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    "Blogg den Suchbegriff!" Die Zusammenfassung des Blog-Events und die Gewinnerinnen

    // Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Die Preise wurden uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. //

    Ach, war das schön, sich gerade für die Zusammenfassung unseres Blog-Events “Blogg den Suchbegriff” noch einmal durch alle Beiträge zu lesen! Herrlich! Wir sind hin und weg von euren Posts, eure verbloggten Suchbegriffe haben unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert und während wir das schreiben und noch einmal all die leckeren Köstlichkeiten vor Augen haben, knurrt uns kräftig der Magen! Viiiielen Dank für eure Teilnahme, euren netten Worte zu unserem Bloggeburtstag und die positive Resonanz auf unser Blog-Event! Schön, dass unsere Begeisterung für manch skurrilen Suchbegriff auf euch überschwappen konnte und ihr euch selbst in die Tiefen eurer Blogstatistik begeben habt, um dort nach den leckersten, häufigsten, lustigsten und irrsten Suchbegriffleichen zu stöbern! 38 wundervolle Beiträge sind zusammengekommen und schon nach den ersten Posts, die hier eintrudelten, war uns klar, dass das offensichtlich genau das richtige Thema für ein Blog-Event war! Das Jahr hat für uns jedenfalls sehr lustig und lecker begonnen!

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

    Viele teilten uns mit, dass sie noch immer ein großes Repertoire an verbloggenswürdigen Suchbegriffen auf Lager hätten oder es zeitlich einfach nicht geschafft haben. Manch eine forderte uns sogar auf, aus “Blogg den Suchbegriff” ein Dauerevent zu machen (vielen Dank, liebe Julia!). Und auch wir hätten große Lust darauf, zu diesem Thema noch einmal etwas zu machen. Also, habt ein Auge auf eure Suchbegriffe und sammelt schon mal ein bisschen vor, denn wir versprechen, dass es eine zweite Runde von “Blogg den Suchbegriff” ganz sicher geben wird!

    Edit 10.08.14: Alle Infos zur zweiten Runde “Blogg den Suchbegriff” findet ihr hier.

    Zusammenfassung “Blogg den Suchbegriff”

    Hier kommt aber nun erst mal die Zusammenfassung aller eingereichten Beiträge und natürlich auch (ganz unten) die Verkündung der Gewinnerinnen! Alle Beiträge findet ihr übrigens auch auf unserem Pinterest-Board, das wir für dieses Event angelegt haben. Wir wünschen euch beim Durchklicken mindestens genauso viel Spaß, wie wir ihn hatten!

    “Cola, Cola, ich mag Cola”: Das Verlangen ihrer LeserInnen nach klebrigem Süßgetränk stillt Conny von Moment in a jelly jar mit kleinen Colagugln.
    “Vegane Birnenmuffins”: Wer bei Ela von Transglobal Pan Party genau danach sucht, findet ab sofort auch ein Rezept für leckere vegane Birnen-Schoko-Muffins.
    “Selbst gemachtes Furikake”: Furi wie? Dass sich hinter Furikake so etwas Leckeres verbirgt, ahnten wir bislang nicht. Schön, dass Ylva von Der Klang von Zuckerwatte unseren Geschmackshorizont um Furikake mit Erdnüssen und Wasabi erweitert hat!
    “Fauler Ninve-Kuchen”: Kuchen für Faule? Das ist in manchen Situationen genau das Richtige! Dafür, dass dieser dann auch noch schmeckt, sorgt Ninivepisces mit ihrem Schokoladen-Pinienkern-Marzipan-Kuchen.
    “Wie muss ein gehäckselter Ast aussehen?”: Stephi von Stephi’s Köstlichkeiten ist überzeugt, dass da sicher ein Biber seine Finger, äh, Zähne im Spiel gehabt haben muss und hat kurzerhand diesen drolligen Biber gehäkelt.
    “Pralinen selbst gemacht”: Da in der Vorweihnachtszeit fast täglich LeserInnen bei uns landeten, die nach diversen Pralinenrezepten suchten, wurde das Repertoire von Feed me up before you go-go um ein Rezept für leckere Baileys-Pralinen erweitert.
    “Lebkuchen”: Peter von Aus meinem Kochtopf startete mit feinen Nürnberger Elisenlebkuchen mit Schokoglasur in die Lebkuchensaison. Da bekommt man doch fast schon wieder Lust auf Weihnachten.
    “Aha, heute wieder nichts gekocht“: Wie man mit diesem Suchbegriff auf Julianes wunderbarem Blog Schöner Tag noch landet, ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar. Und ob sie kocht! Zum Beispiel glasierte Hähnchenkeulen mit Kichererbsen-Avocado-Salat.
    “Hausfrauen in High Heels”: Ob der/die Suchende wohl enttäuscht war, als er/sie bei Aylin von Zum Backen verführt auf diese wunderbaren High Heel Cupcakes stieß? Wir sind auf jeden Fall begeistert!
    “Vielleicht ist dir später noch nach einem Drink” & “Hemingway Frühstück”: Solche Suchbegriffe spornen uns natürlich an. Wenn Hemingway ein Marmeladen-Fan war, hat er sie ganz bestimmt in flüssiger Form gefrühstückt! Ab sofort gibt es also Grace under pressure aka einen Apfel-Ingwer-Whisky auf Feed me up before you go-go.
    “Und Saft lief ihr über die Schenkel”: Öhm, das schreit doch förmlich nach Apfelsaft, dachte sich Daniela von Leberkassemmel und mehr, die ihren etwas schlüpfrigen Suchbegriff in einen Apfelstrudel im Glas verwandelte.
    “Weihnachtskekse Ofenlieblinge”: Wer Simone von Ofenlieblinge schon so nett darum bittet, wird natürlich mit leckeren Heleneschnitten von Tante Hilde belohnt!
    „Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor!”: Und so hat jeder mit seinen ganz persönlichen Problemen des Alltags zu kämpfen! Falls ihr mal vor einem ähnlichen Problem stehen solltet, findet ihr ganz sicher bei Ylva von Der Klang von Zuckerwatte Abhilfe. Ihr Weihnachtspunsch klingt jedenfalls so, als könne man davon süchtig werden!
    “Käsespätzle gesund”: Der Frage, ob Käsespätzle wirklich gesund sein können, geht Karin von Wallygusto nach. Ihr Fazit: ob gesund oder nicht, Hauptsache lecker! Sehen wir genauso!
    “Asiatisch vegan fischig”: Ob vegan und fischig wirklich miteinander vereinbar sind? Maria von In Rios Küche hat sich dieser Herausforderung jedenfalls gestellt und herausgekommen sind würzige Mie-Nudeln mit Radicchio und Pilzen.
    “Farbe Pink zum Backen”: Und ob man mit Pink backen kann! Wie wunderbar das klappt, zeigt Johanna von My tasty little beauties mit ihren Schneeflocken-Kokos Cupcakes.
    “Englisches Frühstück”: Wie lecker englisches Frühstück sein kann, beweist Becky von Becky’s Diner mit ihren Porridge-Varianten.
    “Geburtstagstorte für Vegetarier”: Helen von Helen’s art of cooking hat diesen Begriff visuell umgesetzt – ihre großartige Torte für Vegetarier gleicht einem ganzen Gemüsebeet und überzeugt garantiert nicht nur VegetarierInnen!
    “Welche Band besingt Chocolate Chip Cookies und wie lautet das Rezept dazu” & “Cynthia Barcomi Scheiße”: Leicht irritiert von diesen Suchanfragen, widmet sich Julia von Chestnut & Sage den besungenen Chocolate Chip Cookies. Inspiriert hat sie ein Rezept von Cynthia Barcomi, die sie übrigens ganz und gar nicht scheiße findet.
    “Das goldene Plätzchen 2013”: Na, das klingt doch nach einer schönen Auszeichnung, die wir gerne Ilka von Die Welt der kleinen Dinge für ihre Orangenschnecken verleihen würden!
    “Für Tapire Kuchen backen”: Falls ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet, dass sich ein Tapir bei euch zum Nachmittagskaffee angekündigt hat, weiß Sabine von Wos zum Essn, was ihm schmecken könnte: Tapirkuchen.
    “Die nerven alle”: Kann ja mal vorkommen! Dann sollte aber unbedingt Nervennahrung in Reichweite sein. Die leckeren Apfel-Walnuss-Scones mit Haferflocken, die Carina von …like a piece of New York cheesecake … gebacken hat, eignen sich dafür bestimmt ganz großartig.
    “Ich liebe dich auch kugelrund”: Diese erfreuliche Aussage hat Ninive von Ninivepisces dazu verleitet, ein Blech leckerste kugelrunde Brötchen aus dem Ofen zu holen.
    “Strudelei”: Dieser Suchbegriff und die Lust auf etwas Strudeliges konnten Ramona von Frl. Moonstruck kocht! davon überzeugen, einen orientalischen Gemüsestrudel aus Yufkateig zu backen.
    “Saftiger Schocko-Kuchen”: Wer nach einem Kuchen mit Schockfaktor sucht, bekommt ihn auch! Marie von Schätze aus meiner Küche hätte da einen ganz vorzüglichen Schokokuchen mit Schockfaktor auf Lager.
    “Matschiger Marmorkuchen”: Wer auf schön matschigen Kuchen steht, sollte wohl mal Carinas Mississippi Mud Pie probieren, den sie auf ihrem Blog Ina Mias Allerlei vorstellt. Lecker sieht der aus!
    „Selber kochen“: Sehr spezifisch unspezifisch, dachte sich Becky von Becky’s Diner und verwöhnt uns mit selbst gemachtem Nutella.
    „Kinderschokolade Brezel“: Dieser Suchbegriff ließ Jessi von Luxuria das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nichts lag also näher, als dem Verlangen nach Brezeln mit Kinderschokolade nachzugeben.
    “Kokosnuss verschenken schön verpackt”: Guten Freunden macht man “Boller”, Kokosboller, um genau zu sein! Johanna von My tasty little beauties verrät uns, womit man seinen FreundInnen garantiert eine Freude bereitet.
    “Merlin knallt Spalten”: Dass daraus tatsächlich etwas Essbares kreiert wurde, verdient größten Respekt! Daniela von Leberkassemmel und mehr hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und überrascht uns mit einem besoffenen Obstsalat auf Mittelalterart.
    “Werthers Karamell”: Cookies sind immer eine gute Idee! Das dachte sich auch Sandra von From-Snuggs-Kitchen und präsentiert uns köstliche Karamell-Haferflocken-Cookies.
    “Ich mag kein (sic!) Kreuzkümmel!” & “Was ist in einem Curry drin?”: Ja, ja, über die kuriosen Schreibweisen, die die Suchbegriffe zutage bringen, ließe sich allein schon ein Blog-Event veranstalten. Aber, wer so vehement nach Curry schreit, wird von Julia von German Abendbrot mit einem Kundan Kaliya oder Golden Lamb Curry belohnt.
    “Bounty selber backen”: Darüber, welcher Teil eines Bountys genau gebacken werden soll, ließe sich sicher streiten. Doch Viktoria von Viktoria’s [Kitchen] Secrets hat mit ihren Schoko-“Bounty”-Kokos-Cupcakes die Aufgabe bravourös gemeistert.
    “Dumm gelaufen, liebes Huhn”: Etwas makaber, aber in jedem Falle lecker ist diese Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß, die es ab sofort bei uns auf Feed me up before you go-go zu finden gibt. Lässt man den Spieß weg, verwandelt sich die Wintersuppe auch schnell in ein vegetarierInnenfreundliches “Glück gehabt, liebes Huhn”.
    “How to pronounce gekochte schweinshaxe in english” & andere Suchbegriffe: Aus dem fernen China schickt uns Foodzeit zwar kein Hamsterrezept, dafür aber eine schöne Liste der lustigsten Suchbegriffe.
    “Brüste – egal wie!”: Nach Brüsten in sämtlichen Variationen suchen die LeserInnen von Kristinas Blog 2 Herde, denn zwei Herde wohnen, ach, in ihrer Brust. Das nimmt sie zum Anlass, um endlich mal für Goethe zu kochen: Pasta für Goethe mit Bratwurst und Rosmarin-Sahne-Sauce.
    “Grüner Schleim”: Dass grüner Schleim so lecker aussehen kann, hätten wir gar nicht für möglich gehalten. Doch Emma von Nachgekocht belehrt uns mit ihrem Matcha Jelly eines Besseren.
    “Ich lieb ein Mädel, das hat die schönsten Knödel”: Wir sind uns ganz sicher, dass der/die Suchende genau diese Semmelknödel gemeint haben muss, die Elena von Heute gibt es kredenzt hat, denn sie sehen wirklich köstlich aus!

