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    Vienna calling #4: Buchteln mit Haselnuss-Marzipan-Füllung und Vanillesoße

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    Vier Tage Wien, prall gefüllt mit Museen, alten Gebäuden, Stadtspaziergängen, Feinkostläden, Kaffeehäusern, hübschen kleinen Shops, Märkten, tollen Restaurants und unglaublich gutem Essen. Viel zu schnell verflog die Zeit und zu gern hätten wir einfach noch vier weitere Tage drangehängt. Dass dies nicht unser letzter Wien-Besuch war, ist zumindest sicher. An dieser Stelle auch noch einmal lieben Dank an unsere Urlaubsvertretungen hier auf dem Blog: Liebe Ela, liebe Silvia, danke, dass ihr uns bei unserer kleinen Österreich-Woche so toll unterstützt habt und euch so leckere Gerichte habt einfallen lassen!

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    Einige unserer Wien-Highlights werden wir euch hier schon bald noch etwas ausführlicher vorstellen. Aber zunächst gibt es für euch zum Abschluss unserer österreichischen Woche – wie sollte es anders sein – eine typisch österreichische Mehlspeise: Buchteln mit Vanillesoße. In Wien haben wir die köstlichen kleinen Hefekugeln zwar nicht gegessen (es gab einfach zu viele andere leckere Dinge, die probiert werden wollten), aber zum Glück lassen sie sich auch ganz einfach zu Hause nachbacken und bringen so etwas österreichischen Charme in den hauseigenen Ofen. Ganz besonders mögen wir es, wenn sich in ihnen eine kleine Überraschung verbirgt, z.B. in Form von Pflaumenmus, Aprikosenkonfitüre, Früchten oder Nüssen. Deshalb haben wir noch schnell eine Haselnuss-Marzipan-Mischung zusammengerührt und so jedem Teigling etwas zusätzliche Süße verliehen.

    Buchteln mit Nuss-Marzipanfüllung und Vanillesoße by feed me up before you go-go-4

    Buchteln mit Haselnuss-Marzipan-Füllung und Vanillesoße (für ca. 12 Stück):

    Für die Buchteln

    250 ml Milch
    75 g Butter + 50 g + 1 TL zum Einfetten der Form
    500 g Mehl + etwas mehr zum Ausrollen
    1 Pck. Trockenhefe
    50 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    1 Prise Salz
    2 Eier
    100 g Marzipanrohmasse
    50 g gehackte Haselnüsse

    Für die Vanillesoße

    1 Vanilleschote
    450 ml Milch
    2 EL Zucker
    1 Prise Salz
    5 g Speisestärke
    2 Eigelbe

    1. Für die Buchteln die Milch in einem Topf erwärmen und darin 75 g Butter zum Schmelzen bringen. Das Mehl mit der Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, 1 Ei und die warme Milchmischung dazugeben und alles gut mit einem Mixer verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

    2. Für die Füllung das Marzipan klein schneiden und in einer Schüssel mit 1 Ei und den Haselnüssen verrühren. Zur Seite stellen.

    3. Den aufgegangenen Teig mit etwas Mehl bestreuen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal durchkneten. Aus dem Teig eine Rolle formen und diese in 12 gleich große Stücke schneiden. Daraus Kugeln formen, etwas von der Marzipan-Haselnuss-Füllung in die Kugeln drücken und die Füllung mit Teig umschließen, sodass daraus wieder Kugeln entstehen. Die Kugeln nebeneinander in die gefettete Auflaufform legen. 50 g Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen, die Kugeln damit bestreichen und sie dann noch einmal an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben. Dann die Buchteln im Ofen ca. 25 Min. backen.

    4. Für die Vanillesoße die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. In einem Topf 300 ml Milch mit Zucker, Vanilleschote und -mark und Salz aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Min. ziehen lassen. Die Vanilleschote herausnehmen. Die restliche Milch mit Stärke und Eigelb verrühren. Die Vanille-Milch-Mischung erneut aufkochen, die Eiermilch unterrühren und bei schwacher Hitze ca. 2 Min. köcheln lassen.
    Die warmen Buchteln zusammen mit der Vanillesoße servieren und sich wie im Kaffeehaus fühlen.

    Das Rezept für die Buchteln haben wir übrigens von hier und etwas abgewandelt.

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    Lasst sie euch schmecken. Wir verbringen den Sonntag damit, in Wien-Erinnerungen und -Fotos zu schwelgen und dabei die vielen Leckereien, die wir von unserer Reise mitgebracht haben, durchzuprobieren.

