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    Winterinspiration: Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata & Pastinakenchips

    Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips Rezept Feed me up before you go-go

    Da ist es nun, das neue Jahr, und ist eigentlich schon voll im Gange. Doch entgegen der Annahme, dass sich so ein jungfräuliches Jahr wie ein leeres Blatt Papier blitzschnell mit frischen Ideen und kreativen Gedanken befüllen lässt, herrscht hier nur verschlafenes Gähnen im Kopf. Vielleicht ist es die dicke Schneedecke, die die guten Einfälle seit Wochen begräbt oder die ersten Präsymptome der Frühjahrsmüdigkeit – von Inspiration jedenfalls keine Spur. Das gilt auch und ganz besonders fürs Kochen, mit dem wir in den ersten Januarwochen sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen. Es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen, auf Gerichte, die hier im Haus ein Schattendasein fristen und eigentlich nur bei akutem Zeitmangel oder Inspirationsnotfällen in die Küche gelassen werden. Oder wir klammern uns pedantisch an Rezepte aus viel zu lange ungeblätterten Kochbüchern – doch simpel muss es sein, darf bloß nicht überfordern. Eine Suppe klingt machbar, mit Wintergemüse wie Pastinaken, etwas Kurkuma und darin schmelzendem Gruyère, so wie sie bei Nigel Slater zu finden ist. Und dann kommt sie, die Unfähigkeit, sich eins zu eins an Rezepte zu halten, denn ein kleines Topping könnte die Pastinakensuppe ja schon vertragen. Uns kommen vor Ewigkeiten gepostete Rezepte in den Sinn, wir klauen uns die Gremolata von damals und ergänzen sie um knusprige Pastinakenchips. Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt heraus aus dem Inspirationsloch, vielleicht taut eine wärmende Suppe auch endlich die Gedanken auf. Und falls die Ideen immer noch nicht sprudeln wollen, fragen wir Julia einfach mal, ob sie uns ihre Karten leiht.

    Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips Rezept Feed me up before you go-go

    Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips (für ca. 3 Personen):

    4 mittelgroße Pastinaken (ca. 540 g)
    2 Schalotten
    1 EL Olivenöl
    50 g Butter
    1 Knoblauchzehe
    2 TL Mehl
    1/4 TL getrocknete Chiliflocken
    1/2 TL Kurkuma
    1 l Gemüsebrühe
    120 ml Sahne
    2-3 TL Senf
    100 g Gruyère, gewürfelt
    Salz, Pfeffer

    Für die Gremolata

    15 g Haselnüsse
    1/2 Knoblauchzehe
    1 Handvoll Petersilie
    1 TL abgeriebene Zitronenschale
    Salz

    1. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Pastinaken schälen. Von zwei Pastinaken jeweils das hintere Viertel abschneiden und diese in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, Olivenöl darüberträufeln, etwas salzen und im Ofen etwa 10-15 Minuten kross backen (zwischendurch ruhig mal wenden), dann zur Seite stellen. In der Zwischenzeit die restlichen Pastinaken in grobe Stücke scheiden. Die Schalotten schälen und ebenfalls grob hacken.

    2. Die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen und die Schalotten darin 2 Minuten andünsten. Die Pastinakenstücke dazugeben. Den Knoblauch schälen, mit dem Messerrücken flach drücken, in den Topf geben und alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 6-8 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Mehl, Chiliflocken und Kurkuma in den Topf geben, unterrühren und kurz mitdünsten. Nun alles mit Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe etwa 20 Minuten leicht vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

    3. In der Zwischenzeit für die Gremolata die Nüsse mittelfein hacken. Den Knoblauch schälen und sehr klein würfeln. Die Petersilie abbrausen, abtropfen lassen und fein hacken. Alles mit der abgeriebenen Zitronenschale mischen und mit Salz würzen. Zur Seite stellen.

    4. Mit einem Pürierstab durch die fertig geköchelte Suppe gehen und bearbeiten, bis ein cremiges Püree entsteht. Die Sahne und den Senf dazugeben, gut unterrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls euch die Konsistenz zu dickflüssig ist, könnt ihr die Suppe mit etwas Gemüsebrühe oder Sahne verlängern. Die Gruyèrewürfel auf Suppenteller verteilen und darüber die warme Suppe gießen. Je eine Portion Gremolata auf die Suppe setzen und mit Pastinakenchips bestreuen.

