Folge uns:
Gegessen, Gereist, Getrunken, Nashville, USA

Kulinarisch durch Nashville: Hot Chicken Biscuits, Barista Parlors und die ersten Schokoriegel der USA

Kulinarisch durch Nashville Tennessee Food Guide

//Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Nashville, die genannten Orte und die vielen kulinarischen Highlights der Stadt. Alles wurde jedoch selbst finanziert.//

Long time no Ausflug in die Südstaaten! Wie bereits in unserem ersten Bericht zu Nashville versprochen, folgt hier nun der kulinarische Rundumschlag zur quirligen Metropole in Tennessee. Nashville begrüßt uns leider bei der Ankunft mit grimmigen Gewitterwolken und Dauerregen. Ein Blick aus dem Autofenster lässt schon erahnen, dass der Regen uns den ganzen Tag nicht von der Seite weichen wird. Erst mal kein Sightseeing also, aber man nähert sich einer neuen Stadt ja ohnehin am besten auf kulinarischem Wege! Es ist früher Nachmittag, als wir in East Nashville unseren Streifzug durch die Stadt beginnen. Vom Coffeeshop zum Craft-Beer-Plattenladen, von der Bar zum Restaurant – mit dem Auto wohlgemerkt, denn die Regenschauer begleiten uns bis zum späten Abend. Allerdings ist das Auto auch sonst empfehlenswert, denn nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern auch die angesagten Restaurants liegen ziemlich verstreut in der Stadt und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz einfach zu erreichen. Am nächsten Morgen hat sich das Wetter beruhigt und wir können die Skyline Nashvilles endlich angemessen würdigen und uns im Sonnenschein zum Frühstück anstellen. Die kommenden Tage bleibt das Wetter zum Glück stabil und so erkunden wir nicht nur Downtown Nashville kulinarisch, sondern auch East Nashville, Germantown, The Gulch und 12 South.

Downtown Nashville Broadway Leuchtreklamen

Unsere kulinarischen Highlights in Nashville

Barista Parlor

Cappuccino und Café Latte kann ja jeder! Ein Coffeeshop, der etwas auf sich hält, muss da schon mehr bieten, und der Barista Parlor in East Nashville treibt das Konzept auf die Spitze. Wir suchen in der ehemaligen Werkstatthalle, die sicher dem einen oder anderen Fan der Serie Nashville“ bekannt vorkommen wird, Schutz vor dem Regen und sind uns sicher: Mehr gehipstert wird auf dieser Reise wohl nicht mehr. In der Mitte der Halle thront die imposante Kaffeebar, die mehr an ein Labor als an ein Café erinnert. Zwei junge Männer bearbeiten dahinter die Bestellungen mit großer Ernsthaftigkeit und Hingabe. Der Kaffee fließt durch Spiralen, tropft langsam (sehr langsam) in die Tassen und vermutlich wurde jede Kaffeebohne zuvor einzeln gestreichelt. Für uns dürfen sie einen Vietnamese Cold Coffee und einen Filterkaffee aus einem der gläsernen Kaffeemaschinentürme zubereiten, die beide (es könnte kaum anders sein) hervorragend schmecken, aber mit jeweils 5 $ auch zu den teuersten Kaffees unserer Südstaatenreise zählen. Außer uns hat sich an diesem kühlen Nachmittag nur eine Handvoll weiterer Gäste hierher verirrt, was die kühle Stimmung in der hohen, stylischen und spartanisch eingerichteten Halle noch verstärkt. Wir fühlen uns trotzdem wohl und können deutlich wacher durch das Viertel ziehen. Barista Parlor // 519 Gallatin Ave B, Nashville.

East Nashville Barista Parlor Coffeeshop kulinarische Tipps

East Nashville Barista Parlor Coffeeshop kulinarische Tipps

Vinyl Tap

East Nashville macht seinem Ruf als Hipster-Stadtteil alle Ehre, denn neben futuristischen Kaffeetempeln finden wir hier auch das Vinyl Tap, das Craft Beer und Schallplatten miteinander kombiniert. Während man sich in rustikaler Dive-Bar-Atmosphäre durch das lokale und überregionale Sortiment an IPAs, Stouts und Co. trinken kann, warten in der anderen Hälfte der Bar einige Vinylregale darauf, durchstöbert zu werden. Praktischerweise verfügen die Plattenboxen über Glashalter, sodass man beide Angebote verbinden kann. Wir entscheiden uns für ein lokales IPA und stöbern in der Sammlung durch die Indie-, Jazz- und Rock-LPs die nur leider für meinen Geschmack etwas zu teuer ausfallen. Vinyl Tap // 2038 Greenwood Ave, Nashville.

