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    Gebacken, Gekocht

    Big in Hawaii: Big-Hahuna-Burger mit Kokos-Chili-Mayo

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-3

    Wisst ihr, was als Kind meine Lieblingspizza war? Die eine Sorte, die ich bis zu meiner Jugend einfach immer bestellt habe und mir in leicht abgewandelter Form auch während des Studiums in Marburg mehr als einen verkaterten Abend gerettet hat? Pizza Hawaii! Genau, die mit Ananas (aus der Dose natürlich) – der Albtraum aller Pizzapuristen und Neapolitaner. Die erwachsene Variante, meine Studiumskaterkonterpizza, war außerdem mit Mais, Hackfleischsoße und Tabasco belegt, womit jeglicher Restalkohol äußerst wirksam bekämpft werden konnte. Bis heute liebe ich die Kombination aus süßen Früchten und herzhaften Zutaten, auch abseits von Pizza. Mit diesem Hintergrundwissen solltet ihr verstehen, warum mir schon nach dem ersten Durchblättern unseres neuesten Burgerbuchs „Burger unser“ (die Rezension dazu folgt in Kürze) klar war, welcher Burger zuerst ausprobiert werden musste: der Big-Hahuna-Burger!

    Ein Burger, bei dem saftiges Fleisch, in Sirup eingelegte, gebratene Ananas und frischer Koriander aufeinandertreffen, kommt meiner Vorstellung eines perfekten Hamburgers schon ziemlich nahe. Darüber hinaus wird im Buch genialerweise empfohlen, den Burger mit einem Kartoffel-Brioche-Bun zu servieren. Seit unseren letzten USA-Aufenthalten stehen Potato Buns ganz oben auf meiner Nachbackliste – der leicht süßliche Geschmack und die knatschige Konsistenz der Brötchen sind genau mein Ding. Glücklicherweise kann das Rezept halten, was es verspricht, und der Big-Hahuna gehört zu den besten Burgern, die unsere Küche bisher verlassen haben. Fazit: Auch wenn ihr Pizza Hawaii hasst (wie könnt ihr nur??!), solltet ihr diesem Burger eine Chance geben!

    Noch ein paar Hinweise zum Rezept: Statt gekauftes Passionsfruchtpüree zu verwenden, könnt ihr, wie ich, auch 1-2 Passionsfrüchte auskratzen und mit dem Stabmixer bearbeiten. Die Kerne bleiben dabei knackig und verleihen dem Püree eine schöne Textur. Selbst gemachte Mayonnaise ist natürlich die erste Wahl, aber ihr könnt auch eine hochwertige gekaufte Soße verwenden.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-1

    Kartoffel-Brioche-Buns (für 10 Brötchen):

    300 ml Milch
    8 g Trockenhefe
    70 g brauner Zucker
    310 g Weizenmehl (Type 405)
    200 g Kartoffeln, gekocht und abgekühlt
    250 g Weizenmehl (Type 550)
    1 TL Salz + 1 Prise
    1 großes Ei
    80 g weiche Butter
    1 Eiweiß
    2 EL Wasser
    2 EL Kokosflocken

    1. Die Milch in einem Topf warm werden lassen, vom Herd nehmen und Hefe, 1 EL braunen Zucker und 1 EL Mehl (405) hinzufügen. Alles verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Die Kartoffeln schälen und fein zerdrücken. Zusammen mit der Hefe-Milch-Mischung, dem restlichen Mehl, Zucker, Salz und Ei in eine Schüssel geben.

    2. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers auf kleinster Stufe verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Auf mittlere Stufe hoch schalten und nach und nach die weiche Butter hinzufügen. Anschließend auf hoher Stufe für 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist und glänzt. Der Teig sollte elastisch und leicht klebrig sein. Die Schüssel mit dem Teig mit Plastikfolie und einem Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur ca. 1,5 Stunden gehen lassen.

    3. Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel holen und verkneten, sodass die Luft entschwindet. Den Teig mit möglichst wenig Mehl zu einer Rolle formen und in 10 gleich große Stücke teilen. Daraus in den bemehlten Handflächen glatte Kugeln formen. Die Teiglinge mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt noch einmal 1 Stunde gehen lassen.

    4. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Eiweiß, Wasser und 1 Prise Salz verrühren und die Oberseite der Teiglinge damit bestreichen. Mit Kokosflocken bestreuen. 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend abkühlen lassen und ggf. bis zur Verwendung abdecken. Nicht verwendete Buns lassen sich prima einfrieren.

    Big-Hahuna-Burger (für 4 Burger):

    4 Kartoffel-Brioche-Buns (oder andere Burgerbrötchen)

    Für die Ananas

    1 reife Ananas
    1 EL Honig
    60 ml Ahornsirup
    60 g Palmzucker (ersatzweise braunen Zucker)
    1 Prise Zimt
    1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
    160 ml Ananassaft
    160 ml Kokoswasser
    1 EL Butter

    1. Die Ananas schälen und 3/4 der Frucht in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, jeweils den Strunk aus der Mitte entfernen. Das restliche Viertel grob Würfeln und beiseitestellen.

    2. Honig, Ahornsirup und Zucker in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und ein wenig karamellisieren lassen. Zimt, Vanillemark, Ananassaft und Kokoswasser dazugeben und gut verrühren. Anschließend die Ananasscheiben hineingeben und alles bei mittlerer Hitze 40-60 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz hat. Vom Herd nehmen, die Butter unterrühren und zur Seite stellen.

    Für die Kokos-Chili-Mayo

    100 ml Kokosmilch
    100 ml Gemüsebrühe
    1/2 rote Chili, fein gehackt
    1/4 TL gemahlener Koriander
    2 TL fertiges Passionsfruchtpüree (ersatzweise 1-2 pürierte Passionsfrüchte)
    2 TL Ananaspüree (dafür einfach die beiseitegestellten Ananasstücke von oben pürieren)
    6 EL Mayonnaise
    1 EL saure Sahne
    frischer Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Vom Herd nehmen, Chili, Koriander und Fruchtpürees hinzufügen und abkühlen lassen. Zum Schluss alles mit Mayonnaise und saurer Sahne aufschlagen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Für den restlichen Belag

    1 1/2 rote Chilis, in feine Ringe geschnitten
    1 Bund Koriander, gewaschen und grob gehackt
    1 TL frischer Zitronensaft
    1 TL Olivenöl
    etwas Butter
    600 g grob gehacktes Rindfleisch (am besten vom vorderen Teil der Querrippe, der sogenannten Leiter, einem Stück mit hohem Fettanteil)
    4 Scheiben Cheddar
    eine Handvoll Kokoschips (ggf. kurz vorher im Ofen angeröstet)

    1. Chili und Koriander mit Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel marinieren. Die Buns aufschneiden und in einer Pfanne in etwas Butter auf den Innenflächen goldbraun anbraten (sehr wichtig, das gibt den Brötchen den letzten Schliff). Jeweils beide Bun-Hälften mit der Kokos-Chili-Mayo bestreichen.

    2. Aus dem Fleisch 4 gleich große Patties formen. Das Fleisch auf einem Grill oder in einer Pfanne bis zur gewünschten Stufe garen (Tipps zum Braten von Burgerfleisch gibt es hier) und zum Schluss jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegen.

    3. Die Patties auf die unteren Bun-Hälften legen. Die beiseitegestellten Ananasscheiben aus dem Sirup nehmen und in einer Pfanne oder auf einem Grill kurz von beiden Seiten karamellisieren lassen. Jeweils 1-2 Scheiben Ananas auf den Käse legen. Anschließend die Kokoschips und zum Schluss die Chili-Koriander-Mischung darauf verteilen und mit dem Brötchendeckel abschließen. Sofort servieren.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-2

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    Gekocht

    Simple Food: Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze Rezept Feed me up before you go-go-2

    Es gibt Rezepte, bei denen hadern wir ein bisschen, ob wir sie wirklich auf den Blog stellen sollen. Nicht, weil sie nicht gut schmecken würden – im Gegenteil! –, sondern weil sie fast schon unverschämt simpel sind. Keine außergewöhnlichen Zubereitungsmethoden, keine kreativen und noch nie da gewesenen Geschmackskombinationen, auf die man im Grunde auch gut hätte selbst kommen können. Sondern einfach ein ganz simpler, schneller und dennoch wirkungsvoller Sommersalat, der auch nach einem langen Arbeitstag genügend Zeit lässt, um den Abend auf dem Balkon ausklingen zu lassen und von einem Wochenendtrip nach Italien zu träumen.

    Verwendet habe ich für den Fenchel-Salat mit Zitrone und Minze eine unglaublich cremige Burrata mit Pinienkernen und Basilikum, die ich hier in München bei Eataly gefunden habe. An dieser Stelle entschuldige ich mich für den kleinen Burrata-Overload in letzter Zeit, aber sobald ab Mai die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen (auch wenn sie dann wieder verschwinden …) und der Käsehändler des Vertrauens den sahnigen Mozzarella wieder im Sortiment hat, beginnt sie, unsere Burrata-Sucht. Aber offenbar sind wir damit auch nicht ganz alleine.

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze Rezept Feed me up before you go-go-1

    Fenchel-Salat mit Burrata, Zitrone und Minze (für 2 Personen):

    2 Fenchelknollen
    abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
    2 EL Zitronensaft
    4 EL Olivenöl
    1 Handvoll Minzblätter
    250 g Burrata
    Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

    1. Die Fenchelknollen waschen, halbieren, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün grob hacken und beiseitestellen. Fenchelstreifen mit 3/4 des Zitronenabriebs, dem Zitronensaft und 3 EL Olivenöl in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. Abgedeckt ca. 10 Minuten marinieren lassen.

    2. Die Minzblätter waschen und trocknen. Die marinierten Fenchelstreifen auf zwei Tellern anrichten. Die Burrata abtropfen lassen, vorsichtig teilen und auf den Fenchel setzen. Mit Minzblättern, restlichem Zitronenabrieb und Fenchelgrün bestreuen, das restliche Olivenöl über die Burrata träufeln und mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen.

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    Gereist, Israel, Tel Aviv

    Zwischen Hummus, Strand und weißer Stadt: Tel Aviv kulinarisch

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    Es ist Freitagmittag, als ich in Tel Aviv ankomme. 10 Minuten nach dem Start am Bahnhof bin ich dank zu großem Rucksack und mörderischen Temperaturen durchgeschwitzt und halte erst mal an, um ein Eis zu essen. Weitere 15 Minuten später bin ich in meiner Airbnb-Wohnung – das renovierte Bauhaus-Gebäude ist traumhaft – und laufe kurz darauf zum ersten Mal über die King George Street. Nur noch wenige Stunden bis zum Sabbat, und wie jeden Freitag vibriert die Stadt. Alle Einwohner_innen und  Tourist_innen scheinen auf den Beinen zu sein, noch schnell letzte Einkäufe erledigen, mit Freunden ein Bier trinken oder sich im Lieblingshummusrestaurant den Bauch vollschlagen, bevor am Abend vieles schließt. Ich bin völlig überwältigt von der Masse an Cafés, Restaurants und Bars – nach sechs Tagen im ruhigen Norden des Landes ist das ein kleiner Kulturschock. Ich tauche in das Getümmel des Carmel Markets ein, überall Händler mit Gemüse, Gewürzen und schrottigen T-Shirts, es riecht nach Falafel und frischen Kräutern, an mein Ohr dringt ein Sprachgewirr aus Englisch, Hebräisch, Arabisch und unzähligen weiteren Sprachen. Die Gassen werden enger, die Menschenmassen nehmen zu, aber schließlich lande ich am Ziel: einer kleinen Theke aus Sperrholz mit ein paar Barhockern und lauter Musik. Ich sitze am Beer Bazaar, der ersten Anlaufstelle für Craft Beer in Tel Aviv. Als das erste Glas kühles Fat Cat Ale vor mir steht, habe ich das Gefühl, dass mein Urlaub beginnen kann.

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    Zuvor habe ich beruflich sechs Tage in der Nähe von Akko verbracht, dabei Haifa besucht, einen Trip in die Berge unternommen und einen ganz untouristischen ersten Eindruck von Israel bekommen. Ich hatte so die Möglichkeit, das Land aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und möchte im Folgenden ein paar meiner Highlights mit euch teilen.

    Tel Aviv Food & City Guide

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    {Benedict}

    Auch in Israel beginnt ein guter Tag mit einem guten Frühstück. Das gilt besonders für Tel Aviv. Das Nachtleben ist äußerst ausgeprägt, dementsprechend bieten viele Restaurants Frühstück rund um die Uhr an. Wer also am späten Nachmittag Lust auf French Toast bekommt, wird hier glücklich. Das Flaggschiff unter den Breakfast-Hotspots ist das Benedict mit seinen beiden Filialen, in denen ausschließlich Frühstück serviert wird. Eine davon befindet sich an der wichtigsten Straße der Stadt, dem Rothschild Boulevard. Ich probiere das Israeli Classic mit drei Eiern, Avocado-Hummus, Apfel-Zimt-Marmelade, Thunfisch-Mayonnaise, Salat und vielen weiteren Dips. Der Brotkorb mit den hausgemachten Brötchen wird außerdem kostenlos aufgefüllt. Dazu kommt eine Cocktail- und Mimosakarte – endlich wird man nicht komisch angeschaut, nur weil man montags um 11 Uhr Lust auf einen Drink mit Pastis und Sesampaste (eine Offenbarung!) hat. Auch was an den anderen Tischen serviert wird, sieht köstlich aus, insbesondere die riesigen Pfannkuchentürme. Vegane und vegetarische Optionen gibt es ebenfalls zur Genüge. Am Sabbat/Wochenende sollte man jedoch besser reservieren. Benedict // Rotschild 29, Tel Aviv & Ben Yehuda 171, Tel Aviv.

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    {The Streets}

    Auch hier wird das Frühstück 24 Stunden lang serviert und man kann in zentraler Lage nahe des Dizengoff Center sehr schön draußen sitzen. Das WLAN ist stark (wie erfreulicherweise fast überall in Tel Aviv) und im Obergeschoss sitzen junge Menschen an großen Tischen und tippen fleißig in ihre Laptops. Dank der eigenen Kaffeerösterei bleibe ich wach und kann die vorzügliche Shakshuka (55 NIS inkl. Kaffee) genießen. Sie kommt klassisch mit Tomaten und Paprika daher, dazu drei Eier, die am Boden der Pfanne schöne Röstaromen angenommen haben. Dazu gibt es Brot (leider etwas zu trocken), die obligatorische Sesamsauce (das lokale Äquivalent zu Ketchup), eine scharfe Paste aus grünen Chilis und einen kleinen israelischen Salat mit Tomate und Gurke. Aufgrund der Nähe zu meiner Wohnung komme ich am letzten Tag noch einmal her und stärke mich mit Pancakes und karamellisierten Bananen für die Rückreise. Ich hätte sie mir zwar ein wenig fluffiger gewünscht, doch geschmacklich sind sie toll. Die bunte Mischung aus Israelis und Tourist_innen zeigt sich an beiden Tagen ähnlich glücklich, was vermutlich an den wirklich üppigen Portionen liegt. The Streets // 70th King George St, Tel Aviv.
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    {M25}

    Eher zufällig stoße ich beim Schlendern über den Carmel Market in einer unscheinbaren Seitenstraße (dort, wo Tel Aviv aus Wellblechhütten besteht) auf diesen überhippen Grill. Das M25 ist sowohl Metzgerei als auch Restaurant, in dessen Innenhof man zwischen großen Blumentöpfen (die Urban Jungle Bloggers lassen grüßen) nur wenige Meter vom Trubel des Marktes an mit Packpapier bedeckten Tischen bestes Fleisch (darunter auch viele Innereien) essen kann. Die handgeschriebene Karte gibt zwar nur auf Hebräisch Auskunft über das Angebot, aber der (wie überall) sehr freundliche Service übersetzt mir alles ins Englische. Kurz überlege ich, ob ich mir nicht alternativ etwas aus der Theke der Metzgerei aussuchen soll, das dann frisch zubereitet wird, bin aber vernünftig und entscheide mich für eine Portion Shawarma (58 NIS). Auch wenn ich es noch nicht oft gegessen habe, bin ich mir sicher, dass das Shawarma zu den besten gehört, die man kriegen kann. Perfektes Fleisch, Chili, Ingwer, Zitrone, Tomate, Sesamsauce, fluffiges Pitabrot – zusammen mit einer Flasche lokalem Craft Beer (25 NIS) genau das Richtige nach einem anstrengenden Nachmittag. M25 // Yom Tov St 3, Tel Aviv.

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    {Miznon}

    Direkt an der King George Street befindet sich eine Filiale des Miznon, das von Israels kulinarischem Shootingstar Eyal Shani geführt wird und mir von Sylvia empfohlen wurde. Zwar gibt es hier hauptsächlich gefüllte Pitataschen, aber von einem Imbiss zu sprechen, würde dem Lokal nicht gerecht werden. Hinter der runtergerockten Fassade wird in der offenen Küche so köstliches Essen zubereitet, dass mir nur beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Der rauhe Look gehört zum Programm, ebenso wie die nur auf ein Stück Karton gekritzelte Karte und die Lautstärke, gegen die ein startendes Flugzeug kaum ankommt. Ich bekomme ein Pitabrot, gefüllt mit Lammhackbällchen (81 NIS inkl. Beilage und Bier), verschiedene Saucen und Gemüse sowie eine gegrillte Süßkartoffel (den Signature-Dish – einen im Ganzen gegrillten Blumenkohl – habe ich meinem Hunger als Beilage nicht zugetraut). Wenig später bin ich im Himmel. Perfekt gewürzt, unglaublich saftig und das beste Pitabrot der Welt. Ehrlich! Allein deswegen lohnt sich der Flug nach Tel Aviv. (Und wer nicht ganz so weit reisen mag, besucht einfach die Filiale in Wien.) Miznon // King George St 30, Tel Aviv.