    Gewinne, Gewinne!!!

    Die glücklichen GewinnerInnen der tollen Preise haben wir natürlich auch ermittelt. Und gewonnen haben … Trommelwirbel …

    Kuhn Rikon Colori Cucina Ceramic Pfanne_Blogg den Suchbegriff Blog-Event-1Die wunderschöne Colori Cucina Ceramic Pfanne (28 cm Durchmesser) in Pink von Kuhn Rikon geht an Sabine von Wos zum Essn

    Rewe_Collage1Das prall gefüllte Paket von REWE Feine Welt mit vielen leckeren Produkten im Wert von 50€ geht an Becky von Becky’s Diner

    So isst Italien_Blogg den Suchbegriff Blog-Event-1Das Jahresabo der wunderbaren Zeitschrift “So isst Italien” aus dem falkemedia Verlag geht an Elena von Heute gibt es

    Käse TastyBox Oktober 2013-1

    Und die KäseBox von TastyBox mit leckeren Käsespezialitäten geht an Ylva von Der Klang von Zuckerwatte!

    Herzlichen Glückwunsch, ihr Lieben! Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit euren Preisen! Bitte schickt uns doch eure Adressen, damit ihr eure Gewinnpakete so schnell wie möglich in den Händen halten könnt. Eine E-Mail-Benachrichtigung macht sich natürlich auch noch auf den Weg zu euch.

    Darüber hinaus werden alle TeilnehmerInnen, wie angekündigt, in den nächsten Tagen einen 10€-Gutschein-Code in ihren E-Mail-Fächern finden, der für die TastyBox eingelöst werden kann.

    Noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Sponsoren und ganz besonders auch allen TeilnehmerInnen! Wir hoffen, ihr seid auch in der zweiten Runde von “Blogg den Suchbegriff” wieder dabei!

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    This is not a Jahresrückblick!

    Nein, dies ist kein Jahresrückblick. Zumindest keiner im klassischen Sinne. Da uns gerade in den letzten Wochen und Tagen die Zeit ein wenig davongerannt ist, folgt an dieser Stelle kein umfassender und ausführlicher Rückblick auf das Jahr 2013, wie ihr ihn hier im letzten Jahr finden konntet. Dennoch gibt es zwei Events, von denen wir euch gerne noch berichten möchten und einen kleinen Einblick in die schönsten Neuzugänge in unserem Kochbuchregal gibt es obendrauf.

    Im Oktober erreichte uns herzige Post und eine Einladung zum Siemens Food-Blogger-Event, das unter dem Thema “Mia san Siemens Genießer” in der Siemens cookingLounge der Allianz Arena stattfinden sollte. Die Erinnerung an das leckere Menü, das wir dort im letzten Mai mit dem Sternekoch Bernd Werner gezaubert hatten, ließ uns keine Minute zögern, die Einladung anzunehmen. Außerdem freuten wir uns darauf, 13 weitere (Food-)Bloggerinnen kennenzulernen bzw. wiederzusehen – darunter u.a. Alice von Alice im kulinarischen Wunderland, Juliane von Schöner Tag noch, Mel von Gourmet Guerilla, Claudia von Dinner um Acht und Dorothée von bushcooks kitchen.

    Siemens-Foodblogger-Event-1

    Trotz fieser Erkältung und anhaltendem Regen machten wir uns schließlich an einem Samstagvormittag im November auf zum Marienplatz, wo uns gleich eine Überraschung erwartete: eine Schmankerltour über den Viktualienmarkt und durch die Schrannenhalle. Gestartet wurde mit einem zünftigen bayrischen Frühstück – Weißwurst mit Brezen (aka der VegetarierInnenschreck). Glücklicherweise fielen die nächsten beiden Stationen fleischlos aus.

    Siemens_Foodblogger_Event-3

    Die Schrannenhalle bot neben willkommener Wärme und Schutz vor dem Regen auch eine Vielzahl an bayrischen Bieren, die von uns verköstigt werden wollten. So eine Bierprobe morgens um 10.30 Uhr hat schon was, und so schwankten wir lustig weiter zur dritten Station, die für uns kulinarisches Neuland bereithielt. Trotz prominenter Lage am Viktualienmarkt ist das Café Frischhut von uns bislang unentdeckt geblieben. Eine Schande, bekommt man dort doch die leckersten und frischsten Schmalznudeln, Rohrnudeln und Striezel, die man sich nur vorstellen kann!

