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Winter

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    Winterinspiration: Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata & Pastinakenchips

    Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips Rezept Feed me up before you go-go

    Da ist es nun, das neue Jahr, und ist eigentlich schon voll im Gange. Doch entgegen der Annahme, dass sich so ein jungfräuliches Jahr wie ein leeres Blatt Papier blitzschnell mit frischen Ideen und kreativen Gedanken befüllen lässt, herrscht hier nur verschlafenes Gähnen im Kopf. Vielleicht ist es die dicke Schneedecke, die die guten Einfälle seit Wochen begräbt oder die ersten Präsymptome der Frühjahrsmüdigkeit – von Inspiration jedenfalls keine Spur. Das gilt auch und ganz besonders fürs Kochen, mit dem wir in den ersten Januarwochen sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen. Es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen, auf Gerichte, die hier im Haus ein Schattendasein fristen und eigentlich nur bei akutem Zeitmangel oder Inspirationsnotfällen in die Küche gelassen werden. Oder wir klammern uns pedantisch an Rezepte aus viel zu lange ungeblätterten Kochbüchern – doch simpel muss es sein, darf bloß nicht überfordern. Eine Suppe klingt machbar, mit Wintergemüse wie Pastinaken, etwas Kurkuma und darin schmelzendem Gruyère, so wie sie bei Nigel Slater zu finden ist. Und dann kommt sie, die Unfähigkeit, sich eins zu eins an Rezepte zu halten, denn ein kleines Topping könnte die Pastinakensuppe ja schon vertragen. Uns kommen vor Ewigkeiten gepostete Rezepte in den Sinn, wir klauen uns die Gremolata von damals und ergänzen sie um knusprige Pastinakenchips. Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt heraus aus dem Inspirationsloch, vielleicht taut eine wärmende Suppe auch endlich die Gedanken auf. Und falls die Ideen immer noch nicht sprudeln wollen, fragen wir Julia einfach mal, ob sie uns ihre Karten leiht. Read more

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    Verzückung im Büro dank Jamie Oliver: Frangipane-Tarte mit Cranberrysauce

    Frangipane-Tarte mit Cranberrys nach Jamie Oliver Rezept Feed me up before you go-go

    Eine der Fragen, die man als Foodblogger_in häufiger zu hören bekommt, ist, ob man wirklich alles, was da auf dem Blog, Instagram, Twitter & Co. zu sehen ist, selbst essen würde. Gerne würde ich behaupten, dass nur ein Bruchteil davon in meinem Magen landet, aber derart ausgeprägt ist mein Hang zur Selbstoptimierung nun wirklich nicht. Aber wenn ich nicht gerne (und auch mal zu viel) essen würde, würde der Foodblog doch nur halb so viel Spaß machen. Nichtsdestotrotz kommt es natürlich immer wieder vor, dass man sich bei der Menge des Abendessens vertut. Dann freuen sich vor allem meine Kolleginnen, dass ich etwas zum Mittagessen beisteuern kann. Read more

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    Jahresendgelüste: Maronen-Weißwein-Suppe mit Balsamicozwiebeln

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    Das Jahresende und wir – irgendwie kriegen wir es nicht hin, dafür zu sorgen, dass diese Zeit unstressig verläuft. Im Dezember ballen sich berufliche und private Verpflichtungen, so vieles will noch schnell erledigt werden, bevor sich das Jahr endgültig verabschiedet und im neuen alles auf null gesetzt wird. Doch dann ist da noch diese merkwürdige Zeit zwischen den Jahren – ein Zeitloch, in dem plötzlich alles entschleunigt, in dem Punkte von der To-do-Liste abgehakt werden, die man schon wochen- oder monatelang vor sich herschiebt und man endlich die Muße findet, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen und auszuprobieren. Das gilt auch für Kulinarisches. Maronensuppe zum Beispiel – in den letzten Tagen stand sie gleich dreimal vor uns. Entweder haben wir einen neuen Trend verpasst oder Ende Dezember gelüstet es alle nach einem warmen Teller Suppe mit winterlicher Einlage.

