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Gegessen, Gereist, Orlando, USA

Unterwegs in Orlando: Hoteltipps und ein Besuch in Disneys Magic Kingdom

Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

// Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung //

Wer nach Orlando fährt, sollte wissen, was er oder sie tut. Die Stadt im Zentrum Floridas zieht mit ihrem vielfältigen Freizeitparkangebot zu jeder Jahreszeit schier unüberschaubare Menschenmassen an. Schnell wirkt Orlando laut, bunt, kitschig und überdreht. Doch wer sich auf den Trubel einlässt, kann hier jede Menge Spaß und Nervenkitzel erleben. Vergleichbar ist das wuselige Treiben wahrscheinlich am besten mit einem Besuch in Las Vegas: Für zwei, drei Tage kann das ein Riesenspaß sein, danach möchte man aber erst mal keine Menschen mehr sehen.

Kaum jemand wird Orlando verlassen, ohne einen (oder gleich mehrere) Freizeitparks besucht zu haben. Die großen Themenparks von Disney und Universal und deren Ausläufer dominieren die Stadt und nehmen starken Einfluss auf Hotellerie, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. Auch wenn Orlando Downtown einige Highlights zu bieten hat, haben wir es selbst nach mehreren Aufenthalten nie geschafft, uns die Stadt abseits der riesigen und extremst weitläufigen Park-Bubble richtig anzuschauen. Dafür haben wir mittlerweile einige Tipps gesammelt, wie man ein paar tolle Tage in Orlando und den Freizeitparks verbringen kann.

Freizeitparks in Orlando: Disney oder Universal?

Disney vs. Universal – obwohl Orlando noch andere Themenparks zu bieten hat, steht man bei der Wahl des Freizeitparks zunächst vor diesen beiden großen Playern, die jeweils mit mehreren Angeboten aufwarten können. Während das Universal Orlando Resort aktuell drei Parks umfasst (Universal Studios, Island of Adventures und den Wasserpark Volcano Bay), erstreckt sich das Walt-Disney-World-Imperium über eine Fläche, die größer ist als San Francisco. Mit Magic Kingdom, Epcot, Hollywood Studios, Animal Kingdom, Typhoon Lagoon und Blizzard Beach stehen ganze sechs Disney-Parks zur Auswahl, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen und jährlich über 52 Millionen Besucher_innen anziehen.

Buttons Walt Disney World Orlando Florida

Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Universal Studios Orlando Florida

Generell sollte man die Entscheidung für einen Park mit wachem Verstand fällen und sich vorab gut überlegen, was man eigentlich möchte. Das familienfreundlichere Angebot hat sicherlich Disney, deren Parks auch viele Fahrgeschäfte für Kleinkinder enthalten, doch gleichzeitig sollte man sich auf eine Flut von Kinderwägen und ggf. längere Wartezeiten einstellen. Die Attraktionen in den Universal-Parks richten sich dagegen etwas stärker an Erwachsene, sind allgemein etwas wilder, mit subtilerem Humor und oft mit einer Single Lane, bei der man (wenn man es verkraften kann, auch mal nicht nebeneinanderzusitzen) deutlich schneller in den Schlangen vorankommt. Ausführlichere Infos zu den Universal-Parks findet ihr in unserem Artikel übers Universal Orlando Resort. Von einem Besuch bei Sea World möchten wir an dieser Stelle ganz klar abraten. Der Park, der vor allem für seine Orca-Shows bekannt ist und Achterbahnen und Unterwasserwelt miteinander verbindet, steht seit Jahren wegen Tierquälerei in der Kritik. Es gibt so viele andere Freizeitmöglichkeiten in Orlando, da muss man so einen Park wirklich nicht unterstützen. Selbst Absurditäten wie die Holy Land Experience – einem Park, der die Bibel hautnah erfahrbar macht und Busscharen von Evangelisten anzieht – finden hier einen Platz.

Walt Disney World: Ein Tag im Magic Kingdom

Neben den Universal-Parks möchten wir euch Disney’s Magic Kingdom etwas näher vorstellen. Wir haben uns für diesen Disney-Park entschieden, da es sich dabei um den Hauptpark mit dem breitesten Angebot handelt und wir beide noch nicht (bzw. nur als Kind) dort waren. Wäre Star Wars Land in Disney’s Hollywood Studios schon fertig ausgebaut gewesen (eröffnet im August 2019), hätte die Entscheidung vielleicht anders ausgesehen.

