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Küchengeschenke

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    Schmeckt gar nicht nach Oma: Eierlikör mit weißer Schokolade und Vanille

    Eierlikör mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go

    Na, habt ihr euren Cholesterinspiel über die Ostertage in ungeahnte Höhen getrieben und könnt jetzt keine Eier mehr sehen? Das hoffe ich nicht, denn ich hätte da ein Geständnis zu machen: Ich habe noch NIE Eierlikör probiert. Zumindest nicht in purer Form. Im Kuchen oder auf dem Pfannkuchen ist mir der Omalikör zwar ab und zu schon begegnet, aber zu einem Zusammentreffen im Glas kam es bisher nie. Warum auch? In meiner Vorstellung hatte Eierlikör immer einen üblen Beigeschmack von Gelsenkirchener Barock, Kegelverein und verstaubter Hausbar. Doch neugierig, wie der hellgelbe Likör wohl genau schmecken würde, war ich trotzdem. Also wurden eines Nachmittags ein paar wenige Zutaten zusammengerührt, das Ursprungsrezept leicht abgeändert und mit etwas weißer Schokolade aufgepimpt und in kleine Flaschen abgefüllt. Deren Pegel sinkt seitdem stetig, denn unser erster selbst gemachter Eierlikör mit weißer Schokonote schmeckt so lecker und cremig (und gar nicht nach Oma!), dass mit jeder Öffnung des Kühlschranks Augen und Hand schon in Richtung Flasche zucken. Houston, wir haben ein Likörproblem!

    Eierlikör mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go

    Eierlikör mit weißer Schokolade und Vanille (für ca. 1 Liter):

    1 Vanilleschote
    400 ml Sahne
    100 g weiße Schokolade
    8 Eigelb
    180 g Puderzucker
    200 ml Wodka

    1. Die Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Mark und Schote zusammen mit der Sahne in einen Topf geben und erwärmen. Ca. 10 Min. ziehen lassen, aber nicht aufkochen. Die Schokolade in der Zwischenzeit grob hacken. Die Vanilleschote aus der warmen Sahne entfernen, die Schokolade hineingeben und unter Rühren schmelzen lassen. Dann vom Herd nehmen.

    2. Eigelb mit dem Puderzucker vermischen und im Wasserbad schaumig schlagen. Die Eimasse sollte dabei nicht über 40°C erhitzt werden, sonst beginnt das Ei zu stocken. Die Schoko-Vanille-Sahne unter die Eimasse rühren und den Wodka löffelweise hinzufügen. Wenn die Masse cremig wird, vom Wasserbad nehmen. In gut verschließbare und vorher ausgekochte Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält sich der Likör etwa zwei Wochen. Bei unserem derzeitigen Verbrauch aber ganz sicher nicht länger als eine.

    Ich könnte mit den Eierlikör mit weißer Schokolade auch gut in Pralinenform vorstellen. Wie ist denn euer Verhältnis zu Eierlikör? Lahme Omaplörre oder köstliches Retrogesöff?

    PS: Falls ihr euch selbst noch ein verspätetes Ostergeschenk machen wollt, nehmt doch an unserem Gewinnspiel teil, denn bis zum 29.04. könnt ihr bei uns ein Exemplar von Ducasse Nature* gewinnen!

    Hinweis: Bei den mit Sternchen (*) markierten Links handelt es sich um Werbelinks. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Gekocht

    Klein, grün und unwiderstehlich: Pistazienpesto

    Pistazienpesto_Rezept-1

    Habt ihr auch Phasen, in denen ihr so verliebt in ein Gericht, eine Zutat oder einen Geschmack seid, dass ihr euch tagelang am liebsten von nichts anderem ernähren möchtet? Uns ging es gerade so mit einem Pesto. Natürlich war das nicht irgendein Pesto, sondern eine Variante mit Pistazien. Tagelang kam das Pistazienpesto in unterschiedlichen Formen auf unseren Tisch – zusammen mit Frischkäse und Tomaten aufs Frühstücksbrot, klassisch mit Pasta zu allen Tages- und Nachtzeiten und aus dem Ofen als Füllung luftiger Hefeschnecken (Rezept folgt!). Das lag nicht nur daran, dass drei volle Gläser Pesto im Kühlschrank auf ihren Einsatz warteten, sondern vor allem daran, dass das Zeug einfach so süchtigmachend lecker ist.

