Hoppla, Anfang Juni und noch kein Spargelrezept verbloggt. Dabei sind wir seit Saisonstart doch intensiv mit der Vernichtung der deutschen Spargelernte beschäftigt und haben locker schon 10 Kilo der weißen und grünen Stangen zubereitet und vertilgt. Auf die Idee, Spargel in einer Lasagne zu verstecken, sind wir komischerweise erst vor ein paar Wochen gekommen. Aber dank diesem Rezept konnten die zwei Kilo Spargel, die unser Oster-Besuch im Gepäck hatte, in ein köstliches Ofengericht verwandelt werden. Spargel-Spinat-Lasagne hat sich definitiv einen Platz ganz oben auf unserer Was-machen-wir-nur-mit-diesem-ganzen-Spargel-Liste gesichert und wird seitdem regelmäßig aus dem Ofen geholt. Da der Johannistag und somit das offizielle Ende der Spargelsaison bereits seine Schatten vorauswirft, heißt es jetzt hurtig, hurtig an den Ofen – denn ein letztes Mal muss die Spargellasagne noch auf den Teller!
Spargel-Spinat-Lasagne (für 3-4 Personen):
1 kg grüner Spargel
Salz
1 TL Zucker
10 g Butter
750 g Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
Pfeffer
Fett für die Form
ca. 9 Lasagneblätter
250 g Mozzarella
Für die Béchamelsoße
50 g Butter
40 g Mehl
etwas gekörnte Brühe
1. Die Enden des Spargels abschneiden, ggf. das untere Drittel schälen. In einem großen Topf Wasser zusammen mit Salz, Zucker und Butter zum Kochen bringen. Den Spargel hineingeben und ca. 5 Min. kochen. Dann unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Das Spargelwasser nicht wegschütten!
2. Den Spinat waschen und abschütteln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Den Spinat dazugeben und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Für die Béchamelsoße die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und das Mehl darin unter ständigem Rühren andünsten. Ca. ½ Liter des Spargelwassers abschöpfen, nach und nach unter die Béchamelsoße rühren und ca. 5 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gekörnter Brühe abschmecken.
4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Ofenform einfetten und mit einer Schicht Lasagneblätter auslegen. Darauf eine Schicht Spargel legen, Béchamelsoße darübergeben und mit einer Schicht Spinat bedecken. So weiter schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Spargel enden. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und die Lasagne damit belegen. Im Ofen 35-40 Min. goldbraun überbacken.
Auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen habe ich (wie bereits berichtet) eine Burger-Session angeboten. Da ich nicht nur über Fleisch-Burger reden wollte, hatte ich im Vorfeld ein wenig herumexperimentiert und unser altes Rezept für vegetarische Patties (Achtung, Gruselfotos!) optimiert. Während beim Standardpatty der Geschmack idealerweise direkt aus dem Fleisch kommen sollte und man nur ein wenig Salz und Pfeffer fürs Feintunig benötigt, muss man bei veganen und vegetarischen Bratlingen für eine ordentliche Geschmacksexplosion etwas tiefer in die kulinarische Trickkiste greifen. Ich habe als Basis also eine kräftige Zwiebelsuppe gekocht und zudem eine halbe Aubergine mit Pilzen im Ofen gegrillt. Überhaupt ist es wichtig, bei der Auswahl der Zutaten darauf zu achten, dass am Ende auch eine ansprechende Textur entsteht. Zusätzlich wurden also Walnüsse, eine geraspelte Möhre und grob zerdrückte Kichererbsen zur Burger-Masse gegeben, was einen guten Kontrast zur weichen Konsistenz der Aubergine bildet. Haferflocken, Semmelbrösel und Hartweizengrieß dienen als Bindemittel, sollten aber nicht dominieren, da sonst das Patty zu trocken wird. Die fertige Mischung hält super zusammen, hat ordentlich Biss und ist schön saftig!
Mithilfe von Kräutern oder Gewürzmischungen kann jetzt noch an der Geschmacksschraube gedreht werden, je nachdem, wie der Belag für die Burger aussehen soll. Bei uns kam eine Mango-Tomaten-Koriander-Salsa zum Einsatz, die man eigentlich am liebsten pur aus der Schüssel löffeln würde und auch schon beim Foodbloggercamp gut ankam. Als Soße eignet sich in diesem Fall der Klassiker Tomatenketchup oder eine schnelle Guacamole – beides passt prima zur Salsa. Am Ende noch ein wenig Salat dazu, und fertig ist ein saftiger, fruchtig-exotischer vegetarischer Burger.
Vegane Burger-Patties (für 4 Stück):
1/2 Aubergine (ca. 160 g)
100 g Pilze
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 ml Weißwein
50 ml Gemüsebrühe
1 kleine Möhre (ca. 80 g)
70 g Kichererbsen
40 g Walnüsse
2 EL gehackte Kräuter (z.B. Koriander, Minze, Petersilie)
35 g Haferflocken
25 g Hartweizengrieß
2 EL Semmselbrösel
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Aubergine waschen und halbieren, die Pilze putzen, beides großzügig mit Olivenöl bestreichen und im Ofen ca. 30 Min. garen.
