzmaske gelegt, die noch am selben Abend Kinder erschrecken soll. Wir selbst müssen aber gar nicht so lange warten, denn plötzlich dröhnt Glockengeläut durch das ganze Haus und kündigt eine Horde der Ungeheuer an. Mit wilden Fratzen, peitschenden Ruten und struppigem Fell geht es durch die Stube und zurück bleiben einige sehr verstörte Kinder (und Blogger_innen).

    Krampus Masken Talwirt Hüttschlag Salzburger Land

    Krampus Metzger Masken Talwirt Hüttschlag Salzburger Land

    Krampus Talwirt Hüttschlag Salzburger Land

    Krampus Talwirt Hüttschlag Salzburger Land

    Stimmungsvoller Bergadvent in Großarl

    Deutlich beschaulicher geht es am Abend in Großarl zu, es steht ja noch der Weihnachtsmarkt auf dem Programm, der hier in den Bergen ganz besonders stimmungsvoll sein soll und jedes Jahr ab dem 1. Dezember viele Besucher_innen in das Salzburger Land zieht. Und wirklich, es macht schon einen Unterschied, ob sich die Buden in Münchens grauer Innenstadt drängen oder in einem heimeligen Bergdorf aufgestellt werden. Der Abend bricht langsam an, als wir uns zum ersten Glühwein des Jahres versammeln, doch dunkel ist es keineswegs. Überall sind Kerzen aufgestellt, leuchten Fackeln oder lodern gleich ganze Baumstämme auf den prächtig geschmückten Straßen und Gassen von Großarl. Die Stände sind fein ausgewählt, viele bieten Kunsthandwerk aus der Region an und für uns deutsche Besucher_innen gibt es viel Neues zu entdecken, denn das Essensangebot unterscheidet sich in Österreich leicht von dem, was wir von unseren Weihnachtsmärkten kennen. Auch sonst entdecken wir einige nette Attraktionen, wie das gemeinsame Plätzchenbacken in einer lokalen Bäckerei und ein Christkindl-Postamt, in dem zwei Engel sitzen, die die Wünsche der Besucher_innen notieren und auch wirklich abschicken. Mal schauen, ob uns die Familie endlich einen Korb voller Katzenbabys unter den Baum legt …

    Doch am allerschönsten wird der Bergadvent in Großarl, wenn man den Weg zur Kirche des Orts hinaufsteigt und auf die Lichter im Tal und an den Hängen blickt. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich und gehört wirklich zu den schönsten Winter- und Weihnachtsimpressionen, die uns bisher begegnet sind. Da stört es auch die Idylle nicht, wenn ab und an die Glöckchen der Krampusse nach oben dringen, die auf dem Weihnachtmarkt nach bestrafungswürdigen Besucher_innen Ausschau halten.

    Salzburger Bergadvent Großarl Weihnachtsmarkt Salzburger Land

    Salzburger Bergadvent Großarl Weihnachtsmarkt Salzburger Land

    Salzburger Bergadvent Großarl Weihnachtsmarkt Salzburger Land

    Salzburger Bergadvent Großarl Krippenweg Salzburger Land

    Salzburger Bergadvent Großarl Krippenweg Salzburger Land

    Übernachten im Großarltal: das Hotel Alte Post

    Nach einem ereignisreichen Tag sind wir froh, dass unsere Unterkunft mitten in Großarl liegt. Das 4-Sterne-Hotel Alte Post sieht so aus, wie man sich ein Alpenhotel vorstellt: viel Holz, das Personal trägt Tracht und von den Fenstern aus sind die Berggipfel zu erkennen. Das recht neu renovierte Zimmer duftet nach frischem Holz, alles ist schön hell gehalten und großzügig geschnitten. Allein das Bad ist etwas älter, aber in einem guten Zustand. Zum Aufwärmen und Appetitanregen besuchen wir schnell noch einmal den Spa-Bereich, der zwar relativ klein, aber schön gestaltet ist. Neben einem Schwimmbecken gibt es zwei Holzsaunen und ein Dampfbad, die uns nach einem Tag an der Bergluft ganz schön schläfrig machen. Im Anschluss passt das deftige und reichhaltige Abendessen, denn wer filigrane Küche haben möchte, muss hier in der Gegend gründlich suchen. Es sind typisch österreichische Gerichte, die auf dem Teller landen und so gibt es zum Nachtisch natürlich – sehr guten – Apfelstrudel.

