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    Gruß aus der Südstaatenküche: Erdnusssuppe

    Erdnusssuppe aus den Südstaaten Rezept Feed me up before you go-go

    URLAUB – endlich ist er da, und im Grunde befinden wir uns schon mittendrin. Seit gut einer Woche sind wir in den Südstaaten der USA unterwegs – wenn ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr es vielleicht schon mitbekommen. Kulinarisch gehören die Staaten zwischen Louisiana und Georgia sicherlich zu den interessantesten und vielfältigsten der USA, sind sie doch geprägt von einer Vielzahl kultureller und ethnischer Einflüsse. Gumbo, Jambalaya, Fried Chicken, Fried Green Tomatoes, Biscuits, Grits, Po‘ Boy Sandwiches – gerade die Cajun-Küche wird für uns bestimmt einige Überraschungen bereithalten. Gleichzeitig stellt mich die Südstaatenküche als Vegetarierin vor die ein oder andere Herausforderung, denn Fleisch und Fisch dominieren die Speisekarten (Steffen ist dagegen Feuer und Flamme und spricht seit Wochen nur noch von BBQ, Dry Ribs und Pulled Pork).

    Wer dennoch ein typisches Gericht aus den Südstaaten probieren möchte, das auf Fleisch und Fisch verzichtet, findet einige Rezepte im Buch USA vegetarisch“* (aus dem wir bereits die Pumpkin Pie nachgebacken haben und das wir hier eigentlich schon längst vorstellen wollten – wird nach dem Urlaub nachgeholt!). So auch die Erdnusssuppe, die schon lange ein Klassiker der Südstaatenküche ist und vor allem in Virginia gegessen wird. Ursprünglich stammt die nussige Suppe aus Westafrika und wurde mit den von dort verschleppten Sklaven in die USA gebracht. Wer so wie wir auf Erdnussbutter steht, wird auch die Erdnusssuppe lieben. Wir haben das recht üppige Rezept ein wenig „verschlankt“, was man dem immer noch sehr cremigen Gericht keineswegs anmerkt.

    Und wenn euch interessiert, welche Desserts die Südstaaten so zu bieten haben, schaut doch ab nächster Woche noch einmal rein – unsere beiden netten Urlaubsvertretungen bringen köstliche Nachspeisen mit!

    Erdnusssuppe aus den Südstaaten Rezept Feed me up before you go-go

    Erdnusssuppe (für ca. 3 Portionen):

    125 g Zwiebeln
    125 Staudensellerie
    40 g Butter
    40 g Mehl
    1 l Gemüsebrühe
    140 ml Sahne
    150 g cremige Erdnussbutter (am besten ungesüßt)
    Salz, Pfeffer
    Saft von 1/2 Bio-Zitrone + Abrieb
    45 g ungeröstete Erdnusskerne (ungeschält ca. 80 g)

    1. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Sellerie putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und darin Zwiebeln und Sellerie bei mittlerer Hitze kurz andünsten.

    2. Das Mehl dazugeben und kurz anschwitzen. Die Gemüsebrühe dazugießen und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und alles 20 Minuten mit geschlossenem Deckel sanft köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren.

    3. Die Suppe durch ein feines Sieb abgießen, das Gemüse dabei gut ausdrücken. Die Suppe zurück in den Topf geben, 120 ml Sahne dazugeben und nochmals kurz aufkochen. Zum Schluss die Erdnussbutter einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Bis zum Servieren warm halten.

    4. Die Erdnusskerne hacken und die restliche Sahne halb steif schlagen. Die Suppe auf Schüsseln verteilen, jeweils einen Klecks Sahne in die Mitte geben, darauf gehackte Erdnüsse und etwas Zitronenschalenabrieb streuen.

    Erdnusssuppe aus den Südstaaten Rezept Feed me up before you go-go

    Hinweis: Bei den mit Sternchen (*) markierten Links handelt es sich um Werbelinks. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Gegessen, Gekocht, Gelesen, Gereist, Geteilt, Griechenland, Thessaloniki

    Was bisher geschah: März 2017 – kulinarisch durch Thessaloniki, vietnamesisch in München & Craft Beer in Pasing

    Kirschblüten

    Puh, schon wieder ist ein Monat vorbei und damit auch ein Viertel des Jahres. Wann hat es eigentlich angefangen, dass die Zeit einfach so vorbeifliegt? Vermutlich als wir anfingen zu arbeiten, denn im Studium kam mir das noch nicht so vor. Vielleicht vermisse ich auch nur die Zeit, die man zwischendurch fürs Nichtstun hatte. Besonders genervt hat uns letzten Monat, dass das letzte Märzdrittel von Hustenanfällen und viel zu hohem Taschentuchverbrauch bestimmt war. Es wird wirklich Zeit, dass wir die noch viel zu kühlen deutschen Nächte hinter uns lassen, aber mehr dazu weiter unten.