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    Weihnachtliches Baklava mit gebrannten Mandeln & Zimt {Türchen #10 im kulinarischen Adventskalender}

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    kulinarischer-adventskalender-tuerchen-10Advent, Advent – Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Tja, die Realität sieht jedoch meist anders aus. Gerade der Dezember hat sich in den letzten Jahren zum stressigsten Monat überhaupt entwickelt und furchtbar besinnliche Menschen sind wir nun wirklich nicht. Zwar findet sich hier und da etwas minimalistische Weihnachtsdeko, aber einen Weihnachtsbaum hatten wir noch nie (okay, das mag vielleicht auch an der viel zu kleinen Wohnung liegen und dass wir die Weihnachtstage meist bei unserer Familie verbringen). Was allerdings IMMER dazugehört, ist ein Adventskalender. Ich garantiere, man kann auch mit Mitte 30 kindliche Begeisterung empfinden und sich noch genauso wie sein Grundschul-Ich auf ein Päckchen freuen. Dementsprechend begeistert sind wir auch, dass wir wie bereits im letzten Jahr ein Türchen von zorras kulinarischem Adventskalender befüllen dürfen. Seit dem 1. Dezember öffnet dort täglich eine/r unserer Foodbloggerkolleg_innen ein Türchen und wie in jedem Jahr beglückt uns zorra auch diesmal wieder mit drei tollen Verlosungen.

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    Backen mit Bier: Sauerkrautpizza mit Bierteig

    Sauerkraut-Pizza mit Bierteig Rezept Feed me up before you go-go-1

    Gründe, Bier zu trinken, gibt es ja eine ganze Menge. Zuletzt würden mir da beispielsweise die immer noch anhaltende Freude über den neuen Star-Wars-Film (schon gesehen? Ich bin ja trotz der offensichtlichen Parallelen zu Episode IV-VI ziemlich zufrieden) oder der Frust nach einem nicht ganz so produktiven Tag am Schreibtisch (ich versuche gerade, innerhalb von sechs Wochen auf eine dreistellige Seitenzahl der Doktorarbeit zu kommen) einfallen. Beides verlangt jedenfalls nach nicht ganz alltäglichen Bieren, und ich glaube, dass Bier da immer noch ziemlich unterschätzt wird. Bier gilt mehr als Alltagsgetränk, von dem man eine Menge trinkt, ohne groß darüber nachzudenken, was man gerade in sich hineinschüttet. Eher selten wird sich bewusst für eine besondere Flasche entschieden. Dabei bietet es sich doch bei der Vielzahl an außergewöhnlichen Craft-Bieren an, zum Abendessen mit Freunden mal keine Flasche Wein auf den Tisch zu stellen, sondern einige Flaschen besonderes (und zum Menü passendes) Bier.

    Für den Winter kommen insbesondere Starkbiere infrage, deren kräftige Aromen gut zu deftigem Essen und kalten Temperaturen passen. Zunächst denkt man dabei an Bockbier; viele Brauereien haben gerade auch spezielle Winter- oder Weihnachtsböcke im Programm. Dabei handelt es sich um Biere mit hoher Stammwürze (mindestens 16 oder 18 Grad) und ordentlichem Alkoholgehalt (mindestens 7% sollten schon drin sein), die eher malzig-süß als hopfig-bitter daherkommen. Warm wird einem da auf jeden Fall schnell. Wenn es etwas exklusiver sein soll, darf die Wahl auf einen Eisbock fallen, bei dem durch das Gefrieren und Filtern eines Doppelbocks eine Erhöhung von Stammwürze und Alkohol erreicht wird. Passt jedoch eher zum Nachtisch. Aber natürlich sind auch kräftige Imperial Porters oder Chocolate Stouts als Begleitung winterlicher Gerichte eine Option. Eine zusätzliche Ladung Geschmack (und eine ordentliche Preissteigerung) erreicht man durch die aktuell gerade schwer angesagte Lagerung dieser Biere in ehemaligen Bourbon-, Sherry- oder Weinfässern, wodurch extremst komplexe Getränke entstehen, die einen garantiert in die richtige Stimmung versetzen und es definitiv mit Wein aufnehmen können.