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    Vienna calling #3: Biskuitroulade – ein Gruß aus Österreich direkt nach Bayern!

    Obwohl wir nun schon den vierten Tag in Wien verbringen, haben wir das Gefühl, noch viel zu wenig gesehen zu haben. Alleine wegen der unzähligen Kaffeehäuser könnte man ja eine ganze Woche in dieser schönen Stadt verweilen! Heute Abend geht es leider schon wieder zurück nach München, aber unsere Alpenrepublik-Themenwoche ist glücklicherweise noch nicht zu Ende. Neben Ela von transglobal pan party haben wir auch eine zweite Gastbloggerin überzeugen können, ihr österreichisches Küchenwissen mit uns und euch zu teilen. Silvias wunderschöner Blog Candid Moments ist euch sicher schon ein Begriff. Das Erste, was auf ihrem Blog ins Auge springt, sind die unglaublich schönen Fotos. Nicht nur toll inszenierte Gerichte, sondern auch süße Katzen und wunderschöne Reisefotos lassen sich bei der im Weinviertel lebenden Österreicherin finden, der als Tochter eines Fotografen das Handwerk quasi in die Wiege gelegt wurde. Besonders ans Herz gelegt sei euch hier die Fotostrecke zu New York. Hätten wir uns nicht schon vorher in die Stadt verliebt, wäre es spätestens nach diesen Bildern um uns geschehen gewesen. Heute überrascht sie uns und euch mit einem Rezept ihrer Mutter, der sie für ihren Blog u.a. auch schon das Geheimnis für ein sehr lecker klingendes Nussbrot entlocken konnte. Diesmal gibt es eine Biskuitroulade, mit der sich ratzfatz etwas Österreichfeeling auf die Kaffeetafel zaubern lassen sollte. Mhh, ein Stück davon hätten wir jetzt gerne zum Frühstück!

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    Ich habe mich sehr gefreut, als mir Sabrina und Steffen schrieben, dass sie große Fans meines Blogs sind. Da sie im Moment ja ihren Kurzurlaub in Wien genießen, wollten sie auch auf ihrem Blog ein bisschen österreichisches Food-Flair verbreiten. So haben sie mich dazu eingeladen, ein typisch österreichisches Rezept auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Danke, Ihr Lieben!

    Ein Klassiker der österreichischen Küche ist zweifelsohne die Biskuitroulade. Sie ist schnell und einfach zubereitet – innerhalb von maximal einer halben Stunde auf dem Tisch! Und nach Mamas Rezept kann da auch gar nichts schief gehen. 😉

    Biskuitroulade-Rezept

    Zubereitung

    1. Backrohr auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

    2. 7 ganze Eier mit dem Mixer schaumig schlagen, dann 210 g Kristallzucker dazu und weiter mixen. Zum Schluss werden noch 180 g Mehl und ½ Packerl Backpulver untergerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.

    3. Die luftig aufgeschlagene Masse gleichmäßig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15 Minuten im Rohr backen.

    Biskuitroulade02

    Während der Backzeit ein sauberes Geschirrtuch vorbereiten: auflegen und großzügig mit Staubzucker bestreuen.

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    Wenn der Teig goldbraun ist und bei der Garprobe kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, nimmt man das Biskuit aus dem Ofen und stürzt es samt Backpapier (nach oben!) auf das Tuch. Mit einem nass-kalten Tuch nun einmal übers Backpapier wischen, so löst sich der Teig leichter vom Papier. Rasch abziehen und noch ungefüllt, mit Hilfe des Tuchs möglichst eng aufrollen und etwas ausdampfen lassen. So vermeidet man, dass das Biskuit später reißt. Wieder entrollen, großzügig mit Marillenmarmelade bestreichen und wieder einrollen.

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    Die Roulade leicht mit Staubzucker bestreuen, in Scheiben schneiden und genießen.

    Gutes Gelingen!

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    Danke, Ihr Lieben, für die Präsentation auf Eurem Blog. Ich wünsche Euch einen schönen Kurzurlaub in Wien. Viel Spaß! Und vielleicht schaffen wir ja beim nächsten Besuch (wenn ich nicht auch gerade unterwegs bin) ein Treffen. 😉

    Vielen Dank, liebe Silvia, dass du uns mit einem österreichischem Familienrezept überrascht hast – die Biskuitroulade klingt köstlich und sieht so wahnsinnig fluffig aus – genau nach unserem Geschmack! Und nach vier Tagen Wien können wir sagen, dass dies ganz bestimmt nicht unser letzter Wien-Besuch war – wir kommen sicher zurück und freuen uns auf ein Treffen!

