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Vegetarisch

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    Schnelles für den Feierabend: Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander

    Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander Rezept Feed me up before you go-go

    Es gibt Zeiten, in denen stehen wir fast jeden Abend in der Küche und kochen neue aufregende Gerichte. Da fahren wir quer durch die Stadt, um die eine fehlende Zutat zu kaufen, die es nur in diesem einen weit entfernten Laden gibt. Da springen uns die Ideen aus Kochbüchern, Blogs und Erinnerungen geradezu entgegen, und ein schnelles Scrollen durch Pinterest genügt als Inspiration für ganze Menüs. In solchen Momenten stört es uns auch nicht, wenn es mal länger dauert und uns der Hawaii-Burger mehrere Stunden an den Herd fesselt. Leider ist heute kein solcher Tag. Ehrlich gesagt, ist es schon eine Weile nicht so. Ein neues Projekt im Job, das viel Aufmerksamkeit verlangt. Ein altes Projekt im Job, das noch mehr Aufmerksamkeit bräuchte. Und ein wenig Freizeit wäre ja auch noch ganz schön. Dementsprechend eintönig sieht es kulinarisch bei uns aktuell aus. Viele einfache Favoriten aus unserer Alltagsküche landen auf dem Tisch und leider keines der spannenden Rezepte aus The Food Lab*, das in den wenigen freien Minuten vor dem Einschlafen noch mal zur Hand genommen wird.

    Aber hilft ja nix, die Lust auf etwas Abwechslungsreiches, Gesundes und Schnelles ist trotzdem da. Also wird doch noch mal fix im Internet geschaut und plötzlich ist da dieser asiatische Gurkensalat. Zwei Gurken sind schnell geschnippelt, Ingwer geraspelt, eine würzige Sauce zusammengerührt, Kräuter gehackt und Sesamkörner geröstet. Und mit dem ersten Bissen ist das Gefühl wieder da: dass es manchmal so einfach ist, mit gutem Essen auch an anstrengenden Tagen alles für einen Moment in den Hintergrund zu schieben.

    Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander Rezept Feed me up before you go-go

    Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander (Rezept für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Beilage):

    Sehr frei nach einem Rezept von The Woks of Life

    2 Salatgurken
    ein 2 cm großes Stück Ingwer
    1 große Knoblauchzehe
    ein 3 cm großes Stück einer Chilischote
    eine gute Handvoll Koriander
    2 EL Sesam
    3 TL Sesamöl
    3 TL Sojasauce
    1 1/2 TL Reisessig
    1/2 TL Salz
    2 TL Honig
    Saft von einer Zitrone

    1. Die Salatgurken halbieren (ggf. die Kerne entfernen) und in ca. 3 cm dicke Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und mit einer Reibe fein raspeln. Den Knoblauch und die Chilischote ebenfalls schälen, den Knoblauch fein hacken und die Chili in feine Ringe schneiden. Den Koriander grob hacken. Den Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Öl kurz braun anrösten.

    2. Sesamöl, Sojasauce, Reisessig, Salz und Honig in einer Schüssel verrühren. Ingwer, Knoblauch, Chili und Zitronensaft dazugeben, gut vermischen und ggf. mit etwas Honig abschmecken. Die Gurkenstücke zusammen mit dem Koriander in eine Schüssel geben, die Sauce darüber verteilen und alles vermischen. Mit Sesam bestreut servieren.

    Asiatischer Gurkensalat mit Ingwer, Sesam und Koriander Rezept Feed me up before you go-go

    Hinweis: Bei dem mit Sternchen (*) markierten Link handelt es sich um einen Werbelink. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Gebacken

    Sommerküche: Zucchinipizza mit Dill und Feta

    Zucchinipizza mit Dill und Feta Rezept Feed me up before you go-go

    Wir gehören nicht gerade zu den Menschen, die sich ab 30° C im Sommer nur noch von Wassereis und Ventilatorenluft ernähren können. Spätestens nach dem zweiten Salattag in Folge meldet sich die Lust auf etwas Deftiges zurück. Ja, auch vor Käsespätzle im Biergarten schrecken wir nicht zurück. Was jedoch abnimmt, ist die Lust, lange in einer überhitzen Küche zu stehen. Am besten Kombinieren lassen sich die beiden Wünsche in Form einer sommerlichen Pizza. Leicht, nicht zu überladen, mit einer überschaubaren Menge an frischen, saisonalen Zutaten und kross dünnem Teig. Zucchini, Dill, Feta, fertig.

