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    Von A wie ab in den Ofen bis Z wie Zombieliebe: ein Rückblick auf 24 Tage #AbcFee

    Das erste Drittel des Augusts haben wir in Anfangsbuchstaben gedacht. Während eine Focaccia geknetet wurde, schwirrte im Kopf schon das A wie ab in den Ofen herum, beim morgendlichen Sprung in den Meraner Hotelpool war sofort ein F wie Frischekick zur Stelle und beim Zusammenhämmern eines Ikea-Möbelstücks war nur noch an N wie nigelnagelneuer Nachttisch zu denken. Sind sie jetzt völlig irre?, fragt sich sicherlich der/die eine oder andere von euch. Nicht ganz. Schuld daran war Fee, die auf ihrem wunderbaren Blog zur Instagram-Aktion #AbcFee aufgerufen hatte. Es folgten 24 Tage voller Buchstabensalat, von A bis XYZ, und unfassbare 13.000 Bilder. Denn nicht nur wir stellten uns der täglichen Buchstaben-Challenge – nach ein paar Tagen schien es, als wären all unsere abonnierten Instagram-Feeds vom ABC-Fieber infiziert worden.

    Wer uns auf Instagram oder Twitter folgt, hat sicherlich das eine oder andere #AbcFee-Foto von uns mitbekommen. Für alle anderen gibt es hier eine kleine Zusammenfassung unserer A-Z-Fotos, und auch Fee hat auf ihrer Seite ein Best-of zusammengestellt. Los gehts!

    Instagram AbcFee A bis C by feed me up before you go-go

    A wie ab in den Ofen! Das Rezept für diese unglaublich leckere Focaccia findet ihr übrigens hier.
    B wie besser spät als nie! Die ersten Tomaten auf unserem Balkon haben sich zwar ordentlich Zeit gelassen, dafür dürfen wir seit Anfang August fast täglich kleine fruchtige Tomaten pflücken.
    C wie Currywurst bei DEM Wetter – bin ich eigentlich bekloppt? Wenn Steffen hungrig ist, halten ihn auch keine 36 °C auf!

    Instagram AbcFee D bis F by feed me up before you go-go

    D wie dick & durstig. Das Katertier hegt eine unbändige Leidenschaft für Plastikstrohhalme. Warum auch immer.
    E wie edles Stück. Geburtstagsfeierei in Südtirol. Da darf’s auch mal der Käse mit Blattgold sein.
    F wie Frischekick am Morgen. An so einen Pool inmitten eines Weinbergs und mit Bergpanorama könnten wir uns gewöhnen.

    Instagram AbcFee G bis I by feed me up before you go-go

    G wie Garten. Und was für einer! Gefunden in Schloss Trauttmansdorff.
    H wie hübsche Halme.
    I wie immer wieder großartig, auch nach dem dritten Mal! Große Flight of the Conchords-Liebe!!!

    Instagram AbcFee J bis L by feed me up before you go-go

    J wie jetzt erst mal nen Oreo-Milchshake!
    K wie Katzencafé. Ganz zufällig hier in München entdeckt.
    L wie Liebe auf den ersten Blick. Bozen, Schaufenster, gesehen, gekauft.

    Instagram AbcFee M bis O by feed me up before you go-go

    M wie miau. Kätzchen und Kuchen im Katzentempel mussten natürlich genauer untersucht werden.
    N wie nigelnagelneuer Nachttisch. Schweden-Style.
    O wie omnomnom. Mini-Burger im Burger House.

    Instagram AbcFee P bis R by feed me up before you go-go

    P wie Pasta geht immer! Vor allem diese leckere Variante mit Mascarpone-Cognac-Soße und Zitronen-Nuss-Gremolata.
    Q wie quengelnde Männer lassen sich prima mit Donuts ruhigstellen.
    R wie Rezept für die luftigsten, leckersten Brioche findet ihr hier.