Nashville 12 South Mural Reisetipps

Downtown Nashville Broadway Hausfassade mit Reklame

Pinewood Social

Auch am Abend regnet es immer noch in Strömen und so setzen wir unsere Autotour zu Nashvilles Hipster-Spots fort. Das Pinewood Social hat es sich auf die Fahne geschrieben, Bowling wieder cool zu machen. In unglaublich stylischem Ambiente kann hier unter dem fotogenen Neonschriftzug gebowlt und im Anschluss im zugehörigen loftartigen Restaurant gegessen oder an der quadratischen Bar einer der innovativen Drinks probiert werden. Ob Frühstück, Lunch, Kuchen oder mehrgängige Menüs – das Pinewood Social bietet zu jeder Tageszeit genau das Passende. Spontan hätten wir sogar die Möglichkeit, eine frei gewordene Bahn zu bekommen, aber zu zweit sind uns die 40 $ für ein kurzes Bowlingvergnügen dann doch etwas zu viel. So setzen wir uns lieber an die Bar und werfen einen Blick auf die Cocktailkarte. Wir bestellen einen Blackberry Mocktail für die Autofahrerin und einen Cocktail der saisonalen Karte mit Chartreuse, Minze, Gin und Artischockenbitters (11,75 $) für mich – beide Drinks sind ungewöhnlich und treffen genau unseren Geschmack. Da sich am frühen Abend langsam der Hunger meldet, beschließen wir, hier auch gleich unsere Vorspeise einzunehmen: eine Portion Jalapeño Fritters mit einer süßen Sauce (8 $), die zwar gut zusammenpassen, aber ruhig etwas mehr Schärfe vertragen hätten. Pinewood Social // 33 Peabody St, Nashville.

Nashville Pinewood Social Bowling kulinarisch durch Nashville

Nashville Pinewood Social Bowling Jalapeño Fritters kulinarisch durch Nashville

Downtown Nashville Broadway Hausfassade

Henrietta Red

Der letzte Stopp unserer Tour durch das regnerische Nashville führt uns nach Germantown, einem Viertel nördlich des Zentrums. Unser Ziel: Henrietta Red, das vom Bon Appétit Magazine auf die Liste „America’s best new restaurants 2017“ gesetzt wurde und dessen Speisekarte mit moderner, saisonaler amerikanischer Küche wir schon im Vorfeld bewundert haben. Da wir für unsere Reservierung (sinnvoll!) etwas zu früh sind, setzen wir uns in den Vorraum, wo an einer langen Marmorbar Cocktails und zahlreiche Austern angeboten werden. Kurz bin ich versucht, doch dann ist unser Tisch auch schon frei und wir können umziehen. Der Gastraum ist groß, hell und offen, die schöne Ausstattung skandinavisch angehaucht. Während wir uns noch für ein Hauptgericht entscheiden, bringt der aufmerksame Service bereits frisch gebackenes Brot mit Honig-Dill- bzw. Sardellenbutter (5 $). Zum Niederknien! Die vegetarische Auswahl ist nicht gerade riesig, aber das Blumenkohlsteak mit Pistazienkruste, Fenchel und Sultaninen (18 $) ist derart lecker, dass die Kombination auf die heimische Nachkochliste wandert. Ich bekomme die ebenfalls sehr guten Schweinswürste mit viel Knoblauch, Bohnen, Sellerie und Senf (24 $). Da wir vorher schon etwas gegessen haben, sind die Portionsgrößen genau richtig, grundsätzlich ist es aber sinnvoll, hier etwas mehr Geld einzuplanen und zwei oder drei Gänge zu bestellen. Henrietta Red // 1200 4th Ave N, Nashville.

