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Gegessen

    Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München, Münchner Umland

    Was bisher geschah: Februar 2017 – Käsekoma, Spirituosentrends & Münchens bestes Sushi

    Tulpen vor Fenster

    Der Februar war etwas launisch, schwankte von Schnee zu Tulpen und wieder zurück. So langsam haben wir das triste Wetter satt und freuen uns auf wärmere Tage und erste Biergartenbesuche – besonders, weil wir im letzten Monat eine so schöne Location am Tegernsee entdeckt haben. Welche das ist und wo wir sonst noch unterwegs waren, verrät der kulinarische Monatsrückblick:

    Unterwegs

    Say cheese: ein Abend umgeben von Schweizer Käse*

    Wer in den letzten drei Wochen unsere Kühlschranktür öffnen musste, bekam vermutlich einen kleinen Schock. Was dort so streng duftete, waren nicht etwa vergessene Essensreste, sondern Gruyère, Appenzeller und andere (teils etwas geruchsintensive) Käsesorten aus der Schweiz. Anfang Februar waren wir zu einem Schweizer Käse-Workshop eingeladen worden, um ein wenig mehr über die Käsevielfalt des Nachbarlandes zu erfahren – und natürlich (reichlich) Käse zu probieren. Für uns gehört Käse zu den Lebensmitteln, auf die wir nicht verzichten können. Dafür sollten wir aber zunächst nicht der Schweiz, sondern persischen Hirten danken. Denn die haben ihn erfunden. Als sie Milch in Kuhmägen transportierten, stellten sie irgendwann fest, dass sich daraus etwas noch viel Besseres entwickelte. Im Jahr 1115 hatte es die Nachricht bis in die Grafschaft Greyerz geschafft, wo der Gruyère erstmals schriftlich erwähnt wurde. Lange wurde Käse aus Haltbarkeitsgründen ausschließlich in den Bergen produziert, erst die Dorfkäserei im Emmental brachte den Durchbruch in niederen Lagen. Mittlerweile werden jährlich über 180.000 Tonnen Käse in der Schweiz produziert, wovon 10% in Deutschland landen – und wir sind daran vermutlich nicht ganz unschuldig. Bis heute wird viel davon in kleinen Dorf- und Almkäsereien hergestellt, die 95 offizielle Käsesorten hervorbringen.

    Ganz so viele Sorten waren es nicht, die wir beim Workshop probieren konnten, doch ich glaube, wir waren nah dran. Um den charakteristischen Geschmack von Gruyère, Tête de Moine, Belper Knolle & Co. zu erschmecken, wurden wir in die Kunst der Käsetellergestaltung eingewiesen und konnten gleich darauf das Erlernte umsetzen. Worauf es dabei ankommt? Auf eine möglichst ausgewogenen Zusammenstellung – von Hart- bis Weichkäse, von mild bis kräftig –, fruchtig-knackige Begleitung in Form von frischen Früchten, Früchtebrot oder Nüssen und natürlich den eigenen Geschmack. Seit der Veranstaltung (und der gut gefüllten Käse-Goodie-Bag) ist unser ohnehin schon ausgeprägte Käsekonsum noch einmal in die Höhe geschnellt und wird sich sicher bald auch in unseren Rezepten bemerkbar machen. (Steffen)

    Käsesorten Schweizer Käse Workshop München

    Happy Birthday: 15 Jahre Hard Rock Cafe München*

    Wir erschrecken immer ein wenig, wenn wir feststellen, wie lange wir schon in München wohnen (fast sieben Jahre!) und wie schnell seitdem die Zeit verflogen ist. Wie muss es da erst dem Hard Rock Cafe München gehen, das in diesem Jahr schon sein fünfzehnjähriges Bestehen feiert und sich seitdem erfolgreich Am Platzl gegen das Kleinimperium eines Ingwerliebhabers behauptet. Zum Finale des 15-tägigen Geburtstagsmarathons lud das Hard Rock Cafe im Februar zu einer pompösen Geburtstagsfeier ein. Mehr als 850.000 Burger wurden seit der Eröffnung 2002 gebraten – auch wir sind für den ein oder anderen verantwortlich –, da lag es nahe, auch bei der Geburtstagsparty Miniburger und andere Häppchen aufzufahren. Besonders gefreut haben wir uns über die kleine Gin-Bar von The Duke, die den Abend mit hervorragenden Zitrone-Mandel-Gin-&-Tonics unterstützten. Musikalisch begleitet wurde die Feier von einem Live-Konzert der Band LaBrassBanda, die eigentlich etwas abseits unseres Musikgeschmacks liegt, aber live ein wirklich tolles Set hingelegt hat. Weitere Eindrücke des Abends findet ihr hier (und wer genau schaut, entdeckt im Hintergrund vielleicht auch ein paar hungrige Münchner Blogger_innen). (Sabrina)