    Trotz der reduzierten Zutaten vereinen sich auf der Zucchinipizza unsere frühkindlichen Vorlieben und Abneigungen. Denn wenn man Steffen fragt, welches Gemüse er als Kind so gar nicht mochte (abgesehen von seinem restlos überwundenen Fencheltrauma), kommt wie aus der Pistole geschossen: Zucchini! Er kann dann jedes Mal eine neue Geschichte erzählen, die erklärt, warum das grüne Gemüse lange Zeit für ihn tabu war. Inzwischen hat er sich mit dem Kürbisgewächs einigermaßen versöhnt und mag es nicht nur als Pizzabelag hin und wieder sogar ganz gerne. Ganz anders verhält es sich mit mir und Dill, denn das war Liebe auf den ersten Duft. Seit meiner Kindheit bin ich verrückt danach – ich vermute, der Gurkensalat meiner Oma war daran nicht ganz unschuldig. Bis heute bringt mich der Geruch von Dill fast um den Verstand und ich reagiere auf das Kraut fast so wie Katzen auf Katzenminze (ja, ich kann mich wirklich nur gerade so davon abhalten, mich darin zu wälzen). Also, liebe Duftkerzen- und Duschgelhersteller, setzt auf Dill! Ich kauf euch alles ab. Bis es so weit ist, muss es die Pizza richten, deren Dillduft, die Wohnung derzeit regelmäßig erfüllt. Read more

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    Pfannkuchenliebe: rauchig-scharfe Pancakes mit Halloumi, Thymian und Chipotle

    Herzhafte Pancakes mit Halloumi und Chipotle Rezept Feed me up before you go-go

    In meiner Kindheit gab es bei uns zu Hause die schöne Tradition, dass wir uns am Geburtstag wünschen konnten, was es zum Mittagessen geben sollte. Ich kann mich dabei vor allem an zwei Gerichte erinnern, die es mir besonders angetan hatten: Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelbrei und Pfannkuchen. Wer hier und auf anderen Kanälen aufmerksam mitliest, dem dürfte aufgefallen sein, dass die Liebe zu Pfannkuchen, Pancakes und Crêpes meine Kindheit überdauert hat und es bis heute wenig mehr braucht, um mich glücklich zu machen. Die Pfannkuchen meiner Mutter waren dünn und buttrig, kamen mit Preiselbeeren oder Zucker und Zimt auf den Tisch. Als ich in die erste eigene Wohnung zog, war das Rezept mit im Gepäck. Noch immer vertraue ich auf diese Kombination, habe aber gleichzeitig gelernt, dass es noch so viele andere Varianten von diesem für mich ersten Soul Food gibt. Ich träume noch heute von den holländischen Pannekoeken mit feinen Apfelscheiben und Calvados in Amsterdam und auch kein USA-Urlaub darf ohne Pancakes zum Frühstück vergehen. Auch herzhafte Pfannkuchen verirren sich recht häufig in unsere Küche. Read more

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    Frühlingslunch: Sandwich mit Barba di Frate, Tomate und pochiertem Ei

    Sandwich mit Barba di Frate, Tomate und pochiertem Ei Rezept Feed me up before you go-go

    Der Frühling setzt mich unter Druck. Die ersten Sonnenstrahlen bringen so viele tolle Gemüse- und Kräutersorten hervor, die stets damit drohen, schon bald wieder zu verschwinden. „Iss mich, iss mich!“, tönt es aus den Gemüseabteilungen, von den Marktständen und Feldern. Während ich noch dabei bin, Spargel und Bärlauch in rauen Mengen zu verarbeiten, vergesse ich fast ihren italienischen Kollegen, der einem in Supermärkten fast gar nicht, dafür auf Märkten immer häufiger begegnet: Barba di Frate.

    Mönchsbart, Agretti, Salzkraut – das grüne, auf den ersten Blick nach Schnittlauch aussehende Gewächs, das sich auf salzhaltigen Böden in der Nähe des Meeres besonders wohlfühlt, trägt viele Namen. Für mich schmeckt Barba di Frate nach Sommerurlaub und Meer – frisch, ein bisschen mineralisch und salzig – und ist deshalb in der leichten Spätfrühjahrsküche bestens aufgehoben. Ein Bissen und die Sehnsucht nach Italien, Spanien oder Südfrankreich ist geweckt. Bis Anfang Juni besucht uns das Wildgemüse aus Italien; wenn ihr es auf dem Teller treffen wollt, müsst ihr euch also beeilen. Read more

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    Kopfüber in die Spargelzeit: Spargelsalat mit Erdbeeren, Avocado, Pekannüssen & geröstetem Knoblauch

    Salat mit grünem Spargel, Erdbeeren, Avocado, Feta, Pekannüssen und geröstetem Knoblauch Rezept Feed me up before you go-go

    Mitten in der Spargel- und Bärlauchsaison für mehrere Wochen das Land zu verlassen, war nicht unbedingt eine unserer besten Ideen. Seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind versuchen wir also, die verpassten Spargelgelage aufzuholen und verstecken fleißig in jedem Essen ein paar Stangen. Mal grün, mal weiß, manchmal gemischt. Doch weil der Geist noch irgendwo zwischen Palmen und Berggipfeln festhängt und derzeit eher einem Sumpfgebiet gleicht, wenn es darum geht, sich neue Rezepte auszudenken, greifen wir vor allem auf Erprobtes zurück. Spargellasagne – die geht ja immer! –, Pasta mit Spargel, Minze und Mandeln oder Salate. Dabei wird auch mal ein verwackeltes Handyfoto von einem der Lieblingssalate aus dem vergangenen Jahr auf dem Teller rekonstruiert – was war da noch mal drin? Spargel aus dem Ofen? Avocado, Feta … ach ja, und Erdbeeren! So traurig es ist, dass sich die Spargelzeit im Juni schon wieder verabschiedet, ergeben sich bis dahin doch noch einige Gelegenheiten für die ein oder andere spätfrühlingshafte Party auf dem Teller. Zu Erdbeeren und Spargel gesellen sich ein paar Nüsse, bombastisch viel Knoblauch (aber keine Angst, er kommt aus dem Ofen und ist somit etwas milder) und ein schnelles Zitronen-Honig-Dressing. Mit etwas Glück genießen wir die restliche Spargelzeit abends auf dem Balkon – und wenn das Wetter doch nicht mitspielt, stehe ich eben spargelknabbernd am Bügelbrett (unsere Tischdecke hätte es nötig …). Read more

