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    Winterinspiration: Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata & Pastinakenchips

    Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips Rezept Feed me up before you go-go

    Da ist es nun, das neue Jahr, und ist eigentlich schon voll im Gange. Doch entgegen der Annahme, dass sich so ein jungfräuliches Jahr wie ein leeres Blatt Papier blitzschnell mit frischen Ideen und kreativen Gedanken befüllen lässt, herrscht hier nur verschlafenes Gähnen im Kopf. Vielleicht ist es die dicke Schneedecke, die die guten Einfälle seit Wochen begräbt oder die ersten Präsymptome der Frühjahrsmüdigkeit – von Inspiration jedenfalls keine Spur. Das gilt auch und ganz besonders fürs Kochen, mit dem wir in den ersten Januarwochen sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen. Es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen, auf Gerichte, die hier im Haus ein Schattendasein fristen und eigentlich nur bei akutem Zeitmangel oder Inspirationsnotfällen in die Küche gelassen werden. Oder wir klammern uns pedantisch an Rezepte aus viel zu lange ungeblätterten Kochbüchern – doch simpel muss es sein, darf bloß nicht überfordern. Eine Suppe klingt machbar, mit Wintergemüse wie Pastinaken, etwas Kurkuma und darin schmelzendem Gruyère, so wie sie bei Nigel Slater zu finden ist. Und dann kommt sie, die Unfähigkeit, sich eins zu eins an Rezepte zu halten, denn ein kleines Topping könnte die Pastinakensuppe ja schon vertragen. Uns kommen vor Ewigkeiten gepostete Rezepte in den Sinn, wir klauen uns die Gremolata von damals und ergänzen sie um knusprige Pastinakenchips. Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt heraus aus dem Inspirationsloch, vielleicht taut eine wärmende Suppe auch endlich die Gedanken auf. Und falls die Ideen immer noch nicht sprudeln wollen, fragen wir Julia einfach mal, ob sie uns ihre Karten leiht. Read more

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    Jahresendgelüste: Maronen-Weißwein-Suppe mit Balsamicozwiebeln

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    Das Jahresende und wir – irgendwie kriegen wir es nicht hin, dafür zu sorgen, dass diese Zeit unstressig verläuft. Im Dezember ballen sich berufliche und private Verpflichtungen, so vieles will noch schnell erledigt werden, bevor sich das Jahr endgültig verabschiedet und im neuen alles auf null gesetzt wird. Doch dann ist da noch diese merkwürdige Zeit zwischen den Jahren – ein Zeitloch, in dem plötzlich alles entschleunigt, in dem Punkte von der To-do-Liste abgehakt werden, die man schon wochen- oder monatelang vor sich herschiebt und man endlich die Muße findet, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen und auszuprobieren. Das gilt auch für Kulinarisches. Maronensuppe zum Beispiel – in den letzten Tagen stand sie gleich dreimal vor uns. Entweder haben wir einen neuen Trend verpasst oder Ende Dezember gelüstet es alle nach einem warmen Teller Suppe mit winterlicher Einlage.

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    Ein Scheibchen vom Herbst: Süßkartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne

    Suesskartoffel-Kokos-Gratin aus der Pfanne. Rezept von feedmeupbeforeyougogo Manchmal bin ich ein Pinterest-Opfer und lasse mich zu sehr von Äußerlichkeiten einlullen. Von einer Peppermint White Chocolate Tart mit Hazelnut Crust und Candied Mint Leaves zum Beispiel. Sie wird gleich neben die violetten veganen, gedämpften Kartoffel-Chia-Buns und die puffige Weihnachts-Pavlova mit roten Beeren gepinnt, die ich niemals machen werde, weil mir allein schon vom Anschauen der filigranen Schönheiten schwindelig wird (und ich ahne, dass die Pavlova nur ein paar Sekunden fürs Foto hübsch aussehen und zwei Minuten später durchgesuppt sein wird). Doch hin und wieder lasse ich mich in die Irre führen und glaube für eine Millisekunde, dass ich auch so hübsches Essen hervorbringen könnte. Die Ernüchterung folgt meist in Form eines klassischen Pinterest-Fails. Read more

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    Wenn das Fernsehen zweimal klingelt: Vegetarischer Herbstburger mit Kürbis und Ziegenkäse + Süßkartoffelpommes