    Unterwegs

    Thessaloniki im kulinarischen Schnelldurchlauf

    Für jemanden, der seit frühester Kindheit Archäologe werden wollte und Bücher mit griechischen Sagen regelrecht verschlungen hat, ist 36 reichlich spät für die erste Reise nach Griechenland. Leider ist der Grund für den Trip nach Thessaloniki eine Dienstreise und freie Zeit dementsprechend knapp bemessen. Aber als richtiger Foodblogger schafft man es natürlich, sich auch in wenigen Stunden durch die Highlights einer Stadt zu futtern.

    Thessaloniki Umbrellas Schirme Installation Feed me up before you go-go

    Thessaloniki Schiff auf dem Meer Hafen Feed me up before you go-go

    Thessaloniki Promenade Hafen Feed me up before you go-go

    Los geht es mit dem angeblich besten Halva der Stadt in der Konditorei Blé, praktisch gelegen im Zentrum in der Agias Sofias 19. Mehr als ein Dutzend Halva-Sorten stehen zur Auswahl, darüber hinaus Kuchen, Schokolade und Sandwiches. Ich entscheide mich für eine Variante mit Pistazie und eine Pitatasche mit Tintenfisch. Beides schmeckt besonders gut mit Blick aufs Meer, z.B. am Hafen auf den Holzplanken unterhalb der „Umbrellas“ – einer sehr fotogenen Regenschirm-Installation des griechischen Künstlers Giorgos Zogolopoulos.

    Thessaloniki kulinarisch Feta Bar Mia Feta Tiki-Becher Feed me up before you go-go

    Zum Glück bleibt mir am letzten Tag der Reise etwas Zeit für den Einkauf kulinarischer Mitbringsel: Im Barsho gibt es allerschönstes Barzubehör, ausgefallene Cocktailbitters (Lakritz!) und fachkundige Beratung. Gleich nebenan kann man sich bei Olicatessen durch die Welt der griechischen Spezialitäten probieren, natürlich muss eine Flasche Olivenöl mit nach München. Was sonst noch typisch ist für Griechenland? Feta natürlich! Gut, dass es Mia Feta gibt, eine Feta-Bar, in der ich mir gleich ein riesiges Stück fassgereiften Schafskäse einpacken lasse. Um nach dem Shoppen seinen Hunger zu stillen, empfehle ich den angeblich besten Imbiss der Stadt. Bei Ντερλικατεσεν wird noch auf Kohle gegrillt und nach einem kurzen Schock, als ich sehe, dass nicht nur Halloumi und Hähnchen, sondern auch Pommes in meiner Pitatasche landen, kann mich diese griechische Eigenheit voll überzeugen.

    Thessaloniki kulinarisch Konstantinidis Konditorei Feed me up before you go-go

    Ihr habt noch Platz für Nachtisch? Dann empfiehlt sich ein Besuch bei Konstandinidis, die gleich mehrere Filialen in Thessaloniki betreiben. Die Spezialität des Hauses ist eine Art Mille-feuille, also Blätterteig mit Sahnefüllung und Mandelumhüllung, die vor meinen Augen frisch zubereitet wird. Von Festung und Altstadt habe ich leider wenig gesehen, aber vielleicht dauert es bis zum nächsten Griechenlandbesuch ja nicht wieder 36 Jahre!
    (Steffen)