    Angesteckt hatte uns damit meine Schwiegermutter, die die feine Kreation in kleinen Gläschen zu Weihnachten verschenkte. Da unsere Familien also bereits süchtig nach Pistazienpesto sind, seid ihr nun dran.

    Pistazienpesto Pesto-3

    Pistazienpesto (für ca. 2 Gläser à 200 ml):

    400 g Pistazien (geröstet und ungesalzen)
    4 EL Pinienkerne
    6 Stiele Basilikum
    16 Stiele Petersilie
    1-2 Knoblauchzehen
    80 g Parmesan
    2-3 EL Zitronensaft
    300 ml Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    1 Prise Zucker

    1. Die Pistazien schälen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Basilikum und Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und grob hacken.

    2. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Den Parmesan grob reiben. Pistazien, Pinienkerne, Basilikum, Petersilie, Knoblauch, Parmesan, die Hälfte des Zitronensafts und 150 ml Olivenöl in einem Mixer mittelfein pürieren. Das restliche Öl hinzufügen, alles gut verrühren und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Pistazienpesto hält sich mit Olivenöl bedeckt und gut verschlossen mindestens drei Wochen im Kühlschrank.

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    Super-last-minute-Weihnachtsgeschenk aus der Küche: Orangen-Kardamom-Peeling

    Last-minute-Weihnachtsgeschenk aus der Küche: Orangen-Kardamom-Peeling Feed me up before you go-go

    Na, habt ihr alle Weihnachtsgeschenke für morgen besorgt oder gehört ihr in diesem Jahr zu der Fraktion, die am Weihnachtsmorgen noch schnell in die Stadt (oder besser noch zur Tanke) flitzt, um noch eine Kleinigkeit zu besorgen? Da das erfahrungsgemäß in den meisten Fällen schiefgeht (es sei denn, euer Vater freut sich tatsächlich über neues Motoröl und Scheibenwischer und die Schwester über das 433. Parfüm inklusive Duftbaumanhänger), zeigen wir euch, wir ihr in nicht mal fünf Minuten ein tolles Geschenk schnell und einfach selbst herstellen könnt: Orangen-Kardamom-Peeling! Dieser kleine Gruß aus der Küche verströmt nicht nur einen weihnachtlichen Duft, sondern kümmert sich auch aufopferungsvoll um trockene Winterhaut. Wenn das mal nicht das perfekte Geschenk für die kalte Jahreszeit ist! Und falls der oder die Beschenkte es nicht schaffen sollte, das Peeling während der Weihnachtstage aufzubrauchen, ist das gar nicht schlimm, denn die selbst gemachte Hautpflege hält sich erstaunlich lange – drei bis vier Monate kann man es locker verwenden.

    Last-minute-Weihnachtsgeschenk aus der Küche: Orangen-Kardamom-Peeling Feed me up before you go-go

    Orangen-Kardamom-Peeling mit braunem Zucker (für ein 0,5-Liter-Gefäß):

    380 g brauner Zucker
    250 ml leichtes Olivenöl
    3 EL Körperöl mit Orangenduft
    2 TL abgeriebene Orangenschale
    1 TL gemahlener Kardamom

    1. Den Zucker in eine Schüssel geben, Olivenöl dazugießen und alles gut verrühren. Das Körperöl, die Orangenschale und den Kardamom hinzufügen und unter die Zucker-Öl-Mischung rühren.

    2. Das Peeling in ein gut verschließbares Glas füllen, nach Belieben dekorieren (z.B. mit getrockneten Orangenscheiben) und Freunde und Familie damit beglücken.

    Falls euch doch eher nach einem anderen Duft ist, versucht es doch mal mit unserem Zitronen-Vanille-Peeling mit Meersalz. Als weitere Inspirationsquelle empfiehlt sich zudem ein Blick in das neue „Kleinigkeiten“-Onlinemagazin – dort findet ihr viele weitere schöne Geschenkideen!

