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Food

    Gekocht, Gelesen

    Irischer Winter: Ofenrisotto à la Yvette van Boven + Give-Away

    Im Moment stapeln sich die neuen Kochbücher im Hause feed me up. Als ob wir nicht schon genug davon hätten und Platz im Bücherregal ist ohnehin schon längst nicht mehr. Aber an gewissen Werken kann man irgendwie nicht vorbeigehen. So auch bei Yvette van Bovens Kochbuch „Winter. Home Made„*. Das Cover hatte uns auf der Frankfurter Buchmesse sofort angezogen und der erste Eindruck beim Durchblättern war „da würde ich gerne mal länger drin lesen“! Passend zum kommenden Wintereinbruch hat uns der DuMont Verlag netterweise ein Exemplar für die dunkle Jahreszeit zur Verfügung gestellt, und bei unserem Geburtstagsgewinnspiel könnt ihr ebenfalls eins abstauben.

    Yvette van Boven ist eine zwischen Paris und Amsterdam (wo sie ein Restaurant betreibt) pendelnde Köchin, Designerin und eben auch Kochbuchautorin. Aufgewachsen ist sie allerdings in Irland und ihre Wurzeln hat sie in diesem Kochbuch kulinarisch verarbeitet. Dem etwas kühleren Klima Irlands ist es auch geschuldet, dass sie das Buch dem Winter gewidmet hat (ein weiteres Buch zum Sommer wird folgen). Ich hatte mir ehrlich gesagt noch nie großartig Gedanken darüber gemacht, was man in Irland so konsumiert. Vielleicht Whisky mit Kerrygold-Butter? Schafsköpfe sind ja eher eine schottische Spezialität, glaube ich. Wenn man die Rezepte des 250 Seiten dicken Werkes als Anhaltspunkt nimmt, bestimmen deftige Gerichte, heiße Getränke, weihnachtliche Kekse und viele Suppen und Eintöpfe die irischen Esstische. Einiges scheint wirklich der traditionellen irischen Küche zu entstammen, aber viele Gerichte kommen mit einem modernen Kniff, man merkt der Autorin ihr Jetset-Leben definitiv an.

    Yvette van Boven - Winter Home MadeImpressionen aus dem Inneren: Nusscreme, Baileys, Salat mit Feigen und flambierter Plumpudding. Weiterlesen

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    Gekocht, Gelesen

    Mit Trippelschritten Richtung Winter: Mandelsüppchen mit Milchschaum & Croûtons + Give-Away

    Mandelsüppchen mit Milchschaum & Croûtons Rezept Feed me up before you go-go

    Der Kopf brummt! Und das schon seit Tagen. Vielleicht liegt’s am nass-trüben Herbstwetter, das sich so langsam schon recht winterlich anfühlt? Und dabei sollte ich doch in Anbetracht unserer Geburtstagswoche in Feierlaune sein! Aber da kann bestimmt ein Mandelsüppchen helfen. Was so nett klingt, kann nur guttun und schmecken! Gefunden habe ich es im neuen Dr. Oetker-Kochbuch „Rezepte ohne Fleisch“, das ihr übrigens bei unserer Geburtstagsverlosung gewinnen könnt!

    Hinter dem Buch mit dem etwas einfallslosen Titel verbergen sich 70 ansprechend präsentierte vegetarische und teilweise vegane Rezepte, vom Brotaufstrich über Aufläufe bis zum Dessert. Passend zur kalten Jahreszeit findet man auf den 120 Seiten eher deftige Gerichte. Besonders toll ist, dass alle Rezepte bebildert sind und immer eine entsprechende Zubereitungszeit mit angegeben wird. Ausprobiert haben wir bisher die Mandelsuppe, von der wir schwer begeistert waren. Die Zubereitung ging ratzfatz und herauskam ein herrlich cremiges und nussiges Süppchen, das von uns noch mit etwas Milchschaum aufgepimpt wurde.

    Mandelsüppchen mit Milchschaum & Croûtons Rezept Feed me up before you go-go

    Mandelsüppchen mit Milchschaum und Croûtons (Rezept für 4 Portionen):

    2 Schalotten
    1 Knoblauchzehe
    2 EL Butter
    125 g gehobelte Mandeln
    1 EL Mehl
    750 ml Gemüsebrühe
    2-3 Schreiben Mehrkorntoast
    4 EL Olivenöl
    2 EL gehackte Mandeln
    2 Stängel Rosmarin
    250 ml ungesüßte Mandelmilch (Reformhaus)
    Salz, Pfeffer
    etwas aufgeschäumte Milch

    1. Schalotten und Knoblauch schälen und grob zerkleinern, Butter in einem Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin kurz andünsten. Die gehobelten Mandeln dazugeben und kurz andünsten, mit Mehl bestäuben und unterrühren. Die Gemüsebrühe dazugießen, zum Kochen bringen und mit Salz abschmecken. Alles etwa 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen.

