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Gin

    Gegessen, Gemixt, Gereist, Getrunken, München

    Sommer, Sonne, Gin-Pairings – das Genussfestival MedTransfers in München

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    MedTransfers Food-Pairing-Festival von Gin Mare in München

    München rühmt sich zwar gerne damit, die nördlichste Stadt Italiens zu sein, aber wenn wir ehrlich sind, fehlt zum echten Mittelmeer-Feeling noch ein wenig. Da kann auch die renaturierte Isar nicht viel ausrichten. Um wenigstens temporär für mediterranes Lebensgefühl zu sorgen, hat unser Lieblingsgin Ende Juni zum zweiten Mal die MedTransfers-Reihe nach Deutschland geholt und München in eine sommerliche Genusslandschaft verwandelt. Beim Food-Pairing-Festival von Gin Mare im Cross am Rande des englischen Gartens trafen jeweils fünf Restaurants und Bartender aufeinander, um zu zeigen, welche Speisen und Drinks perfekt mit dem spanischen Gin harmonieren. Dank viel Sonne, blau-weißer Deko, großartigem Essen und ebenso guten Drinks konnten wir uns so zumindest für einen Tag in den Süden träumen und etwas Urlaubsgefühl aufkommen lassen. Read more

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    Gin-Cocktail per Taxi: Rhubarb Sour mit Sipsmith

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    Rhubarb Sour Gin-Cocktail mit Rhabarber und Sipsmith Rezept

    Als wir kürzlich unseren Urlaub nach New York planten, sahen wir uns mindestens jeden zweiten Abend auf einer der zahlreichen Rooftop-Bars in Brooklyn. Laue Frühlingsabende mit Blick auf die Skyline Manhattans cocktailschlürfend ausklingen zu lassen – das klang nach dem perfekten Urlaubstraum. Doch New York und das Wetter spielten nicht mit. Keine einzige Rooftop-Bar haben wir besucht, die allgemeine Cocktailausbeute fiel überschaubar aus. Wir haben in Sachen Drinks in diesem Frühling also einiges nachzuholen! Auch wenn unsere Dachterrasse eher ein Balkon ist, wäre es schön, wenn uns jemand einen kühlen Gin-Drink direkt nach Hause bringen würde. Per Gin-Taxi zum Beispiel. Oh, Moment, das geht sogar! Read more

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    Belgien, Brügge, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    Was bisher geschah: Juli 2017 – zwischen Gin o’clock, belgischen Waffeln und vietnamesischen Kochkünsten

    Ananas © Pineapple Supply Co.

    Ein arbeitsreicher Juli liegt hinter uns, der nicht viel Zeit für den Blog übrig ließ. Viele Pläne wurden verschoben oder gleich ganz verworfen. Doch was im ersten Moment Bauchziepen und ein schlechtes Gewissen bereitete, mündete schnell in gleichgültige Gelassenheit. Kommste heut nicht, kommste morgen. Der Sommer ist noch lang und der August steht vor der Tür, der sich bereits mit mehr Zeit zum Duchatmen, einem Geburtstag, einem Kurztrip und zwei kleinen Veränderungen ankündigt, und uns hoffentlich ebenso mit guten Drinks versorgen wird wie der Juli. Read more

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    Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Rooftop: Melon Mare & Tonic – Gin & Tonic mit Melone und Gurke

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    Gin Tonic mit Gin Mare, Melone und Gurke Rezept Drink Feed me up before you go-go

    Einigen von euch dürfte wohl nicht entgangen sein, dass wir eine Vorliebe für Gin hegen. Sollte spontan der Sommer ausbrechen und nach einer abendlichen Abkühlung auf dem Balkon verlangen, sind wir bestens vorbereitet. Gin, Tonic, Eiswürfel, Zitronen, Kräuter – Grundausstattung quasi und somit immer im Haus! Schuld am endgültigen Aufstieg des Gins zu unserer Lieblingsspirituose trägt übrigens ein Urlaub im spanischen San Sebastián. Zu einem Zeitpunkt, als der Gin-Boom Deutschland noch nicht ganz erreicht hatte, lebte Spanien schon längst im Wacholderrausch. Keine Bar ohne mindestens ein Dutzend Gin-Flaschen im Regal und einer Hülle und Fülle an Gin & Tonics auf der Karte. Plötzlich hatten wir nach der Pintxos-Tour eine neue Lieblingsbeschäftigung und verbrachten die Abende unter freiem Himmel mit einem großen Ballonglas in der Hand, immer auf der Suche nach noch ausgefalleneren Gin-&-Tonic-Varianten. Bei dieser Gelegenheit kam uns auch das erste Mal Gin Mare ins Glas. Man kann es nicht anders sagen – es war Liebe auf den ersten Schluck! Bald darauf landeten eine Flasche des spanischen Gins in unserer Hausbar und ein Gin Fizz mit Gin Mare auf dem Blog. Read more

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    Heiß, heißer, Watermelon Basil Smash!

