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Was bisher geschah: November 2016 – Bloggeburtstag mit Jamie Oliver und amerikanischem Frühstück

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November, der Geburtstagsmonat. Nicht unser eigener, aber trotzdem der eines Quasi-Familienmitglieds: Der Blog ist vor gut zwei Wochen heimlich, still und leise fünf Jahre alt geworden und somit im besten Alter, um aufmüpfig zu sein. Wir sind gespannt, was er sich einfallen lässt und harren der Dinge, die da kommen. An dieser Stelle aber vor allem ein riesiges DANKESCHÖN an euch, dass ihr es schon fünf Jahre mit uns aushaltet, hier immer wieder reinklickt, mitlest, kommentiert und nachkocht. Darüber freuen wir uns noch so sehr wie am ersten Tag (okay, blödes Beispiel – damals hat hier vermutlich überhaupt niemand reingeschaut und kommentiert, aber ihr wisst schon wie das gemeint ist)! Genauso freuen wir uns immer noch über das, was sich durch den Blog in den letzten Jahren ergeben hat – Freundschaften, Bekanntschaften, Begegnungen und vieles mehr. Dass so ein kleines Internetding mal so viel Auswirkung auf unser Privatleben haben würde, hätten wir vor fünf Jahren nie gedacht. Wir lassen uns überraschen, was das nächste Jahr für den Blog bereithält und freuen uns, wenn ihr uns weiterhin begleitet.

Auch abseits des Geburtstags war der November ein recht vollgepackter Monat: Wir waren viel unterwegs, haben gut gegessen und hatten einen kleinen Fan-Moment (zumindest einer von uns) – mehr dazu im Monatsrückblick.

Ach ja, und um es für euch (und uns) ein bisschen nachvollziehbarer zu machen, wer von uns hier im Rückblick über was geschrieben hat, ergänzen wir ab jetzt einfach unsere Namen. Wir sorgen auf Twitter ja schließlich schon für genug Verwirrung (#Schizoblogger).

Unterwegs

Berlin: So viel gutes Essen, so wenig Zeit

Es scheint sich eingependelt zu haben, dass ich zumindest einmal im Jahr nach Berlin komme. Wie immer war auch dieser Besuch straff durchgetaktet und ich habe die meiste Zeit im eher unansehnlichen Lesesaal des Bundesarchivs in Lichterfelde verbracht. Aber wie es sich für reisende Foodblogger gehört, blieb auch das Kulinarische nicht auf der Strecke und ich habe ein paar spannende neue Orte kennengelernt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Gleich am ersten Abend hatte ich richtig Glück. Wer (wie ich) Lust auf syrisches Essen hat und unprätentiöse Restaurants mag, der wird das Yarok lieben. Etwa 35-40 Plätze in einem Raum, der eher für 20-30 Personen geeignet wäre, bemalte Wände, bunte Hocker und eine offene Küche – ich fühle mich sofort wohl. Die Speisekarte bietet typische Mezze-Küche mit kleinen Twists und das in hervorragender Qualität. Kein Wunder, dass ich selbst an einem Montagabend zehn Minuten vor der Tür auf einen Tisch warten muss. Allerdings ist der Service derart freundlich und zuvorkommend – ich werde sogar mit wärmendem Ingwertee versorgt -, dass das sofort wieder vergessen ist. Für den sehr guten Fattoush und die köstlichen frittierten Teigtaschen hat sich das Warten in jedem Fall gelohnt.

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Wen es dagegen mehr nach indischer Küche gelüstet und man ohnehin gerade im Prenzlauer Berg unterwegs ist, sollte im Chutnify vorbeischauen. Hier ist alles seeeeehr bunt eingerichtet und auf der Karte stehen vor allem Dosas, gefüllte Teigrollen, die es auch vegetarisch und vegan gibt. Kein indisches Restaurant von der Stange und gerade deswegen einen Besuch wert! Ein paar Straßen weiter gibt es im Bierlinie Biershop Craft Beer aus aller Welt (auch gekühlt!) und natürlich aus Berlin zu kaufen. Das kompetente Personal unterstützt gerne bei der Auswahl. Wer noch weitere ungewöhnliche Mitbringsel sucht, könnte im gleichen Viertel im Erfinderladen fündig werden, wo viel sympathischer Krimskrams auf euch wartet. Wie immer standen noch gefühlt 100 weitere Läden auf meiner Liste – aber ich bin mir fast sicher, dass auch 2017 ein Berlin-Besuch noch irgendwo reinpassen wird. (Steffen)