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    Verzückung im Büro dank Jamie Oliver: Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce

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    Eine der Fragen, die man als Foodblogger_in häufiger zu hören bekommt, ist, ob man wirklich alles, was da auf dem Blog, Instagram, Twitter & Co. zu sehen ist, selbst essen würde. Gerne würde ich behaupten, dass nur ein Bruchteil davon in meinem Magen landet, aber derart ausgeprägt ist mein Hang zur Selbstoptimierung nun wirklich nicht. Aber wenn ich nicht gerne (und auch mal zu viel) essen würde, würde der Foodblog doch nur halb so viel Spaß machen. Nichtsdestotrotz kommt es natürlich immer wieder vor, dass man sich bei der Menge des Abendessens vertut. Dann freuen sich vor allem meine Kolleginnen, dass ich etwas zum Mittagessen beisteuern kann.

    Deutlich häufiger kommt es allerdings vor, dass ein selbst gebackener Kuchen seinen Weg in die Teeküche meines Büros findet. Entweder sind es die Reste vom Fotoshooting, ein Geburtstagskuchen oder ich habe einfach dem hartnäckigen Betteln nachgegeben, doch endlich mal wieder diesen einen tollen Cheesecake mitzubringen. Interessanterweise hinterlassen meine blogbedingten Kuchenlieferungen Spuren – die Kolleginnen fühlen sich aus irgendeinem Grund ordentlich unter Druck gesetzt. Das führt nun dazu, dass ein stetiger Strom aus Kuchen und Torten seinen Weg nach Dachau findet und alle, die längere Zeit nichts beigesteuert haben, sofort von schlechtem Gewissen geplagt werden. Sogar die FSJler_innen merken normalerweise nach einigen Wochen, wie man sich bei uns besonders beliebt macht und beteiligen sich fleißig an unserem internen Backwettbewerb.

    Den letzten Kuchen, der es 2016 ins Büro geschafft hat, hatte Sabrina im bereits vorgestellten Weihnachtskochbuch von Jamie Oliver entdeckt: Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce. Die Kombination aus Mandelcreme, Schokolade und säuerlich-süßen Früchten klang derart nach Winterkuchen, dass wir ihn unbedingt noch im Dezember probieren wollten. Das leicht angepasste Ergebnis erinnert ein wenig an eine italienische Nusseckenvariante und toppt geschmacklich so ziemlich alles, was man sich darunter vorstellen kann. Zugegeben, der Kuchen hat es in sich, doch nach der ersten Gabel verdrängt man die Buttermengen ganz schnell und möchte einfach nicht mehr aufhören zu essen. Mehr als die Hälfte des Kuchen schaffte es dennoch ins Büro und war dort schneller verschwunden, als ich mir ein zweites Stück nehmen konnte. Das bedeutet wohl, dass ich auch 2017 wieder ins Büro kommen darf. Danke, Jamie!

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    Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce (für eine 25 x 25 cm-Form):

    Für den Teig

    130 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
    220 g Mehl + etwas mehr zum Ausrollen
    80 g Zucker
    1 Ei (Größe M)
    25 g Kakaopulver
    1 Prise Salz
    getrocknete Erbsen, Linsen o.ä. zum Blindbacken

    Für die Soße

    200 g frische Cranberrys
    Saft von 2 Orangen

    Für die Mandelcreme

    80 g gemahlene Mandeln
    80 g gemahlene Haselnüsse
    220 g weiche Butter
    220 g Zucker
    3 Eier (Größe M)

    Für das Topping

    100 g Vollmilchschokolade
    40 g gehobelte Mandeln
    40 g gehobelte Haselnüsse

    1. Für den Teig die kalte Butter, Mehl, Zucker, Ei, Kakao und Salz mit der Küchenmaschine gründlich zu einem glatten Teig verrühren. Dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen. Währenddessen eine Tarteform mit etwas Butter einfetten. Anschließend den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Tarteform etwa 5 mm dünn ausrollen. Mit dem Nudelholz aufnehmen, vorsichtig über der Form abrollen und einpassen. Den Rand andrücken, überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und 15 Minuten ins Gefrierfach stellen, damit er gleich beim Backen die Form behält.