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    Mit Beginn des Herbstes werden wir immer etwas melancholisch. Die Tage werden kürzer, der Regen zwingt uns dazu, die festen Schuhe aus dem Keller zu holen und ehe man sich versieht, wird der erste dicke Pulli aus dem Schrank gekramt. Auch wenn wir definitiv Sommermenschen sind und manchmal von einem Umzug in den Süden träumen, hat der Herbst auch seine guten Seiten. Es ist schön zu sehen, wie sich das Gemüseangebot ändert und plötzlich Rezeptideen geboren werden, die den Sommer über von der Hitze unterdrückt wurden. Ganz vorne mit dabei ist natürlich alles mit Kürbis – unser Herbstgemüse schlechthin. Kaum ist der September da, liegt der erste kleine Hokkaido im Einkaufskorb und landet bald darauf im Ofen, z.B. als Beilage für ein cremiges Zitronenrisotto.

    Als kürzlich das ZDF anklopfte und fragte, ob ich für die Drehscheibe ein herbstliches Rezept zubereiten würde, war sofort klar, dass es etwas mit Kürbis sein sollte. Und da wir auf dem Blog zwar einen Winterburger und einen sehr sommerlichen Burger haben, aber noch keinen, der explizit nach Herbst schreit, war die Idee schnell geboren: ein vegetarischer Herbstburger mit Kürbis-Patty, Ziegenkäse und Birnen-Rosmarin-Chutney. Das Fernsehteam schien ebenfalls begeistert und so ging es nach zwei Probedurchgängen in der heimischen Küche auf zur Fernsehkochpremiere.

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    Gedreht wurde übrigens nicht in unserer eigenen Küche, denn die ist eigentlich schon voll, wenn man zu zweit darin herumwerkelt – von einem Kamerateam und den ganzen Lampen ganz zu schweigen. Zum Glück war eine Freundin der Redakteurin so nett, uns ihre schöne große Küche zur Verfügung zu stellen, in der ich mich an einer Kochinsel ausbreiten konnte, ohne ständig über das Fernsehteam zu stolpern. Der Dreh verlief recht entspannt und es wurde auch erstaunlich wenig getrickst (fast verwunderlich, immerhin mussten am Ende ja drei Stunden Zubereitungszeit in einem fünfminütigen Beitrag untergebracht werden). Ich habe also einfach vor mich hin gekocht, zwischendurch ein paar Fragen beantwortet und ab und zu mal etwas wiederholt, damit der Kameramann eine zweite Perspektive einfangen konnte. Wirklich anstrengend waren dabei vor allem die Temperaturen, denn dank der auf mich gerichteten Scheinwerfer und der Dauerbenutzung von Herd und Backofen lief der Schweiß bald in Strömen (was man am Ende des Beitrags auch sehen kann – ich „freue“ mich schon darauf, meine Schweißperlen in HD zu sehen, hust).

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    Nach sechs Stunden Dreh war alles im Kasten und es standen vier Burger so auf dem Tisch, wie ich sie auch zu Hause zubereitet hätte. Dem Team und meinen „Leihkindern“ (äh ja, seht ihr dann im Beitrag) haben sie geschmeckt, und wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann das am 7. Oktober um 12.10 Uhr im ZDF tun, wenn der Drehscheibe-Beitrag im Fernsehen läuft. Wer um diese Uhrzeit (verständlicherweise) nicht auf dem Wohnzimmersofa sitzen kann, hat allerdings jetzt schon die Möglichkeit, den Beitrag (zusammen mit vier weiteren Herbstrezepten, die ebenfalls ganz köstlich klingen) in der ZDF-Mediathek anzusehen: Steffens Kürbis-Burger mit Süßkartoffelpommes. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was ihr von meinem Ausflug vor die Kamera haltet!

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    Vegetarische Herbstburger mit Kürbis, Ziegenkäse und Birnen-Rosmarin-Chutney (für 4 Burger):

    Für die Kürbis-Patties

    100 g Champignons
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    1 + 4 EL Olivenöl
    50 ml Weißwein
    50 ml Gemüsebrühe
    200 g Hokkaido-Kürbis
    70 g eingeweichte Kichererbsen
    1 EL gehackter Rosmarin
    1 EL gehackter Thymian
    40 g Kürbiskerne
    50 g grobe Haferflocken
    30 g + ca. 100 g Semmelbrösel
    Salz, Pfeffer

    1. Die Champignons putzen und klein würfeln. Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. 1 EL Olivenöl in einen kleinen Topf geben, erhitzen und Pilze, Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze darin anbraten, bis sie Farbe angenommen haben (etwa 8-10 Minuten). Mit 1/2 TL Salz bestreuen, mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann die Gemüsebrühe dazugeben. Etwa 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist. In der Zwischenzeit den Kürbis in Spalten schneiden, entkernen und grob raspeln. Ebenfalls in den Topf geben und unter Rühren 2-3 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen und zur Seite stellen.

