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Frühstücken auf Israelisch: Shakshuka

Shakshuka mit Feta und Koriander israelisches Frühstück Rezept Feed me up before you go-go-1

Wer uns hier (und vor allem auf Instagram) schon länger folgt, weiß, dass das Frühstück für uns die vielleicht wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Hm, okay, eigentlich finden wir alle Mahlzeiten wichtig, aber wir haben in der Tat eine Schwäche für ausgefallene Frühstücksideen. Zumindest dann, wenn wir genügend Zeit haben – also vor allem im Urlaub und am Wochenende. Und während ich in der Früh meine schnelle Scheibe Brot auf dem Weg zur S-Bahn ausschließlich süß mag, darf es später am Vormittag auch ruhig etwas deftiger werden. Hauptsache nicht langweilig. Dementsprechend begeistert bin ich davon, dass in Israel die von uns sehr geliebte Shakshuka bereits am Morgen serviert wird. Die auch in Nordafrika ziemlich verbreitete Mischung aus Tomaten, Paprika, Chili, Zwiebeln und Eiern ist dort sogar zu einer Art Nationalgericht avanciert. Überall zwischen den Golanhöhen und der Wüste Negev, von Jerusalem bis zum Toten Meer wird das Pfannengericht serviert. Da sowohl Zutaten als auch Zubereitung ziemlich simpel sind, findet man die würzig-scharfe Mischung nun auch zwischen Isar und Westpark, und in unserem Ofen. Die Shakshuka-Variante mit Feta und Koriander schmeckt uns besonders gut und lässt uns satt und glücklich in den Tag starten.

Für mich ist der Genuss von Shakshuka gleichzeitig eine gute Einstimmung auf meine nächste Reise, denn im Juni darf ich nach Israel reisen, ins Land, in dem Hummus und Mezze fließen. Die Reise hat zwar einen beruflichen Hintergrund, doch ich kann den Aufenthalt zum Glück um vier Tage verlängern. Diese Zeit werde ich in Israels Hotspot Nr. 1 – Tel Aviv – verbringen und mich zwischen Rothschild Boulevard, Strand und Weißer Stadt tief in die israelische Küche einarbeiten. Ein hochgelobtes Restaurant namens Dr. Shakshuka habe in der Altstadt von Jaffa schon entdeckt – ich bin gespannt, welche Varianten ich dort noch kennenlernen werde. Aber vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Tipps für Tel Aviv (oder für Haifa und Akko) und die nähere Umgebung? Wo gibt es den besten Hummus? Welches israelische Craft Beer muss ich unbedingt probieren? Wo liegt der schönste Strand? Immer her mit euren Empfehlungen!

Shakshuka mit Feta und Koriander israelisches Frühstück Rezept Feed me up before you go-go-2

Shakshuka (für 2 Personen):

(angelehnt an ein Rezept aus der New York Times)

3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1/4 rote Chilischote (je nach gewünschtem Schärfegrad)
2 Knoblauchzehen
1 TL Kumin
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 Dose stückige Tomaten
100 g Feta
2-3 Eier
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Korianderblätter

1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Chili von den Kernen befreien und so fein wie möglich scheiden. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen, Zwiebel und Paprika darin weich braten. Chili und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Kumin und Paprikapulver hinzufügen und gut verrühren. Die Tomaten samt Soße dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.

2. Den Feta zerbröseln, die Hälfte auf der warmen Tomatensoße verteilen und etwas unterheben. Jetzt die Eier wie Spiegeleier auf die Tomatensoße schlagen und die Pfanne für etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Das Eigelb sollte noch etwas weich sein. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen, den restlichen Feta über der Tomatensoße verteilen, ggf. noch etwas würzen. Korianderblätter zerzupfen und über der Shakshuka verteilen. Beteavon!

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17 Kommentare

  • Reply Carla

    Wie gut, dass das Wochenende vor der Tür steht – Shakshuka gab es viel zu lang nicht mehr bei mir 🙂 Mit Feta habe ich es noch nie versucht, kann ich mir aber sehr gut vorstellen.
    Ich wünsche schon mal viel Spaß in Tel Aviv! Auch wenn es noch ein wenig hin ist, wird sicher toll.
    Liebe Grüße
    Carla

    13. Mai 2016 at 14:04
    • Reply Steffen

      Mir kommt es ja gerade eher vor, als ob ich morgen schon fliege. Die Zeit rast gerade einfach nur so vorbei 🙂

      16. Mai 2016 at 19:10
  • Reply Daniela

    Das klingt perfekt für dieses WE – alle Zutaten sind daheim.
    Danke für den Beitrag!

    13. Mai 2016 at 16:24
    • Reply Sabrina

      Ach super, hat es geklappt?

