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Sabrina

    Gekocht

    Saisonal schmeckt’s besser: Winterlicher Salat mit rohem Rosenkohl, Apfel und Parmesanchips

    Winterlicher Salat mit rohem Rosenkohl, Apfel, Hasenluessen und Parmesanchips von oben auf weißem Teller Rezept

    Rosenkohl roh essen? Aber unbedingt! In unserem rohen Rosenkohlsalat kombinieren wir süßen Apfel, geröstete Haselnüsse und knusprige Parmesanchips mit dem grünen Wintergemüse. Das Ergebnis: ein frischer, knackiger vegetarischer Wintersalat, der sogar Rosenkohlskeptiker*innen überzeugt. Roh und hauchdünn geschnitten behalten die Rosenkohlblätter ihre Nährstoffe und entfalten ihr nussiges Aroma.

    Zugegeben: Bis vor Kurzem hätte ich nie gedacht, dass wir auf diesem Foodblog jemals ein Rezept mit Rosenkohl posten würden. Wenn ich ein Gemüse verabscheue, dann ist es Rosenkohl! Das dachte ich zumindest die letzten 37 Jahre. Bis ich im letzten Jahr den Mut hatte, in einer lauen Frühlingsnacht in New Orleans einen Salat mit rohem Rosenkohl zu bestellen. Mit Jazz im Ohr und dem zweiten Weinglas vor mir – was sollte da schon schiefgehen? Nichts, wie sich zeigte! Denn in roher Form und ganz fein geschnitten (psychologisch übrigens sehr wirksam, das ungeliebte Gemüse bis zur Unkenntlichkeit zu zerkleinern!) fand ich die Rosenkohlblätter plötzlich sogar ziemlich gut. Kein Vergleich zu den verkochten, bitteren Bällchen, die ich aus meiner Kindheit kannte – den penetranten Geruch, der durch das Haus zog, wenn meine Oma Rosenkohl kochte, habe ich heute noch in der Nase. Den rohen Rosenkohlsalat fand ich sogar so gut, dass ich mich selbst an ein Rezept wage. Herausgekommen ist dieser köstliche Wintersalat mit rohem Rosenkohl, Apfel, gerösteten Haselnüssen und Parmesanchips. Weiterlesen

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    Was bisher geschah: Foodblogbilanz 2017

    Tannengrün Zweige Foto: Annie Spratt

    Hinter unserem Monatsrückblick verbirgt sich diesmal gleich ein ganzer Jahresrückblick. Schuld daran trägt Sabine von Schmeckt nach mehr, denn sie ruft bereits zum vierten Mal zur #Foodblogbilanz auf und versammelt auf ihrem Blog die Beiträge aller Teilnehmenden. Wir nehmen den Jahreswechsel also erneut zum Anlass, um auf ein kulinarisches Blogjahr zurückzublicken – genauer gesagt auf die 56 Blogposts, die in diesem Jahr erschienen sind, darunter 31 Rezepte, zehn Reiseberichte und zehn Monatsrückblicke. DANKE, dass ihr uns dabei begleitet habt – wir freuen uns, wenn ihr auch 2018 hier hin und wieder reinlest, und wünschen euch einen fulminanten Start ins neue Jahr! Weiterlesen

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    Berchtesgadener Land, Deutschland, Gegessen, Gelesen, Gereist, Geteilt, Getrunken, München

    Was bisher geschah: November 2017 – Winter im Berchtesgadener Land, Polka in München & Asian Tacos im Nice Nice

    Zauberwald Hintersee Berchtesgadener Land Winter Nebel Feed me up before you go-go

    Ein sehr voller November geht vorbei. Voll mit Deadlines, Veranstaltungen, Dienstreisen und anderen mal mehr, mal weniger erfreulichen Begebenheiten. Diesen Monat habe ich, so scheint mir, mehr Zeit mit anderen Blogger_innen verbracht, als mit dem eigenen Mann. Während er kreuz und quer durch Deutschland reiste (und deshalb in diesem Monatsrückblick nur einen Exkurs zum Bierbrauen beisteuern kann), habe ich einen recht leckeren, frostigen und teils verschneiten November in München und Umgebung verbracht, ich habe die ersten Kekse aus dem Ofen geholt und bin nun sehr bereit für den Dezember und alles, was er mit sich bringt. Weiterlesen