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München: Schuhbecks Teatro*

Man kann von der Person Alfons Schuhbeck halten, was man will (und ich bin alles andere als ein Fan), aber seine Rezepte haben sich bislang immer als gelingsicher und gut erwiesen – ich kenne und schätze das Team, das hinter seinen Kochbüchern steht, und auch diverse Firmenweihnachtsfeiern in den Südtiroler Stuben wurden meist von gutem Essen begleitet. Dementsprechend neugierig (und zugegebenermaßen auch etwas skeptisch) war ich, als die Einladung für die Premierengala des neuen Programms „Sweet Dreams“ in Schuhbecks Teatro reinflatterte. Was uns dort erwartete: ein recht spezieller Abend mit bunter Dinnershow, Vier-Gänge-Menü und hoher Promidichte. Zu Songs von Abba bis Queen wurden Akrobat_innen durch die Gegend gewirbelt, mehr oder weniger gelungene Comedy-Einlagen zum Besten gegeben und in knappen Glitzeroutfits getanzt und gesungen. Während die Akrobatik-Performance wirklich toll und beeindruckend war, mischten sich unter die restliche Show immer wieder unangenehme Altherrenwitze aus einem vergangenen Jahrhundert, die wohl, wenn überhaupt, eher ein Publikum der älteren Generation ansprechen. Gut, dass der Wein in Strömen floss und auch das Menü, das erfreulicherweise sogar als vegetarische Variante angeboten wird, zwar nicht restlos, aber dennoch glücklich stimmen konnte. Gestartet wurde mit einer nicht nur wunderschön angerichteten, sondern auch leckeren Terrine von mediterranem Gemüse mit Tomaten-Basilikum-Pesto, gefolgt von einer wahnsinnig guten getrüffelten Maronensuppe mit Vanillepolenta und Waldpilzravioli – mein kulinarisches Highlight des Abends! Die Hauptspeise enttäuschte dagegen – die Ricotta-Spinat-Knödel waren trocken, statt des angekündigten Kürbisgemüses gab es Paprika, Möhre und grünen Spargel, auf den ich im November wirklich gut verzichten kann. Das Dessert versöhnte jedoch schnell mit einer Bayrisch Creme im Himbeermantel und einem hervorragendem Mango-Chili-Eis auf Joghurt-Hafer-Streusel. Das reguläre (nicht vegetarische) Menü kann auch hier nachgelesen werden. Alles in allem, auch dank der netten Tischnachbarn, ein leckerer und interessanter Abend, auch wenn ich nicht ganz zur Zielgruppe gehöre, die mit einer Dinnershow dieser Art erreicht wird. (Sabrina)

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Fanboy-Moments mit Jamie Oliver*

Wer unsere „Über uns“-Seite aufmerksam gelesen hat, wird verstehen, warum ich mir ein Loch in den Bauch gefreut habe, als hier die Einladung zum Meet & greet mit Jamie Oliver eintrudelte. Höchst persönlich stellte der umtriebige britische Koch sein Weihnachtskochbuch einer Horde hibbeliger Blogger_innen und Journalist_innen in München vor. Im Gespräch mit Monika Schlitzer, der Programmleiterin des Dorling Kindersley Verlags, erzählte Jamie Oliver von englischen Weihnachtstraditionen und warum er das Fest bis heute liebt. Am liebsten würde ich mich nun selbst zum Weihnachtsfest der Olivers einladen, denn was Jamie Oliver von seinen Familienfeiern berichtete, klang mehr als sympathisch – locker, lustig und gemütlich gehe es zu. Das schlägt sich übrigens auch im Kochbuch nieder, denn die Rezepte eigenen sich mehr für eine Feier im Wollpulli, als für steife Veranstaltungen in Jackett und Cocktailkleidchen. Etwas mehr Infos zum Buch folgen hier schon bald in Form einer ausführlicheren Rezension. Viel Zeit für individuelle Gespräche gab es beim Meet & greet zwar nicht, aber auch während der kurzen Begegnung vermittelte Jamie Oliver einen höchst sympathischen Eindruck. Ich warte also weiterhin freudig auf die Einladung nach England, damit wir uns beim BBQ in seinem Garten gemeinsam die Hände dreckig machen können … (Steffen)

