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Achensee, Gegessen, Gereist, Österreich

Wellness am Achensee: Das Kronthaler

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Das Kronthaler Hotel Außenpool Achenkirch Tirol

Noch als wir ins Auto steigen, sind wir uns nicht ganz sicher, ob Anfang März wirklich der richtige Zeitpunkt ist, um in die Berge zu fahren. Vor allem dann, wenn man nicht mal Skifahren möchte. Doch nach wochenlanger Kälte meint es das Wetter endlich gut mit uns. Am Sylvensteinsee, kurz vor der österreichischen Grenze, blitzt die Sonne auf und wir genießen kurz das Bilderbuchpanorama aus blauem Himmel, gefrorenem See und schneebedeckt glitzernden Bergen. Bis zu unserer Abreise aus Tirol wird es glücklicherweise so schön bleiben und wir werden zwei Tage lang mit der vollen Dröhnung Vitamin D versorgt. Das gute Wetter lockt außerdem alle Wintersportler_innen noch ein letztes Mal aus den Häusern, so scheint es zumindest, als wir uns unserem Ziel Achenkirch nähern und aufpassen müssen, keine Skifahrer_innen, Snowboards und Schlitten aus Versehen mitzunehmen. Doch den am Sonntagmittag überlaufenen Ortskern lassen wir erst einmal hinter uns, fahren an der Skipiste vorbei und den Hang hinauf, auf dem das Hotel Das Krohntaler über dem Dorf thront.

Achenkirch Tirol im Winter mit schneebedeckten Bergen

Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol im Schnee

Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol im Winter

Panorama Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol im Winter

Lifestyle-Hotel zwischen Achensee und Skipiste

Das 4-Sterne-Superior-Hotel liegt nicht nur wunderschön in den Bergen, sondern auch in Laufnähe zum Achensee. Berge und Seen – mit dieser Kombi hat man bei uns ohnehin schon gewonnen. Aber das Hotel strengt sich auch sonst sehr an, uns von Anfang an zu gefallen. Wie viele der in den letzten Jahren neu gebauten oder renovierten Häuser begrüßt uns schon in der Lobby ein warmer alpiner Look mit viel Holz und modernen Designelementen. In der offenen Eingangshalle lodert ein knisterndes Kaminfeuer, das zusammen mit dem freundlichen Personal sofort eine gemütliche Atmosphäre verströmt. Gleich ins Auge fallen uns auch die antiken Skier und das verwitterte Holz ganz im „Luis-Trenker“-Look, der sich thematisch wie ein roter Faden durch das gesamte Hotel zieht. Überall stehen Skier, die mitunter als Jackenaufhängung dienen, oder alte Wanderschuhe. Einige Suiten der insgesamt 99 Zimmer sind sogar ganz im Luis-Trenker-Style eingerichtet.

Schnell wird klar, dass in der Philosophie des Hauses Gastgeberkultur ganz weit oben steht und versucht wird, auf allen Ebenen eine hohe Qualität zu bieten. Das moderne Lifestyle-Hotel legt dabei besonderen Fokus auf die Themen Genuss und Wellness, doch auch sportbegeisterten Besucher_innen wird einiges geboten. Als einziges Hotel am Achensee liegt Das Kronthaler direkt an der Skipiste und dass das durchaus wörtlich gemeint ist, merken wir bei einem Rundgang durch das riesige Gebäude: Eine Tür führt direkt auf die Piste und vor unseren Augen rutscht ein Skifahrer von der Kälte ins Hotel hinein. Ski.in-Ski.out nennt sich das und beeindruckt auch Menschen wie uns, die mit Wintersport nicht allzu viel anfangen können.

Uns zieht es vielmehr raus auf die große Sonnenterrasse, die dank des sonnigen Wetters so gut besucht ist, dass wir keinen der begehrten Liegestühle erwischen. Also erkunden wir weiter das Hotel und entdecken ganz unten im Keller einen ungewöhnlichen Ort. Dort, wo das Hotel sich an die Bergwand schmiegt, hat man den Naturfels offen gelassen und eine kleine Kapelle eingebaut. Das Schmelzwasser, das dort die Steine hinabläuft, sorgt für eine angenehme Kühle und wird sich während der Schneeschmelze noch in einen richtigen Wasserfall verwandeln. Ein schöner Ort, wenn man etwas Ruhe vom Trubel des Hotels und der Skipiste sucht.