2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Zwiebel in dünne Viertelringe schneiden und den Knoblauch hacken. Reichlich Olivenöl in einem kleinen Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze braten, bis sie Farbe angenommen haben (ca. 8-10 Min.). Mit 1/2 TL Salz bestreuen, mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann die Gemüsebrühe dazuschütten. Etwa 15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist.
3. Die Möhre schälen und grob raspeln. Die Kichererbsen mit einer Gabel grob zerdrücken, Walnüsse und Kräuter hacken. Zusammen mit den Haferflocken und dem Hartweizengrieß in eine Schüssel geben.
4. Aubergine und Pilze aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen. Die Pilze klein schneiden. Die Aubergine häuten und klein hacken, sodass sie schön matschig wird. Alles zusammen mit den Semmelbröseln zu den restlichen Zutaten geben und gut verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.
5. Aus der Masse 4 Patties formen (nicht zu dünn, sonst fallen sie auseinander) und in einer beschichteten Pfanne ordentlich Olivenöl erhitzen. Die Patties von jeder Seite ca. 4 Min. anbraten. Ggf. nach dem Wenden mit einer Scheibe Käse belegen.
Tipp: Der Geschmack der Patties kann zum Schluss ganz einfach an den jeweiligen Burger-Belag und den eigenen Geschmack angepasst werden. Mit etwas Zatar oder Harissa bekommt die Masse z.B. eine nordafrikanische Note, mit Sojasoße nähert man sich der asiatischen Küche an.
Mango-Tomaten-Koriander-Salsa (für 4-6 Burger):
1/2 geschälte Mango
1 kleine rote Zwiebel
2 mittelgroße Tomaten
ca. 1/2 frische rote Chili
Saft von einer Limette
1 große Handvoll Koriander
Salz, Pfeffer
Mango, Zwiebel und Tomaten klein schneiden und in eine Schüssel geben. Je nach gewünschtem Schärfegrad Chili fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unterrühren. Den Koriander waschen, hacken und zur Salsa geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Brötchen kamen diesmal die Brioche-Buns von HighFoodality zum Einsatz, für die Uwe ein Rezept von Smitten Kitchen adaptiert hat. Die Brötchen haben einen feinen, leicht süßlichen Geschmack, sind fest genug, um die ganzen Soßen und Säfte eines Burgers aufzunehmen und lassen sich im Übrigen auch noch super einfrieren.
Zum Schluss noch ein Hinweis für alle FreundInnen der Burger-Kultur in München: Blog’n’Burger kommt an die Isar und am 27. Mai findet im Hard Rock Cafe die Premiere statt. Wer auch in Zukunft informiert bleiben und sich seinen Platz sichern möchte, sollte den Twitter-Kanal gut im Auge behalten, denn in wenigen Tagen geht es los mit der Platzvergabe!
23. April, Welttag des Buches – so ein Datum geht an einem literaturaffinen Haushalt natürlich nicht unbeachtet vorüber. Umso schöner also, dass Dagmar und Christina mit ihrer wunderbaren Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ auch in diesem Jahr wieder die Lust am Lesen zelebrieren. Rund 1000 literatur- und buchbegeisterte BloggerInnen verlosen heute im Rahmen dieser Aktion ausgewählte Bücher – von Romanen über Ratgeber bis hin zu Kochbüchern ist dabei so ziemlich alles vertreten. Stöbert doch mal in der Liste der teilnehmenden Blogs, bestimmt ist auch für euch das eine oder andere interessante Buch dabei. Auch wir stehen natürlich nicht mit leeren Händen vor euch und ändern den Titel der Aktion kurzerhand in „Blogger schenken Lese- UND Gaumenfreude“. Von uns bekommt ihr nicht nur ein Buch, sondern auch gleich ein Rezept daraus für eine leichte, krosse Zucchini-Pizza mit getrockneten Tomaten und Ziegenkäse.
Ausgesucht haben wir uns für die schöne Aktion zum Welttag des Buches ein Kochbuch, dessen kleine Deutschlandtour ihr in den letzten Wochen vielleicht mitverfolgt habt. Bis zum 29.04. könnt ihr bei uns ein Exemplar des brandneuen Kochbuchs von Alain Ducasse „Ducasse Nature„ gewinnen, das gerade ganz frisch im Hädecke Verlag erschienen ist. Wir durften den netten Franzosen bereits vorab zu uns nach München einladen und mit ihm gemeinsam kochen. Neben einer Zucchini-Pizza mit knusprig-leichtem Teig, konnte uns der französische Sternekoch mit einem leckeren Trockenfrüchte-Chutney für sich und seine Rezepte begeistern. Wenn ihr euch noch unsicher seid, ob „Ducasse Nature“, das überraschend unfranzösisch und mit erstaunlich vielen vegetarischen Rezepten daherkommt, wirklich in eure Küche passt, dann schaut doch mal hier: letzten Monat haben wir bereits ausführlich über das Buch berichtet. Wie ihr ein Exemplar des schwergewichtigen Franzosen gewinnen könnt, erfahrt ihr weiter unten. Hier nun aber erst mal ein kleiner kulinarischer Vorgeschmack.