    2. Währenddessen den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die gekühlte Tarteform mit Backpapier auslegen, mit Hülsenfrüchten füllen und im Ofen 15 Minuten blindbacken. Anschließend Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen und nochmals 8 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

    3. Für die Cranberrysauce die Cranberrys zusammen mit dem Saft von zwei Orangen in einen kleinen Topf geben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Früchte geplatzt sind. Den Deckel abnehmen und alles etwa 15 Minuten dicklich einkochen lassen. Zum Schluss mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel durchgehen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer weniger Stücke mag, kann auch mit dem Stabmixer arbeiten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    4. Für die Mandelcreme die gemahlenen Nüsse zusammen mit Butter, Zucker und Eiern im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten.

    5. Den Ofen erneut auf 180 °C vorheizen. Die Schokolade in mittelkleine Stücke brechen oder hacken. Die Cranberrysauce auf dem Teigboden vertreichen und dann vorsichtig die Mandelcreme einfüllen und verstreichen. Die Schokoladenstücke gleichmäßig darauf verteilen und leicht in die Creme eindrücken. Die gehobelten Nüsse zum Schluss über die Tarte streuen und ebenfalls leicht andrücken. Die Tarte im Ofen 40-45 Minuten backen, bis die Nüsse goldbraun sind und die Mandelcreme gestockt ist. Dazu schmecken zum Beispiel frische Orangenscheiben.

    Tipp: Wer keine frischen Cranberrys findet, kann stattdessen auch getrocknete verwenden oder sie durch eine Konfitüre ersetzen.

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    Jahresendgelüste: Maronen-Weißwein-Suppe mit Balsamicozwiebeln

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    Das Jahresende und wir – irgendwie kriegen wir es nicht hin, dafür zu sorgen, dass diese Zeit unstressig verläuft. Im Dezember ballen sich berufliche und private Verpflichtungen, so vieles will noch schnell erledigt werden, bevor sich das Jahr endgültig verabschiedet und im neuen alles auf null gesetzt wird. Doch dann ist da noch diese merkwürdige Zeit zwischen den Jahren – ein Zeitloch, in dem plötzlich alles entschleunigt, in dem Punkte von der To-do-Liste abgehakt werden, die man schon wochen- oder monatelang vor sich herschiebt und man endlich die Muße findet, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen und auszuprobieren. Das gilt auch für Kulinarisches. Maronensuppe zum Beispiel – in den letzten Tagen stand sie gleich dreimal vor uns. Entweder haben wir einen neuen Trend verpasst oder Ende Dezember gelüstet es alle nach einem warmen Teller Suppe mit winterlicher Einlage.

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    Weihnachtliches Baklava mit gebrannten Mandeln & Zimt {Türchen #10 im kulinarischen Adventskalender}

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    kulinarischer-adventskalender-tuerchen-10Advent, Advent – Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Tja, die Realität sieht jedoch meist anders aus. Gerade der Dezember hat sich in den letzten Jahren zum stressigsten Monat überhaupt entwickelt und furchtbar besinnliche Menschen sind wir nun wirklich nicht. Zwar findet sich hier und da etwas minimalistische Weihnachtsdeko, aber einen Weihnachtsbaum hatten wir noch nie (okay, das mag vielleicht auch an der viel zu kleinen Wohnung liegen und dass wir die Weihnachtstage meist bei unserer Familie verbringen). Was allerdings IMMER dazugehört, ist ein Adventskalender. Ich garantiere, man kann auch mit Mitte 30 kindliche Begeisterung empfinden und sich noch genauso wie sein Grundschul-Ich auf ein Päckchen freuen. Dementsprechend begeistert sind wir auch, dass wir wie bereits im letzten Jahr ein Türchen von zorras kulinarischem Adventskalender befüllen dürfen. Seit dem 1. Dezember öffnet dort täglich eine/r unserer Foodbloggerkolleg_innen ein Türchen und wie in jedem Jahr beglückt uns zorra auch diesmal wieder mit drei tollen Verlosungen.

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    Guilty Pleasure Food: Kürbis-Pancakes mit Zimtbutter

