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Küchengeschenke

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    In zwei Minuten zum Butterglück: Ingwer-Limetten-Butter

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    Bevor ich nach Bayern kam, habe ich jahrelang keine Butter gegessen. Nicht auf dem Brot, meine ich. In Kuchen und anderem Gebäck kam sie gelegentlich schon zum Einsatz. Mein Käse-, Nutella oder Marmeladenbrot habe ich jedoch am liebsten unten ohne gegessen. Mit dem Umzug nach München kamen dann plötzlich zahlreiche Besprechungen, Meetings und Tagungen, die in Bayern nie – wirklich NIEMALS – ohne Butterbrezen stattfinden. Und schwupps, war’s um mich geschehen: I fell in love with the Butterbreze. Big time! Wie gut ist bitte die Kombi aus frisch gebackener Brezel (als Hessin befinde ich mich noch immer im sprachlichen Konflikt zwischen Breze und Brezel) und kalter Butter? Gelegentlich schafft es ein Stückchen Butter seitdem auch mal aufs Brot oder Brötchen, und als ich in Yvette van Bovens „Winter. Home Made“ von Ingwer-Limetten-Butter las, war klar, was ich zu tun hatte! Fix rührte ich die Zutaten zusammen (jaja, ich war faul und habe gekaufte Butter verwendet – beim nächsten Mal gibt’s die volle DIY-Butter-Dröhnung, versprochen!), schnitt eine Scheibe frisches Brot ab, schmierte eine dicke Butterschicht darauf und … schwebte ins Butterglück!

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    Da die Butter so lecker war, wurde gleich eine weitere Portion davon gemacht, in kleine Weck-Gläschen abgefüllt, die Familie damit versorgt und dazu genötigt, das mindestens genauso gut zu finden wie ich! Hat geklappt, glaube ich.

    Ingwer-Limetten-Butter

    150 g Butter (Zimmertemperatur)
    1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
    1 EL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    1 EL Limettensaft
    1 Prise Salz
    etwas grob gemahlener Pfeffer

    Die Butter mit dem Handrührer leicht cremig schlagen. Den Ingwer, die Zitronenschale und den Limettensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und fertig ist das Butterglück! Die Ingwer-Limetten-Butter hält sich im Kühlschrank ca. zwei Wochen.

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    Gebastelt

    Geschenke aus der Küche: Zitronen-Vanille-Peeling

    Geschenke aus der Küche selbst gemachte Peeling Zitronen-Vanille-Peeling

    Heute gibt es ausnahmsweise mal nichts Essbares, auch wenn der Inhalt des kleinen Gläschens so gut duftet, dass man am liebsten den Finger reinstecken und abschlecken würde. Diesem Verlangen sollte man aber besser nicht nachgeben. Damit unter der Dusche zu verschwinden, ist dagegen ausdrücklich erlaubt. Dort strömt einem dann beim Öffnen der Duft von Zitrone, Vanille und leichtem Olivenöl entgegen – also nichts wie rauf damit auf die Haut und peelen was das Zeug hält!

    Zitronen-Vanille-Peeling mit Meersalz (für ein 0,5-Liter-Gefäß):

    500 g grobes Meersalz
    250 ml leichtes Olivenöl
    3 EL Körperöl mit Vanilleduft (gibt es zum Beispiel bei DM)
    2 TL abgeriebene Zitronenschale
    etwa ½ TL Vanillemark

    1. Das Meersalz in eine Schüssel geben, das Olivenöl dazuschütten und alles gut verrühren. Das Körperöl, die Zitronenschale und die Vanille hinzufügen und unter die Salz-Öl-Mischung rühren.

    2. Das Peeling in ein gut verschließbares Glas füllen – ich habe Korken von Ikea dafür verwendet (schließt prima luftdicht, ist mit 1,49€ unschlagbar günstig und sieht auch noch hübsch aus).

    Geschenke aus der Küche selbst gemachte Peeling Zitronen-Vanille-Peeling

    Das Meersalz lässt sich übrigens problemlos durch Rohrzucker ersetzen und auch das Körperöl kann natürlich ganz individuell und nach dem eigenen Herzensduft ausgewählt werden. Das Peeling hält locker drei Monate und länger. Falls der Inhalt etwas zu trocken wird, einfach etwas Olivenöl nachkippen, kräftig umrühren und schon ist das Peeling wie neu. Wer samtweiche Haut verschenken möchte – und die kleinen Gläschen eignen sich wirklich hervorragend dazu -, sollte die Beschenkten jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass der lecker duftende Inhalt wirklich nur zur äußeren Anwendung gedacht ist, sonst ist – wie bei meiner Mutter – schneller der Löffel in der Hand als man Peeling sagen kann.

