Ein saftiger Granatapfel-Orangen-Kuchen ist genau das Richtige für graue Wintertage. Der Rührkuchen ist nicht zu süß, schnell zusammengerührt und voll mit fruchtigen Aromen.
Der erste selbst gebackene Kuchen des Jahres kommt zwar etwas spät, dafür aber mit einer umso wichtigeren Message. Der ultrasaftige Granatapfel-Orangen-Kuchen soll nicht nur etwas Farbe in die grauen Februartage bringen, sondern auch symbolisch für die Notwendigkeit einer bunten Gesellschaft stehen. Denn das Blog-Event #WirSindBuntBoom widmet sich einem hochaktuellen Thema: dem Rechtsruck in Deutschland. Weiterlesen
Süßkartoffel, Lauch und Apfel, Sahne und ein bisschen Chili machen diese Suppe zu einem bunten vegetarischen Wintergericht. Süße und herzhafte Aromen treffen sich in der Süßkartoffel-Lauch-Suppe mit Apfel-Nuss-Topping und sorgen dafür, dass der Winter ein klein bisschen weniger düster ist.
Noch acht Wochen, dann ist er da – der von uns schon so ersehnte Frühlingsanfang. Winter in Berlin ist eine Nummer für sich. Alles ist in ein dämmriges Grau getaucht, die Sonne lässt sich nur selten blicken, an manchen Tagen will es gar nicht richtig hell werden. Dass das auf die Stimmung drückt, ist kaum verwunderlich. Auch aufs Kochen und auf die Kreativität wirkt sich die Winterdüsternis aus. Wir gehen viel essen, unsere Motivation, mit neuen Rezepten zu experimentieren, hält sich in Grenzen, stattdessen kochen wir eher Altbewährtes – wie das Orzo-Risotto mit Kürbis und Parmesan-Rosenkohl oder eine schnelle Pasta mit Grünkohl-Rucola-Haselnuss-Pesto. Dabei bietet der Winter eigentlich genügend abwechslungsreiche saisonale Obst- und Gemüsesorten, die sogar etwas Farbe auf den Teller bringen können. Für einen Farbklecks sorgt auch die Süßkartoffel-Lauch-Suppe mit Apfel-Nuss-Topping, die gleichzeitig das volle Winter-Wohlfühlprogramm abspielt: süße und herzhafte Aromen, samtige Textur, saisonale Zutaten sowie Ingwer und Chili, die die Wärme von innen noch mehr befeuern. Weiterlesen
Winter ist Kaki-Zeit! Zwischen Anfang Oktober und Ende Januar sieht man die kräftig orangefarbenen großen Früchte in den Obstabteilungen der Supermärkte und auf den Wochenmärkten aus den Kisten blitzen. Die Chancen stehen gut, dass es sich bei den Kakis um die Sorte „Rojo Brillante“ handelt, die in Spanien vor allem in der Region València angebaut wird. Als ich im Herbst gefragt wurde, ob ich mir den Kaki-Anbau und die Weiterverarbeitung der Frucht nicht mal vor Ort anschauen möchte, gab es für mich nur eine Antwort: Na klar möchte ich! Nicht nur, weil unser Kaki-Verbrauch in den letzten Jahren stark zugenommen hat und wir im Herbst und Winter kiloweise von den orangefarbenen Früchten mit dem süßen und saftigen Fruchtfleisch verputzen, sondern auch, weil ich eine ganz enge persönliche Verbindung zu València habe (aber dazu ein andermal mehr). So kam es also, dass Inesund ich Anfang Dezember mit einem Köfferchen voller reifer Kakis, Sonnenschein und neuen Rezeptideen aus Spanienzurückkehrten. Mitgebracht habe ich nicht nur viele Infos rund um die Kaki, sondern auch das Rezept für einen Winter-Panzanella mit Kaki und Ziegenkäse-Haselnuss-Bällchen, einen eigentlich italienischen Brotsalat, der aber sicher nichts dagegen hat, wenn sich eine spanische Frucht darin verirrt, die selbst den grauen Berliner Winter zum Strahlen bringt. Weiterlesen
Wer Anisplätzchen mag, wird schwäbische Springerle lieben! Das süddeutsche Traditionsgebäck mit Anisnote lässt sich mit nur wenigen Zutaten selbst backen. Nur etwas Zeit sollte man mitbringen.
Schon das zweite Jahr in Folge stehe ich Anfang Dezember in der Küche und backe schwäbische Springerle, ein traditionelles Festtagsgebäck mit Anis, das vor allem in Teilen Süddeutschlands beliebt ist. Die dicken hellen Anisplätzchen mit den hübschen Bildmotiven sind nicht nur der Weihnachtszeit vorbehalten, sondern werden auch zu anderen Anlässen wie Ostern, zu Hochzeiten oder Taufen gebacken. Kennengelernt habe ich sie allerdings vor einigen Jahren als Weihnachtsgebäck bei meiner Freundin Ines von Münchner Küche. Sie präsentierte uns eine Auswahl perfekt aussehender Plätzchen, die sie von zu Hause mitgebracht hatte. Darunter auch Springerle, von denen ich bis dato nie gehört hatte. Oben fest, innen weich, süß und mit ordentlicher Anisnote kamen sie daher. Es war Liebe auf den ersten Bissen. Weiterlesen
Was macht Zimtschnecken noch besser? Zimtschnecken mit Puddingfüllung! Das norwegische Hefegebäck Solboller mit Zimt und Kardamom kommt mit einem ordentlichen Klecks Pudding in der Mitte daher, was die kleinen Zimtschnecken noch saftiger macht.