    Siemens_Foodblogger_Event-1

    Gut gestärkt machten wir uns auf den Marsch zur Allianz Arena, wo uns in der cookingLounge neben hübsch gedeckten Tischen, einer perfekt ausgestatteten Hightech-Küche und einem gut gelaunten Sternekoch auch personalisierte Kochschürzen erwarteten.

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    Bevor es ans gemeinsame Kochen ging, sollten wir uns aber noch einer kleinen Lebkuchenherz-Challenge stellen. Unser Exemplar stammte wohl eher aus der Kategorie “nicht schön, aber selten” …

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    Danach wurde geschält, geschnippelt, gerührt, gebraten und natürlich auch gequatscht, was das Zeug hält.

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    Dass sich unsere “harte” Arbeit gelohnt hat (selbst das Schälen der steinharten Steinschalotten, gell Juliane? ;), könnt ihr hier erahnen. Am Ende standen Teller mit folgenden leckeren Speisen vor uns:

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    Wildkräutersalat mit Blüten im Parmesankörbchen mit marinierter Wildfanggarnele // Rinderfiletsteak auf Rosmarinzweig gesteckt mit Schokoladensoße auf Portwein-Schalotten-Confit und Kräuter-Tagliatelle (als vegetarische Alternative gab es hier statt des Rinderfiletsteaks gebratenen Halloumi) // Bayrisch Creme mit Tonkabohne und luftiger Kaiserschmarren mit Bratapfelkompott. Lecker war’s!

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    Begleitet wurde der ganze Tag übrigens von einem Kamerateam (oh Schreck!) – was dabei Schönes herausgekommen ist, könnt ihr euch hier ansehen.

    Food & Life 2013, Hallenübersicht, Halle C3Foto: GHM

    Ende November ging’s dann weiter mit kulinarischen Entdeckungen, denn da fand in München zum neunten Mal die Messe Food & Life statt, auf der wir einen netten Nachmittag verbracht haben.

    Food&Life-Messe 2013-1

    Die Messe fand parallel zur Heim + Handwerk in München Riem statt und war an dem Sonntagnachmittag, den wir uns ausgesucht hatten, ganz schön voll. Über 200 Aussteller präsentierten einen abwechslungsreichen Mix an kulinarischer Feinkost, wenn auch die Konzentration an Salami- und Käseständen überdurchschnittlich hoch ausfiel. Fast alle Stände luden zum Probieren ein und auch Weinproben gab es in rauen Mengen. Wer solche Menschenmengen nüchtern nicht ertragen kann, sollte also spätestens nach dem ersten Gang keine Probleme mehr damit haben. Wir haben uns dagegen eher an Gin und Wodka (der Lion’s Wodka der Münchner Duke-Destillerie ist sehr zu empfehlen – und der Gin sowieso!) gehalten.

    Food&Life-Messe 2013-1Foto links: GHM

    Ein deutlicher Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr wieder auf den Produkten der Slow-Food-Bewegung. Zusammen mit “Slow Food München” wurde ein “Markt für gute Lebensmittel” präsentiert, auf dem traditionell-handwerklich hergestellte Produkte, erzeugt aus regionalen Rohstoffen, angeboten wurden. Überhaupt waren erfreulich viele Anbieter aus der Umgebung vertreten.

    Food&Life-Messe 2013-3

    Eine Neuerung waren die Workshops, die neben dem normalen Messeprogramm erstmals angeboten wurden. Maximal 15 BesucherInnen konnten sich hier im Rahmen von 45-60-minütigen Seminaren zu verschiedenen kulinarischen Themen fortbilden. Wir hatten uns für unseren Messetag zwei (bzw. eigentlich drei, aber einer der Workshops musste aufgrund zu geringer TeilnehmerInnenzahl leider entfallen) Workshops herausgesucht, die sich spannend anhörten: “Rohmilchkäse – traditionelle Handwerkskunst erschmecken” und “Würze des Lebens – warum ist Salz nicht gleich Salz?”. Dabei mussten wir feststellen, dass die Qualität der Vorträge doch sehr schwankt – ein Workshop konnte uns wirklich begeistern, der andere war leider ein totaler Reinfall. Der Käse-Workshop, geleitet von Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, war auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Jede/r TeilnehmerIn durfte fünf leckere Käsesorten probieren, deren Charakter besonders mit einem Schluck slowakischen Met gut zur Geltung gebracht wurde. Was zuerst komisch klang, harmonierte perfekt zueinander und ergab zusammen mit dem profunden Fachwissen und der spürbaren Begeisterung von Frau Hofmann sehr unterhaltsame und lehrreiche 60 Minuten. In Bad Tölz bietet Susanne Hofmann übrigens regelmäßig Wein + Käse-Abende an – nach dieser Vorstellung bestimmt sehr zu empfehlen. Der Salz-Workshop konnte da leider gar nicht mithalten und war für uns eine völlige Enttäuschung. Ein sehr nervöser und zu leise sprechender Seminarleiter, eine Produktauswahl, die nach Werbeveranstaltung für die eigene Marke roch, und keinerlei neue Infos über verschiedene Salzsorten führten dazu, dass einige TeilnehmerInnen den Workshop vorzeitig verließen. Grundsätzlich ist die Idee mit den Workshops jedoch super und mit im Schnitt 10€ pro Person auch preislich sehr fair gestaltet. Es wäre zu hoffen, dass das Programm nach den Erfahrungen aus dieser Messe noch einmal überarbeitet und 2014 fortgesetzt wird – dann hoffentlich auch in geschlossenen Seminarräumen, in die der Messelärm nicht allzu sehr eindringt.

    Food&Life-Messe 2013-4

    Voll bepackt u.a. mit Sojasteaks, Vanilleschoten, slowakischem Met, Käse und Dirty Harry, der leckersten BBQ-Soße überhaupt, ging es nach gut fünf Stunden Messe wieder nach Hause. Wir sind gespannt darauf, was die Food & Life in diesem Jahr zu bieten hat. War von euch auch jemand auf der Messe? Wie hat es euch denn gefallen? Habt ihr vielleicht sogar auch einen der Workshops besucht?

    Food&Life-Messe 2013-2

    Zu guter Letzt gibt es noch einen Einblick in die schönsten 2013er Neuzugänge in unserem Kochbuchregal. Tolle Jahresrückblicke in Buchform findet ihr übrigens auch bei Juliane und Maja. Die Bücher sind teilweise schon früher erschienen, haben es aber erst 2013 zu uns geschafft. Die Liste ist nicht vollständig, sondern zeigt lediglich eine Auswahl der Bücher, die uns am besten gefallen haben und aus denen wir am meisten gekocht haben (oder es noch vorhaben). Here we go (ohne bestimmte Reihenfolge):

    Kochbücher2013a-2

    1.  Heston Blumenthal, “Heston Blumenthal at Home” (engl.), erschienen bei Bloomsbury, 2011. Vermutlich das erste Kochbuch, das wir von der ersten bis zur letzten Seite komplett durchgelesen haben, denn neben tollen Rezepten mit dem typischen Heston-Dreh, lässt uns der englische Spitzenkoch an seinem profunden Küchenwissen teilhaben.

    2. Katie Quinn Davies, “What Katie ate“, erschienen im Umschau Verlag, 2013. Tolles Essen (wenn auch sehr fleischlastig) trifft auf Food-Fotografie vom Feinsten. Wer den australischen Foodblog What Katie Ate kennt und liebt, wird sich auch in dieses schön gestaltete Buch verlieben, das die Atmosphäre des Blogs wunderbar eingefangen hat.

    3. Carolyn Robb, “Königlich und Köstlich“, erschienen im Callwey Verlag, 2013. Wer schon immer mal wissen wollte, womit sich Prinz Charles, William, Harry & Co. die königlichen Wampen vollschlagen, liegt hier genau richtig. Abwechslungsreiche (nicht nur) englische Palastküche, gespickt mit netten Anekdoten. Eine ausführliche Buchvorstellung folgt hier in Kürze und das Rezept für äußerst leckere Risottobällchen findet ihr hier.

    4. Maddalena Caruso, “Amore. Meine Liebe zur italienischen Küche“, erschienen im Callwey Verlag, 2013. Ein unglaublich schönes Buch, das durch abwechslungsreiche und moderne Rezepte besticht und die LeserInnen dank der opulenten Bildfülle sofort auf die Gartenfeier einer italienischen Großfamilie versetzt. Mehr Schwärmerei für “Amore” und ein Rezept für Tagliatelle mit Spargel, Mandeln und Minze gibt’s hier.