    2. Die Toastscheiben entrinden, in Würfel schneiden. 2 EL des Öls in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldgelb braten. Wenn die Brotwürfel anfangen Farbe zu nehmen, die gehackten Mandeln und etwas Rosmarin mitbraten.

    3. Die Mandelmilch in die Suppe geben und kurz mitkochen lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Die Suppe in Schälchen füllen und etwas von dem restlichen Olivenöl daraufträufeln. Einen Löffel Milchschaum auf die Suppe geben und jeweils einige Croûtons mit den Mandeln und dem restlichen Rosmarin darauf verteilen.

    Ich habe mir im Buch schon ein paar Must-cooks für die nächsten Wochen markiert:

    Kochbuch Rezepte ohne Fleisch Dr. OetkerPaprika-Auberginen-Pie, Tofuschnitzel auf Paksoi mit Zitronengrassahne, French-Toast-Auflauf oder Kürbis-Gnocchi mit Pfifferlingen?? … Mhhh, klingt alles sooo gut!

    Fazit:

    Lasst euch nicht vom Titel abschrecken – im Inneren geht’s kreativer zu! Das Kochbuch kommt zwar ohne persönliche Note eines/r dahinterstehenden Kochs/Köchin und Geschichten rund um die Rezepte aus, überzeugt aber mit einem übersichtlichen Layout und einfallsreichen Rezepten. 4 von 5 Tofusticks!

    Rezepte ohne Fleisch„*. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.

    € 12,00 / ISBN 978-3-7670-0852-6

    Hinweis: Bei dem mit Sternchen (*) markierten Link handelt es sich um einen Werbelink. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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    Getestet

    Ice, Ice Baby: Brandnooz Box Oktober

    Die langersehnte Oktober-Box von Brandnooz ist endlich eingetrudelt und ich freue mich, dass ich nach dem 3-monatigen Probeabo nicht gleich wieder ausgestiegen bin – für uns ist sie tatsächlich die „coolste“ Box bisher! Das liegt nicht nur an der Besonderheit, dass diesmal nur gekühlte Lebensmittel verschickt wurden (was übrigens erstaunlich gut geklappt hat, denn dank Kühlpads und Isolierfolie kam der Inhalt wirklich gut gekühlt bei uns an), sondern auch an der Zusammenstellung der Produkte.

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getestet, München

    Feed me up … auf der eat&style München

    Was macht man nach einer 70-Stunden-Arbeitswoche? Genau, den Samstag nicht im Bett verbringen, sondern schön aufstehen und rausfahren in den Norden Münchens. Eigentlich würden mich in so einem Fall keine zehn Pferde dazu bringen, aber da es ums Essen geht, mache ich natürlich eine Ausnahme. Die eat&style gastierte letztes Wochenende im Zenith und das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also ab in die U-Bahn, durch die Massen an gröhlenden 1860-München-Fans gequetscht und rein ins kulinarische Wunderland. Wir wussten gar nicht so recht, was uns genau erwarten würde, nur dass die Messe irgendwie mit den Themen Essen, Trinken und Genuss zu tun hat und es eine Kochshow mit Stefan Marquard geben sollte.

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    Gebacken

    Trick or Treat: Splatter-Cookies und Devil’s Food Cupcakes zu Halloween

    Halloween Devil's Food Cupcakes mit Schokolade Rezept Feed me up before you go-go

    Huch, vor lauter beruflichem Veränderungsstress habe ich doch fast Halloween verpasst. Zum Glück blieb noch Zeit für eine very-last-minute-Backrunde. Herausgekommen sind unschuldige Vanille-Zitronen-Kekse, die ein Blutbad durchlebt haben, und teuflisch gute Devil’s Food Cupcakes mit Schokolade à la Martha Stewart.

    Die Splatter-Cookies, die ich bei Annie entdeckt habe, erweckten sofort den Patrick Bateman in mir! Zack wurde in der Küche eine blutspritzsichere Splatter-Zone errichtet und mit debilem Grinsen im Gesicht und einer Gabel in der Hand losgemordet.