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    Vienna calling #2: Powidltascherl

    Ein freudiges Hallo aus Wien! Wie bereits angekündigt, haben wir uns fachkundige Kolleginnen zur Hilfe geholt, die euch die Geheimnisse der österreichischen Küche näherbringen werden, während wir uns gerade vor Ort von ihr überzeugen lassen. Den Anfang macht Ela von transglobal pan party, deren wunderbarer Blog schon seit einer kleinen Ewigkeit in unserem Reader zu finden ist. Bei Ela, die bereits seit 2010 bloggt, findet man eine schier endlose Zahl an leckeren vegetarischen und veganen Rezepten – alles immer toll in Szene gesetzt und zum Nachkochen und -backen animierend (ihre süchtig machenden Huevos Rancheros gehören bei uns inzwischen zum Standardprogramm!). Als wäre das alles nicht genug, ist sie auch noch wahnsinnig sympathisch, wie wir auch außerhalb des Internets feststellen durften. Da Ela zudem lange in Wien gewohnt hat, war es regelrecht vorherbestimmt, dass wir sie um einem Gastbeitrag bitten. Glücklicherweise hat sie zugesagt, und es freut uns wirklich sehr, dass wir euch ihre Powidltascherl präsentieren dürfen. Vielen dank, liebe Ela, für das tolle Rezept und für die vielen Wien-Tipps, die wir vermutlich in diesem Moment ausprobieren!

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    Wenn sich liebe FoodbloggerkollegInnen auf Reisen begeben und vorschlagen, einen Gastbeitrag für ihren zauberhaften Blog zu verfassen, dann überlegt man nicht lang. Es ist mir eine große Ehre, ein Rezept aus meiner ehemaligen Heimatstadt hier präsentieren zu dürfen: Powidltascherl, die ich in Wien oft und gern gegessen habe.

    Das Originalrezept sieht einen Kartoffelteig vor, da ich aber kein so großer Fan von Kartoffeln (und aufwendigen Kartoffelteigen) bin, gibt es von mir eines mit Ricottateig. Schön luftig und fluffig, perfekt zum süß-sauren Pflaumenmus. Dieses kann man natürlich auch selbst herstellen, dafür benötigt man jedoch überreife Pflaumen, die im Supermarkt nicht zu bekommen sind. Wer welche zur Verfügung hat, kocht die entsteinten Früchte einfach mit Zimt, Gewürznelken und etwas Zitronenschale sowie einer Handvoll klein geschnittener getrockneter Pflaumen über zwei bis drei Stunden hinweg ein. Ohne Zucker, denn die reifen Früchte geben genug davon ab.

    An dieser Stelle noch einen lieben Gruß nach Österreich an die beiden Reisenden, die in diesem Moment hoffentlich Mehlspeisen schlemmen.

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    Powidltascherl (für 4 Personen als Nachspeise):

    250 g Ricotta
    180 g Mehl

    2 TL Speisestärke
    1 EL Puderzucker
    Prise Salz

    1 Ei
    ca. 60 g Semmelbrösel
    40 g Butter
    ½ TL Zimt
    1 EL brauner Zucker
    60 g Powidl (Pflaumenmus)

    Mehl mit Speisestärke, Puderzucker und Salz vermengen. Ricotta und verquirltes Ei dazugeben und mit der Mehlmischung zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Glas kleine Kreise aus dem Teig ausstechen. Auf diese jeweils mittig einen halben TL Powidl geben und dann zusammenklappen. Mit einer kleinen Gabel den Rand eindrücken. Die fertigen Powidltascherl auf bemehlte Teller legen.

    Powidltascherl

    In einem breiten Topf Wasser erhitzen (sollte nicht sprudelnd kochen, sondern nur sieden) und die Tascherl darin einige Minuten ziehen lassen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und beiseite legen. In einer Pfanne Butter schmelzen und Semmelbrösel dazugeben. Diese einige Minuten lang rösten, bis sie trocken und knusprig sind, dann mit ½ TL Zimt und 1 EL braunem Zucker vermengen. Die Powidltascherl darin wenden und noch warm servieren.