Henrietta Red Restaurant Germantown kulinarisch durch Nashville

Henrietta Red Restaurant Germantown kulinarisch durch Nashville

Biscuit Love

Elementarer Bestandteil der Südstaatenküche sind Biscuits, luftige Brötchen, die z. B. zum BBQ oder zum Frühstück serviert werden. In Nashville hat sich der angesagteste Frühstücksspot der Stadt ganz dem beliebten Gepäck verschrieben. Einheimische wie Tourist_innen stehen auch mal 1,5 Stunden Schlange, um im Biscuit Love im Trendviertel The Gulch einen Tisch zu ergattern. Ganz so lange müssen wir zum Glück nicht warten, aber selbst an einem Montagmorgen stehen wir 30 Minuten an, bis wir uns endlich unter das riesige Nashville-Leuchtschild setzen können. Glücklicherweise können wir währenddessen bereits ausführlich die Karte studieren und gemeinsam mit den anderen Wartenden diskutieren, was wir bestellen möchten. Dank eines Plauschs mit dem Türsteher bekommen wir auch den Hinweis auf das „Secret Menu“ – also Varianten, die nicht auf der Karte stehen. Das Hot Nasty (eine Kombination aus dem Hausklassiker East Nasty mit Cheddar und Gravy und dem Nashville Style Spicy Hot Chicken Thigh – 12 $) klingt zu verführerisch, also wird die deftige Portion trotz der frühen Uhrzeit bestellt und erfüllt alle meine Hot-Chicken-Wünsche. Sabrina entscheidet sich für das Bananas Foster Oatmeal (8 $), das täglich nur bis 11 Uhr angeboten wird, um die Frische zu gewährleisten. Darauf heiß gemacht von den anderen Wartenden teilen wir uns außerdem die berüchtigten Bonuts mit Zitronen-Mascarpone und Blueberrys (7 $) – die Mischung aus Donut und Biscuit sind einer der Gründe für die Beliebtheit des Cafés. Alles schmeckt hervorragend, die Portionen sind üppig und so landen drei der Bonuts in der Doggy Bag für den Nachmittagshunger. Übrigens: Direkt um die Ecke befindet sich das als Fotomotiv heiß begehrte Mural „What lifts you“ mit zwei riesigen Engelsflügeln. Biscuit Love // 316 11th Ave S, Nashville.

Biscuit Love The Gulch kulinarisch durch Nashville

Biscuit Love The Gulch kulinarisch durch Nashville

Bananas Foster Oatmeal Bonuts Biscuit Love The Gulch kulinarisch durch Nashville

Nashville The Gulch Wings Mural What lifts you

Mas Tacos Por Favor

Wir haben uns kürzlich schon darüber beklagt, dass man hierzulande viel zu selten gute Taco-Imbisse antrifft und wir uns einen Laden wie Mas Tacos Por Favor auch in München wünschen. Auf mehrfache Empfehlung besuchen wir das kleine Lokal in East Nashville, bevor wir uns einen Abend ganz der Country-Musik hingeben. Der Nachbarschaftsimbiss mit mexikanisch-amerikanischem Streetfood with a twist befindet sich in einem unscheinbaren, etwas abgeschrabbelten Holzhaus und auch die Inneneinrichtung gewinnt sicher keinen Schönheitspreis. Aber wir sind ja wegen der Tacos gekommen und so bestellen wir an einem kleinen Fenster zur Küche, geben unseren Namen an und setzen uns mit großen Bechern voller Horchata und Aqua Fresca mit Ananas und Koriander (jeweils 2 $) auf die Terrasse. Kurz darauf dröhnt blechern Sabrinas Name aus den Lautsprechern und wir können unser Tablett abholen. Die Tacos (je 3 $) sind mit frittierter Avocado und Guacamole, Quinoa, Pulled Pork, Spicy Carne oder Fisch gefüllt und zum Glück so klein, dass man gleich mehrere der tollen Varianten probieren kann. So bleibt nach zwei Stück pro Person und einer Hühnersuppe mit Avocado und Mais (5 $) noch Platz für den einfachen, aber passenden Nachtisch: frittierte Kochbananen mit Kondensmilch (3 $). ¡Estamos muy satisfechos! Mas Tacos Por Favor // 732 Mcferrin Ave, Nashville.

Mas Tacos por Favor Restaurant East Nashville kulinarische Tipps

Mexikanische Suppe Mas Tacos por Favor Restaurant East Nashville kulinarische Tipps

Downtown Nashville Broadway Leuchtschild AJs Good Time Bar

The Goo Goo Shop and Dessert Bar

Mitten in Downtown Nashville, nur wenige Schritte vom Broadway entfernt, entdecken wir unseren ganz persönlichen Schokoriegel. Nicht nur der Name Goo Goo Cluster ist wie für uns gemacht, sondern auch die Kombination aus Erdnüssen, Karamell, Marshmallow, Nougat und Schokolade. Schon 1912 kam der Cluster auf den Markt und war damit der erste moderne Schokoriegel der USA, der aus mehr als einer Zutat bestand. Inzwischen gibt es den Klassiker in unzähligen Varianten, z. B. mit Pecans und Erdnussbutter oder als Goo-Goo-Kekse und -Kuchen. Im Goo Goo Shop gibt es das alles in jeder erdenklichen Packungsgröße, und wer die klebrigen Vintage-Kreationen in Form von Cheesecakes, Sundaes und Milchshakes sofort probieren möchte, findet sie an der Dessert Bar. Also, snack me up before you goo-goo! The Goo Goo Shop and Dessert Bar // 116 3rd Ave S, Nashville.