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    Gekocht, Gelesen

    Von Mac and Cheese bis Blueberry Pie {Buchvorstellung USA vegetarisch}

    Knishes aus USA vegetarisch © Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

    Wir sind mittlerweile wohlbehalten von unserer Südstaatentour zurückgekehrt und hätten, wie zu erwarten, gerne noch ein paar Tage Wochen drangehängt. Damit uns (und vielleicht auch euch) der Übergang zum Alltag nicht ganz so schwerfällt, stellen wir hier heute ein Kochbuch vor, mit dem man sich ein wenig USA-Feeling in die eigene Küche holen kann. Read more

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    Gruß aus der Südstaatenküche: Erdnusssuppe

    Erdnusssuppe aus den Südstaaten Rezept Feed me up before you go-go

    URLAUB – endlich ist er da, und im Grunde befinden wir uns schon mittendrin. Seit gut einer Woche sind wir in den Südstaaten der USA unterwegs – wenn ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr es vielleicht schon mitbekommen. Kulinarisch gehören die Staaten zwischen Louisiana und Georgia sicherlich zu den interessantesten und vielfältigsten der USA, sind sie doch geprägt von einer Vielzahl kultureller und ethnischer Einflüsse. Gumbo, Jambalaya, Fried Chicken, Fried Green Tomatoes, Biscuits, Grits, Po‘ Boy Sandwiches – gerade die Cajun-Küche wird für uns bestimmt einige Überraschungen bereithalten. Gleichzeitig stellt mich die Südstaatenküche als Vegetarierin vor die ein oder andere Herausforderung, denn Fleisch und Fisch dominieren die Speisekarten (Steffen ist dagegen Feuer und Flamme und spricht seit Wochen nur noch von BBQ, Dry Ribs und Pulled Pork). Read more

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    Lunch to go: Antipasti-Brotsalat im Glas fürs ZDF

    Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro Rezept Feed me up before you go-go

    Sich im Büro vernünftig zu ernähren, ist keine einfache Aufgabe. Auch wenn viele Kantinen beteuern, auf ausgewogene Ernährung achten zu wollen, ist es vor allem für Vegetarier_innen schwierig, dort dauerhaft glücklich zu werden. Sinnvoller erscheint da die Alternative, etwas von zu Hause mitzubringen oder vielleicht sogar im Büro zu kochen. Letzteres versuche ich regelmäßig gemeinsam mit meinen Kolleginnen, aber auch dabei gibt es einige Hindernisse zu überwinden. Die Gerichte müssen bei uns auf einer einzigen Kochplatte zubereitet werden, die Auswahl der Küchengeräte ist beschränkt und außerdem kann die Mittagspause ja auch nicht immer zwei Stunden dauern. So kommt es, dass unser übliches Mittagessen aus Salat oder Nudeln mit Pesto besteht. Soll es etwas Aufwendigeres sein, muss jemand früh genug ein Gericht aussuchen, den Einkauf koordinieren und einen Tag wählen, an dem keine Besprechungen die Mittagspause zerstören könnten.

    Dementsprechend bin ich seit einiger Zeit am Tüfteln, wie das Mittagessen im Büro etwas einfacher gelöst werden kann; beispielsweise indem ich etwas von zu Hause mitbringe. Als sich kürzlich das ZDF meldete und fragte, ob ich Lust hätte, nach meinem Herbstburger noch einmal einen Beitrag für die Küchenträume in der Drehscheibe zu drehen, diesmal zum Thema gesundes, schnelles Mittagessen fürs Büro, war das ein willkommener Anlass, um nach ein paar Lösungen für mein Mittagspausendilemma zu suchen. Salat im Glas sollte es werden, denn diese Idee schlummerte schon etwas länger in meinem Kopf, und Gläser, um den Salat unbeschadet ins Büro zu bringen, haben wir ohnehin mehr als genug im Haus. Herausgekommen ist ein Antipasti-Brotsalat im Glas mit Aubergine und Paprika aus dem Ofen, Granatapfelkernen, Mozzarella und knusprigen Ciabatta-Würfeln. Wichtig ist – wie bei allen Salaten im Glas –, dass die feuchten Zutaten zuerst ins Glas geschichtet und die, die frisch und knackig bleiben sollen (z.B. Salat und Brotwürfel), ganz nach oben gepackt werden. So hält sich der ganze Salat fest verschlossen auch einige Tage im Kühlschrank. Read more

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