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    Danke, liebe Ela, für dieses leckere Gericht – die Tascherl sehen wirklich zum Anbeißen aus! Wir hoffen, dass wir sie auch in Wien probieren können, spätestens dann aber nach unserer Rückkehr – wir haben ja jetzt ein tolles Rezept! 🙂

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    Sommerliches aus dem Ofen: Auberginen-Tomaten-Pie

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    Wer uns bei Instagram folgt, kann sich vielleicht noch an die Tomatenfotos von unserem Balkon erinnern. Die beiden Pflanzen sehen inzwischen zwar ziemlich mitgenommen aus – ich schiebe das einfach mal auf das Wüste-Gobi-artige-Klima auf unserem Balkon -, lassen uns aber immer noch regelmäßig kleine rote und sehr süße Tomaten ernten. Die müssen natürlich irgendwie Verwendung finden und immer nur Pasta mit Tomaten-Rucola-Soße geht ja auch nicht. Also werden sie halbiert und zusammen mit Auberginen, Paprika und Oliven (zumindest auf Frau Wus Hälfte) in ein Teigkleid eingeschlagen und in den Backofen verfrachtet.Der Teig ist durch Polenta und Buttermilch eine tolle Abwechslung zum üblichen Mürbeteig und lässt sich super einfach rollen. Geht also fix, schmeckt nach Sommer und wer will, kann statt einer großen Pie auch mehrere kleine Kuchen backen. Die lassen sich dann bei der Gartenparty oder beim Picknick an der Isar auch besser aus der Hand knabbern.

    Auberginen-Tomaten-Pie_Rezept Feed me up before you go-go-3

    Auberginen-Tomaten-Pie mit Buttermilchteig (für 4 Personen):

    325 g Weizenmehl
    100 g Polenta (fein gemahlen) oder Maismehl
    ½ TL Salz
    1 TL Zucker
    125 g kalte Butter
    175 g kalte Buttermilch
    700 g Auberginen
    450 g rote Paprika
    125 g Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    4 EL Olivenöl
    125 ml Weißwein
    2 Stängel Rosmarin
    ca. 20 schwarze Oliven
    200 g Kirschtomaten
    100 g geriebener Parmesan
    100 g Semmelbrösel
    Frischer Basilikum
    Salz, Pfeffer

    1. Für den Teig Polenta/Maismehl, Mehl, Salz und Zucker vermischen. Die Butter klein würfeln und mit den Händen untermischen, sodass ein krümeliger Teig entsteht (nicht kneten!). Danach die Buttermilch untermengen und alles kurz geschmeidig kneten. Flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und 3-4 Std. im Kühlschrank lagern.

    2. Die Auberginen in etwa 2 cm große Würfel schneiden, Paprikaschoten entkernen und ebenfalls in 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

    3. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Gemüse bei hoher Hitze kräftig anbraten. Mit Weißwein ablöschen und sobald die Flüssigkeit verkocht ist, vom Herd nehmen. Backofen auf 200°C vorheizen.

    4. Die Rosmarinnadeln fein hacken, die Oliven ggf. entkernen und halbieren und beides unter die Gemüsemischung heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten halbieren.

    5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Oval ausrollen (ca. 50 x 35 cm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Zuerst den Boden mit Semmelbröseln und danach Parmesan bestreuen und darauf achten, dass rundherum ein Rand von 10 cm frei bleibt. Zum Schluss die Gemüsemischung daraufgeben und mit den Tomatenhälften belegen. Die Ränder umschlagen und leicht in Form drücken. In der unteren Hälfte des Ofens für 30-40 Min. backen, bis der Teig goldbraun ist. Vor dem Servieren mit frischem Basilikum bestreuen.

    Die Idee für das Rezept haben wir aus diesem Buch, das wir hier auch schon mal ausführlich vorgestellt haben.

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    Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Approchez, approchez Mesdames et Messieurs! Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche. C’est bon. C’est fantastique!

    Und damit enden sie auch schon fast, meine Französischkenntnisse. Trotz elf Jahren qualvollen Französischunterrichts in der Schule, einem traumatischen Frankreichaustausch und einer unbändigen Vorliebe für Crème brulée ist der einzige Satz, den ich in annähernd fließendem Französisch von mir geben kann, der Folgende: “Je m’appelle Sabrina y je voudrais un jus de fruits.” Als dann im Studium mit Spanisch eine zweite romanische Sprache dazukam, war es gänzlich um meine französischen Restbestände geschehen. Offensichtlich reichten die Kapazitäten meiner geistigen Festplatte nicht aus, zwei sich ähnelnde Sprachen friedlich nebeneinander existieren zu lassen. Französisch wurde quasi überschrieben. Complètement. Meine gerade noch bruchstückhaft vorhandenen Vokabelkenntnisse ähneln seitdem dem Wortschatz dieser beiden Herren. Nicht sehr vorbildlich also.

