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Tel Aviv

    Gereist, Israel, Tel Aviv

    Zwischen Hummus, Strand und weißer Stadt: Tel Aviv kulinarisch

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    Es ist Freitagmittag, als ich in Tel Aviv ankomme. 10 Minuten nach dem Start am Bahnhof bin ich dank zu großem Rucksack und mörderischen Temperaturen durchgeschwitzt und halte erst mal an, um ein Eis zu essen. Weitere 15 Minuten später bin ich in meiner Airbnb-Wohnung – das renovierte Bauhaus-Gebäude ist traumhaft – und laufe kurz darauf zum ersten Mal über die King George Street. Nur noch wenige Stunden bis zum Sabbat, und wie jeden Freitag vibriert die Stadt. Alle Einwohner_innen und  Tourist_innen scheinen auf den Beinen zu sein, noch schnell letzte Einkäufe erledigen, mit Freunden ein Bier trinken oder sich im Lieblingshummusrestaurant den Bauch vollschlagen, bevor am Abend vieles schließt. Ich bin völlig überwältigt von der Masse an Cafés, Restaurants und Bars – nach sechs Tagen im ruhigen Norden des Landes ist das ein kleiner Kulturschock. Ich tauche in das Getümmel des Carmel Markets ein, überall Händler mit Gemüse, Gewürzen und schrottigen T-Shirts, es riecht nach Falafel und frischen Kräutern, an mein Ohr dringt ein Sprachgewirr aus Englisch, Hebräisch, Arabisch und unzähligen weiteren Sprachen. Die Gassen werden enger, die Menschenmassen nehmen zu, aber schließlich lande ich am Ziel: einer kleinen Theke aus Sperrholz mit ein paar Barhockern und lauter Musik. Ich sitze am Beer Bazaar, der ersten Anlaufstelle für Craft Beer in Tel Aviv. Als das erste Glas kühles Fat Cat Ale vor mir steht, habe ich das Gefühl, dass mein Urlaub beginnen kann.

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    Zuvor habe ich beruflich sechs Tage in der Nähe von Akko verbracht, dabei Haifa besucht, einen Trip in die Berge unternommen und einen ganz untouristischen ersten Eindruck von Israel bekommen. Ich hatte so die Möglichkeit, das Land aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und möchte im Folgenden ein paar meiner Highlights mit euch teilen.

    Tel Aviv Food & City Guide

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    {Benedict}

    Auch in Israel beginnt ein guter Tag mit einem guten Frühstück. Das gilt besonders für Tel Aviv. Das Nachtleben ist äußerst ausgeprägt, dementsprechend bieten viele Restaurants Frühstück rund um die Uhr an. Wer also am späten Nachmittag Lust auf French Toast bekommt, wird hier glücklich. Das Flaggschiff unter den Breakfast-Hotspots ist das Benedict mit seinen beiden Filialen, in denen ausschließlich Frühstück serviert wird. Eine davon befindet sich an der wichtigsten Straße der Stadt, dem Rothschild Boulevard. Ich probiere das Israeli Classic mit drei Eiern, Avocado-Hummus, Apfel-Zimt-Marmelade, Thunfisch-Mayonnaise, Salat und vielen weiteren Dips. Der Brotkorb mit den hausgemachten Brötchen wird außerdem kostenlos aufgefüllt. Dazu kommt eine Cocktail- und Mimosakarte – endlich wird man nicht komisch angeschaut, nur weil man montags um 11 Uhr Lust auf einen Drink mit Pastis und Sesampaste (eine Offenbarung!) hat. Auch was an den anderen Tischen serviert wird, sieht köstlich aus, insbesondere die riesigen Pfannkuchentürme. Vegane und vegetarische Optionen gibt es ebenfalls zur Genüge. Am Sabbat/Wochenende sollte man jedoch besser reservieren. Benedict // Rotschild 29, Tel Aviv & Ben Yehuda 171, Tel Aviv.

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    {The Streets}

    Auch hier wird das Frühstück 24 Stunden lang serviert und man kann in zentraler Lage nahe des Dizengoff Center sehr schön draußen sitzen. Das WLAN ist stark (wie erfreulicherweise fast überall in Tel Aviv) und im Obergeschoss sitzen junge Menschen an großen Tischen und tippen fleißig in ihre Laptops. Dank der eigenen Kaffeerösterei bleibe ich wach und kann die vorzügliche Shakshuka (55 NIS inkl. Kaffee) genießen. Sie kommt klassisch mit Tomaten und Paprika daher, dazu drei Eier, die am Boden der Pfanne schöne Röstaromen angenommen haben. Dazu gibt es Brot (leider etwas zu trocken), die obligatorische Sesamsauce (das lokale Äquivalent zu Ketchup), eine scharfe Paste aus grünen Chilis und einen kleinen israelischen Salat mit Tomate und Gurke. Aufgrund der Nähe zu meiner Wohnung komme ich am letzten Tag noch einmal her und stärke mich mit Pancakes und karamellisierten Bananen für die Rückreise. Ich hätte sie mir zwar ein wenig fluffiger gewünscht, doch geschmacklich sind sie toll. Die bunte Mischung aus Israelis und Tourist_innen zeigt sich an beiden Tagen ähnlich glücklich, was vermutlich an den wirklich üppigen Portionen liegt. The Streets // 70th King George St, Tel Aviv.
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    {M25}

