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    Blueberry Mornings: Die besten Blaubeer-Pancakes der Welt

    Blaubeer-Pancakes mit Ahornsirup Rezept

    Das Rezept für die besten Blaubeer-Pancakes der Welt – übertreibt ihr nicht ein bisschen? Nein, das ist kein Clickbait und größenwahnsinnig sind wir auch nicht, das meinen wir völlig ernst! Denn die Blaubeerpfannkuchen, die am letzten Wochenende auf dem Frühstückstisch landeten, waren wirklich die besten, die wir je gegessen haben. Und ich habe in meinem Leben schon viele Pancakes probiert.

    Wie ihr sicherlich aus eigener Erfahrung wisst, können Gerüche und Geschmäcke extreme Emotionen auslösen und Erinnerungen hervorbringen. So ging es mir mit diesen Blaubeer-Pancakes. Ein Bissen und ich fühlte mich sofort, als wäre ich in einem Diner mitten in den USA. Die perfekte Luftigkeit, die Balance aus süß und salzig sowie die leichte Säure der Früchte – mehr braucht es nicht, um mich ganz und gar in den Urlaubsmodus zu versetzen. Doch wenn ich ganz ehrlich bin, liegt die Chance, solch gute Pfannkuchen zu bekommen, auch im Heimatland der Pancakes nicht bei 100 Prozent. Denn was diesmal aus der Pfanne kam und mit echtem Ahornsirup aus Vermont übergossen wurde, toppte sogar die amerikanischen Pancakes, die wir im Urlaub gegessen haben. Echt jetzt, so gut!

    Blaubeerpfannkuchen mit Ahornsirup übergossen Rezept

    Zu verdanken haben wir dies dem amerikanischen Koch, Blogger und Autor J. Kenji López-Alt, der seit einigen Jahren vielen Rezeptklassikern auf den Grund geht. Mit seinem ersten Buch – The Food Lab: Better Home Cooking Through Science* – hat er gleich einen echten Klassiker geschaffen. Darin erklärt er u. a., wieso diese Pancakes so extrem luftig sind: Das Backpulver reagiert mit der Säure der Buttermilch und das geschlagene Eiweiß sorgt für den letzten Anteil an Luft, den die Pancakes benötigen, um nicht abzusacken. Probiert sie unbedingt mal aus, wir schwören seitdem auf dieses Rezept.

    Uns falls ihr zwar Lust auf Pfannkuchen, aber nicht unbedingt auf Blueberry-Pancakes habt, schaut doch mal bei Ines von Münchner Küche vorbei – bei ihr gibt es heute Pancakes mit Zwetschgenkompott, die ebenfalls großartig klingen. Genügend Pfannkuchenrezepte kann man ja ohnehin nie haben!

    Blaubeer-Pancakes mit Ahornsirup Rezept

    Blaubeer-Pancakes (Rezept für 15 Stück à ca. 10 cm ∅)

    280 g Mehl (Type 405)
    1 TL Backpulver
    1 TL Natron
    1 TL Salz
    30 g Zucker
    350 ml Buttermilch
    200 g saure Sahne
    2 große Eier
    4 EL Butter, geschmolzen
    200 g Blaubeeren (frisch oder TK)
    etwas Butter oder neutrales Pflanzenöl zum Anbraten
    Ahornsirup

    1. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen (diese Mischung wird auch „Dry Pancake Mix“ genannt und kann auf Vorrat gemacht und dann bis zu 3 Monate luftdicht verschlossen gelagert werden).

    2. Die Buttermilch und die saure Sahne in eine Schüssel geben. Die Eier trennen und das Eigelb ebenfalls zur Buttermilchmischung geben. Das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen. Die Buttermilchmischung mit einem Schneebesen gut verrühren, dann die geschmolzene Butter unterrühren.

    3. Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben und grob verrühren, sodass sich die Zutaten gerade so verbinden (es dürfen ruhig noch Klumpen zu sehen sein, wir wollen ja einen möglichst lockeren Teig). Dann vorsichtig den Eischnee unterheben, um den Teig wirklich so luftig wie möglich zu bekommen. Die Teigmischung anschließend nicht lange stehen lassen, damit die Luft nicht entweicht.

    4. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze vorheizen und etwas Butter oder Pflanzenöl hineingeben. Ca. 2/3 Schöpfkelle Teig pro Pfannkuchen in die Pfanne geben und ein paar Blaubeeren darauf verteilen. Sobald die Oberseite Blasen wirft und die Unterseite goldbraun gebacken ist (1,5-2 Minuten), wenden und noch einmal so lange braten.