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    Feed me up with Christmas Punch Jam + Gewinnerinnen

    Guten Morgen Winter Wonderland! So eingeschneit wie wir momentan sind, könnte man meinen, der Dezember versucht mit allen Mitteln darauf aufmerksam zu machen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Unterschwellig schwingt der Appell ans schlechte Gewissen mit, doch langsam mal geschenkemäßig in die Gänge zu kommen. Jaja, ich hab’s verstanden! Was Geschenke aus der Küche betrifft, war ich – dank PAMK – sogar schon sehr fleißig, daher gibt’s heute Produkt Nr. 3 aus unserem Post-aus-meiner-Küche-Päckchen: eine winterlich-fruchtige Christmas Punch Jam – denn ein bisschen Glühwein zum Frühstück kann ja nie schaden! Ach ja, und die Gewinner unserer Nikolausverlosung werden natürlich auch verkündet.

    Christmas_Punch_Jam-1

    Christmas Punch Jam (das Basisrezept stammt von hier, wurde aber von uns etwas aufpoliert):

    550 ml Rotwein
    150 ml frisch gepresster Orangensaft
    2-3 TL Schuhbecks Glühweingewürz (alternativ gehen auch 2 Beutel „normales“ Glühweingewürz, die man ca. 10 Min. im heißen Wein ziehen lässt)
    8-10 Tropfen Bittermandelaroma
    2 Zimtstangen
    10 Nelken
    1 Beutel Gelfix Classic (Dr. Oetker)
    800 g brauner Zucker

    1. Wein in einem Kochtopf erhitzen, dann Glühweingewürz einrühren sowie Zimt und Nelken hinzufügen. Orangen auspressen und den Saft zum Glühweingemisch geben. Bittermandelaroma hinzufügen. Alles bei kleiner Hitze ca. 10 Min. ziehen lassen, dann durch ein Sieb in ein Gefäß abschütten, sodass Zimt, Nelken und Fruchtfleisch herausgefiltert werden. Den Glühwein wieder zurück in den Topf schütten.

    2. Gelfix Classic mit 2 EL des Zuckers mischen, dann in das Glühweingemisch geben und unter ständigem Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Sobald es kocht, den restlichen Zucker hinzufügen und die Masse erneut unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, dann mindestens 3 Min. sprudelnd kochen und rühren, rühren, rühren.

    3. Das Gelee in verschließbare Gläser füllen und für ca. 5 Min. auf dem Kopf stehen lassen.

    Das geht wirklich fix und bringt etwas Weihnachtsmarktfeeling aufs Brötchen!

    PiepEi_Weihnachten_v01

    Über noch mehr Stimmung am Frühstückstisch können sich die folgenden Gewinnerinnen freuen, denn ihr habt bei unserer Nikolausverlosung jeweils ein Weihnachts-PiepEi von Brainstream gewonnen und dürft beim Eierkochen ab sofort lauthals Weihnachtslieder mitträllern:

    Margit (ohne Blog)

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen – bitte sendet uns per E-Mail eure Adressdaten zu, dann erhaltet ihr in Kürze Post von Brainstream. Allen anderen vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt! Die Gewinnerinnen wurden anhand durchnummerierter Kommentare mit random.org ermittelt. Doppelte Kommentare sowie unsere eigenen wurden natürlich nicht gezählt.
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    Gekocht, Gemixt

    Baileys mit Karamellnote. Yvette van Boven-Style

    Selbst gemachtes Baileys mit Karamell Rezept Feed me up before you go-go

    Darüber, wie toll Yvette van Bovens Buch „Winter. Home Made“ ist, haben wir uns hier ja schon reichlich ausgelassen. Eines der Rezepte, das beim ersten Durchblättern sofort auf meine mentale To-do-Liste wanderte, war Baileys Irish Cream. Ich LIEBE Baileys – pur, mit Eis, über Eis, im Kaffee, undundund. Steffen glaubt offensichtlich auch, dass Baileys bei mir Wunderkräfte auslöst, denn wieso sonst hätte er mir am Morgen meiner mündlichen Magisterprüfung heimlich einen ordentlichen Schuss in den Kaffee kippen sollen??!!. Geklappt hat die Prüfung übrigens trotzdem gerade deswegen.

    Auf die Idee, die süße Irish Cream selbst zu machen, war ich bisher merkwürdigerweise nicht gekommen. Da brauchte es schon die Inspiration von Frau van Boven und PAMK als Anlass, um selbst zur Whiskymixerin zu werden. Hätte ich gewusst, dass das Ganze gerade mal 10 Minuten dauern würde, hätte ich den Whisky sicherlich schon viel früher vom Schrank geholt.

    Zutaten selbst gemachtes Baileys mit Karamell Rezept Feed me up before you go-goUnd das ist schon alles, was man dafür braucht.