    Hard Rock Cafe München 15 Jahre Feier

    Entdeckt

    Neue Biersorten: Recap #7Tage7Biere

    In diesem Monat küren wir kein Bier des Monats – das wäre den ganzen anderen Sorten gegenüber, die wir im Rahmen unserer Instagram-Aktion #7Tage7Biere probiert haben, ja auch unfair. Als hätten wir bei der Braukunst Live! nicht schon genügend neue Biere kennengelernt, wuchs unsere „müssen-wir-unbedingt-mal-testen“-Liste nach der Aktion und den vielen Biersorten, die andere Teilnehmer_innen jeden Tag vorgestellt haben, ins Unermessliche. Britta hat sogar eine schöne Zusammenfassung ihrer Biere verbloggt, von denen wir alleine schon mehr als die Hälfte probieren möchten. Alle Biere, die während der Aktion vorgestellt wurden, findet ihr unter dem Hashtag #7Tage7Biere auf Instagram.

    Craft Beer Flaschen

    Finest Spirits: Auf der Suche nach den Spirituosentrends 2017*

    Auch in diesem Jahr waren wir auf der Finest Spirits im MVG Museum unterwegs, um uns durch die neuesten Trends der Spirituosenwelt zu probieren. Diesmal fiel es uns etwas schwerer, eine konkrete Richtung auszumachen, als in den Jahren zuvor. Viele Entwicklungen der letzten Jahre haben sich etabliert (No-Age-Statements und nichtschottische Herkunft beim Whisky oder Gin als glokaler Player), ein richtig großer neuer Trend will sich noch nicht so recht zeigen. Selbst der diesjährige Schwerpunkt der Messe – Liköre – war nicht so sichtbar wie erwartet. Dementsprechend haben wir diesmal eher einige Highlights aus verschiedenen Bereichen entdecken können.

    Finest Spirits Spirituosentrends München

    Beim Whisky hat mich vor allem die Bacalta Private Edition von Glenmorangie begeistert. Die Brennerei ist mir in den letzten Jahren immer mehr ans Herz gewachsen und diese sehr weiche, im Madeirafass gereifte Abfüllung trifft mit ihrer Balance zwischen Süße und Tannine genau meinen Geschmack. Da gute Fässer immer schwieriger zu bekommen sind, ließ Glenmorangie extra welche bauen, die dann zwei Jahre lang mit Madeira befüllt unter einem Wellblechdach in der Sonne lagerten, bevor sie nach Schottland verschifft wurden. Hat sich gelohnt, würde ich sagen!

    Glenmorangie Bacalta Whisky Finest Spirits

    Die schönsten Flaschen der Messe hat dafür Koval mitgebracht, eine Brennerei aus Chicago, die seit einigen Jahren mit verschiedenen Whiskeys experimentiert, aber auch zwei hervorragende Gins im Angebot hat. Mir gefällt allerdings ein Single Barrel Whiskey aus 100% Hirse besonders gut, der drei Jahre in den für die Brennerei typischen kleinen Fässern – damit lässt sich mehr Geschmack in den Alkohol bringen – gelagert wurde und schön mild und getreidig schmeckt.

    Koval Gin Flasche Finest Spirits

    Auch wenn es so scheint, als würde der Gin-Boom jeden Moment zerplatzen, hält der Trend weiterhin an und auch bei der Vielzahl an monatlich neu hinzukommenden Gins gibt es noch etwas zu entdecken. Momentum, zum Beispiel, denn die Münchner stellen einen Gin her, der u.a mit „Holy Basil“ – einem indischen Basilikum –, Oregano, Rosmarin und Thymian aromatisiert wurde. Diese Kombination schreit geradezu nach dem Fever Tree Mediterranean Tonic Water und zusammen mit einem Blatt Basilikum ergibt das ein recht ungewöhnliches Geschmacksprofil für einen Gin & Tonic. Was sind denn eure aktuellen Neuentdeckungen in Sachen Whisk(e)y, Gin & Co.? (Steffen)