Das Kronthaler Hotel Kronleuchter Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Kamin Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Kamin Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Skier Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Skier Luis Trenker Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Kapelle Achenkirch Tirol

Badewanne with a view: das Zimmer

Dann können wir auch schon unser Zimmer beziehen und sind sofort vom „Plus“ unseres „Double M Plus Rooms“ begeistert: Direkt am Fenster thront auf einer Empore eine frei stehende Badewanne, in der man sich mit Blick auf die Berge einweichen lassen kann. Auch sonst fühlen wir uns in unserem 44 m² großen Zimmer pudelwohl. Alles ist sehr offen gestaltet, vom Eingangsbereich mit einem ebenso offenem Ankleidebereich kommt man vorbei an der (abgetrennten) Toilette, steht dann mitten im Bad und um die Ecke schon im Schlafzimmer samt gemütlichem Bett und großer Couch, von wo man freien Blick auf die kleine Terrasse hat – eine enge Beziehung mit der Urlaubsbegleitung ist also zu empfehlen. Die riesige Walk-in-Dusche ist mit Natursteinen gepflastert und lässt einen ganzen Wasserfall auf einen herabregnen. Ansonsten sind es kleine Details, die uns begeistern, wie das kostenfreie Wasser in der Minibar oder die Tatsache, dass die Handtücher auch wirklich nicht gewechselt werden, wenn man das nicht möchte – fast schon eine Seltenheit in Hotels.

Das Kronthaler Hotel Double M Plus Room Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Double M Plus Room Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Badewanne Double M Plus Room Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Badewanne Double M Plus Room Achenkirch Tirol

Kulinarische Rundumversorgung

Nachdem wir uns einigermaßen im Hotel orientiert haben, kündigt sich auch schon das Mittagessen an und damit gleich die erste Gelegenheit, das Restaurant des Kronthalers kennenzulernen. Wie in vielen Wellnesshotels dieser Preisklasse wird man auch hier fast den ganzen Tag kulinarisch verwöhnt. Nach einem ausladenden Frühstück folgt der „Light Lunch“ und nach kurzer Pause werden Kaffee und Kuchen serviert, bevor man schließlich zum Abendmenü übergehen kann. Besonders gut gefällt uns, dass allen Gästen den ganzen Tag über ein „Getränkebrunnen“ mit Wasser, Säften und Softdrinks zum Selbstzapfen zur Verfügung steht – das ist uns in anderen Hotels bisher noch nie begegnet. Ebenso ungewöhnlich ist eine Low-Carb-Ecke, in der zu allen Mahlzeiten entsprechend kohlenhydratarme Nussbrote, Kuchen, Smoothies und andere Speisen angeboten werden.

Das alles in Anspruch zu nehmen, könnte jedoch schwierig werden, fällt doch schon die Mittagsjause deutlich umfangreicher aus als erwartet. Vor allem das Angebot des Salatbüfetts ist riesig und überzeugt uns voll und ganz, dazu haben wir die Wahl zwischen verschiedenen warmen (jedoch meist fleischlastigen) Speisen wie Hähnchenkeulen oder (leider etwas trockenem) Schweineschnitzel und einem Nachtisch. Wer einfach nur etwas frisches Obst snacken möchte, findet hier ebenfalls eine gute Auswahl. Zum Kuchenbüfett schaffen wir es erst am nächsten Tag, sind aber schnell Fans. Mehrere Sorten, kleine Stücke und sogar ein freier Tisch auf der Terrasse sorgen für eine schnelle Stärkung vor dem nächsten Spaziergang.

