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    Gegessen, Gekocht, Gelesen, Gereist, Geteilt, Griechenland, Thessaloniki

    Was bisher geschah: März 2017 – kulinarisch durch Thessaloniki, vietnamesisch in München & Craft Beer in Pasing

    Kirschblüten

    Puh, schon wieder ist ein Monat vorbei und damit auch ein Viertel des Jahres. Wann hat es eigentlich angefangen, dass die Zeit einfach so vorbeifliegt? Vermutlich als wir anfingen zu arbeiten, denn im Studium kam mir das noch nicht so vor. Vielleicht vermisse ich auch nur die Zeit, die man zwischendurch fürs Nichtstun hatte. Besonders genervt hat uns letzten Monat, dass das letzte Märzdrittel von Hustenanfällen und viel zu hohem Taschentuchverbrauch bestimmt war. Es wird wirklich Zeit, dass wir die noch viel zu kühlen deutschen Nächte hinter uns lassen, aber mehr dazu weiter unten.

    Unterwegs

    Thessaloniki im kulinarischen Schnelldurchlauf

    Für jemanden, der seit frühester Kindheit Archäologe werden wollte und Bücher mit griechischen Sagen regelrecht verschlungen hat, ist 36 reichlich spät für die erste Reise nach Griechenland. Leider ist der Grund für den Trip nach Thessaloniki eine Dienstreise und freie Zeit dementsprechend knapp bemessen. Aber als richtiger Foodblogger schafft man es natürlich, sich auch in wenigen Stunden durch die Highlights einer Stadt zu futtern.

    Thessaloniki Umbrellas Schirme Installation Feed me up before you go-go

    Thessaloniki Schiff auf dem Meer Hafen Feed me up before you go-go

    Thessaloniki Promenade Hafen Feed me up before you go-go

    Los geht es mit dem angeblich besten Halva der Stadt in der Konditorei Blé, praktisch gelegen im Zentrum in der Agias Sofias 19. Mehr als ein Dutzend Halva-Sorten stehen zur Auswahl, darüber hinaus Kuchen, Schokolade und Sandwiches. Ich entscheide mich für eine Variante mit Pistazie und eine Pitatasche mit Tintenfisch. Beides schmeckt besonders gut mit Blick aufs Meer, z.B. am Hafen auf den Holzplanken unterhalb der „Umbrellas“ – einer sehr fotogenen Regenschirm-Installation des griechischen Künstlers Giorgos Zogolopoulos.

    Thessaloniki kulinarisch Feta Bar Mia Feta Tiki-Becher Feed me up before you go-go

    Zum Glück bleibt mir am letzten Tag der Reise etwas Zeit für den Einkauf kulinarischer Mitbringsel: Im Barsho gibt es allerschönstes Barzubehör, ausgefallene Cocktailbitters (Lakritz!) und fachkundige Beratung. Gleich nebenan kann man sich bei Olicatessen durch die Welt der griechischen Spezialitäten probieren, natürlich muss eine Flasche Olivenöl mit nach München. Was sonst noch typisch ist für Griechenland? Feta natürlich! Gut, dass es Mia Feta gibt, eine Feta-Bar, in der ich mir gleich ein riesiges Stück fassgereiften Schafskäse einpacken lasse. Um nach dem Shoppen seinen Hunger zu stillen, empfehle ich den angeblich besten Imbiss der Stadt. Bei Ντερλικατεσεν wird noch auf Kohle gegrillt und nach einem kurzen Schock, als ich sehe, dass nicht nur Halloumi und Hähnchen, sondern auch Pommes in meiner Pitatasche landen, kann mich diese griechische Eigenheit voll überzeugen.