Kurz vor 8 Uhr morgens kommen wir auf dem riesigen (kostenpflichtigen – 20$) Parkplatz an und werden von dort erst mit einem Trolley, dann mit der Monorail zum Eingang des Parks gebracht. Die Wege sind lang, das Gelände ist riesig und auch die Sicherheitskontrollen rauben Zeit. Etwa 30 bis 40 Minuten sollte man vom Parkplatz bis zum Betreten des Magic Kingdoms einplanen. Dann steht er vor uns – Walt Disney, der Vater der Parks, mit seinem Findelkind Mickey an der Hand. Direkt dahinter erhebt sich in Pastellfarben das Cinderella-Schloss, dessen Ähnlichkeit mit Neuschwanstein jetzt noch einmal mehr ins Auge sticht. Der Platz davor führt sternförmig in die sechs thematischen Bereiche, in die das Magic Kingdom unterteilt ist: Adventureland (der für uns schönste Teil des Parks – eine Art 1001 Nacht mit Dschungeleinflüssen), Frontierland inmitten einer Wildwestlandschaft, Liberty Square, Fantasyland, das futuristische Tomorrowland und die Mainstreet, USA. Alle Bereiche sind bis ins kleinste Detail mit viel Liebe gestaltet. Da macht es allein schon Spaß, sich durch die einzelnen „Länder“ treiben zu lassen und die Flut an Eindrücken aufzusaugen.

Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Main Street USA im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Unsere Highlights und Lowlights im Magic Kingdom

Natürlich schafft man es an einem Tag längst nicht, alle Achterbahnen, Shows und Attraktionen mitzumachen. Zum einen ist das Magic Kingdom dafür dann doch etwas zu groß und Aktivitäten verstecken sich an jeder Ecke, zum anderen steht man teilweise wirklich sehr lange an (in unserem Fall an einem Freitag im April z. B. zwischen 20 und 130 Minuten). Davon abgesehen interessieren einen sicher auch nicht alle Rides gleichermaßen. Wir haben deswegen mal zusammengefasst, welche Attraktionen sich in unseren Augen lohnen und welche man getrost überspringen kann.

Big Thunder Mountain Achterbahn im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Tomorrowland im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Harpers Mill im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Schaufelraddampfer im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Adventureland im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Kamel Adventureland im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Wasserspeier Adventureland im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Lohnt sich auf jeden Fall:

  • Big Thunder Mountain: Mit einer alten Eisenbahn rattert man blitzschnell durch eine Berg- und Minenlandschaft im wilden Westen. Die Achterbahn zählt neben Splash Mountain zu den beliebtesten Fahrten im Park – aufgrund der oftmals langen Wartezeiten lohnt es sich, hier und bei Splash Mountain seinen Fast Pass einzusetzen (dazu unten mehr).
  • Splash Mountain: Gleich neben dem Big Thunder Mountain wird man in der Wildwasserbahn in Holzstämmen durch eine witzige (manchmal arg abgedrehte) Hasengeschichte geschippert und stürzt zwischendurch immer wieder donnernd in die Tiefe (der fieseste Drop aus 16 Meter Höhe). Gerade an heißen Nachmittagen ist die Fahrt eine angenehme Abkühlung, denn man wird dabei ordentlich nass gespritzt.
  • Seven Dwarfs Mine Train: Der neueste Rollercoaster im Magic Kingdom führt einen in ordentlichem Tempo durch die Diamantenmine von Schneewittchens Zwergen. Auch hier sollte man den Fast Pass einsetzen oder sich möglichst früh in die Schlange stellen.
  • Jungle Cruise: Bei einer gemütlichen Schifffahrt über die Dschungelflüsse der Welt, begegnen einem Kannibalen, Tiger, Elefanten, Kopfgeldjäger und Co. Dazu gibts unterhaltsame Geschichten von der Kapitänin oder dem Kapitän.
  • Pirates of the Caribbean: Eine teils unerwartet nasse Flussfahrt, bei der man sich auf die Suche nach Captain Jack Sparrow begibt und durch eine aufwendige, detailreiche Inszenierung geschippert wird.
  • Monsters Inc. Laugh Floor: Die Monster (und das Publikum) müssen bei dieser interaktiven Live-Comedy-Show zum Lachen gebracht werden. Wer zufällig von der Kamera eingefangen wird, wird selbst Teil der Show.
  • Buzz Lightyear’s Space Ranger Spin: Hier sitzt man zu zweit in einem Raumschiff, hat Laserkanonen und ein Lenkrad vor sich und muss Aliens abschießen. Nicht ganz so gut wie der „Men in Black“-Ride in den Universal Studios, aber dennoch sehr unterhaltsam.
  • Feuerwerk über dem Cinderella Castle: Jeden Abend wird über dem Schloss ein gigantisches Feuerwerk abgeschossen und mit Musik unterlegt. Durch die Lichtshow und die Raketen wird das Schloss in ein tolles Licht getaucht.