    5. Anschließend warm halten oder sofort mit Ahornsirup und Blaubeeren servieren.

    Blaubeer-Pancakes mit Ahornsirup Rezept

    Hinweis: Bei dem mit Sternchen (*) markierten Link handelt es sich um einen Werbelink. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Mit einem Klassiker aus New Orleans zu Gast bei USA kulinarisch: Bananas Foster

    New Orleans Balkon Hotel Monteleone USA Feed me up before you go-go

    Heute sind wir bei Gabi von USA kulinarisch zu Gast, die uns eingeladen hat, zu ihrem „Travel Tuesday“ ein Rezept und eine Reiseerinnerung aus den USA beizusteuern. Das machen wir gerne, denn zum einen war ihre Seite für uns bereits lange bevor wir selbst einen Foodblog hatten ein fester Anlaufpunkt für alle möglichen Fragen zur amerikanischen Küche. Zum anderen waren die Vereinigten Staaten eines unserer Haupturlaubsziele in den letzten Jahren, sodass auf dem Blog mittlerweile einige Rezepte, (nicht nur) kulinarische Erinnerungen und Reiseberichte zusammengekommen sind. Read more

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    Sommer im Glas: Aprikose-Mandarine-Lavendel-Mocktail

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    Aprikose-Mandarine-Lavendel-Mocktail mit Konfitüre Rezept Feed me up before you go-go

    Cocktails sind für mich immer von einer besonderen Aura umgeben. Gerade früher, als das Geld noch knapp und die Drinks sehr süß waren, hatten Cocktails einen ganz besonderen Reiz und kamen vor allem zu speziellen Anlässen ins Glas. Genau dann, wenn ein einfaches Bier oder eine günstige Flasche Apfelwein nicht genug waren. Inzwischen sind meine Ansprüche zwar gestiegen, doch den Hauch des Außergewöhnlichen haben Cocktails für mich behalten. Ich mag es, in einer Bar an der Theke zu sitzen und den Barkeeper_innen zuzuschauen, wie sie aus vielen Flaschen ein kleines Kunstwerk schütteln und rühren, das dann in einem speziellen Glas ansprechend serviert wird. Auch zu Hause hat die Zubereitung eines Drinks einen rituellen Charakter. Man legt die Werkzeuge bereit, hat vielleicht vorher schon Sirups angesetzt und misst anschließend jede Zutat peinlich genau ab, damit das Ergebnis stimmt. Read more

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    Gebacken

    Donut worry, be happy: Brombeer-Donuts

    Brombeer-Donuts aus dem Ofen Rezept Feed me up before you go-go

    Hallo, mein Name ist Steffen und ich bin süchtig nach Donuts. Meine Donutliebe begann in der 8. Klasse. Ein Schulpraktikum war angesagt und nerdig wie ich damals schon war, verbrachte ich zwei Wochen im Archäologischen Institut der Universität Gießen. Dort war man schwer begeistert von den ersten (und vermutlich einzigen) Schülerpraktikanten auf den Fluren des Philosophikums I und kümmerte sich herzlichst um meinen Klassenkameraden und mich. Dazu gehörte auch die regelmäßige Versorgung mit Donuts aus der Uni-Cafeteria. Ab da war es um mich geschehen – die Teigkringel wurden sofort mein neues Lieblingsgebäck, an dem sich alle anderen Stückchen messen lassen mussten. Read more

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    Schnelles für den Feierabend: Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander

    Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander Rezept Feed me up before you go-go

    Es gibt Zeiten, in denen stehen wir fast jeden Abend in der Küche und kochen neue aufregende Gerichte. Da fahren wir quer durch die Stadt, um die eine fehlende Zutat zu kaufen, die es nur in diesem einen weit entfernten Laden gibt. Da springen uns die Ideen aus Kochbüchern, Blogs und Erinnerungen geradezu entgegen, und ein schnelles Scrollen durch Pinterest genügt als Inspiration für ganze Menüs. In solchen Momenten stört es uns auch nicht, wenn es mal länger dauert und uns der Hawaii-Burger mehrere Stunden an den Herd fesselt. Leider ist heute kein solcher Tag. Ehrlich gesagt, ist es schon eine Weile nicht so. Ein neues Projekt im Job, das viel Aufmerksamkeit verlangt. Ein altes Projekt im Job, das noch mehr Aufmerksamkeit bräuchte. Und ein wenig Freizeit wäre ja auch noch ganz schön. Dementsprechend eintönig sieht es kulinarisch bei uns aktuell aus. Viele einfache Favoriten aus unserer Alltagsküche landen auf dem Tisch und leider keines der spannenden Rezepte aus The Food Lab*, das in den wenigen freien Minuten vor dem Einschlafen noch mal zur Hand genommen wird. Read more

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    Sommerküche: Zucchinipizza mit Dill und Feta

    Zucchinipizza mit Dill und Feta Rezept Feed me up before you go-go

    Wir gehören nicht gerade zu den Menschen, die sich ab 30° C im Sommer nur noch von Wassereis und Ventilatorenluft ernähren können. Spätestens nach dem zweiten Salattag in Folge meldet sich die Lust auf etwas Deftiges zurück. Ja, auch vor Käsespätzle im Biergarten schrecken wir nicht zurück. Was jedoch abnimmt, ist die Lust, lange in einer überhitzen Küche zu stehen. Am besten Kombinieren lassen sich die beiden Wünsche in Form einer sommerlichen Pizza. Leicht, nicht zu überladen, mit einer überschaubaren Menge an frischen, saisonalen Zutaten und kross dünnem Teig. Zucchini, Dill, Feta, fertig.