    5. Katharina Seiser & Meinrad Neunkirchner, “Österreich vegetarisch“, erschienen im Brandstätter Verlag, 2012. Mit etwas Verspätung sind auch wir auf den “Österreich vegetarisch”-Hype aufgesprungen – und ja, es ist tatsächlich so toll, wie überall behauptet wird! Und wir sind uns sicher, dass in diesem Jahr auch noch “Deutschland vegetarisch” bei uns einziehen wird.

    6. Yvette van Boven, “Home Made. Sommer“, erschienen im DuMont Verlag, 2013. Sympathisch, unprätentiös und lecker kommt das dritte Buch aus der “Home Made”-Reihe daher, das uns zudem das Rezept unseres Lieblingssalats 2013 beschert hat.

    7. Jamie Purviance, “Weber’s Burger“, erschienen bei GU, 2013. Was ihr schon immer über Burger wissen wolltet, aber bisher nicht zu fragen wagtet, hat Jamie Purviance in seiner Burger-Bibel zusammengefasst. Übrigens enthält das Buch erfreulich viele vegetarische Burgervarianten.

    8. Audrey Alsterburg & Wanda Urbanowicz, “Rebar Modern Food Cook Book” (engl.), Big Ideas Publishing, 2001. Schön, wenn die Familie von der Kochbuchleidenschaft weiß und tolle Urlaubsmitbringsel wie diese aus Kanada mitbringt! Die bunte Rebar in Victoria serviert seit 1988 hauptsächlich kreative vegetarische Speisen mit dem gewissen Etwas. Schon beim ersten Durchblättern feuert die abwechslungsreiche Rezeptauswahl den Speichelfluss an. Hieraus landen sicher bald ein paar Rezepte auf dem Blog!

    9. Mia Öhrn, “Macarons, Cupcakes & Cake Pops” (engl.), erschienen bei Sterling, 2013. Und noch ein familiäres Urlaubsmitbringsel. Ein Traum in Pastell! Wenn ein Buch mit Lakritz-Cupcakes und Lakritz-Macarons daherkommt, hat es mein Herz ohnehin schon erobert!

    10. Iris Lange, “Tofu küsst Steak“, erschienen im Trias Verlag, 2013. Der letzte Neuzugang in unserem Kochbuchregal ist DAS Buch für uns, denn es bringt VegetarierInnen und FleischesserInnen an einen Tisch bzw. sogar auf einen Teller. Jedes Rezept bietet sowohl eine vegetarische als auch eine fleischlastige Abwandlung.

    11. Tom Vandenberghe, Jacqueline Gossens & Luk Thys, “New York Street Food“, erschienen im Hädecke Verlag, 2013. Ein toller kulinarischer Reiseführer durch den Melting Pot New York mit vielen Hintergrundinfos zur Street-Food-Szene und abwechslungsreichen Rezepten aus aller Welt. Das Buch macht Lust, sich sofort in den nächsten Flieger zu setzen und sich durch die Straßen New Yorks zu futtern. Und das Rezept für das Tempeh Sandwich ist auch nicht zu verachten.

    12. Niki Segnit, “Der Geschmacksthesaurus“, erschienen bei Bloomsbury Berlin, 2011. Kein Kochbuch im klassischen Sinne, sondern vielmehr ein Nachschlagewerk, das einen dazu bringt, auch ungewöhnliche Geschmackskombinationen auszuprobieren.

    Hui, dieser Post ist jetzt schon heißer Anwärter für den längsten Post des Jahres. Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, gebührt euch Hochachtung, Dank und vor allem ein gutes, glückliches und leckeres neues Jahr!

    Vielen Dank an Siemens Home, Igor und die Webguerillas für die Einladung zum Food-Blogger-Event und an GHM für die Einladung zur Food & Life! Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Brandnooz Box Oktober/November 2013

    Da es im letzten Monat keinen Einblick in die Brandnooz Box gab, kommt der Dezember gleich mit einer Doppelvorstellung daher. Mit der Oktober-Box wurde die Einführung des “Nooz-Magazins” lanciert, das ab sofort jeder Box beiliegt. Dabei handelt es sich um ein kleines Werbeblättchen, das – wie die Box – verstärkt Supermarktneuheiten aufgreift und vorstellt. Dazu gesellen sich einige Rezepte, Rätsel und Berichte über Foodtrends. Wenn jedoch Cake Pops im „Neuheiten-Magazin“ einer „Neuheiten-Box“ als großer neuer Foodtrend angepriesen werden, obwohl mittlerweile schon jeder zweite Supermarkt Fertigbackmischungen im Sortiment hat, erscheint das fast schon etwas lächerlich. Darüber hinaus sorgt ein aufgedruckter Preis von 1€ auf dem Magazin für leichte Verwirrung. Soll das reine Werbemagazin ernsthaft irgendwo zum Verkauf angeboten werden? Oder dem „Noozie“ nur vor Augen führen, welch hochwertiges Magazin er/sie da vorliegen hat?

    Brandnooz Box Oktober November 2013-1

    Anyway … das war drin in der Oktober-Box:

    Afri Cola “sugarfree” (UVP 1,29€ / Launchtermin April): Die Light-Variante schmeckt etwas lascher und weniger süß als ihre Vollversion, ist geschmacklich aber trotzdem in Ordnung.

    Schokolata “Soft & Sweet” (UVP 2,29€ / Launchtermin Mai): Eine leckere Mischung aus Cashewkernen, Mandeln, Cranberries und Vollmilchschokolade, die innerhalb einer DVD-Session weggeknabbert wurde. Nachkaufen würden wir so eine Mischung jedoch trotzdem nicht.

    Chiefs Milk Shake “Raspberry Falls” (UVP 2,19€ / Launchtermin tba): Ein Milkshake aus der Schweiz nach amerikanischem Vorbild, allerdings ohne Zuckerzusatz – das verspricht zumindest die Packung. Der Shake ist ziemlich cremig und leicht fruchtig nach Himbeer schmeckend. Richtig toll schmeckt’s leider nicht und wird daher auch nicht nachgekauft. Dann lieber schnell selbst einen Milchshake mixen – diesen hier zum Beispiel.

    Pulmoll “Mixed Berry mit Acai” (UVP 1,29€ / Launchtermin Juni): Nachdem mehrere Monate hintereinander Hals- oder Hustenbonbons in der Box waren, konnten wir eigentlich keine Bonbons mehr sehen. Die Acai-Mischung mit Stevia kam uns Erkältungsgeplagten diesmal jedoch mehr als gelegen. Fruchtig, lecker, passt.

    Erasco Kleine Mahlzeit “Bauerntopf mit Rindfleisch” (UVP 1,99€ / Launchtermin Dezember 2012): Uaaah, das ist so gar nicht unser Ding. Ich bin dank des Rindfleisches ohnehin raus, Steffen wird’s als Notfallration mit zur Arbeit nehmen.

    Müller’s Mühle “Beluga Linsen” (UVP 2,49€ / Launchtermin August): Unser Highlight der Oktober-Box! Wirklich lecker, vor allem in diesem Gericht!

    Livio “Natives Olivenöl Extra aus griechischen Oliven” (UVP 4,49€ / Launchtermin Januar 2009): Livio gehört normalerweise zwar nicht in unser Standard-Olivenöl-Repertoire, aber Olivenöl kann man ja eh nie genug haben.

    Thomy “Gratin Sauce für Lasagne” (UVP 1,39€ / Launchtermin Oktober): Vor solchen Soßen gruselt es uns eigentlich immer und wir kämen nie auf die Idee so etwas zu kaufen. Verwendung fand sie aber dennoch letzte Woche in unserer Reste-Gemüselasagne – vermischt mit den anderen Zutaten war die Soße sogar ganz ok.

    November-Box – das war drin:

    Kluth “Schoko Studentenfutter” (UVP 2,29€ / Launchtermin Oktober): Huch, gab’s das nicht schon in der letzten Box? Ach nee, die hießen anders – der Inhalt war aber fast identisch. Zweimal hintereinander eine Nuss-Schoko-Mischung in der Box zu finden, ist dann doch etwas langweilig.

    Krüger “Coffeecano Typ Cappuccino” (UVP 2,99€ / Launchtermin November): Der Cappuccino wurde den Instant-Cappuccino-Junkies in unserer Familie geschenkt. Bislang gab’s keine Beschwerden, das Cappuccinopulver war daher wohl ok.

    Maggi “So saftig garen Rahmlendchen mit Champignons und Schalotten” (UVP 0,99€ / Launchtermin Oktober): Och nöö, nicht schon wieder dieses Maggi-Zeugs – braucht kein Mensch, als Vegetarierin sowieso nicht! Die Packung wurde verschenkt, doch auch bei den Beschenkten hielt sich die Begeisterung in Grenzen.