The Goo Goo Shop Downtown Nashville kulinarische Tipps

The Goo Goo Shop Downtown Nashville kulinarische Tipps

Downtown Nashville Broadway Hausfassade mit Reklame

Jackalope Brewing Company

Die Brauerei, deren Biere man überall in Nashville über die Theke gereicht bekommt, hat ihren Sitz ein paar Schritte vom Zentrum entfernt, dort wo die glitzernden Wolkenkratzer einem Industriegebiet Platz machen. Das amerikanische Pendant zum heimischen Wolpertinger prangt auf der Fassade der Jackalope Brewing Company und macht durstige Besucher_innen schon von weitem auf die Brauerei aufmerksam. Drinnen erwartet uns ein rustikaler Gastraum, der auch am Nachmittag schon gut besetzt ist. An der Theke gibt es neben den Standards der Brauerei auch immer wieder kleinere experimentelle Abfüllungen zu probieren. Glücklicherweise gibt es hier wie so oft die Möglichkeit, ein Flight mit Probiergrößen zu bestellen, sodass wir gleich mehrere Sorten testen können. Kurz darauf beginnt die wilde Reise durch die Welt der Biere mit einem Blueberry Porter, einem Erdbeer-Himbeer-Hefeweizen, einem sehr zitruslastigen IPA und einem Vanilla-Spice-Ale. Weizen und Porter gewinnen knapp, aber dank der kleinen Gläser ist auch ein Bier, das den eigenen Geschmack nicht zu 100% trifft, schnell vergessen. Jackalope Brewing Company // .

Downtown Nashville Reisetipps

Jackalope Brewing Company Brauerei Nashville kulinarische Tipps

Jackalope Brewing Company Flight Craft Beer Nashville kulinarische Tipps

Jeni’s Splendid Ice Creams

Als wir durch das Viertel 12 South bummeln, zieht plötzlich ein Schild unsere Aufmerksamkeit auf sich. Genmaicha & Marshmallows Ice Cream prangt darauf, und wie von magischen Kräften werden wir in den zugehörigen Laden gezogen. Mit riesigen Augen stehen wir wie kleine Kinder vor der Auslage von Jeni’s Splendid Ice Creams und bewundern die ungewöhnlichen Sorten. Glücklicherweise haben die Eisverkäufer_innen hinter der Theke Mitleid mit uns und wir dürfen uns durch das halbe Sortiment probieren, bevor wir uns für zwei Sorten (5 $) entscheiden. Nach gründlichen Eiscremestudien (gut, dass gerade nicht viel los ist) werden es Brown Butter Almond Brittle, Genmaicha & Marshmallows bzw. Bluemoon (Vanille Marshmallow und Violet Marshmallow) und Salted Peanut Butter mit Schokostücken. Ich kann’s nicht anders sagen: ICE. CREAM. HEAVEN. Die Erdnussbutter für das Eis ist ebenfalls hausgemacht und das beste Erdnussbuttereis ever zergeht mir auf der Zunge. Ein krasser Erdnussgeschmack, eine leichte Salznote und auch noch superdupercremig. Wenn ihr an einem der Jeni’s-Shops vorbeilauft, die es inzwischen in den ganzen USA verteilt gibt, oder das Eis im Supermarkt entdeckt: zugreifen! Jeni’s Splendid Ice Creams // 2312 12th Ave S, Nashville.

Jeni's Splendid Ice Cream 12 South Nashville kulinarische Tipps

Jeni's Splendid Ice Cream 12 South Nashville kulinarische Tipps

The Filling Station

Fast hätten wir den winzigen Verschlag übersehen, der sich ein paar Meter abseits der 12th Avenue in einer Seitenstraße befindet. Auf nur wenigen Quadratmetern finden wir ein umfassendes Sortiment amerikanischer Craft-Biere, darunter natürlich auch eine große Auswahl lokaler Biere aus Nashville und Umgebung. Wir wollen etwas mitnehmen, das wir ziemlich sicher nicht in Deutschland bekommen, und werden vom netten Besitzer fachkundig beraten, sodass zwei Dosen Black Abbey in der Tasche verschwinden. Wer ein Erfrischungspäuschen braucht, kann übrigens auch eines der wechselnden Biere vom Fass bekommen und es gleich vor dem Laden in der Sonne genießen. The Filling Station // 1118 Halcyon Ave, Nashville.