    Instagram AbcFee S bis U by feed me up before you go-go

    S wie so süß und lecker! Den allerletzten Beerencupcake bei Wir machen Cupcakes erwischt.
    T wie Törtchen zum Tantenbesuch. Nachdem die selbst gebackenen Zucchini-Kokos-Kekse leider voll in die Hose gingen, mussten gekaufte (aber sehr leckere) Törtchen herhalten.
    U wie Urlaubsflashback. Miami’s calling.

    Instagram AbcFee V bis X by feed me up before you go-go

    V wie volle Schokodröhnung. Schokostück überraschte uns mit einer gut gefüllten August-Box.
    W wie wie viel Katze passt in einen Karton?
    X wie The xx zum späten Samstagsfrühstück.

    Instagram AbcFee Y bis Z by feed me up before you go-go

    Y wie yum! Dekadentes spätes Frühstück mit Kokos-French-Toast und frischen Erdbeeren.
    Z wie Zombieliebe.

    Das tägliche Fotoalphabet fehlt uns schon jetzt ein bisschen. Schön, dass Fee bereits die nächste Aktion angekündigt hat – im Oktober gehts weiter und wir sind bestimmt wieder dabei. Ihr auch?

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    Gebacken

    Sommerliches aus dem Ofen: Auberginen-Tomaten-Pie

    Auberginen-Tomaten-Pie_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Wer uns bei Instagram folgt, kann sich vielleicht noch an die Tomatenfotos von unserem Balkon erinnern. Die beiden Pflanzen sehen inzwischen zwar ziemlich mitgenommen aus – ich schiebe das einfach mal auf das Wüste-Gobi-artige-Klima auf unserem Balkon -, lassen uns aber immer noch regelmäßig kleine rote und sehr süße Tomaten ernten. Die müssen natürlich irgendwie Verwendung finden und immer nur Pasta mit Tomaten-Rucola-Soße geht ja auch nicht. Also werden sie halbiert und zusammen mit Auberginen, Paprika und Oliven (zumindest auf Frau Wus Hälfte) in ein Teigkleid eingeschlagen und in den Backofen verfrachtet.Der Teig ist durch Polenta und Buttermilch eine tolle Abwechslung zum üblichen Mürbeteig und lässt sich super einfach rollen. Geht also fix, schmeckt nach Sommer und wer will, kann statt einer großen Pie auch mehrere kleine Kuchen backen. Die lassen sich dann bei der Gartenparty oder beim Picknick an der Isar auch besser aus der Hand knabbern.

    Auberginen-Tomaten-Pie_Rezept Feed me up before you go-go-3

    Auberginen-Tomaten-Pie mit Buttermilchteig (für 4 Personen):

    325 g Weizenmehl
    100 g Polenta (fein gemahlen) oder Maismehl
    ½ TL Salz
    1 TL Zucker
    125 g kalte Butter
    175 g kalte Buttermilch
    700 g Auberginen
    450 g rote Paprika
    125 g Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    4 EL Olivenöl
    125 ml Weißwein
    2 Stängel Rosmarin
    ca. 20 schwarze Oliven
    200 g Kirschtomaten
    100 g geriebener Parmesan
    100 g Semmelbrösel
    Frischer Basilikum
    Salz, Pfeffer

    1. Für den Teig Polenta/Maismehl, Mehl, Salz und Zucker vermischen. Die Butter klein würfeln und mit den Händen untermischen, sodass ein krümeliger Teig entsteht (nicht kneten!). Danach die Buttermilch untermengen und alles kurz geschmeidig kneten. Flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und 3-4 Std. im Kühlschrank lagern.

    2. Die Auberginen in etwa 2 cm große Würfel schneiden, Paprikaschoten entkernen und ebenfalls in 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

    3. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Gemüse bei hoher Hitze kräftig anbraten. Mit Weißwein ablöschen und sobald die Flüssigkeit verkocht ist, vom Herd nehmen. Backofen auf 200°C vorheizen.