Das Kronthaler Hotel Mittagessen Light Lunch Achenkirch Tirol

Am Abend geht es dann etwas festlicher zu – das Licht des Restaurants ist gedimmt (schön fürs Ambiente, aber eine Herausforderung für die Kamera), die Tische sind hübsch eingedeckt, wir werden an einen extra für uns reservierten Tisch geführt und bekommen das täglich wechselnde 5-Gänge-Menü vorgestellt. Die Vorspeisen holt man sich selbst am Büfett – zur Auswahl stehen Salate, etwas Antipasti, verschiedene Brotsorten und eine Käsevielfalt, die so hervorragend ist, dass wir uns auch allein davon ernähren könnten. Die weiteren Gänge, die am Tisch serviert werden, stellen wir uns vorab zusammen. Für Vorspeise, Suppe als auch Hauptspeise findet sich jeweils ein vegetarisches Angebot auf der Karte, aber auch auf vegane, glutenfreie und andere Wünsche könne bei Voranmeldung problemlos Rücksicht genommen werden, versichert uns der freundliche Service. Leider sind die Kellner_innen trotz aller Freundlichkeit am ersten Abend etwas konfus. Da werden aus dem angekündigten Koriander plötzlich Kapern, landen falsche Getränke am Tisch und am Ende sogar zusätzliche auf der Rechnung. Am nächsten Abend scheint man sich allerdings wieder eingespielt zu haben und wir schaffen es problemlos durch alle fünf höchst ansprechend angerichteten Gänge. Die Küche des Kronthalers setzt auf klassische, internationale Gerichte unter Verwendung regionaler Zutaten. Und wenn man sein Menü von Wein begleiten lassen möchte, steht einem ein überaus sympathischer Sommelier zur Seite.

Das Kronthaler Hotel Restaurant Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Restaurant Dinner Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Restaurant Dinner Achenkirch Tirol

Doch unsere Herzen schlagen am meisten für das umfangreiche Frühstücksangebot am Morgen, das nicht nur auf Klassiker wie Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse setzt (wobei wir uns auch morgens die Käsevielfalt, die am Abend aufgefahren wird, gewünscht hätten), sondern durch eine Vielzahl an hausgemachten Aufstrichen, Guacamole, Obst, Früchtequark, Smoothies und Fischspezialitäten ergänzt wird. Dazu gibt es frisch gepressten Orangensaft und vorgeschnittenes Obst und Gemüse, das man sich selbst zu einem Morgentrunk pressen kann. Am Tisch wartet auf uns zudem eine überraschend vielfältige Karte mit Eierspeisen und Kaffeespezialitäten, die wir dazubestellen können. Natürlich können wir den Eggs Benedict und den Waffeln mit Blaubeerkompott nicht widerstehen und starten danach rundum glücklich in den Tag.

Das Kronthaler Hotel Frühstück Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Frühstück Low Carb Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Eggs Benedict Frühstück Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Waffel Frühstück Achenkirch Tirol

Bademantelzeit: der Wellnessbereich

Relativ schnell fällt uns auf, dass es überall im Hotel ungewöhnlich warm ist. Man erklärt uns, dass sich so auch Gäste wohlfühlen sollen, die die Zeit zwischen Skipiste und Pool am liebsten im Bademantel verbringen und durch das Hotel schlurfen. Können wir verstehen, und sowieso: gutes Stichwort! Also schwingen auch wir uns in die Bademäntel. Erste Station ist der Pool, der aus einem Außen- und Innenbereich besteht und sehr viel Platz fürs Bahnenschwimmen und Besprudeln bietet. Da man vom Hallenbad direkt in den Außenbereich schwimmen kann und auch hier ganz ordentlich geheizt wird, kostet es uns selbst in den frühen Morgenstunden keinerlei Überwindung, in den von Schneemassen umgebenen Außenpool zu schwimmen. Der Ausblick auf die Berge, hinter denen die Sonne aufgeht, ist jedenfalls traumhaft – besser kann man kaum den Tag beginnen.

