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Gesund durch den November: Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing

Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing Rezept

Ab Oktober verschwindet für gewöhnlich meine Lust auf Salat. Wenn die Fingerspitzen beim Tippen auf der Tastatur schon zu kleinen Eisstäbchen erstarren, ist ein frischer Rohkostsalat nicht gerade das erste, nach dem es mich nach einem langen Arbeitstag gelüstet. Herbstlich möchte ich mein Essen, und wenn möglich auch bitte warm! Doch nachdem unser Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing lange Zeit zu meinen liebsten Herbstgerichten zählte, suche ich erneut nach einem Kompromiss, der mir knackigen Salat und warme, herbstliche Zutaten auf den Teller bringt. Entstanden ist dabei ein veganer Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel und Pekannüssen, dazu ein Dressing mit Zitrone und Ingwer, die gleich noch dafür sorgen sollen, dass Erkältungsviren einen großen Bogen um mich und meinen Herbstsalat machen.

Wie steht ihr denn zu Salat in den kälteren Monaten? Habt ihr tolle Rezepte für Herbstsalate? Dann immer her damit!

Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing Rezept

Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing (Rezept für 2 Personen)

400 g Butternusskürbis, geschält
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
2 EL Olivenöl
160 g Dinkel
100 g Feldsalat
80 g Pekannüsse
1/2 Apfel
Salz, Pfeffer

Für das Zitronen-Ingwer-Dressing

6 EL Zitronensaft
1,5 EL Agavendicksaft (oder Honig)
1 EL Ingwer, gerieben
5 EL Olivenöl
1 EL Apfelessig
12 TL Senf
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf Grillfunktion vorheizen. Den geschälten Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe ungeschält mit der flachen Seite eines Messers andrücken. Beides zusammen mit dem Rosmarinzweig auf ein Blech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Blech in das obere Drittel des Ofens schieben und den Kürbis in etwa 1015 Minuten weich rösten lassen. Den Knoblauch für das Dressing beiseite legen.

2. In der Zwischenzeit den Dinkel nach Packungsanweisung in Salzwasser garen, anschließend abgießen. Den Salat waschen und trocken schleudern. Die Pekannüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten. Das Kerngehäuse des Apfels entfernen und ihn dann in feine Scheiben schneiden.

3. Für das Dressing alle Zutaten miteinander verrühren. Die Haut der Knoblauchzehe, die samt Kürbis im Ofen war, abziehen und den Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken. Den zerdrückten Knoblauch unter das Dressing rühren.

4. Den Feldsalat auf zwei Tellern anrichten, Dinkel, Kürbis, Apfel und Pekannüsse darüber verteilen und mit Zitronen-Ingwer-Dressing beträufelt servieren.

Herbstsalat mit Rosmarinkürbis, Dinkel, Apfel, Pekannüssen und Zitronen-Ingwer-Dressing Rezept

Was ihr mit dem restlichen Butternusskürbis anstellen könnt? Kürbis-Zwiebel-Kuchen zum Beispiel oder Ricotta-Kürbis-Canelloni (die wir erst kürzlich wieder zubereitet haben und immer noch lieben). Oder ihr schaut mal bei unseren Münchner Bloggerkolleg_innen vorbei, dort gibt es nämlich zimtige Kürbis-Pancakes, Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit Kokosmilch oder Kürbis-Risotto.

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2 Kommentare

  • Reply Jasmin

    Kürbis! Vor ein paar Jahren kam mir dieses Gemüse nicht mal in die Wohnung. Und dieses Jahr hab ich sogar meine eigenen aus dem Garten geernetet. Am liebsten ist mir tatsächlich der Butternut. Auch wenn er sich meistens etwas blöd schälen lässt. Aber lecker ist er. Und nicht ganz so intensiv und präsent im Geschmack wie beispielsweise ein Hokkaido. Ich hab nun noch einen Spaghettikürbis hier und bin schon sehr gespannt, wie der schmecken wird.

    Und jetzt, wir habens ja grad Mittag, würd ich gerne ne Portion eures Salats nehmen. Danke!

    Viele Grüße
    Jasmin

    11. November 2017 at 12:22
    • Reply Sabrina

      Schön, dass du dich selbst zur Kürbisliebhaberin bekehren konntest! Hier ist Kürbis ab Herbst einfach nicht mehr wegzudenken, ich glaube, wir sind süchtig. 😉 Den Spaghettikürbis haben wir auch erst letztes Jahr für uns entdeckt – ich bin gespannt, was du damit machst!

      13. November 2017 at 23:22

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