    Ähnlich wie bei der Begleitung von Speisen sieht es beim Kochen mit Bier aus. Auch hier ist Wein üblicherweise die erste Wahl, wobei sich doch auch mit Bieren eine Vielzahl von tollen Gerichten kreieren lassen. Wir werden hier demnächst das Craft Beer Kochbuch mit Rezepten von Stevan Paul vorstellen, der diese Aufgabe ganz hervorragend gelöst hat. Ein Rezept aus dem Buch, das uns besonders gut gefallen hat, ist die Sauerkrautpizza mit Bierteig. Die lange Gehzeit des Teigs fordert zwar etwas Vorausplanung, die sich aber ungemein lohnt! Selbst in unserem schrottigen, halbkaputten Ofen und ohne Pizzastein kam der Teig der Pizza vom Lieblingsitaliener schon ziemlich nahe (nur das über die Fäuste groß ziehen müssen wir noch üben …).

    Sauerkraut-Pizza mit Bierteig Rezept Feed me up before you go-go-4

    Sauerkrautpizza mit Bierteig (für 4 mittelgroße Pizzen):

    Für den Teig

    500 g Mehl (Type 405)
    200 ml kaltes Wasser
    125 ml dunkles Weizenbier
    20 g Salz
    5 g frische Hefe

    Für den Belag

    Ca. 300 g Sauerkraut
    Olivenöl
    1 TL Zucker
    100 g Frischkäse
    120 g Saure Sahne oder Schmand
    1/2 TL Kreuzkümmel
    Salz, Pfeffer
    200 g Romadur (alternativ: Limburger oder Münster)
    1 große rote Zwiebel
    4 TL Pinienkerne
    3 Frühlingszwiebeln

    1. Für den Teig 300 g Mehl mit kaltem Wasser, Weizenbier, Salz und der fein zerbröckelten Hefe zu einem glatten, leicht zähen Teig verkneten. 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend 2 Minuten mit dem Knethaken verrühren und dann nach und nach die restlichen 200 g Mehl unterkneten. Weitere 2-3 Minuten verkneten und anschließend nochmals 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Danach auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und den Teig mit den Händen zu zwei gleichgroßen Kugeln formen. Die Teigkugeln jeweils in einen luftdichten Behälter füllen (mindestens doppelt so groß, wie die Teigmenge) und im Kühlschrank 20-24 Stunden gehen lassen.

    2. Am nächsten Tag das Sauerkraut etwas ausdrücken und in einer Schüssel mit ca. 1 EL Olivenöl, Zucker und etwas Salz vermischen. Frischkäse und Saure Sahne glatt rühren und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Romadur in möglichst dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln abziehen, waschen und in dünne Ringe schneiden.

    3. Den Ofen so heiß wie möglich (220-250°C) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zu vier Pizzafladen formen. Jeweils einen Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit etwas Frischkäse-Saure-Sahne-Mischung bestreichen. Mit Sauerkraut, Zwiebeln und Romadur belegen. Dann jeweils einen Teelöffel Pinienkerne darauf verteilen und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträufeln.

    4. Im Ofen etwa 10-13 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt und kross ist. Vor dem Servieren mit den Frühlingszwiebeln betreuen.

    Tipp:

    Dazu passen herbere, hopfenbetonte Biere, die mit dem kräftigen Geschmack der Pizza mithalten können, wie z.B. ein gutes Pils oder Kölsch.

    Sauerkraut-Pizza mit Bierteig Rezept Feed me up before you go-go-3

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    Gebacken, Gekocht

    Detox dich doch alleine! Cranberry-Ingwer-Eton-Mess

    Cranberry-Ingwer-Eton-Mess_Rezept_Feed me up before you go-go-3

    Nein, wir starten das neue Jahr hier nicht mit den besten Detox-Tipps, haben keine No-carb-low-carb-paleo-pegan-Superfood-Entgiftungskuren für euch parat, die die feiertagsgeschädigten Hüftpolster zum Schmelzen bringen sollen, und auch sonst fing das Jahr für uns eher mit gutem Käse und einem ausladenden Frühstück, als mit grünen Smoothies und schlechtem Gewissen an. Das neue Jahr soll schließlich lecker beginnen! Und am besten mit Dessert! Mit süßsauren Früchten, cremigem Joghurt, knackigen Baisers und einem Schuss Portwein. Okay, ein bisschen Sahne ist auch dabei.