    Thessaloniki kulinarisch Konstantinidis Konditorei Feed me up before you go-go

    Ihr habt noch Platz für Nachtisch? Dann empfiehlt sich ein Besuch bei Konstandinidis, die gleich mehrere Filialen in Thessaloniki betreiben. Die Spezialität des Hauses ist eine Art Mille-feuille, also Blätterteig mit Sahnefüllung und Mandelumhüllung, die vor meinen Augen frisch zubereitet wird. Von Festung und Altstadt habe ich leider wenig gesehen, aber vielleicht dauert es bis zum nächsten Griechenlandbesuch ja nicht wieder 36 Jahre!
    (Steffen)

    Kulinarisches Neuland mit kalifornischen Trockenpflaumen*

    Ein Nahrungsmittel, das bisher nicht gerade ganz oben auf unserer Einkaufsliste stand, durften wir letzten Monat in der Kounge von Holger Stromberg etwas intensiver kennenlernen. Kalifornische Trockenpflaumen hatte zum kreativen Kochkurs mit Frau Bunt eingeladen, um zu zeigen, dass die etwas schrumpeligen Früchte weitaus mehr können, als die Verdauung zu unterstützen. Wie wir erfahren haben ist es eine besondere Entkernungstechnik, die für die Saftigkeit der Trockenpflaumen sorgt. Der Kern wird regelrecht rausgeschossen, sodass eine Art Donutform zurückbleibt, die die Löcher gleich wieder schließt. Auf diese Weise bleibt beim Trocknungsprozess mehr Saft erhalten. Wir waren tatsächlich überrascht, wie vielfältig sich das Obst einsetzen lässt. Beim gemeinsamen Kochen entstanden u.a. ein Quinoa-Hirse-Salat mit Pflaumen-Balsamico-Crema und Urmöhren, gerösteter Blumenkohl mit Pflaumen-Chili-Kruste und Mutabbaq mit Mozzarella und Schafskäse, dazu Erbsen-Pflaumen-Eis – erfreulicherweise alles vegetarisch, auf Events fast schon eine Seltenheit! Wir selbst waren für eine Paste aus Bohnen und Trockenpflaumen zuständig, die zusammen mit Currybananen auf französisches Kichererbsenbrot (Socca) gestrichen wurde. Großartig! Das Fruchtige der Pflaume harmoniert in der Tat gut mit dem erdigen Geschmack der Bohnen – eine Kombination, die uns selbst vermutlich nicht eingefallen wäre und sogar die Bohnenskeptikerin im Team überzeugen konnte. Aktuell experimentieren wir mit den Pflaumen in der heimischen Küche und sind selbst gespannt auf die Kombinationen, die sich daraus noch ergeben werden.
    (Steffen)

    Workshop kalifornische Trockenpflaumen München Feed me up before you go-go

    Entdeckt

    Ja Mai, das schmeckt Fei Scho!

    Wer in München vietnamesisch essen gehen möchte, wird fast erschlagen von der Vielzahl an Restaurants, die sich der asiatischen Küche verschrieben haben. Gut für uns, denn wenn man mich vor die Wahl stellt, lande ich üblicherweise beim Vietnamesen und bin fest entschlossen, alle vietnamesischen Restaurants der Stadt auszuprobieren. Allerdings gibt es eine Handvoll Asiaten, zu denen es mich immer wieder hinzieht. Das Fei Scho im Gärtnerplatzviertel ist einer davon. Das Lokal besticht nicht nur durch eine kleine, feine Karte mit erfreulich vielen vegetarischen Gerichten, sondern auch durch seine etwas eigenwillige Einrichtung. Asiatische Lampions treffen auf bayrische Holzbänke – klingt komisch, ist aber durchaus gemütlich. Im Grunde kann ich hier die ganze Karte empfehlen, denn alles, was ich bisher probiert habe, schmeckte großartig und kam hübsch angerichtet auf den Tisch. Die Produkte sind frisch und stammen aus der Region, die Kombinationen sind sicher nicht immer authentisch vietnamesisch, aber spannend, handwerklich top und immer genau richtig portioniert. Die Glücksrollen (2,70 €) vorab (u.a. mit Süßkartoffel oder Tofu) sind ein Muss, der bunte Reisnudelsalat mit Süßkartoffel und Kichererbsen (10,90 €) sowie der Tofu mit Reis in Minz-Kokos-Zitronendressing (11,50 €) haben es mir gleichermaßen angetan. Dazu nette Gesellschaft und eine erfrischende Fei-Scho-Schorle mit Weißwein und Lavendel (6 €) und der Abend ist perfekt. Allein etwas Geduld sollte man mitbringen, denn der Service könnte manchmal etwas aufmerksamer sein. Und wer mal keinen Tisch im Fei Scho ergattert, findet mit dem Ja Mai im Glockenbachviertel das zweite Restaurant der Besitzerin Luu, das ein ganz ähnliches Konzept verfolgt und ebenso tolle vietnamesische Gerichte anbietet. Fei Scho // Kolosseumstraße 6, München; Ja Mai // Pestalozzistraße 9, München.
    (Sabrina)