    Maya Mate (UVP 0,79€ / Launchtermin Juli): Lustige Verpackung, leckerer Inhalt. Der Mate-Tee aus der Dose ist ein ganz leckerer Kaffeeersatz, der gut gegen die Nachmittagsmüdigkeit hilft.

    Schapfenmühle “Hafer Cookies” (UVP 1,69€ / Launchtermin Juni): Eine Fertigbackmischung für Kekse kam uns bislang, glaube ich, noch nie ins Haus. Wieso auch, wenn man im Handumdrehen selbst eine leckere Keksmischung zusammenrühren kann, wie z.B. White Chocolate Almond Cookies oder Zitronenkekse mit weißer Schokolade?

    DeBeukelaer “Kex Schoko-Butterkeks Vollmilch” (UVP 1,29€ / Launchtermin Oktober): Diese Butterkekse mit Schokolade sind ein tolles Beispiel, wie die Lebensmittelindustrie Bedürfnisse schafft, die es vorher (bei uns zumindest) nicht gab: Kekse, denen an einem Ende der Schokoüberzug fehlt, damit man sich die Finger nicht verschmiert. Schon nicht unpraktisch und geschmeckt haben sie auch, aber ich glaube, die Welt wäre auch ohne diese “Innovation” gut klargekommen.

    Funny-frisch “Kessel Chips Sweet Chili & Red Pepper” (UVP 1,99€ / Launchtermin Mai 2012): Für Chips sind wir ja meistens zu haben, aber diese hier waren irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes – ganz schön lasch für “scharfe” Chips, keine ordentliche Würze und irgendwie etwas pappig.

    Lindt “Hello Dark Chocolate Cookie” (UVP 2,20€ / Launchtermin September): Yay, über diese Tafel haben wir uns wirklich gefreut, da sie einige der wenigen Hello-Sorten ist, die wir bislang nicht probiert haben. Aufgrund der Masse an Weihnachtsgebäck und der derzeitigen Schokoüberdosis muss sie allerdings noch etwas auf ihren Einsatz warten.

    Crodino (UVP 5,99/8er-Pack): Hatten wir das nicht schon einmal? Nein, dann war das wohl ein anderer Bitter. Dieser hier besteht aus über 30 Kräutern und Fruchtextrakten und schmeckt leicht orangig. Besonders mit Weißwein gemischt sehr lecker!

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    In feiner Gesellschaft: Pasta-Workshop in der Genusswerkstatt

    Wenn man uns fragen würde, was wir nach drei Jahren in München aus der alten Heimat noch vermissen, stünde wohl ganz oben auf der Liste der riesige Marburger Rewe mit seinen unglaublichen Öffnungszeiten. Bis 24.00 Uhr konnte man dort die Zutaten für den spontanen Heißhunger auf Kuchen bekommen oder auch mal den ganz normalen Einkauf weit nach hinten verschieben. Die überaus geregelten Öffnungszeiten hier in Bayern, wo Supermärkte schon um 20.00 Uhr ihre Pfoten schließen, treiben uns dagegen manchmal immer noch zur Verzweiflung. Die KassiererInnen wird es freuen, aber wir vermissen unsere spätabendlichen Einkaufseskapaden schon ein wenig. Rewe sind wir trotzdem treu geblieben, immerhin liegt die nächste Filiale inzwischen keine zwei Minuten von der Haustür entfernt. Als wir dann vor Kurzem eingeladen wurden, bei einem gemütlichen Pasta-Kochabend die Produkte der Genussmarke REWE Feine Welt näher kennenzulernen, haben wir uns entsprechend gefreut und uns an einem Dienstagabend nach Haidhausen in die Genusswerkstatt aufgemacht.

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    In einer Runde mit netten FoodbloggerkollegInnen und Journalistinnen sollten wir in dem kleinen Kochstudio ein Menü serviert bekommen, das auf den Rewe-Produkten basierte und vor allem die Pastapalette vorstellte. Zunächst wurde sich bei einem Gläschen Sekt beschnuppert, erste Kochtipps von den gastgebenden KöchInnen eingeholt und einen Blick auf die bereits aufgebauten Feine-Welt-Produkte geworfen. Der erste Hunger wurde schnell mit kleinen Baguettescheiben gestillt, die mit einer Artischocken-Parmesan-Paste bestrichen waren, und derart gut schmeckten, dass ich meine KollegInnen morgen zum Mittagessen mit einer eigenen Variation dieser typischen italienischen Vorspeise beglücken werde.

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    Zwischen den folgenden vier Gängen versorgte uns Pauline, Sachgebietsleiterin bei Rewe, immer wieder mit Informationen zum Konzept der Produktreihe und probieren durften wir natürlich auch (der Ingwerhonig ist köstlich!). Insgesamt legt Rewe bei der Feine-Welt-Eigenmarke viel Wert auf natürliche Zutaten. So sollen keine Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe verwendet werden und dementsprechend kann es auch mal zwei Jahre dauern, bis aus dem Auftrag an einen Zulieferer ein marktreifes Produkt wird. Zwar ist das Auberginenpesto von REWE Feine Welt das einzige Supermarktpesto, das es regelmäßig als Notfallreserve in unsere Speisekammer schafft, doch wie viel Zeit und Arbeit es in Anspruch nimmt, so ein “einfaches” Produkt zu entwickeln, war uns bislang nicht bewusst gewesen.

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    Entsprechend gespannt waren wir dann auch, was für ein Menü aus den vorgegebenen Grundzutaten entstehen würde. Für den ersten Gang wurde ein Salat angerichtet, der mit in Speck eingerollten Ziegenkäsetalern und einem sehr fruchtigen Traubensaftdressing daherkam. Dank der sorgsamen Blog-Recherche von Theresa von der Hamburger PR-Agentur Faktor 3 gab es für Sabrina eine vegetarische Alternative (vielen Dank noch mal an dieser Stelle!). Eigentlich hätten wir auch beim Abschmecken des Dressings helfen sollen, doch wie so oft an diesem Abend hatten wir uns (u.a. mit Alice und Christoph) festgequatscht. Geschmeckt hat die Kombination aus fruchtigem Traubensaft, deftigem Speck und Käse natürlich auch ohne unsere Hilfe hervorragend und die Teller waren blitzschnell leer gefuttert. Bei den folgenden Gängen mussten sich dann die Rewe-Pastasorten unter Beweis stellen, u.a. gab es Cappelletti (mit Trüffel gefüllt, sehr zu empfehlen!), die in einer würzigen Rinderbrühe (auf Grundlage des Fonds, den Rewe auch anbietet) schwammen und mit Trüffelspänen serviert wurden. Mein persönliches Highlight war aber eindeutig die Hauptspeise, eine Entenbrust, zu der mit Pilzen und Mascarpone gefüllte Nudeln und eine Soße zum Dahinschmelzen serviert wurden. Die Geflügelbrüste wurden kurz angebraten und dann bei 90°C im Ofen gegart, bis die Kerntemperatur 57°C im Fleisch betrug. Das Ergebnis war wunderbar zart und schmolz quasi auf der Zunge. Trotz eines Nachschlags (wäre ja auch schade um das schöne Fleisch gewesen) war für einen Nachtisch natürlich noch genügend Platz. Auch beim Dessert landeten Nudeln auf dem Teller – süße Pasta mit Aprikosen gefüllt, wunderbar angerichtet mit Mohnbutter, karamellisierten Aprikosen und Rosmarinschaum. Richtig lecker! Wenn euch die Aprikosen-Pasta also im Kühlregal mal über den Weg laufen, solltet ihr nicht lange zögern und zuschlagen.

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    Zum Ausklang eines schönen, leckeren und viel zu kurzen Abends erwartete alle TeilnehmerInnen noch eine prall gefüllte Tasche mit einer tollen Auswahl an REWE-Feine-Welt-Produkten. Auf dem Heimweg mussten wir also auch nicht verhungern.