    Eher zufällig stoße ich beim Schlendern über den Carmel Market in einer unscheinbaren Seitenstraße (dort, wo Tel Aviv aus Wellblechhütten besteht) auf diesen überhippen Grill. Das M25 ist sowohl Metzgerei als auch Restaurant, in dessen Innenhof man zwischen großen Blumentöpfen (die Urban Jungle Bloggers lassen grüßen) nur wenige Meter vom Trubel des Marktes an mit Packpapier bedeckten Tischen bestes Fleisch (darunter auch viele Innereien) essen kann. Die handgeschriebene Karte gibt zwar nur auf Hebräisch Auskunft über das Angebot, aber der (wie überall) sehr freundliche Service übersetzt mir alles ins Englische. Kurz überlege ich, ob ich mir nicht alternativ etwas aus der Theke der Metzgerei aussuchen soll, das dann frisch zubereitet wird, bin aber vernünftig und entscheide mich für eine Portion Shawarma (58 NIS). Auch wenn ich es noch nicht oft gegessen habe, bin ich mir sicher, dass das Shawarma zu den besten gehört, die man kriegen kann. Perfektes Fleisch, Chili, Ingwer, Zitrone, Tomate, Sesamsauce, fluffiges Pitabrot – zusammen mit einer Flasche lokalem Craft Beer (25 NIS) genau das Richtige nach einem anstrengenden Nachmittag. M25 // Yom Tov St 3, Tel Aviv.

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    {Miznon}

    Direkt an der King George Street befindet sich eine Filiale des Miznon, das von Israels kulinarischem Shootingstar Eyal Shani geführt wird und mir von Sylvia empfohlen wurde. Zwar gibt es hier hauptsächlich gefüllte Pitataschen, aber von einem Imbiss zu sprechen, würde dem Lokal nicht gerecht werden. Hinter der runtergerockten Fassade wird in der offenen Küche so köstliches Essen zubereitet, dass mir nur beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Der rauhe Look gehört zum Programm, ebenso wie die nur auf ein Stück Karton gekritzelte Karte und die Lautstärke, gegen die ein startendes Flugzeug kaum ankommt. Ich bekomme ein Pitabrot, gefüllt mit Lammhackbällchen (81 NIS inkl. Beilage und Bier), verschiedene Saucen und Gemüse sowie eine gegrillte Süßkartoffel (den Signature-Dish – einen im Ganzen gegrillten Blumenkohl – habe ich meinem Hunger als Beilage nicht zugetraut). Wenig später bin ich im Himmel. Perfekt gewürzt, unglaublich saftig und das beste Pitabrot der Welt. Ehrlich! Allein deswegen lohnt sich der Flug nach Tel Aviv. (Und wer nicht ganz so weit reisen mag, besucht einfach die Filiale in Wien.) Miznon // King George St 30, Tel Aviv.

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    {Orna and Ella}

    Mitten in der weißen Stadt, dem Komplex von über 4000 Häusern im Bauhaus-Stil, liegt in einer ruhigen Straße das Orna and Ella, das sich auf moderne Bioküche spezialisiert hat. Helle, minimalistische Einrichtung, eine tagesaktuelle Karte, die globale Einflüsse mit der Küche des Mittelmeerraums verbindet, und sehr aufmerksames Personal lassen mich und meine Begleitung schnell glücklich werden. Nach dem Hinweis auf eine Nussallergie, kommt der Kellner noch zweimal an den Tisch und erkundigt sich, ob bestimmte Zutaten ein Problem sein könnten und macht Vorschläge, wie man sie gegebenenfalls ersetzen könnte. Wir entscheiden uns für die Yam-Pancakes als Vorspeise, die angenehm würzig und luftig sind. Auch der vegetarische Burger überzeugt auf ganzer Linie, ebenso wie der überbackene Blumenkohl. Nicht wirklich günstig, aber auf hohem Niveau, und sicherlich das eleganteste Restaurant, in dem ich in Tel Aviv gegessen habe. Orna and Ella // Shenkin 33, Tel Aviv.