    Den wahren Star des Abends entdecken wir allerdings im Keller des Hotels, wo sich hinter einer unscheinbaren Tür eine Kegelbahn versteckt, wie wir sie seit den Kindergeburtstagen auf dem Dorf nicht mehr betreten haben. Die ganze Einrichtung wirkt herrlich aus der Zeit gefallen und gemeinsam mit den anwesenden Bloggerkolleg_innen verbringen wir hier äußerst lustige Stunden, bestellen Bier über das Wandtelefon und verlieren haushoch gegen das gegnerische Team. Die haben den Dreh deutlich besser raus als wir Koordinationslegastheniker.

    Hotel Alte Post Großarl Zimmer Salzburger Land

    Hotel Alte Post Großarl Spa Salzburger Land

    Hinweis: Vielen Dank an Salzburger Land Tourismus für die Einladung zu diesem schönen Adventswochenende und an Eva & Matthias von Fräulein Flora für die tolle Organisation! Unsere Meinung bleibt dabei, wie immer, unsere eigene.

    Mit uns unterwegs waren: Lucia von Die Kremserin on the go, Vanessa von Vann Dann, Sara von l’Appetito Vien Leggendo, Kathi & Romeo von Sommertage, Vroni von Berghasen, Sonja & Moritz von Goldfasan, Fanny von Fanny Staaf und Rebecca von RebFre.

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    Gebacken, Gekocht, Geteilt, Getrunken

    6 Jahre Feed me up before you go-go: Unsere 10 liebsten Rezepte

    Lichterketten. Foto: Andrew Knechel

    Happy Birthday tooo … us! Sechs Jahre hat unser kleiner Foodblog nun schon auf dem Buckel. Seit sechs Jahren veröffentlichen wir hier größtenteils vegetarische Rezepte (den ein oder anderen fleischigen Burger konnte der Mann mir unterjubeln), Drinks, kulinarische Reiseberichte, Kochbuchrezensionen und Restauranttipps für München. Höchste Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen, deshalb haben wir für euch ein kleines Best-of mit unseren zehn liebsten Rezepten zusammengestellt. Doch auch andere Blogger_innen blicken heute zurück und stellen ihre zehn Lieblingsrezepte vor – eine Übersicht der teilnehmenden Blogs findet ihr weiter unten.

    Nach sechs Jahren und rund 250 Rezepten fällt uns die Auswahl richtig schwer. Die Entscheidung für oder gegen ein lieb gewonnenes Rezept fühlt sich fast so an, als würde man dazu gezwungen werden, Katzenbabys zu ertränken. In unserer Top 10 sind nun vor allem die Rezepte gelandet, die uns schon lange begleiten, die schon zig Male auf unseren Tellern landeten und auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen. Wir starten mit Frühstück und enden mit hochprozentigen Drinks. Vielleicht ist ja auch für euch das ein oder andere Fundstück dabei, alte Bekannte oder ein Rezept, das ihr selbst sogar schon einmal ausprobiert habt. Wir freuen uns jedes Mal wie Bolle, wenn ihr uns mitteilt, dass ihr ein Rezept oder Reisetipp von uns ausprobiert habt. Euch gebührt ein ganz dickes DANKESCHÖN, dass ihr hier immer wieder reinlest, kommentiert und uns begleitet! Ohne den Austausch mit euch wäre das Bloggen doch arg öde!