    Trotz der reduzierten Zutaten vereinen sich auf der Zucchinipizza unsere frühkindlichen Vorlieben und Abneigungen. Denn wenn man Steffen fragt, welches Gemüse er als Kind so gar nicht mochte (abgesehen von seinem restlos überwundenen Fencheltrauma), kommt wie aus der Pistole geschossen: Zucchini! Er kann dann jedes Mal eine neue Geschichte erzählen, die erklärt, warum das grüne Gemüse lange Zeit für ihn tabu war. Inzwischen hat er sich mit dem Kürbisgewächs einigermaßen versöhnt und mag es nicht nur als Pizzabelag hin und wieder sogar ganz gerne. Ganz anders verhält es sich mit mir und Dill, denn das war Liebe auf den ersten Duft. Seit meiner Kindheit bin ich verrückt danach – ich vermute, der Gurkensalat meiner Oma war daran nicht ganz unschuldig. Bis heute bringt mich der Geruch von Dill fast um den Verstand und ich reagiere auf das Kraut fast so wie Katzen auf Katzenminze (ja, ich kann mich wirklich nur gerade so davon abhalten, mich darin zu wälzen). Also, liebe Duftkerzen- und Duschgelhersteller, setzt auf Dill! Ich kauf euch alles ab. Bis es so weit ist, muss es die Pizza richten, deren Dillduft, die Wohnung derzeit regelmäßig erfüllt. Read more

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    Gebacken, Getestet

    Der Kuchen hat einen im Tee: Mamorkuchen mit weißer Schokolade, grünem Darjeeling und Pistazien

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    Mamorkuchen mit weißer Schokolade, grünem Darjeeling und Pistazien Rezept

    Jedes Jahr machen sich nach dem Ende des Winters die Pflücker_innen im indischen Darjeeling auf den Weg und erklimmen mit Körben auf dem Rücken die steilen Hänge am Rande des Himalayas. Dann haben sich an den Teepflanzen die ersten Blätter und Knospen gebildet und der First Flush ist reif für die Ernte. 12.000 Blätter müssen durch beschwerliche Handarbeit im Korb landen, damit es für eine Kilopackung des „Champagners unter den Tees“ reicht. Eigentlich selbstverständlich, dass die Arbeiter_innen auf den Teeplantagen dafür entsprechend bezahlt werden sollten. Wem also nicht nur Bioqualität, sondern auch die Lebensqualität der Menschen dahinter wichtig ist, sollte mal einen Blick auf die Tees der Teekampagne werfen. Dort hat man sich zum Ziel gesetzt, hochwertigsten Biotee zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, ohne dass dabei Natur und Menschen zu kurz kommen. Aber natürlich muss der Tee auch schmecken – und das tut der Tee der Teekampagne in der Tat! In den letzten Wochen haben wir literweise Grünen Darjeeling getrunken und sogar damit gebacken: einen Mamorkuchen mit weißer Schokolade, grünem Darjeeling und Pistazien. Read more

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    Pfannkuchenliebe: rauchig-scharfe Pancakes mit Halloumi, Thymian und Chipotle

    Herzhafte Pancakes mit Halloumi und Chipotle Rezept Feed me up before you go-go

    In meiner Kindheit gab es bei uns zu Hause die schöne Tradition, dass wir uns am Geburtstag wünschen konnten, was es zum Mittagessen geben sollte. Ich kann mich dabei vor allem an zwei Gerichte erinnern, die es mir besonders angetan hatten: Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelbrei und Pfannkuchen. Wer hier und auf anderen Kanälen aufmerksam mitliest, dem dürfte aufgefallen sein, dass die Liebe zu Pfannkuchen, Pancakes und Crêpes meine Kindheit überdauert hat und es bis heute wenig mehr braucht, um mich glücklich zu machen. Die Pfannkuchen meiner Mutter waren dünn und buttrig, kamen mit Preiselbeeren oder Zucker und Zimt auf den Tisch. Als ich in die erste eigene Wohnung zog, war das Rezept mit im Gepäck. Noch immer vertraue ich auf diese Kombination, habe aber gleichzeitig gelernt, dass es noch so viele andere Varianten von diesem für mich ersten Soul Food gibt. Ich träume noch heute von den holländischen Pannekoeken mit feinen Apfelscheiben und Calvados in Amsterdam und auch kein USA-Urlaub darf ohne Pancakes zum Frühstück vergehen. Auch herzhafte Pfannkuchen verirren sich recht häufig in unsere Küche. Read more

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