Zucchini-Pizza mit getrockneten Tomaten und Ziegenkäse (für ca. 2 Personen):
Für den Teig
¼ Päckchen Trockenhefe
2 EL Wasser
145 g Weizenmehl
½ TL Salz
1 TL Olivenöl
Für den Belag
4 Zucchini
1 rote Zwiebel
ca. 40 Blätter Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 Thymianzweig
½ Rolle Ziegenkäse
ca. 15 getrocknete Tomaten
ca. 15 schwarze Oliven
Salz, Pfeffer
1. Für den Teig die Trockenhefe in 2 EL lauwarmem Wasser auflösen. In einer Schüssel Mehl, Salz, Olivenöl und Hefewasser miteinander verbinden und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort mind. 30 Min. gehen lassen.
2. Für den Belag die Zucchini waschen, 2 davon längs halbieren und die Kerne herauskratzen, dann in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Die anderen beiden Zucchini in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Thymianblätter vom Zweig zupfen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zucchiniwürfel, Knoblauch und Thymianblätter zugedeckt 15 Min. garen und anschließend alles mit einer Gabel zerdrücken. Etwas Salz und die gehackten Basilikumblätter dazugeben und gut vermischen.
3. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ca. 4 mm dick ausrollen und 3 Min. auf mittlerer Schiene des Ofens vorbacken. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Den Teig aus dem Ofen holen, gleichmäßig mit dem Zucchinipüree bestreichen. Mit Zucchinischeiben, Ziegenkäse, getrockneten Tomaten und Oliven belegen. Dann 10-15 Min. im Ofen backen. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und sofort servieren.
Und so könnt ihr ein Exemplar von „Ducasse Nature“ gewinnen:
Da uns eure Antworten im letzten Jahr so gut gefallen haben und einige schöne Buchtipps dabei waren, möchten wir auch diesmal wieder von euch wissen, welches Buch ihr zuletzt gelesen habt bzw. ihr gerade lest. Hinterlasst einfach bis Dienstag, 29.04.2014, 23.59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr uns das verratet, gerne auch mit einem kurzen Vermerk, ob ihr das Buch weiterempfehlen würdet. Wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns auch auf Facebook, Twitter oder Instagram folgt – auf die Teilnahme am Gewinnspiel hat das allerdings keinen Einfluss.
Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Adresse in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mail-Adresse (die ist natürlich nur für uns sichtbar) und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Den oder die Gewinner/in werden wir über random.org auslosen und hier am 01.05.2014 verkünden. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass eure Adresse im Falle des Gewinns an den Hädecke Verlag weitergegeben wird, damit euer Buchgewinn auch zugestellt werden kann.
EDIT (01.05.2014): We have a winner! Aber zunächst erst mal vielen lieben Dank für eure zahlreichen Kommentare und eure wunderbaren Buchtipps. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass ihr uns teilweise so umfangreiche Einblicke in eure Bücherstapel gewährt habt. Unsere Wunschlisten wurden in den letzten Tagen jedenfalls um einige Titel bereichert.
Und der Glücksfeezufallsgenerator hat uns natürlich auch eine Gewinnerin ausgespuckt. Ein Exemplar von „Ducasse Nature“ geht an SANDRA REDLICH, die folgenden Kommentar hinterlassen hat:
„Vielen Dank für die tolle Gewinnaktion! Was für ein tolles Buch 🙂
Ich habe als letztes das Buch “Ich und die Menschen” von Matt Haig gelesen und ich kann es nur jedem empfehlen. Es ist ein wirklich wunderschönes Buch.
Liebe Grüße
Sandra“
Herzlichen Glückwunsch, liebe Sandra! Eine E-Mail-Benachrichtigung geht gleich noch an dich raus. Bitte teile uns doch per Mail deine Adresse mit, damit wir sie für den Versand des Gewinns an den Hädecke Verlag weiterleiten können. Allen anderen nochmals vielen lieben Dank fürs Mitmachen!
Auch wir gewähren euch natürlich wieder einen kleinen Einblick in unseren Lesestapel: Steffen ist gerade bei Band 4 der Game-of-Thrones-Reihe von George R.R. Martin „A Feast for Crows“ angelangt (er hat also bereits über 2000 Seiten der Saga hinter sich, das sagt wohl alles …) und ich (Sabrina) habe gerade Tom Wolfes „Back to Blood“ angefangen (inhaltlich kann ich dazu noch nicht viel sagen, da ich gerade erst ein paar Seiten gelesen habe, aber mit Tom Wolfe lag ich bisher noch nie daneben). Wir sind gespannt, welche Bücher gerade auf euren Nachttischen liegen und freuen uns auf zahlreiche Literaturtipps!
Herzlichen Dank an den Hädecke Verlag, der uns ein Verlosungsexemplar von „Ducasse Nature“ zur Verfügung gestellt hat.