    Watermelon-Basil-Smash-Rezept-Drink-Feed-me-up-before-you-go-go-1

    Die Hitze legt uns lahm, körperlich und geistig. Saugt Energie weg, wo ohnehin gerade wenig ist, bringt Geistesblitze zum Platzen und lässt Anflüge von Motivation in Sekunden schmelzen. Was bleibt, ist das Nichtstun, und so verharren wir in Trägheit, bis der Abend kommt und die Luft kühler wird, ein Hauch von Wind durchs Haar weht, der langsam die Ideen wieder aufkeimen und die Gedanken klarer werden lässt. Körper und Geist verlangen jetzt nach einem kühlen Drink, und den sollen sie bekommen. Mit viel Wassermelone, der Retterin der heißen Tage, frischem Basilikum, Gin und einem Spritzer Zitrone. Unbeaufsichtigt stehen lassen, sollte man den Drink jedoch nicht, denn die Gefahr ist groß, dass eine Person, die ebenfalls nach einer Abkühlung lechzt, ihn blitzschnell wegschnappen könnte! Read more

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    Mit Gurkenwasser an der Bar: Dill or No Dill

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    Wir stehen auf Gurkenwasser. Damit meinen wir jetzt nicht ein Gläschen Wasser, das mit zwei Gurkenscheiben „aromatisiert“ wurde, sondern RICHTIGES Gurkenwasser. Das, in dem man saure Gurken einlegt. So, jetzt ist es raus, haltet uns für total bekloppt. Es wird aber noch viel schlimmer: Wir halten Gurkenwasser für einen zentralen Bestandteil einer guten Hausbar. Wer jetzt noch nicht ausgestiegen ist, hat wohl einen ähnlich starken Magen wie wir und ist bereit für den nächsten Schritt in Sachen Mixology. Wie viele verrückte Ideen kommt auch diese aus dem Hipster-Mekka Brooklyn. Die direkte Nachbarschaft einer Bar und eines Ladens für Eingelegtes ist schuld an der Erfindung des Picklebacks – jenem Shot, bei dem zuerst Bourbon, dann ein Gläschen Pickle juice runtergekippt werden. Umfangreiche Feldforschungen beim Restaurant Day im letzten Jahr haben gezeigt, dass das Konzept auch in München funktioniert. Die meisten unserer Gäste wurden nach etwas Überzeugungsarbeit („Was, ich soll Gurkenwasser trinken??“) hundertprozentige Fans der Mischung. Tequila mit Salz und Zitrone ist ja auch so 1995! Read more

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    Von Grapefruit Rosé und Neuzugängen in der Hausbar

    Grapefruit Rose Drink Rezept Spiegelau Perfect Serve Collection Cocktailgläser Feed me up before you go-go -4

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    Wenn ich an meine ersten Erfahrungen mit Cocktails zurückdenke, kommt mir neben einer Silvesterparty, für die wir einfach alles gekauft haben, was das Spirituosen- und Sirupregal so hergab, vor allem Caipirinha in den Sinn. Genau, Caipirinha. Neben Piña Colada der wohl abgenudelste Drink überhaupt. Und ihr merkt, ich bin schon etwas älter, denn ich habe den „Caipi-Boom“ der 90er und 00er Jahre voll miterlebt. Damals gab es kaum einen Geburtstag im Familienkreis, an dem nicht mit braunem Zucker, Holzstößel und Limetten hantiert wurde. Gleichzeitig war das für mich aber auch die erste Begegnung mit eigenen Cocktailgläsern. Denn zum üblichen Caipirinha-Starterpack gehörte neben Stößel und Schnaps immer mindestens ein Glas (üblicherweise mit hässlichem Aufdruck). Lange Jahre waren solche dickwandigen, uneleganten Gläser die einzigen Cocktailgläser in unserem Küchenschrank. Sie hatten durchaus auch ihre Vorteile, denn sie gingen wenigstens nicht sofort kaputt, wenn sie im Eifer besagter Silvesterpartys auch mal auf dem Boden landeten.