    So ganz ohne gute Vorsätze kommen wir jedoch auch nicht aus. Endlich wieder Sport, mehr auf wirklich Wichtiges konzentrieren, nicht mehr so viel Arbeit mit nach Hause bringen. Und für den Blog? Endlich ein neues, frischeres Gewand (daran werkeln wir gerade schon eifrig), eine dritte Runde Blogg den Suchbegriff (sammelt schon mal eure skurrilsten Suchanfragen) und vielleicht schaffen wir es ja auch, wieder etwas häufiger zu bloggen. Sich kulinarischen Herausforderungen stellen, könnte ich auch noch auf die Liste setzen und sogar schon abhaken. Denn für mich beginnt das Jahr mit einem Aha-Erlebnis: Eigentlich stehen Baisers und ich gewaltig auf Kriegsfuß. 1000 Mal gerührt, 1000 Mal ist nix passiert, oder so ähnlich. Unzählige Male habe ich die kleinen Eiweißtupfen schon trocken und knackig aus dem Ofen geholt, doch kaum den Rücken zugedreht, verwandeln sich die zickigen Dinger in klebrige Klumpen. Jeeedes Mal. Trotz offensichtlicher Baiser-Legasthenie wollte ich ihnen noch eine allerletzte Chance geben, las mich durch sämtliche „idiotensichere“ Anleitungen und stieß schließlich auf ein Rezept, das gleichzeitig den entscheidenden Hinweis lieferte: Die Baisers nach dem Backen SOFORT in luftdichte und mit Butterbrotpapier ausgeschlagene Dosen packen, da sie sonst zu viel Feuchtigkeit ziehen und klebrig werden. Wie, das ist alles?? Ich komme mir noch blöder vor, weil ich darauf nicht schon eher gekommen bin und die Dinger erst habe abkühlen lassen. Und es funktioniert tatsächlich! Danke, Stefanie! Zur Feier des neu erlangten Backwissens wurden die Baisers gleich zu einem einfachen Dessert verarbeitet, das es ab sofort wahrscheinlich häufiger geben wird: ein winterliches Eton Mess.

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    Cranberry-Ingwer-Eton-Mess (für 4 Portionen):

    Für das Baiser

    1 Eiweiß
    1 Prise Salz
    50 g Zucker
    1 Spritzer Zitronensaft
    Spritzbeutel und -tülle
    ggf. etwas rote Lebensmittelfarbe

    Für die Soße

    200 g Cranberrys
    Saft und Abrieb von 2 Bio-Orangen
    1 TL fein gehackter Ingwer
    100 ml Portwein
    100 g Zucker

    Außerdem

    400 g griechischer Joghurt
    200 ml Sahne

    1. Für das Baiser den Ofen auf 100°C vorheizen. Eiweiß mit Salz mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen, dann den Zitronensaft unterrühren. Die Masse mindestens 10 Min. richtig steif schlagen, bis das Eiweiß glänzt und sehr stabil ist. Eine Tülle in einen Spritzbeutel stecken. Wer mag, kann den Baisers noch ein kleines farbiges Makeover verpassen, indem man mit einem Pinsel etwas Lebensmittelfarbe von unten nach oben auf die Innenseite des Spritzbeutel malt. Das ist wirklich einfach und funktioniert überraschend gut. Eine Videoanleitung dazu findet ihr hier (ab Minute 2:05). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Baisertupfen spritzen und im Ofen, je nach Größe, ca. 2½ bis 3 Stunden trocknen, bis die Baisers richtig fest und trocken sind. Im ausgeschalteten Ofen noch etwas abkühlen lassen. Danach sofort luftdicht in mit Butterbrotpapier ausgekleideten Dosen verpacken, sonst werden die ausgekühlten Baisers schnell wieder klebrig.