    2. Die Kichererbsen mit einer Gabel grob zerdrücken. Zusammen mit gehackten Kräutern, Kürbiskernen, Haferflocken und 30 g Semmelbröseln in eine Schüssel geben. Die Kürbismischung hinzufügen und alles gut verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.

    3. Aus der Masse 4 Patties in Größe der Burgerbrötchen formen (nicht zu dünn, damit sie nicht auseinanderfallen). In einer beschichteten Pfanne 4 EL Olivenöl erhitzen. Die restlichen Semmelbrösel auf einen Teller geben. Die Patties vorsichtig darin wenden und von allen Seiten panieren. Die panierten Patties anschließend von beiden Seiten knusprig anbraten.

    Für das Birnen-Rosmarin-Chutney

    1 kleine Zwiebel
    400 g weiche Birnen
    2 Zweige Rosmarin
    Olivenöl
    50 g brauner Zucker
    40 ml Apfelessig
    1 Spritzer Zitronensaft
    1 Zimtstange
    2 Sternanis
    Salz, Pfeffer

    Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Birnen entkernen und ebenfalls würfeln. Den Rosmarin von den Zweigen zupfen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Den braunen Zucker dazugeben und karamellisieren lassen, mit dem Essig ablöschen und kurz aufkochen lassen. Birne, Rosmarin, Zitronensaft, Gewürze und 1 Prise Salz hinzufügen. Bei niedriger Hitze einkochen lassen, sodass eine kompottartige Konsistenz entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

    Für die Senf-Mayonnaise

    3 EL (selbst gemachte) Mayonnaise
    2–3 TL Dijon-Senf
    Salz, Pfeffer

    Mayonnaise und Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Für die Kürbisspalten

    12 Spalten Hokkaido-Kürbis
    2-3 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20 Minuten im oberen Drittel des Ofens backen, bis die Spitzen der Kürbisspalten kross geworden sind, dann warm halten.

    Außerdem

    2 TL Butter
    4 (selbst gemachte) Burgerbrötchen
    1 kleine rote Zwiebel
    80 g Feldsalat
    ½ Rolle Ziegenkäse

    1. Um den Burger fertigzustellen, 1 TL Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Burgerbrötchen aufschneiden und jeweils 2 Brötchen auf den Innenflächen in der Butter goldgelb anrösten. Mit der restlichen Butter und den Brötchen ebenso verfahren.

    2. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Feldsalat waschen und trocken schleudern und den Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden.

    3. Die Burger wie folgt zusammensetzen: Die Ober- und Unterseiten der Burgerbrötchen jeweils mit etwas Senf-Mayonnaise bestreichen. Eine kleine Handvoll Feldsalat auf die Unterseite geben, dann das Kürbis-Patties daraufsetzen. Das Patty mit Ziegenkäsescheiben belegen, darüber etwas Birnen-Rosmarin-Chutney verteilen, mit Zwiebelringen und Kürbisspalten belegen und jeweils mit den Brötchendeckeln abschließen.

     

    Beilage: Süßkartoffelpommes aus dem Ofen mit Minz-Koriander-Dip:

    2 mittelgroße Süßkartoffeln
    2 EL Speisestärke
    1 TL Salz
    Chilipulver, nach Belieben
    4 EL Olivenöl

    Die Süßkartoffeln schälen, in Stifte schneiden und etwa 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend abgießen und gründlich abtrocknen. Die Stifte in eine Schüssel geben. Speisestärke, Salz und Chilipulver darüberstreuen und alles gründlich vermischen. 3 EL Öl hinzufügen und alles nochmals gut verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit dem restlichen Öl bestreichen. Die Süßkartoffeln darauf nebeneinander verteilen und bei 230 °C für etwa 40 Minuten im Ofen kross backen.

    Für den Minz-Koriander-Dip

    1 große Handvoll Minze
    1 große Handvoll Koriander
    10 Ringe eingelegte Jalapeños
    Saft von etwa 1 Limette
    200 g griechischer Joghurt
    Salz

    Minze, Koriander und Jalapeños fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unter den Joghurt rühren. Mit Salz und ggf. noch etwas Limettensaft abschmecken.