    Kulinarisches Neuland mit kalifornischen Trockenpflaumen*

    Ein Nahrungsmittel, das bisher nicht gerade ganz oben auf unserer Einkaufsliste stand, durften wir letzten Monat in der Kounge von Holger Stromberg etwas intensiver kennenlernen. Kalifornische Trockenpflaumen hatte zum kreativen Kochkurs mit Frau Bunt eingeladen, um zu zeigen, dass die etwas schrumpeligen Früchte weitaus mehr können, als die Verdauung zu unterstützen. Wie wir erfahren haben ist es eine besondere Entkernungstechnik, die für die Saftigkeit der Trockenpflaumen sorgt. Der Kern wird regelrecht rausgeschossen, sodass eine Art Donutform zurückbleibt, die die Löcher gleich wieder schließt. Auf diese Weise bleibt beim Trocknungsprozess mehr Saft erhalten. Wir waren tatsächlich überrascht, wie vielfältig sich das Obst einsetzen lässt. Beim gemeinsamen Kochen entstanden u.a. ein Quinoa-Hirse-Salat mit Pflaumen-Balsamico-Crema und Urmöhren, gerösteter Blumenkohl mit Pflaumen-Chili-Kruste und Mutabbaq mit Mozzarella und Schafskäse, dazu Erbsen-Pflaumen-Eis – erfreulicherweise alles vegetarisch, auf Events fast schon eine Seltenheit! Wir selbst waren für eine Paste aus Bohnen und Trockenpflaumen zuständig, die zusammen mit Currybananen auf französisches Kichererbsenbrot (Socca) gestrichen wurde. Großartig! Das Fruchtige der Pflaume harmoniert in der Tat gut mit dem erdigen Geschmack der Bohnen – eine Kombination, die uns selbst vermutlich nicht eingefallen wäre und sogar die Bohnenskeptikerin im Team überzeugen konnte. Aktuell experimentieren wir mit den Pflaumen in der heimischen Küche und sind selbst gespannt auf die Kombinationen, die sich daraus noch ergeben werden.
    (Steffen)

    Workshop kalifornische Trockenpflaumen München Feed me up before you go-go

    Entdeckt

    Ja Mai, das schmeckt Fei Scho!

    Wer in München vietnamesisch essen gehen möchte, wird fast erschlagen von der Vielzahl an Restaurants, die sich der asiatischen Küche verschrieben haben. Gut für uns, denn wenn man mich vor die Wahl stellt, lande ich üblicherweise beim Vietnamesen und bin fest entschlossen, alle vietnamesischen Restaurants der Stadt auszuprobieren. Allerdings gibt es eine Handvoll Asiaten, zu denen es mich immer wieder hinzieht. Das Fei Scho im Gärtnerplatzviertel ist einer davon. Das Lokal besticht nicht nur durch eine kleine, feine Karte mit erfreulich vielen vegetarischen Gerichten, sondern auch durch seine etwas eigenwillige Einrichtung. Asiatische Lampions treffen auf bayrische Holzbänke – klingt komisch, ist aber durchaus gemütlich. Im Grunde kann ich hier die ganze Karte empfehlen, denn alles, was ich bisher probiert habe, schmeckte großartig und kam hübsch angerichtet auf den Tisch. Die Produkte sind frisch und stammen aus der Region, die Kombinationen sind sicher nicht immer authentisch vietnamesisch, aber spannend, handwerklich top und immer genau richtig portioniert. Die Glücksrollen (2,70 €) vorab (u.a. mit Süßkartoffel oder Tofu) sind ein Muss, der bunte Reisnudelsalat mit Süßkartoffel und Kichererbsen (10,90 €) sowie der Tofu mit Reis in Minz-Kokos-Zitronendressing (11,50 €) haben es mir gleichermaßen angetan. Dazu nette Gesellschaft und eine erfrischende Fei-Scho-Schorle mit Weißwein und Lavendel (6 €) und der Abend ist perfekt. Allein etwas Geduld sollte man mitbringen, denn der Service könnte manchmal etwas aufmerksamer sein. Und wer mal keinen Tisch im Fei Scho ergattert, findet mit dem Ja Mai im Glockenbachviertel das zweite Restaurant der Besitzerin Luu, das ein ganz ähnliches Konzept verfolgt und ebenso tolle vietnamesische Gerichte anbietet. Fei Scho // Kolosseumstraße 6, München; Ja Mai // Pestalozzistraße 9, München.
    (Sabrina)

    Fei Scho vietnamesisch essen in München Feed me up before you go-go

    Craft Beer und Regionales im Meisterstück*

    Pasing ist nicht gerade als kulinarischer Hotspot Münchens bekannt. Umso schöner, dass nun in das Gebäude des Pasinger Pumpenwerks (direkt am Bahnhof und somit sehr gut angebunden) ein neues Konzept Einzug hält. Einigen dürfte das Meisterstück wohl schon aus Berlin bekannt sein, ab Mitte April eröffnet nun auch in München eine Filiale. Wir durften uns beim Pre-Opening schon einmal mit der Angebotspalette vertraut machen. Das zentrale Thema ist Craft Beer, man setzt dabei vor allem auf regionale Brauereien: Tilmans, Munich Brew Mafia, Yankee & Kraut, Frau Gruber und einige mehr werden prominent an den Zapfhähnen vertreten sein. Dazu kommen internationale Biere, u.a. die ganze Braufaktum-Palette mit der Brooklyn Brewery und Mikkeller. Gut zu wissen, dass nun auch Münchens Westen mit ordentlichem Bier versorgt ist. Auch kulinarisch sind einige lokale „Meister“ vertreten , u.a. mit Fleisch, Brot, eingelegtem Gemüse und Senf (von unseren Favoriten Münchner Kindl). Gerade Ersteres war an diesem Abend himmlisch, besonders die 24 Stunden im Smoker gegarten Ribs fielen direkt vom Knochen. Vegetarisch könnte es dagegen übersichtlich werden, aber vielleicht überrascht uns die endgültige Speisekarte ja noch. Den Weg nach Pasing werden wir jedenfalls spätestens im Mai wieder auf uns nehmen. Meisterstück // Kaflerstr. 16, München.
    (Steffen)