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    Geblieben sind jedoch meine Vorlieben für den Klang der französischen Sprache, für die Bilder französischer Surrealisten und für feines französisches Essen. Gebäck, um genau zu sein. So kommt es, dass sich von Zeit zu Zeit ein sonntägliches désir nach kleinen französischen Köstlichkeiten einstellt, dem am besten tout de suite Abhilfe verschafft werden sollte. Als ganz besonders effektiv erweisen sich da Brioche. Allein der Name hinterlässt schon ein wohliges Gefühl im Magen. Und der Duft des warmen Knubbelgebäcks, der aus dem Backofen strömt, tut sein Übriges.

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    Brioche (für 4 große oder 6 kleine Brioche):

    300 g Mehl
    45 g Zucker
    1 Prise Salz
    12 g Hefe
    3 Eier + 1 Eigelb zum Bestreichen
    150 g Butter (Zimmertemperatur) + etwas zum Einfetten der Formen

    1. Mehl, Zucker, Salz, Hefe und Eier zu einem Teig verkneten. Die weiche Butter in Stücke schneiden und einarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht (mind. 12 Std.) gehen lassen.

    2. Aus dem Teig je 4 bzw. 6 große und kleine Kugeln formen. Die großen Kugeln in eingefettete ofenfeste Formen geben (z.B. Muffinblech), die kleineren Kugeln daraufsetzen und leicht andrücken. Bei Raumtemperatur noch einmal ca. 30 Min. gehen lassen. Den Ofen auf 150°C vorheizen. Die Brioche mit Eigelb bestreichen und im Ofen je nach Größe ca. 30 Min. backen lassen.

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    Voilà, fertig ist das französische Frühstück. (Die Brioche schmecken natürlich auch zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit!) Und ich bilde mir ein, dass mit jedem Bissen ein weiterer Teil meiner verloren geglaubten Französischkenntnisse wieder zu mir zurückkehrt! Sans blague!

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    In Urlaubsstimmung: Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Urlaub! Ha! Wohlverdient und dringend nötig! Aber bevor wir morgen unseren Kurztrip nach Südtirol antreten (habt ihr Tipps für Meran und Umgebung? Immer her damit!!), lassen wir euch schnell noch ein Sonntagssüß da. Ein Geburtstag und einige Stunden Autofahrt stehen an – also musste ein Kuchen her, ganz klar! Und wenn dieser auch noch mit hübschen Wellen, luftiger Haube und köstlicher Mohnfüllung aufwarten kann, umso besser. Klingt gut? Hier ist er, unser Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube!

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube (für eine Springform mit 26 cm Ø):

    Für den Teig

    150 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
    250 g Mehl + etwas mehr zum Bestäuben und Ausrollen
    1/2 Päckchen Backpulver
    130 g Zucker
    1 Ei

    Für die Füllung

    200 g Marzipanrohmasse
    300 g Mohn
    1/2 l + 100 ml Milch
    100 g Butter
    80 g Zucker
    35 g Grieß
    45 g Speisestärke
    1 Ei

    Für das Baiser

    3 Eiweiß
    200 g Puderzucker

    1. Eine Springform einfetten, mit etwas Mehl ausstäuben und kalt stellen. Für den Teig das Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker, Ei und Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf etwas Mehl rund ausrollen und die Springform damit auslegen. Einen etwa 5 cm hohen Rand formen und andrücken. Springform mind. 1 Std. kalt stellen.

    2. Für die Füllung Marzipan in Scheiben schneiden, flach drücken und den gekühlten Boden damit auslegen. Die Form anschließend noch einmal kalt stellen.

    3. Mohn, 1/2 l Milch, Butter in Stücken, Zucker und Grieß in einem Topf unter Rühren erhitzen. Stärke mit der restlichen Milch glatt rühren und in die heiße Mohnmischung einrühren. Weitere 3-5 Min. unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht sämig ist. Vom Herd nehmen, Ei verquirlen und unter die Masse rühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Mohnmasse in die Springform füllen und im heißen Ofen ca. 50 Min. auf der zweiten Schiene von unten backen.