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    Seit Wochen, ach was, Monaten spielen die Menschen in den sozialen Netzwerken verrückt. Sie drücken ihre Zugehörigkeit zu irgendwelchen Teams aus, teilen zum 72. Mal den gleichen Trailer und zählen aufgeregt die Tage bis zum 25. November. Es geht um die Gilmore Girls, natürlich, und die heiß ersehnte Fortsetzung auf Netflix (für alle, die noch nie von der Serie gehört haben, hier die Kurzfassung: Mutter-Tochter-Gespann, eine verschrobene Kleinstadt und jede Menge Kaffee). Ich bin zwar kein Die-hard-Fan (und von einigen Charakteren ziemlich genervt), doch irgendwie habe ich mich vom Fieber anstecken lassen und die letzten Monate damit verbracht, alle Folgen noch einmal anzuschauen. Vielleicht weil mich die Serie sieben Jahre jünger macht, denn ich verbinde sie ganz stark mit meinem letzten Jahr an der Uni. Sie hat mich durch die sechs Monate meiner Magisterarbeit begleitet, bot mir Erholung an, wenn ich sie brauchte (oder einfach keine Lust hatte), und belohnte mich am Abend, wenn ich genügend Text zu Papier gebracht hatte. Okay, eigentlich war die Serie für mich Prokrastination deluxe – ich entdeckte sie in einem schwachen Moment, zu dem ich eigentlich partout keine Zeit für sie hatte (und ja, die Magisterarbeit war erstaunlicherweise dennoch ganz passabel).

    Nun suchte ich mich also seit Wochen durch die alten Folgen und nehme Details wahr, für die ich in meiner Magisterphase wohl keinen Kopf hatte. Kürbis-Pfannkuchen zum Beispiel. Irgendwo in Staffel vier bekommt Lorelai von Diner-Besitzer Luke einen Stapel Pumpkin pancakes mit homemade cinnamon butter vorgesetzt. Das möchte ich auch und schlage sie dem Mann vor, der gleich Feuer und Flamme ist (von der Serie übrigens nicht – er zwingt mich, dies hier zu betonen). Und da die Pfannkuchen so gut und herbstlich schmecken, werden wir sie am Wochenende gleich noch einmal machen. Dabei schaue ich mir dann die neuen Gilmore-Girls-Folgen an und freue mich über mein kleines guilty pleasure auf dem Bildschirm und auf dem Teller.

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    Kürbis-Pancakes mit Zimtbutter (für 2-3 Personen):

    Für die Pancakes

    150 g Mehl
    1 1/2 TL Backpulver
    3 TL Zucker
    1/4 TL Salz
    1 1/2 TL Zimt
    1/2 TL Ingwer
    je eine ordentliche Prise Muskat, Nelken und Piment (alles gemahlen)
    1 großes Ei
    250 ml Buttermilch
    2 EL Butter, geschmolzen
    6 EL Kürbispüree
    etwas neutrales Pflanzenöl oder Butter zum Braten

    Für die Zimtbutter

    50 g Butter
    2 EL Ahornsirup
    1 1/2 TL Zimt

    Außerdem

    30 g Pecannüsse

    1. Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen. Ei, Buttermilch, geschmolzene Butter und Kürbispüree hinzufügen und alles verrühren – der Teig muss nicht ganz glatt sein, ein paar Klümpchen dürfen bei amerikanischen Pfannkuchen drinbleiben.

    2. Etwas Öl oder Butter in einer beschichtete Pfanne erhitzen und darin die Pancakes nacheinander in gewünschter Größe von beiden Seiten ausbacken. Auf einem Teller geben und zum Warmhalten abdecken, bis der gesamte Teig verbraucht ist.

    3. Für die Zimtbutter währenddessen die restliche Butter in einem kleinen Topf zum Schmelzen bringen. Ahornsirup und Zimt dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, sodass sich eine homogener Sirup bildet. Bis zum Essen warm halten und ggf. nochmals verrühren, damit sich alles wieder verbindet.

    4. Die Pecannüsse in einer Pfanne anrösten, dann grob hacken. Die Pancakes als Stapel servieren, mit so viel Zimtbutter wie man mag begießen und die Nüsse darüber verteilen.

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    Ein Scheibchen vom Herbst: Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo Manchmal bin ich ein Pinterest-Opfer und lasse mich zu sehr von Äußerlichkeiten einlullen. Von einer Peppermint White Chocolate Tart mit Hazelnut Crust und Candied Mint Leaves zum Beispiel. Sie wird gleich neben die violetten veganen, gedämpften Kartoffel-Chia-Buns und die puffige Weihnachts-Pavlova mit roten Beeren gepinnt, die ich niemals machen werde, weil mir allein schon vom Anschauen der filigranen Schönheiten schwindelig wird (und ich ahne, dass die Pavlova nur ein paar Sekunden fürs Foto hübsch aussehen und zwei Minuten später durchgesuppt sein wird). Doch hin und wieder lasse ich mich in die Irre führen und glaube für eine Millisekunde, dass ich auch so hübsches Essen hervorbringen könnte. Die Ernüchterung folgt meist in Form eines klassischen Pinterest-Fails.