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    Best of three: Süßkartoffel-Spinat-Quesadillas mit Mango-Koriander-Guacamole

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    Bei manchen Rezepten dauert es etwas länger, bis sie den Weg auf den Blog finden. Sehr viel länger. Diese Quesadillas sind so ein Fall. Als Snack steht die Kombination aus Tortillafladen und Käse bei uns schon lange hoch im Kurs, und auch Guacamole essen wir am liebsten völlig ungeniert direkt aus der Schüssel. Vor fast zwei Jahren sollten also die leckeren Quesadillas auch endlich auf den Blog kommen. Wir bereiteten alles vor, rührten gleich drei verschiedene Varianten der Avocadosauce an und richteten das Fotoset her. Das Ergebnis war großartig, die Fotos alles andere. Vielleicht lag es am schlechten Licht, an der viel zu schnell braun gewordenen Salsa oder aber am mangelnden Talent unsererseits – wir wissen es nicht. Fakt ist, die Fotos landeten auf dem Rechner, aber nie auf dem Blog.

    Vom Ehrgeiz gepackt – nein, eigentlich nur von der Lust auf Quesadillas – folgte nach langer Zeit dann ein zweiter Versuch. An den Quesadillas wurde noch etwas gefeilt, die Guacamole optimiert, alles wunderbar und auch die Fotos waren diesmal ganz passabel. Das ist nun ganze zwei Monate her. Höchste Zeit also, sich an den Blogpost zu machen. Doch hier taucht auch schon das nächste Problem auf, denn wir Idioten haben vor lauter Hunger wohl vergessen, das Rezept zu notieren. Auch die Volltextsuche auf PC und Laptop, panisches Durchscrollen der Blogpostentwürfe und das Wühlen im Papierstapel auf dem Schreibtisch bringen kein Ergebnis. Pfff, Anfängerfehler! Immerhin lässt sich anhand der Fotos ganz gut rekonstruieren, was wir da eigentlich angestellt haben. Und da die Kombination aus Tortilla, Süßkartoffel, Spinat, Cheddar, Avocado und Mango derart gut schmeckt, ist es auch kein allzu großes Opfer, einen weiteren Kochdurchgang zu starten. Nun also nach langem Vorlauf unsere auf Herz und Nieren geprüften Lieblingsquesadillas!

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    Süßkartoffel-Spinat-Quesadillas mit Mango-Koriander-Guacamole (für 2 Personen):

    2 mittelgroße Süßkartoffeln (à 300 g)
    1 Knoblauchzehe
    100 g frischer Spinat
    100 g Cheddar
    1 rote Chilischote
    2 Frühlingszwiebeln
    100 g Tomaten
    1 kleines Bund Koriander
    4 große weiche Tortillas
    ggf. eingelegte Chipotle, fein gehackt
    2 reife Avocados
    1 reife Mango
    Saft von 1 Limette
    4 EL Schmand oder saure Sahne
    Salz, Pfeffer

    1. Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Süßkartoffeln mit einem spitzen Messer ein paarmal einstechen und 45-55 Minuten im Ofen garen. Etwas abkühlen lassen und schälen. Das weiche Innere mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Den Knoblauch schälen, sehr fein hacken und unter die gestampfte Süßkartoffel rühren. Den Stampf gründlich mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    2. Den Spinat gründlich waschen und trocknen. Den Cheddar reiben. Frühlingszwiebeln und Chili in Ringe, die Tomaten in feine Würfel schneiden. Den Koriander waschen, trocken schütteln und grob hacken. Eine große Pfanne erhitzen. Jeweils eine Hälfte der Tortillafladen mit Süßkartoffelpüree bestreichen, darauf etwas geriebenen Cheddar verteilen und mit einer Handvoll Spinat abschließen. Wer es scharf und rauchig mag, packt noch gehackte Chipotle-Chili auf die Süßkartoffel, der Rauchgeschmack harmoniert gut mit der erdigen Süße.

    3. Die Tortilla zusammenklappen und vorsichtig einzeln in die heiße Pfanne geben. Am besten mit einem großen Topf beschweren, damit die Quesadilla platt gedrückt wird. Von jeder Seite etwa 2 Minuten anbraten.

    4. Für die Mango-Guacamole die Avocados schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Limettensaft vermischen. Die Mango schälen, zwei Drittel der Frucht fein würfeln, den Rest pürieren oder mit einer Gabel fein zerdrücken. Bis auf ein paar Mangowürfel alles unter die Avocado rühren und je nach Belieben etwas gehackten Koriander unterheben. Mit Salz, Pfeffer und ein paar Chiliringen abschmecken. Die übrigen Mangowürfel und etwa 1 EL des gehackten Korianders über der Guacamole verteilen.