    4. Für das Baiser Eiweiß und Puderzucker glatt rühren und auf höchster Stufe mind. 10 Min. zu einer festen Masse schlagen. Den Kuchen aus der Form lösen, die Eischneemasse locker und wellenförmig darauf verteilen. Mit einem Küchengasbrenner leicht flambieren.

    Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiser Rezept Feed me up before you go-go

    Dass man bei den aktuellen Temperaturen nur ungern den Backofen anschmeißt, kann ich gut verstehen. In diesem Fall lohnt es sicher aber ungemein. Falls euch der leckere Mohnkuchen bekannt vorkommen sollte, schaut mal in die letzte Ausgabe der “Lecker Bakery” – beim ersten Durchblättern ist er mir quasi schon in den Backofen gesprungen. Und wenn ihr gerade sowieso in Backlaune seid und noch Mohn übrig habt, empfehlen wir euch unseren Matcha-Mohn-Hefezopf.

    So, und jetzt heißt es Köfferchen packen und Getränke kalt stellen! Wenn ihr uns virtuell nach Südtirol begleiten möchtet, folgt uns doch einfach auf Instagram.

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    I scream ice cream 2: Quark-Honig-Eis im Waffelkörbchen

    Quark-Honig-Eis-Waffelhörnchen_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Nach dem eher verunglückten ersten Testlauf mit der Tchibo-Eismaschine, packte uns der Ehrgeiz. Irgendwie sollte es doch möglich sein, aus dieser Eismaschine auch tatsächlich Eis herauszubekommen! An Rezeptideen mangelte es dank des mitgelieferten Buchs nicht, und an der Lust auf noch mehr Eis erst recht nicht. Also alles noch mal auf Anfang, die Gefrierschüssel vorab ins Kühlfach gepackt, die Masse für die Eisbasis fix zusammengerührt und dann erwartungsvoll wieder vor’s Maschinchen gestellt. Read more

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    Sauer macht glücklich: Limettenpudding aus dem Ofen

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    Als wir kürzlich feststellten, dass unser letzter komplett selbst gekochter Pudding sicherlich sechs bis acht Jahre zurückliegt, war klar was zu tun ist. Milch, Zucker und Mehl sind ohnehin immer im Haus, ein großes Netz Limetten war auch noch übrig – damit war die Richtung vorgegeben. Herausgekommen ist am Ende ein sehr erfrischender und luftiger Nachtisch, der durch die Säure der Limetten auch im Sommer gut funktioniert. Da der Pudding im Ofen zubereitet wird, darf man sich erst durch eine luftig gebackene Teigschicht löffeln, um dann auf eine Ader warme Limettencreme zu stoßen, die genau die richtige Balance zwischen süß und sauer hält.

    Limettenpudding3-4

    Limettenpudding aus dem Ofen (für 4 Portionen):

    3 Bio-Limetten
    30 g Butter + eine kleine Menge zum Einfetten (Zimmertemperatur)
    120 g Zucker
    2 Eier
    100 ml Milch
    30 g Mehl

    1. 4 feuerfeste Förmchen mit etwas Butter einfetten und kalt stellen. Limetten heiß abwaschen und ca. 3 TL Schale abreiben. 100 ml Limettensaft auspressen.

    2. Butter und 70 g Zucker mit dem Handrührer schaumig schlagen. Die beiden Eier trennen, Eigelb nacheinander unter die Buttermasse rühren. Limettensaft und 2 TL Limettenschale unterrühren. Die Milch und dann das Mehl dazugeben.

    3. Eiweiß und 30 g Zucker steif schlagen und vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Den Teig in die Förmchen füllen, diese auf ein Backblech stellen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der zweiten Schiene von unten 25-30 Min. goldbraun backen.

    4. Pudding bei leicht geöffneter Backofentür ca. 10 Min. ruhen lassen. Inzwischen 20 g Zucker mit 1 TL Limettenschale mischen. Pudding herausnehmen, mit dem Limettenzucker bestreuen und weitere 10 Min. ruhen lassen.

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    Das Rezept stammt übrigens aus der “essen & trinken” und funktioniert ganz wunderbar. Damit unser nächster selbst gemachter Pudding nicht wieder so lange auf sich warten lassen muss, seid ihr gefragt! Habt ihr schnelle und gerne auch etwas ausgefallenere Puddingrezepte, die wir unbedingt probieren sollten? Wir sind gespannt.

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