    4. Die Rosmarinnadeln fein hacken, die Oliven ggf. entkernen und halbieren und beides unter die Gemüsemischung heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten halbieren.

    5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Oval ausrollen (ca. 50 x 35 cm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Zuerst den Boden mit Semmelbröseln und danach Parmesan bestreuen und darauf achten, dass rundherum ein Rand von 10 cm frei bleibt. Zum Schluss die Gemüsemischung daraufgeben und mit den Tomatenhälften belegen. Die Ränder umschlagen und leicht in Form drücken. In der unteren Hälfte des Ofens für 30-40 Min. backen, bis der Teig goldbraun ist. Vor dem Servieren mit frischem Basilikum bestreuen.

    Die Idee für das Rezept haben wir aus diesem Buch, das wir hier auch schon mal ausführlich vorgestellt haben.

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    Gebacken

    Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Approchez, approchez Mesdames et Messieurs! Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche. C’est bon. C’est fantastique!

    Und damit enden sie auch schon fast, meine Französischkenntnisse. Trotz elf Jahren qualvollen Französischunterrichts in der Schule, einem traumatischen Frankreichaustausch und einer unbändigen Vorliebe für Crème brulée ist der einzige Satz, den ich in annähernd fließendem Französisch von mir geben kann, der Folgende: „Je m’appelle Sabrina y je voudrais un jus de fruits.“ Als dann im Studium mit Spanisch eine zweite romanische Sprache dazukam, war es gänzlich um meine französischen Restbestände geschehen. Offensichtlich reichten die Kapazitäten meiner geistigen Festplatte nicht aus, zwei sich ähnelnde Sprachen friedlich nebeneinander existieren zu lassen. Französisch wurde quasi überschrieben. Complètement. Meine gerade noch bruchstückhaft vorhandenen Vokabelkenntnisse ähneln seitdem dem Wortschatz dieser beiden Herren. Nicht sehr vorbildlich also.

    Brioche-6

    Geblieben sind jedoch meine Vorlieben für den Klang der französischen Sprache, für die Bilder französischer Surrealisten und für feines französisches Essen. Gebäck, um genau zu sein. So kommt es, dass sich von Zeit zu Zeit ein sonntägliches désir nach kleinen französischen Köstlichkeiten einstellt, dem am besten tout de suite Abhilfe verschafft werden sollte. Als ganz besonders effektiv erweisen sich da Brioche. Allein der Name hinterlässt schon ein wohliges Gefühl im Magen. Und der Duft des warmen Knubbelgebäcks, der aus dem Backofen strömt, tut sein Übriges.

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-2

    Brioche (für 4 große oder 6 kleine Brioche):

    300 g Mehl
    45 g Zucker
    1 Prise Salz
    12 g Hefe
    3 Eier + 1 Eigelb zum Bestreichen
    150 g Butter (Zimmertemperatur) + etwas zum Einfetten der Formen

    1. Mehl, Zucker, Salz, Hefe und Eier zu einem Teig verkneten. Die weiche Butter in Stücke schneiden und einarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht (mind. 12 Std.) gehen lassen.

    2. Aus dem Teig je 4 bzw. 6 große und kleine Kugeln formen. Die großen Kugeln in eingefettete ofenfeste Formen geben (z.B. Muffinblech), die kleineren Kugeln daraufsetzen und leicht andrücken. Bei Raumtemperatur noch einmal ca. 30 Min. gehen lassen. Den Ofen auf 150°C vorheizen. Die Brioche mit Eigelb bestreichen und im Ofen je nach Größe ca. 30 Min. backen lassen.

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    Voilà, fertig ist das französische Frühstück. (Die Brioche schmecken natürlich auch zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit!) Und ich bilde mir ein, dass mit jedem Bissen ein weiterer Teil meiner verloren geglaubten Französischkenntnisse wieder zu mir zurückkehrt! Sans blague!