    Fei Scho vietnamesisch essen in München Feed me up before you go-go

    Craft Beer und Regionales im Meisterstück*

    Pasing ist nicht gerade als kulinarischer Hotspot Münchens bekannt. Umso schöner, dass nun in das Gebäude des Pasinger Pumpenwerks (direkt am Bahnhof und somit sehr gut angebunden) ein neues Konzept Einzug hält. Einigen dürfte das Meisterstück wohl schon aus Berlin bekannt sein, ab Mitte April eröffnet nun auch in München eine Filiale. Wir durften uns beim Pre-Opening schon einmal mit der Angebotspalette vertraut machen. Das zentrale Thema ist Craft Beer, man setzt dabei vor allem auf regionale Brauereien: Tilmans, Munich Brew Mafia, Yankee & Kraut, Frau Gruber und einige mehr werden prominent an den Zapfhähnen vertreten sein. Dazu kommen internationale Biere, u.a. die ganze Braufaktum-Palette mit der Brooklyn Brewery und Mikkeller. Gut zu wissen, dass nun auch Münchens Westen mit ordentlichem Bier versorgt ist. Auch kulinarisch sind einige lokale „Meister“ vertreten , u.a. mit Fleisch, Brot, eingelegtem Gemüse und Senf (von unseren Favoriten Münchner Kindl). Gerade Ersteres war an diesem Abend himmlisch, besonders die 24 Stunden im Smoker gegarten Ribs fielen direkt vom Knochen. Vegetarisch könnte es dagegen übersichtlich werden, aber vielleicht überrascht uns die endgültige Speisekarte ja noch. Den Weg nach Pasing werden wir jedenfalls spätestens im Mai wieder auf uns nehmen. Meisterstück // Kaflerstr. 16, München.
    (Steffen)

    Meisterstück Pasing Munich Brew Mafia Craft Beer

    A bisserl was geht immer: Ruby Lilly Hotel*

    Vor gut zwei Jahren haben wir nach einem Besuch im Stenz beschlossen, eine Münchner Bildungslücke zu schließen und holten innerhalb kürzester Zeit alle Folgen von „Monaco Franze“ nach. Nach anfänglicher Skepsis verliebten wir uns ein wenig in den traurigen Kommissar und verstehen, warum er die Popkultur der Stadt bis heute prägt. Seinen Spuren ist man auch im Ruby Lilly – einem der neuesten Hotels der Ruby-Gruppe – gefolgt, das vor Kurzem in der Dachauer Straße zwischen Hauptbahnhof und Stiglmaierplatz eröffnet wurde. Das ehemalige Bürogebäude wurde vollständig umgebaut und bietet nun das, was bei der Führung durchs Hotel als „Lean Luxury“ bezeichnet wird: Keinen unnötigen Schnickschnack, dafür bezahlbare, hochwertige und äußerst stylische Übernachtungsgelegenheiten in Innenstadtnähe. Zimmer gibt es von kuscheliger Nest- bis Wow-Größe (ab 94 €/DZ), alle gleichermaßen hübsch und gemütlich eingerichtet. Die Lobby wird von einer Bar im Industrie-Chic dominiert, die gleichzeitig als Rezeption fungiert. Wenn man dort auf dem Barhocker sitzt, die Spiegelungen der Schickeria-Leuchtschrift betrachtet und an einem Drink der kleinen, aber feinen Getränkekarte (u.a. mit Tilmans- und Crew-Republik-Bieren) nippt, versteht man den Reiz, den Hotelbars auf viele Menschen ausüben.