An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der Demenz quasi schon auf dem Schoß zu sitzen. Heute ist so einer! Irgendwo auf meiner sehr konfus gekritzelten To-do-Liste steht ein Punkt, der lautet „Cheesecake backen für like a piece of New York Cheesecake„, denn anlässlich ihres Bloggeburtstags feiert Carina gerade eine große „I love New York Cheesecake“-Sause. Beim Anblick meines Zettels vor ein paar Tagen dann der Schock: Mist, nur noch Zeit bis zum Wochenende, also schnell mal backen! Daraufhin wurden Koch- und Backbücher gewälzt, das Internet durchstöbert und eine Einkaufsliste geschrieben. Das ist soweit schön, wären mir nicht bei der Bildbearbeitung zu einem anderen Blogpost zuuufällig diese Bilder in die Hände gefallen. Ich hatte schon gebacken, ich Deppin! Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell. Und sie waren äußerst lecker! Über zwei Wochen ist das her, mein armes Siebhirn! Die fertigen Bilder bringen jedoch ein weiteres Problem mit sich. Woher stammte das Rezept doch gleich? Ich habe mir doch bestimmt Notizen dazu gemacht, aber wo sind sie?? Aaargh!
Panisches den Mann befragen und wildes Rumgewühle bringen zwei handgekritzelte Zettel zum Vorschein, deren kryptische Beschreibungen ich hier mal zu dekodieren versuche.
Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell (für ca. 12 Stück):
Für die Cheesecakes
14 Vollkornbutterkekse
6 EL geschmolzene Butter
eine Prise Salz
180 g Zucker
2 EL Mehl
170 g Doppelrahmfrischkäse
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
80 g Schmand
90 ml Sahne
Für das Salzkaramell
250 g Zucker
80 ml Wasser
4½ EL Butter
90 ml Sahne
¼ TL Salz
1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierförmchen bestücken. Die Vollkornkekse in einer Schüssel fein zerbröseln. Geschmolzene Butter und eine Prise Salz hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Keksmischung auf 12 Förmchen verteilen, sodass der Boden jeweils gut bedeckt ist, dann leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 5 Min. backen. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
2. In einer Schüssel Zucker und Mehl verrühren. Den Frischkäse hinzufügen und mit dem Handrührer alles gut miteinander verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Vanilleextrakt, Schmand und Sahne hinzufügen und alles zu einer glatten Masse rühren. Die Frischkäse-Mischung auf die Förmchen mit den vorgebackenen Keksböden verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Min. backen. Im ausgeschalteten Ofen, bei geöffneter Ofentür 1 Std. abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank noch mal mind. 1 Std. kalt stellen.
3. Für das Salzkaramell den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Dabei konstant umrühren. Währenddessen die Sahne in einem kleinen Topf etwas erwärmen. Sobald die Zucker-Wasser-Masse zu blubbern beginnt, mit dem Rühren aufhören und warten, bis sich die Masse karamellbraun verfärbt. Dann vom Herd nehmen, sofort die Butter dazugeben und die erwärmte Sahne langsam unterrühren, bis eine etwas dickflüssigere Masse entsteht. Falls die Masse nicht gleich fest wird, noch einmal kurz auf den Herd stellen und das Rühren nicht vergessen. Mit dem Salz abschmecken und abkühlen lassen.
4. Die Cheesecakes zusammen mit der Karamellsoße servieren und ggf. mit etwas Meersalz bestreuen.
Orientiert hatte ich mich (offensichtlich) an dem Rezept von Cooking Classy, allerdings einige Sachen abgewandelt. Was die nächsten Rezepte angeht, nehme ich mir vor, alles ganz brav und sofort in einem angelegten Blogpost abzuspeichern und mir so die ewige Zettelsucherei zu ersparen. Ich gelobe Besserung!
Als ich vor ein paar Jahren an meiner Magisterarbeit schrieb, hatte ich das Gefühl, ständig hungrig zu sein. Daran war zum einen (natüüürlich) das viele Denken schuld, zum anderen lag es aber auch daran, dass in den Büchern, über die ich schrieb, ständig gegessen (und gesoffen) wurde. Allen voran Jack Kerouacs Road Novel „On the Road„, in der die beiden Protagonisten Sal und Dean mehrmals quer durch die USA und somit auch durch die Küchen des Landes reisen. Immer wieder begegnete mir beim Lesen ein Gericht, das mich an meinem Schreibtisch sitzend danach lechzen ließ: Apple Pie mit Ice Cream. Sal futtert sich auf seiner Reise einmal quer durch die verschiedenen Apfelkuchen Amerikas und erkennt ihren nahrhaften Charakter: „I ate another apple pie and ice cream; that’s practically all I ate all the way across the country, I knew it was nutritious.“ Sehr sympathisch, der Herr! Ich konnte mir auch jedes Mal ganz genau ausmalen, wie das große Stück Kuchen auf Sals Teller aussah und wonach es schmeckte, hatte ich doch bereits meine eigene Apple-Pie-Erfahrung in den USA sammeln können und dort den besten Apfelkuchen meines Lebens gegessen. Vor über 15 Jahren, im einzigen Café des südkalifornischen Vier-Seelen-Örtchens Amboy, stand er vor mir: ein monströser Traum von Apple Pie samt einer riesigen Kugel Eiscreme. An ihn kam bisher kein Apfelkuchen heran!