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    Vielen Dank an Theresa von Faktor 3 und Pauline von Rewe für die Einladung zu diesem schönen Abend und an das Team der Genusswerkstatt (dort kann man im Übrigen auch Kochkurse buchen!) für die nette Bewirtung! Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Gemeinsam sprudelt es sich besser! Gewinnt ein tolles SodaStream-Crystal-Premium-Paket! {Give-away}

    [Dieser Beitrag enthält Unbezahlte Werbung/PR Sample]

    SodaStream Crystal Premium Weiß-3

    Habt ihr schon mal in einer engen Fußgängerzone gewohnt, in die man mit dem Auto nur mit einer Sondergenehmigung fahren darf? Nicht mal nur kurz, um eben schwere Einkaufstüten oder Wasserkisten auszuladen? Nein? Wir schon. Dabei hatte es durchaus auch seine Vorteile, denn einen Schritt vor die Tür gesetzt, befand man sich sofort mitten im Geschehen, konnte sich nebenan ins Café setzen, mal eben mitten in der Nacht den Dönerhunger stillen oder einfach nur die Treppe runterfallen und schon landete man in der siffigsten besten Kneipe der Stadt (an dieser Stelle viele Grüße an das Marburger Deli!). Für uns bedeutete das aber auch, acht Jahre lang in wohldosierten Mengen einzukaufen, gerade mal so viel, dass man damit noch den Berg zur Wohnung hinaufkam, und vor allem den Verzicht auf Getränkekisten. Als uns dann zufällig ein SodaStream-Sprudler über den Weg lief, schien das als eine super Lösung für unsere geplagten Wasserschlepparme. Viele Jahre sprudelte das Gerät munter in unserer Küche, doch mit dem Umzug nach München und der eigenen Tiefgarage im Haus, die das Wasserkistenproblem endgültig löste, verschwand auch langsam der Wassersprudler. Nicht etwa, weil er altersschwach geworden wäre, sondern vielmehr, weil uns die Plastikflaschen (die man leider nicht einfach zum Säubern in die Spülmaschine stecken konnte) schon länger ein Dorn im Auge waren.

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    Als uns kürzlich der neue SodaStream Crystal Premium Weiß zum Testen angeboten wurde, wurden wir hellhörig. Mit unserem Gerät an sich waren wir immer zufrieden gewesen und das neue Modell kommt moderner, futuristischer und sogar mit einer hübschen Glasflasche daher, die auch in der Spülmaschine überlebt. Hui, klingt prima! Also höchste Zeit dem SodaStream eine zweite Chance zu geben und ihn ausgiebig zu testen. Und das Beste ist: ihr könnt ihn auch testen! Denn SodaStream hat uns freundlicherweise ein super Paket zusammengestellt, das wir an euch verlosen dürfen! Was ihr neben dem SodaStream Crystal Premium noch gewinnen könnt und was ihr tun müsst, um dieses tolle Paket abzustauben, erfahrt ihr weiter unten. Vorab aber noch ein paar unserer Eindrücke zum SodaStream.

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    Die neue Generation des Wassersprudlers kommt nicht nur optisch in ansprechenderem Look daher, auch das Handling hat sich gegenüber den Vorgängermodellen deutlich vereinfacht. Die Flasche muss nun nicht mehr in ein Gewinde eingeschraubt werden (was früher gerne mal für kleine Überschwemmungen sorgte, hatte man das nicht fest genug getan), sondern wird einfach in die Flaschenhalterung gestellt, diese wird geschlossen und schon kann losgesprudelt werden. Ein bis drei Mal auf den Sprudelknopf gedrückt, und schon ist für leicht bis stark kohlensäurehaltiges Wasser gesorgt. Ganz easy und individuell auf die bevorzugte Sprudelstärke abstimmbar. Mit leichtem Zischen lässt sich dann der Verschlussring (der sich anfangs nur mit etwas Kraft drehen lässt) öffnen und die Halterung samt Flasche kommt einem quasi automatisch und ganz futuristisch entgegengefahren. Das hat schon ein bisschen was von Star Trek, ist aber ein nettes Gadget, das bei der ersten Betätigung für ein paar “Ooohs” sorgt. Gewünscht hätten wir uns, dass sich die Flaschenhalterung zum Säubern abnehmen lässt, da dort ab und zu etwas Restwasser von oben hineintropft und sich so in der Halterung kleine Pfützen bilden. Den Vorteil der neuen Glasflasche können wir dagegen nicht genug hervorheben. Sie nimmt weder Geruch noch Geschmack an und lässt sich in der Spülmaschine reinigen. Mit einem Fassungsvermögen von 0,6 Liter ist sie zwar eher klein geraten, für ein bis zwei Personen reicht sie aber dennoch gut aus. Eine weitere Glasflasche werden wir uns für den Fall der Fälle trotzdem dazukaufen. Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Ein CO2-Zylinder (der übrigens in zahlreichen Geschäften immer wieder gegen einen vollen getauscht werden kann) reicht für etwa 60 Liter gesprudeltes Wasser. Das heißt natürlich weniger PET-Flaschen, die produziert, gereinigt und transportiert werden müssen und weniger Plastikmüll. Dass man auf längere Zeit gesehen mit dem Wassersprudler etwas günstiger wegkommt als mit Wasserkisten, ist zudem ein netter Nebeneffekt.

    Das Gewinnpaket:

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    So, jetzt wollt ihr sicher wissen, was das Paket enthält, das ihr hier gewinnen könnt. Neben dem SodaStream Crystal Premium Weiß (inkl. einer Glaskaraffe und einem Kohlensäure-Zylinder) spendiert SodaStream die vier Cola-Sirups “Cola”, “Cola light”, “Cola+Orange” und “Cola+Orange ohne Zucker” (vielen Dank an dieser Stelle!).

    Hö? Sirup? Davon war bisher gar nicht die Rede. Stimmt, wird aber sofort nachgeholt! Für diejenigen, denen Wasser auf Dauer zu langweilig ist, hält SodaStream eine Vielzahl an Sirups bereit, die aus dem gesprudelten Wasser schnell Fruchtschorlen, Limonaden, Energydrinks oder eben Cola machen. Der Vorteil dabei ist, dass man die jeweilige Sirupmenge seinen Vorlieben entsprechend dosieren kann, also mal mehr, mal weniger süß, fruchtig etc. Bis man seine persönliche Lieblingsmischung raus hat, dauert es zwar einen Moment, wir haben uns aber mittlerweile auf etwas weniger als eine halbe Kappe pro Glasflasche eingespielt, das passt bei den meisten Sorten für uns ganz gut. Obwohl wir unsere Getränke eigentlich gar nicht so süß mögen, haben die “normalen” Cola-Sorten bei uns besser abgeschnitten als ihre Light-Varianten. Am besten geschmeckt hat uns die Sorte “Cola+Orange”, auch wenn wir gestehen müssen, mit den Sirups wohl nicht die allerbesten Freunde zu werden und meist doch lieber zum Wasser greifen. Aber probiert es am besten selbst – wir sind gespannt, wie die Sirupsorten bei euch ankommen!

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    Und so könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen:

    Hinterlasst einfach bis Dienstag, 19.11.2013, 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wir freuen uns, wenn ihr uns auch auf Facebook ein „Like“ schenkt oder uns auf Twitter folgt – für die Teilnahme am Gewinnspiel ist das aber keine Voraussetzung.

    Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Postanschrift in Deutschland. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mail-Adresse (die ist natürlich nur für uns sichtbar) und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Den oder die Gewinner/in werden wir über random.org auslosen und hier am 20.11.2013 verkünden. Mit der Teilnahme gebt ihr euer OK, dass wir Namen und Adresse im Falle des Gewinns an SodaStream weitergeben, damit sie euch das Paket schicken können. Die Daten werden natürlich nicht anderweitig genutzt. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

    Wir wünschen euch viel Glück und freuen uns auf eure Kommentare!

    Edit (20.11.2013): Wir haben eine glückliche Gewinnerin zu verkünden! Random.org hat Julia (ohne Blog) ausgelost, die folgenden Kommentar hinterlassen hat:

    “Was für ein genialer Gewinn! Vor “Urzeiten” hatte ich auch das alte Soda-Stream-Modell, das aus fast den gleichen Gründen wie eures dann irgendwann aus der Küche verbannt wurde. Aber schon des Öfteren hab ich über eine Neuanschaffung nachgedacht – da wäre der Gewinn natürlich gerade sowas von Willkommen!!!
    Liebe Grüße, Julia”

    Herzlichen Glückwunsch, liebe Julia! Eine E-Mail-Benachrichtigung geht gleich noch an dich raus. Wir benötigen dann nur noch deine Adresse für den Versand des Gewinns! Allen anderen vielen lieben Dank fürs Mitmachen!

    Kooperation: Vielen Dank an Blume PR und SodaStream, die uns ein Test- und Verlosungspaket zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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    Gegessen, Gekauft, Gereist, Getrunken, Österreich, Wien

    Wien kulinarisch: 8 Tipps, mit denen man in Wien garantiert nicht verhungert

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    Ende September haben wir uns ins Auto gesetzt und sind dem oktoberfestgeplagten München in Richtung Wien entflohen. Passend dazu gab es hier auf dem Blog eine Österreich-Themenwoche mit leckeren Rezepten und netten Gastbloggerinnen. Unsere kulinarischen Entdeckungen in der österreichischen Hauptstadt möchten wir natürlich mit euch teilen und euch ein paar Anregungen für den nächsten Trip bieten.