    So auch beim Sweet Potato Roast, der auf meiner Pinnwand ganz wunderbar aussieht, in meiner Pfanne dann aber kläglich versagt – unterschiedlich große Kartoffelscheiben, ungleichmäßig geschnitten und vor allem: viel zu wenig! Mit Mühe und Tricksen kommt gerade einmal ein äußerer Ring mit Süßkartoffelscheiben zusammen. Schön geht anders, das Fotografieren wird verworfen, die Pfanne natürlich trotzdem in den Ofen geschoben. Ich halte mich weiterhin grob ans Rezept, variiere ein bisschen, gebe Kokosmilch, etwas Schärfe und frische Kräuter hinzu. Was mich kurz darauf auf dem Teller erwartet, schmeckt dermaßen gut, cremig-weich, leicht süßlich, scharf und nussig, dass ich beschließe, das nun öfter essen zu wollen. Zwei Tage später stehe ich also wieder vor der Pfanne, hoble Süßkartoffeln (diesmal habe ich genug gekauft) und sortiere die Scheiben fein säuberlich nach Größen. Klingt etwas nervig? Ist es! Aber Geschmack UND Optik entschädigen diesmal gleichermaßen.

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo

    Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne (als Beilage für 4 Personen):

    2 EL Butter
    2 EL Kokosöl
    1 kg Süßkartoffeln (möglichst gleich große Kartoffeln)
    125 ml Kokosmilch
    2-3 EL Schmand
    1 Handvoll Koriandergrün
    Piment d’Espelette, Salz, Pfeffer

    1. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Butter mit dem Kokosöl und etwas Salz in einem kleinen Topf erwärmen und zum Schmelzen bringen. Etwa ein Viertel des geschmolzenen Öls in eine kleine ofenfeste Pfanne oder eine runde Auflaufform (etwa 20 cm ∅) geben und sie damit einölen.

    2. Die Süßkartoffeln schälen und in dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Kartoffelscheiben einigermaßen nach Größen sortieren – aus den größeren Scheiben einen äußeren Ring in die Pfanne setzen, aus den kleineren Scheiben einen inneren Ring. Die Kartoffeln mit dem restlichen Öl übergießen, salzen und pfeffern. Die Pfanne auf die mittlere Schiene des Ofens stellen und alles etwa 40-50 Minuten im Ofen backen.

    3. Kurz vor Ende der Backzeit die Kokosmilch mit dem Schmand in einen Topf geben, gut verrühren und leicht erwärmen. Dann alles mit etwas Piment d’Espelette, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und grob hacken. Die Pfanne mit den fertig gebackenen Kartoffeln aus dem Ofen holen, kurz etwas abkühlen lassen, dann mit Kokos-Schmand übergießen und mit Koriander bestreut servieren. Dazu passt zum Beispiel ein herbstlicher Salat.

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo

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    You say party, we say pie! Pumpkin Pie aka Kürbis-Tarte

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    Da ist sie wieder, die Pumpkin-Spice-Latte-Zeit, in der sich Blätter chamäleonartig verfärben, Menschen sich gebückt und nach Kastanien suchend durch Parks bewegen und das Verlangen nach Zimtduft in die Höhe schnellt. Der Herbst ist auch gleichzeitig die Jahreszeit, in der wir besonders vom Fernweh gepackt werden, genau genommen vom Fernweh nach Neuengland. Obwohl wir auch auch schon im Sommer durch Massachusetts, Vermont und Maine gereist sind, wird die Region für uns wohl immer mit riesigen Kürbissen, buntem Laub und Cinnamon-on-everything verbunden sein. Nachdem nun auch hier die ersten Kürbisse zu Burger, Pasta und Salat verarbeitet wurden und wir zudem stündlich Fotos von unserer durch Neuengland reisenden Familie zugeschickt bekommen, ist die Wehmut in diesem Herbst besonders groß.