Mini Apple Pies mit Zimteis (für ca. 3 Pies (Ø 11 cm) und 3-4 Portionen Eiscreme):
Für die Pies
Teig
250 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
3-4 EL kaltes Wasser
Füllung
2 Äpfel
Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
25 g Zucker
25 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
15 g Butter + etwas mehr zum Einfetten der Förmchen
1. Für den Mürbeteig Mehl in einer Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Mehlmischung gut verkneten. Das kalte Wasser hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Aus dem Teig drei gleich große Kugeln formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Min. im Kühlschrank lagern.
2. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln. Zitronenschale, Zucker, Speisestärke, Zimt und Muskat hinzufügen und alles gut mit den Äpfeln vermischen.
3. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Förmchen mit Butter einfetten. Die Teigbälle aus dem Kühlschrank holen, etwa ⅔ jeder Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen, die Förmchen damit auslegen und den Teig am Rand hochziehen. Die Pies auf der untersten Schiene des Ofens ca. 10 Min. blind backen. Dann die Apfelfüllung auf die drei Förmchen verteilen und kleine Butterstücke in die Mitte setzen. Den restlichen Teig ausrollen und pro Pie ca. sechs Gitterstreifen mit einem Teigrad zurechtschneiden. Die Streifen auf die Küchlein legen, miteinander verflechten und am Rand festdrücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Min. backen. Dann am besten lauwarm mit einer großen Kugel Zimteis servieren.
Für das Zimteis
4 TL Zimtpulver
240 ml Milch
160 g Zucker
1 Prise Salz
480 ml Sahne
6 Eigelb
1. Den Zimt unter Rühren in einer Pfanne erhitzen, bis er zu duften beginnt. Die Milch in einem Topf zusammen mit Zucker, Salz, Zimt und der Hälfte der Sahne vermischen und erwärmen.
2. Die restliche Sahne in eine Schüssel über einem Wasserbad mit Eiswasser geben. In einer anderen Schüssel das Eigelb verrühren, dann die warme Milch-Sahne-Mischung unter Rühren in das Eigelb schütten und alles gut miteinander verbinden. Die Ei-Milch-Mischung zurück in den Topf schütten und alles nochmals unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Die warme Mischung dann unter die gekühlte Sahne geben und so lange rühren, bis die Masse abgekühlt ist.
3. Die Mischung kühlen und nach Gebrauchsanweisung der Eismaschine weiterverarbeiten oder im Tiefkühlfach in einer Schüssel unter regelmäßigem Umrühren gefrieren lassen.
Sollte ich noch einmal in die USA kommen und einen Heißhunger auf Apfelkuchen verspüren, zöge es mich wohl nach Iowa, denn was Sal in Kerouacs Roman beschreibt, klingt vielversprechend: „I ate apple pie and ice cream – it was getting better as I got deeper into Iowa, the pie bigger, the ice cream richer.“
In zwei Tagen ist es wieder so weit, der Valentinstag steht an. Doch eigentlich wirft der rosarote Konsumalbtraum schon viel länger seine Schatten voraus. Von allen Seiten fliegen einem rote Herzchen, Rosen, Pralinen & Co. entgegen, die leise vor sich hin flüstern, „kauf mich, oder willst du deine/n PartnerIn etwa enttäuschen?“. Ihr merkt, ein großer Valentinstagsfan bin ich wirklich nicht. Doch die netten herzigen Kleinigkeiten, die ich zur Zeit täglich auf Pinterest, Instagram und auf anderen Blogs entdecke, wecken sogar in mir die Lust, selbst kreativ zu werden. Also gibts für alle, die am 14. Februar auf rosaroten Wolken schweben, ein paar unkomplizierte Valentinstagskekse und für diejenigen, die mit dem ganzen Valentinstagsgedöhns nichts anfangen können, deren Herz aber trotzdem für Cookies schlägt, einfach leckere Kekse, die rein zufällig ein Herz in der Mitte tragen.
Valentinstagskekse (für ca. 1 Blech Kekse):
55 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Zucker
1 kleines Ei
das Mark einer ½ Vanilleschote oder etwas Vanilleextrakt
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
130 g Mehl
½ TL rote Lebensmittelfarbe
roter Dekozucker
Herzausstecher
1. In einer Schüssel Butter und Zucker cremig rühren. Ei und Vanille dazugeben und alles gut verrühren. In einer zweiten Schüssel Backpulver und Salz mit dem Mehl vermischen und nach und nach unter die Eimasse rühren.
2. Den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit Lebensmittelfarbe einfärben. Beide Teige jeweils zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Min. im Kühlschrank lagern.
3. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Aus beiden Teighälften zwei gleich große Teigrollen mit einem Durchmesser von etwa 5 cm formen. Die beiden Rollen jeweils in gleichmäßige Scheiben schneiden (etwa 1 cm dick). Den roten Dekozucker in ein Schälchen füllen, die Ränder der Kekse jeweils leicht anfeuchten und durch den Zucker rollen.
4. Die roten und hellen Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit einem Förmchen aus der Mitte jeder Scheibe Herzen ausstechen. Dann jeweils die hellen Kekse mit einem roten Herz füllen und umgekehrt. Im Ofen etwa 8 bis 10 Min. backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.
Falls ihr noch nach weiteren Ideen sucht, um euch am Valentinstag in die Herzen eurer Liebsten zu backen, schaut doch mal hier: Schoko-Kokos-Heart-Pops und Red Velvet Mini Cakes.