    KLeinigkeiten Cover

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    Gebacken

    Plätzchenendspurt: Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee

    Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee Rezept

    Huch, da wäre die Adventszeit doch fast an uns vorbeigerauscht, ohne dass es ein Plätzchenrezept auf den Blog geschafft hätte. Zugegeben, der Weihnachtsbackwahn hat uns in diesem Jahr erst ziemlich spät gepackt, dann aber wurde drei Tage lang geknetet, gerollt und ausgestochen, was das Zeug hält. Für alle, die sich in diesem Jahr ebenfalls mit etwas Verspätung ans Weihnachtsbacken machen, haben wir ein leckeres Rezept für Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee.

    Hö? Apfel-Ingwer-Gelee? War da nicht gerade erst was? Ja, genau! Ihr seht, wir haben für den Apfel-Ingwer-Gelee in diesem Jahr vielfältige Einsatzmöglichkeiten gefunden – die Geleekocherei muss sich ja schließlich auch lohnen und außerdem ist er einfach so lecker, dass wir ihn momentan am liebsten überall untermogeln würden. Read more

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    Jubel, Trubel, Vorweihnachtszeit: "Blogg den Suchbegriff" geht in die Verlängerung!

    Ihr Lieben, eigentlich hätte an dieser Stelle morgen eine Zusammenfassung unseres Blog-Events „Blogg den Suchbegriff“, das wir anlässlich unseres zweijährigen Bloggeburtstags ausgerichtet haben, erscheinen sollen. Doch wie es die schöne (und leider auch ziemlich stressige) Vorweihnachtszeit so will, herrscht momentan akuter Zeitmangel im Hause feed me up, und wir sind uns fast sicher, dass es euch ganz ähnlich geht. Da uns zudem einige von euch mitgeteilt haben, dass sie gerne noch etwas länger Zeit hätten und auch wir noch einige hübsche Suchbegriffe auf Lager hätten, die verbloggenswert wären, verlängern wir das Blog-Event kurzerhand bis zum 15. Januar 2014. Ihr habt also genügend Zeit, um ganz relaxed und abseits des Weihnachtstrubels noch mal eure Blogstatistik zu durchforsten, den irrsten, lustigsten, absurdesten oder einfach nur leckersten Suchbegriff, der Leute auf eure Seite gelockt hat, herauszusuchen und ihn in einem Blogpost umzusetzen. Alle, die bereits einen Beitrag eingereicht haben, erhalten somit auch noch mal die Möglichkeit, mit einem zweiten Blogpost teilzunehmen und dadurch die Gewinnschancen zu steigern. Alle Infos rund ums Event und eine Übersicht über die tollen Preise, die es zu gewinnen gibt (wir erinnern noch mal, es winken: eine schicke PINKE (!) Keramikpfanne von Kuhn Rikon, ein riesiges Feinkostpaket von REWE Feine Welt, ein Jahresabo der Zeitschrift „So isst Italien“ sowie eine KäseBox von TastyBox), findet ihr hier.

    BannerBlog-EventQuer_groß_verlängert

    Vielen Dank für die vielen schönen Beiträge, die uns bereits erreicht haben – eure Suchbegriffe sind teilweise wirklich zum Schreien (wir sagen nur „Hausfrauen in High Heels“, „Aha, heute wieder nichts gekocht“ oder „Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor“ …) und wir sind ganz entzückt von euren Umsetzungen! Eine Übersicht aller bisher eingereichten Blogposts findet ihr übrigens auch auf unserem Pinterest-Board zum Blog-Event. Eine Zusammenfassung des Events und die Verkündung der GewinnerInnen erfolgt voraussichtlich am 17.01.2014. Bis dahin tobt euch weiterhin an euren Suchbegriffen aus und bloggt, was das Zeug hält – wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag zu unserem Event!

    Und da Suchbegriffe wie „Essbares zum Verschenken“, „Geschenke aus der Küche“ und „Weihnachtsrezepte“ momentan täglich auf unseren Blog führen, gibt es – inspiriert von Elas tollem Post – für alle, die noch auf der Suche nach einem selbst gemachten Geschenk oder einem weihnachtlichen Rezept sind, hier noch eine kleine Ideensammlung:

    Baileys2-1 Baileys mit Karamellnote

    Zitronen-Vanille-PeelingZitronen-Vanille-Peeling

    Christmas_Punch_Jam-1Christmas Punch Jam

    Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-1Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt

    Ingwer-Limetten-Butter-3Ingwer-Limetten-Butter

    Marzipan-Macadamia-SchokoladeMarzipan-Macadamia-Schokolade

    PAMK_Überblicksartikel-5Knallbrause-Schoki

    Baileys-Pralinen by feed me up before you go-go-1-4Baileys-Pralinen

    Limoncello-Pralinen-1Limoncello-Pralinen

    Weihnachtsküchlein-1Mohn-Vanille- & Haselnuss-Karamell-Küchlein

    Cakepops-5Mandel-Cake-Pops

    Spiralkekse_neu-1Rot-weiße Spiralkekse

    Kürbishappen by feed me up before you go-go-2Kürbishappen

    WhiteChocolateAlmondCookies-2White Chocolate Almond Cookies

    Zitronenkekse mit Vanille und weißer Schokolade-1Zitronenkekse mit Vanille und weißer Schokolade

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    Gekocht, Gelesen

    Bratapfelpunsch und andere Festlichkeiten: Weihnachten mit Fräulein Klein {Buchvorstellung}

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    Ho, ho, ho! Da ist er schon wieder, der dicke alte Mann mit dem roten Mäntelchen. Spätesten jetzt sollte auch die/der Letzte gemerkt haben, dass es steil auf Weihnachten zugeht. Höchste Zeit also, um endlich Weihnachtskugeln und Co. aus dem Keller hervorzukramen und sich mit einem Gläschen Punsch winterlich einzustimmen. Vielleicht geht es euch aber wie uns und ihr habt euch an der alten Weihnachtsdeko eigentlich schon längst satt gesehen. Etwas Neues muss her, möglichst fix! Hübsch muss es sein und den Geldbeutel sollte es natürlich auch nicht allzu sehr belasten! Geht nicht? Geht wohl! Unzählige Anregungen, wie man seine Umgebung schnell, kinderleicht und kostengünstig in ein kleines „Winter Wonderland“ verwandelt, finden sich in Yvonne Bauers neuem Buch Weihnachten mit Fräulein Klein, das kürzlich im Callwey Verlag erschienen ist. Yvonnes schöner Blog Fräulein Klein dürfte mittlerweile ja fast allen ein Begriff sein. Ähnlich wie auf ihrem Blog und in ihrem ersten Buch, vereint Weihnachten mit Fräulein Klein hübsche kleine DIYs und leckere Rezeptideen, die auch den allergrößten Weihnachtsmuffel (ja, dazu zählen wir in diesem Jahr auch!) langsam, aber sicher in festliche Stimmung versetzen.

    So finden sich darin neben allerlei Ideen für die Adventsdeko und das Basteln mit Kindern auch jede Menge Tipps zu Geschenken aus der Küche, Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei, hübschen Verpackungen, festlicher Deko für die Weihnachstafel und Inspirationen für die Silvesterparty. Viele der Basteleien sind wirklich einfach nachzumachen, wie zum Beispiel die kleinen Bäumchenanhänger aus Zahnstochern, die mir gleich beim ersten Blättern ins Auge gestochen sind. Sehen die nicht hübsch aus?

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-1-4

    Wie auch schon sein Vorgänger Die wunderbare Welt von Fräulein Klein, kommt das Buch liebevoll gestaltet und mit einer Vielzahl an Bildern daher. Leider bin ich von der Bildqualität etwas enttäuscht, weisen doch sehr viele der schön inszenierten Fotos ein starkes Rauschen und eine (ungewollte) Unschärfe auf. Nichtsdestotrotz können die ausgefallenen Ideen überzeugen, auch wenn ich mir bei manchen Bastelanleitungen und Rezepten eine etwas ausführlichere Beschreibung gewünscht hätte. Aber ein bisschen mitdenken hat ja auch noch nie geschadet.

    Besonders gut gefallen mir die abwechslungsreichen Rezepte, die sich deutlich von den ewig gleichen zur Adventszeit kursierenden Backideen unterscheiden. Da wären z.B. die winterliche Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln, das Orangen-Chai-Trifle oder die megalecker klingenden Cheesecake-Cookies. Zwei Rezepte aus dem Buch haben wir bereits nachgemacht und waren von beiden begeistert: Den einfachen, aber sehr wirkungsvollen Bratapfelpunsch wird es in diesem Winter sicher noch häufiger bei uns geben, und auch das Orangen-Kardamom-Shortbread mit Rosmarin wurde viel zu schnell weggeknabbert. Unzählige Rezepte hängen noch in der Warteschleife – ob wir alles, wo ein Klebezettel dran haftet, auch wirklich noch diesen Winter schaffen, ist fraglich. Falls nicht, wird der Winter einfach noch ein bisschen verlängert!