    Baileys mit Karamellnote (ergibt ca. 1 Liter):

    200 g Schlagsahne
    1 Dose (400 ml) gesüßte Kondensmilch
    300 ml irischer Whisky
    1 EL Espressopulver
    2 EL Karamellsirup (laut Originalrezept 1 EL Schokosirup)

    1. Alle Zutaten in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben. Kurz mixen, bis alles gut vermischt ist.

    2. In saubere Flaschen füllen und verschließen. Der Baileys hält sich im Kühlschrank mindestens 2 Monate.

    Selbst gemachtes Baileys mit Karamell Rezept Feed me up before you go-go

    Ganz easy, oder? Die Mischung ist nicht ganz ohne – wer es nicht ganz so hart mag, nimmt einfach etwas weniger Whisky. Und dann schön eisgekühlt genießen oder mit Vanilleeis aufpimpen. YUM!

    PS: Bis zum 10.12.2012 könnt ihr übrigens noch bei unserem Nikolaus-Gewinnspiel mitmachen!

    Yvette van Boven: Winter. Home Made DuMont Verlag, Köln 2012.
    € 29,95 / ISBN 978-3-8321-9460-4

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    Gebacken, Gekocht, Geteilt, Getrunken

    PAMK liegt in der Luft

    Düdelüü … in der Weihnachtsschickerei gibt es manche Leckerei … Vorbildlich und früher denn je sind wir der kulinarischen Weihnachtsproduktion verfallen. Schuld daran sind die drei Weihnachtselfen von Post aus meiner Küche. Nach drei verpassten Runden haben wir es auch endlich geschafft, uns rechtzeitig anzumelden. Yay! Und dann noch zu so einem tollen Thema: in der Weihnachtsschickerei. Da liefen gleich alle Geschmacksnerven Amok und am liebsten hätten wir 20 verschiedene Küchengeschenke in unser Päckchen gequetscht. Gut, dass die Vorweihnachtszeit noch etwas anhält und genügend Zeit für weitere Adventsexperimente lässt.

    Da die PAMK-Tauschwoche mit unserem Berlin-Trip kollidierte, wurde unsere Küche bereits letzte Woche in eine Weihnachtsbraterei, -mixerei , -einkocherei und -bäckerei verwandelt. Manches ging zwar schief (bye-bye, du leckerer Himbeer-Marshmallow-Auflauf – du hättest dich aber auch wenigstens mal anstrengen können, fest zu werden!), aber auf die allerletzte Minute machte sich vergangenen Freitag schließlich doch noch ein winterlich gefülltes Paket auf den Weg zu unserer Tauschpartnerin nach Bautzen. Da es dort mittlerweile (sogar unversehrt) angekommen ist und die liebe Janina beglücken konnte, ist es Zeit für eine erste Sneak Peek in unsere Weihnachtsschickerei. In den kommenden Posts werden wir euch den Inhalt samt Rezepten genauer vorstellen – heute aber erst mal ein kleiner Überblick.

    In unser Weihnachtspäckchen geschafft haben es:

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    Gebacken

    Das erste Mal: Cake Pops – eine Anleitung

    Woohoo! Ich hab’s geschafft! Endlich, denn auf meiner To-do-Liste standen sie schon viel zu lange: selbst gemachte Cake Pops. Ein freies Wochenende und der Geburtstag einer Kollegin waren nötig, um mich tatsächlich an die Umsetzung zu wagen. Erstaunlich gut haben sie geklappt und auch optisch sind sie, zumindest für den ersten Versuch, gar nicht mal so übel geworden. Doch so eben mal nebenbei lassen sich die anspruchsvollen Kuchenlollis nicht zubereiten. Sie fordern: etwas Geduld, ein Mindestmaß an Kreativität und vor allem eine Menge Zeit. Dafür belohnen sie einen danach mit ihrem schmucken Aussehen, einem Gefühl von tiefer Zufriedenheit und vielen erfreuten Gesichtern beim Verteilen.

    Cake Pops zum Verschenken Rezept und Anleitung Read more

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    Ho ho ho! Pralinen selber machen

    Was nach einer tollen Idee von Frau Wu klang, bedeutete ein ganzes Wochenende in der Küche stehen: Pralinen selber machen und zu Weihnachten verschenken. Nach diversen Anlaufschwierigkeiten (u.a. kam das Paket mit den Hohlkugeln nicht an) konnten wir Samstagmorgen loslegen und hatten Montagabend endlich knapp 180 Pralinen in vier verschiedenen Varianten (Kokos, Baileys, Zimttrüffel und Marzipan-Haselnuss-Krokant) fertig. Die Rückmeldungen von KollegInnen, Familie und Freunden waren durchweg positiv, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir den Stress noch einmal geben möchte. Alleine das ganze Schokoladeschmelzen (immer mit Thermometer!) verursacht mir jetzt noch Albträume!  Und solche Schmerzen in den Beinen wie ich sie Samstagnacht (das Ganze hat sich immerhin bis 1 Uhr hingezogen) vom stundenlangen am Herd stehen hatte, kannte ich eigentlich nur vom Wandern … Read more

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