    Gut, dass uns mit „USA vegetarisch“ genau zum richtigen Zeitpunkt ein Buch in die Hände gefallen ist, das uns zumindest kulinarisch einem unserer liebsten Reiseziele etwas näher bringt (eine ausführliche Buchvorstellung folgt in Kürze). Seit ein paar Wochen kochen und backen wir uns also durch Kürbissuppe, Waldorfsalat, Deep dish pizza & Co., doch ich ertappe mich dabei, wie ich immer wieder bei einem Rezept hängen bleibe: der Kürbis-Tarte aka Pumpkin Pie. Besonders zwischen Halloween und Weihnachten ist die würzige Tarte in den USA nicht wegzudenken und darf vor allem an Thanksgiving auf keinem amerikanischen Esstisch fehlen. Probiert habe ich die Pumpkin Pie allerdings noch nie, aber allein Zutaten wie Kürbis, Zimt, Vanille und Ingwer versprechen mir, dass ich sie mögen werde. Einzig der Schuss Bourbon, der in der Füllung landen soll, verunsichert mich als Whiskeyverabscheuerin zunächst. Doch der Mann insistiert, und er hat recht! Beim Probieren der ungebackenen Füllung muss ich zugeben, dass er da ganz wunderbar reinpasst. Ein bisschen verändert bzw. „amerikanisiert“ habe ich das Rezept dennoch und u.a. das fertige Lebkuchengewürz durch eine selbst zusammengerührte Pumpkin-Spice-Mischung ersetzt und die Backzeit deutlich erhöht.

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    Pumpkin Pie (für eine Pie-Form mit 20-24 cm Ø):

    Für den Teig

    175 g Mehl
    1 EL Zucker
    1 Prise Salz
    120 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
    3 EL sehr kaltes Wasser

    Für die Füllung

    1 TL gemahlener Ingwer
    1,5 TL Zimt
    ½ TL gemahlene Nelken
    ¼ TL Piment
    1 Prise Muskat
    425 g Kürbispüree (gibt es z.B. von Alnatura als „Babybrei“ zu kaufen, lässt sich aber auch leicht selbst machen)
    225 ml Sahne
    150 ml Milch
    3 Eier
    150 g brauner Zucker
    ½ TL gemahlene Vanille
    1 EL Bourbon-Whiskey

    Außerdem

    Backerbsen, Linsen o.ä. zum Blindbacken
    175 ml Sahne
    ggf. Spritzbeutel und Tülle

    1. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Stückchen schneiden, dazugeben und mit den Händen oder einem Mixer einarbeiten, bis sich feine Streusel bilden. Das Wasser hinzufügen und die Masse zu einem glatten Teig verkneten.

    2. Um den etwas klebrigen Teig leicht ausrollen zu können, den Teig am besten zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie setzen, dann zu einem etwa 30 cm großen Kreis ausrollen. Die Pie-Form mit etwas Butter einfetten, den ausgerollten Teigkreis vorsichtig hineinlegen und fest andrücken. Damit der Rand genügend Stabilität bekommt und beim Backen nicht nach unten sackt, die Form am besten etwa 1 Stunde in das Tiefkühlfach stellen (diesen Tipp habe ich leider erst nach dem Backen entdeckt, weshalb mein Rand doch etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde).

    3. In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C vorheizen. Vor dem Backen den Boden der Tarte mehrmals mit einer Gabel einstechen. Zunächst wird der Teig blindgebacken: Dafür die Form mit Backpapier abdecken und mit Backerbsen oder Linsen beschweren, damit der Teig beim Backen keine Blasen wirft. Den Boden nun 10 Minuten im heißen Ofen vorbacken. Herausnehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und abkühlen lassen.

    4. Währenddessen die Füllung vorbereiten: Ingwer, Zimt, Nelken, Piment und Muskat in einer kleinen Schüssel verrühren. Alle restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben, 1 gehäuften EL der Gewürzmischung dazugeben und alles mit einem Pürierstab gründlich mischen. Die Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und im heißen Ofen etwa 60-70 Minuten backen. Die Füllung sollte in der Mitte zwar fest sein, aber noch etwas wackeln. Die Pie vollständig abkühlen lassen

    5. Die Sahne mit einem Mixer steif schlagen und zum Kuchen servieren. Wer mag, füllt sie in einen Spritzbeutel inkl. Tülle und dekoriert den Kuchen mit kleinen Tupfen. Die restliche Gewürzmischung über die Sahne sieben. Wenn der Kuchen einen Tag durchgezogen ist, schmeckt er übrigens fast noch besser!

