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Death by caramel: Apfel-Karamell-Tarte mit gebrannten Mandelsplittern

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Backwettbewerb die Dritte. Wer keinen Zucker in seinem Essen mag, sollte genau jetzt aufhören zu lesen (wir sehen uns dann nächste Woche wieder). Ich könnte mir vorstellen, dass alleine das Anschauen der Fotos zu einem Zuckerschock führt. Wen das nicht schreckt, der kann sich mit dieser Apfel-Karamell-Tarte mit gebrannten Mandelsplittern die Zeit bis zum Frühlingsanfang versüßen. Gebratene Äpfel mit Zimt und Vanille, dazu eine cremige Karamellsoße und knusprig gebrannte Mandelsplitter – wer jetzt an Bratäpfel denkt, liegt nicht ganz falsch. Dieser Kuchen ist aber noch besser, noch apfeliger, noch süßer: death by caramel!

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Apfel-Karamell-Tarte mit gebrannten Mandelsplittern

Zutaten für den Boden

170 g Mehl
80 g Puderzucker
¼ TL Salz
110 g kalte Butter
2 Eigelb

Zutaten für die gebrannten Mandeln

50 g ganze Mandeln
50 g Zucker
25 ml Wasser
etwas Sonnenblumenöl
ggf. etwas Vanille und Zimt

Zutaten für die Karamellsoße

150 g brauner Zucker
150 ml Sahne
2 EL Butter

Zutaten für die Füllung

2 säuerliche Äpfel, z.B. Granny Smith (ca. 40 Spalten)
2 TL Zimt
das Mark einer 1/2 Vanilleschote
100 g Zucker
2 EL Wasser

Zubereitung

  1. Für den Boden Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Im Mixer oder mit dem Händen vermischen, bis ein krümeliger Teig entsteht. Jetzt das Eigelb hinzufügen und vermischen, bis der feuchte Teig sich zu einem Klumpen formen lässt. Wenn der Teig zu trocken ist, vorsichtig etwas Eiswasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen, flachdrücken, mit Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die gebrannten Mandeln Wasser und Zucker in eine beschichtete Pfanne geben, ggf. etwas Vanille und/oder Zimt hinzufügen, und alles gut vermischen. Sobald alles leicht köchelt, die Mandeln dazugeben, gut verrühren und nun einfach warten, bis das Wasser verkocht ist. Sobald sich die Konsistenz ändert (es wird sandig), rühren was das Zeug hält! Die Masse wird die Konsistenz mehrmals wechseln, also nicht wundern, ihr macht alles richtig. Der Zucker schmilzt erneut (das Rühren nicht vergessen!) und die Mandeln werden karamellisiert. Wenn die Mandeln zu glänzen beginnen und sie kurz darauf aussehen wie „echte“ gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt, die Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln auf zuvor eingeöltem Backpapier verteilen. Dann komplett auskühlen lassen.
  3. Zur Weiterverarbeitung die Mandeln in einen Gefrierbeutel geben und zerschlagen oder mit einem Messer hacken (ihr könnt die Mandeln natürlich auch pur snacken oder verschenken – wir hatten sie z.B. in unserem letzten Post-aus-meiner-Küche-Päckchen).
  4. Für die Karamellsoße Zucker, Sahne und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Leicht köcheln lassen, bis sich ein dicklicher Karamellsirup gebildet hat. Das dauert etwa 10-15 Min. Überschüssige Karamellsoße kann übrigens einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  5. Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (ca. fünf pro Viertel). In einer Schüssel mit Zimt und Vanille mischen. In einer Pfanne den Zucker mit dem Wasser erhitzen und langsam schmelzen lassen. Dann die Äpfel dazugeben, alles unter Rühren karamellisieren und die Äpfel für 3-5 Min. weich kochen. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
  6. Ofen auf 190°C vorheizen. Die Tarteform einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 cm größer als die Form ausrollen und dann vorsichtig in die Form legen. Den Teig bis oben an den Rand andrücken. Dann mit Backpapier abdecken und mit trockenen Hülsenfrüchten o.ä. beschweren. Im Ofen für 10 Min. blind backen.
  7. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen und den Boden mit einer dünnen Schicht Karamellsoße bestreichen. Die Äpfel fächerförmig darauf verteilen, bis der ganze Boden bedeckt ist. Die gebrannten Mandelsplitter darüber streuen.
  8. Für 20 Min. backen, dann die restliche Karamellsoße über die Äpfel gießen und weitere 10 Min. backen. Aus dem Ofen holen und nur kurz abkühlen lassen. Dann pur oder mit einer Kugel Vanilleeis genießen.
  9. Aufs Sofa legen und sich glücklich den Bauch reiben.

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11 Kommentare

  • Reply AnnaDewi

    Hach, ich liebe eure Bilder. Und ich liebe Karamell 🙂 Feinfein!

    16. Februar 2013 at 20:17
    • Reply steffen

      Oh, wie schön, danke! 🙂

      18. Februar 2013 at 9:53
  • Reply sciencemade

    Der Kuchen sieht toll aus, wie immer… I Love Karamell!
    Habe gerade noch mal sicherheitshalber in meinen Briefkasten geschaut und kein Stück davon gefunden, dabei habe ich doch so artig abgestimmt?!?
    Alles Liebe,
    Nova

    16. Februar 2013 at 21:23
    • Reply steffen

      Haha, da hat das riesige Stück natürlich nicht reingepasst! 😉 Selbstabholung aber jederzeit!

      18. Februar 2013 at 9:55
  • Reply Frau R.

    Herr R. ist großer Fan von Produkten mit einem Apfel drauf… ob das hier auch funktioniert? 🙂 Karamell lecker schmecker… ihr haut ja echt einen Knaller nach dem anderen raus, Kompliment. Und ich liebe die Serviette dazu! 🙂
    LG Frau R.

    17. Februar 2013 at 9:23
    • Reply steffen

      Klar, funktioniert bestimmt! Spätestens, wenn er davon probiert hat! 😉 Ja, die Servietten sind toll geworden – Frau Wu hat neulich ein bisschen Kindergarten gespielt und sich am Obstdruck ausprobiert 😉

      18. Februar 2013 at 9:58
  • Reply Carina

    Die Form finde ich zuckersüß, mit der habe ich im Laden auch schon geliebäugelt (auch wenn ich bald mehr Backformen als Schuhe habe – und das will was heißen!)

    Apfel + Zimt + Karamell geht IMMER!

    Ganz liebe Grüße
    Carina

    17. Februar 2013 at 10:23
    • Reply steffen

      Ja, finde die Form eigentlich auch toll – aber so richtig praktisch ist sie irgendwie nicht 🙁

      18. Februar 2013 at 9:59
  • Reply Jaqueline

    Wow, der sieht ja super lecker aus 🙂

    18. Februar 2013 at 10:24
  • Reply Persis

    Die Apfel-Ziegel haette Adrian Monk nicht akkurater schichten koennen 🙂 Deine Tarte ist wirklich eine Schoenheit.

    18. Februar 2013 at 16:47
    • Reply Kitty Wu

      Haha, stimmt, hat schon was Monkeskes! 🙂

      21. Februar 2013 at 12:05

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