    5. Die Quesadillas noch warm mit Mango-Guacamole, einem Klecks Schmand oder saure Sahne, gehackten Tomaten, Frühlingszwiebeln, Chiliringen und frischem Koriander servieren.

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    Panzanellas kleine Schwester: Fattoush mit Orangen

    Fattoush libanesischer Brotsalat Rezept Feed me up before you go-go-2

    Seit einigen Wochen verfolgt mich ein Gericht. Es begegnet mir in fast jedem Kochbuch, das ich in die Hand nehme (und das sind in letzter Zeit viele), in Reportagen wird es mir als landestypische Spezialität vorgestellt, mir wird von einer superguten Variante vorgeschwärmt, die man kürzlich gegessen hätte, ich besuche Events und es wird mir vorgesetzt: Fattoush – der libanesische Brotsalat mit knackigem Gemüse, frischen Kräutern und würzigem Pitabrot. Die Vehemenz, mit der sich das Gericht aufdrängt, kann nur eines bedeuten: Ich soll es zubereiten. Sofort!

    Wie es der Zufall (oder vielmehr der Kaufrausch) will, haben wir die saftigsten und aromatischsten Orangen im Haus, die wir uns aus dem Mallorca-Urlaub mitgebracht haben. Sie landen kurzerhand im Salat und verleihen dem Fattoush einen noch mediterraneren Touch. Und für den Fall, dass die Sonne in diesem Jahr doch noch beschließen sollte, mal um die Ecke zu schauen, ist der Salat auch der perfekte Begleiter durch laue Sommernächte.

    Fattoush libanesischer Brotsalat Rezept Feed me up before you go-go-1

    Fattoush (für 2-3 Personen)

    Für das Brot

    1-2 dünne Pitabrote (wir haben unsere in einem türkischen Supermarkt gekauft, aber das Brot lässt sich auch schnell und einfach selbst machen)
    1 Knoblauchzehe
    3 EL Olivenöl
    1 TL Za’atar
    1/2 TL Sumach
    Salz

    Für das Dressing

    2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    1/2 TL Honig
    2,5 EL Olivenöl
    1 EL Orangenessig (oder ein anderer Fruchtessig)
    Saft einer 1/2 Zitrone
    1/2 TL Sumach
    1/2 TL Za’atar
    1/4 EL Harissa
    Salz, Pfeffer

    Außerdem

    1 kleiner Kopf Romanasalat
    2 Orangen
    3 Frühlingszwiebeln
    150 g rote Cocktailtomaten
    150 g gelbe Cocktailtomaten
    1 kleine Salatgurke
    je 1 große Handvoll Petersilie und Minze

    1. Für das Brot den Backofen auf 160 °C vorheizen. Das Pitabrot in kleine Stücke reißen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl zusammen mit Knoblauch, Za’atar, Sumach und etwas Salz verrühren und die Pitastücke damit einpinseln. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 12-15 Minuten kross backen.

    2. Für das Dessing alle Zutaten gründlich miteinander verrühren, dann beiseitestellen.

    3. Den Romanasalat waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Die Orangen mit einem dünnen, scharfen Messer schälen und die Spalten filetieren. Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Gurke waschen, der Länge nach halbieren und in Halbkreise schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen und auf einer großen Platte anrichten.

    4. Das Dressing über den Salat träufeln und die gerösteten Pitastücke darüber verteilen.

    Fattoush libanesischer Brotsalat Rezept Feed me up before you go-go-3

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    Simple Food: Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze Rezept Feed me up before you go-go-2

    Es gibt Rezepte, bei denen hadern wir ein bisschen, ob wir sie wirklich auf den Blog stellen sollen. Nicht, weil sie nicht gut schmecken würden – im Gegenteil! –, sondern weil sie fast schon unverschämt simpel sind. Keine außergewöhnlichen Zubereitungsmethoden, keine kreativen und noch nie da gewesenen Geschmackskombinationen, auf die man im Grunde auch gut hätte selbst kommen können. Sondern einfach ein ganz simpler, schneller und dennoch wirkungsvoller Sommersalat, der auch nach einem langen Arbeitstag genügend Zeit lässt, um den Abend auf dem Balkon ausklingen zu lassen und von einem Wochenendtrip nach Italien zu träumen.

