
Rosenkohl roh essen? Aber unbedingt! In unserem rohen Rosenkohlsalat kombinieren wir süßen Apfel, geröstete Haselnüsse und knusprige Parmesanchips mit dem grünen Wintergemüse. Das Ergebnis: ein frischer, knackiger vegetarischer Wintersalat, der sogar Rosenkohlskeptiker*innen überzeugt. Roh und hauchdünn geschnitten behalten die Rosenkohlblätter ihre Nährstoffe und entfalten ihr nussiges Aroma.
Zugegeben: Bis vor Kurzem hätte ich nie gedacht, dass wir auf diesem Foodblog jemals ein Rezept mit Rosenkohl posten würden. Wenn ich ein Gemüse verabscheue, dann ist es Rosenkohl! Das dachte ich zumindest die letzten 37 Jahre. Bis ich im letzten Jahr den Mut hatte, in einer lauen Frühlingsnacht in New Orleans einen Salat mit rohem Rosenkohl zu bestellen. Mit Jazz im Ohr und dem zweiten Weinglas vor mir – was sollte da schon schiefgehen? Nichts, wie sich zeigte! Denn in roher Form und ganz fein geschnitten (psychologisch übrigens sehr wirksam, das ungeliebte Gemüse bis zur Unkenntlichkeit zu zerkleinern!) fand ich die Rosenkohlblätter plötzlich sogar ziemlich gut. Kein Vergleich zu den verkochten, bitteren Bällchen, die ich aus meiner Kindheit kannte – den penetranten Geruch, der durch das Haus zog, wenn meine Oma Rosenkohl kochte, habe ich heute noch in der Nase. Den rohen Rosenkohlsalat fand ich sogar so gut, dass ich mich selbst an ein Rezept wage. Herausgekommen ist dieser köstliche Wintersalat mit rohem Rosenkohl, Apfel, gerösteten Haselnüssen und Parmesanchips.