    Unsere 10 liebsten Rezepte

    1. Bananen-Dattel-Porridge mit Honig und gerösteten Mandeln

    Es dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein, dass wir ein bisschen frühstücksverrückt sind. Während wir große Frühstücksgelage auf die Wochenenden verlegen, sind wir froh, wenn es unter der Woche morgens schnell geht und trotzdem super schmeckt. Porridge ist da ein Retter in der Not. Wir können gar nicht mehr zählen, wie oft uns unser absolutes Lieblingsporridge mit Bananen, Datteln, Honig und gerösteten Mandeln gerade in der kalten Jahreshälfte schon den Morgen versüßt hat.

    Bananen-Dattel-Porridge mit Honig und gerösteten Mandeln Rezept

    2. Shakshuka mit Feta und Koriander

    Was ist noch besser als ein tolles Frühstück? Ein israelisches Frühstück! Die Shakshuka darf in dieser Liste nicht fehlen! Noch bevor sich Steffen auf seiner Reise nach Tel Aviv, Haifa und Akko in Israel verliebte, hatte uns das Nationalfrühstück des Landes bereits verzaubert (übrigens auch bevor Tim Mälzer und Hans Neuner den Shakshuka-Boom in Deutschland ausgelöst haben). Shakshuka, die Kombination aus Tomaten, Paprika, Feta und Koriander, gibt es bei uns zu jeder Tages- und Nachtzeit – supereinfach, superlecker, super Resteessen!

    Shakshuka mit Feta und Koriander israelisches Frühstück Rezept

    3. Avocado-Mango-Mozzarella-Salat

    Der Avocado-Mango-Mozzarella-Salat mit Rucola und Pinienkernen ist nicht nur unser All-time-favorite-Salat, sondern offenbar auch eurer. Kein anderes Rezept von unserem Blog wurde so oft nachgemacht, gepinnt, gesucht und aufgerufen. Allerdings vermuten wir, dass die Hälfte der Klicks alleine von unserer Familie kommt, denn der sommerliche Salat ist auch bei unseren Eltern, Tanten und Cousinen der große Hit und begegnet uns immer wieder auf Familienfeiern.

    Avocado-Mango-Mozzarella-Salat Rezept

    4. Süßkartoffel-Spinat-Quesadillas mit Mango-Koriander-Guacamole

    Unsere Liebe für Quesadillas haben wir in einem mexikanischen Imbiss in München entdeckt. Merkwürdigerweise dauerte es eine Weile, bis es eine eigene Variante der gefüllten Tortillas auf den Blog schaffte: Süßkartoffel-Spinat-Quesadillas mit Mango-Koriander-Guacamole. Doch die Kombination aus süßlich-scharfer Füllung und fruchtiger Guacamole ist derart gut, dass sich die Fladen einen Platz in unserer Top 10 verdient haben.

    Süßkartoffel-Spinat-Quesadillas mit Mango-Koriander-Guacamole Rezept

    5. Spaghetti mit Ofenpaprika und Spiegelei

    Bei unserem Soul-Food-Klassiker für kalte Tage vermischen sich geröstete Paprika, Knoblauch und Chili, knackige Pinienkerne und flüssiges Eigelb mit dampfender Pasta und ergeben: Spaghetti mit Ofenpaprika und Spiegelei. Und glaubt uns – nach einem Teller der Pasta wird alles gut. Wirklich!

    Spaghetti mit Ofenpaprika und Spiegelei Rezept

    6. Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne

    Zugegeben: Das Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne ist nicht unbedingt das Gericht, das man nach einem langen Arbeitstag mit knurrendem Magen mal eben zubereitet. Doch der Aufwand, die Süßkartoffeln zu hobeln (und nach Größe zu sortieren – hust) lohnt sich! Zusammen mit etwas Kokosmilch und frischem Koriander kann man sich nur schwer beherrschen, das Gratin nicht direkt aus der Pfanne zu essen.

    Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne Rezept

    7. Elvis-Burger

    Der Elvis-Burger kam in grauer Blogvorzeit schon einmal aus unserer Küche und ist dann irgendwie dem Vergessen anheimgefallen. Erst Jahre später hat sich Steffen noch einmal an eine optimierte Variante dieses herzinfarktauslösenden Monsters gewagt. Erdnusssauce, mit Bourbon karamellisierte Bananen und perfekt gebratenes Fleisch – eine mächtige Kombination, für die Steffen nach wie vor alles stehen und liegen lässt.

    Elvis-Burger mit Erdnusssauce und Bananen Rezept

    8. Ingwer-Limetten-Kuchen mit gerösteten Kokoschips

    Wenn es einen Go-to-Kuchen gäbe, der immer passt, den bisher immer alle mochten und der immer DAS Notfallrezept schlechthin war, wenn spontan nach einem Kuchen verlangt wurde, aber die Ideen ausblieben, dann ist es der Ingwer-Limetten-Kokos-Kuchen mit gerösteten Kokoschips! Kein anderer Kuchen pflegt eine so intensive Beziehung zu unserem Backofen. Ich freue mich jedes Mal allein über den Kokosduft, der durch die Wohnung zieht, während die Kokosspäne im Backofen bräunen.

    Ingwer-Limetten-Kuchen mit gerösteten Kokoschips Rezept

    9. Baileys mit Karamell

    Auch wenn ich sonst eher auf herbe Cocktails und Drinks stehe, werde ich bei Sahnelikör schwach. Die Vorliebe für Baileys & Co. habe ich meinem 16-jährigen Teenie-Ich zu verdanken, und eigentlich kann ich heilfroh sein, dass sich nicht noch andere Geschmacksverirrungen aus dieser Zeit verankert haben. Unser Baileys mit Karamell ist nicht nur superschnell zusammengerührt und gibt ein prima Geschenk aus der Küche ab, er schmeckt auch noch hervorragend: pur, über Vanilleeis und im Kaffee!

    Selbst gemachter Baileys mit Karamell in Flaschen

    10. Gin & Pear

    Sich neue Drinks auszudenken, ist gar nicht so einfach, sind in 150 Jahren Cocktailgeschichte doch schon gefühlt alle Kombinationen mindestens einmal, eher hundertmal ausprobiert worden. Unser Gin & Pear, bei dem neben Birnensaft auch Grand Marnier, Gin, Sekt, Orange Bitters und ein Hauch Rosmarin ins Glas finden, ist trotzdem etwas ganz Besonderes. Wer fruchtige Drinks mit dem gewissen Etwas mag, sollte schon mal nachschauen, ob genügend Eiswürfel im Gefrierfach sind.

    Gin and pear mit Birnensaft, Sekt, Grand Marnier und Rosmarin Rezept

    17 Blogs – 170 Lieblingsrezepte

    Auch andere Blogger_innen haben heute ihre zehn persönlichen Rezeptfavoriten zusammengestellt – ganze 170 Lieblinsgsrezepte sind so entstanden. Die schöne Idee stammt von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Schaut doch mal, welche Rezepte es auf diesen Blogs in die Top 10 geschafft haben:

     

    Fotocredit: Erstes Bild von Andrew Knechel via Unsplash.

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    Amsterdam, Den Haag, Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München, Niederlande

    Was bisher geschah: Oktober 2017 – Den Haag und Amsterdam im Schnelldurchlauf, lateinamerikanische Küche im Blitz & Bier und Pizza im Saluki

    Herbst orange Blätter

    Der Oktober ist davongerast. Oder besser: Ich bin dem Oktober davongerast, denn ich war dienstlich so viel unterwegs, dass ich den Übergang von Spaghettieis zu Spaghettikürbis kaum mitbekommen habe. Der November wird mir ähnlich wenig Ruhe gönnen, umso mehr freue ich mich auf die Adventszeit, denn ich plane fest, sie glühweintrinkend auf dem Sofa zu verbringen. Doch nun erst mal ein Blick auf unseren (nicht nur) kulinarischen Oktober. Read more