    Ruby Lilly Hotel München Eröffnung Schickeria

    Ruby Lilly Hotel München Eröffnung Zimmer und Bar

    Und was hat das alles jetzt mit Monaco Franze zu tun? Wie alle Ruby Hotels ist auch das Münchner Ruby Lilly einem Thema untergeordnet. Hier sind es nerdig-nette Details aus den 80ern, die sich durchs gesamte Hotel ziehen. So gleicht der Eingang einem Schrein aus Mixtapes, Testbilder zieren die Teppiche auf den Fluren und die Bibliothek lädt nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Twisterspielen ein. Eigentlich fast schade, dass wir selbst nie ein Hotelzimmer in München benötigen, aber für den nächsten Trip nach Wien behalten wir Ruby auf jeden Fall im Hinterkopf. Ruby Lilly Hotel & Bar // Dachauer Str. 37, München.
    (Sabrina)

    Bier des Monats: Nectar of Gods

    Unser hochprozentiges Highlight kommt diesmal aus einer ganz jungen Brauerei aus Gundelfingen. Frau Grubers Braumeister bringt jedoch einiges an Erfahrung mit, war er doch zuletzt bei einer unserer Lieblingsbrauereien – Riegele in Augsburg – aktiv und sorgt jetzt bei Camba Bavaria für die richtige Gärung. Ganz nebenbei entstehen unter dem Namen Frau Gruber eigene Biere – ziemlich tolle sogar. Wir haben uns ein wenig in das Imperial IPA „Nectar Of Gods“ verliebt. Kräftige 8,5%, aber dank der unglaublichen Maracujaaromen in Nase und Mund ist davon erst einmal wenig zu spüren. Nicht zu bitter, eher unterstützt durch eine süße Malzigkeit und mit einem angenehm vollen Mundgefühl versehen, ist das Nectar of Gods ein sehr trinkbares Double IPA, das hoffentlich eine Weile auf dem Markt bleiben wird. Wir sind schon gespannt, was Frau Gruber sonst noch aus dem Braukessel zaubern wird!
    (Steffen)

    Frau Gruber Nectar of Gods Bier Craft Beer Feed me up before you go-go

    Rezept-Quickie

    Spargelgemüse aus dem Ofen mit Bärlauchpesto

    Scheinbar haben wir unseren Urlaub in diesem Jahr etwas ungünstig gelegt. Wir verlassen Deutschland mitten in der Spargel- und Bärlauchsaison. Wie fahrlässig! Bis zum Abflug bleibt nicht mehr viel Zeit und so versuchen wir seit Ende März, so viel wie möglich von beidem auf unseren Speiseplan zu packen. Am besten in Kombination wie bei diesem einfachen, aber wirkungsvollen Rezept, das unglaublich nach Frühling schmeckt und auch nach Feierabend kaum Arbeit macht. Wenn ihr auch so auf Bärlauch steht wie wir, dann klickt euch doch mal durch unsere anderen Bärlauchrezepte.

    Spargel mit Kartoffeln Möhren und Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go

    Für 2 Hungrige:

    600 g kleine Kartoffeln
    200 g Möhren
    500 g grüner Spargel
    Olivenöl
    Meersalz, Pfeffer
    4 EL Schmand
    4 EL Bärlauchpesto

    Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Die Möhren schälen, halbieren und längs in 1 cm dicke Stifte schneiden. Die holzigen Enden des Spargels abschneiden, den Spargel ggf. bis zur Mitte des Stängels schälen. Kartoffeln und Möhren mit etwas Olivenöl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 15 Minuten backen, zwischendurch wenden. Dann den Spargel dazwischen verteilen, mit etwas Öl beträufeln, alles salzen und pfeffern und nochmals 10-15 Minuten (je nach Spargeldicke) im Ofen backen. Wenn alles gar ist, Kartoffeln und Gemüse auf zwei Teller verteilen, ggf. noch einmal nachwürzen. Schmand und Bärlauchpesto darauf verteilen und sofort servieren.
    (Steffen)

    Lesenswert

    Frühstücksfremdeln

    Wir lieben die erste Mahlzeit des Tages. Sei es am heimischen Esstisch, in Münchens Stadtvierteln oder gleich den Hotspots der amerikanischen Ostküste. Gerade im Urlaub freuen wir uns auf ausgedehnte Frühstücksgelage und probieren dabei gerne Typisches und für uns vielleicht Ungewöhnliches des jeweiligen Landes – Frühstücksburritos in Boston, Shakshuka in Tel Aviv, Tostada mit Olivenöl, Knoblauch und Tomate in Bilbao. Süß, salzig, egal, immer her mit dem guten Zeug! Doch offenbar gehören wir damit eher zur Ausnahme, denn eigentlich sei unser Körper, genauer gesagt unser Mikrobiom, gar nicht darauf aus, sich morgens auf große Experimente einzulassen, so Susanne Schneider in einem spannenden Artikel im SZ-Magazin.
    (Sabrina)

