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Gekocht

Winterinspiration: Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata & Pastinakenchips

Cremige Pastinakensuppe Rezept: mit Nuss-Zitronen-Gremolata und Käse

Diese cremige Pastinakensuppe mit würzigem Gruyère ist das perfekte Wintergericht für kalte Tage. Das Besondere: knusprige Pastinakenchips und eine aromatische Nuss-Zitronen-Gremolata verleihen der Suppe eine raffinierte Note. Mit Kurkuma, Chili und schmelzendem Käse wird aus einer einfachen Wintersuppe ein richtiges Wohlfühlgericht.

Da ist es nun, das neue Jahr, und ist eigentlich schon voll im Gange. Doch entgegen der Annahme, dass sich so ein jungfräuliches Jahr wie ein leeres Blatt Papier blitzschnell mit frischen Ideen und kreativen Gedanken befüllen lässt, herrscht hier nur verschlafenes Gähnen im Kopf. Vielleicht ist es die dicke Schneedecke, die die guten Einfälle seit Wochen begräbt oder die ersten Präsymptome der Frühjahrsmüdigkeit – von Inspiration jedenfalls keine Spur. Das gilt auch und ganz besonders fürs Kochen, mit dem wir in den ersten Januarwochen sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen. Es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen, auf Gerichte, die hier im Haus ein Schattendasein fristen und eigentlich nur bei akutem Zeitmangel oder Inspirationsnotfällen in die Küche gelassen werden. Oder wir klammern uns pedantisch an Rezepte aus viel zu lange ungeblätterten Kochbüchern – doch simpel muss es sein, darf bloß nicht überfordern. Eine Pastinakensuppe klingt machbar, mit Wintergemüse, etwas Kurkuma und darin schmelzendem Gruyère, so wie sie bei Nigel Slater* zu finden ist. Und dann kommt sie, die Unfähigkeit, sich eins zu eins an Rezepte zu halten, denn ein kleines Topping könnte die Pastinakensuppe ja schon vertragen. Uns kommen vor Ewigkeiten gepostete Rezepte in den Sinn, wir klauen uns die Gremolata von damals und ergänzen sie um knusprige Pastinakenchips. Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt heraus aus dem Inspirationsloch, vielleicht taut eine wärmende Wintersuppe auch endlich die Gedanken auf. Unsere cremige Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips ist eine moderne Interpretation eines klassischen Wintergerichts.

Wonach schmeckt Pastinake?

Pastinake ist ein heimisches Wurzelgemüse, das im Herbst und Winter Saison hat und oft unterschätzt wird. Sie enthält viel Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Ihr leicht süßlicher Geschmack wird durch Rösten oder Pürieren noch intensiver, was sie zur perfekten Basis für cremige Suppen macht.Wusstet ihr, dass ihr das würzige Wintergemüse nicht nur in Suppen und anderen herzhaften Gerichten verwenden könnt, sondern auch in Kuchen? Der Geschmack der Pastinake ähnelt dem der Karotte. Die Pastinake ist allerdings etwas würziger, schmeckt leicht süßlich und hat eine feine Nussnote. Aufgrund ihres milden Aromas kann man sie auch super in süßen Speisen einsetzen. Ähnlich wie Karotten verleihen Pastinaken Kuchen und anderem Gebäck eine saftige Textur. Das zeigt, wie vielseitig das Wurzelgemüse sein kann.

Winterliche Rezepte mit Pastinake

Ihr mögt das winterliche Wurzelgemüse auch so sehr wie wir? Hier findet ihr weitere herzhafte und süße Rezeptideen mit Pastinake:

Wintersuppe aus Pastinaken mit Gruyère, Nuss-Gremolata und geschmolzenem Gruyère als Toppings

Pastinakensuppe mit Gruyère, Nuss-Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips (Rezept für ca. 3 Personen)

Zutaten für die Suppe

  • 4 mittelgroße Pastinaken (ca. 540 g)
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Mehl
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 120 ml Sahne
  • 2-3 TL Senf
  • 100 g Gruyère, gewürfelt
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für die Gremolata