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    {Orna and Ella}

    Mitten in der weißen Stadt, dem Komplex von über 4000 Häusern im Bauhaus-Stil, liegt in einer ruhigen Straße das Orna and Ella, das sich auf moderne Bioküche spezialisiert hat. Helle, minimalistische Einrichtung, eine tagesaktuelle Karte, die globale Einflüsse mit der Küche des Mittelmeerraums verbindet, und sehr aufmerksames Personal lassen mich und meine Begleitung schnell glücklich werden. Nach dem Hinweis auf eine Nussallergie, kommt der Kellner noch zweimal an den Tisch und erkundigt sich, ob bestimmte Zutaten ein Problem sein könnten und macht Vorschläge, wie man sie gegebenenfalls ersetzen könnte. Wir entscheiden uns für die Yam-Pancakes als Vorspeise, die angenehm würzig und luftig sind. Auch der vegetarische Burger überzeugt auf ganzer Linie, ebenso wie der überbackene Blumenkohl. Nicht wirklich günstig, aber auf hohem Niveau, und sicherlich das eleganteste Restaurant, in dem ich in Tel Aviv gegessen habe. Orna and Ella // Shenkin 33, Tel Aviv.

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    {Shaffa Bar}

    Vor Tel Aviv war Jaffa, und zwar ein paar Tausend Jahre lang. Heute findet man in Jaffa die Altstadt der Mittelmeermetropole – eine der wichtigsten touristischen Attraktionen. Gerade in der Gegend des (Floh-)Marktes wimmelt es nur so von Restaurants und Cafés, die um die Aufmerksamkeit der Tourist_innen buhlen. Weiterhin fahren auch die Einwohner_innen Tel Avivs in den Süden der Stadt, wenn sie – gerade am Freitag vor dem Sabbat – ordentlichen Hummus essen wollen. Nach einer Tour vorbei an Moscheen, kleinen Geschäften und uralten Gemäuern, mache ich eine Pause in der Shaffa Bar, wo man sich im Schatten wunderbar erholen kann. Das junge, hippe Personal ist freundlich, die Karte nicht riesig, aber abwechslungsreich und Cocktails gibt es auch. Ich entscheide mich für eine köstliche Siniya (eine Lamm-Blumenkohl-Pfanne, auch mit Linsen statt Fleisch erhältlich) in Sahnesauce mit Mandeln, Zwiebeln, vielen Kräutern und leichter Schärfe. Hier lohnt sich auch ein Besuch später am Abend, wenn die Musik aufgedreht wird und ab und an kleinere Bands spielen. Shaffa Bar // Nakhman St 3, Tel Aviv-Yafo.

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    {Beer Bazaar}

    Craft Beer hat mittlerweile auch Israel erobert, und so findet man auf den Speisekarten modernerer Restaurants oft eine kleine Auswahl an guten Bieren. Wem das nicht genügt, der sollte vor/während/nach dem Bummel über den Carmel Market einen Stopp beim Beer Bazaar einlegen. Neben eigenen Bieren vom Fass gibt es viele weitere lokale Sorten aus der Flasche (auch zum Mitnehmen), und wer sich nicht entscheiden kann, wird vom Personal fachkundig beraten. Dazu bekommt man laute Musik, Comedyeinlagen durch die Barkeeper und regelmäßige Arrak-Shots für alle Gäste. Ja, auch mittags. Ein klein wenig ruhiger geht es in der zweiten Filiale zu, die gleich um die Ecke liegt. Beer Bazaar // 1 Rambam St &

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    {233}

    Wer es etwas gediegener mag, findet auch in Tel Aviv richtige Bars mit Ledersesseln, gedämpftem Licht und komplexen Drinks. Das 233 gehört zu dieser Kategorie und bietet mit seinen gut gekleideten Barkeeper_innen und der ruhigen Atmosphäre eine willkommene Abwechslung zum Trubel, der die Stadt ansonsten bestimmt. Die Karte wechselt regelmäßig und viele Drinks basieren auf lokalen Zutaten. Während der Happy Hour von 18 bis 20 Uhr erhält man zwei Drinks zum Preis von einem (sonst 34 bis 52 NIS pro Drink). So stehen plötzlich zwei Aperitifs vor mir, die mich ordentlich angeschickert zu meiner Abendessenverabredung erscheinen lassen. Aber wer kann bei Kreationen wie dem Call me Chili (Tequila, Chililikör, Passionsfrucht und Salzrand) oder dem Attitude #2 (Wodka, Campari und Passionsfrucht) schon Nein sagen? Letzterer kommt mit lichterloh brennender Limettenhälfte und jeder Menge Minze im Glas. Der Duft von Kräutern und angeräucherter Limette ziehen anschließend bei jedem Schluck in die Nase und sorgen bei mir für ein echtes Aha-Erlebnis. Wer will, kann die Drinks auch draußen genießen und dabei die vielen Menschen auf der Dizengoff Street beobachten. 233 //

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    {Und sonst so?}

    Tel Aviv lässt sich glücklicherweise hervorragend zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Ich muss nur einmal einen Bus nehmen und verlasse mich sonst auf meine Füße oder das Mietfahrradsystem Tel-O-Fun. Die Stationen mit den grünen Fahrrädern sind über die ganze Stadt verteilt und selbst ich (als nicht besonders erfahrener Radfahrer) komme gut mit dem Verkehr in Tel Aviv klar. Am schönsten fährt es sich sowieso auf der autofreien Strecke am Meer entlang, wo man zwischen Hochhäusern und Strand die Sonne und den Fahrtwind genießen kann. Währenddessen lohnt auch ein Abstecher ganz in den Norden, zum alten Hafen (oberhalb des Independence Park), wo heute viele Restaurants und Geschäfte in den alten Lagerhallen zu finden sind. Von den Holzplanken aus lässt sich hier der schönste Sonnenuntergang der Stadt beobachten. Wer neben seinem Strandurlaub (der Frishman Beach hat mir am besten gefallen) mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, sollte die kostenlose englische Stadtführung zum Bauhaus am Samstagvormittag nutzen (11 Uhr ab 46 Rothschild Blvd.), bei der man in etwas mehr als zwei Stunden viele spannende Infos zur Architektur erfährt und einen Einblick in die Stadtgeschichte bekommt. Wem das nicht genügt, der kann zudem die Independence Hall besuchen. Bei der kurzen, aber informativen Führung dreht sich alles um die Gründung Tel Avivs und des Staates Israel. Als Reiseführer kann ich den DIY Tel Aviv Guide empfehlen, der nicht nur unzählige Adressen bereithält, sondern in dem man auch alle notwendigen Informationen zur Sicherheit, Infrastruktur usw. findet.