    Fernwehauslöser

    Wenn das Fernweh ohnehin schon groß ist, lässt man sich besonders gerne verführen, taucht noch viel lieber als sonst in fremde (Bilder-)Welten ein und ist schnell nur einen Mausklick davon entfernt, den nächsten Urlaub zu buchen. So ging es mir fast täglich in den letzten zwei Wochen, denn über ihren Instagram-Account konnte man Ylva von Der Klang von Zuckerwatte auf ihrer Reise durch Japan begleiten. Dort berichtete sie ausführlich von Schönem, Kulinarischem und Kuriosem aus Tokio und Kyōto. Japan – vielleicht wird das im nächsten Jahr endlich was mit uns!
    (Sabrina)

    Was steht an?

    Palme Florida Orlando Feed me up before you go-go

    Aufbruch in die Südstaaten

    In ein paar Tagen verabschieden wir uns für ein Weilchen in die drückende Schwüle der amerikanischen Südstaaten. Auf dem Plan stehen acht Bundesstaaten und genügend Restaurants, Bars und Plantagen, um dort locker ein halbes Jahr zu verbringen. Gleichzeitig beschäftigt uns die Frage, ob die USA aktuell noch ein angemessenes Reiseziel sind. Unsere Reise steht seit Ende letzten Jahres fest und auch wenn wir das Glück haben, aufgrund von Namen und Aussehen an der Grenze wohl nichts befürchten zu müssen, bleibt ein mulmiges Gefühl. Aber wie kann denn Solidarität mit den Menschen aussehen, die unter der neuen Regierung Probleme bekommen? Sollte man grundsätzlich nicht mehr in Länder reisen, in denen rechte Populisten an der Macht sind, Journalist_innen reihenweise inhaftiert werden, Frauen noch immer zu wenig Rechte haben oder Menschenrechte missachtet werden? (Tschüss Polen, Ungarn, Türkei, Marokko, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Indonesien … die Liste könnte ewig weitergehen.) Die USA sind davon zwar noch (weit) entfernt, aber bewegen sich in eine politische Richtung, die uns Bauchschmerzen bereitet. Gleichzeitig sind wir gespannt darauf, die aktuelle Stimmung vor Ort zu erleben und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Wie seht ihr das? Spielt Politik eine Rolle bei der Auswahl eures Urlaubslandes?
    (Steffen)

    Fotocredits: Foto der Kirschblüten: Anthony Delanoix via Unsplash; Schwarz-Weiß-Foto aus dem Meisterstück: Thomas Vonier von omoxx.

    Hinweis: Zu den mit Sternchen (*) markierten Veranstaltungen wurden wir freundlicherweise eingeladen – wie immer bleibt unsere Meinung davon unberührt.

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München, Münchner Umland

    Was bisher geschah: Februar 2017 – Käsekoma, Spirituosentrends & Münchens bestes Sushi

    Tulpen vor Fenster

    Der Februar war etwas launisch, schwankte von Schnee zu Tulpen und wieder zurück. So langsam haben wir das triste Wetter satt und freuen uns auf wärmere Tage und erste Biergartenbesuche – besonders, weil wir im letzten Monat eine so schöne Location am Tegernsee entdeckt haben. Welche das ist und wo wir sonst noch unterwegs waren, verrät der kulinarische Monatsrückblick: Read more

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    Augsburg, Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, München

    Was bisher geschah: Januar 2017 – Cocktailtrends, Frühstücken in München & Grappakartoffeln

    Tannen im Nebel Großarl Österreich Feed me up before you go-go

    Nach einem Dezember, den wir am liebsten übersprungen hätten, startete das neue Jahr recht unspektakulär mit Erkältungspingpong und Kochunlust. Rückblickend ist es erstaunlich, dass wir in der zweiten Monatshälfte offenbar deutlich mehr unterwegs waren als gedacht. Wir haben einige neue (und alte) Restaurants entdeckt, uns in Bars herumgetrieben und noch einmal einen Beitrag fürs ZDF gedreht – genügend Stoff also für den Monatsrückblick! Read more

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    Gekocht, Gereist, Geteilt