Schnee. Überall Schnee. So viel Schnee wie in den letzten fünf Tagen haben wir seit einer Ewigkeit nicht mehr abbekommen. Drei Tage waren wir im Winter Wonderland im Süden Bayerns, sind durch Schneemassen gestapft, haben uns mit Schneebällen beworfen und uns ordentlich auf unsere (zum Glück gut gepolsterten) Hintern gelegt. Und obwohl wir nicht die allergrößten Winter- und Schneefans sind, müssen wir zugeben, dass die weiße Schneedecke, die momentan alles in ein glitzerndes Weiß verwandelt, etwas Magisches und Beruhigendes hat.
Wenn in ein paar Tagen dann auch die letzten Schneereste weggeschmolzen sind, gibt es trotzdem eine Möglichkeit, dieses heimelige Schneegefühl noch etwas länger zu erhalten und es um eine kulinarische Komponente zu erweitern. Man backt einfach einen Kuchen, der aussieht, als hätte er sich durch das Schneegestöber im Wald gekämpft, und dabei auch noch vanillig-süß und leicht herb nach Rosmarin schmeckt. Klingt doch nach dem perfekten Begleiter für die kalten Wintermonate, oder?
Rosmarin-Vanille-Kuchen (frei nach einem Rezept von Martha Stewart, für eine Kastenform):
Für den Teig
300 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
300 g Zucker
2 EL gehackter Rosmarin
1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
3 Eier
160 ml Milch
Für die Glasur
250 g Puderzucker
3-4 EL Milch
1 Spritzer Vanilleextrakt
1 Rosmarinzweig
1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Kastenform einfetten.
2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Rosmarin und Vanilleextrakt unterrühren. Die Eier einzeln mit der Buttermasse verrühren. Danach die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren.
3. Den Teig in die Kastenform füllen und im Ofen 50-60 Min. backen. Der Kuchen sollte innen noch etwas feucht sein. Etwas abkühlen lassen und aus der Form holen.
4. Währenddessen den Puderzucker sieben, in einer Schüssel mit Milch glatt rühren und das Vanilleextrakt unterrühren. Den Zuckerguss über den Kuchen gießen und mit einem Rosmarinzweig dekorieren.
// Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Die Preise wurden uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. //
Ach, war das schön, sich gerade für die Zusammenfassung unseres Blog-Events „Blogg den Suchbegriff“ noch einmal durch alle Beiträge zu lesen! Herrlich! Wir sind hin und weg von euren Posts, eure verbloggten Suchbegriffe haben unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert und während wir das schreiben und noch einmal all die leckeren Köstlichkeiten vor Augen haben, knurrt uns kräftig der Magen! Viiiielen Dank für eure Teilnahme, euren netten Worte zu unserem Bloggeburtstag und die positive Resonanz auf unser Blog-Event! Schön, dass unsere Begeisterung für manch skurrilen Suchbegriff auf euch überschwappen konnte und ihr euch selbst in die Tiefen eurer Blogstatistik begeben habt, um dort nach den leckersten, häufigsten, lustigsten und irrsten Suchbegriffleichen zu stöbern! 38 wundervolle Beiträge sind zusammengekommen und schon nach den ersten Posts, die hier eintrudelten, war uns klar, dass das offensichtlich genau das richtige Thema für ein Blog-Event war! Das Jahr hat für uns jedenfalls sehr lustig und lecker begonnen!
Viele teilten uns mit, dass sie noch immer ein großes Repertoire an verbloggenswürdigen Suchbegriffen auf Lager hätten oder es zeitlich einfach nicht geschafft haben. Manch eine forderte uns sogar auf, aus „Blogg den Suchbegriff“ ein Dauerevent zu machen (vielen Dank, liebe Julia!). Und auch wir hätten große Lust darauf, zu diesem Thema noch einmal etwas zu machen. Also, habt ein Auge auf eure Suchbegriffe und sammelt schon mal ein bisschen vor, denn wir versprechen, dass es eine zweite Runde von „Blogg den Suchbegriff“ ganz sicher geben wird!
Hier kommt aber nun erst mal die Zusammenfassung aller eingereichten Beiträge und natürlich auch (ganz unten) die Verkündung der Gewinnerinnen! Alle Beiträge findet ihr übrigens auch auf unserem Pinterest-Board, das wir für dieses Event angelegt haben. Wir wünschen euch beim Durchklicken mindestens genauso viel Spaß, wie wir ihn hatten!
“Cola, Cola, ich mag Cola”: Das Verlangen ihrer LeserInnen nach klebrigem Süßgetränk stillt Conny von Moment in a jelly jar mit kleinen Colagugln.
“Vegane Birnenmuffins”: Wer bei Ela von Transglobal Pan Party genau danach sucht, findet ab sofort auch ein Rezept für leckere vegane Birnen-Schoko-Muffins.
“Selbst gemachtes Furikake”: Furi wie? Dass sich hinter Furikake so etwas Leckeres verbirgt, ahnten wir bislang nicht. Schön, dass Ylva von Der Klang von Zuckerwatte unseren Geschmackshorizont um Furikake mit Erdnüssen und Wasabi erweitert hat!