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Ihr Knödelein kommet*

Erinnert ihr euch noch an unseren Knödelburger? Vor zwei Jahren waren wir schon einmal in Sachen Knödel unterwegs und haben damals einen nicht ganz alltäglichen Burger kreiert. Als uns Burgis nun im November zu sich nach Hause einlud, mussten wir nicht lange zögern. Also, ab ins Auto, Ines und Björn eingepackt und schon ging es in Richtung Bayrisch Sibirien. In Neumarkt in der Oberpfalz stellte die Großmutter von Firmenchef Timo Burger einst die ersten Portionen Kartoffelknödelteig zum Verkauf her. Damals wurden die rohen Kartoffelraspel noch in der Waschmaschine geschleudert, um die Flüssigkeit herauszudrücken. Heute läuft die Produktion deutlich professioneller ab und 100 Mitarbeiter_innen kümmern sich darum, dass aus bayrischen Kartoffeln ganz verschiedene Produkte entstehen. Die Knollen werden von über 75 Vertragsbauern geliefert, mit denen die Firma teilweise schon jahrzehntelang zusammenarbeitet – kommuniziert wird übrigens per WhatsApp-Gruppe (das ständige Gebimmel will man sich gar nicht vorstellen). Rund 80-90% aller angelieferten Kartoffeln erreichen laut Timo Burger die höchste Qualitätsstufe, für die die Bauern eine Bonuszahlung erhalten.

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Für uns ging es an diesem Samstag aber darum, zusammen mit Blogger_innen aus ganz Deutschland kreativ zu werden. Die Aufgabe: Vier Teams sollten „süße Knollen“ zu unterschiedlichen Themen entwickeln – zum Beispiel ein feuriges Knödelgericht oder die Knödel in ganz untypische Form bringen. Mit Tipps und Unterstützung von TV-Koch Andreas Geitl ging es dann an die Rezeptentwicklung. Herauskamen erstaunlich unterschiedliche Gerichte: Schokoladenknödel im Knuspernussmantel mit flüssigem Erdnusskern, Maronenknödel auf Glühwein-Cranberry-Sauce mit Tonkaschaum und Spekulatiuscrunch, Kartoffeltaler mit Rosmarinkaramell und süß-scharfes Knödelsushi. Letzteres habe ich zusammen mit Madame Dessert (bei der ihr auch das Rezept findet), Kalinkas Kitchen und Applethree zubereitet und wir waren selbst ein bisschen erstaunt, wie gut unsere etwas verrückte Idee letztendlich geschmeckt hat. Also, seid mutig und experimentiert mehr in der Küche! (Steffen)

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Entdeckt

La Kaz

Karins Erinnerung sei Dank, dass wir es endlich ins La Kaz ins Westend geschafft haben, das schon seit einer halben Ewigkeit auf unserer „da müssen wir endlich mal hingehen“-Liste stand. Am Sonntagabend ist es hier angenehm entspannt, die Musik gut, der Service ausgesprochen aufmerksam und nett – beste Voraussetzungen, sich hier mit Freunden zu treffen, die man gefühlt seit 100 Jahren nicht mehr gesehen hat. Angenehm unprätentiös zeigen sich Inneneinrichtung und Karte. Die Portion Hummus mit Salat, Oliven, getrockneten Tomaten und Brot (6,90€) ist größer als erwartet und zu dritt trotzdem schnell weggeatmet. Die üppigen Portionsgrößen setzen sich auch bei den Hauptgerichten fort. Meine Linguine mit Ofenkürbis, Lauch, Tomaten und Ricotta (9,50€) schmecken toll, auch wenn sie etwas kräftiger gewürzt sein könnten, doch der Teller ist nur mit Unterstützung des Mannes zu bewältigen. Dabei hat er eigentlich selbst genug zu tun mit dem Balsamico-Schmorbraten vom bayrischen Rind mit Tomaten-Lauchgemüse, gebratener Polenta und einem gemischten Salat (14,90€), der ihn offenbar auch recht glücklich stimmt. Der Abend ist so nett, dass wir das La Kaz schon als neues (Beinahe-)Nachbarschaftslokal ins Herz geschlossen haben. La Kaz // Ligsalzstraße 38, München. (Sabrina)