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    Gebacken

    Schokoladig durch den Advent: Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane nach Ottolenghi

    Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane nach Ottolenghi Rezept

    Weihnachten und ich – wir finden für gewöhnlich erst auf den letzten Drücker zueinander. Zwei, drei Adventskalenderpäckchen werden meist erst nach dem 3. Dezember befüllt, die ohnehin spärliche Weihnachtsdeko lugt frühestens in der zweiten Dezemberhälfte aus dem Keller hervor und auch mit dem Plätzchenbacken fange ich erst an, wenn andere schon längst keine mehr sehen können. Das hat zur Folge, dass es die Kekse aus den letzten Jahren nie auf den Blog geschafft haben, denn von euch möchte bestimmt keine/r Ende Dezember noch mit Plätzchenrezepten belästigt werden.

    In diesem Jahr sollte alles anders kommen. Okay, die Weihnachtsdeko wohnt noch immer im Keller und dort wird sie dank zwei kletter- und klauwütiger Kätzchen wohl auch bleiben. Doch die ersten Adventskalenderpäckchen habe ich bereits im September besorgt und das erste Weihnachtsgebäck steht in Form von Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane seit einer Woche vor mir. Bäääm! Weiterlesen

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    Gebacken, Gekocht, Geteilt, Getrunken

    6 Jahre Feed me up before you go-go: Unsere 10 liebsten Rezepte

    Lichterketten. Foto: Andrew Knechel

    Happy Birthday tooo … us! Sechs Jahre hat unser kleiner Foodblog nun schon auf dem Buckel. Seit sechs Jahren veröffentlichen wir hier größtenteils vegetarische Rezepte (den ein oder anderen fleischigen Burger konnte der Mann mir unterjubeln), Drinks, kulinarische Reiseberichte, Kochbuchrezensionen und Restauranttipps für München. Höchste Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen, deshalb haben wir für euch ein kleines Best-of mit unseren zehn liebsten Rezepten zusammengestellt. Doch auch andere Blogger_innen blicken heute zurück und stellen ihre zehn Lieblingsrezepte vor – eine Übersicht der teilnehmenden Blogs findet ihr weiter unten.

    Nach sechs Jahren und rund 250 Rezepten fällt uns die Auswahl richtig schwer. Die Entscheidung für oder gegen ein lieb gewonnenes Rezept fühlt sich fast so an, als würde man dazu gezwungen werden, Katzenbabys zu ertränken. In unserer Top 10 sind nun vor allem die Rezepte gelandet, die uns schon lange begleiten, die schon zig Male auf unseren Tellern landeten und auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen. Wir starten mit Frühstück und enden mit hochprozentigen Drinks. Vielleicht ist ja auch für euch das ein oder andere Fundstück dabei, alte Bekannte oder ein Rezept, das ihr selbst sogar schon einmal ausprobiert habt. Wir freuen uns jedes Mal wie Bolle, wenn ihr uns mitteilt, dass ihr ein Rezept oder Reisetipp von uns ausprobiert habt. Euch gebührt ein ganz dickes DANKESCHÖN, dass ihr hier immer wieder reinlest, kommentiert und uns begleitet! Ohne den Austausch mit euch wäre das Bloggen doch arg öde! Weiterlesen

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    Gekocht

    Saisonales im Glas: Winterlich eingelegter Kürbis

    Winterlich eingelegter Kürbis Rezept Feed me up before you go-go

    Ich mag es, saisonal zu essen. Am Ende des Winters kann ich kaum den Frühling abwarten, der Spargel, Bärlauch und allerlei Grünes mit sich bringt. Genauso lechze ich im September der bevorstehenden Kürbissaison entgegen, freue mich auf Suppen mit Pastinaken und Maronen. Dass wir derzeit ganz und gar im Herbst aufgehen, bezeugt die kleine Kürbisschwemme der letzten Wochen (es soll ja Menschen geben, die mit Kürbis so gar nichts anfangen können – falls sie hier mitlesen: entschuldigt und kommt einfach ab Dezember wieder, da wird es garantiert unkürbisiger).