    2. Für die Soße alle Zutaten zusammen in einem kleinen Topf unter Rühren einkochen lassen, bis eine dickliche Masse entstanden ist. Das kann ca. 15 bis 20 Min. dauern. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.

    3. Die Sahne in einer Schüssel steif schlagen. Wenn die Soße abgekühlt ist, kann nun alles in vier Gläsern geschichtet werden: Zuerst eine Schicht grob zerbröselte Baisers, dann je eine Schicht Joghurt, Sahne und Soße darüber verteilen und wieder von vorne anfangen. Mit einer Schicht Soße enden, mit ein paar ganzen Baisers dekorieren und am besten sofort servieren.

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    Habt ihr auch einen kulinarischen Endgegner, dem ihr euch 2016 stellen möchtet? Wir wünschen euch jedenfalls viel Erfolg bei allen kleineren und größeren Herausforderungen, die das neue Jahr so mit sich bringen wird!

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    #Synchronburger: Vegetarischer Winterburger mit Kürbis-Maronen-Haselnuss-Patty, Cranberry-Birnen-Chutney und Camembert

    Vegetarischer Winterburger Kürbis-Maronen-Patty Cranberry-Chutney Camembert Rezept Feed me up before you go-go-1

    Etwas Schreckliches ist passiert! Unwiderruflich und nicht wiedergutzumachen. Und auch ein bisschen peinlich: Beim Blick ins Blogarchiv mussten wir feststellen, dass wir in diesem Jahr erst EIN Burgerrezept gepostet haben. Und das schon im März. Also ganze neun Monate Burgerstille. Warum hat denn niemand was gesagt?? Wir müssen uns wohl aufrichtig bei unseren Leser_innen für unsere Nachlässigkeit in Sachen Burgerentwicklung entschuldigen. Wenn wir es genau nehmen, müssen wir uns eigentlich ganz grundsätzlich für unsere Nachlässigkeit entschuldigen. 2015 war blogtechnisch kein besonders produktives Jahr, wir haben gut ein Drittel Blogartikel weniger veröffentlicht als noch 2014 und es so im Durchschnitt auf nicht einmal einen Post pro Woche gebracht. Urgs. Zwar könnten die Monsterbeiträge zu unseren USAUrlauben gut und gerne jeweils als drei Artikel durchgehen, aber eine gute Ausrede ist das auch nicht. Ganz nüchtern betrachtet kostet es einfach viel Zeit, den Blog aktuell zu halten. Nicht nur das Tippen der Beiträge, sondern auch das Entwickeln neuer Rezepte, diese in mehreren Durchgängen zu perfektionieren und dann auch noch halbwegs fotogen und bei Tageslicht auf den Teller zu bringen. Wenn sich das Jahr dann auch noch jobtechnisch überschlägt – inklusive Jobwechsel und diversen (Dauer-)Stressphasen -, bleiben abends oft weder Zeit noch Lust für den Blog übrig. Wir möchten uns deswegen bedanken, dass ihr uns trotzdem die Treue haltet, hier fleißig kommentiert, unsere Rezepte nachkocht oder uns mit Fragen zu Reisen löchert. Das wissen wir zu schätzen!

    Und weil der letzte Burger nun schon neun Monate zurückliegt, kommt hier das Rezept für unser ultimatives Winter-Wonder-Burger-Land! Gemeinsam mit einigen anderen Foodblogger_innen haben wir letzte Woche zum Thema „Winterburger“ synchrongeburgert (am besten gleich bei Instagram nach #synchronburger suchen, dort findet ihr auch die Beiträge der anderen Teilnehmer_innen) und eine vegetarische Burgervariante kreiert, die perfekt zur Jahreszeit passt. Ein nussiges Patty, fruchtiges Chutney, knackiger Rotkohl und zerfließender Camembert. Wer kann uns denn da noch böse sein?