    Halloween Splatter-Cookies mit Blut Rezept Feed me up before you go-go Weiterlesen

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    Gebacken, Gebastelt, Gelesen

    Apfel-Karamell-Cupcakes und Herbstbasteleien à la Fräulein Klein

    Lieber Herbst,

    was ist los mit Dir? Bist Du verwirrt? Nimmst Du Drogen?? Oder was soll der ganze Schnee vor meiner Tür??? Du bist kaum zwei Minuten da, schon gibst Du auf und lässt den Winter ran. Falls Du vergessen hast, was typisch für Dich ist, kann ich Dir etwas auf die Sprünge helfen: Du erweckst bei mir urplötzlich gewisse Gelüste – ich habe Heißhunger auf Kürbis, die Kombination aus Apfel und Zimt findet sich auf einmal in sämtlichen Speisen und ich werde von einer ansonsten nicht so ausgeprägten Bastellaune überrumpelt.

    Genau zur richtigen Zeit landete ein Buch in meinem Briefkasten, mit dem ich meine Herbstlaune voll ausleben kann: „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein„* (Callwey). Als fleißige Leserin von Fräulein Kleins (aka Yvonne Bauers) Blog freue ich mich besonders, dass ihre tollen, kreativen Ideen und Rezepte jetzt auch in Form eines Buchs erhältlich sind. Und ich muss sagen, das Buch schafft es auf 160 Seiten, die Atmosphäre des Blogs mithilfe der liebevollen Gestaltung (angefangen beim farblich auf die Kuchendeko des Covermotivs abgestimmten Lesebändchen, bis hin zum DIY-Charme der Innenseiten), der Vielzahl an Bildern sowie der (teilweise bereits bekannten) Deko- und Backideen wirklich gut wiederzugeben. Schön ist auch die Unterteilung in Jahreszeitenkapitel, sodass zur jeweiligen Stimmung die entsprechenden Rezepte und Dekovorschläge schnell gefunden werden können. Gerade die Herbstseiten haben es mir angetan – das passt natürlich prima und so wurden meine Herbstgelüste schnell in Apfel-Karamell-Cupcakes und in fruchtigen Serviettendruck umgesetzt.

    Apfel-Karamell-Cupcakes nach Fräulein Klein Rezept Feed me up before you go-go Weiterlesen

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    Gekocht

    Kürbis-Mango-Curry mit Basilikum

    Kürbis-Mango-Curry mit Basilikum Rezept Feed me up before you go-go

    Irgendwie kommen wir von unserem derzeitigen Kürbis-Trip nicht runter. Es ist aber momentan auch schwer, das Thema Kürbis zu umgehen. Wieso auch, wenn’s so lecker ist? Diesmal trifft Kürbis auf Mango und vereint sich zu einem fruchtigen Curry. Das hilft auch gut gegen die aktuelle Stimmungslage. Draußen wird es immer dunkler, ich stehe morgens frierend auf dem Bahnsteig und am Wochenende soll es sogar schneien (hallooo?!). Was kann es also Besseres geben, als mit einem Teller dampfenden Kürbis-Mango-Curry auf dem Sofa zu sitzen und sich auftauen zu lassen? Schnell zubereitet ist es ebenfalls, das kriege ich auch beim derzeitigen Stresslevel noch hin. Irgendwie scheint sich zum Ende des Jahres im Büro alles zu stauen. Da will ein internationales Projekt vorbereitet werden, freie Mitarbeiter stehen im Minutentakt mit Fragen in der Tür und in einem Anfall von Übermut habe ich mir letzten Sommer einen Vortrag für Anfang November in den Kalender gepackt. Kein Wunder, dass nur wenig Zeit zum Kochen bleibt und keine filigranen Drei-Gänge-Menüs auf dem Tisch landen. Dafür aber indisch Angehauchtes: schön scharf, mit viel Ingwer und dazu duftender Reis. Die Gewürzangaben sind eher Richtwerte, ich rate zur Experimentierfreude, bis man die eigenen Geschmacksnerven zufriedengestellt hat. Weiterlesen

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    Gebacken

    DELIkates aus dem Ofen: Kürbis-Zwiebel-Kuchen

    Kürbis-Zwiebel-Kuchen vom Blech Rezept Feed me up before you go-go

    Puuuh, die Nachwehen einer anstrengenden Buchmessewoche sind noch immer deutlich zu spüren und wirken sich leider auch auf meine Kochlust aus. Zu müde bin ich, um lange in der Küche zu stehen, zu schwach, um den Kochlöffel in der Hand zu halten. Na ja, okay, zumindest bin ich ziemlich kaputt. Da braucht es schon hungrigen Besuch und ein leckeres Rezept aus der neuen Deli (wie toll ist eigentlich diese Zeitschrift???), um mich wieder aus der Selbstmitleidssuhle heraus und in die Nähe des Herds zu locken. Wenn dann auch noch Kürbis und Ziegenkäse mit im Spiel sind, ist die Kochunlust schnell verflogen. Weiterlesen

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