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    {Shaffa Bar}

    Vor Tel Aviv war Jaffa, und zwar ein paar Tausend Jahre lang. Heute findet man in Jaffa die Altstadt der Mittelmeermetropole – eine der wichtigsten touristischen Attraktionen. Gerade in der Gegend des (Floh-)Marktes wimmelt es nur so von Restaurants und Cafés, die um die Aufmerksamkeit der Tourist_innen buhlen. Weiterhin fahren auch die Einwohner_innen Tel Avivs in den Süden der Stadt, wenn sie – gerade am Freitag vor dem Sabbat – ordentlichen Hummus essen wollen. Nach einer Tour vorbei an Moscheen, kleinen Geschäften und uralten Gemäuern, mache ich eine Pause in der Shaffa Bar, wo man sich im Schatten wunderbar erholen kann. Das junge, hippe Personal ist freundlich, die Karte nicht riesig, aber abwechslungsreich und Cocktails gibt es auch. Ich entscheide mich für eine köstliche Siniya (eine Lamm-Blumenkohl-Pfanne, auch mit Linsen statt Fleisch erhältlich) in Sahnesauce mit Mandeln, Zwiebeln, vielen Kräutern und leichter Schärfe. Hier lohnt sich auch ein Besuch später am Abend, wenn die Musik aufgedreht wird und ab und an kleinere Bands spielen. Shaffa Bar // Nakhman St 3, Tel Aviv-Yafo.

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    {Beer Bazaar}

    Craft Beer hat mittlerweile auch Israel erobert, und so findet man auf den Speisekarten modernerer Restaurants oft eine kleine Auswahl an guten Bieren. Wem das nicht genügt, der sollte vor/während/nach dem Bummel über den Carmel Market einen Stopp beim Beer Bazaar einlegen. Neben eigenen Bieren vom Fass gibt es viele weitere lokale Sorten aus der Flasche (auch zum Mitnehmen), und wer sich nicht entscheiden kann, wird vom Personal fachkundig beraten. Dazu bekommt man laute Musik, Comedyeinlagen durch die Barkeeper und regelmäßige Arrak-Shots für alle Gäste. Ja, auch mittags. Ein klein wenig ruhiger geht es in der zweiten Filiale zu, die gleich um die Ecke liegt. Beer Bazaar // 1 Rambam St &

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    {233}

    Wer es etwas gediegener mag, findet auch in Tel Aviv richtige Bars mit Ledersesseln, gedämpftem Licht und komplexen Drinks. Das 233 gehört zu dieser Kategorie und bietet mit seinen gut gekleideten Barkeeper_innen und der ruhigen Atmosphäre eine willkommene Abwechslung zum Trubel, der die Stadt ansonsten bestimmt. Die Karte wechselt regelmäßig und viele Drinks basieren auf lokalen Zutaten. Während der Happy Hour von 18 bis 20 Uhr erhält man zwei Drinks zum Preis von einem (sonst 34 bis 52 NIS pro Drink). So stehen plötzlich zwei Aperitifs vor mir, die mich ordentlich angeschickert zu meiner Abendessenverabredung erscheinen lassen. Aber wer kann bei Kreationen wie dem Call me Chili (Tequila, Chililikör, Passionsfrucht und Salzrand) oder dem Attitude #2 (Wodka, Campari und Passionsfrucht) schon Nein sagen? Letzterer kommt mit lichterloh brennender Limettenhälfte und jeder Menge Minze im Glas. Der Duft von Kräutern und angeräucherter Limette ziehen anschließend bei jedem Schluck in die Nase und sorgen bei mir für ein echtes Aha-Erlebnis. Wer will, kann die Drinks auch draußen genießen und dabei die vielen Menschen auf der Dizengoff Street beobachten. 233 //

