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    Gebacken, Gebastelt, Gegessen, Gekocht, Geteilt, Getrunken

    "Blogg den Suchbegriff!" Die Zusammenfassung des Blog-Events und die Gewinnerinnen

    // Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Die Preise wurden uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. //

    Ach, war das schön, sich gerade für die Zusammenfassung unseres Blog-Events „Blogg den Suchbegriff“ noch einmal durch alle Beiträge zu lesen! Herrlich! Wir sind hin und weg von euren Posts, eure verbloggten Suchbegriffe haben unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert und während wir das schreiben und noch einmal all die leckeren Köstlichkeiten vor Augen haben, knurrt uns kräftig der Magen! Viiiielen Dank für eure Teilnahme, euren netten Worte zu unserem Bloggeburtstag und die positive Resonanz auf unser Blog-Event! Schön, dass unsere Begeisterung für manch skurrilen Suchbegriff auf euch überschwappen konnte und ihr euch selbst in die Tiefen eurer Blogstatistik begeben habt, um dort nach den leckersten, häufigsten, lustigsten und irrsten Suchbegriffleichen zu stöbern! 38 wundervolle Beiträge sind zusammengekommen und schon nach den ersten Posts, die hier eintrudelten, war uns klar, dass das offensichtlich genau das richtige Thema für ein Blog-Event war! Das Jahr hat für uns jedenfalls sehr lustig und lecker begonnen!

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

    Viele teilten uns mit, dass sie noch immer ein großes Repertoire an verbloggenswürdigen Suchbegriffen auf Lager hätten oder es zeitlich einfach nicht geschafft haben. Manch eine forderte uns sogar auf, aus „Blogg den Suchbegriff“ ein Dauerevent zu machen (vielen Dank, liebe Julia!). Und auch wir hätten große Lust darauf, zu diesem Thema noch einmal etwas zu machen. Also, habt ein Auge auf eure Suchbegriffe und sammelt schon mal ein bisschen vor, denn wir versprechen, dass es eine zweite Runde von „Blogg den Suchbegriff“ ganz sicher geben wird!

    Edit 10.08.14: Alle Infos zur zweiten Runde „Blogg den Suchbegriff“ findet ihr hier.

    Zusammenfassung „Blogg den Suchbegriff“

    Hier kommt aber nun erst mal die Zusammenfassung aller eingereichten Beiträge und natürlich auch (ganz unten) die Verkündung der Gewinnerinnen! Alle Beiträge findet ihr übrigens auch auf unserem Pinterest-Board, das wir für dieses Event angelegt haben. Wir wünschen euch beim Durchklicken mindestens genauso viel Spaß, wie wir ihn hatten!