    Meisterstück Pasing Munich Brew Mafia Craft Beer

    A bisserl was geht immer: Ruby Lilly Hotel*

    Vor gut zwei Jahren haben wir nach einem Besuch im Stenz beschlossen, eine Münchner Bildungslücke zu schließen und holten innerhalb kürzester Zeit alle Folgen von „Monaco Franze“ nach. Nach anfänglicher Skepsis verliebten wir uns ein wenig in den traurigen Kommissar und verstehen, warum er die Popkultur der Stadt bis heute prägt. Seinen Spuren ist man auch im Ruby Lilly – einem der neuesten Hotels der Ruby-Gruppe – gefolgt, das vor Kurzem in der Dachauer Straße zwischen Hauptbahnhof und Stiglmaierplatz eröffnet wurde. Das ehemalige Bürogebäude wurde vollständig umgebaut und bietet nun das, was bei der Führung durchs Hotel als „Lean Luxury“ bezeichnet wird: Keinen unnötigen Schnickschnack, dafür bezahlbare, hochwertige und äußerst stylische Übernachtungsgelegenheiten in Innenstadtnähe. Zimmer gibt es von kuscheliger Nest- bis Wow-Größe (ab 94 €/DZ), alle gleichermaßen hübsch und gemütlich eingerichtet. Die Lobby wird von einer Bar im Industrie-Chic dominiert, die gleichzeitig als Rezeption fungiert. Wenn man dort auf dem Barhocker sitzt, die Spiegelungen der Schickeria-Leuchtschrift betrachtet und an einem Drink der kleinen, aber feinen Getränkekarte (u.a. mit Tilmans- und Crew-Republik-Bieren) nippt, versteht man den Reiz, den Hotelbars auf viele Menschen ausüben.

    Ruby Lilly Hotel München Eröffnung Schickeria

    Ruby Lilly Hotel München Eröffnung Zimmer und Bar

    Und was hat das alles jetzt mit Monaco Franze zu tun? Wie alle Ruby Hotels ist auch das Münchner Ruby Lilly einem Thema untergeordnet. Hier sind es nerdig-nette Details aus den 80ern, die sich durchs gesamte Hotel ziehen. So gleicht der Eingang einem Schrein aus Mixtapes, Testbilder zieren die Teppiche auf den Fluren und die Bibliothek lädt nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Twisterspielen ein. Eigentlich fast schade, dass wir selbst nie ein Hotelzimmer in München benötigen, aber für den nächsten Trip nach Wien behalten wir Ruby auf jeden Fall im Hinterkopf. Ruby Lilly Hotel & Bar // Dachauer Str. 37, München.
    (Sabrina)

    Bier des Monats: Nectar of Gods

    Unser hochprozentiges Highlight kommt diesmal aus einer ganz jungen Brauerei aus Gundelfingen. Frau Grubers Braumeister bringt jedoch einiges an Erfahrung mit, war er doch zuletzt bei einer unserer Lieblingsbrauereien – Riegele in Augsburg – aktiv und sorgt jetzt bei Camba Bavaria für die richtige Gärung. Ganz nebenbei entstehen unter dem Namen Frau Gruber eigene Biere – ziemlich tolle sogar. Wir haben uns ein wenig in das Imperial IPA „Nectar Of Gods“ verliebt. Kräftige 8,5%, aber dank der unglaublichen Maracujaaromen in Nase und Mund ist davon erst einmal wenig zu spüren. Nicht zu bitter, eher unterstützt durch eine süße Malzigkeit und mit einem angenehm vollen Mundgefühl versehen, ist das Nectar of Gods ein sehr trinkbares Double IPA, das hoffentlich eine Weile auf dem Markt bleiben wird. Wir sind schon gespannt, was Frau Gruber sonst noch aus dem Braukessel zaubern wird!
    (Steffen)