    Grapefruit Rose Drink Rezept Spiegelau Perfect Serve Collection Cocktailgläser Feed me up before you go-go -1

    Aber die Jahre gingen ins Land, der Cocktailgeschmack wurde ausgefeilter und irgendwann fanden sich im Küchenschrank auch einige Tumbler, Martinigläser, zwei, drei Longdrinkgläser und ein paar einzelne Whiskygläser. Alles recht unschön zusammengewürfelt. Doch seit Kurzem sind wir in Sachen Cocktails bestens ausgestattet, denn die neue Perfect Serve Collection von Spiegelau wohnt nun bei uns und lässt unsere verstaubten Cocktailgläser ziemlich alt aussehen. Die neue Gläserserie wurde von Spiegelau gemeinsam mit dem preisgekrönten Barkeeper Stephan Hinz (Little Link, Köln) entwickelt – man kann sich also sicher sein, dass sie den Anforderungen zeitgemäßer Trinkkultur gerecht wird. Beim Design der zehnteiligen Serie hat man sich an den Traditionen klassischer Barkultur orientiert. Die geschliffenen Formen lassen mich an schummrige Sitzecken, leise Klaviermusik und kompetente Barkeeper_innen denken. Angenehm schwer liegen die Tumbler und Mixing Glasses in der Hand, während die feinen Martinigläser mit den dünn geschliffenen Rändern ganz elegant und mondän daherkommen. Ihr merkt schon, die hochwertige Kollektion hat es uns ziemlich angetan.

    Grapefruit Rose Drink Rezept Spiegelau Perfect Serve Collection Cocktailgläser Feed me up before you go-go -2

    Natürlich müssen neue Gläser auch entsprechend gut „eingetrunken“ werden. Spiegelau hat den Gläsern der Perfect Serve Collection ein kleines Booklet beigelegt, für das Stephan Hinz passende Cocktailklassiker zu den entsprechenden Gläsern beigesteuert hat. So kamen wir in den Genuss zahlreicher klassischer Must-drinks wie Martini, Americano oder Negroni und konnten gleichzeitig unsere Mix- und Rührfertigkeiten etwas schärfen. Unser persönliches Lieblingsstück der Kollektion kam dabei besonders oft zum Einsatz: Das wunderbar elegante Coupette-Glas. Für dieses an klassische Champagnerschalen angelehnte Glas eigenen sich vor allem Drinks ohne Eis. Das Glas sollte vorher also im Eisschrank gekühlt (was alle Gläser der Kollektion gut aushalten) und der Shaker voller Eis gepackt werden, um die Zutaten richtig runterzukühlen. Ein feines Barsieb ist ebenfalls vonnöten, um kleinere Eisstücke rauszufiltern, die sich beim Shaken gelöst haben.

    Ein Drink, der nach dieser Form der Zubereitung verlangt, ist z.B. die herrliche Mischung aus Lillet Rosé, Gin und Pink-Grapefruit-Sirup. Die drei Zutaten verschmelzen zu einem frischen Mix aus herben und süßen Aromen mit ordentlicher Zitrusnote. Die schöne Farbe rundet den ausgewogenen Geschmack dann auch noch optisch ab. Wer jetzt allerdings aufgrund der Farbe und Blumendeko „Mädchendrink“ schreit, bekommt ordentlich eins mit der Shaker übergezogen. Das hier ist viel zu lecker, um sich in Sachen Geschlechterrollen in die 50er Jahre zurückzubeamen. Cheers!

    Grapefruit Rose Drink Rezept Spiegelau Perfect Serve Collection Cocktailgläser Feed me up before you go-go -3

    Grapefruit Rosé (für ein Coupette-Glas):

    6 cl Lillet Rosé
    3 cl Gin (am besten eine Ginsorte mit ausgeprägten Zitrusaromen, z.B. Gin Sul, Windspiel oder Feel!)
    6 cl Pink-Grapefruit-Sirup*
    Eis
    Eine essbare Blüte

    Lillet Rosé, Gin und Sirup mit viel Eis in einen Shaker geben und 15-20 Sekunden gründlich shaken. Doppelt abseihen in ein vorgekühltes Coupette-Glas. Mit einer essbaren Blüte dekorieren und sofort servieren.

    *Für den Pink-Grapefruit-Sirup 100 ml Pink-Grapefruit-Saft mit 60 g Zucker in einem Topf erhitzen und köcheln lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und beim Abfüllen durch ein feines Sieb gießen, um das Fruchtfleisch zu entfernen.