    Der Anzahl an Food-Fotos nach zu urteilen, könnte man meinen, wir hätten vier Tage nur geschlemmt. Fast scheint es, als wäre kein Feinkostgeschäft, kein Kaffeehaus, kein Marktstand und keine Bäckerei vor uns sicher gewesen. Ganz so schlimm war es natürlich nicht, zwischendurch gab es jede Menge Kultur und Stadtspaziergänge. Aber wie bei Foodbloggern nicht anders zu erwarten, fiel es uns schon schwer, irgendwas links liegen zu lassen, was in Ansätzen nach Küchenzubehör, ausgefallenen Lebensmitteln oder gemütlichem Kaffeehaus aussah. Wien ist in dieser Hinsicht aber auch eine wahre Goldgrube. Alleine der Naschmarkt und die umliegenden Straßen bieten dem verfressenen interessierten Reisenden genug Material für einen ausgedehnten Vormittag. Hier locken unzählige Marktstände mit Gemüse, Antipasti, getrockneten Früchten, und es gibt mehr als eine Gelegenheit, den Tag mit einem umfangreichen Frühstück zu beginnen. Die Innenstadt (1. Bezirk) ist dagegen eher den hochpreisigen Läden und Traditionsgeschäften vorbehalten, wobei sich auch hier in den Seitengassen immer wieder kleine Geschäfte abseits der Touristenströme entdecken lassen. Gleiches gilt für die Einkaufsmeile Mariahilferstraße (6. Bezirk). Auch hier lohnt sich ein Bummel durch die Seitenstraßen, wo viele ausgefallene Läden zu finden sind.

    Hier kommen unsere acht kulinarischen Wien-Tipps:

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    {Deli}

    Ein perfekter Ort, um den Tag mit einem ordentlichen Frühstück zu beginnen, ist der Naschmarkt. Unter den unzähligen Möglichkeiten können wir das Deli empfehlen, das eine ganze Reihe von Frühstücksvarianten auf der Karte bereithält (vielen Dank an Ramona für den Tipp!). Das türkische Frühstück (mit frischen Börekrollen!) und das Bagelfrühstück ergänzen sich perfekt und die Melange ist ordentlich groß. Wer draußen sitzt, bekommt den Blick auf die flanierenden Marktbesucher gratis dazu. Deli // Naschmarkt, Stand 421–436, 6. Bezirk.

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    {Naschmarkt}

    Danach bietet sich natürlich ein Bummel über den Naschmarkt an, wo der eventuelle Resthunger in jedem Fall gestillt werden sollte. An fast jedem der über 120 Stände wird man zum Probieren animiert und die köstlichen Gerüche machen es einem wirklich nicht leicht, nicht überall stehen zu bleiben. Benebeln lassen sollte man sich von den leckeren Düften allerdings nicht – die Preise schwanken stark, daher unbedingt ein bisschen mitdenken. Naschmarkt // zwischen Karlsplatz und Kettenbrückengasse, 6. Bezirk.

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    {Café Central}

    Wer in Wien unterwegs ist, kommt natürlich um eine Melange nicht herum. Auch wenn die ursprüngliche Kaffeehauskultur langsam schrumpft, bietet die Stadt immer noch an jeder Ecke tolle Möglichkeiten, um zwischen Museumsbesuchen, Einkaufsbummel und Sightseeing zur Ruhe zu kommen. Ein Klassiker ist das Café Central, das mit plüschiger Einrichtung, hohen Decken im venezianisch-neugotischen Stil und geschniegelten (und entgegen aller Erwartungen sehr freundlichen) Obern alle Kaffeehausträume erfüllt. Der Apfelstrudel ist groß und lecker, die Melange dagegen klein und überteuert (4,20 €), dafür sind die Kaiserschmarrenportionen riesig und die Kuchenauslagen verlockend. Café Central // Herrengasse 14, 1. Bezirk.

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    {Motto am Fluss}

    Den besten Kuchen haben wir allerdings in keinem der Traditionshäuser entdeckt, sondern im relativ neuen Motto am Fluss. Direkt am Schwedenplatz und am Donaukanal gelegen, ist das schiffsähnliche Gebäude kaum zu übersehen. Auf zwei Ebenen präsentiert sich dort neben einem hochpreisigen Restaurant auch ein schönes Café mit moderner, stilvoller Einrichtung und traumhafter Sonnenterrasse. Die Kuchenauswahl ist groß und modern, und noch heute schwärmen wir von der perfekten Lemon-Tartelette und dem cremigen Erdbeer-Frischkäse-Törtchen, die uns hier serviert wurden. Unbedingt empfehlenswert ist auch die erfrischende hausgemachte Limonade mit Basilikum, Limette und Granatapfel. Mit seinen hochwertigen Speisen, kreativen Drinks und charmantem Service ist das Motto am Fluss definitiv unser Café-(Geheim)-Tipp für Wien! Motto am Fluss // Schwedenplatz 2, 1. Bezirk.

    Wien kulinarisch by feed me up before you go-go-8Von der göttlichen Lemon-Tartelette im Motto am Fluss träumen wir immer noch!

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    {phil}

    Wer ausgefallene Buchhandlungen mag, sollte dem phil einen Besuch abstatten, das neben einer sehr stilsicheren Auswahl an Belletristik, Graphic Novels, Kinderbüchern und Fachliteratur auch ein sehr entspanntes Café beheimatet. Hier kann man sich wunderbar auf dem Sofa rekeln, in der Auslage der Buchhandlung schmökern und bei einem Matcha Latte an der eigenen Schriftstellerkarriere arbeiten. Die Zukunft des Wiener Kaffeehauses? phil // Gumpendorfer Straße 10-12, 6. Bezirk.

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    {Eis-Greissler}

    Wer Lust auf ausgefallene und vegane Eissorten hat, sollte definitiv mal beim Eis-Greissler vorbeischauen. Ziegenkäse, Sturm oder Butterkeks sind nur ein paar der regelmäßig wechselnden Sorten, die man in dem winzigen Laden in der Rotenturmstraße bekommt. Natürlich alles in Bio-Qualität und aufgrund der Schlange auf dem Bürgersteig auch einfach zu finden. Eis-Greissler // Rotenturmstraße 14, 1. Bezirk.

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    {Kent}

    Am ersten Abend verschlug es uns in den 16. Bezirk, wo es angeblich das authentischste türkische Essen Wiens geben sollte. Das Kent liegt auf der Brunnenstraße, wo tagsüber der letzte reine Straßenmarkt Wiens abgehalten wird, und ganz in der Nähe findet man auch den Yppenplatz, ein Sammelsurium von Cafés, Bistros und Restaurants und auch ein hervorragender Ort zum Frühstücken. Das Kent wirkt auf den ersten Blick nicht besonders einladend, aber gerade im Sommer lässt es sich schön im Innenhof sitzen. Die Karte bietet eine riesige Auswahl an Gerichten zu günstigen Preisen. Als Vorspeise empfehlen wir die hervorragenden Sigara Böregi – Schafskäse-Blätterteigrollen mit Haydari, für die alleine sich der Besuch schon lohnen würde. Die Piden sind ausladend und geschmacklich in Ordnung, kommen aber nicht an die Vorspeisen heran. Wer danach noch Hunger hat, sollte sich auf jeden Fall an der Theke etwas von den hausgemachten honigtriefenden Süßigkeiten einpacken lassen! Kent // Brunnengasse 67, 16. Bezirk.

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    {Yak & Yeti}

    Wem türkisches Essen noch nicht exotisch genug ist, sollte sich das Yak & Yeti merken, ein nepalesisches Restaurant im 6. Bezirk (vielen Dank an Ela für den Tipp!). Ausgestattet ist das gemütliche Lokal wie der Traum aller Backpacker, inklusive Tempel im Garten und Masken, Gebetsfahnen & Co. an den Wänden. Die nepalesischen Köche am Herd sorgen dafür, dass man hier authentische Himalaya-Küche serviert bekommt. Dienstags ist Dal-Bhat-Tag, wir konnten also leider nicht die reguläre Karte testen, doch wurden mit einem tollen All-you-can-eat-Angebot des nepalesischen Nationalgerichts (mit Fleisch oder vegetarisch, man hat die Wahl) und einer Portion Momos mit Kartoffel-Spinat-Füllung entschädigt. Das Dal Bhat kommt in Form eines Tabletts voller kleiner Schälchen mit verschiedenen Gemüsesorten, Soßen und Eintöpfen und einem großen Pott Reis. Geschmeckt hat alles hervorragend, sehr würzig und besonders der eingelegte Tofu hat es uns angetan. Der Schärfegrad war angenehm, abgesehen von dem einen Moment, in dem ich auf eine ganze Chilischote gebissen habe. Zum Glück stand ein leckeres hausgemachtes Lassi auf dem Tisch! Yak & Yeti // Hofmühlgasse 21, 6. Bezirk.