    Vegetarischer Winterburger Kürbis-Maronen-Patty Cranberry-Chutney Camembert Rezept Feed me up before you go-go-2

    Vegetarischer Winter-Burger mit Kürbis-Maronen-Haselnuss-Patty, Cranberry-Birnen-Chutney und Camembert (für 4 Burger):

    Für 8 Brioche-Buns (nach dem Rezept von Uwe)

    200 ml warmes Wasser
    3 EL warme Milch
    2½ EL Zucker
    2 TL Trockenhefe
    2 Eier
    425 g Mehl Type 550
    60 g Mehl Type 405
    1½ TL Salz
    80 g weiche Butter
    Sesam oder Mohn

    Für das Cranberry-Birnen-Chutney

    1 daumengroßes Stück Ingwer
    1 kleine rote Zwiebel
    200 g Cranberries
    ½ Birne
    1 EL Olivenöl
    170 g Zucker
    120 ml Wasser
    1½ EL Cranberryessig (oder Rotweinessig)
    1 Zimtstange
    Salz, Pfeffer

    Für die Patties

    30 Maronen (= ca. 200 g geschält)
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    Olivenöl
    50 ml Rotwein
    50 ml kräftige Gemüsebrühe
    200 g Hokkaido-Kürbis
    25 g gehackte Haselnüsse
    1 Möhre
    35 g Haferflocken
    25 g Hartweizengrieß
    2 EL (+ einen Teller voll zum Panieren) Semmelbrösel
    Muskatnuss, Salz, Pfeffer

    Außerdem

    125 g Camembert
    1 große rote Zwiebel
    2 große Handvoll Rotkohl (in feine Streifen geschnitten)
    1 EL Apfelessig (oder einen anderen Fruchtessig)
    1 EL Ahornsirup
    ggf. Senf

    1. Für die Buns das warme Wasser, die warme Milch und den Zucker mit der Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 15 Min. gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei leicht aufschlagen. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer zweiten Schüssel vermischen. Die weiche Butter zufügen und die Masse mit den Fingern verkneten, bis sich kleine Krumen gebildet haben. Anschließend die Hefe-Mischung und das Ei untermischen, bis die Masse klumpt. Den Teig 10 Min. kräftig kneten, bis er seidig glänzt, dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Aus dem Teig acht Brötchen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und nochmals eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine ofenfeste Schüssel Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das zweite Ei mit 1 EL Wasser vermischen, die Buns damit bestreichen und mit Sesam oder Mohn bestreuen. Die Burger-Buns etwa 15 Min. im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen. Wenn ihr nicht alle Buns gleich verwenden möchtet, könnt ihr sie auch super einfrieren. Nach dem Auftauen sind sie noch genauso fluffig wie die frischen aus dem Ofen.

    3. Für das Chutney den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Zwiebel häuten und in feine Ringe oder Stücke schneiden. Die Cranberries waschen, die Birnenhälfte schälen und in Stückchen schneiden. Das Öl in einen Topf geben und erhitzen. Darin Ingwer und Zwiebel anschwitzen, dann Cranberries hinzufügen und kurz mitbraten. Zucker, Wasser, Essig und Zimtstange dazugeben und alles gut verrühren. Bei niedriger Hitze in ca. 15 Min. zu einer eingedickten Soße einkochen. Nach der Hälfte der Einkochzeit die Birnenstückchen unterrühren. Die Zimtstange herausnehmen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Für die Patties den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Maronen an der Oberseite kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Min. rösten, bis sich die eingeschnittenen Spitzen öffnen und leicht nach außen biegen. Noch heiß schälen, dabei verdorbene oder steinharte Exemplare aussortieren (in der Mengenangabe sind schon ca. 20% berücksichtigt).

    5. Zwiebel und Knoblauch schälen, die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken. Reichlich Olivenöl in einen kleinen Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze einige Minuten braten, bis sie Farbe angenommen haben. Mit ½ TL Salz bestreuen, mit Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist. Währenddessen den Kürbis waschen, entkernen und mitsamt der Schale grob reiben. Die Kürbisraspel zum eingekochten Zwiebelsud geben, die Hitze wieder etwas erhöhen und unter Rühren ca. 5 Min. weich kochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    6. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Möhre schälen und grob raspeln. Die geschälten Maronen hacken. Alles zusammen mit Haferflocken, Hartweizengrieß und Semmelbröseln in eine Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten. Kräftig mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.