    Grapefruit Rose Drink Rezept Spiegelau Perfect Serve Collection Cocktailgläser Feed me up before you go-go -5

    Kooperation: Vielen Dank an Spiegelau, die uns die Perfect Serve Collection zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Von Blutorange-Gin-Cocktails und anderen Trinkgewohnheiten

    Bloody Sage Blutorange Salbei Drink-2

    Zitrusfrüchte mit Salbei in Drinks zu kombinieren, scheint wohl gerade das heiße Ding zu sein. War diese Kombination in unserer heimischen „Bar“ vor zwei Wochen doch eher dem Zufall geschuldet (sowohl Blutorangen als auch ein großer Topf Salbei mussten verbraucht werden), taucht sie z.B. auch bei Drinks Tube und auf anderen Blogs auf. Aber die kräuterige Würze und das Fruchtige harmonieren auch einfach zu gut miteinander! Der perfekte Begleiter ist da natürlich Gin, am besten einer, der die Kräuter- und/oder Zitrusaromen unterstützt. Wenn ihr also mal wieder Lust auf einen süßen, aber auch würzigen Cocktail habt oder eure Gäste einfach mit Kräutern im Glas beeindrucken wollt, dann ist unser Bloody Sage genau die richtige Wahl!

    Bloody Sage – ein Blutorange-Gin-Cocktail mit Salbei (1 Tumbler):

    6 cl Gin
    6 cl Blutorangensaft
    2 cl Vanillesirup (Wasser und Zucker zu gleichen Teilen mit einer aufgeschnittenen Vanilleschote aufkochen, bis der Zucker sich auflöst. Anschließend mehrere Stunden ziehen lassen, dann Vanilleschote herausnehmen, den Sirup in ein Fläschchen füllen und im Kühlschrank lagern)
    ca. 12 Salbeiblätter
    Eiswürfel
    + eine Blutorgangenscheibe und ein Salbeiblatt zum Garnieren

    Alle Zutaten in einem Shaker auf Eis shaken und doppelt abgießen (also nicht nur durch ein Barsieb, sondern auch noch durch ein feines Küchensieb). In einem Tumbler auf Eis servieren und mit einem Salbeiblatt und einer Scheibe Blutorange garnieren.

    Bloody Sage Blutorange Salbei Drink-1

    Da es mittlerweile offensichtlich kein allzu großes Geheimnis mehr ist, dass wir alkoholischen Getränken nicht ganz abgeneigt sind, hat uns Heimo, unser Restaurant-Day-Drinks-Spezialist, ein Blogstöckchen ins Glas geworfen, um sich nach unseren Trinkgewohnheiten zu erkundigen. Die beiden Jungs von Bildungstrinken haben sich den charmanten Fragebogen ausgedacht, den wir nach Beantwortung natürlich pflichtbewusst an andere Hobby-AlkoholikerInnen und -MixerInnen weitergeben. Jetzt erst mal die ungeschönte Wahrheit:

    Was ist dein liebster Drink?

    Steffen: Das kann ich nicht sagen. Ich habe das Gefühl, dass es noch so viel zu entdecken gibt, dass ich mich nicht auf irgendwas festlegen kann. Aber mit einem guten Gin Tonic, einem rauchigen Single Malt oder einem kühlen IPA kann man bei mir aktuell nicht viel falsch machen.

    Sabrina: Puuh, schwierig! Ich bin was Drinks angeht ziemlich experimentierfreudig und probiere gerne neue Kombinationen, daher bin ich nicht auf einen bestimmten Drink festgelegt. Bei einem Moscow Mule oder Gin Tonic sage ich aber dennoch nie Nein!

    Wann hast du das erste Mal Alkohol getrunken?

    Steffen: Ich hatte mit elf oder zwölf mal eine Phase, in der ich immer alkoholfreies Bier getrunken habe. Ernsthaftere Kontakte (zumeist mit Bier und Apfelwein) kamen aber erst nach der Konfirmation.

    Sabrina: Wenn ich als Kind bei meinen Großeltern zu Abend gegessen habe, hat mich mein Opa öfter mal an seinem Bier nippen lassen. Fand ich ganz furchtbar, habe es aber immer wieder probiert. Das erste Mal betrunken war ich mit 13 auf einer Silvesterparty. Es gab zu viel zu süßen, zu billigen Sekt. Uäääh! Später bin ich dann, wie es sich für eine hessische Teenagerin gehört, dem Apfelwein verfallen.

    Welchen Drink hast du am meisten bereut?

    Steffen: Zuletzt einen schlechten Gin-Pistazien-Cocktail im Hans im Glück, bei dem der Limettensaft aus der Flasche derart penetrant war, dass jeder andere Geschmack überdeckt wurde. Ansonsten denke ich mit Schrecken an zu viele Wodka-O auf einer Abifeier, an ein paar Weizenkorn zu viel bei einem Grünkohlessen oder die Party, bei der wir anstelle von Tequila irgendwann auf Wodka mit Zitrone und Salz umgestiegen sind. Das ist zum Glück alles sehr lange her und so schlimm wurde es seitdem nicht mehr.

    Sabrina: Jep, da kann ich Steffen zustimmen, denn ich habe ebenfalls den wirklich schlechten Gin-Pistazien-Cocktail probiert. Ansonsten erinnere ich mich an viele rote Körner während des Studiums, die ich spätestens in der Vorlesung am nächsten Morgen bereut habe.

    Bar oder Kneipe?

    Steffen: Als jemand, der vier Jahre in einer Kneipe hinter der Theke stand und vor allem Bier vom Fass und günstigen Schnaps verkauft hat, kann ich nichts Schlechtes über Kneipen sagen. Es kommt wohl auf die Situation an, auch wenn sich das Gleichgewicht inzwischen deutlich in Richtung Bar verschoben hat (man wird halt doch älter).

    Sabrina: Beides zu seiner Zeit!

    Champagner oder Schaumwein?

    Steffen & Sabrina: Öhhhm, Gin? Bier? Wir sind beide keine großen Fans von Champagner, Sekt & Co. Ab und an mal ein Gläschen, mehr muss nicht sein. Aber glücklicherweise lassen sich damit auch tolle Drinks mixen.

    Mit wem würdest du gerne trinken?

    Steffen: Ich hätte wirklich gerne mit Jason Molina getrunken. Allerdings mit dem Ziel, ihn vom Trinken abzubringen, um so zu verhindern, dass er sich zu Tode säuft und dann weiterhin tolle Musik veröffentlicht.

    Sabrina: Mit Ernest Hemingway. Ich hätte da noch ein, zwei Fragen zu seinen Romanen, die sich sicherlich gut bei einem Drink klären ließen.

    Bei wem würdest du gerne trinken?

    Steffen: Bei Simone Caporale in der Artesian Bar in London würde ich gerne mal an der Theke sitzen.

    Sabrina: Nachdem Steffen so davon geschwärmt hat, gerne in Atalay Aktas Schwarzer Traube in Berlin. Ansonsten auch gerne noch mal im The Ides, der Rooftop-Bar des New Yorker Wythe Hotels. Tolle Aussicht, tolle Drinks, tolles Ambiente!

    Wie sieht deine Home Bar aus?

    Steffen & Sabrina: Voll. Unübersichtlich. Die meisten Flaschen drängen sich auf einem Regal im Flur. Whisky und Gin sind eigentlich Stammgäste, sonst variieren die Flaschen nach Gusto. Derzeit wohnen dort elf verschiedene (Single) Malts, vier Sorten Gin, einzelne Flaschen Rum, Grand Marnier, Wermut, Sherry, Kräuter- und Haselnussschnaps sowie einige Bitters. Das sonstige Barzubehör ist über die ganze Wohnung verteilt – wir brauchen dringend eine größere Küche (oder gleich ein ganzes Bar-Zimmer)!

    Beschreib deine Eiswürfel.

    Steffen & Sabrina: Von Ananas bis T-Rex-Knochen ist da so ziemlich alles dabei. Wenn der Drink mal nicht nach Kindergeburtstag im Glas aussehen soll, wartet im Keller noch ein riesiger Sack Eiswürfel von der Tanke. Und ganz neu dazugekommen sind die 6-cm-Kugelformen, die jedem Drink sofort die nötige Seriosität verleihen.

    Ice ice baby-1

    Was ist deine Gin-&-Tonic Empfehlung?

    Steffen: Ich mag Gins, die einen eigenen Charakter haben, wie z.B. die auf Traubenbasis. Sehr erfrischend finde in dieser Richtung die Kombination aus G’vine Floraison und Fentimans Tonic Water.

    Sabrina: Bloß nicht zu süß! Mit den ganzen Elderflower-Tonics kann ich z.B. nichts anfangen. Zu blumig, zu kitschig irgendwie. Ich mag ihn herb und zitruslastig. Als Basis finde ich den Botanic Gin ganz großartig, der mit Botanicals wie Buddhas Hand, Orange, Thymian und Anis aufwarten kann. Dazu etwas Grapefruitzeste und ein herbes Tonic, dann bin ich glücklich!

    Wie bekämpfst du deinen Hangover?

    Steffen & Sabrina: Mit einem umfangreichen und deftigen Frühstück! Huevos Rancheros eignen sich dafür ganz hervorragend. Dazu viel Wasser, ein Sofa und haufenweise DVDs.

    So, und jetzt ihr!:

    Karin & Torsten von Wallygusto

    Julia von Chestnut & Sage

    Ylva von Der Klang von Zuckerwatte

    Britta von Glasgeflüster

    Petra von Der Mut Anderer

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