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    {Und sonst so?}

    Tel Aviv lässt sich glücklicherweise hervorragend zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Ich muss nur einmal einen Bus nehmen und verlasse mich sonst auf meine Füße oder das Mietfahrradsystem Tel-O-Fun. Die Stationen mit den grünen Fahrrädern sind über die ganze Stadt verteilt und selbst ich (als nicht besonders erfahrener Radfahrer) komme gut mit dem Verkehr in Tel Aviv klar. Am schönsten fährt es sich sowieso auf der autofreien Strecke am Meer entlang, wo man zwischen Hochhäusern und Strand die Sonne und den Fahrtwind genießen kann. Währenddessen lohnt auch ein Abstecher ganz in den Norden, zum alten Hafen (oberhalb des Independence Park), wo heute viele Restaurants und Geschäfte in den alten Lagerhallen zu finden sind. Von den Holzplanken aus lässt sich hier der schönste Sonnenuntergang der Stadt beobachten. Wer neben seinem Strandurlaub (der Frishman Beach hat mir am besten gefallen) mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, sollte die kostenlose englische Stadtführung zum Bauhaus am Samstagvormittag nutzen (11 Uhr ab 46 Rothschild Blvd.), bei der man in etwas mehr als zwei Stunden viele spannende Infos zur Architektur erfährt und einen Einblick in die Stadtgeschichte bekommt. Wem das nicht genügt, der kann zudem die Independence Hall besuchen. Bei der kurzen, aber informativen Führung dreht sich alles um die Gründung Tel Avivs und des Staates Israel. Als Reiseführer kann ich den DIY Tel Aviv Guide empfehlen, der nicht nur unzählige Adressen bereithält, sondern in dem man auch alle notwendigen Informationen zur Sicherheit, Infrastruktur usw. findet.

    Außerhalb von Tel Aviv: Akko, Haifa und Jish

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    {Uri Buri}

    Wer guten Fisch essen möchte, findet in Israel mehr als ein passendes Restaurant. In Akko (dort gibt es übrigens eine sehr schöne Altstadt inklusive Basar) schafft es das Uri Buri regelmäßig auf die Bestenlisten des Landes. Nach einem Besuch kann ich sagen: vollkommen zu Recht. Am Rande der Altstadt, fast direkt am Wasser gelegen, wird hier auf sehr hohem Niveau gekocht. Glücklicherweise gibt es die Option, sich von den Hauptspeisen halbe Portionen zu bestellen, sodass ich gleich zwei Gerichte probieren kann. Beide Fische sind auf den Punkt gebraten, die Beilagen und Saucen nicht alltäglich (Spinat-Martini-Sauce und ein Reis-Linsen-Pilaw) und israelisches Craft Beer gibt es auch (160 NIS insgesamt). Uri Buri // Ha-Hagana St 2, Akko.

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    {Falafel Ha’zkenim & Abd al-Hadi}

    Die Hafenstadt Haifa zählt – abgesehen von den Bahai-Gärten, die man nur vormittags besuchen kann – nicht gerade zu den schönsten Städten des Landes. Nicht umsonst heißt es, dass in Tel Aviv gefeiert, in Jerusalem gebetet und in Haifa gearbeitet wird. Dennoch lohnt sich bei einem Besuch ein Spaziergang durch das arabische Viertel Wadi Nisnas, in dem man an jeder Ecke auf Street Art stößt (das Kulturzentrum Beit ha-Gefen bietet dazu auch Führungen an). Wer danach Hunger hat, sollte sich bei Falafel Ha’zkenim stärken – nach Aussage meiner israelischen Kollegin gibt es dort die besten Kichererbsenbällchen des Landes. Das kann ich natürlich schwer beurteilen, doch sie schmecken in der Tat besser als alle, die ich bisher in Deutschland bekommen habe. Arabische Süßigkeiten kauft man danach am besten ein paar Schritte weiter in der Konditorei Abd al-Hadi, wo sich die Tische unter den ganzen Köstlichkeiten nur so biegen (und ja, die Baklava war wirklich so gut). Wer alternative Kneipen und Cafés sucht, findet diese übrigens in der Mahada Street weiter oben am Berg. Falafel Ha’zkenim // 18 Wadi Street; Konditorei Abd al-Hadi // Sh’Hada Street 3, Haifa.

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    {Baladna}

    Wer länger in Israel unterwegs ist und etwas vom Land sehen möchte, sollte sich ein Auto mieten und auch einen Abstecher nach Jish unternehmen, einem christlich-arabischen Ort im Nordosten des Landes. Hier ist nicht nur der Sonnenuntergang besonders schön, sondern auch das Essen im Baladna. Dort findet man einen riesigen Tisch voller Schüsseln und Teller mit Mezze vor, die zu den besten gehören, die ich je gegessen habe. Ansonsten gibt es hier traditionelle arabische Küche und viele Grillgerichte. Baladna //

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    {Unterkunft}

    Übernachtet habe ich in Tel Aviv in einem Airbnb-Zimmer in einer wunderschönen Wohnung in der Dizengoff Street, von der aus der Markt, unzählige Restaurants und Bars sowie der Strand fußläufig erreichbar sind. Vorher war ich nördlich von Akko im Bait V’Kait untergebracht, was nicht nur sehr schön im Ghetto Fighters Kibbutz liegt, sondern auch ein unglaubliches Frühstücksbuffet bereithält. Auf jeden Fall ein guter Standort für die Erkundung des Nordens.

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