
Apfelweinkuchen mit Vanillepudding und Sahne – dieses Rezept ist ein echtes Stück hessische Backtradition! Der saftige Herbstklassiker aus Hessen mit Mürbeteigboden, Äpfeln, Vanille, luftiger Sahnehaube und Zimt ist herrlich fruchtig-herb und lässt sich bestens auch schon ein paar Tage vor dem Servieren vorbereiten.
Wer auf dem hessischen Land aufwächst, wird quasi mit Apfelwein großgezogen. Noch vor dem ersten und vermutlich erinnerungsträchtigen Kontakt im Glas im zarten Teenageralter wird man – teilweise schon als Kind (ich vermute einen hessischen Initiationsritus dahinter) – mehr oder weniger subtil an den süß-herben Geschmack gewöhnt. Denn keine Feier auf dem Dorf – zumindest war das in den 90ern so – findet ohne den traditionellen Apfelweinkuchen statt. Tatsächlich kenne ich niemanden aus meiner Heimat, der oder die nichts mit Apfelwein anfangen kann, dagegen Unzählige, die nicht aus Hessen stammen und allein beim Gedanken an diese „Apfelplörre“ Schweißperlen auf der Stirn produzieren.