Micky Maus Parade im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Donald Duck und Daisy bei Parade im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Frozen Elsa bei Parade im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Arielle Ride im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Nett, aber kein Muss:

  • Haunted Mansion: Echten Grusel sollte man bei diesem gemütlichen Ride durch eine Geistervilla nicht erwarten, gefallen hat er uns trotzdem.
  • Under the Sea: Hier sind wir eigentlich nur mitgefahren, da es gerade keine Warteschlange gab. Die Fahrt durch die Unterwasserwelt von Arielle ist zwar eher für kleinere Kinder gedacht, aber da wir den Film früher sehr mochten, hatten wir trotzdem unseren Spaß.
  • Magic Carpets of Aladdin: Wer schon immer mal auf einem fliegenden Teppich sitzen wollte, hat hier die Chance, damit ein bisschen auf und ab zu steuern. Nicht wirklich aufregend, aber dennoch ganz witzig.
  • Paraden: Mehrmals am Tag finden an verschiedenen Stellen im Park die beliebten Paraden statt, bei denen Mickey, Minnie und andere Disney-Charaktere von aufwendig gestalteten Wagen winken und tanzen. Kommt man zufällig an einer Parade vorbei, ist sie schon recht unterhaltsam und charmant – lange darauf zu warten und sich 30 Minuten im Voraus einen Platz zu sichern, lohnt sich in unseren Augen allerdings nicht. Die Zeit kann man sinnvoller im Park verbringen.

Kann man sich sparen:

  • Stitch’s Great Escape: Obwohl wir Stitch als Figur ganz drollig finden, konnte uns die Geschichte um seinen Ausbruch nicht überzeugen. Zu laut, zu abgedreht, zu viel Nebel und einfach nur nervig.
  • Tomorrowland Speedway: Ein viel zu langsames und unflexibles Autorennen. Gääähn.
  • Enchanted Tiki Room: Vielleicht erschließt sich einem der Charme dieser in die Jahre gekommenen Show, wenn man schon mal auf Hawaii war, uns waren die schrill singenden Vögel jedenfalls zu kitschig.

Eine der großen Attraktionen, die wir gerne mitgemacht hätten, aber aufgrund der langen Wartezeiten nicht geschafft haben, ist Space Mountain – eine Achterbahn im Dunkeln, die einen durch das Weltall schießt. Die meisten Rides haben wirklich Spaß gemacht, allerdings hätten die Achterbahnen für uns durchaus einen Tick wilder sein können. Im Vergleich zu Universal merkt man auch hier die stärkere Familienorientierung von Disney.

Jungle Cruise im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Jungle Cruise im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Pinocchio Village Haus im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Fliegende Dumbos im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Tipps für den Besuch im Magic Kingdom

Um Zeit, Geld und Geduld zu sparen, sollte man seinen Besuch im Voraus etwas planen. Hier ein paar Tipps, die dafür hilfreich sein könnten:

  • Besuch unter der Woche: Wenn man bei seiner Planung einigermaßen flexibel sein kann, lohnt es sich, seinen Besuch auf einen Wochentag zu legen und Wochenenden, Feier- und Brückentage möglichst zu vermeiden. Für uns kam nur ein Besuch am Karfreitag infrage, an dem wirklich sehr viel los war und sich lange Schlangen bildeten.
  • Eintrittspreis: Auch preislich macht es einen Unterschied, an welchem Tag bzw. zu welcher Jahreszeit man den Park besucht. An Feiertagen und zu bestimmten Zeiten im Jahr ist der Eintritt meist noch etwas teurer. Grundsätzlich gilt: Je mehr Tage man bucht, desto günstiger werden die Tickets pro Tag. Wobei „günstig“ relativ ist, denn der Parkbesuch ist insgesamt ein eher teures Vergnügen. Die Tageskarte für einen Park nach Wahl gibt es je nach Saison ab 117 $ (inkl. Tax) pro Person. Für 180 $ (inkl. Tax) hat man die Möglichkeit, an einem Tag mehrere Parks zu besuchen, wovon wir aber dringend abraten. Die Parks sind so riesig und detailreich, dass man ohnehin den ganzen Tag benötigt, um sich allein einen Ort zu erschließen.
  • Der frühe Vogel …: An manchen Tagen öffnet das Magic Kingdom seine Pforten bereits um 8 Uhr – es lohnt sich auf jeden Fall, dann auch früh dort zu sein, denn je früher man im Park ist, desto kürzer sind die Wartezeiten bei den Fahrgeschäften. Ab Mittag wird es deutlich voller. Ähnlich wie beim Universal Orlando Resort erhalten Gäste der On-site-Hotels sogar noch früheren Eintritt und können so mindestens eine Stunde vor allen anderen Besucher_innen in die Parks stürmen.
  • Fast Passes: Pro Person hat man mit seinem Ticket Anspruch auf drei „Fast Passes“, mit denen man sich bei Attraktionen, die man unbedingt fahren möchte oder bei denen lange Wartezeiten zu erwarten sind, Time Slots sichern und die Schlangen überspringen kann. Diese lassen sich 30 Tage im Voraus aktivieren – davon solltet ihr unbedingt frühzeitig Gebrauch machen. Am besten legt man sich die Fast Passes auf den Nachmittag, wenn der Park voller ist und man sich über jede Schlange, die man überspringen kann, freut. Früh am Morgen solltet ihr die Rides angehen, die ihr abseits der Fast Passes unbedingt fahren möchtet.
  • My Disney Experience App: Disney bietet eine App an, mit der man die aktuellen Wartezeiten im Park checken kann. Das kann ganz hilfreich sein, denn alles unter 20 Minuten ist ein Glückstreffer und sollte sofort ausgenutzt werden. Im gesamten Park gibt es übrigens WLAN, die App kann also von überall abgerufen werden.
  • Essen und Getränke: Da Essen und Getränke im Park recht teuer sind, fährt man am besten, wenn man sich genügend Snacks und Wasser einpackt. Leere Flaschen lassen sich an den vielen Trinkwasserstationen im Park problemlos auffüllen. Rucksäcke und größere Taschen kann man übrigens gut mitnehmen und müssen für die Fahrten auch nicht eingeschlossen werden. Falls euch doch der Hunger im Park überkommt oder ihr nach einer Erfrischung lechzt, probiert mal den Sole Whip Pineapple Float mit Anananaseis und -saft (an dieser Stelle danke an Verena für den Tipp!).
  • Nach dem Feuerwerk: Wer bis zum Feuerwerk im Park bleibt, sollte sich direkt danach entweder seeehr zügig in Richtung Parkplatz aufmachen oder bereit sein, noch etwas länger im Park zu bleiben. Sonst schiebt man sich mit Tausenden anderen Parkbesucher_innen durch die Ausgangspforten.

Sole Whip Pineapple Float im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Feuerwerk vor dem Cinderella Schloss im Magic Kingdom Walt Disney World Orlando Florida

Essen gehen außerhalb der Parks

Morimoto Asia in Disney Springs

Neben den Parks gibt es mit Disney Springs eine Theme-Park-Attraktion, die man auch kostenlos besuchen kann. Auf dem riesigen, hübsch angelegten Areal finden sich unter anderem unzählige Geschäfte und Disney Stores, ein Kino und reihenweise Restaurants. Nachdem wir vor sechs Jahren Probleme hatten, in einem der Lokale spontan einen Tisch zu bekommen (und dann aber von den Burgern im House of Blues positiv überrascht wurden), haben wir diesmal schon im Vorfeld einen Tisch bei Morimoto Asia reserviert. Das trendige Restaurant des japanischen Küchenchefs und TV-Stars Masaharu Morimoto bietet panasiatische Fusion-Küche von Sushi über Fried Noodles bis Bao Buns.