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    Brandnooz Box Juli

    Über die letzten Brandnooz-Boxen habe ich ganz schön geflucht. Immer wieder fanden sich ähnliche Produkte in der Box, die Zusammenstellungen waren langweilig und unkreativ, viele der Produkte waren schon länger auf dem Markt und hatten eigentlich nichts in einer Neuheitenbox zu suchen. Doch ich muss sagen, die Juli-Box versöhnt mich ein wenig. Ich finde die Auswahl recht gelungen, auch wenn ich mit ein paar Produkten nur wenig anfangen kann.

    Brandnooz_Box_Juli_2013-1

    Und das war drin:

    Wasa Delicate Thin Crackers „Black & Green Olives“ (1,99€ / Launchtermin Mai): Knabbert sich ganz gut weg, der Olivengeschmack könnte aber viel deutlicher hervortreten. Er ist sogar so dezent, dass selbst Steffen, der beim leisesten Olivenaroma sofort kreischend die Flucht ergreift, nichts davon bemerkt hat. Trotzdem zum Gläschen Wein ganz ok.

    Bärenmarke „Der Kakao“ (0,89€ / Launchtermin April): Sehr unaufregend und vor allem ziemlich wässrig, der Geschmack war dementsprechend auch nicht überzeugend. Kleine Pluspunkte gibts für das Zurück-in-die-Kindheit-Gefühl. Noch mal brauche ich den Drink allerdings nicht.

    Haribo „Happy Cola gefüllt“ (0,99€ / Launch Mai): Colaflaschen mit flüssigem Colakern = leeecker! Kannte ich aber schon. Da ich aber zugegebenermaßen eine Schwäche für solche Gummisachen habe, war das kein Problem. Die Colaflaschen kamen auf jeden Fall bei uns beiden super an.

    Je eine Dose Valensina Saft-Limonade der Sorten „Orange“ und „Zitrone“ (0,99€ / Launchtermin Juni): Interessanter Geschmack, da vor allem die Sorte „Orange“ wirklich wie süßer Saft mit Kohlensäure schmeckt. Oder eben wie stark bizzelige Saftschorle. Irgendwie ganz interessant und bei den sommerlichen Temperaturen auch schnell weggeschlürft.

    N.A! Nature Addicts Frucht Snack „Erdbeere“ (0,99€ / Launchtermin Mai): Über ein Jahr ist es her, dass ich mich schon mal an einen Beutel N.A! Nature Addicts herangewagt hatte. Damals war ich davon eher semibegeistert. Diese Sorte finde ich zwar deutlich besser, aber die geleeartige Konsistenz stört mich nach wie vor.

    Aoste „Kordelsalami“ (3,99€ / Launchtermin Mai): Nix für mich, der Mann schien aber durchaus interessiert. Probiert hat er sie allerdings noch nicht. Er knabbert sich gerade noch durch den Speck, den wir aus Südtirol mitgebracht haben.

    Jive „Holunderblüte“ (1,19€ / Launchtermin Juni): ein „Cocktail“ aus Holunderaroma und entalkoholisiertem Wein (wieso um Himmels willen tut man Wein das an??) für die autofahrende Prosecco-Fraktion. Nichts für mich – zu süß, zu künstlich, zu holundrig, und auch Steffen hat nach einem Schluck dankend abgelehnt.

    funny-frisch Natürlich „Honig & Senf“ (1,59€ / Launchtermin Februar): Die Chips hatten wir schon vorher gekauft, da sich die Sorte so interessant anhörte. Geschmacklich konnten sie mit unseren Erwartungen allerdings nicht mithalten. Zu viel Senf, der eher nach Wasabi schmeckt, zu wenig Honiggeschmack. Kann man schon mal knabbern, aber noch mal kaufen würden wir sie nicht.