    Frau Gruber Nectar of Gods Bier Craft Beer Feed me up before you go-go

    Rezept-Quickie

    Spargelgemüse aus dem Ofen mit Bärlauchpesto

    Scheinbar haben wir unseren Urlaub in diesem Jahr etwas ungünstig gelegt. Wir verlassen Deutschland mitten in der Spargel- und Bärlauchsaison. Wie fahrlässig! Bis zum Abflug bleibt nicht mehr viel Zeit und so versuchen wir seit Ende März, so viel wie möglich von beidem auf unseren Speiseplan zu packen. Am besten in Kombination wie bei diesem einfachen, aber wirkungsvollen Rezept, das unglaublich nach Frühling schmeckt und auch nach Feierabend kaum Arbeit macht. Wenn ihr auch so auf Bärlauch steht wie wir, dann klickt euch doch mal durch unsere anderen Bärlauchrezepte.

    Spargel mit Kartoffeln Möhren und Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go

    Für 2 Hungrige:

    600 g kleine Kartoffeln
    200 g Möhren
    500 g grüner Spargel
    Olivenöl
    Meersalz, Pfeffer
    4 EL Schmand
    4 EL Bärlauchpesto

    Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Die Möhren schälen, halbieren und längs in 1 cm dicke Stifte schneiden. Die holzigen Enden des Spargels abschneiden, den Spargel ggf. bis zur Mitte des Stängels schälen. Kartoffeln und Möhren mit etwas Olivenöl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 15 Minuten backen, zwischendurch wenden. Dann den Spargel dazwischen verteilen, mit etwas Öl beträufeln, alles salzen und pfeffern und nochmals 10-15 Minuten (je nach Spargeldicke) im Ofen backen. Wenn alles gar ist, Kartoffeln und Gemüse auf zwei Teller verteilen, ggf. noch einmal nachwürzen. Schmand und Bärlauchpesto darauf verteilen und sofort servieren.
    (Steffen)

    Lesenswert

    Frühstücksfremdeln

    Wir lieben die erste Mahlzeit des Tages. Sei es am heimischen Esstisch, in Münchens Stadtvierteln oder gleich den Hotspots der amerikanischen Ostküste. Gerade im Urlaub freuen wir uns auf ausgedehnte Frühstücksgelage und probieren dabei gerne Typisches und für uns vielleicht Ungewöhnliches des jeweiligen Landes – Frühstücksburritos in Boston, Shakshuka in Tel Aviv, Tostada mit Olivenöl, Knoblauch und Tomate in Bilbao. Süß, salzig, egal, immer her mit dem guten Zeug! Doch offenbar gehören wir damit eher zur Ausnahme, denn eigentlich sei unser Körper, genauer gesagt unser Mikrobiom, gar nicht darauf aus, sich morgens auf große Experimente einzulassen, so Susanne Schneider in einem spannenden Artikel im SZ-Magazin.
    (Sabrina)

    Fernwehauslöser

    Wenn das Fernweh ohnehin schon groß ist, lässt man sich besonders gerne verführen, taucht noch viel lieber als sonst in fremde (Bilder-)Welten ein und ist schnell nur einen Mausklick davon entfernt, den nächsten Urlaub zu buchen. So ging es mir fast täglich in den letzten zwei Wochen, denn über ihren Instagram-Account konnte man Ylva von Der Klang von Zuckerwatte auf ihrer Reise durch Japan begleiten. Dort berichtete sie ausführlich von Schönem, Kulinarischem und Kuriosem aus Tokio und Kyōto. Japan – vielleicht wird das im nächsten Jahr endlich was mit uns!
    (Sabrina)

    Was steht an?

    Palme Florida Orlando Feed me up before you go-go

    Aufbruch in die Südstaaten

    In ein paar Tagen verabschieden wir uns für ein Weilchen in die drückende Schwüle der amerikanischen Südstaaten. Auf dem Plan stehen acht Bundesstaaten und genügend Restaurants, Bars und Plantagen, um dort locker ein halbes Jahr zu verbringen. Gleichzeitig beschäftigt uns die Frage, ob die USA aktuell noch ein angemessenes Reiseziel sind. Unsere Reise steht seit Ende letzten Jahres fest und auch wenn wir das Glück haben, aufgrund von Namen und Aussehen an der Grenze wohl nichts befürchten zu müssen, bleibt ein mulmiges Gefühl. Aber wie kann denn Solidarität mit den Menschen aussehen, die unter der neuen Regierung Probleme bekommen? Sollte man grundsätzlich nicht mehr in Länder reisen, in denen rechte Populisten an der Macht sind, Journalist_innen reihenweise inhaftiert werden, Frauen noch immer zu wenig Rechte haben oder Menschenrechte missachtet werden? (Tschüss Polen, Ungarn, Türkei, Marokko, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Indonesien … die Liste könnte ewig weitergehen.) Die USA sind davon zwar noch (weit) entfernt, aber bewegen sich in eine politische Richtung, die uns Bauchschmerzen bereitet. Gleichzeitig sind wir gespannt darauf, die aktuelle Stimmung vor Ort zu erleben und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Wie seht ihr das? Spielt Politik eine Rolle bei der Auswahl eures Urlaubslandes?
    (Steffen)

