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Steffen

    Gekocht

    Ein Sommergericht: Rigatoni mit Linsen-Zitronen-Sauce

    Einer der Vorteile des temporären Heimarbeitsplatzes ist, dass ich an diesen Tagen immer mehr Zeit zum Kochen habe, als an den Abenden, an denen ich fix und fertig aus der S-Bahn wanke. Dem Wetter entsprechend habe ich mich für ein frisches Nudelgericht entschieden: Rigatoni mit Linsen-Zitronen-Sauce. Das Grundrezept habe ich in der Lecker 05/2012 gefunden, aber etwas abgeändert. Zum einen habe ich deutlich weniger Sahne genommen, ich wollte ja nach dem Mittagessen noch weiter an meinem Vortrag schreiben und nicht ins Wachkoma fallen. Außerdem habe ich noch Tomaten hinzugefügt, die auch wirklich sehr schön mit dem Zitronengeschmack und den Linsen harmonieren. Herausgekommen ist ein sehr schnelles und leckeres vegetarisches Gericht, dass ich wohl auch noch nach einem Tag im Büro hinkriegen würde.

    Rigatoni mit Linsen-Zitronen-SauceDa muss ich gleich an Urlaub denken Read more

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    Gekocht

    Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten Balsamicozwiebeln

    Die Spargelsaison hat ja vor Kurzem begonnen und auch jetzt liegt schon wieder ein Bund grüner Spargel (den mag ich irgendwie noch lieber als den weißen) in der Küche und wartet darauf, heute Abend zusammen mit Schupfnudeln in die Pfanne zu kommen. Das erste Spargelgericht des Jahres war allerdings ein Salat, den wir in der Zeitschrift Lecker gefunden und ein wenig an unseren Geschmack angepasst haben. Darin finden sich fast nur Zutaten, die Sabrina und mir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: Ziegenkäse, Walnüsse, karamellisierte Zwiebeln … Das Ergebnis bestätigte unsere Vorahnung und der Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten Balsamicozwiebeln wird dieses Jahr bestimmt noch einmal auf dem Teller landen.

    Zutaten Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten BalsamicozwiebelnStillleben mit Nüssen Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, München

    Sushi auf die Hand: Sushi Wrap

    Der Versuch, sich im urbanen Essensdschungel abzuheben und von anderen Imbissen zu unterscheiden, trägt manchmal schon merkwürdige Blüten. Ganz vorne dabei sind für mich auf jeden Fall die Sushi-Wrap-Buden, die es seit einiger Zeit in München gibt. Ich hatte mich bisher nicht näher mit deren Konzept beschäftigt und mir deswegen vor unserem ersten Besuch in der Filiale im Tal (Anm.: Diese Filiale hat mittlerweile geschlossen, aber am Hauptbahnhof ist eine weitere Filiale) einen Wrap mit sushiüblichen Komponenten vorgestellt. Mexiko meets Japan, oder so ähnlich. Letztendlich handelt es sich bei den Wraps aber doch nur um lange Sushirollen, die man eben – wie einen Wrap – aus der Hand essen kann.

    Sushi Wrap MünchenViel Sushi – wenig Wrap

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, München

    Kampf der (Käse-)Kulturen: Muffins ’n‘ More

    Das aktuelle Zeit-Magazin widmet sich diesmal zu großen Teilen dem Thema „Süßes“. Von Kuchen bis Cocktails gibt es jede Menge Rezepte und Bilder zu entdecken, die mich schon beim Lesen zum Sabbern bringen. Unter anderem findet sich dort auch ein zweiseitiger Artikel von Christian Stolz über Käsekuchen. Um genau zu sein, über seine Suche nach dem perfekten Käsekuchen. Offensichtlich fehlt mir ein ähnliches Erweckungserlebnis, wie dem in jungen Jahren von seinem Großvater zu diesem Backwerk bekehrten Autor, aber ich konnte mit dem deutschen Käsekuchen (der ja aus Quark besteht) noch nie etwas anfangen. Ich habe Käsekuchen erst mit dem Auftauchen der amerikanischen Variante (die aus Frischkäse besteht) für mich entdeckt. Laut dem Artikel aus dem Zeit-Magazin scheine ich nicht der Einzige zu sein, dem es so geht, denn so würden z.B. von einem Konditor wöchentlich „150 amerikanische und 80 klassische Käsekuchen […] an Berliner Cafés“ ausgeliefert. Ich kann das gut verstehen, mir ist die deutsche Variante einfach zu trocken. Aber vielleicht habe ich ja auch einfach noch nicht den richtigen, den wahren deutschen Käsekuchen gegessen.