    Außerhalb von Tel Aviv: Akko, Haifa und Jish

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    {Uri Buri}

    Wer guten Fisch essen möchte, findet in Israel mehr als ein passendes Restaurant. In Akko (dort gibt es übrigens eine sehr schöne Altstadt inklusive Basar) schafft es das Uri Buri regelmäßig auf die Bestenlisten des Landes. Nach einem Besuch kann ich sagen: vollkommen zu Recht. Am Rande der Altstadt, fast direkt am Wasser gelegen, wird hier auf sehr hohem Niveau gekocht. Glücklicherweise gibt es die Option, sich von den Hauptspeisen halbe Portionen zu bestellen, sodass ich gleich zwei Gerichte probieren kann. Beide Fische sind auf den Punkt gebraten, die Beilagen und Saucen nicht alltäglich (Spinat-Martini-Sauce und ein Reis-Linsen-Pilaw) und israelisches Craft Beer gibt es auch (160 NIS insgesamt). Uri Buri // Ha-Hagana St 2, Akko.

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    {Falafel Ha’zkenim & Abd al-Hadi}

    Die Hafenstadt Haifa zählt – abgesehen von den Bahai-Gärten, die man nur vormittags besuchen kann – nicht gerade zu den schönsten Städten des Landes. Nicht umsonst heißt es, dass in Tel Aviv gefeiert, in Jerusalem gebetet und in Haifa gearbeitet wird. Dennoch lohnt sich bei einem Besuch ein Spaziergang durch das arabische Viertel Wadi Nisnas, in dem man an jeder Ecke auf Street Art stößt (das Kulturzentrum Beit ha-Gefen bietet dazu auch Führungen an). Wer danach Hunger hat, sollte sich bei Falafel Ha’zkenim stärken – nach Aussage meiner israelischen Kollegin gibt es dort die besten Kichererbsenbällchen des Landes. Das kann ich natürlich schwer beurteilen, doch sie schmecken in der Tat besser als alle, die ich bisher in Deutschland bekommen habe. Arabische Süßigkeiten kauft man danach am besten ein paar Schritte weiter in der Konditorei Abd al-Hadi, wo sich die Tische unter den ganzen Köstlichkeiten nur so biegen (und ja, die Baklava war wirklich so gut). Wer alternative Kneipen und Cafés sucht, findet diese übrigens in der Mahada Street weiter oben am Berg. Falafel Ha’zkenim // 18 Wadi Street; Konditorei Abd al-Hadi // Sh’Hada Street 3, Haifa.

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    {Baladna}

    Wer länger in Israel unterwegs ist und etwas vom Land sehen möchte, sollte sich ein Auto mieten und auch einen Abstecher nach Jish unternehmen, einem christlich-arabischen Ort im Nordosten des Landes. Hier ist nicht nur der Sonnenuntergang besonders schön, sondern auch das Essen im Baladna. Dort findet man einen riesigen Tisch voller Schüsseln und Teller mit Mezze vor, die zu den besten gehören, die ich je gegessen habe. Ansonsten gibt es hier traditionelle arabische Küche und viele Grillgerichte. Baladna //

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    {Unterkunft}

    Übernachtet habe ich in Tel Aviv in einem Airbnb-Zimmer in einer wunderschönen Wohnung in der Dizengoff Street, von der aus der Markt, unzählige Restaurants und Bars sowie der Strand fußläufig erreichbar sind. Vorher war ich nördlich von Akko im Bait V’Kait untergebracht, was nicht nur sehr schön im Ghetto Fighters Kibbutz liegt, sondern auch ein unglaubliches Frühstücksbuffet bereithält. Auf jeden Fall ein guter Standort für die Erkundung des Nordens.

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    Bereit für den Sommer: Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-1

    Schon seit Wochen bin ich bereit für den Sommer. Die Schubladen wurden mit kurzärmligen Shirts aufgestockt, im Schrank wohnen neue Sommerkleider, Sandalen und Ballerinas wurden aus Kisten befreit und lockere Schrauben an Sonnenbrillen endlich wieder festgezogen. Doch je vorbereiteter ich bin, desto mehr scheint der Sommer in Richtung Herbst zu rücken und schickt so viel Regen, dass ich den Blumen auf dem Balkon schon kleine Rettungsringe entgegenwerfen muss. Also, was tun gegen so viel Sommerunmut?

    1. Ich backe Kuchen. Kuchen, der so nach Sommer schreit, dass er nicht länger ignoriert werden kann. Mit frischen Aprikosen, Zitrone und Lavendel. Die perfekte Mischung aus fruchtig süß und sauer habe ich bei Yotam Ottolenghi gefunden. Es gibt wahrlich fotogenere Kuchen, aber geschmacklich hat er das Potenzial, zum sommerlichen Dauerbrenner zu avancieren.

    2. Ich buche eine Reise in den Süden, packe den Mann und ein paar Freunde ein und vertraue darauf, dass die Sonne in Mallorcas Bergen so brennt, dass ich die kommende Woche jeden Tag mit einem Sprung in den Pool starten werde. Falls ihr noch ein paar Mallorca-müsst-ihr-unbedingt-machen-essen-anschauen-Tipps für uns habt, freuen wir uns über einen Kommentar.

    3. Ich setze einfach darauf, dass der Sommer spätestens ab dem Moment, in dem wir im Flieger nach Spanien sitzen, auch bei uns ausbrechen wird. Ihr könnt euch also schon mal auf hochsommerliche Temperaturen einstellen!