    Maggi „So saftig braten im Papyrus Würzpapier“ (0,99€ / Launchtermin Juli): Äh, bitte waaas? Ich bin völlig perplex vom Erfindungsreichtum (oder besser dem Drang nach unnötigen Innovationen) der Lebensmittelindustrie. Damit soll man Hähnchenfilets einwickeln und in der Pfanne braten. Äh ja, ist klar. Und wer bitte kauft sowas??

    Warsteiner „Premium Herb“ (12,49€ pro Kasten / Launchtermin Januar): Ich bin kein Fan von herbem Bier. Der Mann aber umso mehr, und so nahm er sich der Flasche aufopferungsvoll an. Scheint wohl geschmeckt zu haben, denn gemeckert hat er nicht.

    Vom absoluten Lowlight der Box (hallo Maggi!) mal abgesehen, fand ich die Mischung eigentlich ganz nett. Oder was meint ihr?

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    (Not only) Cheeseburger in Paradise: Burger-Workshop im Hard Rock Cafe

    Hard-Rock-Cafe-München-Burger-Workshop-2

    In letzter Zeit hat das Bloggen bei mir nur unter Druck geklappt. Sommer, Jobstress und eine allgemeine Unlust haben dazu geführt, dass Frau Wu mich ganz schön triezen musste, damit überhaupt was passierte. Und so kommt es, dass dieser Bericht um einen Monat verspätet erscheint – dabei hat selten eine Einladung zu einem Event bei mir solch einen Begeisterungssturm ausgelöst wie diese. Ein Burger-Workshop im Hard Rock Cafe! Ich habe tagelang nicht schlafen können und auch danach noch nachts im Traum in imaginäre Burger gebissen, in der Hoffnung, dass das Event noch nicht vorbei wäre. War es aber leider doch, aber immerhin sind die Erinnerungen noch sehr lebendig und unsere nächsten Besucher werden ganz bestimmt ans Platzl geschleift, wo die Münchner Filiale der Kette ihren Sitz hat.

    Hard-Rock-Cafe-München-Burger-Workshop-3

    Aber der Reihe nach. Das Hard Rock Cafe München hatte sieben BloggerInnen eingeladen, um den perfekten Burger zu kreieren und das reguläre Angebot kennenzulernen. Dazu wurde für uns ein Nebenraum reserviert, in dem mir beim Eintreten erst einmal die Kinnlade ins Bodenlose klappte. Auf zwei Tischen waren gefühlte 200 Zutaten aufgereiht, die darauf warteten, von uns zu DEM Burger addiert zu werden, der dann für eine Woche auf der Karte des Hard Rock Cafes landen würde. Auf den Schock gab es erst einmal einen großen und sehr leckeren Cocktail und eine Begrüßung durch das sympathische Hard-Rock-Cafe-Team. Neben dem Marketing-Team waren das Küchenchef Douglas und Vibe Host (quasi „Oberkellnerin“) Dani. Sie erzählten uns ein wenig vom Konzept und so erfuhren wir, dass die Zutaten fast alle frisch sind und das Meiste im Haus zubereitet wird (z.B. auch die BBQ-Soße). Allerdings werden die Rezepte weltweit aus den USA vorgegeben, was bedeutet, dass der Burger aus München idealerweise genauso schmeckt, wie der aus Hongkong oder Las Vegas.

    Und dann ging es auch schon los. Zunächst durften wir uns durch die gesamte Burgerkarte futtern. Ich gebe zu, ich habe vorab große Töne gespuckt: dass sieben Viertel Burger ja quasi nichts wären, dass ich das ohne Probleme schaffen würde etc. Bei 285g-Patties musste ich mein Vorhaben aber schnell aufgeben und konnte am Ende eigentlich nur noch einzelne Bissen probieren. Das lag aber definitiv nicht am Geschmack. Die Patties werden zwar tiefgefroren aus England geliefert, sind aber von hoher Qualität. Etwas zu dicht gepresst für meinen Geschmack, aber sonst wirklich gut. Das Fleisch wird gegrillt und bekommt so eine schöne knusprige Kruste und ist innen idealerweise noch rosa. Damit wäre dann auch der einzige Schwachpunkt identifiziert, denn man sollte sein Fleisch in jedem Fall rare bis medium rare bestellen, da ich auch einen Burger hatte, der komplett durchgebraten war und damit deutlich zu trocken wurde und an Geschmack einbüßte. Also bei der Bestellung einfach darauf achten, dass man seine Vorlieben äußert.