  • 15 g Haselnüsse
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • Salz
  1. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Pastinaken schälen. Von zwei Pastinaken jeweils das hintere Viertel abschneiden und diese in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, Olivenöl darüberträufeln, etwas salzen und im Ofen etwa 10-15 Minuten kross backen (zwischendurch ruhig mal wenden), dann zur Seite stellen. In der Zwischenzeit die restlichen Pastinaken in grobe Stücke scheiden. Die Schalotten schälen und ebenfalls grob hacken.
  2. Die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen und die Schalotten darin 2 Minuten andünsten. Die Pastinakenstücke dazugeben. Den Knoblauch schälen, mit dem Messerrücken flach drücken, in den Topf geben und alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 6-8 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Mehl, Chiliflocken und Kurkuma in den Topf geben, unterrühren und kurz mitdünsten. Nun alles mit Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe etwa 20 Minuten leicht vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  3. In der Zwischenzeit für die Gremolata die Nüsse mittelfein hacken. Den Knoblauch schälen und sehr klein würfeln. Die Petersilie abbrausen, abtropfen lassen und fein hacken. Alles mit der abgeriebenen Zitronenschale mischen und mit Salz würzen. Zur Seite stellen.
  4. Mit einem Pürierstab durch die fertig geköchelte Suppe gehen und bearbeiten, bis eine cremige Suppe entsteht. Die Sahne und den Senf dazugeben, gut unterrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls euch die Konsistenz zu dickflüssig ist, könnt ihr die Suppe mit etwas Gemüsebrühe oder Sahne verlängern. Die Gruyèrewürfel auf Suppenteller verteilen und darüber die warme Suppe gießen. Je eine Portion Gremolata auf die Suppe setzen und mit Pastinakenchips bestreuen.

Wintersuppe in weißer Schüssel: Pastinakensuppe mit Käse und Nuss-Zitronen-Gremolata

Hinweis/Werbung: Bei dem mit Sternchen (*) markierten Link handelt es sich um einen Werbelink. Wenn ihr etwas darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch ändert sich der Preis aber natürlich nicht.

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7 Kommentare

  • Reply Melli

    Ich hatte eher gegen Ende des letzten Jahres meinen kreativen Durchhänger. Gerade habe ich so viele Ideen, was ich alles kochen und backen will, nur fehlt die Zeit. Wird bei euch sicherlich auch bald wieder besser 😉
    LG Melli

    22. Januar 2017 at 20:20
    • Reply Sabrina

      Ja, es gibt einfach so Phasen. Ich weiß ja auch, dass sie wieder gehen und die Lust aufs kreative Kochen zurückkommt, aber zur Zeit hängen wir am Herd noch immer ein bisschen durch. 😉

      24. Januar 2017 at 20:12
  • Reply Julia

    Ihr Lieben,
    der Februar steht vor der Tür und da werden die Karten wieder gezückt 😉 Aber ihr braucht die Karten gar nicht, das sieht man doch an dieser wunderbaren Suppe! So ein schönes Rezept und so eine tolle Farbe, vielleicht müssen die Tage einfach nur wieder etwas länger werden, damit kommt die Lust aufs Kochen bestimmt wieder.
    Liebe Grüße!
    Julia

    22. Januar 2017 at 20:30
    • Reply Sabrina

      Oh, sehr gut – ich bin gespannt, nach was die Karten diesmal verlangen. 🙂 Ich hoffe ja, dass die Lust aufs Kochen noch vor den langen Tagen zurückkehrt, denn die fühlen sich gerade noch ganz schön weit entfernt an, buhuu.

      24. Januar 2017 at 20:22
  • Reply Saskia-Katharina Most

    Hört sich sehr lecker an! Ich mag solche ausgefallenen Suppen ja total gern. Ausprobiert habe ich auch schon mal eine Cappuccino-Suppe mit Maronen gemacht. Die hat auch sehr gut geschmeckt.

    30. Januar 2017 at 13:28
    • Reply Sabrina

      Vielen Dank! Ja, das geht mir auch so – die Cappuccino-Suppe würde ich auch sofort probieren! 🙂

      3. Februar 2017 at 8:00
  • Reply Möhre, Pastinake und Co. - 17 Ideen mit Rüben-Power

    […] Auf den Winter stimmst du dich am besten mit einem cremigen Pastinaken-Süppchen ein. Sabrina und Steffen kredenzen eine besonders raffinierte Version mit Zitronen-Gremolata und Pastinakenchips. Zum Rezept […]

    6. November 2017 at 14:15
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