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Sommerküche: Zucchinipizza mit Dill und Feta

Zucchinipizza mit Dill und Feta Rezept Feed me up before you go-go

Wir gehören nicht gerade zu den Menschen, die sich ab 30° C im Sommer nur noch von Wassereis und Ventilatorenluft ernähren können. Spätestens nach dem zweiten Salattag in Folge meldet sich die Lust auf etwas Deftiges zurück. Ja, auch vor Käsespätzle im Biergarten schrecken wir nicht zurück. Was jedoch abnimmt, ist die Lust, lange in einer überhitzen Küche zu stehen. Am besten Kombinieren lassen sich die beiden Wünsche in Form einer sommerlichen Pizza. Leicht, nicht zu überladen, mit einer überschaubaren Menge an frischen, saisonalen Zutaten und kross dünnem Teig. Zucchini, Dill, Feta, fertig.

Trotz der reduzierten Zutaten vereinen sich auf der Zucchinipizza unsere frühkindlichen Vorlieben und Abneigungen. Denn wenn man Steffen fragt, welches Gemüse er als Kind so gar nicht mochte (abgesehen von seinem restlos überwundenen Fencheltrauma), kommt wie aus der Pistole geschossen: Zucchini! Er kann dann jedes Mal eine neue Geschichte erzählen, die erklärt, warum das grüne Gemüse lange Zeit für ihn tabu war. Inzwischen hat er sich mit dem Kürbisgewächs einigermaßen versöhnt und mag es nicht nur als Pizzabelag hin und wieder sogar ganz gerne. Ganz anders verhält es sich mit mir und Dill, denn das war Liebe auf den ersten Duft. Seit meiner Kindheit bin ich verrückt danach – ich vermute, der Gurkensalat meiner Oma war daran nicht ganz unschuldig. Bis heute bringt mich der Geruch von Dill fast um den Verstand und ich reagiere auf das Kraut fast so wie Katzen auf Katzenminze (ja, ich kann mich wirklich nur gerade so davon abhalten, mich darin zu wälzen). Also, liebe Duftkerzen- und Duschgelhersteller, setzt auf Dill! Ich kauf euch alles ab. Bis es so weit ist, muss es die Pizza richten, deren Dillduft, die Wohnung derzeit regelmäßig erfüllt.

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Zucchinipizza mit Dill und Feta (Rezept für 4 mittelgroße Pizzen):

(Inspiriert von einem Rezept aus der „So isst Italien“ 4/2014)

20 g Hefe
1 Prise Zucker
2 1/2 EL Olivenöl (+ mehr für zum Darüberträufeln)
250 ml Wasser
475 g Mehl
1 große Zucchini
100 g Parmesan
150 g Schmand
1 Bund Dill
100 g Feta
Salz, Pfeffer

1. Für den Teig die Hefe zusammen mit einer Prise Zucker und dem Olivenöl im Wasser auflösen und einige Minuten stehen lassen. Währenddessen das Mehl in einer Schüssel mit 1 TL Salz vermischen. Das Hefewasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmem Ort 45 Minuten gehen lassen. Anschließend den Teig in vier Portionen teilen und abgedeckt nochmals 15 Minuten gehen lassen.

2. Den Ofen auf der höchsten Stufe inklusive Backblech (auf der untersten Schiene) mindestens 15 Minuten vorheizen, sodass er richtig heiß wird. Währenddessen die Zucchini waschen, in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. 70 g des Parmesans fein reiben, 30 g grob. Den fein geriebenen Käse mit dem Schmand verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Dill waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Feta mit den Händen fein zerbröckeln.

3. Jeweils eine Teigportion auf ein Stück Backpapier geben und möglichst dünn ausrollen. Mit 1/4 der Schmand-Käse-Mischung bestreichen, Zucchinischeiben darauf verteilen und mit etwas grob geriebenem Käse bestreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einige Spritzer Olivenöl über die Pizza träufeln. Mit den restlichen Pizzen ebenso verfahren.

4. Jede Pizza 7-10 Minuten im Ofen auf der untersten Schiene backen, bis der Teig schön kross und der Käse gebräunt ist. Vor dem Servieren mit Feta und gehacktem Dill betreuen.

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2 Kommentare

  • Reply Melli

    Ich bin zwar kein Fan von Dill, aber den Rest der Pizza würde ich sofort so essen. Den Dill kann man ja durch Basilikum oder Thymian ersetzen. Zucchini gab es bei mir noch nie auf einer Pizza und muss unbedingt ausprobiert werden.
    LG Melli

    2. Juli 2017 at 18:50
    • Reply Sabrina

      Absolut (und ich meine, im Originalrezept wurden sogar weitere Kräuter verwendet)! Aber zu schade, dass du Dill nicht magst – mit Zucchini versteht er sich so gut. 😉

      3. Juli 2017 at 22:25

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