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, New Orleans, USA

    3 Tage in New Orleans: zwischen French Quarter, Garden District und Südstaatenplantagen

    3 Tage in New Orleans unsere Highlights und Reisetipps

    „Wir müssen noch mal nach New Orleans!“ Zu diesem Fazit komme ich, als ich nach unserem dreiwöchigen Roadtrip durch die Südstaaten im Flieger nach Hause sitze und auf dem Kameradisplay die Fotos der letzten Tage anschaue. Das hat zwei Gründe. Zum einen hat mich New Orleans, die Stadt in Louisiana, die man vor allem mit Jazz, Mardi Gras und Hurricane Katrina in Verbindung bringt, höchst positiv überrascht. Im Vorfeld unserer Reise hatte ich so viel Negatives über die Stadt gelesen, dass ich meine Erwartungen weit runtergeschraubt hatte – düster, dreckig, unsicher und gefährlich sei es dort, das Stadtbild heruntergekommen, die Zahl der Obdachlosen und Kriminellen hoch, nur noch saufwütige Student_innen auf Spring Break in der Bourbon Street. Ich war auf alles gefasst. Vielleicht hatten wir besonderes Glück, waren zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten, aber New Orleans präsentierte sich uns als äußerst offene, bunte, fröhliche und vor allem kulinarisch überaus reizvolle Stadt. Es stimmt, NOLA ist rau, hat Ecken und Kanten, aber vielleicht ist es auch gerade dieser Kontrast, der die Stadt so spannend macht. Es erfordert sicherlich etwas Neugier und Mut, New Orleans auch abseits der touristischen Pfade zu erkunden, aber dafür wird man mit tollen Begegnungen und wunderschönen Ecken belohnt, von denen wir gerne noch viel mehr gesehen hätten. Wir ärgern uns ein bisschen, dass wir nicht die Zeit hatten, spontan ein, zwei Nächte länger in der Stadt zu bleiben, durch die man sich so gut wie in kaum einer anderen treiben lassen kann. Read more

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    Gegessen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München

    Was bisher geschah: September 2017 – Biertrinken mit Weltmeistern, Einblicke in die Wiesn-Küche und Cocktails aus der Bar Bibel (mit Verlosung)

    Bier auf Theke Foto: Oliver Wendel

    Es ist nicht zu leugnen, im September ging es recht feucht-fröhlich zu – es wurde genippt, verkostet, angestoßen und gefeiert. Warum auch nicht? Der Sommer musste schließlich verabschiedet, der Herbst begrüßt werden. Da darf man schon mal ein Gläschen heben! Damit auch ihr Grund zu feiern habt, verlosen wir in diesem Monatsrückblick eine ebenso hochprozentige Neuerscheinung: die „Bar Bibel“ von Cihan Anadologlu. Read more

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Savannah, USA

    Kulinarisch durch Savannah, Georgia: Südstaatenklassiker, australisch-amerikanisches Frühstück und das beste Eis der Stadt

    Savannah Georgia kulinarische Tipps Südstaaten

    Savannah, die Südstaatenschönheit nahe der Küste Georgias, ist nicht nur wegen ihrer vielen grünen Plätze, historischen Häuser und Geistergeschichten einen Besuch wert, sondern gilt auch als absoluter Foodie-Hotspot. Nach drei Tagen, die wir in Savannah verbracht haben, können wir das nur bestätigen. Die Dichte an jungen Restaurants, Cafés und anderen innovativen kulinarischen Konzepten ist hoch, die Lowcountry Cuisine der Küstenregion mit Seafood & Co. allgegenwärtig. Kopfüber stürzen wir uns hier zum ersten Mal in die Südstaatenküche und halten gleichzeitig Ausschau, wo auch Vegetarier_innen auf ihre Kosten kommen – denn das erfordert in den Südstaaten hin und wieder etwas Planung.