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-2

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen nach Ottolenghi (für eine Springform mit Ø 26 cm )

    Für den Teig

    185 g Butter, gewürfelt und raumtemperiert + etwas mehr zum Einfetten der Form
    2 EL Walnussöl
    210 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    120 g gemahlene Mandeln
    4 Eier, verquirlt
    120 g Walnusskerne, grob zerhackt
    90 g Mehl
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    1 1/2 TL getrocknete Lavendelblüten
    630 g Aprikosen, entsteint und geviertelt
    Salz

    Für den Zuckerguss

    50 g Puderzucker
    1-2 EL Zitronensaft

    1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Butter, Walnussöl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln in eine Schüssel geben und mit einem Mixer schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen und unterrühren. 100 g Walnüsse, Mehl, Zitronenschale, 1 TL Lavendel und 1 Prise Salz hinzufügen und alles gut verrühren.

    2. Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit etwas Butter einfetten. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Die Aprikosenviertel darauf kreisförmig verteilen. Den Kuchen im Ofen 70-80 Minuten backen. Falls der Teig zu braun werden sollte, mit etwas Alufolie abdecken.

    3. In der Zwischenzeit für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und den Zuckerguss sofort darüber verteilen. Mit den restlichen Walnüssen und Lavendelblüten bestreuen und abkühlen lassen.

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-3

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    Gekocht

    Wohlfühlpasta: Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-3

    Wenn gerade alles nicht so läuft, wie man es sich wünscht, der Stresspegel kurz vorm Platzen ist und die Stimmung seit Wochen im Untergeschoss des Kellers wohnt, dann gewinnen vor allem die kleinen Dinge, die einen aufheitern können, an Bedeutung. Die, die einem zumindest für einen kurzen Moment vorgaukeln, dass alles in Ordnung sei. Das kann ein Eichhörnchen (EICHHÖRNCHEEEEN!!) sein, das plötzlich vor einem über den Weg huscht, oder die Freude über den Lieblingskäse, der beim Käsehändler des Vertrauens endlich wieder verfügbar ist und den Kopf vor lauter Rezeptideen fast zerspringen lässt. Burrata – ich liebe ihn! Ein Käse, in dem man wohnen möchte – wie ihn Julia mal so treffend umschrieben hat -, auch wenn er ein kleines Vermögen kostet und es oft etwas Geduld erfordert, bis man einen Käsehändler aufgetan hat, der ihn anbietet. Kaum in der Tasche verstaut, vereint er sich gedanklich mit einem großen Teller Pasta, ein paar Stangen grünem Spargel und einem Hauch Zitrone. Comfort Food nennt man das wohl, denn allein die Vorstellung löst ein wohliges Gefühl in mir aus.

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-1

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone (für 2 Personen)

    (inspiriert durch dieses Rezept)

    30 g Pinienkerne
    500 g grüner Spargel
    1 Knoblauchzehe
    1/2 Chilischote
    1 Handvoll Petersilie
    60 g Butter
    ca. 260 g Spaghetti
    Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
    1 Kugel Burrata
    1 EL Olivenöl
    (Rotwein-)Salz, Pfeffer

    1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und beiseitestellen. Den Spargel abbrausen, die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen. Die Spargelstangen der Länge nach halbieren; besonders große Stangen ggf. vierteln.

    2. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Chili aufschneiden, Kerne entfernen und fein würfeln. Die Blättchen der Petersilie abzupfen. Die Butter in einer großen Pfanne zum Schmelzen bringen und darin Knoblauch und Chili anrösten.

    3. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und darin die Nudeln bissfest kochen. Ca. 3 Minuten vor Ende der Kochzeit die Spargelhäften bzw. -viertel mit ins Wasser geben. Pasta und Spargel abgießen und dabei ca. 100 ml des Nudelwassers auffangen. Pasta, Spargel und Nudelwasser zur Butter in die Pfanne geben und alles gut durchschwenken. Jeweils die Hälfte der Petersilienblättchen und Pinienkerne untermischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.

    4. Die Spargelpasta auf zwei Teller verteilen. Den Burrata abtropfen lassen, halbieren und jeweils eine Hälfte auf die Nudeln setzen. Mit etwas Olivenöl beträufeln, die restlichen Petersilienblättchen und Pinienkerne sowie Zitronenabrieb und (Rotwein-)Salz darüberstreuen.

    Spaghetti mit grünem Spargel, Burrata, Chili & Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-2

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    Gebacken, Gekocht

    Veggie-Burger FTW: Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Aioli

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -4

    Was der Döner oder die Currywurst für Fleischesser_innen ist – nämlich der Fast-Food-Rettungsring in der Not (oder am Ende einer langen Nacht) -, ist für Vegetarier_innen die Falafel. Ein wahrhaft globales Superfood, das man längst nicht mehr nur im östlichen Mittelmeerraum, sondern von New York bis Posemuckel findet. Die Qualität der angebotenen Kichererbsenbällchen schwankt dabei stark, besonders wenn Imbissbuden einfachheitshalber auf Fertigprodukte zurückgreifen, statt selbst Hand anzulegen. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach und deswegen auch wie gemacht für einen schnellen vegetarischen Burger. Na gut, ein wenig Zeit müsst ihr schon einplanen, denn wir haben das Falafelpatty noch etwas aufgepimpt. Mit Pistazien. Einer Menge Pistazien. Aber nachdem ihr euch die Finger an den Pistazien wund geschält und die Zitronen-Basilikum-Aioli angerührt habt, geht alles ganz schnell, versprochen!

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -1

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -2

    Selbst vor der Aioli müsst ihr keine Angst haben, mit einem guten Stabmixer kann da wirklich nichts schiefgehen (wer keine Lust auf Ei hat und lieber eine vegane Variante bevorzugt, kann auch die Mayonnaise aus diesem Rezept verwenden und sie mit Basilikum statt Senf verfeinern). Also ran an die Burgerbrötchen, ich weiß doch, dass euch inzwischen der Magen knurrt!