Zunächst einmal beeindruckt das Interior – dunkles Holz, eine offene Küche und besonders die langen, von der Decke herabhängenden Lichtvorhänge. Kulinarisch ist das Restaurant vor allem für seine Pekingenten bekannt, für die das Küchenteam hinter einer Glasscheibe rotiert. Für uns steht allerdings etwas anderes auf dem Plan und wir starten mit samtig gedämpften Chicken Bao mit Teriyaki-Hühnchen (10 $) und vegetarischen Tempura-Rollen mit Spargel, Möhren, Avocado und Gurke (8 $). Das daran anschließende vegetarische Sushi ist gut, wenn auch weniger aufregend als erwartet, dagegen könnten die Morimoto Spare Ribs mit Hoisin-Sweet-Chili-Glasur und Koriander kaum zarter sein (14 $ für die kleine Portion). Wer also abseits von Character Dining in Parknähe essen möchte, findet hier einen guten, wenn auch etwas überhypten Anlaufpunkt. Ohne einen Besuch der Toiletten im ersten Stock sollte man das Morimoto übrigens nicht verlassen – von oben wirkt der große, glitzernde Dining Room noch einmal imposanter. Morimoto Asia // 1600 East Buena Vista Drive, Lake Buena Vista.

Disney Springs in Orlando Walt Disney World Florida

Disney Springs in Orlando Walt Disney World Florida

Disney Springs in Orlando Walt Disney World Florida

Disney Springs in Orlando Walt Disney World Florida

Morimoto Asia Restaurant in Disney Springs Orlando Walt Disney World Florida

Morimoto Asia Restaurant in Disney Springs Orlando Walt Disney World Florida

Morimoto Asia Restaurant in Disney Springs Orlando Walt Disney World Florida

Übernachten in Orlando

Da wir Orlando schon mehrmals besucht haben, können wir euch gleich drei Hotels in verschiedenen Preiskategorien empfehlen:

Hard Rock Hotel Orlando

Das zum Universal Orlando Resort gehörende Hard Rock Hotel (das wir hier bereits ausführlich vorgestellt haben) liegt zwar nicht in direkter Umgebung von Disney World, doch da man in Orlando sowieso ein Auto braucht, um sich fortzubewegen, hätte uns eine etwas längere Anfahrt nicht gestört. Und wer sowieso die Universal Parks besuchen möchte, findet erst recht keinen besseren Ausgangspunkt. Das 4-Sterne-Hotel verbindet den typischen Hard Rock Cafe Vibe mit allerlei Komfort, geräumigen schönen Zimmern und einer riesigen Poollandschaft (inklusive Dive-in-Kino). Ab etwa 244 $ pro Nacht bettet man sich hier äußerst gemütlich in Laufnähe der Universal Parks. Hard Rock Hotel Orlando // 5800 Universal Blvd., Orlando.

Rosen Shingle Creek

Ziemlich genau zwischen dem Universal- und dem Disney-Areal liegt das riesige 4,5-Sterne-Resort Rosen Shingle Creek. Zum luxuriösen Hotelkomplex gehören nicht nur vier große Schwimmbecken und zahlreiche Whirlpools, sondern auch ein Golfplatz und Wanderwege. Generell haben wir das Hotel als unglaublich weitläufig in Erinnerung, mit einer gigantischen Lobby und großen schönen Zimmern, in denen man sich bestens vom Trubel der Parks erholen kann. Ein Zimmer bekommt man hier mit etwas Glück ab etwa 125 $ pro Nacht. Rosen Shingle Creek // 9939 Universal Blvd., Orlando.

Galleria Palms Kissimmee

Sehr nah an den Walt-Disney-World-Parks liegt dagegen das Galleria Palms in Kissimmee. Das 3-Sterne-Haus kann zwar nicht mit dem Komfort der anderen beiden Unterkünfte mithalten, ist aber ein gutes, solides und noch recht neues Mittelklassehotel mit kleinem Pool, großen sauberen Zimmern und freundlichem Personal. Im Preis ab etwa 79 $ pro Nacht ist ein typisches amerikanisches Hotelfrühstück enthalten, das zwar praktisch ist, wenn man einen frühen Parkbesuch plant, aber kulinarisch ohne große Highlights auskommt. Galleria Palms Kissimmee // 3000 Maingate Lane, Kissimmee.

Hard Rock Hotel Orlando Florida

Weitere Beiträge zu Orlando und unserer Reise durch die Südstaaten:

Ein Tag mit Harry Potter, King Kong und den Simpsons: Islands of Adventure & Universal Studios Orlando

Wenn King Kong anruft und mit dir Monstermilkshakes trinken will: Hard Rock Hotel Orlando und Universal CityWalk

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3 Tage in New Orleans: zwischen French Quarter, Garden District und Südstaatenplantagen

Kulinarisch durch New Orleans: Po’boys, Beignets und Barhopping

Kooperation: Vielen Dank an Walt Disney World Orlando, die uns Pressetickets für das Magic Kingdom zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

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