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Das Maria

Mensch, Maria – da leben wir schon so lange in der gleichen Stadt und haben uns jetzt erst kennengelernt. Das Maria kann man fast schon als Institution bezeichnen, denn bereits seit über zehn Jahren gibt es das hübsche, etwas orientalisch anmutende Café im Münchner Glockenbachviertel, das vor allem für seine Frühstückskarte bekannt ist. Auf der Karte begleitet man Maria bei verschiedenen Aktivitäten. Hinter „Maria bei Fatima“ steckt eine knusprige Scheibe Röstbrot mit warmem Ziegenkäse, Walnüssen, Datteln und Rucola, meine Begleitung folgt Maria ins Training und bekommt Müsli mit Joghurt, Obstsalat und Orangensaft. Eigentlich hätten wir gerne nahtlos Marias Backkünste getestet, denn die Kuchen auf der Theke sehen toll aus, doch wir sind pappsatt und beschließen, dass wir ohnehin bald noch mal zurückkommen müssen. Das Maria // Klenzestr. 97, München. (Sabrina)

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American Breakfast in München*

Wer uns regelmäßig liest, sollte gemerkt haben, dass wir eine gewisse Vorliebe für amerikanisches Frühstück hegen. Egal ob auf Reisen oder zu Hause – mit Pancakes, Hash Browns und Frühstücksburrito kann man uns jederzeit aus dem Bett locken. Das schaffte auch das Münchner Marriott Hotel, das im November zum American Breakfast einlud, um das umfangreiche Frühstücksangebot des Restaurants Fresh Fields zu präsentieren. Zunächst probierten wir uns durch Pancakes, Waffeln und Hash Browns und durften dann an der Live-Koch-Station auch selbst ans Werk. Dort entstanden kleine (leckere) Waffelperversitäten mit flambierten Marshmallows und Schokosauce oder mit Bacon und Karamellpopcorn. Besonders spannend war die Lektion bei Frühstückschef Bruno, der uns in das Geheimnis des perfekten Omeletts einführte. Er beherrscht es aus dem Effeff, denn bis zu 150 Eierspeisen bereitet der portugiesische Koch jeden Morgen zu. Wichtig sei dabei, das Ei nicht einfach stocken zu lassen, sondern leicht zu verrühren, damit luftige Falten entstehen, und es dann relativ schnell wie eine Calzone zu falten – so bleibt das Omelett in der Mitte noch flüssig, während es von außen gut durchgebacken wird. Es wird wohl ein paar Eier brauchen, bis wir so ein Ergebnis auch am eigenen Herd perfektioniert haben, aber ich denke, das Üben lohnt sich! Schade nur, dass für die vielen Eierspeisen im Marriott nur Bodenhaltungseier verwendet werden – in einem Restaurant mit dem Namen Fresh Fields wäre etwas mehr Sensibilität wünschenswert! Neben dem amerikanischen Angebot beinhaltet der Brunch im Marriott auch ein äußerst üppiges Frühstücksbüfett, das auch für Gäste, die nicht im Hotel übernachten, für 26€ pro Person zur Verfügung steht. Fresh Fields im Marriott // Berliner Str. 93, München. (Steffen)

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Slow Food in Schwabing: HeimWerk*