    Hard-Rock-Cafe-München-Burger-Workshop-1

    Gehalten wird jeder Burger von einem saftigen Potato-Bun und dazwischen verbergen sich neun verschiedene Burger-Variationen, von denen wir sieben probieren durften. Geschmeckt haben eigentlich alle auch wenn der Veggie Leggie (das vegetarische Patty war nicht so meins) und der Red, White & Blue Burger (zu viel Blauschimmelkäse) nicht ganz meinen Geschmack trafen. Erneut bestellen würde ich aber den Hickory BBQ Bacon Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln, den California Burger mit frischer Guacamole und vor allem den S.O.B. Hamburger. Letzter kam ebenfalls mit Guacamole daher, bot aber zudem eine würzige und scharfe Chipotle-Paprika-Soße und gegrillte Zwiebeln. Damit hätte ich mich in jedem Fall ins Koma essen können! Die zugehörigen Pommes waren klasse und auch alle Drinks, die ich probieren durfte (z.B. Erbeer-Basilikum-Limonade!!!), konnten überzeugen.

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    Zum Schluss durften wir uns dann noch selbst an einer eigenen Burgerkreation versuchen. Trotz der riesigen Auswahl an Zutaten hatte der Herr natürlich Sonderwünsche. Doch das nette Team vom Hard Rock Cafe hat mir tatsächlich den Wunsch nach einer gegrillten Banane erfüllt, sodass ich meinen „Herzinfarkt in München“ zusammenstellen konnte. Neben den Bananen habe ich Chipotle-Paprika-Soße, karamellisierte Zwiebeln, Käse, Bacon und Erdnusssoße zusammen mit dem Fleisch zwischen die Brötchenhälften gequetscht. Schön sah das nicht aus und das hat leider auch die Jury so gesehen. Die bestand aus Küchenchef Douglas, Vibe Host Dani und dem Münchner Food-Journalisten Amadeus Danesitz, die jeden Burger probierten und ein ausführliches Feedback abgaben. Bei meinem Hamburger haben sie das Fehlen von frischen Zutaten bemängelt, was ich im Nachhinein bestens nachvollziehen kann. Da muss ich wohl zu Hause noch ein wenig experimentieren. Verdient gewonnen haben übrigens Sabine von Siktwin und Sabrina von Prostmahlzeit, deren Burger super aussahen und auch bei mir ganz schnell im Magen gelandet wären. Aber da ich perverserweise noch die Nachspeisen probieren wollte, wäre dafür sicher kein Platz mehr gewesen. Apple Cobbler und Hot Fudge Brownie kamen auf den Tisch, und ganz ehrlich, davon hätte man eine ganze Familie satt bekommen. Unglaublich lecker waren sie dennoch, und so habe ich immer wieder wie ferngesteuert zum Löffel gegriffen, obwohl mein Magen eigentlich schon längst überquoll. Ein größeres Kompliment kann man einer Küche eigentlich nicht machen, oder?

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    Wer also (wie ich) den Plan hat, alle Burger-Restaurants in München durchzuprobieren, der kommt am Hard Rock Cafe einfach nicht vorbei – Kette hin oder her. Die Preise sind zwar ordentlich (12-16 € für einen Burger mit Pommes), aber die Portionen und die Qualität rechtfertigen das durchaus. Dazu kommt eine nette Betreuung, die offen für Sonderwünsche ist und auch die Cocktails sind wirklich empfehlenswert. Spätestens wenn die Burger der beiden Gewinnerinnen auf der Karte stehen, kommen wir bestimmt wieder!

