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Gekocht

Wie man Burger richtig zubereitet: Camemburger mit Rindfleisch & ein vegetarischer Burger

Heute auf der Karte: Rindfleischburger mit Camembert und Preiselbeer-Chillisoße und ein vegetarischer Burger mit Pilzen und karamellisierten Zwiebeln.

Rindfleischburger (für 2 Hamburger):

4 EL Preiselbeeren
Chilischoten nach Belieben
1 Msp. gehackter Ingwer
2 Handvoll Rucola
1 Packung Camembert
240 g Rinderhack
Salz
Pfeffer
2 Hamburgerbrötchen
Ketchup, BBQ-Soße, Hamburgersoße, Senf etc. nach Belieben

Für die Soße zunächst die Preiselbeeren aus dem Glas (die mit Gelee) in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Wenn das Gelee flüssig wird, Chili (ich benutze so ein kleines Glas eingelegter und gehackter roter Chilis) und Ingwer (auch aus dem Glas, bekommt man im Asialaden) hinzufügen und bis zum gewünschten Schärfegrad würzen. Kurz köcheln lassen und bis zur Zubereitung des Burgers zur Seite stellen. Bis dahin wird die Masse wieder fest. Den Rucola waschen und den Camembert in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Backofen auf Grillfunktion vorheizen.

Bei der Zubereitung des Burgers habe ich mich teilweise an die Richtlinien von A Hamburger Today gehalten. Das bedeutete in diesem Fall: Fleisch kalt stellen und erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen, NUR Fleisch verwenden (keine Eier, Semmelbrösel, Zwiebeln etc.), Fleischmenge wiegen, erst die fertigen Patties salzen und pfeffern und die Temperatur des Fleisches mit dem Thermometer kontrollieren. Bisher habe ich meine Burger eher wie deutsche Frikadellen zubereitet, aber mit gutem Fleisch ist der ganze Schnickschnack gar nicht nötig. Die Rohlinge habe ich mit meiner neuen Hamburgerpresse* (danke an meine Geschwister!) geformt, was ganz gut funktionierte, aber ich glaube, ich muss die Form in Zukunft fetten, damit sich das Fleisch leichter lösen lässt.

Hamburgerfleisch abwiegen120 g sind eine gute Menge zum befüllen der Hamburgerpresse. Das Wiegen garantiert, dass alle Burger die gleiche Garzeit haben.

Rindfleischpatties für BurgerDie fertigen Patties. 100% Rind, nur mit Salz und Peffer gewürzt.

Das Fleisch in einer Pfanne (oder noch besser auf dem Grill) in Öl oder Schweineschmalz anbraten. Dabei häufiger wenden und mit dem Thermometer die Temperatur im Burger kontrollieren. Die Temperatur sollte 55°C nicht übersteigen, besser schon bei 50°C aus der Pfanne nehmen und mit dem Käse belegt in den Ofen unter den Grill schieben. Wenn der Käse bis zum gewünschten Punkt geschmolzen ist, sollte das Fleisch für mich innen noch leicht rosa (medium-rare) sein.

Ich habe die Burgerbrötchen getoastet und mit einer Mischung aus Hamburgersoße und Hunts BBQ-Soße bestrichen. Danach den Burger mit Patty mit Käse, Preiselbeersoße, Rucola und oberer Brötchenhälfte. Beim zweiten Durchgang kamen die restlichen karamellisierten Zwiebeln von Frau Wus vegetarischem Burger mit drauf.

Camemburger RezeptDas fertige Meisterwerk

FAZIT: Hamharjamharrrrr – 5 von 5 Burgerpatties. Viel besser als die aktuelle McDonalds-Variante und nicht ganz so fies wie der Elvis-Burger, zum Glück sind noch Fleisch, Käse und Brötchen für morgen übrig.

Vegetarische Burger (für 4 Hamburger):

Für die Burgermasse

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Schuss Weißwein
150-200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Möhre
75 g Hartweizengrieß
100 g Haferflocken

Für den Belag

2 große Zwiebeln
6-7 Champignons
Ölivenöl
Honig
4 Scheiben Käse
ggf. Tomaten
Rucola
4 Hamburgerbrötchen
Evtl. Ketchup, BBQ-Soße, Senf etc.

Für die Burgermasse zunächst eine sehr kräftige Zwiebelsuppe kochen. Dazu die Zwiebeln und den Knoblauch fein schneiden und in einem Topf mit Olivenöl kräftig anbräunen. Mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und 20 Min. vor sich hin kochen lassen, bis die Zwiebeln weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen, dabei ruhig großzügig sein, das wird schließlich die Geschmacksgrundlage für die Burgerrohlinge. Während die Suppe köchelt, die Möhre raspeln. Grieß und Haferflocken in einer Schüssel mischen und mit der Zwiebelsuppe und einem Schuss Olivenöl verrühren. Nicht sofort die ganze Suppe dazugeben, sondern nach und nach, bis die passende Konsistenz erreicht ist. Die Masse sollte sich gut formen lassen und nicht zu sehr an den Händen kleben. Die Möhren dazugeben und untermischen. Abschmecken und bis zum Anbraten kalt stellen. Die Masse kann natürlich nach Belieben erweitert werden, z.B. durch Gewürze oder Gemüse.

Burgerpresse Burger selbst machenFür die Hamburgerpresse war die vegetarische Masse leider zu klebrig.

Für den Belag die Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl weich und braun braten. Währenddessen die Pilze in Scheiben schneiden. Wenn die Zwiebeln fertig geschmort sind, etwas Honig in die Pfanne geben und alles kurz karamellisieren lassen. Die Zwiebeln im Ofen warm halten und die Champignons ebenfalls in etwas Öl anbraten, würzen und in den Ofen stellen.

Aus der Masse vier flache Bratlinge formen und in einer Pfanne in reichlich Öl von beiden Seiten knusprig anbraten. Wenn gewünscht noch mit Käse belegen und direkt in der Pfanne oder im Ofen unter dem Grill schmelzen lassen. Dann die Brötchen mit Soße bestreichen und mit Bratling, Zwiebeln, Pilzen, Tomaten und Salat belegen.

Vegetarischer Gemüsebratling für BurgerDie Masse hat eine perfekte Konsistenz und wird in der Pfanne super knusprig!

Vegetarischer Burger RezeptDas ist nicht etwa Schimmel, sondern türkiser Trabi-Senf von der Schwiegermutter.

Ich habe nur eine kleine Ecke vom vegetarischen Burger bekommen, aber Frau Wu war begeistert (und gleichzeitig neidisch auf meine zartschmelzende Camemburger-Kreation).

Frau Wus FAZIT: Schmeckt prima, beim nächsten Mal dann aber bitte mit Camembert …

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3 Kommentare

  • Reply Bernardino Frankenstein

    Schlimm, diese kulinarischen Selbstdarsteller, ehrlich… unter Kaiser Wilhelm hätte es sowas nicht geben! Und auch nicht diese schlimme undeutsche Kost!

    3. Januar 2012 at 18:41
  • Reply öris

    Burger gabs hier schon lange nicht mehr und die Vegi-Variante hört sich ja echt simpel an. Wird getestet.

    5. Januar 2012 at 16:14
  • Reply steffen

    @öris: Oder wir grillen im Sommer mal in der Schweiz 🙂

    5. Januar 2012 at 16:59
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