München hat ein neues Slow-Food-Restaurant: HeimWerk nennt es sich, der Name nimmt dabei schon die Idee vorweg – heimatliche Klassiker wie Knödel, Schnitzel, Kartoffelpuffer und Kaiserschmarrn sollen hier handwerklich perfekt und innovativ umgesetzt werden. Beim Opening verrät Küchenchefin Alexandra Kuhl noch etwas mehr vom Konzept: Ganz dem Slow-Food-Gedanken verschrieben sollen hier nur regionale Zutaten aus artgerechter Haltung und ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe verarbeitet werden. Die Küche verfolge zudem den Ansatz, möglichst nachhaltig und vorausschauend zu kalkulieren, sodass das Restaurant auch zukünftig nur eine Restmülltonne pro Woche produziere – für ein Lokal in dieser Größe in der Tat erstaunlich wenig. Faire Preise für die Speisen sowie eine faire Bezahlung der Produzent_innen und Mitarbeiter_innen seien ebenso Teil des Konzepts. Klingt alles vielversprechend – nun bleibt nur zu hoffen, dass sich die Ideen auch weiterhin praktisch umsetzen lassen und das Angebot auch geschmacklich überzeugen kann. So ganz kann ich mir beim Opening nämlich noch keine Meinung bilden – es ist zu viel los, als dass ich ein Gefühl für das Lokal und dessen Ambiente bekommen könnte. Das Flying Buffet präsentiert eine Auswahl der regulären Karte in Probiergröße: Kürbissuppe und Süßkartoffelpommes finde ich gut abgeschmeckt, die Minispinatknödel sind dagegen zu fest und trocken und der begleitende Salat kommt leider ganz und gar nackt und ohne Dressing – aber auch über das Essen möchte ich mir lieber noch einmal bei einem ausgedehnteren Besuch ein Urteil bilden. Interessant ist jedenfalls, dass alle Speisen individuell als Snack- oder Mahlportionen zum schnellen Mitnehmen an der Theke (Fast Slow Food sozusagen) oder gemütlichen Essen an einem der Holztische bestellt werden können. Wir sind gespannt, wie sich das HeimWerk bei unserem nächsten Besuch präsentieren wird. HeimWerk // Friedrichstr. 27, München. (Sabrina)

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Bier des Monats: Amarsi Double IPA

Eigentlich kein neues Bier, aber irgendwie dann doch. Alexander Himburg, der Brauer hinter dem Label BrauKunstKeller ist nach einer Insolvenz nach München gezogen und nutzt die Gelegenheit gleich für einen Neuanfang. Die immer schon hervorragenden Biere haben jetzt auch ein schönes Etikett bekommen und schaffen es damit hoffentlich, sich im immer unübersichtlicher werdenden Angebot im Craft-Beer-Regal zu behaupten. Wir haben uns jedenfalls ein wenig in das Amarsi Double IPA verliebt, das vielleicht sogar das Zeug zum Klassiker hat. In der Nase viel Frucht, im Mund zunächst ein leichter, karamelliger Malzkörper, aber dann platzt auch hier die Hopfenbombe: Zitrusfrüchte und Grapefruit füllen den Mund. Alles schließt mit einem süß-bitteren Finish und die Flasche ist schneller leer als man nachgießen kann. Davon landet bestimmt bald wieder eine Flasche in unserem Kühlschrank! (Steffen)

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Lesenswert

Blumenkohl is the new kale

Foodtrends kommen und gehen – gefühlt sinkt die Halbwertszeit dabei immer schneller und meist wartet schon ein neuer Hype darauf, durchs (digitale) Dorf gejagt zu werden. Nachprüfen lässt sich diese Einschätzung nun in den schönen Grafiken, die im Rahmen des Projekts The Rhythm of Food erstellt wurden. Dabei wurden amerikanische Google-Suchanfragen mit Kulinarikbezug der letzten zwölf Jahre analysiert. Eine ganz spannende Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es bei Wired. (Sabrina)

Hinweis: Zu den mit Sternchen (*) markierten Veranstaltungen wurden wir freundlicherweise eingeladen – wie immer bleibt unsere Meinung davon jedoch unberührt.
Fotocredits: Vielen Dank an Thomas von omoxx, der Steffens Fanboy-Moment mit Jamie Oliver fotografisch festgehalten hat! Wunderkerzen-Foto via unsplash.com.