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    Wenn das Fernsehen zweimal klingelt: Vegetarischer Herbstburger mit Kürbis und Ziegenkäse + Süßkartoffelpommes

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    Mit Beginn des Herbstes werden wir immer etwas melancholisch. Die Tage werden kürzer, der Regen zwingt uns dazu, die festen Schuhe aus dem Keller zu holen und ehe man sich versieht, wird der erste dicke Pulli aus dem Schrank gekramt. Auch wenn wir definitiv Sommermenschen sind und manchmal von einem Umzug in den Süden träumen, hat der Herbst auch seine guten Seiten. Es ist schön zu sehen, wie sich das Gemüseangebot ändert und plötzlich Rezeptideen geboren werden, die den Sommer über von der Hitze unterdrückt wurden. Ganz vorne mit dabei ist natürlich alles mit Kürbis – unser Herbstgemüse schlechthin. Kaum ist der September da, liegt der erste kleine Hokkaido im Einkaufskorb und landet bald darauf im Ofen, z.B. als Beilage für ein cremiges Zitronenrisotto.

    Als kürzlich das ZDF anklopfte und fragte, ob ich für die Drehscheibe ein herbstliches Rezept zubereiten würde, war sofort klar, dass es etwas mit Kürbis sein sollte. Und da wir auf dem Blog zwar einen Winterburger und einen sehr sommerlichen Burger haben, aber noch keinen, der explizit nach Herbst schreit, war die Idee schnell geboren: ein vegetarischer Herbstburger mit Kürbis-Patty, Ziegenkäse und Birnen-Rosmarin-Chutney. Das Fernsehteam schien ebenfalls begeistert und so ging es nach zwei Probedurchgängen in der heimischen Küche auf zur Fernsehkochpremiere.

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    Gedreht wurde übrigens nicht in unserer eigenen Küche, denn die ist eigentlich schon voll, wenn man zu zweit darin herumwerkelt – von einem Kamerateam und den ganzen Lampen ganz zu schweigen. Zum Glück war eine Freundin der Redakteurin so nett, uns ihre schöne große Küche zur Verfügung zu stellen, in der ich mich an einer Kochinsel ausbreiten konnte, ohne ständig über das Fernsehteam zu stolpern. Der Dreh verlief recht entspannt und es wurde auch erstaunlich wenig getrickst (fast verwunderlich, immerhin mussten am Ende ja drei Stunden Zubereitungszeit in einem fünfminütigen Beitrag untergebracht werden). Ich habe also einfach vor mich hin gekocht, zwischendurch ein paar Fragen beantwortet und ab und zu mal etwas wiederholt, damit der Kameramann eine zweite Perspektive einfangen konnte. Wirklich anstrengend waren dabei vor allem die Temperaturen, denn dank der auf mich gerichteten Scheinwerfer und der Dauerbenutzung von Herd und Backofen lief der Schweiß bald in Strömen (was man am Ende des Beitrags auch sehen kann – ich „freue“ mich schon darauf, meine Schweißperlen in HD zu sehen, hust).

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    Nach sechs Stunden Dreh war alles im Kasten und es standen vier Burger so auf dem Tisch, wie ich sie auch zu Hause zubereitet hätte. Dem Team und meinen „Leihkindern“ (äh ja, seht ihr dann im Beitrag) haben sie geschmeckt, und wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann das am 7. Oktober um 12.10 Uhr im ZDF tun, wenn der Drehscheibe-Beitrag im Fernsehen läuft. Wer um diese Uhrzeit (verständlicherweise) nicht auf dem Wohnzimmersofa sitzen kann, hat allerdings jetzt schon die Möglichkeit, den Beitrag (zusammen mit vier weiteren Herbstrezepten, die ebenfalls ganz köstlich klingen) in der ZDF-Mediathek anzusehen: Steffens Kürbis-Burger mit Süßkartoffelpommes. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was ihr von meinem Ausflug vor die Kamera haltet!

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    Vegetarische Herbstburger mit Kürbis, Ziegenkäse und Birnen-Rosmarin-Chutney (für 4 Burger):

    Für die Kürbis-Patties

    100 g Champignons
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    1 + 4 EL Olivenöl
    50 ml Weißwein
    50 ml Gemüsebrühe
    200 g Hokkaido-Kürbis
    70 g eingeweichte Kichererbsen
    1 EL gehackter Rosmarin
    1 EL gehackter Thymian
    40 g Kürbiskerne
    50 g grobe Haferflocken
    30 g + ca. 100 g Semmelbrösel
    Salz, Pfeffer

    1. Die Champignons putzen und klein würfeln. Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. 1 EL Olivenöl in einen kleinen Topf geben, erhitzen und Pilze, Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze darin anbraten, bis sie Farbe angenommen haben (etwa 8-10 Minuten). Mit 1/2 TL Salz bestreuen, mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann die Gemüsebrühe dazugeben. Etwa 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist. In der Zwischenzeit den Kürbis in Spalten schneiden, entkernen und grob raspeln. Ebenfalls in den Topf geben und unter Rühren 2-3 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen und zur Seite stellen.