    Wir haben uns auf Restaurants und Cafés im historischen Zentrum beschränkt und für euch eine schöne Auswahl an traditionellen, außergewöhnlichen und modernen Orten zusammengestellt. Dabei haben wir uns einige Male vom „36 Hours in Savannah“-Video der NY Times leiten lassen, was sich als gute Idee herausgestellt hat – die Tipps sind wirklich prima! Wer ein paar Tage länger in der Stadt bleibt, sollte sich unbedingt auch etwas außerhalb des Stadtzentrums kulinarisch umschauen. Aber auch in Sachen Shopping hat Savannah einiges zu bieten. Die schönsten (nicht nur kulinarischen) Geschäfte, die uns beim Bummel durch die Stadt begegnet sind, findet ihr in unserem kleinen Savannah Food (und ein bisschen Shopping) Guide. Read more

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    Gegessen, Geteilt, Getrunken

    Was bisher geschah: August 2017 – von Münchner Eisdielen, neuen Wirtshäusern & Rauchbieren im Sommer

    Sonnenbrille am Pool

    Der August ist vorbei und somit auch der Sommer. Zumindest behauptet das der ein oder andere in den sozialen Netzwerken, und meteorologisch gesehen stimmt das sogar. Doch ich bin noch nicht bereit für einen Abschied, habe noch keine Lust auf Kürbis & Co. und erst recht nicht auf Wollsocken! Viel zu selten waren wir bisher am (und vor allem im) See, an der Isar und im Biergarten. Der Sommer und ich – wir brauchen noch etwas Zeit. Also hoffe ich, dass sich der September von seiner besten Seite zeigen wird. Genauso wenig wie ich mich vom Sommer verabschieden möchte, will ich mir eingestehen, dass der Urlaub dieses Jahr schon weggeurlaubt wurde. Alle um uns herum starten in den (Spät-)Sommerurlaub und ich wurde noch nie so oft wie in den letzten Wochen gefragt, wann und wohin es für uns denn in die Ferne ginge. Dann stammele ich irgendwas von wir waren schon so lange weg, wir sind durch“ und werde ein bisschen wehmütig. Immerhin bleiben uns noch die Wochenenden, die sich bestimmt ab und an verlängern lassen und uns so zumindest einen Hauch von Urlaubsgefühl bescheren können. Und auch ein paar Dienstreisen bringen etwas Abwechslung mit sich und haben den Mann im letzten Monat in die hessische Provinz (aka Bad Arolsen) und mal wieder nach Danzig geführt. Aber zu Hause ist es zur Zeit dank der beiden neuen Mitbewohner ja auch ganz schön. Read more

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    Bozen, Gegessen, Gereist, Getrunken, Italien, Südtirol

    Ein kulinarisches Wochenende in Südtirol: Törggelen in Kaltern, Bergäpfel auf dem Ritten & Südtiroler Spezialitäten in Bozen

    Kulinarisches Wochenende in Südtirol Kaltern Ritten Bozen

    Törggelewaaas? Auch wenn ich mittlerweile weiß, was sich hinter dem Begriff „Törggelen“ verbirgt, habe ich immer noch Probleme, das Wort korrekt auszusprechen. Richtig klingt es nur, wenn die Südtiroler_innen es mit einem krächzendem Rachenlaut verbinden, den meine Stimmbänder partout nicht hervorbringen möchten. Glücklicherweise sind die Menschen zwischen Alpen und Dolomiten sehr freundlich und verzeihen uns die holprige Aussprache. Doch nicht nur, um an der korrekten Aussprache zu feilen und zu erfahren, was es mit dem Törggelen so auf sich hat, lohnt sich im Herbst ein Besuch in Südtirol. Wir haben letzten Oktober ein kulinarisches Wochenende in Südtirol verbracht und nach dem Besuch des Kalterer Weinkulinariums (das in diesem Jahr übrigens am 7. Oktober stattfindet) noch etwas die Umgebung Kaltern, Bozen und den Ritten erkundet. Read more

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