Es ist halb acht morgens, die Stadt liegt noch im Winterschlaf, als wir am zweiten Tag unseres Adventswochenendes im Salzburger Land nach einem kulinarischen Streifzug durch Salzburg zusammen mit anderen Blogger_innen aufbrechen und uns in Richtung Berge aufmachen. Schläfrig und mit kleinen Augen geht es durch nebelige Felder, mit einem Höllentempo schraubt sich unser Großraumtaxi die Straßen hinauf. Nach etwa einer Stunde Fahrt bricht die Nebeldecke auf, felsige Wände werden erkennbar und in der Ferne glitzert der Schnee von den Gipfeln. Sogar ein bisschen Blau zeigt sich am Himmel und wir freuen uns, heute noch mit einer Gondel nach ganz oben fahren zu können und damit den ganzen Dunst hinter uns zu lassen. Weiterlesen: Bergadvent im Salzburger Land: ein Winterwochenende im Großarltal
Happy Birthday tooo … us! Sechs Jahre hat unser kleiner Foodblog nun schon auf dem Buckel. Seit sechs Jahren veröffentlichen wir hier größtenteils vegetarische Rezepte(den ein oder anderen fleischigen Burger konnte der Mann mir unterjubeln), Drinks, kulinarische Reiseberichte, Kochbuchrezensionenund Restauranttipps für München. Höchste Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen, deshalb haben wir für euch ein kleines Best-of mit unseren zehn liebsten Rezepten zusammengestellt. Doch auch andere Blogger_innen blicken heute zurück und stellen ihre zehn Lieblingsrezepte vor – eine Übersicht der teilnehmenden Blogs findet ihr weiter unten.
Nach sechs Jahren und rund 250 Rezepten fällt uns die Auswahl richtig schwer. Die Entscheidung für oder gegen ein lieb gewonnenes Rezept fühlt sich fast so an, als würde man dazu gezwungen werden, Katzenbabys zu ertränken. In unserer Top 10 sind nun vor allem die Rezepte gelandet, die uns schon lange begleiten, die schon zig Male auf unseren Tellern landeten und auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen. Wir starten mit Frühstück und enden mit hochprozentigen Drinks. Vielleicht ist ja auch für euch das ein oder andere Fundstück dabei, alte Bekannte oder ein Rezept, das ihr selbst sogar schon einmal ausprobiert habt. Wir freuen uns jedes Mal wie Bolle, wenn ihr uns mitteilt, dass ihr ein Rezept oder Reisetipp von uns ausprobiert habt. Euch gebührt ein ganz dickes DANKESCHÖN, dass ihr hier immer wieder reinlest, kommentiert und uns begleitet! Ohne den Austausch mit euch wäre das Bloggen doch arg öde! Weiterlesen: 6 Jahre Feed me up before you go-go: Unsere 10 liebsten Rezepte
Ich mag es, saisonal zu essen. Am Ende des Winters kann ich kaum den Frühling abwarten, der Spargel, Bärlauch und allerlei Grünes mit sich bringt. Genauso lechze ich im September der bevorstehenden Kürbissaisonentgegen, freue mich auf Suppen mit Pastinakenund Maronen. Dass wir derzeit ganz und gar im Herbst aufgehen, bezeugt die kleine Kürbisschwemme der letzten Wochen (es soll ja Menschen geben, die mit Kürbis so gar nichts anfangen können – falls sie hier mitlesen: entschuldigt und kommt einfach ab Dezember wieder, da wird es garantiert unkürbisiger).
Noch mag ich nicht ans Ende der Kürbiszeit denken, doch wenn sie kommt, sind wir bestens vorbereitet. Schon im letzten Jahr haben wir Gefallen daran gefunden, den Geschmack der kalten Monate in Form von winterlich eingelegtem Kürbis zu konservieren. Dieses Jahr müssen wir dann nur noch daran arbeiten, den eingelegten Kürbis nicht schon vor dem Ende des Winters oder gar des Herbsts aufzuessen. Leicht wird das nicht, denn die Kürbis-Pickles schwanken so schön zwischen süß und sauer, schmecken durch Zimt, Nelken, Piment und Sternanis wie ein wohliger Winterurlaub und machen sich außerdem einfach zu gut als Beilage zum Raclette, das es bei uns nun mal ausschließlich im Dezember auf den Tisch schafft. Aber wenn wir in diesem Winter die doppelte Portion Kürbis einlegen, bleibt vielleicht noch ein kleiner Rest für das neue Jahr übrig. Weiterlesen: Saisonales im Glas: Winterlich eingelegter Kürbis
Ab Oktober verschwindet für gewöhnlich meine Lust auf Salat. Wenn die Fingerspitzen beim Tippen auf der Tastatur schon zu kleinen Eisstäbchen erstarren, ist ein frischer Rohkostsalat nicht gerade das erste, nach dem es mich nach einem langen Arbeitstag gelüstet. Herbstlich möchte ich mein Essen, und wenn möglich auch bitte warm! Doch nachdem unser Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing lange Zeit zu meinen liebsten Herbstgerichten zählte, suche ich erneut nach einem Kompromiss, der mir knackigen Salat und warme, herbstliche Zutaten auf den Teller bringt. Entstanden ist dabei ein veganer Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel und Pekannüssen, dazu ein Dressing mit Zitrone und Ingwer, die gleich noch dafür sorgen sollen, dass Erkältungsviren einen großen Bogen um mich und meinen Herbstsalat machen. Weiterlesen: Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing
„Wir müssen noch mal nach New Orleans!“ Zu diesem Fazit komme ich, als ich nach unserem dreiwöchigen Roadtrip durch die Südstaaten im Flieger nach Hause sitze und auf dem Kameradisplay die Fotos der letzten Tage anschaue. Das hat zwei Gründe. Zum einen hat mich New Orleans, die Stadt in Louisiana, die man vor allem mit Jazz, Mardi Gras und Hurricane Katrina in Verbindung bringt, höchst positiv überrascht. Im Vorfeld unserer Reise hatte ich so viel Negatives über die Stadt gelesen, dass ich meine Erwartungen weit runtergeschraubt hatte – düster, dreckig, unsicher und gefährlich sei es dort, das Stadtbild heruntergekommen, die Zahl der Obdachlosen und Kriminellen hoch, nur noch saufwütige Student_innen auf Spring Break in der Bourbon Street. Ich war auf alles gefasst. Vielleicht hatten wir besonderes Glück, waren zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten, aber New Orleans präsentierte sich uns als äußerst offene, bunte, fröhliche und vor allem kulinarisch überaus reizvolle Stadt. Es stimmt, NOLA ist rau, hat Ecken und Kanten, aber vielleicht ist es auch gerade dieser Kontrast, der die Stadt so spannend macht. Es erfordert sicherlich etwas Neugier und Mut, New Orleans auch abseits der touristischen Pfade zu erkunden, aber dafür wird man mit tollen Begegnungen und wunderschönen Ecken belohnt, von denen wir gerne noch viel mehr gesehen hätten. Wir ärgern uns ein bisschen, dass wir nicht die Zeit hatten, spontan ein, zwei Nächte länger in der Stadt zu bleiben, durch die man sich so gut wie in kaum einer anderen treiben lassen kann. Weiterlesen: 3 Tage in New Orleans: zwischen French Quarter, Garden District und Südstaatenplantagen
Wir lieben Frühstück! French Toast, Porridge, Huevos Rancheros – immer her damit! Wer unsere kulinarischen Reiseberichte liest, weiß, dass wir im Urlaub viel Zeit damit verbringen, den perfekten Ort für den Start in den Tag zu finden. Dafür fahren wir auch gerne mal quer durch die Stadt, weil die Waffeln in diesem einen Café besonders fluffig sein sollen. Zu Hause beschränkt sich der Luxus eines aufwendigen Frühstücks auf das Wochenende, unter der Woche bleibt es meist bei einer schnellen Scheibe Brot, einem Joghurt oder einer Schüssel Granola. Wenn dann aber Zeit ist, wird oft richtig aufgefahren. Frühstücksburritos, Pancakes, Shakshuka, Brioche – you name it. In Zukunft wollen wir unsere Frühstücksliebe auch auf dem Blog stärker in den Vordergrund rücken und hier etwas öfter als bisher unsere liebsten Rezepte für einen ausgedehnten Start ins Wochenende teilen. Weiterlesen: Frühstücksliebe: Pumpkin Spice French Toast mit Ahorn-Bourbon-Sirup
Sauerteigbrot und ich. Unsere Beziehung: kompliziert. Eine Scheibe frisches Sauerteigbrot mit Butter und etwas Salz esse ich für mein Leben gern. Doch in der Küche harmonieren wir nicht gut miteinander. Ich habe des Öfteren Sauerteige angesetzt. Mal ist er gleich in die Hose gegangen, mal – okay, nur einmal – ist ein unansehnliches, aber geschmacklich gar nicht mal so übles Brot daraus entstanden. Doch es war eine schwere Geburt, die uns beide traumatisiert zurückließ. Offenbar bin ich nicht gut darin, etwas am Leben zu erhalten, das nicht auf sich aufmerksam machen kann. Katzen – kein Problem! Penetrantes Geschrei plus Verfolgung durch die ganze Wohnung = Fütterungszeit. Bei Pflanzen sieht es da schon anders aus, weshalb wir unsere Wohnung nur noch mit Orchideen teilen, die es einem locker verzeihen, wenn man ihnen mal vier Wochen keine Beachtung schenkt. Sauerteig verlangt da doch etwas mehr Aufmerksamkeit und fordert sie leider nicht lautstark ein. Kurzum: Ich vergesse ihn, er ist beleidigt, ich bin nachtragend. Weiterlesen: Herbstgebäck: Schnelles Kürbisbrot
Teilen:
Cookie-Einwilligung
Wir möchten sehen, welche Rezepte und Reiseberichte ihr lest, und an einigen Stellen Karten, Musik oder eine Druckansicht anderer Anbieter einbinden. Das passiert nur mit eurer Zustimmung. Ändern könnt ihr sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Menü. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Cookie-Einstellungen
Hier legt ihr fest, welche Dienste wir laden dürfen. Notwendige Cookies sind immer aktiv.
Diese Cookies braucht die Website, damit sie funktioniert, zum Beispiel um eure Cookie-Auswahl zu speichern. Sie lassen sich nicht abschalten.
Name
Zweck
Speicherdauer
Cookie-Einstellungen
Speichert, welchen Kategorien ihr zugestimmt habt, damit der Banner nicht bei jedem Seitenaufruf erscheint.
180 days
Mit Google Analytics und der Jetpack-Statistik sehen wir, welche Rezepte und Reiseberichte gelesen werden. Dabei werden Daten an Google bzw. Automattic übertragen, auch in die USA.
Webanalyse von Google (Google Ireland Ltd.). Damit sehen wir, welche Beiträge gelesen werden und wie Besucherinnen und Besucher auf den Blog kommen.
Inhalte anderer Anbieter wie Karten (Google Maps), Musik (Spotify) oder die Druckansicht von PrintFriendly. Beim Laden werden Daten an diese Anbieter übertragen, auch in die USA.
Kartendienst von Google. Eingebettete Karten werden erst geladen, wenn ihr zustimmt.