    Verwendet habe ich für den Fenchel-Salat mit Zitrone und Minze eine unglaublich cremige Burrata mit Pinienkernen und Basilikum, die ich hier in München bei Eataly gefunden habe. An dieser Stelle entschuldige ich mich für den kleinen Burrata-Overload in letzter Zeit, aber sobald ab Mai die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen (auch wenn sie dann wieder verschwinden …) und der Käsehändler des Vertrauens den sahnigen Mozzarella wieder im Sortiment hat, beginnt sie, unsere Burrata-Sucht. Aber offenbar sind wir damit auch nicht ganz alleine.

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze Rezept Feed me up before you go-go-1

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze (für 2 Personen):

    2 Fenchelknollen
    abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
    2 EL Zitronensaft
    4 EL Olivenöl
    1 Handvoll Minzblätter
    250 g Burrata
    Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

    1. Die Fenchelknollen waschen, halbieren, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün grob hacken und beiseitestellen. Fenchelstreifen mit 3/4 des Zitronenabriebs, dem Zitronensaft und 3 EL Olivenöl in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. Abgedeckt ca. 10 Minuten marinieren lassen.

    2. Die Minzblätter waschen und trocknen. Die marinierten Fenchelstreifen auf zwei Tellern anrichten. Die Burrata abtropfen lassen, vorsichtig teilen und auf den Fenchel setzen. Mit Minzblättern, restlichem Zitronenabrieb und Fenchelgrün bestreuen, das restliche Olivenöl über die Burrata träufeln und mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen.

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    Wohlfühlpasta: Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-3

    Wenn gerade alles nicht so läuft, wie man es sich wünscht, der Stresspegel kurz vorm Platzen ist und die Stimmung seit Wochen im Untergeschoss des Kellers wohnt, dann gewinnen vor allem die kleinen Dinge, die einen aufheitern können, an Bedeutung. Die, die einem zumindest für einen kurzen Moment vorgaukeln, dass alles in Ordnung sei. Das kann ein Eichhörnchen (EICHHÖRNCHEEEEN!!) sein, das plötzlich vor einem über den Weg huscht, oder die Freude über den Lieblingskäse, der beim Käsehändler des Vertrauens endlich wieder verfügbar ist und den Kopf vor lauter Rezeptideen fast zerspringen lässt. Burrata – ich liebe ihn! Ein Käse, in dem man wohnen möchte – wie ihn Julia mal so treffend umschrieben hat -, auch wenn er ein kleines Vermögen kostet und es oft etwas Geduld erfordert, bis man einen Käsehändler aufgetan hat, der ihn anbietet. Kaum in der Tasche verstaut, vereint er sich gedanklich mit einem großen Teller Pasta, ein paar Stangen grünem Spargel und einem Hauch Zitrone. Comfort Food nennt man das wohl, denn allein die Vorstellung löst ein wohliges Gefühl in mir aus.

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-1

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone (für 2 Personen)

    (inspiriert durch dieses Rezept)

    30 g Pinienkerne
    500 g grüner Spargel
    1 Knoblauchzehe
    1/2 Chilischote
    1 Handvoll Petersilie
    60 g Butter
    ca. 260 g Spaghetti
    Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
    1 Kugel Burrata
    1 EL Olivenöl
    (Rotwein-)Salz, Pfeffer

    1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und beiseitestellen. Den Spargel abbrausen, die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen. Die Spargelstangen der Länge nach halbieren; besonders große Stangen ggf. vierteln.

    2. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Chili aufschneiden, Kerne entfernen und fein würfeln. Die Blättchen der Petersilie abzupfen. Die Butter in einer großen Pfanne zum Schmelzen bringen und darin Knoblauch und Chili anrösten.

    3. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und darin die Nudeln bissfest kochen. Ca. 3 Minuten vor Ende der Kochzeit die Spargelhäften bzw. -viertel mit ins Wasser geben. Pasta und Spargel abgießen und dabei ca. 100 ml des Nudelwassers auffangen. Pasta, Spargel und Nudelwasser zur Butter in die Pfanne geben und alles gut durchschwenken. Jeweils die Hälfte der Petersilienblättchen und Pinienkerne untermischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.

    4. Die Spargelpasta auf zwei Teller verteilen. Den Burrata abtropfen lassen, halbieren und jeweils eine Hälfte auf die Nudeln setzen. Mit etwas Olivenöl beträufeln, die restlichen Petersilienblättchen und Pinienkerne sowie Zitronenabrieb und (Rotwein-)Salz darüberstreuen.

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-2

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