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Gereist

    Gegessen, Gereist, Prag, Tschechien

    Prag vegetarisch: Clear Head

    Wenn ich an tschechische Küche denke, kommen mir zuerst Knödel, Palatschinken, Bier und vor allem viel, viel Fleisch in den Sinn. Gut, dass es in Prag einige wackere Inseln der vegetarischen Küche gibt, die den extremst fleischlastigen Speisekarten der Touristenlokale etwas entgegenzusetzen haben. Auf meiner Konferenz in der tschechischen Hauptstadt wurde ich zwar fast rund um die Uhr verpflegt, für meinen einzigen freien Abend suchte ich mir jedoch ein kleines Restaurant aus, über das ich vorher nur Gutes gelesen hatte. Das Clear Head oder Lehká Hlava, wie es auf Tschechisch heißt, bietet seit 2005 vegetarische und vegane Küche, die im Vergleich mit deutschen Preisen auch noch unschlagbar billig ist.

    Prag vegetarisches Restaurant Clear HeadImpressionen aus dem Inneren. Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    Liebesgrüße aus Mexiko: Milagros

    Mexikanisch essen in München MilagrosMargarita und Abendsonne. Kann es noch besser werden?

    Mexikanisches Essen abseits von fettiger Tex-Mex-Bierseligkeit scheint ja das nächste große Ding in München zu werden. Neben dem Condesa, das wir im April besucht haben, gibt es schon seit Längerem am Hauptbahnhof einen kleinen Straßenimbiss und am Goetheplatz mit dem Pure Burrito ein weiteres Lokal, das sich “authentischer” mexikanischer Straßenküche verschrieben hat. Das vierte Restaurant im Bunde befindet sich in der Frauenstraße, am Rande des Viktualienmarkts und hat mit Straßenküche oder Fast Food nur wenig zu tun. Zwar schwärmt man in der Speisekarte bei der Beschreibung der Tacos, Enchiladas oder Tortillas von Straßenständen in Mexiko, aber im Milagros liegt das Level eindeutig höher. Hier wird echte mexikanische Küche auf hohem Niveau geboten, mit einem leichten Dreh in Richtung Maya/Yucatan-Gerichten. Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, München

    Wir machen Cupcakes … revisited

    Von den himmlischen Kreationen von Wir machen Cupcakes habe ich hier ja schon vor einiger Zeit berichtet. Letztes Wochenende war es mal wieder Zeit für einen Abstecher in die Utzschneiderstraße. Nach unserer letzten, zugegebenermaßen sehr umfangreichen, Testserie, waren wir uns einig, dass die Cupcakes mit hellem Teig uns eindeutig besser schmecken, als die dunklen. Um auch neue Sorten zu erschmecken, entschieden wir uns diesmal für einen Blueberry- und einen Passionfruit-Cupcake, jeweils mit hellem Teig.

    Blueberry-Cupcake von Wir machen Cupcakes MünchenBlueberry- und Passionfruit-Cupcakes Read more

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Miami, USA

    Florida Teil 2: Miami kulinarisch – Food Tour durch South Beach

    Was schenkt man einem Foodblogger, in dessen Küche kein Platz für weitere Geräte, Messer, Pfannen und Töpfe zu finden ist und dessen Kochbuchregal auch schon kurz vorm Zusammenbruch steht (ca. 100 Stück nach gestriger Zählung)? Natürlich etwas Essbares und in diesem Fall hat Frau Wu einen besonderen Fund gemacht: eine Food Tour durch South Beach, Miami. Drei Stunden zu Fuß die Stadt erkunden und dabei immer mal anhalten, um die verbrannten Kalorien mit Südfloridas Leckereien wieder reinzuholen – das hörte sich für mich nach der perfekten Stadtführung an.

    Ausgangspunkt war ein Café in der Lincoln Road, der Fußgängerzone von South Beach. Dort trafen wir auf Kelly, Gründerin von Miami Food Tours und unsere Expertin für die kulinarischen Geheimnisse der Stadt. Kelly ist eigentlich Architektin, wie sie uns erzählte, hatte aber irgendwann genug von ihrem Bürojob und beschloss, ihre zwei Vorlieben – Architektur und gutes Essen – mit der Möglichkeit zu verbinden, an der frischen Luft zu arbeiten. Diese Kombination hat die Führung dann auch zu weit mehr als nur einem Fressmarathon gemacht, denn Kelly ist ein wandelndes Lexikon zur architektonischen Geschichte von South Beach und konnte uns in den drei Stunden einen tiefen Einblick in die Art Déco-Landschaft Miamis vermitteln.