    2. Die Kichererbsen mit einer Gabel grob zerdrücken. Zusammen mit gehackten Kräutern, Kürbiskernen, Haferflocken und 30 g Semmelbröseln in eine Schüssel geben. Die Kürbismischung hinzufügen und alles gut verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.

    3. Aus der Masse 4 Patties in Größe der Burgerbrötchen formen (nicht zu dünn, damit sie nicht auseinanderfallen). In einer beschichteten Pfanne 4 EL Olivenöl erhitzen. Die restlichen Semmelbrösel auf einen Teller geben. Die Patties vorsichtig darin wenden und von allen Seiten panieren. Die panierten Patties anschließend von beiden Seiten knusprig anbraten.

    Für das Birnen-Rosmarin-Chutney

    1 kleine Zwiebel
    400 g weiche Birnen
    2 Zweige Rosmarin
    Olivenöl
    50 g brauner Zucker
    40 ml Apfelessig
    1 Spritzer Zitronensaft
    1 Zimtstange
    2 Sternanis
    Salz, Pfeffer

    Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Birnen entkernen und ebenfalls würfeln. Den Rosmarin von den Zweigen zupfen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Den braunen Zucker dazugeben und karamellisieren lassen, mit dem Essig ablöschen und kurz aufkochen lassen. Birne, Rosmarin, Zitronensaft, Gewürze und 1 Prise Salz hinzufügen. Bei niedriger Hitze einkochen lassen, sodass eine kompottartige Konsistenz entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

    Für die Senf-Mayonnaise

    3 EL (selbst gemachte) Mayonnaise
    2–3 TL Dijon-Senf
    Salz, Pfeffer

    Mayonnaise und Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Für die Kürbisspalten

    12 Spalten Hokkaido-Kürbis
    2-3 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20 Minuten im oberen Drittel des Ofens backen, bis die Spitzen der Kürbisspalten kross geworden sind, dann warm halten.

    Außerdem

    2 TL Butter
    4 (selbst gemachte) Burgerbrötchen
    1 kleine rote Zwiebel
    80 g Feldsalat
    ½ Rolle Ziegenkäse

    1. Um den Burger fertigzustellen, 1 TL Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Burgerbrötchen aufschneiden und jeweils 2 Brötchen auf den Innenflächen in der Butter goldgelb anrösten. Mit der restlichen Butter und den Brötchen ebenso verfahren.

    2. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Feldsalat waschen und trocken schleudern und den Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden.

    3. Die Burger wie folgt zusammensetzen: Die Ober- und Unterseiten der Burgerbrötchen jeweils mit etwas Senf-Mayonnaise bestreichen. Eine kleine Handvoll Feldsalat auf die Unterseite geben, dann das Kürbis-Patties daraufsetzen. Das Patty mit Ziegenkäsescheiben belegen, darüber etwas Birnen-Rosmarin-Chutney verteilen, mit Zwiebelringen und Kürbisspalten belegen und jeweils mit den Brötchendeckeln abschließen.

     

    Beilage: Süßkartoffelpommes aus dem Ofen mit Minz-Koriander-Dip:

    2 mittelgroße Süßkartoffeln
    2 EL Speisestärke
    1 TL Salz
    Chilipulver, nach Belieben
    4 EL Olivenöl

    Die Süßkartoffeln schälen, in Stifte schneiden und etwa 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend abgießen und gründlich abtrocknen. Die Stifte in eine Schüssel geben. Speisestärke, Salz und Chilipulver darüberstreuen und alles gründlich vermischen. 3 EL Öl hinzufügen und alles nochmals gut verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit dem restlichen Öl bestreichen. Die Süßkartoffeln darauf nebeneinander verteilen und bei 230 °C für etwa 40 Minuten im Ofen kross backen.

    Für den Minz-Koriander-Dip

    1 große Handvoll Minze
    1 große Handvoll Koriander
    10 Ringe eingelegte Jalapeños
    Saft von etwa 1 Limette
    200 g griechischer Joghurt
    Salz

    Minze, Koriander und Jalapeños fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unter den Joghurt rühren. Mit Salz und ggf. noch etwas Limettensaft abschmecken.

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