    “Cola, Cola, ich mag Cola”: Das Verlangen ihrer LeserInnen nach klebrigem Süßgetränk stillt Conny von Moment in a jelly jar mit kleinen Colagugln.
    “Vegane Birnenmuffins”: Wer bei Ela von Transglobal Pan Party genau danach sucht, findet ab sofort auch ein Rezept für leckere vegane Birnen-Schoko-Muffins.
    “Selbst gemachtes Furikake”: Furi wie? Dass sich hinter Furikake so etwas Leckeres verbirgt, ahnten wir bislang nicht. Schön, dass Ylva von Der Klang von Zuckerwatte unseren Geschmackshorizont um Furikake mit Erdnüssen und Wasabi erweitert hat!
    “Fauler Ninve-Kuchen”: Kuchen für Faule? Das ist in manchen Situationen genau das Richtige! Dafür, dass dieser dann auch noch schmeckt, sorgt Ninivepisces mit ihrem Schokoladen-Pinienkern-Marzipan-Kuchen.
    “Wie muss ein gehäckselter Ast aussehen?”: Stephi von Stephi’s Köstlichkeiten ist überzeugt, dass da sicher ein Biber seine Finger, äh, Zähne im Spiel gehabt haben muss und hat kurzerhand diesen drolligen Biber gehäkelt.
    “Pralinen selbst gemacht”: Da in der Vorweihnachtszeit fast täglich LeserInnen bei uns landeten, die nach diversen Pralinenrezepten suchten, wurde das Repertoire von Feed me up before you go-go um ein Rezept für leckere Baileys-Pralinen erweitert.
    “Lebkuchen”: Peter von Aus meinem Kochtopf startete mit feinen Nürnberger Elisenlebkuchen mit Schokoglasur in die Lebkuchensaison. Da bekommt man doch fast schon wieder Lust auf Weihnachten.
    “Aha, heute wieder nichts gekocht“: Wie man mit diesem Suchbegriff auf Julianes wunderbarem Blog Schöner Tag noch landet, ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar. Und ob sie kocht! Zum Beispiel glasierte Hähnchenkeulen mit Kichererbsen-Avocado-Salat.
    “Hausfrauen in High Heels”: Ob der/die Suchende wohl enttäuscht war, als er/sie bei Aylin von Zum Backen verführt auf diese wunderbaren High Heel Cupcakes stieß? Wir sind auf jeden Fall begeistert!
    “Vielleicht ist dir später noch nach einem Drink” & “Hemingway Frühstück”: Solche Suchbegriffe spornen uns natürlich an. Wenn Hemingway ein Marmeladen-Fan war, hat er sie ganz bestimmt in flüssiger Form gefrühstückt! Ab sofort gibt es also Grace under pressure aka einen Apfel-Ingwer-Whisky auf Feed me up before you go-go.
    “Und Saft lief ihr über die Schenkel”: Öhm, das schreit doch förmlich nach Apfelsaft, dachte sich Daniela von Leberkassemmel und mehr, die ihren etwas schlüpfrigen Suchbegriff in einen Apfelstrudel im Glas verwandelte.
    “Weihnachtskekse Ofenlieblinge”: Wer Simone von Ofenlieblinge schon so nett darum bittet, wird natürlich mit leckeren Heleneschnitten von Tante Hilde belohnt!
    „Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor!”: Und so hat jeder mit seinen ganz persönlichen Problemen des Alltags zu kämpfen! Falls ihr mal vor einem ähnlichen Problem stehen solltet, findet ihr ganz sicher bei Ylva von Der Klang von Zuckerwatte Abhilfe. Ihr Weihnachtspunsch klingt jedenfalls so, als könne man davon süchtig werden!
    “Käsespätzle gesund”: Der Frage, ob Käsespätzle wirklich gesund sein können, geht Karin von Wallygusto nach. Ihr Fazit: ob gesund oder nicht, Hauptsache lecker! Sehen wir genauso!
    “Asiatisch vegan fischig”: Ob vegan und fischig wirklich miteinander vereinbar sind? Maria von In Rios Küche hat sich dieser Herausforderung jedenfalls gestellt und herausgekommen sind würzige Mie-Nudeln mit Radicchio und Pilzen.
    “Farbe Pink zum Backen”: Und ob man mit Pink backen kann! Wie wunderbar das klappt, zeigt Johanna von My tasty little beauties mit ihren Schneeflocken-Kokos Cupcakes.
    “Englisches Frühstück”: Wie lecker englisches Frühstück sein kann, beweist Becky von Becky’s Diner mit ihren Porridge-Varianten.
    “Geburtstagstorte für Vegetarier”: Helen von Helen’s art of cooking hat diesen Begriff visuell umgesetzt – ihre großartige Torte für Vegetarier gleicht einem ganzen Gemüsebeet und überzeugt garantiert nicht nur VegetarierInnen!
    “Welche Band besingt Chocolate Chip Cookies und wie lautet das Rezept dazu” & “Cynthia Barcomi Scheiße”: Leicht irritiert von diesen Suchanfragen, widmet sich Julia von Chestnut & Sage den besungenen Chocolate Chip Cookies. Inspiriert hat sie ein Rezept von Cynthia Barcomi, die sie übrigens ganz und gar nicht scheiße findet.
    “Das goldene Plätzchen 2013”: Na, das klingt doch nach einer schönen Auszeichnung, die wir gerne Ilka von Die Welt der kleinen Dinge für ihre Orangenschnecken verleihen würden!
    “Für Tapire Kuchen backen”: Falls ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet, dass sich ein Tapir bei euch zum Nachmittagskaffee angekündigt hat, weiß Sabine von Wos zum Essn, was ihm schmecken könnte: Tapirkuchen.
    “Die nerven alle”: Kann ja mal vorkommen! Dann sollte aber unbedingt Nervennahrung in Reichweite sein. Die leckeren Apfel-Walnuss-Scones mit Haferflocken, die Carina von …like a piece of New York cheesecake … gebacken hat, eignen sich dafür bestimmt ganz großartig.
    “Ich liebe dich auch kugelrund”: Diese erfreuliche Aussage hat Ninive von Ninivepisces dazu verleitet, ein Blech leckerste kugelrunde Brötchen aus dem Ofen zu holen.
    “Strudelei”: Dieser Suchbegriff und die Lust auf etwas Strudeliges konnten Ramona von Frl. Moonstruck kocht! davon überzeugen, einen orientalischen Gemüsestrudel aus Yufkateig zu backen.
    “Saftiger Schocko-Kuchen”: Wer nach einem Kuchen mit Schockfaktor sucht, bekommt ihn auch! Marie von Schätze aus meiner Küche hätte da einen ganz vorzüglichen Schokokuchen mit Schockfaktor auf Lager.
    “Matschiger Marmorkuchen”: Wer auf schön matschigen Kuchen steht, sollte wohl mal Carinas Mississippi Mud Pie probieren, den sie auf ihrem Blog Ina Mias Allerlei vorstellt. Lecker sieht der aus!
    „Selber kochen“: Sehr spezifisch unspezifisch, dachte sich Becky von Becky’s Diner und verwöhnt uns mit selbst gemachtem Nutella.
    „Kinderschokolade Brezel“: Dieser Suchbegriff ließ Jessi von Luxuria das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nichts lag also näher, als dem Verlangen nach Brezeln mit Kinderschokolade nachzugeben.
    “Kokosnuss verschenken schön verpackt”: Guten Freunden macht man “Boller”, Kokosboller, um genau zu sein! Johanna von My tasty little beauties verrät uns, womit man seinen FreundInnen garantiert eine Freude bereitet.
    “Merlin knallt Spalten”: Dass daraus tatsächlich etwas Essbares kreiert wurde, verdient größten Respekt! Daniela von Leberkassemmel und mehr hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und überrascht uns mit einem besoffenen Obstsalat auf Mittelalterart.
    “Werthers Karamell”: Cookies sind immer eine gute Idee! Das dachte sich auch Sandra von From-Snuggs-Kitchen und präsentiert uns köstliche Karamell-Haferflocken-Cookies.
    “Ich mag kein (sic!) Kreuzkümmel!” & “Was ist in einem Curry drin?”: Ja, ja, über die kuriosen Schreibweisen, die die Suchbegriffe zutage bringen, ließe sich allein schon ein Blog-Event veranstalten. Aber, wer so vehement nach Curry schreit, wird von Julia von German Abendbrot mit einem Kundan Kaliya oder Golden Lamb Curry belohnt.
    “Bounty selber backen”: Darüber, welcher Teil eines Bountys genau gebacken werden soll, ließe sich sicher streiten. Doch Viktoria von Viktoria’s [Kitchen] Secrets hat mit ihren Schoko-“Bounty”-Kokos-Cupcakes die Aufgabe bravourös gemeistert.
    “Dumm gelaufen, liebes Huhn”: Etwas makaber, aber in jedem Falle lecker ist diese Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß, die es ab sofort bei uns auf Feed me up before you go-go zu finden gibt. Lässt man den Spieß weg, verwandelt sich die Wintersuppe auch schnell in ein vegetarierInnenfreundliches “Glück gehabt, liebes Huhn”.
    “How to pronounce gekochte schweinshaxe in english” & andere Suchbegriffe: Aus dem fernen China schickt uns Foodzeit zwar kein Hamsterrezept, dafür aber eine schöne Liste der lustigsten Suchbegriffe.
    “Brüste – egal wie!”: Nach Brüsten in sämtlichen Variationen suchen die LeserInnen von Kristinas Blog 2 Herde, denn zwei Herde wohnen, ach, in ihrer Brust. Das nimmt sie zum Anlass, um endlich mal für Goethe zu kochen: Pasta für Goethe mit Bratwurst und Rosmarin-Sahne-Sauce.
    “Grüner Schleim”: Dass grüner Schleim so lecker aussehen kann, hätten wir gar nicht für möglich gehalten. Doch Emma von Nachgekocht belehrt uns mit ihrem Matcha Jelly eines Besseren.
    “Ich lieb ein Mädel, das hat die schönsten Knödel”: Wir sind uns ganz sicher, dass der/die Suchende genau diese Semmelknödel gemeint haben muss, die Elena von Heute gibt es kredenzt hat, denn sie sehen wirklich köstlich aus!

    Gewinne, Gewinne!!!

    Die glücklichen GewinnerInnen der tollen Preise haben wir natürlich auch ermittelt. Und gewonnen haben … Trommelwirbel …

    Kuhn Rikon Colori Cucina Ceramic Pfanne_Blogg den Suchbegriff Blog-Event-1Die wunderschöne Colori Cucina Ceramic Pfanne (28 cm Durchmesser) in Pink von Kuhn Rikon geht an Sabine von Wos zum Essn

    Rewe_Collage1Das prall gefüllte Paket von REWE Feine Welt mit vielen leckeren Produkten im Wert von 50€ geht an Becky von Becky’s Diner

    So isst Italien_Blogg den Suchbegriff Blog-Event-1Das Jahresabo der wunderbaren Zeitschrift “So isst Italien” aus dem falkemedia Verlag geht an Elena von Heute gibt es

    Käse TastyBox Oktober 2013-1

    Und die KäseBox von TastyBox mit leckeren Käsespezialitäten geht an Ylva von Der Klang von Zuckerwatte!

    Herzlichen Glückwunsch, ihr Lieben! Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit euren Preisen! Bitte schickt uns doch eure Adressen, damit ihr eure Gewinnpakete so schnell wie möglich in den Händen halten könnt. Eine E-Mail-Benachrichtigung macht sich natürlich auch noch auf den Weg zu euch.

    Darüber hinaus werden alle TeilnehmerInnen, wie angekündigt, in den nächsten Tagen einen 10€-Gutschein-Code in ihren E-Mail-Fächern finden, der für die TastyBox eingelöst werden kann.

    Noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Sponsoren und ganz besonders auch allen TeilnehmerInnen! Wir hoffen, ihr seid auch in der zweiten Runde von „Blogg den Suchbegriff“ wieder dabei!

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    Dumm gelaufen, liebes Huhn! Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß

    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß-2

    Der Januar ist schon wieder halb vorbei und damit neigt sich auch unser verlängertes Blog-Event zu den lustigsten, absurdesten oder einfach häufigsten Suchbegriffen dem Ende zu. Fast schon ein bisschen traurig, hätten wir doch noch so viele weitere skurrile Suchbegriffe auf Lager, die verbloggenswürdig wären. Zum krönenden Abschluss gibt es jetzt noch ein weiteres Rezept, das von einem solchen Suchbegriff inspiriert wurde: Regelmäßig landen Fans des (uns bislang unbekannten) Kinderliedes „Dumm gelaufen, liebes Huhn“ auf unserer Seite. Zu verdanken haben wir das übrigens der lieben Rebecca aka Ms. Baby Rock my Day, die sich hier vor längerer Zeit mal dieses Lied als Melodie für ein Piepei gewünscht hatte.

    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß-1

    Auf jeden Fall habe ich die Gelegenheit genutzt und mir ein Rezept mit Hühnerfleisch ausgedacht. Damit auch Sabrina und alle anderen VegetarierInnen etwas davon haben und sich das Geflügeltier vielleicht denken kann „Glück gehabt, liebes Huhn“, kann daraus auch ganz einfach eine vegetarische Mahlzeit gemacht werden. Denn die Grundlage ist eine köstliche Suppe, die auch ohne die inspirierenden Hühnerspieße köstlich schmeckt. Im Kochtopf vereint sich die lange Zeit ein Nischendasein fristende Pastinakenwurzel mit ihrer erdigen Süße mit dem etwas herben Geschmack der Zucchini und herauskommt eine köstliche Wintersuppe.

    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß-4

    Die Inspiration für die Zucchinisuppe kommt aus der neuen Ausgabe der „So is(s)t Italien“ (ein Jahresabo könnt ihr übrigens bei unserem Blog-Event gewinnen), sie mit Pastinake zu kombinieren, ist unsere Idee. Dazu habe ich fleißig in unserem neuesten Kochbuchzugang geschmökert und dank Nigel Slater weiß ich nun, dass die Pastinake auch gerne noch etwas Zucker mag und erst dann ihren vollen Geschmack entfaltet. Für das Hühnchen habe ich mir bei Heston Blumenthal die Technik abgeschaut, Fleisch in einer Salzlake ziehen zu lassen, wodurch es an Geschmack gewinnt und beim Anbraten nicht so leicht austrocknet. Ich habe in diesem Fall eine Konzentration von 9% (d.h. 9 g Salz auf 100 ml Wasser) verwendet und damit sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Fleisch ist noch supersaftig, wenn es aus der Pfanne kommt und hat einen vollen Geschmack. Also wird es wohl in Zukunft öfter mal einen Spieß zur Suppe geben, „dumm gelaufen, liebes Huhn“!

    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß-3

    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit (oder ohne) Hühnchenspieß (für 4 Personen):

    600 g Hühnerbrust
    60 g Salz
    2 Zwiebeln
    3 Knoblauchzehen
    500 g Pastinaken
    750 g Zucchini
    2-3 EL Butter
    1 TL Zucker
    1,25 l Gemüsebrühe
    100 ml Sahne
    Saft von einer Zitrone
    1-2 TL Räucherpaprikapulver
    1 Topf Basilikum
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    Holzspieße

    1. 60 g Salz in 700 ml kaltem (aber nicht eiskaltem) Wasser auflösen. Die Hühnerbrüste in eine verschließbare Box oder Schüssel geben, mit der Salzlake begießen, sodass das Fleisch komplett bedeckt ist. Verschließen und im Kühlschrank für 3 Std. ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abgießen und das Fleisch entweder 10 Minuten unter fließendes kaltes Wasser legen oder 3 x 15 Min. in jeweils frischem kaltem Wasser ziehen lassen. Anschließend gründlich trocken tupfen und zur Seite legen.

    2. Die Zwiebeln schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und mit der flachen Seite eines Messer eindrücken. Die Pastinaken schälen, die Enden abschneiden und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.

    3. In einem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und die Zwiebel für 1 Min. anbraten. Dann die Pastinaken und den Knoblauch hinzugeben und etwa 5 Min. anbraten. Dabei nicht zu viel umrühren, sodass das Gemüse ein paar Röstaromen entwickeln kann. Mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen, bis zum Schluss die Zucchini in den Topf kommen und alles noch einmal 5 Min. angeschwitzt wird.

    4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, 1 TL Salz einrühren und das Gemüse 10-12 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Gemüse weich genug zum Pürieren, aber noch nicht verkocht ist. Mit einem Stabmixer gründlich pürieren, Sahne unterrühren, noch einmal heiß werden lassen und mit Salz, Pfeffer und ordentlich Zitronensaft abschmecken. Zur Seite stellen und warm halten.

    5. Während die Suppe kocht, das Hühnerfleisch in große Stücke schneiden und in einer Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und Räucherpaprikapulver vermischen. Das Fleisch auf Holzspieße stecken (jeweils 3-4 Stücke pro Spieß). Den Basilikum abzupfen, waschen, trocken schütteln und sehr grob hacken. Die Hälfte des Basilikums für die Suppe zurücklegen.

    6. In einer Pfanne Olivenöl auf mittlerer Stufe erhitzen und so viele Spieße wie nebeneinander passen von jeder Seite 2-3 Min. (je nach Dicke der Fleischstücke) anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit einen Teil der Basilikumblätter hinzufügen und diese kurz mitbraten.

    7. Die Suppe in tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten, mit dem Basilikum bestreuen und zusammen mit den Hühnchenspießen und dem gebratenen Basilikum servieren.

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

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    Jubel, Trubel, Vorweihnachtszeit: "Blogg den Suchbegriff" geht in die Verlängerung!

    Ihr Lieben, eigentlich hätte an dieser Stelle morgen eine Zusammenfassung unseres Blog-Events „Blogg den Suchbegriff“, das wir anlässlich unseres zweijährigen Bloggeburtstags ausgerichtet haben, erscheinen sollen. Doch wie es die schöne (und leider auch ziemlich stressige) Vorweihnachtszeit so will, herrscht momentan akuter Zeitmangel im Hause feed me up, und wir sind uns fast sicher, dass es euch ganz ähnlich geht. Da uns zudem einige von euch mitgeteilt haben, dass sie gerne noch etwas länger Zeit hätten und auch wir noch einige hübsche Suchbegriffe auf Lager hätten, die verbloggenswert wären, verlängern wir das Blog-Event kurzerhand bis zum 15. Januar 2014. Ihr habt also genügend Zeit, um ganz relaxed und abseits des Weihnachtstrubels noch mal eure Blogstatistik zu durchforsten, den irrsten, lustigsten, absurdesten oder einfach nur leckersten Suchbegriff, der Leute auf eure Seite gelockt hat, herauszusuchen und ihn in einem Blogpost umzusetzen. Alle, die bereits einen Beitrag eingereicht haben, erhalten somit auch noch mal die Möglichkeit, mit einem zweiten Blogpost teilzunehmen und dadurch die Gewinnschancen zu steigern. Alle Infos rund ums Event und eine Übersicht über die tollen Preise, die es zu gewinnen gibt (wir erinnern noch mal, es winken: eine schicke PINKE (!) Keramikpfanne von Kuhn Rikon, ein riesiges Feinkostpaket von REWE Feine Welt, ein Jahresabo der Zeitschrift „So isst Italien“ sowie eine KäseBox von TastyBox), findet ihr hier.

    BannerBlog-EventQuer_groß_verlängert

    Vielen Dank für die vielen schönen Beiträge, die uns bereits erreicht haben – eure Suchbegriffe sind teilweise wirklich zum Schreien (wir sagen nur „Hausfrauen in High Heels“, „Aha, heute wieder nichts gekocht“ oder „Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor“ …) und wir sind ganz entzückt von euren Umsetzungen! Eine Übersicht aller bisher eingereichten Blogposts findet ihr übrigens auch auf unserem Pinterest-Board zum Blog-Event. Eine Zusammenfassung des Events und die Verkündung der GewinnerInnen erfolgt voraussichtlich am 17.01.2014. Bis dahin tobt euch weiterhin an euren Suchbegriffen aus und bloggt, was das Zeug hält – wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag zu unserem Event!

    Und da Suchbegriffe wie „Essbares zum Verschenken“, „Geschenke aus der Küche“ und „Weihnachtsrezepte“ momentan täglich auf unseren Blog führen, gibt es – inspiriert von Elas tollem Post – für alle, die noch auf der Suche nach einem selbst gemachten Geschenk oder einem weihnachtlichen Rezept sind, hier noch eine kleine Ideensammlung:

    Baileys2-1 Baileys mit Karamellnote

    Zitronen-Vanille-PeelingZitronen-Vanille-Peeling

    Christmas_Punch_Jam-1Christmas Punch Jam

    Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-1Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt

    Ingwer-Limetten-Butter-3Ingwer-Limetten-Butter

    Marzipan-Macadamia-SchokoladeMarzipan-Macadamia-Schokolade

    PAMK_Überblicksartikel-5Knallbrause-Schoki

    Baileys-Pralinen by feed me up before you go-go-1-4Baileys-Pralinen

    Limoncello-Pralinen-1Limoncello-Pralinen

    Weihnachtsküchlein-1Mohn-Vanille- & Haselnuss-Karamell-Küchlein

    Cakepops-5Mandel-Cake-Pops

    Spiralkekse_neu-1Rot-weiße Spiralkekse

    Kürbishappen by feed me up before you go-go-2Kürbishappen

    WhiteChocolateAlmondCookies-2White Chocolate Almond Cookies

    Zitronenkekse mit Vanille und weißer Schokolade-1Zitronenkekse mit Vanille und weißer Schokolade

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    Süßes für die Vorweihnachtszeit: Baileys-Pralinen

    Süßes für die Vorweihnachtszeit Baileys-Pralinen Rezept Feed me up before you go-go

    Was nun folgt, ist eine Mogelpackung, wir geben es zu – aber eine leckere! Während momentan auf vielen Blogs – wie immer in der Vorweihnachtszeit – das Pralinenfieber ausgebrochen ist und einem von allen Seiten die leckersten Kreationen vorgesetzt werden, herrscht in unserer Küche pralinentechnisch mehr als nur Stillstand. Wir streiken; leiden an einer kleinen Pralinenüberdosis. Satt haben wir die köstlichen kleinen Kugeln zwar nicht, ihre Zubereitung dagegen schon. Nach diversen Pralinenorgien in den letzten Jahren, bei denen uns tagelang nichts anderes als Hohlkörper, Ganache und Kuvertüre durch den Kopf ging, pausieren wir in diesem Winter mit der Produktion und freuen uns, wenn ab und zu dennoch eine Praline den Weg zu uns findet (vielen Dank noch mal, liebe Ylva! Deine Kokos-Limoncello-Trüffel und Whisky-Pralinen schmecken großartig!).

    Die Pralinenlust aller anderen scheint jedoch ungebremst – täglich landen momentan Leute auf unserem Blog, die nach „Pralinen selbst gemacht“ suchen. Da hier bislang nur ein Rezept für Limoncello-Pralinen zu finden war, nehmen wir doch gleich mal unser Blog-Event „Blogg den Suchbegriff“ zum Anlass, um unser Repertoire zu erweitern. Deshalb schummeln wir ein bisschen und präsentieren euch ein oberleckeres Überbleibsel aus dem letzten Jahr: Baileys-Pralinen. Den Baileys, den ihr für die Pralinenfüllung braucht, könnt ihr übrigens in wenigen Minuten selbst herstellen. Darüber hinaus eignet sich so ein kleines Fläschchen selbst gemachter Baileys natürlich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk! Eine blitzschnelle und gelingsichere Anleitung für den Baileys findet ihr hier.

    Süßes für die Vorweihnachtszeit Baileys-Pralinen Rezept Feed me up before you go-go

    Baileys-Pralinen (für 30 Stück)

    Für die Füllung

    100 g weiße Schokolade
    50 g Vollmilchschokolade
    70 g Sahne
    1 EL lösliches Kaffeepulver
    50 ml Baileys

    Für die Umhüllung

    150 g Vollmilchkuvertüre
    30 Vollmilchhohlkörper
    Essbare Goldflocken für die Deko

    1. Für die Füllung weiße und dunkle Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen, von der Herdplatte nehmen und Kaffeepulver und Baileys unterrühren. Die Sahnemischung über die gehackte Schokolade in die Schüssel gießen und alles gut verrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache ca. 20 Min. auskühlen lassen.

    2. Für die Umhüllung die Kuvertüre fein hacken und in einer Schüssel im heißen Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die geschmolzene Kuvertüre sollte eine Temperatur von 40-45°C erreichen – am besten mit einem Thermometer messen. Um die Kuvertüre zu temperieren, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und auf einer kühlen Fläche (z.B. Fensterbank) unter ständigem Rühren auf 27°C runterkühlen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Schüssel wieder ins warme Wasserbad geben und auf 31-32°C erwärmen – dann hat sie die ideale Temperatur, um weiterverarbeitet zu werden.

    3. Die abgekühlte Ganache in einen Spritzbeutel geben und damit die Pralinenhohlkörper füllen. Einen ca. 2 mm hohen Rand frei lassen.

    4. Die temperierte Kuvertüre in einen zweiten Spritzbeutel geben und die Hohlkörper je mit einem Klecks verschließen. Kurz trocknen lassen, dann die Pralinen (am besten mit einer Pralinengabel) in die temperierte Kuvertüre tauchen, mit Schokolade überziehen, abtropfen lassen und auf Butterbrotpapier setzen. Mit Goldflocken bestreuen und komplett trocknen lassen.

    Baileys-Pralinen Rezept

    Das Rezept stammt aus dem Buch Pralinen & Konfekt, erschienen 2011 bei GU.

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Einsendeschluss 18. Dezember 2013)

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    Bratapfelpunsch und andere Festlichkeiten: Weihnachten mit Fräulein Klein {Buchvorstellung}

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    Ho, ho, ho! Da ist er schon wieder, der dicke alte Mann mit dem roten Mäntelchen. Spätesten jetzt sollte auch die/der Letzte gemerkt haben, dass es steil auf Weihnachten zugeht. Höchste Zeit also, um endlich Weihnachtskugeln und Co. aus dem Keller hervorzukramen und sich mit einem Gläschen Punsch winterlich einzustimmen. Vielleicht geht es euch aber wie uns und ihr habt euch an der alten Weihnachtsdeko eigentlich schon längst satt gesehen. Etwas Neues muss her, möglichst fix! Hübsch muss es sein und den Geldbeutel sollte es natürlich auch nicht allzu sehr belasten! Geht nicht? Geht wohl! Unzählige Anregungen, wie man seine Umgebung schnell, kinderleicht und kostengünstig in ein kleines „Winter Wonderland“ verwandelt, finden sich in Yvonne Bauers neuem Buch Weihnachten mit Fräulein Klein, das kürzlich im Callwey Verlag erschienen ist. Yvonnes schöner Blog Fräulein Klein dürfte mittlerweile ja fast allen ein Begriff sein. Ähnlich wie auf ihrem Blog und in ihrem ersten Buch, vereint Weihnachten mit Fräulein Klein hübsche kleine DIYs und leckere Rezeptideen, die auch den allergrößten Weihnachtsmuffel (ja, dazu zählen wir in diesem Jahr auch!) langsam, aber sicher in festliche Stimmung versetzen.

    So finden sich darin neben allerlei Ideen für die Adventsdeko und das Basteln mit Kindern auch jede Menge Tipps zu Geschenken aus der Küche, Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei, hübschen Verpackungen, festlicher Deko für die Weihnachstafel und Inspirationen für die Silvesterparty. Viele der Basteleien sind wirklich einfach nachzumachen, wie zum Beispiel die kleinen Bäumchenanhänger aus Zahnstochern, die mir gleich beim ersten Blättern ins Auge gestochen sind. Sehen die nicht hübsch aus?

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-1-4

    Wie auch schon sein Vorgänger Die wunderbare Welt von Fräulein Klein, kommt das Buch liebevoll gestaltet und mit einer Vielzahl an Bildern daher. Leider bin ich von der Bildqualität etwas enttäuscht, weisen doch sehr viele der schön inszenierten Fotos ein starkes Rauschen und eine (ungewollte) Unschärfe auf. Nichtsdestotrotz können die ausgefallenen Ideen überzeugen, auch wenn ich mir bei manchen Bastelanleitungen und Rezepten eine etwas ausführlichere Beschreibung gewünscht hätte. Aber ein bisschen mitdenken hat ja auch noch nie geschadet.

    Besonders gut gefallen mir die abwechslungsreichen Rezepte, die sich deutlich von den ewig gleichen zur Adventszeit kursierenden Backideen unterscheiden. Da wären z.B. die winterliche Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln, das Orangen-Chai-Trifle oder die megalecker klingenden Cheesecake-Cookies. Zwei Rezepte aus dem Buch haben wir bereits nachgemacht und waren von beiden begeistert: Den einfachen, aber sehr wirkungsvollen Bratapfelpunsch wird es in diesem Winter sicher noch häufiger bei uns geben, und auch das Orangen-Kardamom-Shortbread mit Rosmarin wurde viel zu schnell weggeknabbert. Unzählige Rezepte hängen noch in der Warteschleife – ob wir alles, wo ein Klebezettel dran haftet, auch wirklich noch diesen Winter schaffen, ist fraglich. Falls nicht, wird der Winter einfach noch ein bisschen verlängert!

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-2-2Den fruchtigen und nach einer ordentlichen Portion Weihnachten schmeckenden Bratapfelpunsch wollen wir euch nicht vorenthalten. Die alkoholfreie Variante mit den hübschen Apfelsternen kommt sicher auch gut bei Kindern an. Wer seinen Punsch mit etwas Wumms aufpimpen möchte, ersetzt die Hälfte des Apfelsafts durch Weiß- oder Apfelwein und fügt 4 cl Calvados hinzu. Alternativ kann der Bratapfelpunsch auch einfach mit einem ordentlichen Schuss Whisky „verfeinert“ werden – der Mann hat’s geliebt und würde seitdem am liebsten nichts anderes mehr trinken.

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-4

    Bratapfelpunsch (für ca. 6 Gläser):

    1,5 l Apfelsaft
    1 Bio-Zitrone
    1 Vanilleschote
    4 Nelken
    2 Zimtstangen
    2 säuerliche Äpfel
    Keksausstecher in Sternform

    1. Den Apfelsaft in einen Topf schütten und langsam erwärmen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Mark und Schote zusammen mit Nelken, Zimtstangen, braunem Zucker und Zitronenschale zum Apfelsaft hinzufügen und gut verrühren. Den Sud ca. 30 Min. bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ziehen lassen.

    2. Die Äpfel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit einem sternförmigen Keksausstecher kleine Sterne ausstechen. 10 Min. vor Ende der Garzeit den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf schütten, die Apfelsterne hinzufügen und alles nochmals für 10 Min. auf den Herd stellen. Heiß servieren und warten, bis der Nikolaus an die Tür klopft!

    Fazit: Die außergewöhnlichen Bastelideen und abwechslungsreichen Rezepte inspirieren zum Nachmachen und machen das Buch zum perfekten Begleiter durch die Adventszeit. Kleine Abzüge gibts für die nicht immer überzeugende Bildqualität und die manchmal etwas informationsarmen Beschreibungen. Dennoch ein schönes Buch, das sicherlich auch bei jedem Weihnachtsmuffel die Vorfreude aufs Fest weckt. 4 von 5 Weihnachtssternen.

    Klein_Weihnachten_3D Yvonne Bauer

    Weihnachten mit Fräulein Klein

    Callwey Verlag, München 2013.

    € 24,95 / ISBN 978-3-7667-2042-9

    Vielen Dank an den Callwey Verlag, der uns das Buch zur Verfügung gestellt hat. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Spice up your Weihnachtsgeschenke! Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt

    Kennt ihr das auch? Eben gerade schien die Sonne noch gefühlte 20 Stunden am Tag, wir liefen in Flipflops durch die Gegend und haben Cocktails auf dem Balkon geschlürft. Dann scheint die Zeit auf einmal im Fast-forward-Modus zu laufen, der Dezember rennt schneller an einem vorbei, als man „Advent, Advent die Keksdose brennt“ sagen kann, Weihnachten steht quasi vor der Tür und dabei gibt es noch so viel zu tun: Adventskalender befüllen (hätte natürlich schon vor Taaagen erledigt werden müssen), Plätzchen backen, Silvesterpläne schmieden undundund. Nicht zu vergessen: die Geschenke für Freunde, KollegInnen und Verwandte (oops, da waren ja noch drei Großcousinen …), die zu besorgen sind. Wie schön, dass sich nicht alle eine neue Spielkonsole wünschen und sich oft auch über Kleinigkeiten freuen, wie beispielsweise ein Glas selbst gemachte Marmelade. Dieses Apfel-Ingwer-Gelee, das die perfekte Balance zwischen fruchtiger Süße und leichter Schärfe bietet, haben wir bereits im letzten Winter verschenkt und damit (hoffentlich) ein paar lieben Menschen eine Freude bereitet. Die Zubereitung könnte fast nicht einfacher sein, was man dem Geschmack aber keinesfalls anmerkt. Perfekt also für alle, die noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk brauchen, keine Zeit haben oder einfach ein bisschen faul sind! Aber vergesst bloß nicht, euch auch selbst ein paar Gläser davon zurückzubehalten!

    Apfel-Ingwer-Zimt-Gelee_feedmeupbeforeyougogo_rezept-1

    Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt (für ca. 2 Liter):

    200 g frischer Ingwer
    1 Vanilleschote
    1,6 l Apfelsaft
    2 Zimtstangen
    1 kg Gelierzucker 2:1

    1. Den Ingwer schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark ausschaben. In einem großen Topf den Apfelsaft mit den Ingwerstücken, Vanillemark und -schote und den Zimtstangen zum Kochen bringen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Dann durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen.

    2. Alles zusammen mit dem Gelierzucker gut verrühren und bei starker Hitze und unter ständigem Rühren aufkochen. Das Gelee sollte mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Wenn die Gelierprobe gelingt, das Gelee in saubere, ausgekochte Gläser einfüllen, verschließen und für ein paar Min. auf dem Deckel stehen lassen. Fertig!

    Die Label haben wir übrigens wieder mit dem Jam Labelizer gebastelt.

    Und was man mit dem Gelee sonst noch Schönes anstellen kann, verraten wir euch ganz bald, wenn wir einen unserer Suchbegriffe für „Blogg den Suchbegriff“ verarbeiten …

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    Ein Herbstgericht zum Verlieben: Zitronenrisotto mit Ofenkürbis

    Zitronenrisotto-mit-Ofenkürbis-Rezept Feed me up before you go-go-1

    Während wir noch überlegen, welchen unserer Suchbegriffe wir anlässlich unseres Blog-Events in ein Rezept umwandeln (wie fändet ihr „Waffelbingo“? Oder „Minigarten mit Teig“? Oder doch lieber den „ekelhaftesten Burger“?? Seid ihr auch dabei? Alle Infos zum Blog-Event „Blogg den Suchbegriff“ findet ihr hier), gibts für euch eines unserer allerliebsten Herbstgerichte. Das Zitronenrisotto mit Ofenkürbis haben wir schon letztes Jahr für uns entdeckt und kein anderes Kürbisgericht kam in dieser Saison öfter aus unserer Küche. Das Ursprungsrezept entstammt dem Buch Rezepte ohne Fleisch, das wir euch hier schon mal ausführlich vorgestellt haben. Mittlerweile ist uns das Rezept aber schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir die Kombination aus cremigem, leicht säuerlichem Reis und süßem Kürbis freestyle und mit geschlossenen Augen zaubern können. Damit euch das bald auch so geht (und wir garantieren, ihr werdet das Gericht mehr als einmal kochen!), haben wir das Rezept noch einmal aufgeschrieben.

    Zitronenrisotto-mit-Ofenkürbis-Rezept Feed me up before you go-go-2

    Zitronenrisotto mit Ofenkürbis (für 4 Personen):

    1 Bio-Zitrone
    1 Zwiebel
    1 Hokkaido-Kürbis
    2 EL + 100 ml Olivenöl
    300 g Risottoreis
    100 ml Weißwein
    750 ml Gemüsebrühe
    1 EL Butter
    50 g frisch geriebener Parmesan
    Salz, Pfeffer
    1 EL Thymianblätter
    1 EL gehackte Rosmarinnadeln
    1 TL Chiliflocken
    2 EL glatte Petersilie

    1. Die Zitrone waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

    2. Den Kürbis waschen und halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausschaben und den Kürbis in ca. 2 cm breite Spalten schneiden. Den Ofen auf Grillfunktion stellen. Die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und direkt unter den Grill schieben. Den Kürbis im Ofen 15-20 Min. weich garen lassen, bis die Ecken gebräunt sind.

    3. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und verrühren, bis der Reis den Wein aufgenommen hat. Unter ständigem Rühren immer wieder etwas von der Gemüsebrühe dazuschütten und mit dem Reis verrühren, bis der Reis die Brühe vollständig aufgenommen hat und gar ist (18-20 Min.). Dann Butter und Parmesan unter den Reis rühren, mit Zitronenschale und -saft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Während das Risotto köchelt, aus 100 ml Olivenöl, Thymian, Rosmarin und Chili ein Würzöl anrühren. Wenn der Kürbis gar ist, mit dem Würzöl einpinseln, salzen und im Ofen warm halten, bis das Risotto fertig ist.