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-2-2Den fruchtigen und nach einer ordentlichen Portion Weihnachten schmeckenden Bratapfelpunsch wollen wir euch nicht vorenthalten. Die alkoholfreie Variante mit den hübschen Apfelsternen kommt sicher auch gut bei Kindern an. Wer seinen Punsch mit etwas Wumms aufpimpen möchte, ersetzt die Hälfte des Apfelsafts durch Weiß- oder Apfelwein und fügt 4 cl Calvados hinzu. Alternativ kann der Bratapfelpunsch auch einfach mit einem ordentlichen Schuss Whisky „verfeinert“ werden – der Mann hat’s geliebt und würde seitdem am liebsten nichts anderes mehr trinken.

    Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-4

    Bratapfelpunsch (für ca. 6 Gläser):

    1,5 l Apfelsaft
    1 Bio-Zitrone
    1 Vanilleschote
    4 Nelken
    2 Zimtstangen
    2 säuerliche Äpfel
    Keksausstecher in Sternform

    1. Den Apfelsaft in einen Topf schütten und langsam erwärmen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Mark und Schote zusammen mit Nelken, Zimtstangen, braunem Zucker und Zitronenschale zum Apfelsaft hinzufügen und gut verrühren. Den Sud ca. 30 Min. bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ziehen lassen.

    2. Die Äpfel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit einem sternförmigen Keksausstecher kleine Sterne ausstechen. 10 Min. vor Ende der Garzeit den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf schütten, die Apfelsterne hinzufügen und alles nochmals für 10 Min. auf den Herd stellen. Heiß servieren und warten, bis der Nikolaus an die Tür klopft!

    Fazit: Die außergewöhnlichen Bastelideen und abwechslungsreichen Rezepte inspirieren zum Nachmachen und machen das Buch zum perfekten Begleiter durch die Adventszeit. Kleine Abzüge gibts für die nicht immer überzeugende Bildqualität und die manchmal etwas informationsarmen Beschreibungen. Dennoch ein schönes Buch, das sicherlich auch bei jedem Weihnachtsmuffel die Vorfreude aufs Fest weckt. 4 von 5 Weihnachtssternen.

    Klein_Weihnachten_3D Yvonne Bauer

    Weihnachten mit Fräulein Klein

    Callwey Verlag, München 2013.

    € 24,95 / ISBN 978-3-7667-2042-9

    Vielen Dank an den Callwey Verlag, der uns das Buch zur Verfügung gestellt hat. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Spice up your Weihnachtsgeschenke! Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt

    Kennt ihr das auch? Eben gerade schien die Sonne noch gefühlte 20 Stunden am Tag, wir liefen in Flipflops durch die Gegend und haben Cocktails auf dem Balkon geschlürft. Dann scheint die Zeit auf einmal im Fast-forward-Modus zu laufen, der Dezember rennt schneller an einem vorbei, als man „Advent, Advent die Keksdose brennt“ sagen kann, Weihnachten steht quasi vor der Tür und dabei gibt es noch so viel zu tun: Adventskalender befüllen (hätte natürlich schon vor Taaagen erledigt werden müssen), Plätzchen backen, Silvesterpläne schmieden undundund. Nicht zu vergessen: die Geschenke für Freunde, KollegInnen und Verwandte (oops, da waren ja noch drei Großcousinen …), die zu besorgen sind. Wie schön, dass sich nicht alle eine neue Spielkonsole wünschen und sich oft auch über Kleinigkeiten freuen, wie beispielsweise ein Glas selbst gemachte Marmelade. Dieses Apfel-Ingwer-Gelee, das die perfekte Balance zwischen fruchtiger Süße und leichter Schärfe bietet, haben wir bereits im letzten Winter verschenkt und damit (hoffentlich) ein paar lieben Menschen eine Freude bereitet. Die Zubereitung könnte fast nicht einfacher sein, was man dem Geschmack aber keinesfalls anmerkt. Perfekt also für alle, die noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk brauchen, keine Zeit haben oder einfach ein bisschen faul sind! Aber vergesst bloß nicht, euch auch selbst ein paar Gläser davon zurückzubehalten!