    Food Tour Miami South Beach Café at Books and Books Dips Hummus BagelDreierlei Dip: Fisch mit Koriander, Black-Bean-Hummus und Mais-Avocado-Salsa Read more

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    Gegessen, Gereist, Miami, Orlando, USA

    Florida Teil 1: Im Land der unbegrenzten Burgermöglichkeiten

    Zwei Wochen Urlaub in Florida sind vorbei und trotz des zwischenzeitlichen Tropensturms “Debby” (aka “Debby-the-bitch”) hatten wir viel Spaß. Dank Debby und ihren ständigen Regengüssen mussten wir (leider) oft vom Strand in die nahe gelegenen Shoppingoutlets, Supermärkte und Restaurants flüchten und haben dementsprechend viele Food-Fotos und -Eindrücke mitgebracht. Nachdem ich ein wenig Ordnung in die 1600 Bilder gebracht habe, kommt hier nun der erste Bericht über das Land der unbegrenzten Burgermöglichkeiten. Jede noch so kleine Klitsche, die was auf sich hält, hat diesen amerikanischsten aller Träume im Angebot. Ich musste mich dementsprechend ziemlich zurückhalten und der Versuchung widerstehen, jeden Tag einen anderen Hamburger zu probieren. Zum Schluss sind aber doch einige Burger zusammengekommen, und die will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

    Burger bestellen bei Shake Shack USAShake it, baby!
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    Deutschland, Gekauft, Gekocht, Gereist, Getestet, Getrunken, München

    Selbst gemachtes Sushi und asiatische Süßigkeiten

    Viel zu lange ist es her, das letzte selbst gerollte Sushi. Deshalb war ein Besuch im riesigen Orient Shop am Rosenheimer Platz mehr als überfällig. Neben den üblichen Sushi-Zutaten (oder dem, was wir eben so in die Seetangrollen stopfen) landeten diesmal auch aufregend unbekannte Asiaspezialitäten im Einkaufskörbchen.

    Gefüllt wurden unsere Makis zum einen vegetarisch mit Avocado, Rucola und Bärlauch auf einer Frischkäse-Wasabi-Creme sowie mit Paprika, Möhren und Schnittlauch, zum anderen fischig mit einem Lachs-Avocado-Schnittlauch-Mix. Dazu gab es eine zweifarbige Ingwerkomposition. Der Rosafarbene war auch eine Neuentdeckung im Asiamarkt, mit Radieschen gefärbt und etwas milder im Geschmack kommt er natürlich auch optisch etwas schöner daher als sein naturblasser Freund. Mit Wasabi haben wir uns nach unserer letzten Begegnung mit einer Paste straight out of hell, deren Schärfe uns beinahe die Speiseröhre weggeätzt hätte, ziemlich zurückgehalten. Dumm nur, dass wir nicht mehr wussten, welche Höllenpaste wir damals gekauft hatten! So glich die Auswahl der neuen Paste eher einer Runde russischem Roulette und die Portionierung des Wasabis beim Röllchen belegen verlief sehr zaghaft. Naja, zumindest haben wir es so überlebt.

    Vegetarisches Sushi selbst gemacht Read more

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    Berlin, Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken

    Burger essen in Berlin: das Burgeramt

    Burgermeister, Burgeramt, Marienburger, Kreuzburger, Burgerium … liebe Berliner JungunternehmerInnen, ein bisschen mehr Einfallsreichtum wäre schön! Das hier erinnert an die schreckliche Unsitte seinem Lokal einen lustigen Namen zu geben, der mit dem Wort “Bar” spielt … Kostbar, Wunderbar, Unsichtbar – das ist in erster Linie furchtBAR und nein, nicht im Geringsten kreativ.

    Warum ich mich über so etwas echauffiere? Ich war während meines Berlinaufenthalts vor zwei Wochen zu Besuch bei Freunden, die zu meiner großen Freude vorschlugen, Hamburger essen zu gehen. Glücklicherweise schaltet mein Körper bei der Erwähnung des Wortes Hamburger auf Autopilot, da kann mich dann auch kein noch so dämlicher Name aufhalten; ich wurde wie magisch hin zum Boxhagener Platz gezogen. Gut, dass ich nachmittags den Kuchen ausgelassen hatte und somit trotz des reichlichen Mittagessens (Spargel, Kartoffeln, Putenschnitzel und Sauce Hollandaise) wieder Platz für ein ganzes Menü war. Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    Asiatisch auf die Schnelle: Kaimug

    Völlig genervt und gelangweilt vom üblichen Mittagsangebot der in der unmittelbaren Umgebung meines Arbeitsplatzes liegenden Imbisse, Restaurants und Bäckereien, bin ich in meiner Mittagspause immer auf der Suche nach etwas Neuem und Abwechslungsreichem. Wenn ich – wie leider viel zu selten – mal die Muße habe, 5 Schritte weiter als sonst zu gehen, um mein Mittagessen einzufangen, entdecke ich hin und wieder kleine Highlights.

    Ähnlich ging es mir mit der Kaimug-Filiale in den Münchner Fünf Höfen. Die Restaurantkette, von der es in München mittlerweile 7 Filialen gibt, bietet “thailändische Garküche” mit frischen Zutaten und behauptet, “unverfälschte und echte thailändische” Speisen zu servieren. Neben einer festen Auswahl an verschiedenen Thai-Gerichten (auch einigen vegetarischen) gibt es zusätzlich wechselnde Tagesspecials. Manche Gerichte sind als kleine oder große Portion erhältlich und alle lassen sich optional als Menu wählen, bei dem man für einen Aufpreis von 70 Cent bzw. 1 € 2 oder 4 Mini-Frühlingsröllchen als Vorspeise dazu bekommt. Read more

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