    Muffins 'n' More München Understatement liegt den Inhabern wohl nicht gerade

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    Gekocht

    Pfannkuchen mit Sauerrahm-Bärlauch-Ragout

    Pfannkuchen gehörten zu den frühesten Gerichten, die ich selbst zubereiten konnte, und kamen in meiner Kindheit ständig auf den Tisch. Ich habe mich bis heute nicht daran satt gegessen und bin jederzeit bereit, mich mit Pfannkuchen und einem Glas Preiselbeeren ins Fresskoma zu befördern. Diesmal stand allerdings eine salzige Version auf dem Speiseplan, wobei sich das Grundrezept nur durch Salz/Pfeffer in der einen bzw. Zucker/Vanille in der anderen Variante unterscheidet. Das Gemüse für die Füllung lässt sich natürlich beliebig variieren, ich habe einfach das einkauft, was gut aussah und worauf ich gerade Lust hatte. Ein Glas selbst gemachtes Bärlauchpesto von meiner Mutter fand sich zufällig noch im Kühlschrank. Es passte super zum Gericht, mit anderen Pestosorten lässt sich der Geschmack natürlich beliebig verändern. Read more

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    Gegessen, Getestet

    Mövenpick Feine Pâtisserie Caramel

    Frau Wu und ich stehen ja ziemlich auf Karamell. Karamellbonbons, Karamellkuchen, Karamelleis, Karamellaufstrich – die Liste könnte noch ewig weitergeführt werden. Kein Wunder, dass mir der letzte selbst gebackene Kuchen mit dem Pinienkernkaramellüberzug so gut geschmeckt hat …

    Logischerweise war es also nicht meine Schuld, dass vor zwei Wochen eine Packung Mövenpick Feine Pâtisserie Caramel Kekse im Einkaufwagen landete. Ich konnte einfach nicht anders, von freiem Willen war da nichts zu spüren, irgendwas muss in meinem Hirn falsch gepolt sein. Regulär kostet die Packung 2 €, zu meinem Glück lag sie in der „mich-will-keiner-und-ich-laufe-bald-ab-Kiste“ für 1,40 €. Die Inhaltsmenge ist allerdings SEHR übersichtlich – läppische 85 g Kekse, das ergibt dann die schier unglaubliche Menge von 14 Stück. Read more

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    El amor entra por la cocina – Burritos und Tortillachips im Condesa

    Nachdem ich gerade das hervorragende, 30 Jahre umspannende War-on-Drugs-Epos „Tage der Toten“ von Don Winslow gelesen hatte, in dem Mexiko zur Hauptsache aus Machismo, Korruption und Leichen besteht, war der Besuch in Münchens vermutlich jüngstem mexikanischen Imbiss eine willkommene Horizonterweiterung. Condesa heißt der kleine Laden und schon der Untertitel Gourmet Tacos & Burritos verspricht qualitativ hochwertiges Fastfood.

    Condesa mexikanisch essen in MünchenDer kleine Imbiss liegt direkt an der Münchner Freiheit und ist mit seinem pinken Ladenschild eigentlich nicht zu verfehlen.

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    Gekocht

    Pimp your Ramen

    Nein, der Titel ist kein Hinweis auf meine leichte Rechtschreibschwäche, sondern bezieht sich auf Ramen – koreanische Nudelsuppen. In diesem Fall Instant-Nudelsuppen. Während man im Supermarkt normalerweise nur die Auswahl zwischen verschiedenen winzigen YumYum-Tüten hat, gibt es in den Asiaspezialitätenläden (in München z.B. rund um den Rosenheimer Platz und den Gasteig) immer ganze Regale von unterschiedlichen Sorten. Da es sich üblicherweise um Importe handelt, kann ich beim Einkaufen nur nach den Bildern auf der Packung gehen und habe so im Laufe der letzten Jahre einige Favoriten gefunden. Auf keinen Fall empfehlen kann ich jedenfalls alle Sorten mit Meeresfrüchten, alleine der Geruch verdirbt mir den Appetit. Meine Lieblingssuppe Jin Ramyon von Ottogi (ein wenig scharf, mit Rindfleischgeschmack und Pilzaroma, glaube ich, zumindest sieht man das auf dem Bild) habe ich bisher in München nur selten gesehen und war umso glücklicher, als ich sie vor ein paar Wochen im Regal eines bisher noch nicht besuchten Ladens entdeckte. Da landeten natürlich gleich mehrere Packungen im Korb.

    Instant Ramensuppe pimpenSo kann auch die Glutamatbombe Instant-Ramensuppe schmackhaft aussehen

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