      16. Mai 2016 at 20:00
  • Reply Ela

    Oh, ich war im März in Israel und habe mein erstes Shakshuka bei Dr.Shakshuka in Tel Aviv gegessen – da hast du dich bestens informiert, es war super! Deine Version sieht aber auch köstlich aus 🙂 Der Hafen in Old Jaffa ist ebenfalls sehr schön und dort gleich um die Ecke.
    Der schönste Strand war definitiv am toten Meer! Falls du auch nach Jerusalem kommst kann ich das vegetarische Restaurant „Tmol Shilshom“ empfehlen 😉
    Ich wünsche dir eine tolle Reise, das Land ist echt vielfältig!
    Liebe Grüße, Ela

    15. Mai 2016 at 20:33
    • Reply Steffen

      Haha, super, dann muss ich da wohl auf jeden Fall vorbei und auf den Hafen in Jaffa freue ich mich auch schon. Jerusalem und Totes Meer wird diesmal wahrscheinlich nichts werden, aber ich habe Tmol Shilshom zur Sicherheit trotzdem mal auf meiner Karte markiert. Sieht wirklich sehr gut aus und hoffentlich war das nicht der letzte Besuch in Israel.

      16. Mai 2016 at 19:08
  • Reply cookingdaddy

    Das sieht ja wirklich köstlich aus. Ich sollte wirklich öfters über den Tellerrand schauen. Das werde ich nächstes Wochenende doch direkt einmal zum frühstück servieren. Mal schauen was die bessere Hälfte dazu sagt 🙂
    Viel Spaß in Israel.

    16. Mai 2016 at 12:17
    • Reply Steffen

      Guten Appetit schon mal – auch an die bessere Hälfte. 🙂

      16. Mai 2016 at 19:06
  • Reply Karin

    Schade, dass Herr Wallygusto keine Eier mag. Da werde ich zum Nachkochen wohl die nächste Dienstreise abwarten müssen! 🙂 LG, Karin

    16. Mai 2016 at 14:21
    • Reply Steffen

      Waaaas? Keine Eier? Wie geht das denn? Das ist ja furchtbar traurig! Hat er ein Kindheitstrauma?

      16. Mai 2016 at 19:05
  • Reply Dani

    Hach, Shakshuka war bei uns im April auf Dauerrepeat, so ein schönes, einfaches und wandlungsfähiges Gericht! Noch dazu so hübsch in Szene gesetzt.
    Liebe Grüße!
    Dani

    20. Mai 2016 at 12:29
    • Reply Sabrina

      Total! Superschnell gemacht und immer wieder lecker. Wir bekommen davon gerade auch nicht genug, liebe Dani. 🙂

      22. Mai 2016 at 12:49
  • Reply Tim

    Halli Hallöle Steffen,
    Israel hört sich spannend an – wäre aber glaube ich nichts für mich.. Mir alte Steine anschauen muss ich nicht haben und zum am Strand liegen ist das wohl auch nicht die richtige Destination *hehe* 🙂

    Hab da noch mal ne Frage zu den Tomaten. Wenn ich koche, dann versuche ich hochwertige Lebensmittel zu nehmen. Du hast ja die FAZ verlinkt – was hälst du von den […]? Meinste die reißen da was? Sollen ja auch um einiges tomatiger schmecken… sonst hole ich mir am Wochenende irgendeine Tomatenpampe bei Kaufland 🙂

    lg
    Tim

    P.S.: Wann geht’s los?

    26. Juli 2016 at 8:41
    • Reply Steffen

      Hallo Tim, die Tomatensorte haben wir noch nicht probiert, aber die sehen sehr gut aus. Damit kann man bestimmt noch ein wenig an der Geschmacksschraube drehen. Israel war übrigens sehr schön und ich konnte in Tel Aviv sogar sehr gut am Strand liegen 😉 Viele Grüße, Steffen

      26. Juli 2016 at 21:11
      • Reply Tim

        Hallo Steffen,
        danke dir für die Antwort 🙂 Dann probiere ich die mal aus, die gibt’s auch nebenan im Spezialitätenhaus 🙂

        Super! Das freut mich.. mal sehen wohin es mich nächstes Jahr hinzieht 😉
        lg

        27. Juli 2016 at 6:51
  • Reply Kleinstadtei: Shakshuka | Chestnut & Sage

    […] wollt mehr Shakshuka? Schaut bei den Feedmeup’s, bei Ylva oder bei Molly vorbei! Habt ein schönes Wochenende! […]

    7. Oktober 2016 at 17:01
  • Reply Jasmin

    Shakshuka – es sieht einfach IMMER lecker aus. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir schon vorgenommen habe, dieses Gericht endlich mal nachzukochen. Und bisher hab ichs einfach nicht geschafft. Und jetzt habt ihr es mir wieder in Erinnerung gerufen. Direkt ausgedruckt 🙂

    Viele Grüße
    Jasmin

    21. November 2017 at 10:04
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