    Hard-Rock-Cafe-München-Burger-Workshop-6

    Vielen Dank an Freddy und Andrea vom Hard Rock Cafe München für die nette Einladung und dem ganzen Hard-Rock-Cafe-Team für den schönen Abend. Meine Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt. Weitere Fotos vom Abend gibt es übrigens hier und bei Petra und Sabrina zu sehen.

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    In Urlaubsstimmung: Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Urlaub! Ha! Wohlverdient und dringend nötig! Aber bevor wir morgen unseren Kurztrip nach Südtirol antreten (habt ihr Tipps für Meran und Umgebung? Immer her damit!!), lassen wir euch schnell noch ein Sonntagssüß da. Ein Geburtstag und einige Stunden Autofahrt stehen an – also musste ein Kuchen her, ganz klar! Und wenn dieser auch noch mit hübschen Wellen, luftiger Haube und köstlicher Mohnfüllung aufwarten kann, umso besser. Klingt gut? Hier ist er, unser Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube!

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube (für eine Springform mit 26 cm Ø):

    Für den Teig

    150 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
    250 g Mehl + etwas mehr zum Bestäuben und Ausrollen
    1/2 Päckchen Backpulver
    130 g Zucker
    1 Ei

    Für die Füllung

    200 g Marzipanrohmasse
    300 g Mohn
    1/2 l + 100 ml Milch
    100 g Butter
    80 g Zucker
    35 g Grieß
    45 g Speisestärke
    1 Ei

    Für das Baiser

    3 Eiweiß
    200 g Puderzucker

    1. Eine Springform einfetten, mit etwas Mehl ausstäuben und kalt stellen. Für den Teig das Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker, Ei und Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf etwas Mehl rund ausrollen und die Springform damit auslegen. Einen etwa 5 cm hohen Rand formen und andrücken. Springform mind. 1 Std. kalt stellen.

    2. Für die Füllung Marzipan in Scheiben schneiden, flach drücken und den gekühlten Boden damit auslegen. Die Form anschließend noch einmal kalt stellen.

    3. Mohn, 1/2 l Milch, Butter in Stücken, Zucker und Grieß in einem Topf unter Rühren erhitzen. Stärke mit der restlichen Milch glatt rühren und in die heiße Mohnmischung einrühren. Weitere 3-5 Min. unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht sämig ist. Vom Herd nehmen, Ei verquirlen und unter die Masse rühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Mohnmasse in die Springform füllen und im heißen Ofen ca. 50 Min. auf der zweiten Schiene von unten backen.

    4. Für das Baiser Eiweiß und Puderzucker glatt rühren und auf höchster Stufe mind. 10 Min. zu einer festen Masse schlagen. Den Kuchen aus der Form lösen, die Eischneemasse locker und wellenförmig darauf verteilen. Mit einem Küchengasbrenner leicht flambieren.

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Dass man bei den aktuellen Temperaturen nur ungern den Backofen anschmeißt, kann ich gut verstehen. In diesem Fall lohnt es sicher aber ungemein. Falls euch der leckere Mohnkuchen bekannt vorkommen sollte, schaut mal in die letzte Ausgabe der „Lecker Bakery“ – beim ersten Durchblättern ist er mir quasi schon in den Backofen gesprungen. Und wenn ihr gerade sowieso in Backlaune seid und noch Mohn übrig habt, empfehlen wir euch unseren Matcha-Mohn-Hefezopf.

    So, und jetzt heißt es Köfferchen packen und Getränke kalt stellen! Wenn ihr uns virtuell nach Südtirol begleiten möchtet, folgt uns doch einfach auf Instagram.