    Der Falafel-Burger war übrigens auch unser Beitrag beim Synchronburgern im Februar (da waren wir ja richtig schnell mit unserem Blogbeitrag, hust), der unter dem Motto „vegetarische Burger“ stand. Unter dem Hashtag #Synchronburger könnt ihr bei Instagram, Twitter und Facebook auch sehen, was die anderen Teilnehmer_innen verburgert haben.

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -3

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Aioli, Tomaten-Chili-Salsa & Joghurt-Minz-Soße (für 4 Burger):

    Für die Brioche-Buns (angelehnt an das Rezept von Uwe)

    100 ml warmes Wasser
    1 1/2 EL warme Milch
    1 EL Zucker
    1 TL Trockenhefe
    1 Ei
    210 g Mehl Type 550
    30 g Mehl Type 405
    ½ TL Kurkuma
    ½ TL Salz
    40 g weiche Butter
    schwarzer Sesam

    Für die Tomaten-Chili-Salsa

    1 kleine rote Zwiebel, geschält
    2 mittelgroße Tomaten
    ca. 1/2 frische rote Chili (nach gewünschtem Schärfegrad)
    Saft von einer 1/2 Limette
    1 Handvoll Petersilie, gewaschen und gehackt
    Salz, Pfeffer

    Für die Zitronen-Basilikum-Aioli

    1 Ei (Raumtemperatur)
    1 kleine Knoblauchzehe, geschält
    1 kleine Handvoll Basilikumblätter, gewaschen
    1 EL Zitronensaft
    120 ml Pflanzenöl
    Salz
    Schale von 1/2 Bio-Zitrone

    Für die Falafel-Minze-Patties

    240 g gekochte Kichererbsen (eine kleine Dose)
    100 g Pistazien, geschält und grob gehackt
    eine große Handvoll Minze, gewaschen und gehackt
    etwas Zitronensaft
    2 EL Olivenöl + etwas mehr zum Anbraten
    1/2 TL Kreuzkümmel
    1/4 TL gemahlener Ingwer
    Salz, Pfeffer

    Außerdem

    eine kleine Handvoll Minzblätter, gewaschen und gehackt
    8 EL Joghurt
    Salz, Pfeffer
    2 Handvoll Rucola, gewaschen

    1. Für die Brioche-Buns warmes Wasser, warme Milch und Zucker mit der Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei leicht aufschlagen. Die beiden Mehlsorten mit Kurkuma und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen. Die weiche Butter zufügen und die Masse mit den Fingern verkneten, bis sich kleine Krumen gebildet haben. Anschließend die Hefe-Mischung und die Hälfte des Eis untermischen (das restliche Ei kühl stellen), bis die Masse klumpt. Den Teig 10 Minuten kräftig kneten, bis er seidig glänzt, dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Aus dem Teig vier Brötchen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und nochmals eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das restliche Ei mit 1/2 EL Wasser vermischen, die Buns damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Die Burger-Buns etwa 15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind, dann herausholen und auskühlen lassen.

    3. Für die Salsa Zwiebel und Tomaten klein würfeln und in eine Schüssel geben. Die Chili fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unterrühren. Die gehackte Petersilie zur Salsa geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Für die Aioli Ei, Knoblauchzehe, Basilikumblätter und Zitronensaft mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß gründlich verrühren. Dann bei laufendem Mixer das Öl erst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl hinzufügen, dabei den Mixer ganz langsam nach oben bewegen. Wenn die Mischung fest und das Öl aufgebraucht ist, aufhören zu rühren und mit Salz und Zitronenschale abschmecken. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen.

    5. Für die Falafel-Patties die Kichererbsen abtropfen lassen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel in einer Schüssel zerstampfen. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit den Händen gründlich zu einer homogenen Masse verkneten. Aus der Falafelmasse 4 gleich große Patties in Größe der Buns formen. Dabei aufpassen, dass sie nicht zu flach werden, sonst brechen sie leicht auseinander. Die Patties in einer Pfanne und etwas Olivenöl von beiden Seiten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie von außen kross und gebräunt sind.

    6. Die Minze unter den Joghurt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Buns aufschneiden, dann die Burger wie folgt zusammensetzen: etwas Aioli auf dem unteren Bun verstreichen, einige Blätter Rucola darauf verteilen und Falafel-Patty aufsetzen. Nun folgen ein paar Löffel Minz-Joghurt und etwas Tomaten-Salsa, dann die obere Bun-Hälfte aufsetzen und versuchen, sich beim Reinbeißen möglichst wenig einzusauen.

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -6

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    Fuck the Backmischung: Schoko-Kokos-Kuchen aka Jamaica-Torte {Zu Gast bei Münchner Küche}

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-2

    Wenn wir zu einem Geburtstag eingeladen sind, bringen wir Kuchen mit. Das gehört sich so, zumindest in unserer Welt. Auch wenn das Geburtstagskind gerade mal zwei wird und Partyhut, Luftschlangen & Co. vermutlich deutlich interessanter findet als ein Stückchen Schokokuchen. Hinter dem Geburtstagskind verbirgt sich die Münchner Küche, der Blog unserer lieben Bloggerkollegin Ines, der gerade zwei Jahre alt geworden ist. Wir freuen uns, dass wir zum Mitfeiern eingeladen wurden und die bereits gut gefüllte Kuchentafel um eine ganz besondere „Torte“ ergänzen dürfen.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-1