    Fotocredits: Foto der Kirschblüten: Anthony Delanoix via Unsplash; Schwarz-Weiß-Foto aus dem Meisterstück: Thomas Vonier von omoxx.

    Hinweis: Zu den mit Sternchen (*) markierten Veranstaltungen wurden wir freundlicherweise eingeladen – wie immer bleibt unsere Meinung davon unberührt.

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    Gekocht

    Lunch to go: Antipasti-Brotsalat im Glas fürs ZDF

    Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro Rezept Feed me up before you go-go

    Sich im Büro vernünftig zu ernähren, ist keine einfache Aufgabe. Auch wenn viele Kantinen beteuern, auf ausgewogene Ernährung achten zu wollen, ist es vor allem für Vegetarier_innen schwierig, dort dauerhaft glücklich zu werden. Sinnvoller erscheint da die Alternative, etwas von zu Hause mitzubringen oder vielleicht sogar im Büro zu kochen. Letzteres versuche ich regelmäßig gemeinsam mit meinen Kolleginnen, aber auch dabei gibt es einige Hindernisse zu überwinden. Die Gerichte müssen bei uns auf einer einzigen Kochplatte zubereitet werden, die Auswahl der Küchengeräte ist beschränkt und außerdem kann die Mittagspause ja auch nicht immer zwei Stunden dauern. So kommt es, dass unser übliches Mittagessen aus Salat oder Nudeln mit Pesto besteht. Soll es etwas Aufwendigeres sein, muss jemand früh genug ein Gericht aussuchen, den Einkauf koordinieren und einen Tag wählen, an dem keine Besprechungen die Mittagspause zerstören könnten.

    Dementsprechend bin ich seit einiger Zeit am Tüfteln, wie das Mittagessen im Büro etwas einfacher gelöst werden kann; beispielsweise indem ich etwas von zu Hause mitbringe. Als sich kürzlich das ZDF meldete und fragte, ob ich Lust hätte, nach meinem Herbstburger noch einmal einen Beitrag für die Küchenträume in der Drehscheibe zu drehen, diesmal zum Thema gesundes, schnelles Mittagessen fürs Büro, war das ein willkommener Anlass, um nach ein paar Lösungen für mein Mittagspausendilemma zu suchen. Salat im Glas sollte es werden, denn diese Idee schlummerte schon etwas länger in meinem Kopf, und Gläser, um den Salat unbeschadet ins Büro zu bringen, haben wir ohnehin mehr als genug im Haus. Herausgekommen ist ein Antipasti-Brotsalat im Glas mit Aubergine und Paprika aus dem Ofen, Granatapfelkernen, Mozzarella und knusprigen Ciabatta-Würfeln. Wichtig ist – wie bei allen Salaten im Glas –, dass die feuchten Zutaten zuerst ins Glas geschichtet und die, die frisch und knackig bleiben sollen (z.B. Salat und Brotwürfel), ganz nach oben gepackt werden. So hält sich der ganze Salat fest verschlossen auch einige Tage im Kühlschrank.

    Dreh ZDF Drehscheibe Küchenträume Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro

    Dreh ZDF Drehscheibe Küchenträume Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro

    Wie genau ich den Salat ins Glas schichte, wie man am besten einen Granatapfel entkernt und warum im Ofen gerösteter Knoblauch sich bestens für Salatdressing eignet, könnt ihr ab sofort in der ZDF-Mediathek anschauen – oder ihr schaltet morgen, am 31.03.2017 um 12:10 Uhr, die Drehscheibe im ZDF ein. So langsam verliere ich die Scheu vor der Kamera und war diesmal deutlich weniger nervös. Obwohl es sich „nur“ um einen Salat handelt, bei dem sich die Zubereitungszeit wirklich in Grenzen hält, dauerte der Dreh dennoch fast einen ganzen Tag. Allerdings war das Kamerateam etwas perfektionistischer, als bei den letzten Drehs und die Küche (nein, auch diesmal nicht unsere) deutlich kleiner, sodass wir einige Male umräumen mussten. Im Beitrag selbst ist davon natürlich nichts zu sehen – ich hoffe, er gefällt euch! (Und bevor ihr fragt – nein, ich schaue beim Kochen nicht immer so verträumt durch Gläser!)