    Apfel-Ingwer-Zimt-Gelee_feedmeupbeforeyougogo_rezept-1

    Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt (für ca. 2 Liter):

    200 g frischer Ingwer
    1 Vanilleschote
    1,6 l Apfelsaft
    2 Zimtstangen
    1 kg Gelierzucker 2:1

    1. Den Ingwer schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark ausschaben. In einem großen Topf den Apfelsaft mit den Ingwerstücken, Vanillemark und -schote und den Zimtstangen zum Kochen bringen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Dann durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen.

    2. Alles zusammen mit dem Gelierzucker gut verrühren und bei starker Hitze und unter ständigem Rühren aufkochen. Das Gelee sollte mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Wenn die Gelierprobe gelingt, das Gelee in saubere, ausgekochte Gläser einfüllen, verschließen und für ein paar Min. auf dem Deckel stehen lassen. Fertig!

    Die Label haben wir übrigens wieder mit dem Jam Labelizer gebastelt.

    Und was man mit dem Gelee sonst noch Schönes anstellen kann, verraten wir euch ganz bald, wenn wir einen unserer Suchbegriffe für „Blogg den Suchbegriff“ verarbeiten …

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    Gebastelt, Gekocht

    Bacardi Feeling aus der Tüte: Piña-Colada-Milchreis

    Pina-Colada-Milchreis_neu-1

    Erinnert ihr euch auch an bestimmte Gerichte aus eurer Kindheit, die ihr speziell dann bekommen habt, wenn ihr krank im Bett lagt? Milchreis ist so ein Gericht für mich. Und klare Suppe mit Reiseinlage. Und obwohl Milchreis durchaus auch an anderen Tagen bei uns auf den Tisch kam, hat er mir verschnupft und fiebrig im Bett liegend immer am besten geschmeckt.

    Für die „Kindheitserinnerungen“ der letzten PAMK-Runde haben wir uns jedoch eine Version des Klassikers überlegt, die ganz und gar nicht faul im Bett liegt, sondern mächtig auf Party aus ist. Auf dem Herd treffen die unschuldig weißen Körner auf DEN 80er-Jahre-Drink schlechthin: Piña Colada. Als Kind durfte ich an dem tropischen Cocktail natürlich noch nicht nippen, war aber alleine schon von dessen Präsentation immer hin und weg: zwei Strohhalme, mit halber Ananas und sonstigem Obstmix am Rand oder am Spieß, mit Schirmchen, Glitzerwedel und allem, was der Barkeeper sonst noch hinter der Theke finden konnte, manchmal sogar mit Wunderkerze, herrlich! Und wenn ich im Spanienurlaub mal eine alkoholfreie Version bestellen durfte, war das natürlich das Größte!

    Pina-Colada-Milchreis-4

    Also dann, pimp my Milchreis!

    Piña-Colada-Milchreis (für 2 Personen):

    250 g Milchreis
    500 ml Milch
    500 ml Kokosmilch
    30 g Kokoschips
    100 g getrocknete Ananas
    30 g brauner Zucker
    1 Prise Salz
    etwas Vanille

    1. Die Kokoschips im Backofen bei 160°C ca. 5-7 Min. anrösten, bis die Chips leicht gebräunt sind.

    2. Milch, Kokosmilch und eine Prise Salz zusammen in einen Topf geben, den Milchreis dazuschütten und alles zum Kochen bringen. Sobald die Milch kocht, auf mittlere Stufe runterschalten, die restlichen Zutaten dazugeben und unter ständigem Rühren etwa 20 Min. kochen, bis die Milch verkocht und der Reis gar ist. Alles auf einen Teller geben und sich fröhlich in die 80er löffeln.

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    Ein toller Nebeneffekt dieses Milchreises ist, dass man sich während der Zubereitung mal eben den besten Raumduft ever in die Küche holt: Die Kokoschips im Backofen verströmen ein derartiges Barcadi Feeling, dass man sich sofort auf der nächsten Südseeinsel wähnt. Mhhh, diesen Geruch hätte ich jetzt gerne jeden Tag!

    Pina-Colada-Milchreis-3

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