    Noch mag ich nicht ans Ende der Kürbiszeit denken, doch wenn sie kommt, sind wir bestens vorbereitet. Schon im letzten Jahr haben wir Gefallen daran gefunden, den Geschmack der kalten Monate in Form von winterlich eingelegtem Kürbis zu konservieren. Dieses Jahr müssen wir dann nur noch daran arbeiten, den eingelegten Kürbis nicht schon vor dem Ende des Winters oder gar des Herbsts aufzuessen. Leicht wird das nicht, denn die Kürbis-Pickles schwanken so schön zwischen süß und sauer, schmecken durch Zimt, Nelken, Piment und Sternanis wie ein wohliger Winterurlaub und machen sich außerdem einfach zu gut als Beilage zum Raclette, das es bei uns nun mal ausschließlich im Dezember auf den Tisch schafft. Aber wenn wir in diesem Winter die doppelte Portion Kürbis einlegen, bleibt vielleicht noch ein kleiner Rest für das neue Jahr übrig. Weiterlesen

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    Gekocht

    Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing

    Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing Rezept

    Ab Oktober verschwindet für gewöhnlich meine Lust auf Salat. Wenn die Fingerspitzen beim Tippen auf der Tastatur schon zu kleinen Eisstäbchen erstarren, ist ein frischer Rohkostsalat nicht gerade das erste, nach dem es mich nach einem langen Arbeitstag gelüstet. Herbstlich möchte ich mein Essen, und wenn möglich auch bitte warm! Doch nachdem unser Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing lange Zeit zu meinen liebsten Herbstgerichten zählte, suche ich erneut nach einem Kompromiss, der mir knackigen Salat und warme, herbstliche Zutaten auf den Teller bringt. Entstanden ist dabei ein veganer Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel und Pekannüssen, dazu ein Dressing mit Zitrone und Ingwer, die gleich noch dafür sorgen sollen, dass Erkältungsviren einen großen Bogen um mich und meinen Herbstsalat machen. Weiterlesen

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, New Orleans, USA

    3 Tage in New Orleans: zwischen French Quarter, Garden District und Südstaatenplantagen

    3 Tage in New Orleans unsere Highlights und Reisetipps

    // Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung //

    „Wir müssen noch mal nach New Orleans!“ Zu diesem Fazit komme ich, als ich nach unserem dreiwöchigen Roadtrip durch die Südstaaten im Flieger nach Hause sitze und auf dem Kameradisplay die Fotos der letzten Tage anschaue. Das hat zwei Gründe. Zum einen hat mich New Orleans, die Stadt in Louisiana, die man vor allem mit Jazz, Mardi Gras und Hurricane Katrina in Verbindung bringt, höchst positiv überrascht. Im Vorfeld unserer Reise hatte ich so viel Negatives über die Stadt gelesen, dass ich meine Erwartungen weit runtergeschraubt hatte – düster, dreckig, unsicher und gefährlich sei es dort, das Stadtbild heruntergekommen, die Zahl der Obdachlosen und Kriminellen hoch, nur noch saufwütige Student_innen auf Spring Break in der Bourbon Street. Ich war auf alles gefasst. Vielleicht hatten wir besonderes Glück, waren zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten, aber New Orleans präsentierte sich uns als äußerst offene, bunte, fröhliche und vor allem kulinarisch überaus reizvolle Stadt. Es stimmt, NOLA ist rau, hat Ecken und Kanten, aber vielleicht ist es auch gerade dieser Kontrast, der die Stadt so spannend macht. Es erfordert sicherlich etwas Neugier und Mut, New Orleans auch abseits der touristischen Pfade zu erkunden, aber dafür wird man mit tollen Begegnungen und wunderschönen Ecken belohnt, von denen wir gerne noch viel mehr gesehen hätten. Wir ärgern uns ein bisschen, dass wir nicht die Zeit hatten, spontan ein, zwei Nächte länger in der Stadt zu bleiben, durch die man sich so gut wie in kaum einer anderen treiben lassen kann. Weiterlesen

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