    Wie sieht denn euer Mittagessen im Büro aus?

    Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro Rezept Feed me up before you go-go

    Antipasti-Brotsalat im Glas (für ein 950-ml-Glas):

    Für das Ofengemüse

    1 kleine Paprika
    1 halbe Aubergine (ca. 130 g)
    3 EL Olivenöl
    1 TL getrocknete italienische Kräuter
    ½ TL Salz
    1 Prise Pfeffer
    2 Knoblauchzehen

    Für die Brotwürfel

    70 g Ciabatta
    1 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    Für das Dressing

    Saft einer halben Zitrone
    2 EL Balsamico Bianco Condiment
    1 TL Honig
    2 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    Außerdem

    2 EL Pinienkerne
    4 getrocknete Tomaten
    50 g Mozzarella
    eine Handvoll Romanasalat oder anderer Blattsalat
    10 Blätter Basilikum
    2 EL Granatapfelkerne

    1. Den Ofen auf Grillfunktion vorheizen. Paprika und Aubergine waschen. Die Paprika halbieren, Kerne und Stil entfernen und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Die halbe Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden und die Streifen noch einmal längs halbieren. Olivenöl, Kräuter, Salz und Pfeffer verrühren. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Knoblauchzehen ungeschält mit der flachen Seite eines Messers andrücken und dazugeben. Das Gemüse mit der Öl-Kräuter-Mischung beträufeln und in der oberen Ofenhälfte ca. 20-30 Minuten garen, bis das Gemüse weich und gut gebräunt ist. Das Gemüse rausnehmen und zur Seite stellen, den Ofen aber eingeschaltet lassen.

    2. Das Ciabatta in 1×1 cm große Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, das Olivenöl darüberträufeln und gut mit dem Brot vermischen. Das Brot salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten im Ofen unter dem Grill backen, bis das Brot gebräunt und kross ist.

    3. Für das Dressing die Schale von einer der im Ofen gegarten Knoblauchzehen abziehen und den weichen Knoblauch mit einer Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken. Den Knoblauch zusammen mit Zitronensaft, Balsamico und Honig in eine Schüssel geben und gründlich verrühren. Das Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Tomaten in dünne Streifen schneiden. Den Mozzarella mittelfein würfeln. Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Das Basilikum waschen und trocken schütteln.

    5. Den Salat in folgender Reihenfolge in ein Glas schichten: Dressing, Paprika und Auberginen, Mozzarella, getrocknete Tomaten, Granatapfelkerne, Pinienkerne, Salat, Basilikum, Brotwürfel. Das Glas luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

    6. Vor dem Essen das Glas etwas schütteln und dann in eine Schüssel oder auf einen Teller geben – ggf. nochmals etwas vermischen, damit sich das Dressing gut verteilt. Luftdicht verschlossen hält sich der Salat im Glas 3-4 Tage im Kühlschrank.

    Antipasti-Brotsalat im Glas fürs Büro Rezept Feed me up before you go-go

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    Gebacken

    Frühlingserwachen: Hefezopf mit Pistazien und Zitrone

    Hefezopf mit Pistazien und Zitrone Rezept Feed me up before you go-go

    Es gibt Rezepte, die schlummern seit einer halben Ewigkeit auf meiner „Möchte ich irgendwann mal kochen/backen/mixen“-Liste. Der Hefezopf mit Pistazien ist so ein Fall. Von Jahr zu Jahr wird die Rezeptidee weitergetragen und ploppt in der Regel pünktlich zu Ostern wieder auf (eigentlich dämlich, denn wieso sollte man nicht auch abseits der Osterzeit einen Hefezopf backen? Eierlikör trinke ich ja schließlich auch das ganze Jahr). Im nächsten Frühjahr dann, sage ich mir und vergesse das Vorhaben, bis ich erneut beim Osterbrunch sitze und mich über mich selbst ärgere. Read more