    Was bisher geschah: Dezember 2016 – Bergadvent, Adventsbrunch & Foodblogbilanz

    winter-frost-unsplash-1

    Der Dezember kann uns mal! Eigentlich hat der Monat keinen eigenen Rückblick verdient – zu viel Aufgewühltheit, zu viele Tränen, zu viele unterschwellige Aggressionen. Dabei fing er so schön an mit einer stimmungsvollen Adventsreise und gutem Essen. Deshalb widmen wir uns hier einfach nur kurz den ersten Tagen, überspringen den Rest, blicken dann lieber noch etwas weiter zurück aufs ganze Jahr und hoffen, dass sich 2017 etwas mehr ins Zeug legt. Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr – hoffentlich wird es ein schönes!

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    Berlin, Deutschland, Gegessen, Geteilt, München

    Was bisher geschah: November 2016 – Bloggeburtstag mit Jamie Oliver und amerikanischem Frühstück

    wunderkerze-1-2

    November, der Geburtstagsmonat. Nicht unser eigener, aber trotzdem der eines Quasi-Familienmitglieds: Der Blog ist vor gut zwei Wochen heimlich, still und leise fünf Jahre alt geworden und somit im besten Alter, um aufmüpfig zu sein. Wir sind gespannt, was er sich einfallen lässt und harren der Dinge, die da kommen. An dieser Stelle aber vor allem ein riesiges DANKESCHÖN an euch, dass ihr es schon fünf Jahre mit uns aushaltet, hier immer wieder reinklickt, mitlest, kommentiert und nachkocht. Darüber freuen wir uns noch so sehr wie am ersten Tag (okay, blödes Beispiel – damals hat hier vermutlich überhaupt niemand reingeschaut und kommentiert, aber ihr wisst schon wie das gemeint ist)! Genauso freuen wir uns immer noch über das, was sich durch den Blog in den letzten Jahren ergeben hat – Freundschaften, Bekanntschaften, Begegnungen und vieles mehr. Dass so ein kleines Internetding mal so viel Auswirkung auf unser Privatleben haben würde, hätten wir vor fünf Jahren nie gedacht. Wir lassen uns überraschen, was das nächste Jahr für den Blog bereithält und freuen uns, wenn ihr uns weiterhin begleitet.

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    Belgrad, Gegessen, Gelesen, Gereist, Geteilt, Serbien

    Was bisher geschah: Oktober 2016 – Weinwanderungen, Fleischkoma & baskische Pintxos

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    Öfter mal was Neues. Nach fast fünf Jahren Feed me up before you go-go (ja, nicht nur wir werden langsam alt, sondern auch der Blog), ist das vielleicht auch höchste Zeit. Rückblickend auf die letzten Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre müssen wir uns eingestehen, dass wir nicht so oft zum Bloggen kommen, wie wir es gerne würden. Berufliche Verpflichtungen, Freizeitstress, Offlineleben und so – ihr kennt das. Das ist ein bisschen schade, denn eigentlich hätten wir genügend Ideen, stolpern über viele schöne Dinge und erleben interessante Begegnungen, über die wir gerne berichten würden, die es dann aber aus Zeitgründen doch nicht auf den Blog schaffen. Deshalb haben wir uns überlegt, in einem monatlichen Rückblick ein paar dieser Sachen zu sammeln und mit euch zu teilen. Das kann ein Restaurant sein, das wir entdeckt haben, neue Kochbuchzugänge, die den Stapel im Wohnzimmer zum Wackeln bringen (im Regal findet sich schon längst kein Platz mehr) und andere lesenswerte Beiträge, spannende Events, Städte oder Länder, die wir besucht haben, oder auch mal ein Rezept-Quickie (wenn es abends mal wieder zu dunkel für ein richtiges Fotoshooting war, uns das Gericht aber dennoch begeistert hat). Mal kurz, mal in etwas ausführlicher Form. Ihr merkt – so ganz wissen wir selbst noch nicht, wohin das alles führen soll. Ob wir das jeden Monat durchhalten? Keine Ahnung! Ob euch das überhaupt interessiert? Das müsst ihr uns sagen! Wir nennen es vorerst mal ein „Experiment“ und freuen uns über euer Feedback und eure Anregungen. Read more

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    Wenn das Fernsehen zweimal klingelt: Vegetarischer Herbstburger mit Kürbis und Ziegenkäse + Süßkartoffelpommes