The Filling Station Craft Beer 12 South Nashville kulinarische Tipps

Nashville 12 South I believe in Nashville Mural

The Flipside

Ebenfalls in 12 South liegt die moderne Variante eines amerikanischen Diners. Fast alle der mintgrünen Polsterecken sind belegt, es geht lebhaft zu, die Jukebox dudelt und wir fühlen uns inmitten der 50er-Memorabilien sofort wohl. Als hätten wir es riechen können, sind wir ausgerechnet am Margarita Tuesday zu Gast und bekommen zwei Drinks zum Preis von einem (12 $). Die Spezialität des Hauses ist Jack’s Best Chicken, das gewürzt, paniert, gebraten und in unzähligen Varianten serviert wird. Ich liebäugle kurz mit Elvis Lives (Erdnussbutter! Banane! Bacon!), entscheide mich dann aber doch für Phuket mit Erdnussauce, Sriracha und Thai Basil Coleslaw im Sandwich (13 $). Dazu wird eine große Portion knuspriger Pommes serviert. Das Fleisch ist saftig, alles gut gewürzt und die Portion reichhaltig. Sabrinas Salat mit Spinat, Rucola, Avocado, Cranberrys, Mandeln und Blue Cheese Dressing (12 $) lässt uns wieder einmal hoffen, dass so tolle Salate irgendwann auch in Deutschland völlig selbstverständlich auf der Karte einfacher Restaurants stehen. Während wir auf unser Essen warten und Margaritas schlürfen, vertreiben wir uns die Zeit mit Trivial-Pursuit-Fragen, die auf jedem Tisch liegen und so unser Wissen in Sachen amerikanischer Politik, Popkultur und Geschichte auf die Probe stellen. The Flipside // 2403 12th Ave S, Nashville.

Flipside Diner 12 South Nashville kulinarische Tipps

Flipside Diner 12 South Nashville kulinarische Tipps

Five Daughters Bakery

Bevor wir Nashville in Richtung Memphis verlassen, versorgen wir uns für die Autofahrt noch schnell mit Proviant. Glücklicherweise liegt eine Filiale der örtlichen Bäckerei Five Daughters auf dem Weg. Die Bäckerei ist besonders für ihre Variante des Cronuts, den 100 Layer Donut, berühmt geworden. In mehreren Varianten findet man den aufgeplusterten Donut hier, und natürlich kommen wir nicht umher, ihn zu probieren. Neben dem eingepackten Reiseproviant in Form von frisch zubereiteten Breakfast Biscuits mit Ei und Käse (6 $) und einem Butterscotch-Donut (4,50 $), darf auch King Kong (4,75 $), der großzügig mit Maple Bacon bestreut ist, mit uns kommen. Ich habe nach anfänglicher Skepsis ja eine gewisse Affinität für Bacon auf süßem Gebäck entwickelt und werde auch hier nicht enttäuscht. Der salzige Bacon ergänzt die süße Teigmasse und verleiht dem frittierten Monster das gewisse Etwas. So gestärkt kann die Fahrt nach Mississippi beginnen! Five Daughters Bakery // 1110 Caruthers Ave, Nashville.

Five Daughters Bakery 12 South Nashville kulinarische Tipps

100 Layer Donut King Kong Five Daughters Bakery 12 South Nashville kulinarische Tipps

Weitere Stationen unserer Südstaatenreise im Überblick:

Hello Nashville: 3 Tage Honky Tonk, Cowboy Boots und Südstaatenhipster

3 Tage in New Orleans: zwischen French Quarter, Garden District und Südstaatenplantagen

Kulinarisch durch New Orleans: Po’boys, Beignets und Barhopping

Südstaatenschönheit mit Gruselfaktor: 3 Tage in Savannah, Georgia

Kulinarisch durch Savannah, Georgia: Südstaatenklassiker, australisch-amerikanisches Frühstück und das beste Eis der Stadt

Ein Tag mit Harry Potter, King Kong & den Simpsons: Islands of Adventure & Universal Studios Orlando

Wenn King Kong anruft und mit dir Monstermilkshakes trinken will: Hard Rock Hotel Orlando und Universal CityWalk

Print Friendly, PDF & Email
Teilen:
Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

1 Kommentar

  • Reply Silke

    Bacon auf süßem Gebäck.
    Also das muss ich probieren. Ich bin da zwar auch so skeptisch, wie du es warst. Aber Du magst es also probiere ich das mal aus.
    Ich wünsche Dir einen schönen, ersten Advent.
    LG
    Silke

    1. Dezember 2018 at 20:32
  • Hinterlasse einen Kommentar

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

    %d Bloggern gefällt das: