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Da waren wir im September und Oktober so viel unterwegs und trotzdem packen wir zwei Monatsrückblicke in einen? Ganz genau, denn es ist einfach zu viel passiert, um das alles auch nur ansatzweise abdecken zu können. Deshalb müsst ihr euch in diesem Monat mit der Kurzform begnügen, etwas ausführlicher berichten wir demnächst in eigenen Blogbeiträgen. Im September haben wir das spätsommerliche München gegen hochsommerliche Temperaturen in Portugal eingetauscht, sind mit dem Fallen der ersten Blätter zurückgekehrt, um kurz darauf wieder in die USA zu entschwinden (okay, leider nur einer von uns). Was dazwischen lag, erfahrt ihr in diesem Monatsrückblick. Weiterlesen: Was bisher geschah: September & Oktober 2018 – von Portugal über China nach Chicago zu #7Tage7Biere
Nudeln mit Käse – das kulinarische Glück kann so einfach sein! Zu meiner Pfadfinderzeit waren Käsenudeln ein absoluter Erfolgsgarant, wenn es darum ging, eine Gruppe hungriger Jungs nach einem Tag auf den Beinen samt schwerer Rucksäcke wieder ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Heute dagegen kann man sich bei Ausflügen in den ländlichen Alpenraum darauf verlassen, dass es auch im hinterletzten Wirtshaus zumindest ein vegetarisches Gericht auf der Karte gibt: Kässpatzn. In den USA kennt man den Albtraum aller Low-Carb-Fanatiker_innen dagegen besser unter dem Namen Mac and Cheese. Und weil so eine Portion Pasta in Käsesauce noch nicht üppig genug ist, bringen wir den Kürbis mit ins Spiel: Mac and Cheese aus dem Kürbis. Weiterlesen: Comfort Food hoch zwei: Mac and Cheese aus dem Kürbis
Wenn der Sommer beschließt, den Herbst in diesem Jahr ausfallen zu lassen, ziehen wir eben auch kulinarisch mit. Ich bin die Letzte, die sich über zu viele Sonnenstrahlen beschwert und freue mich, wenn die Teller etwas bunter als sonst zu dieser Jahreszeit ausfallen. Einige Kürbisse durften zwar schon einziehen und wurden verarbeitet (zum Beispiel zu Ofenkürbis im Salat), doch die meisten warten im Keller auf ihren Einsatz – kalt und trüb wird es schließlich noch früh genug. Stattdessen dürfen die köstlichen Linsen-Tacos mit Mango-Granatapfel-Salsa, Chipotle und Koriander noch mal ran, die uns bereits seit über einem Jahr begleiten und definitiv zu den Gerichten gehören, von denen wir einfach nicht genug bekommen können. Dafür werden die Linsen in einer scharfen Soße aus ofengeröstetem Gemüse versteckt und bilden einen deftigen Kontrapunkt zur fruchtig-frischen Salsa. Weiterlesen: Taco Time! Vegetarische Linsen-Tacos mit Mango-Granatapfel-Salsa
Als wir vor über acht Jahren nach München zogen, war der real in Obersendling lange Zeit unsere Anlaufstelle für den regelmäßigen Großeinkauf. Mindestens alle sechs Wochen fuhren wir zu dem grauen Betonklotz, in der Gewissheit, hier fast alles zu bekommen, was auf der Einkaufsliste stand. Neben der riesigen Lebensmittelauswahl gab es dort immer Ungewöhnliches zu entdecken, und auch die Abteilung mit den internationalen Spezialitäten hat uns nie im Stich gelassen. Umso größer war der Schock, als wir irgendwann auf den Parkplatz einbogen und die Türen verschlossen vorfanden. Der Betonklotz war baufällig und wir von einem Tag auf den anderen unseren Supermarkt los. Zwar gibt es noch eine Filiale im Münchner Norden, doch die liegt fern unserer üblichen Routen.
Apfelweinkuchen mit Vanillepudding und Sahne – dieses Rezept ist ein echtes Stück hessische Backtradition! Der saftige Herbstklassiker aus Hessen mit Mürbeteigboden, Äpfeln, Vanille, luftiger Sahnehaube und Zimt ist herrlich fruchtig-herb und lässt sich bestens auch schon ein paar Tage vor dem Servieren vorbereiten.
Wer auf dem hessischen Land aufwächst, wird quasi mit Apfelwein großgezogen. Noch vor dem ersten und vermutlich erinnerungsträchtigen Kontakt im Glas im zarten Teenageralter wird man – teilweise schon als Kind (ich vermute einen hessischen Initiationsritus dahinter) – mehr oder weniger subtil an den süß-herben Geschmack gewöhnt. Denn keine Feier auf dem Dorf – zumindest war das in den 90ern so – findet ohne den traditionellen Apfelweinkuchen statt. Tatsächlich kenne ich niemanden aus meiner Heimat, der oder die nichts mit Apfelwein anfangen kann, dagegen Unzählige, die nicht aus Hessen stammen und allein beim Gedanken an diese „Apfelplörre“ Schweißperlen auf der Stirn produzieren. Weiterlesen: Hessische Herbstgelüste: Apfelweinkuchen
Kürbis, Zimt und Zwiebelkuchenlümmeln vor der Küchentür, doch bevor wir uns voll und ganz auf alles einlassen, was der Herbst so mit sich bringt, erheben wir noch einmal unsere Gläser und stoßen auf den Sommer an – denn es war ein guter! Lang und heiß und voller kulinarischer Genüsse – Abkühlungen in den meisten Fällen, denn die Hitze hat uns allen ja ordentlich den Kopf verdreht. Der Sommer hat es jedenfalls verdient, gebührend verabschiedet zu werden. Mit Margaritas, mit gegrillter Ananas, scharfen Jalapeños und rauchigem Mezcal. Hicks. Weiterlesen: Mach’s gut, Sommer! Margarita mit gegrillter Ananas und Jalapeño
Mein Spanischstudium war eigentlich gar nicht geplant. Erste Versuche, die Sprache zu erlernen, hatten in der 11. Klasse nur kurzfristige Begeisterung ausgelöst, und auch in den Ferien zog es mich zunächst in andere Teile Europas. Dann kam das Geschichtsstudium und die Erkenntnis, dass die Studienordnung eine zweite moderne Fremdsprache vorsah. Französisch hatte ich nie belegt und war an der Uni auch nicht ohne Vorkenntnisse wählbar. Doch Spanisch stand auch blutigen Anfänger_innen wie mir offen und am Ende hatten sowohl Sabrina als auch ich ein ungeplantes Nebenfach gefunden. Es folgten ein paar anstrengende Jahre – gerade in Sachen Grammatik und Aussprache mussten meine Dozent_innen viel Geduld für mich aufbringen. Zum Glück bestand das Studium aber auch aus Landeskunde und da gab es unendlich viel zu entdecken. Der erste große Spanienurlaub führte uns drei Wochen mit dem Rucksack von Barcelona über Zaragoza und Madrid bis nach Alicante, Valencia und Tarragona. In den nächsten Jahren folgten zahlreiche weitere Aufenthalte in Spanien und zwei Auslandssemester in Madrid bzw. Valencia, und damit auch ein tiefer Einblick in die spanische Kultur und Küche. Klar, dass wir dabei von Beginn an so viele Tapas wie möglich probiert (Patatas Bravas! Albóndigas! Tortilla de espinacas!) und uns prompt auch in Pintxos, die baskische Tapas-Variante, verliebt haben.
Da das Studium nun schon eine Weile her ist und wir aktuell nur selten dazu kommen, die Sprache zu sprechen und zu lesen, ist unser Spanisch ein wenig eingerostet. Gut, dass wir mit den Rezeptheften der Sprachzeitung die perfekten Hilfsmittel gefunden haben, um unsere Sprachkenntnisse und gleichzeitig unsere spanischen Kochkünste etwas aufzufrischen! Der Carl Schünemann Verlag hat unsere beiden Lieblingsthemen – Reisen und Kulinarik – miteinander verknüpft und eine Reihe von Sprachheften mit landestypischen Rezepten herausgebracht, die nicht nur in der Küche eine gute Figur machen. Weiterlesen: Kochend Spanisch lernen: Albóndigas mit Chipotle-Tomaten-Soße
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Tschüss, August! Zwischen schweißtreibenden Temperaturen und den ersten geschlossenen Schuhen seit einer halben Ewigkeit lagen Geburtstage, Hochzeiten, Bewerbungsgespräche und Urlaubspläne. Dazwischen funkten opulente Frühstücksorgien, Burger und Bier. Unsere kulinarischen Neuentdeckungen in München und was uns der August sonst noch bescherte, lest ihr in diesem Monatsrückblick.
Entdeckt
Fürs Frühstück einmal um die Welt: Mary’s Coffee Club
Ich bin wählerisch, wenn es um Frühstückscafés geht. Zig Urlaube und viele großartige Frühstücksgerichte in den USA haben mich verdorben. Den klassischen deutschen All-you-can-eat-Brunch mochte ich ohnehin nie besonders und über Brötchen, Brot, Marmelade und Käse freue ich mich zwar zu Hause, aber nicht, wenn ich frühstücken gehe. Was ich will? Kreative, abwechslungsreiche Teller, eine gute Mischung aus süßen und herzhaften Gerichten aus aller Welt und ordentliche Portionen. Der noch recht neue Mary’s Coffee Club in der Amalienpassage kommt dieser Idealvorstellung schon ziemlich nahe. Eine kulinarische Oase mit Gerichten inspiriert von ihren Lieblingsstädten wollte Inhaberin Maren Weiß mit ihrem zweiten Café in München erschaffen. Amerikanische, israelische und australische Einflüsse fanden so den Weg auf die Karte und beglücken all jene, die ihren Morgen (und Mittag – denn Frühstück gibt’s hier den ganzen Tag) etwas internationaler beginnen möchten, mit Banana Bread (4,90 €), Avo Smash (9,50 €), Shakshuka (10,50 €), Tel Aviv Bowl (9,90 €) und Co. Die Kaffeespezialitäten kommen aus lokaler Röstung – von Espresso Macchiato (2,30 €) bis Flat White (3,60 €) ist alles dabei. Wenn das nicht vielversprechend klingt! Weiterlesen: Was bisher geschah: August 2018 – Internationales Frühstück in Mary’s Coffee Club, Kulturfrühstück im Café Exponat & Burger am Hauptbahnhof
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