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12 Kommentare

  • Reply Ina Apple

    Oh, da sind gleich einige Restaurant-Tipps dabei, die ich wohl noch ausprobieren sollte! Das Maria liebe ich auch sehr – hab schon so ziemliches alles auf der Frühstückstkarte ausprobiert und wurde nie enttäuscht!
    Liebe Grüße, Ina

    6. Dezember 2016 at 16:06
    • Reply Sabrina

      Ja, oder? Ich find’s da auch supernett und die Frühstückskarte ist super – war bestimmt nicht zum letzten Mal dort.

      8. Dezember 2016 at 10:20
  • Reply Jens

    Happy Blogsday!
    Bin schon ein bisschen neidisch wenn ich hier gerade so lese. Wirklich tolle Erlebnisse dabei.
    Ihr habt schon recht: Irgendiwe finde ich das teilweise auch echt merkwürdig, wie der Blog teilweise auch das Privatleben bestimmt. Wie er neue Bekannt- und Freundschaften für einen bereit hält und immer wieder für den ein oder anderen schönen Moment gut ist.
    Aber das ist ja auch OK, wenn man viel Arbeit und Liebe hinein steckt.

    Macht weiter so und vielleicht bis bald. Ich hoffe, dass sich 2017 vielleicht mal unsere Bloggerleben kreuzen.

    Beste Grüße
    Jens

    6. Dezember 2016 at 17:39
    • Reply Sabrina

      Danke, lieber Jens! Ja, es ist wirklich schön, was sich aus so einem kleinen Blogdings so ergeben kann – allein hier in München bereichern mittlerweile so viele andere Blogger_innen unseren Freundeskreis. Und du hast völlig recht – 2017 sollten wir uns auch endlich mal persönlich über den Weg laufen! 🙂

      8. Dezember 2016 at 10:25
  • Reply Karin

    Ich liebe Eure Monatsrückblicke – vorallem, wenn Ihr meine Erinnerungen lobend erwähnt. 😉

    6. Dezember 2016 at 17:58
    • Reply Sabrina

      Haha, danke! Das war wirklich eine gute Erinnerungsstütze – von den ganzen Restaurants, die wir noch besuchen wollen, vergessen wir ohnehin die Hälfte. 😉

      8. Dezember 2016 at 10:34
  • Reply Julia

    Ihr Lieben, Happy Birthday! Ihr hegt und pflegt Euren Blog so gut, da ist es immer eine Freude bei Euch vorbei zu schauen. Und wenn ich mich recht erinnere, mach ich das auch schon seit 5 Jahren 😉 Feiert den Blog heute schön und lasst es Euch gut gehen!
    Liebe Grüße!
    Julia
    (…und auf das Jamie-Treffen bin ich neidisch!!!)

    6. Dezember 2016 at 20:00
    • Reply Sabrina

      Danke, liebe Julia – das freut uns! Schön, dass unsere gleichaltrigen Blogs zusammen aufwachsen. 🙂

      8. Dezember 2016 at 10:40
  • Reply Lena

    Also ihr Beiden, euer November-Leben hätte ich auch gern. So wie sich das liest, habt ihr ja echt Highlife, da kann ich mit einem Vorort von Darmstadt nicht im Mindesten mithalten. Aber vielleicht kommt Jamie ja mal in meinem Saisongarten vorbei, um sich mit mir die Hände dreckig zu machen? 🙂
    Herzliche Grüße,
    Lena

    9. Dezember 2016 at 10:51
    • Reply Sabrina

      Na ja, im November war tatsächlich viel los – sonst versacken wir ja auch gerne einfach mal auf dem Sofa. 😉 Genau, beim nächsten Jammie-Besuch kapern wir ihn einfach und zwingen ihn zum gemeinsamen BBQ in deinem Garten, das klingt nach einem guten Plan! 🙂

      9. Dezember 2016 at 14:48
  • Reply Gerhard

    Das LaKaz ist wirklich ein tolles Restaurant. Wir haben dort vor zwei Jahren Silvester gefeiert und es war sehr schön.

    9. Dezember 2016 at 14:11
    • Reply Sabrina

      Ah cool – wir haben gesehen, dass sie ein Silvestermenü anbieten und haben auch kurz überlegt; ist sicherlich nett. 🙂

      9. Dezember 2016 at 14:49

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