Die Nachmittage nutzen wir für einige Saunagänge im ebenfalls ziemlich großzügigen Spabereich. Gleich hinter der Eingangstür befindet sich die Ruhezone, die zwar genügend Liegen bietet, aber doch sehr offen gestaltet ist. Etwas abgetrenntere, kleinere Räume würden den Aufenthalt hier noch schöner machen. Toll sind jedoch die vielen Saunen, bei denen man zwischen verschiedenen Temperaturstufen, einer Salzsteinsauna, einer Kräutersauna und einem Aromadampfbad wählen kann. Leider gibt es keine regelmäßigen Aufgüsse abseits des maximal einmal am Tag stattfindenden Aktivprogramms. Wenn einer stattfindet, dann aber richtig. Der Aufgussmeister strengt sich an, die Hitze und den Zitronendampf mit seinem Handtuch bis in die hinterste Ecke der bis auf den letzten Platz gefüllten finnischen Sauna zu wedeln. Kurz vor dem angekündigten Finale („Gleich kommt der Helikopter!“) wird ein Eimer mit Eis herumgereicht, um den 25 schwitzenden Hotelgästen etwas Linderung zu verschaffen. Nach der letzten Runde mit dem Handtuch strömen schließlich alle erschöpft nach draußen, wo als Belohnung fürs Schwitzen frische Ananas wartet.

Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol im Winter

Das Kronthaler Hotel Hallenbad Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Außenpool Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Spa Ruheraum Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Spa Finnische Sauna Achenkirch Tirol

Regeneration im Spa

Wir nutzen unseren Aufenthalt im Kronthaler, um uns körperlich und geistig ganz zu entspannen und gönnen unseren schreibtischgeplagten Körpern eine besondere Auszeit in Form von Wellnessbehandlungen. In der hoteleigenen natur[e].spa.BOXX werden wir freundlich begrüßt und in unsere jeweiligen Behandlungsräume begleitet. Ganz ruhig ist es hier, ein leichter Zitronenduft liegt in der Luft, ich bin so was von bereit für meine Massage! Dann steht auch schon Detlef vor mir, der mich die nächsten 50 Minuten durchkneten wird. Die Ganzkörpermassage macht ihrem Namen alle Ehre, von den Waden bis zum Nacken bearbeitet mich der Masseur und zeigt mir, wie verspannt insbesondere mein Nacken ist. Ich muss eindeutig mehr Wellnessurlaube buchen! Trotz der harten Griffe könnte ich locker noch zwei Stunden länger auf der beheizten Liege bei leiser Musik entspannen und mich massieren lassen.

Währenddessen erhält Sabrina im Nachbarraum eine Gesichtsbehandlung mit Naturprodukten von Susanne Kaufmann, nach der sie ebenso begeistert aus dem Spa schwebt wie ich nach meiner Massage. Die Kosmetikerin geht ganz auf ihre Bedürfnisse ein, nimmt viel Rücksicht auf Hauterkrankungen und Allergien und gibt jede Menge Tipps, wie sie ihre gerade sehr empfindliche Haut optimal versorgen kann. Nach einem Peeling folgen Dampfausreinigung, Heilerdemaske, Lippenpflege und Augenbrauenkorrektur, und während das letzte Gesichtstonic einwirkt, erhält sie eine Handmassage, die sich so gut anfühlt, dass sie ein paar Minuten später gar nicht glauben mag, dass die 50 Minuten schon hinter ihr liegen. Dann treffen wir auch schon wieder im Empfangsbereich aufeinander, bekommen noch ein Zitronenwasser, das den Kreislauf ankurbeln soll, und überlegen kurz, ob wir gleich noch eine weitere Anwendung hinterherbuchen – die Auswahl wäre schließlich groß genug.

Das Kronthaler Hotel Spa Wellness-Anwendung Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Spa Gesichtsbehandlung Achenkirch Tirol