“Fauler Ninve-Kuchen”: Kuchen für Faule? Das ist in manchen Situationen genau das Richtige! Dafür, dass dieser dann auch noch schmeckt, sorgt Ninivepisces mit ihrem Schokoladen-Pinienkern-Marzipan-Kuchen.
“Wie muss ein gehäckselter Ast aussehen?”: Stephi von Stephi’s Köstlichkeiten ist überzeugt, dass da sicher ein Biber seine Finger, äh, Zähne im Spiel gehabt haben muss und hat kurzerhand diesen drolligen Biber gehäkelt.
“Pralinen selbst gemacht”: Da in der Vorweihnachtszeit fast täglich LeserInnen bei uns landeten, die nach diversen Pralinenrezepten suchten, wurde das Repertoire von Feed me up before you go-go um ein Rezept für leckere Baileys-Pralinen erweitert.
“Aha, heute wieder nichts gekocht“: Wie man mit diesem Suchbegriff auf Julianes wunderbarem Blog Schöner Tag noch landet, ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar. Und ob sie kocht! Zum Beispiel glasierte Hähnchenkeulen mit Kichererbsen-Avocado-Salat.
“Hausfrauen in High Heels”: Ob der/die Suchende wohl enttäuscht war, als er/sie bei Aylin von Zum Backen verführt auf diese wunderbaren High Heel Cupcakes stieß? Wir sind auf jeden Fall begeistert!
“Vielleicht ist dir später noch nach einem Drink” & “Hemingway Frühstück”: Solche Suchbegriffe spornen uns natürlich an. Wenn Hemingway ein Marmeladen-Fan war, hat er sie ganz bestimmt in flüssiger Form gefrühstückt! Ab sofort gibt es also Grace under pressure aka einen Apfel-Ingwer-Whisky auf Feed me up before you go-go.
“Und Saft lief ihr über die Schenkel”: Öhm, das schreit doch förmlich nach Apfelsaft, dachte sich Daniela von Leberkassemmel und mehr, die ihren etwas schlüpfrigen Suchbegriff in einen Apfelstrudel im Glas verwandelte.
“Weihnachtskekse Ofenlieblinge”: Wer Simone von Ofenlieblinge schon so nett darum bittet, wird natürlich mit leckeren Heleneschnitten von Tante Hilde belohnt!
„Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor!”: Und so hat jeder mit seinen ganz persönlichen Problemen des Alltags zu kämpfen! Falls ihr mal vor einem ähnlichen Problem stehen solltet, findet ihr ganz sicher bei Ylva von Der Klang von Zuckerwatte Abhilfe. Ihr Weihnachtspunsch klingt jedenfalls so, als könne man davon süchtig werden!
“Käsespätzle gesund”: Der Frage, ob Käsespätzle wirklich gesund sein können, geht Karin von Wallygusto nach. Ihr Fazit: ob gesund oder nicht, Hauptsache lecker! Sehen wir genauso!
“Asiatisch vegan fischig”: Ob vegan und fischig wirklich miteinander vereinbar sind? Maria von In Rios Küche hat sich dieser Herausforderung jedenfalls gestellt und herausgekommen sind würzige Mie-Nudeln mit Radicchio und Pilzen.
“Farbe Pink zum Backen”: Und ob man mit Pink backen kann! Wie wunderbar das klappt, zeigt Johanna von My tasty little beauties mit ihren Schneeflocken-Kokos Cupcakes.
“Englisches Frühstück”: Wie lecker englisches Frühstück sein kann, beweist Becky von Becky’s Diner mit ihren Porridge-Varianten.
“Geburtstagstorte für Vegetarier”: Helen von Helen’s art of cooking hat diesen Begriff visuell umgesetzt – ihre großartige Torte für Vegetarier gleicht einem ganzen Gemüsebeet und überzeugt garantiert nicht nur VegetarierInnen!
“Welche Band besingt Chocolate Chip Cookies und wie lautet das Rezept dazu” & “Cynthia Barcomi Scheiße”: Leicht irritiert von diesen Suchanfragen, widmet sich Julia von Chestnut & Sage den besungenen Chocolate Chip Cookies. Inspiriert hat sie ein Rezept von Cynthia Barcomi, die sie übrigens ganz und gar nicht scheiße findet.
“Das goldene Plätzchen 2013”: Na, das klingt doch nach einer schönen Auszeichnung, die wir gerne Ilka von Die Welt der kleinen Dinge für ihre Orangenschnecken verleihen würden!
“Für Tapire Kuchen backen”: Falls ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet, dass sich ein Tapir bei euch zum Nachmittagskaffee angekündigt hat, weiß Sabine von Wos zum Essn, was ihm schmecken könnte: Tapirkuchen.
“Die nerven alle”: Kann ja mal vorkommen! Dann sollte aber unbedingt Nervennahrung in Reichweite sein. Die leckeren Apfel-Walnuss-Scones mit Haferflocken, die Carina von …like a piece of New York cheesecake … gebacken hat, eignen sich dafür bestimmt ganz großartig.