    Momentum Gin Basilikum Finest Spirits

    Münchens bestes Sushi: Sushiya Sansaro

    Wiederentdeckt müsste es hier eigentlich heißen, denn das Sushiya Sansaro ist ein Restaurant, das uns seit unseren Anfängen in München begleitet und das wir trotzdem viel zu selten besuchen. Hier haben wir Sushi abseits des Laufbandes kennengelernt und sind auf den Geschmack weiterer Spezialitäten der japanischen Küche gekommen. Etwas versteckt im Innenhof der Amalienpassage findet man hier eine kleine gemütliche Oase. Die recht umfangreiche Karte zeigt Mut zur Experimentierfreude, gearbeitet wird mit sehr frischen und hochwertigen Produkten, was man den Speisen auch wirklich anmerkt. Bei der Vorspeise sind wir jedoch Gewohnheitstiere – der Spinatsalat Goma-ae (4,20 €) ist bei jedem Besuch Pflicht und mit einer Wakame-Suppe (4,80 €) kann man uns auch immer wieder glücklich stimmen. Besonders das vegetarische Sushi begeistert mich jedes Mal, denn hier denkt man weiter, als bis Gurke und Avocado. Hin und weg war ich diesmal von den Futomaki-Chumaki mit Gurke, Kanpyō, Shiitake, Takuan, Möhren und Eierstich (5,50 €) und ganz besonders von den würzigen Urumaki mit Miso-Aubergine (5,80 €), die ich nun dringend auch zu Hause ausprobieren möchte. Für uns ist und bleibt das Sansaro Münchens beste Anlaufstelle, wenn sich der Sushihunger meldet! Sushiya Sansaro // Amalienpassage 89, München. (Sabrina)

    Sushi München Sushiya Sansaro

    Pastrami an der Ecke: The Corner Deli Bar

    Wenn man sein erstes Pastrami-Sandwich im New Yorker Katz’s Deli gegessen hat, haben es andere Läden in puncto Geschmack und Atmosphäre schwer. Doch Sabine von Pastamaniac und ich wollten der neu eröffneten The Corner Deli Bar am Sendlinger Tor dennoch eine Chance geben. An der Ecke Müllerstraße neben dem Pimpernell verbirgt sich ein von außen eher unauffälliger Laden, der sich internationalem „Feel good food“ verschrieben hat. Innen wartet eine Handvoll Tische sowie eine kleine Bar – wahrscheinlich möchte man von den Nachtschwärmern des Glockenbachs profitieren. Der Blick auf die Getränkekarte ist allerdings eher abschreckend – zu unoriginell und teuer, um nur wegen der Drinks herzukommen. Dann doch lieber etwas Handfestes. Auf der Karte finden sich in erster Linie Sandwiches (ab 6 €), dazu ein paar Suppen und Salate. Wir wollen (natürlich!) die Pastrami-Variante (9,50 €) probieren, obwohl sich auch der Rest sehr gut liest. Recht fix landen zwei Teller mit Pastrami, Sauerkraut und hausgemachten Pickles auf dem Tisch. Das Fleisch ist zart, saftig und ordentlich würzig, und auch das Brot ist recht luftig. Die Portionsgröße geht in Ordnung, bewegt sich aber eher am unteren Ende dessen, was ich sonst als Abendessen brauche und für den Preis erwarten würde. Platz für Nachtisch wäre auf jeden Fall noch, z.B. für ein Stück Kuchen (gebacken von den Kuchentratsch-Omis und -Opis). Eine schöne Bereicherung für die Gegend, gerade wenn es etwas Schnelles sein soll und der Sinn gerade nicht nach Döner oder Pizza steht. The Corner Deli Bar // Müllerstr. 54, München. (Steffen)

    Pastrami-Sandwich The Corner Deli Bar München

    Zu Gast am Tegernsee: Gut Kaltenbrunn*

    Eigentlich ist es im Februar noch etwas früh, um einen Ausflug an den Tegernsee zu unternehmen. Schließlich verbinden wir mit dem See Sommeraktivitäten wie Tretbootfahren, Wandern oder im Biergarten der Käserei sitzen und Käsespätzle essen. Doch da das Gut Kaltenbrunn den Münchner Foodbloggerstammtisch nach Gmund eingeladen hat, machen wir uns an einem frostigen Montagabend auf in Richtung Süden. Vom Bahnhof Gmund aus erreicht man das Gut zu Fuß in 10-15 Minuten – es sei denn, man ist mit einer Truppe Blogger_innen unterwegs und muss mehrmals anhalten, um den pittoresken Blick auf den Tegernsee zu fotografieren. Denselben Anblick können wir auch kurze Zeit später noch einmal bewundern, als wir auf der Terrasse von Gut Kaltenbrunn stehen und uns schon jetzt fragen, warum wir es bisher nie an die Nordseite des Sees geschafft haben. Das Wasser, die Lichter der Orte am weit entfernten Ufer und die Berge mit ihren schneebedeckten Gipfeln schinden ordentlich Eindruck, noch bevor wir den Rest des Hauses zu Gesicht bekommen.

    Gmund Gut Kaltenbrunn Käfer Essen

    Die Geschichte des Gutes reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, heute gehört der Gebäudekomplex zu Feinkost Käfer, die dort ein Restaurant mit Biergarten betreiben und eine Vielzahl an imposanten Räumen für Veranstaltungen bereithalten. Besonders gespannt sind wir natürlich auf die Küche, die sich für diesen Abend ein spezielles Menü hat einfallen lassen. Schön ist auch die Flexibilität hinsichtlich vegetarischer und veganer Wünsche, die die Küche bei der Zusammenstellung des Menüs beweist. Dass trotzdem Gelatine in der – geschmacklich sehr feinen – Brokkolimousse landete, war womöglich ein Versehen. Die reguläre Karte bietet eine Auswahl an bayrischen Klassikern und zudem eine saisonale Ergänzung, auf der etwas ausgefallenere Gerichte dominieren. Die Steckrübensuppe mit Entenbrust (8 €) ist perfekt abgeschmeckt und beide Komponenten harmonieren schön miteinander. Beim Seesaiblingsfilet (24,50 €) kann insbesondere die krosse Haut überzeugen, für den Dillschaum hätte ich mir dagegen etwas mehr Kräuteraroma gewünscht. Zum Abschluss bekommen wir noch eine Pfanne mit einer riesigen Portion des legendären Kaiserschmarrns (13,50 €), der genauso ist, wie er sein sollte: fluffig, leicht karamellisiert und begleitet von zimtigem Zwetschgenröster und Apfelkompott. Satt und müde geht es spät am Abend wieder zurück nach München, und wir sind uns sicher, dass uns einer unserer Sommerausflüge noch einmal zum Gut Kaltenbrunn führen wird. Gut Kaltenbrunn // Kaltenbrunn 1, Gmund. (Steffen)

    Gmund Gut Kaltenbrunn Käfer Essen

    Lesenswert

    Politics of Food

    Zwei interessante Texte, über die wir gestolpert sind, beschäftigen sich mit eher politischen Aspekten des Essens und des Redens und Schreibens darüber. In einem ausführlichen Interview erzählt die Kochbuchautorin und Gewinnerin der 2013er-Staffel von „Great British Bake Off“ Ruby Tandoh davon, was es heißt, über Essen zu schreiben, aber auch warum politische und soziale Themen für sie gerade bei diesem Thema wichtig sind. Tobias Blanken bewegt dagegen die Frage, wer es sich eigentlich leisten kann, „gut“ zu essen, was das Engelsche Gesetz ist und warum Sarah Wiener keine Ahnung hat, wenn sie über Ernährungsgewohnheiten redet. (Steffen)

    Fotocredits: Foto mit Tulpen: Colin Maynard via Unsplash; Foto des Pastrami-Sandwiches: Sabine Sikorski von Pastamaniac.

    Hinweis: Zu den mit Sternchen (*) markierten Veranstaltungen wurden wir freundlicherweise eingeladen – wie immer bleibt unsere Meinung davon unberührt.

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Mallorca, Spanien

    Mallorca Food & Travel Guide #2: Fornalutx, Deià, Valldemossa, Lluc – die schönsten Bergdörfer

    Mallorca Food & Travel Guide - die schönsten Bergdörfer: Fornalutx, Deià, Valldemossa, Lluc Feed me up before you go-go

    Während ich das erste Mal in diesem Jahr die Sonnenbrille aufsetze, die Sonnenstrahlen schon nach Frühling riechen, doch die Kälte mir gleichzeitig das Gesicht schockfrostet, muss ich an Mallorca denken. An den letzten Sommer in Sóller, an Orangenplantagen, Olivenhaine und Bergidylle. Mir ist nach Wärme! Vielleicht ist das genau der richtige Zeitpunkt, um noch einmal zurückzublicken und mit dem zweiten Teil unseres Mallorca Food & Travel Guides ein bisschen Sommerstimmung in die Kälte zu holen.

    Nachdem wir uns im ersten Blogbeitrag Sóller und Port de Sóller gewidmet haben, ziehen wir weiter in die Berge. Die Serra de Tramuntana im Nordwesten Mallorcas bietet nicht nur unzählige Wanderrouten, sondern beheimatet auch die wohl schönsten Dörfer Spaniens. Allen voran Fornalutx (gesprochen Fornalutsch), das kaum malerischer sein könnte, sowie etwas weiter westlich Deià und Valldemossa. Auch der Wallfahrtsort Lluc etwas weiter im Landesinneren ist nicht allein wegen des bekannten Klosters einen (kurvigen) Abstecher wert. Die jeweiligen Orte lassen sich von Sóller aus gut mit dem Auto in einem Halbtagesausflug erreichen und teilweise kombinieren. Read more

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    Augsburg, Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, München

    Was bisher geschah: Januar 2017 – Cocktailtrends, Frühstücken in München & Grappakartoffeln

    Tannen im Nebel Großarl Österreich Feed me up before you go-go

    Nach einem Dezember, den wir am liebsten übersprungen hätten, startete das neue Jahr recht unspektakulär mit Erkältungspingpong und Kochunlust. Rückblickend ist es erstaunlich, dass wir in der zweiten Monatshälfte offenbar deutlich mehr unterwegs waren als gedacht. Wir haben einige neue (und alte) Restaurants entdeckt, uns in Bars herumgetrieben und noch einmal einen Beitrag fürs ZDF gedreht – genügend Stoff also für den Monatsrückblick! Read more

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    Gegessen, Gereist, Österreich, Salzburg

    The Sound of Christmas – ein Adventsspaziergang durch Salzburg

    salzburg-im-advent-christkindlmarkt-feed-me-up-before-you-go-go-44

    Wir werden in letzter Zeit häufig gefragt, wie es denn so um unsere Beziehung stehe – also, die zwischen München und uns. Wer uns kennt, weiß, dass wir nicht ganz vorurteilsfrei in den Süden gezogen sind und dort, wo andere mit Heimatgefühlen und Liebesbekundungen für ihre Stadt um sich werfen, doch eher verhalten und augenrollend reagieren. Nach über sechs Jahren in München können wir aber sagen, dass wir mittlerweile ganz gerne hier leben. Zwar gibt es nach wie vor einige Charakteristika, die uns nerven (hallo, fehlende Subkultur; hallo, aufgesetztes Bussibussitum!), aber die vielen Vorzüge, die München bietet, sehen wir inzwischen und nutzen sie auch. Nicht von der Hand zu weisen ist dabei die geografische Lage, die uns nicht nur verhältnismäßig oft mit gutem Wetter verwöhnt, sondern sich auch für Tages- oder Wochenendausflüge als ziemlich ideal erwiesen hat. Schnell ist man mal eben an einem der umliegenden Seen oder in den Bergen. Ländergrenzen werden fast unbemerkt überquert – Frühstück in Italien, kein Problem; Sachertorte in Österreich erst recht nicht! Eigentlich wissen wir das, uneigentlich vergessen wir das gerne mal. Ganz bewusst wird es uns, als wir Anfang Dezember im Zug nach Salzburg sitzen, sich das Handy schon nach kürzester Zeit auf Roaming schaltet und wir nach gerade mal eineinhalb Stunden am Salzburger Bahnhof stehen. Ein Adventswochenende im Salzburg und Großarl steht uns bevor, zu dem das Salzburger Land uns und einige andere Blogger_innen eingeladen hat.

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    Berlin, Deutschland, Gegessen, Geteilt, München

    Was bisher geschah: November 2016 – Bloggeburtstag mit Jamie Oliver und amerikanischem Frühstück

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    November, der Geburtstagsmonat. Nicht unser eigener, aber trotzdem der eines Quasi-Familienmitglieds: Der Blog ist vor gut zwei Wochen heimlich, still und leise fünf Jahre alt geworden und somit im besten Alter, um aufmüpfig zu sein. Wir sind gespannt, was er sich einfallen lässt und harren der Dinge, die da kommen. An dieser Stelle aber vor allem ein riesiges DANKESCHÖN an euch, dass ihr es schon fünf Jahre mit uns aushaltet, hier immer wieder reinklickt, mitlest, kommentiert und nachkocht. Darüber freuen wir uns noch so sehr wie am ersten Tag (okay, blödes Beispiel – damals hat hier vermutlich überhaupt niemand reingeschaut und kommentiert, aber ihr wisst schon wie das gemeint ist)! Genauso freuen wir uns immer noch über das, was sich durch den Blog in den letzten Jahren ergeben hat – Freundschaften, Bekanntschaften, Begegnungen und vieles mehr. Dass so ein kleines Internetding mal so viel Auswirkung auf unser Privatleben haben würde, hätten wir vor fünf Jahren nie gedacht. Wir lassen uns überraschen, was das nächste Jahr für den Blog bereithält und freuen uns, wenn ihr uns weiterhin begleitet.

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    Frankreich, Gegessen, Gereist, Getrunken, Nancy

    Kulinarisch durch Elsass & Lothringen #3: Nancy – Bergamotte, Mirabellen & Art nouveau

    nancy-food-and-city-guide-kulinarisch-feed-me-up-before-you-go-go-49

    Wir verlassen Straßburg und das Elsass und machen uns auf in Richtung Westen. Je näher wir Nancy kommen, desto besser wird das Wetter – es scheint, als hätten wir die Regentage endlich hinter uns gelassen. Sonne und Nancy – das passt ohnehin viel besser zusammen. Denn wenn ich Nancy in nur zwei Farben beschreiben müsste, wären es Gold und Weiß. Strahlend blauer Himmel bietet da die beste Leinwand, lässt die pompösen weißen Bauten strahlen und die Sonne in den vielen Goldverzierungen rund um die Place Stanislas glitzern. Read more

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    Frankreich, Gegessen, Gekauft, Gereist, Getrunken, Straßburg

    Kulinarisch durch Elsass & Lothringen #2: Straßburg – Bredele, Käsekoma & Lichtspektakel

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    Ich sehe rot. Genauer gesagt einen roten Koffer und einen roten Mantel. Sie wohnen bereits in unserem Hotelzimmer, als wir es beziehen. Wer sie da vergessen hat, ist schnell herausgefunden: Die Dame, die aussieht, als sei sie einem Tarantino-Film entsprungen und gleich zwei Wände unseres Hotelzimmers ziert. Zu verdanken haben wir sie der Fotografin Estelle Hoffert, die eines der 38 Zimmer des Graffalgar Hotels designt hat. Das kleine Hotel im Bahnhofsviertel überrascht uns zudem mit einem großen Zimmer, einfacher, aber moderner Einrichtung und Liebe zu nerdigen Details. Wir fühlen uns sofort wohl und sind fast ein bisschen traurig, dass wir nur eine Nacht hier verbringen werden. Read more

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    Belgrad, Gegessen, Gelesen, Gereist, Geteilt, Serbien

    Was bisher geschah: Oktober 2016 – Weinwanderungen, Fleischkoma & baskische Pintxos

    kuerbisse-herbst-1-2

    Öfter mal was Neues. Nach fast fünf Jahren Feed me up before you go-go (ja, nicht nur wir werden langsam alt, sondern auch der Blog), ist das vielleicht auch höchste Zeit. Rückblickend auf die letzten Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre müssen wir uns eingestehen, dass wir nicht so oft zum Bloggen kommen, wie wir es gerne würden. Berufliche Verpflichtungen, Freizeitstress, Offlineleben und so – ihr kennt das. Das ist ein bisschen schade, denn eigentlich hätten wir genügend Ideen, stolpern über viele schöne Dinge und erleben interessante Begegnungen, über die wir gerne berichten würden, die es dann aber aus Zeitgründen doch nicht auf den Blog schaffen. Deshalb haben wir uns überlegt, in einem monatlichen Rückblick ein paar dieser Sachen zu sammeln und mit euch zu teilen. Das kann ein Restaurant sein, das wir entdeckt haben, neue Kochbuchzugänge, die den Stapel im Wohnzimmer zum Wackeln bringen (im Regal findet sich schon längst kein Platz mehr) und andere lesenswerte Beiträge, spannende Events, Städte oder Länder, die wir besucht haben, oder auch mal ein Rezept-Quickie (wenn es abends mal wieder zu dunkel für ein richtiges Fotoshooting war, uns das Gericht aber dennoch begeistert hat). Mal kurz, mal in etwas ausführlicher Form. Ihr merkt – so ganz wissen wir selbst noch nicht, wohin das alles führen soll. Ob wir das jeden Monat durchhalten? Keine Ahnung! Ob euch das überhaupt interessiert? Das müsst ihr uns sagen! Wir nennen es vorerst mal ein „Experiment“ und freuen uns über euer Feedback und eure Anregungen. Read more

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