Von den himmlischen Kreationen von Wir machen Cupcakes habe ich hier ja schon vor einiger Zeit berichtet. Letztes Wochenende war es mal wieder Zeit für einen Abstecher in die Utzschneiderstraße. Nach unserer letzten, zugegebenermaßen sehr umfangreichen, Testserie, waren wir uns einig, dass die Cupcakes mit hellem Teig uns eindeutig besser schmecken, als die dunklen. Um auch neue Sorten zu erschmecken, entschieden wir uns diesmal für einen Blueberry- und einen Passionfruit-Cupcake, jeweils mit hellem Teig.
Süß
Unfassbar – es ist Mitte Juli und weit und breit kein Sonnenschein, stattdessen überall bloß trübe Wolken und sogar meine Jacke musste ich wieder hervorkramen. Wenn der Sommer also nicht zu mir kommt, rühre ich ihn mir eben selbst zusammen! Pah! Und was schmeckt schon mehr nach sommerlichen Temperaturen, als frische, eisgekühlte Zitronenlimonade?! Also schnell ein paar Zitronen gepresst, ein bisschen Minze gezupft, etwas Zuckersirup aufgekocht und alles mit Wasser aufgegossen – so fix kann man den Sommer heraufbeschwören. Und mächtig lecker ist er auch noch! Voilà!
Ich bin verliebt. Immer noch und immer wieder von Neuem. Nach unserer ersten Begegnung im letzten März folgten viele weitere. Immer heiß, immer anziehend und vor allem: immer lecker! Da ich offensichtlich bereits viele Menschen damit angefixt habe, folgt nun auch mal das Rezept der weltbesten, fluffigsten und allerleckersten Möhren-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting (Carrot cupcakes with cream cheese frosting) à la Martha Stewart*:
Überraschend haben wir gestern Besuch bekommen, und so traf es sich gut, dass Sabrina ohnehin gerade über ein Keksrezept gestolpert war und beschlossen hatte, ein Blech voller amerikanischer M&M-Cookies mit Haferflocken und Cranberrys zu backen. Seit gestern Abend nimmt die Anzahl der Kekse in der Schüssel kontinuierlich ab. Die Dinger sind aber auch zu lecker, voll mit M&M’s, getrockneten Cranberrys und gehackten Mandeln. Durch die gemahlenen Haferflocken schmecken die Kekse mit M&M’s übrigens ein wenig wie die leckeren schwedischen Havreflarn von Ikea. Außerdem eignen sie sich prima zum Einfrieren und müssen nicht (aber können) alle auf einmal vertilgt werden.
Manche Gerichte und Lebensmittel assoziiere ich unweigerlich mit meiner Kindheit. Oft sind es Gerichte, die bei meinen Großeltern oder Eltern ab und zu auf den Tisch kamen, die ich aber selbst, obwohl sie damals so lecker waren, noch nie nachgekocht oder -gebacken habe. Das liegt weniger daran, dass ich keinen Appetit darauf hätte oder diese Rezepte besonders aufwendig wären – ganz im Gegenteil sind es eigentlich gerade die besonders einfachen Gerichte, die mir in Erinnerung geblieben sind -, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ich sie im Laufe der Zeit einfach vergessen oder verdrängt habe. Scheinbar tummelt sich in der hintersten Ecke meines Gehirns eine Blase mit solchen Essenserinnerungen, die erst durch ein bestimmtes Erlebnis zum Platzen gebracht werden muss und dann eine Vielzahl von fast vergessenen Leckereien wieder ins Gedächtnis ruft. Diese Blase ist gestern geplatzt und evozierte bei mir einen plötzlichen Heißhunger auf Schokokussbrötchen.
Mhhh, ewig nicht gegessen, aber immer noch so gut wie früher!
Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich viele Leute immer beschweren, dass es beispielsweise in den USA kein vernünftiges Brot zum Frühstück gäbe und sie sich nach dem Urlaub als Erstes ein “ordentliches deutsches” Schwarzbrot besorgen müssen. Ich liebe nämlich amerikanisches Frühstück: Bagels, Rührei, Breakfastmuffins und natürlich Pancakes! Über meine Liebe zur deutschen Variante habe ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen und die kleineren amerikanischen Geschwister mag ich ebenso gerne. Der Teig ist eine Mischung aus deutschen Pfannkuchen und französischen Crêpes, und zudem wird noch Backpulver untergerührt. Man bekommt die kleinen Teigfladen in den USA ganz klassisch mit Blaubeeren oder einfach pur in Ahornsirup ertränkt. Ich dagegen habe mich heute morgen für die Restverwertung entschieden und so eine Verwendung für die überreife Banane (ich bin da sehr empfindlich und esse Bananen pur eigentlich nur, wenn sie noch grün sind) gefunden. Ahornsirup war leider keins im Haus, deswegen mussten Dulce de Leche sowie Zucker und Zimt herhalten. Das Ergebnis war dennoch so lecker, dass ich mich nicht beherrschen konnte und mich ganz schön überfressen habe. Das Mittagessen kann muss ich heute wohl ausfallen lassen …
Leider werden sie bei mir nie so schön rund wie in einem amerikanischen Diner
Manchmal ist es eigentlich ganz schön, krank im Bett zu liegen, zumindest wenn der Lieblingsmann einem dann einen Invalidenbonus vom Einkaufen mitbringt. Noch schöner ist es, wenn es sich dabei um so etwas tolles wie das neue “Häagen-Dazs Secret Sensations Crème Brûlée” handelt. Die beiden Sorten der Secret Sensations-Reihe (Crème Brûlée & Chocolat Fondant) versprechen neben dem ohnehin schon aufregenden Häagen-Dazs-Geschmackserlebnis einen versteckten flüssigen Kern aus Karamell- bzw. Schokoladensauce in der Eismitte. Als ich davon kürzlich gleich in zwei Zeitschriften las, wollte ich am liebsten sofort zum nächsten Supermarkttiefkühlregal losrennen. Bei den nächsten Einkäufen allerdings weit und breit keine Spur von den neuen Sorten. Glücklicherweise muss ich aber nicht weitersuchen, denn ich wurde gestern mit einer Packung überrascht und somit kurzzeitig von meiner Malaise abgelenkt. Stolze 3,69 € kostet der kleine Doppelpack mit zwei 100 ml-Mini-Bechern, doch für die kranke Frau zu Hause war dem Herrn zum Glück nichts zu teuer.
Meine Schwäche für neue und absurde Lebensmittel lässt mich manchmal schon merkwürdige Dinge in den Einkaufswagen legen. Ganz nach dem Motto “es ist neu, es ist ekelig, ich muss es haben!” greife ich wie ferngesteuert ins Supermarktregal und wundere mich dann zu Hause, dass ich tatsächlich wieder einmal auf die Marketingstrategien der Lebensmittelundustrie reingefallen bin. Bei einem unserer letzten Einkäufe landete schließlich eine Tüte N. A! Nature Addicts “Schwarze Johannisbeere” im Einkaufswagen. Schon öfter hatte ich die merkwürdigen Tütchen im Regal gesehen, konnte mich aber nie wirklich dazu durchringen, sie auch zu kaufen … irgendwie waren sie mir zu ekelig, obwohl es sich um ein 100% natürliches Produkt handeln soll. Mein erster Instinkt hätte mich misstrauisch werden lassen sollen, aber als ich dann ein Päckchen “Schwarze Johannisbeere” auf einem Supermarktwühltisch für heruntergesetzte 0,78€ entdeckte, konnte ich doch nicht anders.