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-3

    „Kindergeburtstag“ lautet das Motto, das sich Ines für ihr Geburtstagsevent ausgedacht hat. Als Kinder der 80er haben wir den Großteil der Geburtstage topfschlagend, eierlaufend oder sackhüpfend verbracht, doch schon damals fand das eigentliche Highlight jeder Party auf der KaffeeKakaotafel statt. Während Steffens Kindergeburtstagserinnerungen von bunten „Törtchen“ (eigentlich Muffins, aber die hatte damals ja noch keiner auf dem Schirm), Fantakuchen und Philadelphiatorte dominiert werden, stapelten sich auf meiner Geburtstagstafel Miniwindbeutel, Rührkuchen mit Schokostückchen und Mandarinen und ein Schokokuchen mit Kokosfüllung, der seine Existenz einer Backmischung zu verdanken hatte. „Jamaica-Torte“ nannte sich die Fertigmischung, die in den 80ern mein Herz eroberte und regelmäßig zum Kindergeburtstag vorbeischaute (was daran Torte sein soll, habe ich bis heute nicht verstanden). Um genau zu sein, war es die Kokosfüllung, die es mir besonders angetan hatte; auf den Schokoladenkuchen drumherum legte ich dagegen keinen besonders großen Wert (auf die Idee, mir einfach einen Kokoskuchen ohne Schokolade zu wünschen, kam ich merkwürdiges Kind wohl nicht). Aber natürlich kommen wir jetzt nicht mit einem schnöden Fertigkuchen zum Bloggeburtstag, sondern halten es wie das Münchner Café Kubitscheck und sagen „fuck the Backmischung!“. Das Rezept für den Schoko-Kokos-Kuchen findet ihr hier bei Münchner Küche.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-4

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    Mit Gurkenwasser an der Bar: Dill or No Dill

    Dill or no Dill Cocktail mit Gin Gurkenwasser Dill Rezept Feed me up before you go-go

    Wir stehen auf Gurkenwasser. Damit meinen wir jetzt nicht ein Gläschen Wasser, das mit zwei Gurkenscheiben „aromatisiert“ wurde, sondern RICHTIGES Gurkenwasser. Das, in dem man saure Gurken einlegt. So, jetzt ist es raus, haltet uns für total bekloppt. Es wird aber noch viel schlimmer: Wir halten Gurkenwasser für einen zentralen Bestandteil einer guten Hausbar. Wer jetzt noch nicht ausgestiegen ist, hat wohl einen ähnlich starken Magen wie wir und ist bereit für den nächsten Schritt in Sachen Mixology. Wie viele verrückte Ideen kommt auch diese aus dem Hipster-Mekka Brooklyn. Die direkte Nachbarschaft einer Bar und eines Ladens für Eingelegtes ist schuld an der Erfindung des Picklebacks – jenem Shot, bei dem zuerst Bourbon, dann ein Gläschen Pickle juice runtergekippt werden. Umfangreiche Feldforschungen beim Restaurant Day im letzten Jahr haben gezeigt, dass das Konzept auch in München funktioniert. Die meisten unserer Gäste wurden nach etwas Überzeugungsarbeit („Was, ich soll Gurkenwasser trinken??“) hundertprozentige Fans der Mischung. Tequila mit Salz und Zitrone ist ja auch so 1995!

    Gurkenwasser Eingelegte Gurken Süß Sauer Dill Rezept Feed me up before you go-go

    Dabei steht und fällt natürlich alles mit der Gurkenwassermischung. Selbstverständlich haben wir nicht die Brühe aus dem gekauften Glas Gurken genommen, das ganz hinten im Kühlschrank sein Dasein fristet, sondern uns selbst ans Pickeln gemacht. Die ideale Mischung haben wir bei Britta und Julia gefunden, deren Rezept für süß-saure Gurken die perfekte Mixzutat ergibt (immerhin baden die Gürkchen in Sekt!). Wir haben uns größtenteils ans Rezept gehalten, allerdings Apfelessig verwendet, um den fruchtigen Charakter etwas zu verstärken und waren zudem beim Dill sehr großzügig. Für die Pickleback-Shots haben wir das Gurkenwasser mit frischem Dill püriert und wer will, packt noch einen Spritzer Tabasco ins Glas.

    Da die Shots beim Restaurant Day so gut angekommen sind und uns die Leute das Gurkenwasser deluxe auch ohne Whisky aus den Händen gerissen haben, sind wir seitdem auf der Suche nach weiteren Verwendungsmöglichkeiten. Fündig geworden sind wir auf der neuen Cocktailseite thebar. Dort findet man zum einen Klassiker der Cocktailgeschichte, was nicht zu unterschätzen ist, denn die Kenntnis von Martini, Fizz & Co. ist durchaus hilfreich, wenn es darum geht, neue Cocktails zu kreieren. Zum anderen entdeckt man auf thebar auch Ungewöhnliches, wie eben den Dill or No Dill. Erfunden im Rahmen der Diageo World Class, einer Art Weltmeisterschaft für Barkeeper, klingt der Mix zunächst gewöhnungsbedürftig, hat sich aber in den letzten Wochen zu unserem Lieblingsdrink entwickelt. Neben dem weltbesten Gurkenwasser spielt hier der Gin eine wichtige Rolle. Wir sind der Empfehlung von thebar gefolgt und haben den Tanqueray No. Ten für unseren Drink gewählt, der mit Vanille-, Koriander- und Butteraromen sowie einer besonders hübschen Flasche aufwarten kann. Mit seinen 47% ist er gleichzeitig kräftig genug, um sich gegen die vielen Aromen des würzig-kräuterigen Cocktails durchzusetzen und dem süß-sauren Mix den letzten Schliff zu verleihen.

    Dill or no Dill Cocktail mit Gin Gurkenwasser Dill Rezept Feed me up before you go-go

    Dill or No Dill (für ein Martiniglas)

    5 cl Tanqueray No. Ten Gin
    2,5 cl Zitronensaft
    2 cl Holunderblütensirup
    2,5 cl Gurkenwasser
    2 kleine Zweige Dill
    1 Prise Chipotle-Rauchsalz
    Für die Deko: eingelegte Gurke, längs in Streifen geschnitten; Zahnstocher

    Gin, Zitronensaft, Sirup, Gurkenwasser, Dill und Salz in einem Shaker mit viel Eis gründlich shaken und dann durch ein Barsieb (double strain) in ein vorgekühltes Martiniglas (alternativ ein Coupette- oder Highballglas) abgießen. Gurkenscheibe wellenförmig auf einen Zahnstocher stecken und auf dem Rand drapieren.

    Dill or no Dill Cocktail mit Gin Gurkenwasser Dill Rezept Feed me up before you go-go

    Werbung: Dieser Beitrag wurde von Diageo und thebar unterstützt. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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