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    Gekocht

    Soul Food auf Koreanisch: vegetarisches Bibimbap

    Vegetarisches Bibimbap Rezept Feed me up before you go-go

    Vermischter Reis – nichts anderes verbirgt sich hinter dem deutlich wohlklingenderen (und für mich nicht ohne Stolperer aussprechbaren) Namen Bibimbap. Neben Kimchi ist der hübsch in einer Schüssel drapierte Reis mit Gemüse, Ei & Co. das wohl bekannteste koreanische Gericht und auch bei uns seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Warum Bibimbap bislang nicht den Weg in meine Schüssel fand? Vielleicht weil ich grundsätzlich kein großer Fan von unhandlichem Bowl Food bin, das nur für ein schnelles Instagram-Bildchen akribisch arrangiert wird und dann geschmacklich meist doch nicht überzeugt. Warum es Bibimbap dann doch in meine Schüssel schaffte? Weil ich neugierig bin und selbst erschmecken wollte, ob der Hype um das koreanische Soul Food gerechtfertigt ist. Weil ich es spannend finde, dass dabei üblicherweise alle Geschmacksrichtungen auf dem Teller landen – süß, salzig, sauer, bitter und umami. Und vor allem: weil Gemüsereste im Haus waren, die dringend verarbeitet werden mussten. Das Reisgericht eignet sich nämlich bestens als Resteessen, denn im Grunde darf hier alles rein, was man gerade so zur Hand hat – Möhren, Brokkoli, Zucchini, Gurke, Tofu (oder Rindfleisch, wer es nicht vegetarisch möchte), Pak Choi, Spinat, Pilze, Ingwer, Kimchi, Sprossen, you name it. Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München, Münchner Umland

    Was bisher geschah: Februar 2017 – Käsekoma, Spirituosentrends & Münchens bestes Sushi

    Tulpen vor Fenster

    Der Februar war etwas launisch, schwankte von Schnee zu Tulpen und wieder zurück. So langsam haben wir das triste Wetter satt und freuen uns auf wärmere Tage und erste Biergartenbesuche – besonders, weil wir im letzten Monat eine so schöne Location am Tegernsee entdeckt haben. Welche das ist und wo wir sonst noch unterwegs waren, verrät der kulinarische Monatsrückblick: Read more

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    Gekocht

    High-Carb-Freuden: Pasta in Orangensauce mit Fenchel und Möhren aus dem Ofen

    Pasta in Orangensauce mit Fenchel und Möhren aus dem Ofen Rezept

    Als wir kürzlich mal wieder den Rezeptindex aktualisiert haben, stellten wir mit Erschrecken fest, dass hier seit über einem halben Jahr kein Pastarezept gepostet wurde. Überhaupt findet man bei uns deutlich weniger Nudelgerichte als erwartet. Dabei ist Pasta ein zentraler Bestandteil unseres Speiseplans – der Blog bildet unsere Essgewohnheiten somit nicht ganz realistisch ab. Oft kommen Nudeln bei uns sogar mehrmals in der Woche in irgendeiner Form auf den Teller. Sollte sich mal ein Low-Carb-Kochbuch in unsere Wohnung verirren, würde es vermutlich sofort schreiend auf die Straße flattern. Ich kann mir auch kaum etwas Befriedigenderes vorstellen, als mich nach einem langen, anstrengenden Tag vor eine große Portion heiße Pasta zu setzen. Mit einem Mal verschwinden Hunger, Kälte und Stress und alles sieht gleich schon viel besser aus. Mit Rohkost klappt das leider nicht. Read more

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    Getrunken, München

    Make beer great again! Braukunst Live! 2017: Biertrends und unsere Favoriten

    Braukunst Live 2017 Biertrends Make beer great again Feed me up before you go-go

    Der erste Stand am Eingang der diesjährigen Braukunst Live! ist dem 500-jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots gewidmet. Ganz schön mutig, sich hier zu präsentieren, ist das Lebensmittelgesetz doch für viele der anwesenden jungen Brauereien ein rotes Tuch und die Kombination von Wasser, Malz, Hefe und Hopfen für die meisten mehr Ausgangspunkt als Richtlinie. Gerade kleine Brauereien reizen die Grenzen dessen, was vor zehn Jahren in Deutschland üblicherweise unter Bier verstanden wurde, immer weiter aus. Die Münchner Biermesse Braukunst Live! trägt diesem Innovationsgedanken verstärkt Rechnung – erstmals gibt es mit The Lab eine gesponserte Ausstellungsfläche für fünf junge, innovative Unternehmen, die sich sonst noch keinen eigenen Stand leisten könnten. Überhaupt merkt man den Betreibern die Bemühungen an, den Spagat zwischen Publikumsmesse und Angeboten für den harten Kern der Craft-Beer-Szene wieder deutlich stärker zu schaffen. Dementsprechend breit ist das Angebot – von international agierenden Schwergewichten über mittelständische Brauereien bis hin zu winzigen Anbietern, die gerade erst den Sprung vom Homebrewing gewagt haben. Read more

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