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Süß

    Gebacken, Getestet

    Love at first bite: Weiße Schoko-Kokos-Heart-Pops

    Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, nehme ich am Tchibo-Backtalent-Wettbewerb teil. Von heute bis zum 18.02. könnt ihr auf der Tchibo-Facebook-Seite (über den Button Tchibo-Backtalent) für euren Favoriten abstimmen und ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ihr trotz der starken Konkurrenz für mich (Steffen) klickt.

    Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-2

    Davon abgesehen, war ich ja schon ganz aus dem Häuschen, als ich vor zwei Wochen am Freitagabend plötzlich von einer Tchibo-Mitarbeiterin angerufen wurde und erfuhr, dass ich in der engeren Auswahl gelandet war. Als dann ein paar Tage später ein riesiges Paket mit einer Auswahl der aktuell erhältlichen Backprodukte ankam, war das wie ein verspätetes Weihnachtsfest. Minuten später folgte die Panikattacke: Was soll ich bloß backen? Und muss ich das dann auch verzieren?? Ich??? Unterstützt von Frau Wu wälzte ich also Backbücher, scrollte mich durch zahllose Blogs und zerbrach mir den Kopf darüber, was ich mit den Tchibo-Produkten tolles zaubern könnte. Die drei Ergebnisse werde ich euch im Laufe der Woche vorstellen und auch ein wenig von meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Küchenhelfern berichten.

    TchiboBackwettebewerbProdukte-1Weihnachten meets Geburtstag beim Öffnen des Tchibo-Backwettbewerb-Pakets.

    Den Anfang machen rot-weiße Heart Pops mit leckerer Kokosfüllung und knackigem Schokoladenmantel, die dank der Cake-Pop-Backform von Tchibo ziemlich fix hergestellt werden können. Eigentlich waren mir Cake Pops immer zu aufwendig, das Formen und die filigrane Dekoration haben mich immer abgeschreckt. Das habe ich dann doch lieber Frau Wu überlassen, die ist da weniger grobmotorisch. Dass sich in meinem Paket nun ein Cake-Pop-Backblech befand, habe ich aber als Herausforderung empfunden, und ich muss sagen, dass es sogar richtig Spaß gemacht hat. Außerdem entfallen mit dem Backblech ein paar komplizierte Arbeitsschritte, auch wenn es dadurch eher Küchlein am Stiel werden, als Cake Pops im ursprünglichen Sinne.

    Natürlich passen die Herzformen super zum anstehenden Valentinstag, aber auch für Valentinstagsmuffel (wie mich) sind die weißen Schoko-Kokos-Heart-Pops auf jeden Fall einen Bissen wert! Der nächste Hochzeitstag (bei uns schon vier Tage später) oder Geburtstag kommt bestimmt und mit Sicherheit freuen sich eure Liebsten dann über eine herzige Aufmerksamkeit.

    Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-5

    Weiße Schoko-Kokos-Heart-Pops (für ca. 22-25 Stück in der Tchibo-Backform):

    150 g weiche Butter
    125 g Zucker
    1 EL Kokossirup
    Salz
    3 Eier
    140 g Mehl
    25 g Kokosflocken (fein gemahlen)
    1 TL Backpulver
    Öl für die Backform

    Für die Verzierung
    400 g weiße Schokolade
    rote Lebensmittelfarbe
    roter Streuzucker
    Zahnstocher
    rotes Moosgummi oder Tonpapier

    1. Butter und Zucker mit einer Prise Salz mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Den Kokossirup dazugeben und die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und die fein gemahlenen Kokosflocken vermischen und ebenfalls vorsichtig unter die Buttermasse rühren.

    2. Backofen auf 175°C vorheizen und beide Teile der Cake-Pop-Backform ordentlich mit Öl bestreichen. Öl auch rund um die äußeren Testlöcher auftragen, so lässt sich ausgetretener Teig leichter wieder entfernen. Den Teig in die Formen füllen (so voll wie möglich). Die obere Platte auflegen, mit den Klammern verschließen und ab in den Ofen. Etwa 18-20 Minuten backen lassen, zwischendurch ruhig mal mit einem Teigtester überprüfen, wie es innen aussieht.

    3. Die Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, den Deckel abheben, noch einmal kurz auskühlen lassen. Die Teiglinge aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Währenddessen die Form neu füllen und die nächste Portion backen.

    4. Ggf. nun die entstandenen Teigränder rund um die schön geformten Herzen (bzw. Kugeln und Blumen, denn das Backblech bietet verschieden geformte Mulden) entfernen, so bekommt man später schönere Formen hin.

    5. Etwas weiße Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die Cake-Pop-Stiele ca. 1 cm in die Schokolade tunken, dann die Teiglinge damit aufspießen. Dann mind. für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (wer zum Trocknen keine Halterung wie die von Tchibo besitzt, nimmt Styropor oder Blumenschaum), bis die Schokolade hart geworden ist.

    6. Für den Überzug die restliche weiße Schokolade (bis auf eine kleine Menge zum Verzieren später) im Wasserbad schmelzen. Die Heart Pops eintauchen, sodass der Teig ganz mit Schokolade überzogen ist, und etwas abtropfen lassen. Wenn ihr die Heart Pops später mit Schokolade verzieren wollt, kommen sie jetzt für etwa eine Stunde in den Kühlschrank, bis die weiße Schoki komplett getrocknet ist. Wenn ihr sie mit Zuckerstreusel & Co. dekorieren möchtet, dann nur für ca. 5 Minuten kühlen, dann ordentlich bestreuseln und bezuckern und wieder ab damit in den Kühlschrank.

    7. Für die Verzierung mit bunten Schokosprenkeln die zurückgelegte Schokolade schmelzen (falls sie euch zu zähflüssig ist, könnt ihr z.B. einen halben Würfel Kokosfett dazugeben) und mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben. Dann darf gespritzt und gepunktet werden, was das Zeug hält. Danach – wie wahrscheinlich schon vermutet – wieder kurz in den Kühlschrank oder wahlweise direkt in den Mund!

    8. Für meine Heart Pops habe ich noch kleine Herzpfeile gebastelt (ja! Gebastelt!! Ich!!! Zugegebenermaßen nach Anleitung meiner persönlichen Cake-Pop-Beraterin). Dazu einfach ein paar Zahnstocher in der Mitte durchbrechen, aus Moosgummi (oder Tonpapier) kleine Herzen und Pfeilenden ausschneiden, die Pfeilenden jeweils noch zweimal schräg von links und rechts einschneiden und an die abgebrochenen Zahnstocherenden kleben. Dann Amor spielen und die Herzen damit durchbohren. Voilà, fertig ist der schokoladige Liebesbeweis und meine allerersten Cake Heart Pops ebenfalls.

    Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-4

    Also keine Angst vorm Bastelschreck – wenn ich das hinbekommen habe, schafft das wirklich jede/r – und vergesst nicht, hier (klick) für mich und meine Heart Pops abzustimmen! 🙂

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    Gekocht

    Winter in Schwarz-Weiß: Marzipan-Macadamia-Schoki

    Marzipan-Macadamia-Schokolade

    Buhuu, der weißen Masse da draußen nach zu urteilen sind wir wohl wieder zurück im Wintermodus. Na gut, dann nutze ich eben das trübselige Wetter, um euch mit schwarz-weißer Marzipan-Macadamia-Schoki aus der Winterdepression zu ziehen. Die kleinen Dinger sind richtig schnell gemacht, kommen dank ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Silikon- und Eiswürfelbehälter in der Lieblingsform daher und haben uns über die Post-Weihnachtstage schon so manchen leckeren Zuckerschock verpasst. Read more

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    Gebacken, Gekocht

    Silvester im Hause feed me up: Zucchini-Walnuss-Filo-Törtchen, Pasta mit Mascarpone-Cognac-Soße & Pfirsich-Ziegenkäse-Trifle

    Habt ihr die Völlerei der vergangenen Wochen auch ohne spontane Herzverfettung oder akuten Zuckerschock überstanden? Wir haben haarscharf überlebt, obwohl wir wirklich alles versucht haben, uns Weihnachten und die Tage danach zu Tode zu futtern. Langsam gehen die gesammelten Süßigkeitenvorräte, überzähligen Kekse und Baileysreste aber zur Neige und im Magen ist wieder genügend Platz, um sich Gedanken darüber zu machen, was 2013 dringend gebacken, gerührt und gekocht werden muss. Falls ihr auch noch Inspiration sucht, empfehlen wir euch einen Blick auf unseren brandneuen und längst überfälligen Rezeptindex zu werfen.

    Silvestermenü

    Bevor wir uns unserer 2013-Back- und Kochliste widmen, gewähren wir aber noch einen Einblick in unser Silvestermenü. Ganz schlicht, drei Gänge, ohne Weinbegleitung und passendes Silberbesteck (was Hilmar Klute, der sich vor Kurzem in der Süddeutschen Zeitung zu überkomplizierten Essenseinladungen geäußert hat, bestimmt freuen würde). Alle drei Rezepte – zumindest deren grundsätzliche Idee – stammen aus dem schon in unserem Jahresrückblick erwähnten Buch “Vegetarisch vom Feinsten”, das ich an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich empfehlen möchte. Wir haben mal mehr (Mascarpone-Cognac-Nudeln), mal weniger (Filo-Törtchen) daran rumgebastelt und so unsere eigenen Kreationen zusammengerührt.

    Aus diesem Menü lässt sich einiges gut vorbereiten, wie z.B. die Gremolata oder die Trifles (die übrigens auch am nächsten Tag noch super geschmeckt haben!). Auch die Filo-Päckchen kann man schon vorher backen und vor dem Servieren noch einmal kurz zum Aufwärmen in den Ofen schieben. So bleibt am Abend mehr Zeit für die Gäste und das gemeinsame Diskutieren der fehlenden Weinauswahl oder der Vorsätze für das nächste Jahr.

    Wie war denn euer Silvesterabend? Habt ihr auch ausgiebig gekocht?

    Filo-Törtchen mit Zucchini-Walnuss-Füllung und Fetacreme

    Filo-Törtchen mit Zucchini-Walnuss-Füllung und Fetacreme (für 8 Törtchen):

    300 g Zucchini (funktioniert auch prima mit anderem Gemüse, wie z.B. Möhren und Paprika)
    ½ Bund Frühlingszwiebeln
    35 g Walnüsse
    4 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    1 Bio-Zitrone
    ½ Bund Petersilie
    70 g Schmand
    1 Eigelb
    1-2 TL Harissa (wir haben stattdessen 1 EL Zatar und ein paar Chiliflocken verwendet)
    1 EL Honig
    100 g Feta
    6 Blätter Filoteig

    1. Zucchini in kleine Würfel und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Walnüse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und hacken.

    2. Die weißen Teile der Zwiebeln in heißem Öl kurz andünsten, Zucchini hinzufügen und bei starker Hitze für 2 Min. anbraten. Zum Schluss das Zwiebelgrün in die Pfanne geben. Das Gemüse sollte noch knackig und kaum feucht sein. Mischung zur Seite stellen, salzen, pfeffern und abkühlen lassen.

    3. Die Zitrone heiß abwaschen und 2 TL Zitronenschale abreiben. Die Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. Alles zusammen mit den Walnüssen unter die Zucchinimischung heben.

    4. Den Schmand mit Eigelb, Harissa (oder Zatar) und Honig verrühren. Den Feta fein krümeln, dazugeben und alles mit einer Gabel oder dem Pürierstab glatt rühren.

    5. Den Ofen auf 180°C (Elektro) vorheizen. 8 Mulden einer Muffinform mit etwas Olivenöl auspinseln. 1 Filo-Blatt auf einer glatten Arbeitsfläche auslegen und dünn mit Öl bepinseln. Ein zweites Filo-Blatt darüberlegen, dieses ebenfalls mit Öl bepinseln und mit einem dritten Blatt belegen. Die zusammengelegten Blätter mit einem Messer in 4 Quadrate (oder Rechtecke) schneiden und 4 Muffinmulden damit auskleiden und die Ränder etwas nach oben formen. Mit den übrigen drei Blättern genauso verfahren.

    6. Die Zucchinimischung in die 8 Filo-Förmchen geben und etwas festdrücken. Auf jede Portion einen Klecks Fetacreme setzen und glatt streichen.

    7. In der Mitte des Ofens etwa 10-12 Min. backen, bis die Kanten des Filoteigs bräunlich werden. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und aus den Mulden herausheben. Die Törtchen können lauwarm oder kalt serviert werden.

    Pasta mit Mascarpone-Cognac-Sauce und Zitronen-Nuss-Gremolata

    Pasta mit Mascarpone-Cognac-Soße und Zitronen-Nuss-Gremolata (für 4 Personen):

    500 g Nudeln nach Wahl (z.B. Tagliatelle oder Spaghetti)

    Für die Soße

    2 Schalotten
    1 EL Olivenöl
    200 ml Gemüsebrühe
    100 ml Cognac
    200 g Mascarpone
    3-4 EL Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    Für die Gremolata

    1 Bio-Zitrone
    1-2 Knoblauchzehen
    50 g Nüsse (Pistazien, Walnüsse, Mandeln etc.)
    ⅓ Bund Petersilie
    40 g geriebener Parmesan
    Salz, Pfeffer

    1. Für die Gremolata die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Den Knoblauch schälen und sehr klein würfeln. Die Nüsse mittelfein hacken. Die Petersilie abbrausen, abtropfen lassen und fein hacken. Alles mit dem geriebenen Käse mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Seite stellen.

    2. Für die Soße die Schalotten schälen und würfeln, im heißen Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Mit Cognac ablöschen, Brühe dazugeben und 5 Min. auf niedriger Stufe köcheln lassen. Mascarpone einrühren und sanft köcheln lassen, bis die Soße leicht eingedickt ist. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    3. Die Soße mit den Nudeln mischen, auf Tellern anrichten und die Gremolata darüber streuen.

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    Trifle aus marinierten Pfirsichen, Ziegenkäse und Amarettini (für 4 Personen):

    500 g (oder eine Dose) Pfirsiche
    3 EL guter Aceto Balsamico
    Pfeffer
    200 g Ziegenfrischkäse
    200 g Quark
    ca. 50 ml Milch
    1 + 1½ EL Honig
    150 g Amarettini

    1. Die Pfirsiche enthäuten, halbieren und entkernen oder die Dose abschütten. Bis auf einen halben Pfirsich alle Früchte in Stücke schneiden.

    2. Balsamico mit 1 EL Honig verrühren, mit etwas Pfeffer würzen, über die Pfirsiche gießen und für mind. 30 Min. marinieren lassen. Dabei ab und zu umrühren.

    3. Für die Creme Ziegenkäse, Quark und 1½ EL Honig mit einem Handrührer verrühren. Milch dazugeben, bis eine glatte, gut streichbare Masse entsteht.

    4. Die Amarettini in einer Plastiktüte mit einem Nudelholz zu groben Bröseln zerkleinern.

    5. In 4 Glasschälchen oder Gläser zuerst eine Schicht Pfirsiche einfüllen, darauf ein paar zerbröselte Kekse geben und diese mit der Frischkäsecreme bedecken. Dies wiederholen, bis die Zutaten aufgebraucht sind, wobei das Dessert mit einer Schicht Frischkäse schließen sollte. Mit den Pfirsichspalten dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.

    Bettina Matthaei: Vegetarisch vom Feinsten. GU, München 2011. € 24,99.

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    Gebacken

    … and a happy new year! Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-2

    Ein frohes neues Jahr euch allen! Habt ihr Silvester gut überstanden, oder maunzt der Kater immer noch? Bei uns fiel der letzte Tag des Jahres ziemlich ruhig und entspannt aus, was nach einer turbulenten Weihnachtswoche aber mal ganz angenehm war. Leckeres Essen gab’s natürlich trotzdem (mehr dazu aber in den nächsten Tagen) und eine actionreiche Konfrontation zwischen Böllerkindern, dem Glascontainer und der Feuerwehr noch obendrauf direkt vor der Tür, live und in Farbe. Toll.

    Um gleich mal mit den guten Vorsätzen zu brechen, gibt es zu Beginn des neuen Jahres ein paar süße Kalorienbömbchen in Form von Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting on top. Danach fällt die Überwindung, endlich mal wieder Sport zu treiben, auch gleich viel leichter. Die Cupcakes sind zugegebenermaßen ein Herbstüberbleibsel, aber solang es noch Kürbis zu kaufen gibt, solltet ihr diese kleinen, sehr saftigen Miniküchlein unbedingt nachmachen! Sie schmecken so richtig schön nach Winter und sind so köstlich, dass sie meinen bisherigen Lieblingscupcakes ziemlich gefährlich werden könnten. Das Basisrezept für den Teig stammt aus dem Buch “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein”, ich habe es aber mit ein paar Walnüssen und Gewürzen etwas winterlicher gestaltet und den Cupcakes ein Zimt-Frischkäse-Frosting verpasst, in das man sich wirklich reinlegen kann.

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-3

    Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting (für ca. 12 Stück):

    Für den Teig

    250 g Kürbis
    130 g Butter (Zimmertemperatur)
    130 g Mehl
    2 Eier
    2 TL Backpulver
    1 Pck. Vanillezucker
    80 g brauner Zucker
    3 TL Zimt
    ½ TL Ingwerpulver
    1 Msp. Nelkenpulver
    ¼ TL gemahlener Muskat
    50 g Walnüsse

    Für das Frosting

    100 g Butter (Zimmertemperatur)
    100 g Puderzucker
    175 g Frischkäse
    1 TL Vanillearoma (z. B. Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanillearoma)
    3 TL Zimt (ich mag es gerne sehr zimtig – wer nur einen Hauch von Zimt möchte, nimmt nur 1 TL)

    1. Den Kürbis schälen, in Stücke schneiden und im Wasser gar kochen. Danach abschütten, pürieren und abkühlen lassen.

    2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit den Eiern, dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Das Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermischen und nach und nach zur Eiermasse geben. Das Kürbispüree unterrühren. Die Walnüsse grob hacken und kurz unter die Masse heben.

    3. Papierförmchen auf einem Muffinblech verteilen und zu ⅔ mit dem Teig befüllen. 20-25 Min. im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Dann die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

    4. Für das Frosting zuerst die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren, dann den Frischkäse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluß das Vanillearoma und den Zimt hinzufügen und alles kurz vermischen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren.

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-1

    Die tollen Topper und Fähnchen zum Selbstausdrucken gibt es übrigens bei Creature Comforts.

    Yvonne Bauer: “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust“. Callwey Verlag, München 2012.
    € [D] 19,95 / € [A] 20,60 / sFr. 28.50

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    Gebacken

    Post-Weihnachts-Spiralkekse – Willy-Wonka-Style

    Willy Wonka Spiralkekse mit Vanille Rezept

    Endlich sind wir aus unserem dreitägigen Fresskoma der Weihnachtsfeiertage erwacht – ziemlich übermüdet und mit gefühlten 15 Kilo mehr auf den Hüften. Damit der Übergang aus der Post-Weihnachtsmüdigkeit in die Umsetzung der guten Vorsätze fürs nächste Jahr nicht ganz so schwer fällt, werden in den nächsten Tagen noch ein paar bunte Keksreste vertilgt, die gleichzeitig auch die 361 Tage bis zum nächsten Weihnachtsfest etwas verkürzen: knallig rote Spiralkekse im Weihnachtsmäntelchen. Inspiriert durch die Vielzahl an spiral cookies auf Pinterest, habe ich mich auch an diese lustigen Röllchen gewagt und konnte dabei endlich mal die Bourbon-Vanillemühle zum Einsatz bringen.

    Beim Backen hatte ich sofort Willy Wonka und seine Oompa Loompas vor Augen, die singend in ihrer Fabrik riesige Teigrollen zu bunten Plätzchen verarbeiten. Leider hatte ich keine kleinen Helferlein zur Hand und musste die verschiedenfarbigen Teigplatten selbst aufeinanderschichten und zum Bedauern sämtlicher Anwesenden auch selbst singen.
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    Gekocht

    Advent, Advent, ein Gebläse rauscht oder Mandelmousse auf Glühweinspiegel

    Mandelmousse-2

    Knapp ein Jahr nachdem unser Blog das Licht der Onlinewelt erblickt hat, dürfen wir zum ersten Mal bei Zorras kulinarischem Adventskalender (mit tollem Geschänkli-Gewinnspiel) mitmachen und freuen uns sehr, das vorletzte Türchen zu befüllen. Während also vielerorts die allerletzten Vorbereitungen für Heiligabend getroffen werden, die Küche schon nach dem Weihnachtsmenü duftet und passende Musik die Luft erfüllt (wem klassische Weihnachtlieder nicht zusagen, der sollte unbedingt mal in die Weihnachtsalben von Sufjan Stevens oder Low reinhören), erklingen bei uns allerdings ganz und gar unfeierliche Geräusche. Schon vor drei Wochen hatten wir einen Wasserschaden entdeckt und in der vergangenen Woche wurde nun endlich das Bad neu verfugt und Geräte zur Trocknung aufgestellt. Nun steht im Badezimmer also ein riesiges Gebläse und arbeitet daran, unseren Fußboden und die Wände wieder zu trocknen. Das ist ja grundsätzlich sehr nett von ihm, aber muss er denn dabei so laut sein? Man hat das Gefühl, eine defekte Dunstabzugshaube würde mit der Waschmaschine im Wettstreit liegen, wer es zuerst schafft, uns in den Wahnsinn zu treiben. Was bleibt uns also anderes übrig, als die echte Dunstabzugshaube einzuschalten, die Spülmaschine wieder und wieder mit dreckigem Geschirr zu füllen und uns quer durch die Welt der Weihnachtsaromen zu kochen.

    Kulinarischer Adventskalender 2012 - Türchen 23

    Für unser Türchen im virtuellen Adventskalender haben wir uns diese köstliche Mandelmousse ausgedacht, die sich auf dem Teller mit glühweinseligen Früchten trifft und im Mund für wohlige Winterstimmung sorgt. Sie lässt sich sehr gut vorbereiten und ist somit auch als Bestandteil eines Menüs perfekt geeignet. Wer keine Gelatine verwenden mag, nimmt einfach Agar-Agar. Wir haben für den fruchtigen Glühweinspiel jahreszeitenbedingt Obst aus dem Glas genommen, frisches schmeckt dazu aber bestimmt noch besser.

    Mandelmousse-3

    Mandelmousse auf Glühweinspiegel (für 4 Personen):

    Für die Mousse

    150 g blanchierte und gemahlene Mandeln
    400 ml Milch
    1 Vanilleschote
    4 Blätter Gelatine
    3 Eigelb
    120 g Zucker
    2 EL Amaretto
    200 g Sahne

    1. Am Vortrag die Mandeln in einer Pfanne kurz anrösten, dann die Milch hinzugießen. Die Vanilleschote auskratzen, das Mark und die leere Schote dazugeben und die Mischung unter Rühren aufkochen lassen (aufpassen, dass nichts anbrennt!). Die Mandelmilch in eine Schüssel geben, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

    2. Am Tag der Zubereitung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Mandelmilch durch ein feines Sieb oder ein Küchentuch abseihen und die Flüssigkeit aus den Mandeln rausdrücken.

    3. Eine Schüssel ins Wasserbad stellen. Zucker und Eigelb darin schaumig schlagen. Die abgeseihte Mandelmilch dazugeben und schlagen, bis die Masse cremig-weiß ist. Die Gelatineblätter ausdrücken und in der Schüssel unter Rühren auflösen. Den Amaretto unterrühren und die Masse kalt stellen. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Masse schaumig bleibt.

    4. Die Sahne schlagen und sobald die Mandelmasse zu gelieren beginnt, die Sahne unterheben. Während die Masse fest wird, ab und zu mal kontrollieren, dass sich die Sahne nicht oben absetzt und ggf. wieder unterrühren. Mindestens 5 Stunden kalt stellen.

    Für die Glühweinfrüchte

    100 g Kirschen
    100 g Cranberrys oder Himbeeren
    50 + 20 ml Glühwein
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Zimtstange
    1 EL Speisestärke

    1. In einem Topf die Früchte zusammen mit etwas Saft aus dem Glas und 50 ml Glühwein, dem Vanillezucker und der Zimtstange aufkochen. Ca. 20 Min. auf niedriger Stufe köcheln lassen.

    2. Den restlichen Glühwein in einer kleinen Schüssel mit der Speisestärke verrühren. Nun die Mischung teelöffelweise zu den Früchten geben, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.

    3. Die Früchtemischung mit einem Pürierstab fein pürieren und ggf. mit etwas Puderzucker nachsüßen.

    4. Die pürierten Früchte auf kleinen Tellern anrichten. Aus der Mousse mithilfe von zwei nassen Esslöffeln Nocken formen und auf den Fruchtspiegel setzen.

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    Wir wünschen euch allen schöne Feiertage, leckeres Essen, knusprige Kekse, dampfenden Weihnachtspunsch und nicht zuletzt einen guten Start ins neue Jahr! Ihr solltet aber unbedingt noch bei Zorras Adventskalendergewinnspiel mitmachen, denn so eine KitchenAid (und auch die anderen tollen Preise) macht sich sicher gut unterm Weihnachtsbaum!

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    Gebacken, Gelesen

    Geburtstag meets Weihnachten: Mohn-Vanille- & Haselnuss-Karamell-Küchlein

    Womit macht man einer Person, die Geburtstag hat, eine Freude? Mit Kuchen natürlich! Und wie sieht der aus, wenn sie fünf Tage vor Weihnachten Geburtstag hat? Natürlich stern-, weihnachtsbaum- und eiskristallförmig. Ist doch klar, oder?

    Weihnachtsküchlein-2

    Wie passend, dass uns Dr. Oetker gerade ein großes Backpaket zugesandt hat (vielen Dank dafür!), das auch das “Winterzauber”-Back-Set von Dr. Oetker verwendet, die ich auch schon für meine Mohn-Vanille- und Haselnuss-Karamell-Küchlein samt weihnachtlicher Silikonform beinhaltete. Und so kamen nicht nur die Form, sondern auch gleich die bunten Zuckerstreusel und ihre winterlichen Kollegen zum Einsatz. Das Geburtstagskind darf sich also über Weihnachtsküchlein in zweierlei Variation freuen: Mohn-Vanille & Haselnuss-Karamell. Happy Birthday, Mama Wu – ich hoffe, es schmeckt!

    Mohn-Vanille-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

    60 g Mehl
    1 TL Backpulver
    40 g Zucker
    60 g Butter (Zimmertemperatur)
    1 Ei
    2 EL Mohnsamen
    1 TL Vanillesirup (Vanillearoma geht natürlich auch)
    Pflanzenöl für die Form
    ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

    1. Den Backofen (Elektro) auf 160°C vorheizen. Butter und Zucker mit dem Mixer cremig rühren und mit dem Ei verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit der Buttermasse mindestens 3 Min. verrühren.

    2. Mohn und Vanillesirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

    3. Den Teig mit einem kleinen Löffel (oder mit einem Spritzbeutel) in die geölte Form geben und im Backofen ca. 15-20 Min. backen. Die Form etwas abkühlen lassen, dann die Küchlein vorsichtig aus der Form lösen und nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren.

    Haselnuss-Karamell-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

    60 g Mehl
    1 TL Backpulver
    40 g Zucker
    60 g Butter (Zimmertemperatur)
    1 Ei
    3 EL gemahlene Haselnüsse
    1 TL Karamellsirup
    Pflanzenöl für die Form
    ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

    1. Siehe Schritt 1 der Mohn-Vanille-Küchlein. Wenn man ohnehin beide Sorten backen möchte, einfach die doppelte Menge des Basisteigs machen und den Teig für Schritt 2 teilen.

    2. Haselnüsse und Karamellsirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

    3. Siehe Schritt 3 der Mohn-Vanille-Küchlein.

    Weihnachtsküchlein-1

    Das Basisrezept entstammt dem kleinen Rezeptheft aus dem Dr. Oetker Weihnachts-Back-Set, wurde dann aber etwas abgeändert. Während ich von der Silikonform sehr begeistert bin (die Küchlein lassen sich wirklich gut herausnehmen, die Form lässt sich sogar in der Spülmaschine reinigen), überzeugt mich das Booklet weniger. Zu unkreativ erscheint die Auswahl, zu ungenau die Backanleitung. Außerdem irritiert es, dass sich gerade einmal 4 der insgesamt 14 Rezepte für die beiliegende Silikonform eignen. Der Rest ist ein bunter Mix aus der Weihnachtsbäckerei. Aber wegen des Booklets wird ohnehin keiner das Set kaufen und beim Befüllen der Backform kann man ja auch einfach mal seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Bei uns ist sie gerade schon wieder für die nächsten Küchengeschenke in Action.
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    Jetzt muss nur noch DHL mitspielen und entgegen aller Erwartungen doch noch heute ausliefern. Also bitte mal feste die Däumchen drücken, dass das Päckchen heute noch das Geburtstagskind erreicht und der DHL-Fahrer mit dem Inhalt nicht gerade seine eigene Weihnachtsküchleinfeier in seinem Fahrzeug veranstaltet!

    Weihnachts-Backset “Winterzauber“. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.
    € 14,99 / ISBN 978-3767009257

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    Gekocht

    Feed me up with Christmas Punch Jam + Gewinnerinnen

    Christmas Punch Jam: weihnachtlicher Glühwein-Aufstrich Rezept

    Du möchtest zu Weihnachten etwas Selbstgemachtes verschenken? Wir wär’s mit einem weihnachtlichen Aufstrich, der nach Glühwein schmeckt? Unser Christmas Punch Jam, unser Rotweingelee mit Zimt, Nelke und Bittermandel bringt weihnachtliche Aromen auf den Frühstückstisch.

    Guten Morgen Winter Wonderland! So eingeschneit wie wir momentan sind, könnte man meinen, der Dezember versucht mit allen Mitteln darauf aufmerksam zu machen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Unterschwellig schwingt der Appell ans schlechte Gewissen mit, doch langsam mal geschenkemäßig in die Gänge zu kommen. Jaja, ich hab’s verstanden! Was Geschenke aus der Küche betrifft, war ich – dank PAMK – sogar schon sehr fleißig, daher gibt’s heute Produkt Nr. 3 aus unserem Post-aus-meiner-Küche-Päckchen: eine winterlich-fruchtige Christmas Punch Jam – denn ein bisschen Glühwein zum Frühstück kann ja nie schaden! Read more

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