Temperaturen unter 5 °C, Nieselregen und grauer Himmel geben Anlass genug, um sich nach etwas Sonne zu sehnen. Dass wir ausgerechnet in Richtung des eigentlich regenreichen Norwegen schielen, wenn wir uns Sonne wünschen, hat einen Grund – und der heißt Solboller. Die kleinen „Sonnenschnecken“ strahlen einen in fast jeder norwegischen Bäckerei aus der Auslage an. Dort findet man die mit Pudding gefüllten Zimtschnecken auch unter dem Namen Solskinnsboller.Weiterlesen
Birnensenf ist nicht nur schnell selbst gemacht, sondern eignet sich auch bestens als kleines Geschenk aus der Küche zu Weihnachten und Geburtstagen. Das Rezept für den fruchtigen Senf ist mit nur 5 Zutaten herrlich unkompliziert.
In unserem Haushalt gibt es unterschiedliche Grade der Begeisterung für Senf. Während Sabrina zu den absoluten Senf-Ultras gehört und immer ein Glas im Kühlschrank benötigt, um ihn auf Brot, Käse oder Ei zu schmieren, bin ich in Sachen Senf eher zurückhaltend. Zwar haben sich meine Geschmacksnerven im Laufe der Jahre langsam an ihn gewöhnt, aber große Begeisterung kann ich für ihn nur selten aufbringen. Eine Wurst mit Senf funktioniert für mich einfach nicht, da muss es Ketchup sein (am besten eine aufregende Sorte, wie unser rauchiger Ananas-Ketchup). Gleichzeitig liebe ich aber Eier in Senfsoße, und auch unseren Salatdressings verpasse ich fast immer einen ordentlichen Löffel Senf. Besonders gut für Letzteres eignen sich fruchtige Sorten wie dieser Birnensenf. Weiterlesen
Kürbispasta für graue Herbsttage: Selbst gemachte Ravioli gefüllt mit Kürbis und Burrata, dazu Orangen-Salbei-Butter, geröstete Pekannüsse und cremige Burrata-Tupfer. Macht am besten gleich die doppelte Portion, die Ravioli lassen sich super einfrieren.
Kein Herbst ohne neues Kürbisrezept! Dass wir zudem eine nicht ganz so kleine Schwäche für Burrata – die sahnige große Schwester des Mozzarellas – haben, dürfte hier auf dem Blog ab und an durchscheinen. Nicht nur im Sommer ist der cremige italienische Frischkäse ein gern gesehener Gast auf unseren Tellern, sondern auch im Herbst und Winter, zum Beispiel als Blutorangen-Burrata-Salat mit Minze und Pinienkernen oder Burrata mit gegrillten Trauben, Minze und Fenchelsamen. In den meisten Gerichten lassen wir die Burrata die Hauptrolle einnehmen – groß und prall drängt sie sich dafür förmlich auf. Bei unseren Kürbis-Burrata-Ravioli mit Orangen-Salbei-Butter macht sie ausnahmsweise etwas Platz für Pasta und Herbstgemüse, ohne dabei ganz im Hintergrund zu verschwinden. Weiterlesen
Was bei einem Zwetschgenkuchen nicht fehlen darf? Streusel! Jede Menge Streusel. Deshalb sparen wir bei unserem Rezept für einfachen Zwetschgenkuchen vom Blech nicht und verpassen dem Hefekuchen eine Extraportion Mandel-Zimt-Streusel. Der saftige Herbstkuchen ist schnell gemacht und lässt sich super einfrieren.
Nach einem längeren Urlaub fällt es uns immer schwer, zu Hause wieder in einen regelmäßigen Koch- und Backrhythmus zu finden. Eigentlich sollte man meinen, dass man sich gerade nach so langer Zeit darauf freut, wieder selbst einzukaufen und am Herd zu stehen, aber von wegen! Wir haben uns nach 3,5 Wochen USAso daran gewöhnt, auswärts zu essen, dass wir zurück in Berlin völlig planlos in der Küche stehen. Was waren noch mal unsere Go-to-Gerichte, die immer gehen? (Nicht mal die Pasta mit der veganen Blumenkohl-Bolognese will uns einfallen.) Wie funktioniert der neue Reiskocher noch gleich? Und wieso hat sich das defekte Licht über dem Herd in der Zwischenzeit nicht einfach selbst repariert?? Wir tasten uns erst mal langsam heran und orientieren uns an der Jahreszeit. Der Herbst ist da (na gut, schon länger) und er überschwemmt die Wochenmärkte mit Zwetschgen und Pflaumen. Also versuchen wir’s mit Altbekanntem: einem Zwetschgenkuchen vom Blech mit Mandel-Zimt-Streuseln.Weiterlesen