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    Mit Beginn des Herbstes werden wir immer etwas melancholisch. Die Tage werden kürzer, der Regen zwingt uns dazu, die festen Schuhe aus dem Keller zu holen und ehe man sich versieht, wird der erste dicke Pulli aus dem Schrank gekramt. Auch wenn wir definitiv Sommermenschen sind und manchmal von einem Umzug in den Süden träumen, hat der Herbst auch seine guten Seiten. Es ist schön zu sehen, wie sich das Gemüseangebot ändert und plötzlich Rezeptideen geboren werden, die den Sommer über von der Hitze unterdrückt wurden. Ganz vorne mit dabei ist natürlich alles mit Kürbis – unser Herbstgemüse schlechthin. Kaum ist der September da, liegt der erste kleine Hokkaido im Einkaufskorb und landet bald darauf im Ofen, z.B. als Beilage für ein cremiges Zitronenrisotto.

    Als kürzlich das ZDF anklopfte und fragte, ob ich für die Drehscheibe ein herbstliches Rezept zubereiten würde, war sofort klar, dass es etwas mit Kürbis sein sollte. Und da wir auf dem Blog zwar einen Winterburger und einen sehr sommerlichen Burger haben, aber noch keinen, der explizit nach Herbst schreit, war die Idee schnell geboren: ein vegetarischer Herbstburger mit Kürbis-Patty, Ziegenkäse und Birnen-Rosmarin-Chutney. Das Fernsehteam schien ebenfalls begeistert und so ging es nach zwei Probedurchgängen in der heimischen Küche auf zur Fernsehkochpremiere. Read more

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    Fuck the Backmischung: Schoko-Kokos-Kuchen aka Jamaica-Torte {Zu Gast bei Münchner Küche}

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-2

    Wenn wir zu einem Geburtstag eingeladen sind, bringen wir Kuchen mit. Das gehört sich so, zumindest in unserer Welt. Auch wenn das Geburtstagskind gerade mal zwei wird und Partyhut, Luftschlangen & Co. vermutlich deutlich interessanter findet als ein Stückchen Schokokuchen. Hinter dem Geburtstagskind verbirgt sich die Münchner Küche, der Blog unserer lieben Bloggerkollegin Ines, der gerade zwei Jahre alt geworden ist. Wir freuen uns, dass wir zum Mitfeiern eingeladen wurden und die bereits gut gefüllte Kuchentafel um eine ganz besondere „Torte“ ergänzen dürfen.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-1

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-3

    „Kindergeburtstag“ lautet das Motto, das sich Ines für ihr Geburtstagsevent ausgedacht hat. Als Kinder der 80er haben wir den Großteil der Geburtstage topfschlagend, eierlaufend oder sackhüpfend verbracht, doch schon damals fand das eigentliche Highlight jeder Party auf der KaffeeKakaotafel statt. Während Steffens Kindergeburtstagserinnerungen von bunten „Törtchen“ (eigentlich Muffins, aber die hatte damals ja noch keiner auf dem Schirm), Fantakuchen und Philadelphiatorte dominiert werden, stapelten sich auf meiner Geburtstagstafel Miniwindbeutel, Rührkuchen mit Schokostückchen und Mandarinen und ein Schokokuchen mit Kokosfüllung, der seine Existenz einer Backmischung zu verdanken hatte. „Jamaica-Torte“ nannte sich die Fertigmischung, die in den 80ern mein Herz eroberte und regelmäßig zum Kindergeburtstag vorbeischaute (was daran Torte sein soll, habe ich bis heute nicht verstanden). Um genau zu sein, war es die Kokosfüllung, die es mir besonders angetan hatte; auf den Schokoladenkuchen drumherum legte ich dagegen keinen besonders großen Wert (auf die Idee, mir einfach einen Kokoskuchen ohne Schokolade zu wünschen, kam ich merkwürdiges Kind wohl nicht). Aber natürlich kommen wir jetzt nicht mit einem schnöden Fertigkuchen zum Bloggeburtstag, sondern halten es wie das Münchner Café Kubitscheck und sagen „fuck the Backmischung!“. Das Rezept für den Schoko-Kokos-Kuchen findet ihr hier bei Münchner Küche.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-4

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