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    {Wrenkh}

    Das Wrenkh punktet seit 1982 mit Bio-Küche und hat viele vegane und vegetarische Gerichte auf der regelmäßig wechselnden und übersichtlichen Karte. Auch der modern-rustikale Gastraum des zentral gelegenen Restaurants ist nicht besonders groß, reservieren ist also angebracht. Hier haben uns besonders die Vor- und Nachspeisen begeistert. Die schwarze Oliventapenade ist ein Traum – sagt die Frau, die davon am liebsten eine weitere Portion als Hauptspeise bestellt hätte. Die Tapenade kommt zusammen mit gebratenem Gemüse und frischem Brot – eine riesige Portion Vorspeise für kleines Geld, wirklich toll! Auch die kreativen Hauptspeisen stimmen glücklich. In unserem Fall landeten Koriander-Glasnudeln mit Kürbiskernpesto und gebratenem Kürbis und gebratener Ziegenkäse auf Mango-Paprika-Quinoa auf dem Tisch. Der Nachtisch setzte dann noch ein Highlight zum Abschluss. Die Mohnnudeln auf Fruchtspiegel und Honigbutter sind zum Niederknien und der Mehlspeisenhauptstadt mehr als würdig. Wrenkh // Bauernmarkt 10, 1. Bezirk.

    Wien kulinarisch by feed me up before you go-go-15Unglaublich leckere Oliventapenade meets Nachtisch deluxe.

    Wir hoffen, bei unseren Wien-Tipps ist auch was für euch dabei! Wart ihr in dem einen oder anderen Lokal vielleicht sogar schon selbst? Oder habt einen ultimativen Tipp für unseren nächsten Wien-Besuch?

    Da Wien zudem eine Fundgrube für den kulinarischen Einkauf ist, folgt bald noch ein zweiter Bericht, in dem wir euch mit auf einen Spaziergang durch die ganzen Geschäfte nehmen, an denen wir einfach nicht vorbeigehen konnten.

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    Getestet, Getrunken

    Fruchtalarm aus der Flasche: von Biococktails, Cidre und Ayurveda-Drinks

    Als das Jahr noch sonnig und warm war (lang, lang ist’s her …), erreichte uns eine Kiste voller fruchtiger Erfrischung von Voelkel. Deren 7-Zwerge-Kindersaft hatten wir schon einmal in einer Brandnooz Box gefunden und für lecker befunden. Diesmal gab es aber die Erwachsenenversion mit Biococktails, Cidre und Ayurveda-Drinks.

    Voelkel_Säfte_Cidre_Ayurveda_Cocktail-1

    Bevor wir euch von unseren Eindrücken berichten, vielleicht noch ein paar Worte zu Voelkel. Die Produkte des Familienbetriebs findet man zur Hauptsache in den Regalen von Bioläden und Reformhäusern, womit auch schon geklärt wäre, was für Obst und Gemüse in den Flaschen landet: alles in Bio-Qualität und aus nachhaltigem Anbau (z.B. traditionellen Streuobstwiesen). Wie so oft bei Bio-Firmen wird auch hier streng nach Demeter-Kriterien gearbeitet. Das darf man gerne etwas kritisch sehen, ändert aber natürlich nichts an der Qualität der Produkte. Daneben steht Voelkel nach eigenen Aussagen auch für soziale Aspekte ein und engagiert sich in verschiedenen humanitären und ökologischen Projekten. Also nicht nur bio, sondern auch fair. Soweit so gut also, aber das alles hilft natürlich nichts, wenn der Geschmack nicht stimmt. Deswegen haben wir uns durch die bunte und vielfältige Saftwelt der Firma geschlürft und sie einem kritischen Geschmackstest unterworfen. Read more

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    Gegessen, Gekauft, Getestet, Getrunken

    Brandnooz Box September 2013

    Im Moment scheint es, als würde Brandnooz bzgl. der Zusammenstellung der Boxen noch einmal die Kurve kriegen. Die letzten Boxen haben uns wirklich gut gefallen, die Auswahl der Produkte wurde deutlich interessanter und abwechslungsreicher, und auch die September-Box kann dieses Niveau halten, auch wenn sie diesen Monat ganz schön süß daherkommt.

    Brandnooz Box September 2013-1

    Und das war drin:

    Ragusa “Jubilé” (UVP 2,29€ / Launchtermin 2011): Wieder mal ein älteres Produkt, das es in die Box geschafft hat. Doch bewusst wahrgenommen hatten wir die Schweizer Zartbitterschokolade mit Pralinéfüllung bislang nicht. Ein großer Fehler! Denn die Schokolade ist cremig, samtig, nussig und so unglaublich lecker. Wir sind begeistert!

    Eat Natural mit Cranberries, Macadamianüssen und Zartbitterschokolade (UVP 0,99€ / Launchtermin 2010): Und noch ein Produkt, das schon seit mehreren Jahren auf dem Markt ist. Grmpf! Bereits mit der Juni-Box hatten wir die Möglichkeit, eine andere Eat-Natural-Sorte zu probieren und waren von ihr nur bedingt begeistert. Der zweite Riegel hat nicht so einen ollen Geschmack wie sein Vorgänger, schmeckt nussig-fruchtig, aber so richtig toll ist auch dieser leider nicht.

    Mentos 45 Minuten (UVP 1,79€ / Launchtermin Juli):  “Das erste Kaugummi, das 45 Minuten seinen Frischeeffekt behält. Keines hält länger!” – Oha, das ist mal ne Ansage! Und das gerade von Mentos, deren Kaugummis im Geschmackstest sonst keine zwei Minuten durchhalten. Als Kaugummijunkie bin ich die Erste, die motzt, wenn ein Kaugummi nach 10 Minuten schon keinen Geschmack mehr hat. Daher setze ich meistens auf Airwaves, alle anderen konnten mich bisher nicht überzeugen. Dementsprechend gespannt war ich auf die neuen Mentos. Und siehe da, der Kaugummi behält seinen Geschmack und seine Frische tatsächlich überraschend lange. Geschmacklich bleibe ich aber trotzdem bei Airwaves.

    Lotus “Karamellgebäck Creme” (UVP 2,99€ / Launchtermin März): Oh, wie lustig – diese Creme hatten wir letzte Woche in einem Wiener Feinkostladen in der Hand, weil sie so interessant klang. Das Wiedersehen in der Box löste daher große Freude bei uns aus. Und sie schmeckt tatsächlich nach den kleinen Karamellkeksen, die man zum Kaffee dazubekommt. Lecker und bestimmt auch zum Backen oder für Pfannkuchen gut geeignet.

    McVitie’s “Digestive Original” (UVP 1,49€ / Launchtermin Juli): Englische, sehr bröselige Weizenkekse mit einer leicht salzigen Note. Gar nicht so schlecht.

    Afri Cola (UVP 1,29): Hier ist Brandnooz eine kleine Verwechslung unterlaufen. Statt der neuen Afri “sugarfree” ist die normale Cola in der Box gelandet. Da wir die Afri Cola mögen, kein Problem. Die zuckerfreie Variante wird mit der nächsten Box nachgeliefert. Na denn.

    Bitburger “0,0% Apfel alkoholfrei” (UVP 0,79€ / Launchtermin Februar): Das alkoholfreie Bier mit leichtem Apfelgeschmack kommt leider etwas wässrig daher. Sonst geschmacklich ok, aber auch nicht allzu aufregend.

    Biotta “Bio Energy” (UVP 2,70€ / Launchtermin September): Ein koffeeinhaltiges Getränk aus Säften, Guarana und Matetee verspricht einen Energieschub auf ganz natürliche Art. Der blieb bei mir jedoch aus. Der Drink schmeckt nach Traubensaft mit einer leicht herben Teenote. Hm, für den stolzen Preis von 2,70€ muss ich das nicht noch mal haben.

    Eine ganz gute Mischung diesen Monat, oder was sagt ihr? Was würdet ihr davon gerne mal probieren?

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