    5. Das Risotto auf Tellern anrichten, mit Petersilie bestreuen und zusammen mit den Kürbisspalten servieren.

    Zitronenrisotto-mit-Ofenkürbis-Rezept Feed me up before you go-go-3

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    Fast wie in Sevilla: Hähnchenbrust mit Mandelsoße und scharfen Kartoffeln

    Hähnchenbrust-mit-Mandelsoße-Rezept Feed me up before you go-go-1

    Kochen entspannt mich und deswegen habe ich den letzten Samstag genutzt, um mich etwas vom Stress zu befreien. Die Tage vorher waren von zu vielen Überstunden geprägt, da eine Tagung vorbereitet werden wollte. Wenn der eigene Name unter dem Programm steht, ist der Stressfaktor im Vorfeld natürlich besonders hoch. Also wurde eingekauft und eine Zeitlang mal nicht an Begrüßungsrede, ReferentInnenausfälle, Zimmerverteilung und Workshop-Inhalte gedacht. Und wenn man gerade schon dabei ist, sich von der Realität wegzukochen, darf man auch ruhig mal ein wenig in die Ferne schweifen. Wie passend, dass Nele von Küchendelikte gerade bei Zorra ein Blogevent zur spanischen Küche ausrichtet und ich so noch auf den letzten Drücker ein Rezept beisteuern kann, das mich sofort an Sevilla denken lässt.

    Die andalusische Hauptstadt ist eine wahre Fundgrube für gutes Essen, an jeder Ecke lauert mindestens eine Tapas-Bar – vom avantgardistischen Spitzenlokal über siffige Eckkneipen bis hin zu jahrhundertealten Traditionslokalen. Ein bei Einheimischen wie Touristen sehr beliebtes Restaurant ist die Taberna Coloniales. Praktischerweise am Plaza del Cristo de Burgos gelegen und somit in unmittelbarer Nähe zum Stadtarchiv, habe ich mich dort des Öfteren für stundenlanges Aktenstudium belohnen können. Die Spezialität des Hauses ist die Hähnchenbrust in Mandelsoße (Pechuga de pollo con salsa de almendras), die so lecker ist, dass es ist mir nach dem ersten Besuch wirklich schwer gefallen ist, dort jemals wieder etwas anderes zu bestellen. Was lag also näher, als dieses Glücksgefühl, das sich beim Essen unter spanischer Sonne einstellt, in den regnerischen Norden zu holen?

    Hähnchenbrust-mit-Mandelsoße-Rezept Feed me up before you go-go-2

    Im Folgenden findet ihr nun meinen Versuch, dieses herrliche spanische Gericht nachzukochen, und auch wenn ich den Geschmack nicht ganz imitieren konnte (ich bin mir jedoch sicher, dass auch die Atmosphäre in Sevilla nicht ganz unschuldig am Erfolg des Originals ist), war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die sämige Soße schmeckt nach Mandeln und Sherry, während im Hintergrund Gewürze und Kräuter für den letzten Schliff sorgen. Dazu knusprige, leicht scharfe Kartoffeln und schon kommt einem der Tag gleich viel sonniger vor! ¡Que aproveche!

    PS: Habt ihr schon bei unserem SodaStream-Gewinnspiel mitgemacht?

    Hähnchenbrust mit Mandelsoße und scharfen Kartoffeln-2

    Pechuga de pollo con salsa de almendras y patatas bravas – Hähnchenbrust mit Mandelsoße und scharfen Kartoffeln (für 2 Personen):

    1 TL Paprikapulver (idealerweise das geräucherte Pimentón de la Vera)
    ¼ TL Chiliflocken
    ½ TL Meersalz
    Etwas Pfeffer
    500 g Kartoffeln
    4 EL Olivenöl
    3 Knoblauchzehen
    1-2 Scheiben Baguette (ca. 25 g)
    2 Hähnchenbrustfilets (ca. 300 g)
    75 g geschälte oder gestiftete Mandeln
    200 ml Hühnerbrühe
    100 ml Sherry
    Jeweils eine Prise gemahlene/r Ingwer, Nelken und Zimt
    4 Zweige frischer Thymian
    1-2 TL Zitronensaft
    Salz, Pfeffer, Zimt

    1. Den Ofen auf 220° C vorheizen. Paprikapulver, Chiliflocken, Meersalz und Pfeffer im Mörser fein mahlen. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Die Würfel in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl, 2 geschälten und halbierten Knoblauchzehen und der Würzmischung verrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20 Min. im Ofen auf der mittleren Schiene garen.

    2. Währenddessen den restlichen Knoblauch fein hacken, das Brot in grobe Stücke schneiden und die Hähnchenbrust ggf. von Haut und Sehnen befreien und trocken tupfen.

    3. Nach Ablauf der 20 Min. den Ofen auf 100° C runterschalten, in einer Pfanne auf dem Herd 1 EL Olivenöl erhitzen und die Hähnchenbrust von jeder Seite 1 Min. scharf anbraten. Das Fleisch dann neben die Kartoffeln auf das Backblech in den Ofen legen und in 8-10 Min. gar werden lassen.

    4. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. 1 EL Olivenöl in die Hähnchenpfanne geben und dann Knoblauch, Brot und Mandeln darin anbräunen. Alles mit Sherry ablöschen und den Bratensatz abkratzen. Die Hühnerbrühe sowie die Gewürze und den Thymian hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen. In ein hohes Gefäß abgießen und gründlich durchpürieren. Die Soße wieder in die Pfanne schütten, noch einmal erhitzen und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken. Wenn die Soße zu dick geraten ist, noch einmal mit etwas Brühe aufgießen.

    5. Das Hähnchen aus dem Ofen holen und kurz entspannen lassen. Währenddessen die Kartoffeln noch einmal bei höchster Hitze unter den Grill packen, bis sie schön knusprig sind.

    6. Das Fleisch aufschneiden und zusammen mit den knusprigen Kartoffeln und der Mandelsoße anrichten.

    Blog-Event XCIII - Spanien kulinarisch (Einsendeschluss 15. November 2013)

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