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

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    Frischer Avocado-Mango-Mozzarella-Salat

    Avocado-Mango-Mozzarella-Salat Rezept Feed me up before you go-go

    Nur noch wenige Tage bis zur Sommerpause und dann habe ich erst einmal fast drei Wochen Urlaub. So sehr ich meinen Job auch mag, die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend und ich freue mich wahnsinnig aufs Nichtstun. Und darauf, die bayrischen Seen durchzuplanschen, ins Kino zu gehen, Konzerte zu besuchen, gemeinsam mit Sabrina nach Südtirol zu fahren (habt ihr tolle Tipps für Meran und Umgebung?), um dort ihren Geburtstag zu feiern, und vor allem ein paar Rezepte aus Heston at Home* nachzukochen, das seit meinem Geburtstag meine Bettlektüre ist. Bis dahin läuft der Herd noch etwas auf Sparflamme und wir beschränken uns auf einfache, schnelle Sommergerichte, wie diesen hammermäßigen Salat mit Mango, Avocado, Mozzarella und Rucola, den wir bei Christian Rach entdeckt haben. Jetzt, wo gerade überall reife Avocados zu bekommen sind, ist genau der richtige Moment dafür. Und glaubt uns, er schmeckt noch viel besser, als er aussieht. Wir haben die Zutaten bereits nachgekauft und am Wochenende folgt der zweite Durchgang. Weiterlesen

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    Ein Sonntagsquickie: Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika

    Avocado-Tomaten-Salat-Babypaprika_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Ich muss zugeben, dass mir zur Zeit etwas die Motivation zum Bloggen fehlt. Das hat nichts damit zu tun, dass es mir auf einmal keinen Spaß mehr machen würde oder mir die Ideen ausgingen, sondern vielmehr damit, dass ich momentan lieber abends auf dem Balkon oder in den Restaurants der Stadt einen Gin Tonic schlürfend das schöne Wetter genieße. Daher spare ich mir auch heute die vielen Worte und zeige euch nur ganz fix einen Sonntagsquickie, der so lecker ist, dass wir ihn in dieser Woche schon zweimal gegessen haben (wer uns auf Twitter oder Instagram folgt, hat das bestimmt schon mitbekommen): ein schneller Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika. Knackig, leicht, erfrischend und in Nullkommanichts fertig – damit passt er natürlich auch perfekt zu den sommerlichen Temperaturen.

    Avocado-Tomaten-Salat-Babypaprika_Rezept Feed me up before you go-go-2

    Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika (Rezept für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise):

    6-8 große Tomaten
    2 reife Avocados
    6 Babypaprika
    Saft von einer Limette
    5-6 EL Olivenöl
    ½ Bund glatte Petersilie
    Meersalz, Pfeffer

    1. Tomaten waschen, vom Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Auf vier Tellern anrichten. Avocados halbieren, den Kern auslösen und in dünne Spalten schneiden. Auf den Tomaten anrichten und sofort mit Limettensaft beträufeln. Die Babypaprika waschen und in dünne Ringe schneiden.

    2. Den Salat mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz durchziehen lassen. Die Petersilie in der Zwischenzeit waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und über den Salat streuen.

    Avocado-Tomaten-Salat-Babypaprika_Rezept Feed me up before you go-go-3

    Geht schnell, oder? Total simpel, aber sehr effektiv! Das Rezept stammt übrigens aus der Zeitschrift „So is(s)t Italien“, ich habe es nur leicht abgeändert. Falls ihr die Zeitschrift noch nicht kennt, solltet ihr unbedingt mal reinschauen. Entdeckt habe ich sie im letzten Jahr auf der Eat & Style (mir sagte sie vorher gar nichts) und seitdem sind wir beide große Fans – abwechslungsreiche italienische Rezeptideen und toll inszenierte Foodfotos. Falls ihr noch etwas Lesestoff für den Balkon brauchen solltet …

    Apropos Balkon und sommerliche Temperaturen – bis Mittwoch könnt ihr hier übrigens noch die volle Dröhnung Erfrischung gewinnen!

    Avocado-Tomaten-Salat-Babypaprika_Rezept Feed me up before you go-go-4

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