“Ich liebe dich auch kugelrund”: Diese erfreuliche Aussage hat Ninive von Ninivepisces dazu verleitet, ein Blech leckerste kugelrunde Brötchen aus dem Ofen zu holen.
“Strudelei”: Dieser Suchbegriff und die Lust auf etwas Strudeliges konnten Ramona von Frl. Moonstruck kocht! davon überzeugen, einen orientalischen Gemüsestrudel aus Yufkateig zu backen.
“Saftiger Schocko-Kuchen”: Wer nach einem Kuchen mit Schockfaktor sucht, bekommt ihn auch! Marie von Schätze aus meiner Küche hätte da einen ganz vorzüglichen Schokokuchen mit Schockfaktor auf Lager.
“Matschiger Marmorkuchen”: Wer auf schön matschigen Kuchen steht, sollte wohl mal Carinas Mississippi Mud Pie probieren, den sie auf ihrem Blog Ina Mias Allerlei vorstellt. Lecker sieht der aus!
„Selber kochen“: Sehr spezifisch unspezifisch, dachte sich Becky von Becky’s Diner und verwöhnt uns mit selbst gemachtem Nutella.
„Kinderschokolade Brezel“: Dieser Suchbegriff ließ Jessi von Luxuria das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nichts lag also näher, als dem Verlangen nach Brezeln mit Kinderschokolade nachzugeben.
“Kokosnuss verschenken schön verpackt”: Guten Freunden macht man “Boller”, Kokosboller, um genau zu sein! Johanna von My tasty little beauties verrät uns, womit man seinen FreundInnen garantiert eine Freude bereitet.
“Merlin knallt Spalten”: Dass daraus tatsächlich etwas Essbares kreiert wurde, verdient größten Respekt! Daniela von Leberkassemmel und mehr hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und überrascht uns mit einem besoffenen Obstsalat auf Mittelalterart.
“Werthers Karamell”: Cookies sind immer eine gute Idee! Das dachte sich auch Sandra von From-Snuggs-Kitchen und präsentiert uns köstliche Karamell-Haferflocken-Cookies.
“Ich mag kein (sic!) Kreuzkümmel!” & “Was ist in einem Curry drin?”: Ja, ja, über die kuriosen Schreibweisen, die die Suchbegriffe zutage bringen, ließe sich allein schon ein Blog-Event veranstalten. Aber, wer so vehement nach Curry schreit, wird von Julia von German Abendbrot mit einem Kundan Kaliya oder Golden Lamb Curry belohnt.
“Bounty selber backen”: Darüber, welcher Teil eines Bountys genau gebacken werden soll, ließe sich sicher streiten. Doch Viktoria von Viktoria’s [Kitchen] Secrets hat mit ihren Schoko-“Bounty”-Kokos-Cupcakes die Aufgabe bravourös gemeistert.
“Dumm gelaufen, liebes Huhn”: Etwas makaber, aber in jedem Falle lecker ist diese Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß, die es ab sofort bei uns auf Feed me up before you go-go zu finden gibt. Lässt man den Spieß weg, verwandelt sich die Wintersuppe auch schnell in ein vegetarierInnenfreundliches “Glück gehabt, liebes Huhn”.
“How to pronounce gekochte schweinshaxe in english” & andere Suchbegriffe: Aus dem fernen China schickt uns Foodzeit zwar kein Hamsterrezept, dafür aber eine schöne Liste der lustigsten Suchbegriffe.
“Brüste – egal wie!”: Nach Brüsten in sämtlichen Variationen suchen die LeserInnen von Kristinas Blog 2 Herde, denn zwei Herde wohnen, ach, in ihrer Brust. Das nimmt sie zum Anlass, um endlich mal für Goethe zu kochen: Pasta für Goethe mit Bratwurst und Rosmarin-Sahne-Sauce.
“Grüner Schleim”: Dass grüner Schleim so lecker aussehen kann, hätten wir gar nicht für möglich gehalten. Doch Emma von Nachgekocht belehrt uns mit ihrem Matcha Jelly eines Besseren.
“Ich lieb ein Mädel, das hat die schönsten Knödel”: Wir sind uns ganz sicher, dass der/die Suchende genau diese Semmelknödel gemeint haben muss, die Elena von Heute gibt es kredenzt hat, denn sie sehen wirklich köstlich aus!
Gewinne, Gewinne!!!
Die glücklichen GewinnerInnen der tollen Preise haben wir natürlich auch ermittelt. Und gewonnen haben … Trommelwirbel …
Herzlichen Glückwunsch, ihr Lieben! Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit euren Preisen! Bitte schickt uns doch eure Adressen, damit ihr eure Gewinnpakete so schnell wie möglich in den Händen halten könnt. Eine E-Mail-Benachrichtigung macht sich natürlich auch noch auf den Weg zu euch.
Darüber hinaus werden alle TeilnehmerInnen, wie angekündigt, in den nächsten Tagen einen 10€-Gutschein-Code in ihren E-Mail-Fächern finden, der für die TastyBox eingelöst werden kann.
Noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Sponsoren und ganz besonders auch allen TeilnehmerInnen! Wir hoffen, ihr seid auch in der zweiten Runde von „Blogg den Suchbegriff“ wieder dabei!