    7. Jetzt den Camembert mit einem scharfen Messer in vier runde Scheiben schneiden (das funktioniert am besten, wenn der Käse flach aufliegt). Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden und den Rotkohl in einer Schüssel mit Apfelessig und Ahornsirup vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

    8. Aus der Patty-Masse vier Patties in Größe der Burgerbrötchen formen, in einem Teller mit Semmelbröseln von allen Seiten panieren und vorsichtig abklopfen In einer beschichteten Pfanne ordentlich Olivenöl erhitzen. Die Patties von jeder Seite ca. 3-4 Min. anbraten. Nach dem Wenden mit einer Scheibe Camembert belegen und die Pfanne mit einem Deckel schließen, damit der Käse besser schmelzen kann.

    9. Die Burgerbrötchen aufschneiden, ggf. anrösten. Die untere Hälfte mit Chutney bestreichen, auf die obere Hälfte, je nach persönlichem Geschmack, etwas süßen oder scharfen Senf geben. Dann das Patty mit dem Käse auflegen, darauf noch ein wenig Chutney verteilen und mit Rotkohl und Zwiebelringen abschließen. Guten Appetit!

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    Promises to keep: Winter-Daiquiri

    Winter Daiquiri Mandarine Rezept Feed me up before you go-go-1

    Whose woods these are I think I know.
    His house is in the village though;
    He will not see me stopping here
    To watch his woods fill up with snow.

    My little horse must think it queer
    To stop without a farmhouse near
    Between the woods and frozen lake
    The darkest evening of the year.

    He gives his harness bells a shake
    To ask if there is some mistake.
    The only other sound’s the sweep
    Of easy wind and downy flake.

    The woods are lovely, dark and deep,
    But I have promises to keep,
    And miles to go before I sleep,
    And miles to go before I sleep.

    “Stopping by Woods on a Snowy Evening”, Robert Frost

    Wenn es das Wetter schon nicht schafft, einen in weihnachtliche Stimmung zu versetzen, so ist doch zumindest immer Verlass auf Robert Frost und das Lieblingswintergedicht. Und wenn selbst das nicht mehr hilft – allzu viel Zeit bleibt uns nun ja nicht mehr -, tut ein fruchtig-würziger Winter-Daiquiri sein Übriges. Spätestens wenn sich Zimt mit Clementinensaft vereint und Spiced Rum den Magen wärmt, tauchen vor dem inneren Auge schneebedeckte Tannen auf und man hört in der Ferne das Christkind klingeln … Okay, eventuell könnte das auch an zwei, drei Daiquiris zu viel liegen, aber die weihnachtliche Variante des Cocktailklassikers ist einfach zu verführerisch. Der Drink darf an den Vorweihnachtstagen übrigens auch ruhig schon am Nachmittag geschlürft werden (ist ja schließlich frisches Obst im Glas und man hat, hoffentlich, schon Urlaub). Und während der Feiertage lässt er dann auch anstrengende Verwandtschaft etwas erträglicher erscheinen. Also, hebt die Gläser mit uns und lasst uns auf ein gemütliches Weihnachtsfest anstoßen! Habt schöne Weihnachten und genießt die Feiertage!

    Winter Daiquiri Jamie Oliver Rezept Feed me up before you go-go-2

    Winter-Daiquiri (nach Jamie Oliver, für ein Coupette-Glas):

    50 ml Spiced Rum
    35 ml frisch gepresster Clementinensaft
    1 TL Ahornsirup
    ½ Zimtstange
    Eis

    Das  Glas mit Eiswürfeln kühlen. Rum, Clementinensaft, Ahornsirup und  Zimtstange zusammen mit viel Eis in einen Shaker geben und ca. 15 Sek.  kräftig schütteln. Eiswürfel aus dem Glas entfernen und den Daiquiri  durch ein feines Sieb ins gekühlte Glas abgießen. Wer mag, gibt noch eine ½ Zimtstange dazu. Cheers!

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