Tiefenentspannt dank Aktivprogramm

Neben dem erwähnten Aufgussmarathon in der finnischen Sauna bietet das Kronthaler seinen Gästen mit dem täglich wechselnden und größtenteils kostenfreien Aktivprogramm eine Mischung aus Vorträgen zu verschiedenen Gesundheitsthemen, Entspannungskursen und sportlichen Aktivitäten. Nordic Walking, Pilates und Wassergymnastik konkurrieren mit Kursen zur Meditation und Entspannung. Wir beschließen, die letzte Stunde vor unserer Abreise noch zu nutzen, um so viel Entspannung wie möglich mit nach Hause zu nehmen. 50 Minuten Klangschalenmeditation klingen jedenfalls so, als könnten wir danach tiefenentspannt den Heimweg antreten. Außer uns wollen an diesem Dienstagmorgen nur zwei weitere Gäste auf eine Klangreise geschickt werden, und so haben wir viel Platz im hellen Fitnessraum. Wir legen uns auf Yogamatten, werden zugedeckt und lauschen unserer Trainerin, die uns mit leiser Stimme anleitet, in unsere Körperteile zu atmen (was uns mal mehr, mal weniger gut gelingt) und nebenbei verschiedenen Klangschalen Töne entlockt. Nach kürzester Zeit bin ich so entspannt, dass ich kaum bemerke, wie meine Augen immer schwerer werden. Die Geräusche werden schwächer, bis plötzlich etwas gegen meinen Fuß klopft. Das war wohl etwas zu viel Entspannung (und eventuell habe ich auch geschnarcht, zumindest wird das im Anschluss von Anwesenden behauptet).

Noch etwas müde packen wir unser Köfferchen, verlassen das Kronthaler aber nicht, ohne einen letzten aufputschenden Kaffee. Hier hat sich das Hotel in Kooperation mit Julius Meinl Kaffee eine besonders nette Aktion ausgedacht: Wirft man in eine Box ein Gedicht, erhält man im Gegenzug einen kostenfreien Kaffee. Unsere poetische Ader scheint zwar noch im Winterschlaf zu stecken, doch für einen Milchkaffee reicht sie allemal.

Das Kronthaler Hotel Achenkirch Tirol

Das Kronthaler Hotel Bar Achenkirch Tirol

Achenkirch, Achensee und Umgebung

Auch wenn wir diesmal der Versuchung, drei Tage zwischen Pool, Sauna, Restaurant und Sonnenterrasse zu pendeln, kaum widerstehen können, locken uns die Sonnenstrahlen, das noch immer unter einer dicken Schneedecke versteckte Tal und der in der Ferne glitzernde Achensee schließlich doch an die frische Luft. Also, die Wanderschuhe angezogen, raus aus dem Hotel und an der nächsten Wegbiegung bergab in Richtung See! Wir teilen uns die Strecke teilweise mit Wintersportler_innen, denn das Haus liegt nicht nur direkt an der Abfahrtspiste, sondern auch an der Langlaufloipe. Bei perfektem Wetter stapfen wir durch die weiße Schneelandschaft und kommen gut 30 Minuten später am Seeufer an. Anfang März ist hier nicht viel los, aber das Panorama aus See und Bergen lässt erahnen, wie schön es hier im Sommer sein muss. Also setzen wir uns am nächsten Tag noch einmal ins Auto und erkunden den Rest des Seeufers. Schon nach wenigen Kilometern treffen wir auf die Seehofkapelle, die auch im Schnee ein wunderschönes Fotomotiv abgibt. Von dort aus geht es weiter nach Pertisau, das mit einer hübschen Promenade aufwarten kann und auch einen guten Ausgangspunkt für Wandertouren in die Berge darstellt. Im Sommer soll der Weg von Achenkirch nach Pertisau entlang des Westufers ein toller Halbtagesausflug sein, zurück geht es dann entweder mit dem (nicht ganz günstigen) Fährschiff oder dem Bus. Obwohl alles abseits der Skipisten noch im Winterschlaf liegt, gefällt uns die Gegend richtig gut und wir beschließen, im Sommer noch einmal nach Tirol zu kommen. Von München aus ist der schöne Achensee ja zum Glück nur einen Katzensprung entfernt.

Achenkirch Tirol im Winter mit schneebedeckten Bergen

Achenkirch Tirol im Winter mit schneebedeckten Bergen

Achensee Achenkirch Tirol im Winter mit schneebedeckten Bergen

Bootshaus Achensee Achenkirch Tirol

Achensee Achenkirch Tirol im Winter mit schneebedeckten Bergen

Seehofkapelle Achensee Tirol im Winter

Das Kronthaler
Am Waldweg 105a
6215 Achenkirch, Österreich

Doppelzimmer ab 153 € pro Person/Nacht, inklusive vollem Kulinarikprogramm.

Hinweis: Vielen Dank an Das Kronthaler, das uns zum Aufenthalt eingeladen haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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