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Gegessen, Gereist, New York, USA

Lieblingsorte in New York: 10 Blogger*innen verraten ihre Geheimtipps

New York Blick von Top of the Rock Manhattan

Start spreadin‘ the news … auch wenn wir gerade nirgendwo lieber wären, heben wir heute leider nicht in Richtung New York ab. Warum wir das sollten? Weil dort heute vor 10 Jahren nicht nur unsere Ehe, sondern auch unsere Liebe zu New York ihren Anfang nahm. Schnee wirbelte durch die Straßen, Musik lag in der Luft und wir waren mittendrin. Am Times Square, auf dem Broadway, vor dem Empire State Building, auf der Brooklyn Bridge – 10 Tage in der neuen Lieblingsstadt und es hat „Zoom“ gemacht.

Da die Chancen, dass wir uns im Laufe des Tages doch noch in Richtung USA aufmachen, nicht allzu gut stehen, haben wir ein paar Reise- und Foodblogger*innen eingeladen, mit uns virtuell nach New York zu reisen und uns ihre Lieblingsorte zu zeigen. Sie alle haben wie wir eine gewisse Schwäche für die Stadt, die niemals schläft, und kennen Ecken, die wir auch nach mehreren Reisen an die Ostküste noch nicht entdeckt haben. Auch für euch ist sicherlich der eine oder andere Geheimtipp dabei. Also, macht es euch gemütlich, schnappt euch ein Stück Red Velvet Cake und folgt uns und neun anderen Blogger*innen nach New York!

Brooklyn Bridge mit Blick auf Manhattan New York

Oktopus-Mural in Bushwick Brooklyn

Statue of Liberty New York

10 Lieblingsorte in New York – vom Bushwick Collective bis Coney Island

Gotham West Market // Country at Heart

Claudine und ihr Blog Country at Heart waren für uns Anlaufstelle Nr. 1, als es um die Planung unserer Südstaatenreise ging, denn bei ihr dreht sich alles um den Süden und die Ostküste der USA. Von allgemeinen Reisetipps und Routenvorschlägen über Restaurantempfehlungen und Attraktionen bis zu Country Music erfährt man hier alles, was man vor seiner Reise wissen sollte. Dabei springt Claudines Liebe zu den USA so sehr über, dass man den einen oder anderen ungeplanten Zwischenstopp schnell noch einschiebt – so landete Charleston zum Beispiel kurzerhand auf unserer Reiseroute, und auch an Savannah war sie nicht ganz unschuldig. Wer schon siebenmal in New York war, zaubert natürlich Tipps aus der Tasche, die auch für uns noch unbekannt sind (und liefert uns einen weiteren Grund, New York bald wieder zu besuchen). Blog | Instagram

Es gibt in New York so viele tolle Orte und Attraktionen, man kann hier Monate verbringen und es wird nie langweilig. Allein, um die ganzen Hauptattraktionen abzuhaken, bedarf es schon ein paar Wochen. Da viele von euch aber New York schon recht gut kennen, möchte ich euch heute keinen der „Klassiker“ vorstellen, sondern einen meiner weniger bekannten Favoriten: den Gotham West Market. Eine kleine Foodhall in Hell’s Kitchen, etwa 15 Minuten Fußweg vom Times Square entfernt. Genau aus dem Grund, dass sich hier eher Einheimische treffen, ist es für mich einer meiner Lieblingsorte im Big Apple. Ob zum Frühstück, Lunch oder Dinner, die Foodhall ist von morgens bis spätabends geöffnet. Es gibt Stände für jeden Geschmack – von Ramen über Tacos bis hin zu Burgern und Seafood. Man sitzt an der Bar der Stände oder gemeinsam an einem Tisch in der Halle – bei schönem Wetter sind die Fenster geöffnet und es gibt auch draußen Sitzmöglichkeiten. Wer etwas Ausblick möchte, lässt sich sein Essen einpacken und läuft einen Block runter zu einem der vielen Piers am Hudson River. Immer lecker, immer was los – und typisch New York.

Gotham West Market New York / Foto: Country at Heart

Gotham West Market in Hell’s Kitchen // Foto: Country at Heart

High Line // Reiselust und Fernweh

Steffis Neugier auf die Welt merkt man den Beiträgen an, die die Reisebloggerin auf Reiselust und Fernweh veröffentlicht. Darin widmet sie sich der Kultur, Kulinarik und Geschichte einer Stadt oder gibt Tipps und Tricks für die Reise- und Routenplanung. Natürlich spielt ihre Heimatstadt Berlin eine große Rolle – falls ihr euch also fragt, wo man in der Hauptstadt besonders gut frühstücken kann, wäre Die Stulle ein vielversprechender Anfang. Unsere Reiselust weckt Steffi in letzter Zeit vor allem mit ihren Blogposts zu skandinavischen Ländern, die bei uns bislang viel zu kurz kamen. Die gemeinsame Begeisterung für die Ostküste der USA – besonders für Neuengland – hat uns vor ein paar Jahren zusammengeführt, und wir freuen uns sehr, dass euch Steffi an einen New Yorker Ort mitnimmt, der auch bei unseren Besuchen der Lieblingsstadt nie fehlen darf. Blog | Instagram

„Since I made it here, I can make it anywhere“ – die Worte eines berühmten amerikanischen Rappers haben sich in meinem Ohr festgesetzt, als ich durch den New Yorker Irrgarten an Wolkenkratzern und gelben Taxis entlangschlendere. New York ist schon ziemlich überwältigend. Es gibt so viel zu sehen, dass man vermutlich ein ganzes Jahr hier verbringen müsste. Ich kann noch immer nicht so recht glauben, dass ich tatsächlich in der berühmtesten Stadt der Welt bin. Obwohl ich als gebürtige Berlinerin das Großstadtleben gewohnt bin, brauchte ich in New York ein paar Tage, um mich an das wuselige Treiben zu gewöhnen. Am dritten Tag meiner Reise bin ich dann auf einen Ort gestoßen, der seitdem zu meinen absoluten Lieblingsorten zählt und mir noch heute ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Rede ist von der High Line im Westen Manhattans. Dabei handelt es sich um eine knapp 2 km lange, stillgelegte Hochbahntrasse, die zu einem Park umgebaut wurde. Sie wurde 2009 eröffnet, nachdem eine Anwohnerinitiative den Abriss verhinderte. Die High Line liegt 20 m über der Stadt, inmitten des hippen Meatpacking Districts. Seinen Namen verdankt das Viertel den über 250 Schlachtbetrieben, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts hier ansässig waren. Meiner Generation ist der Meatpacking District vermutlich durch die Kultserie „Sex and the City“ ein Begriff. Die Bahngleise, auf denen wir heute laufen, wurden damals sowohl für den Viehtransport als auch für den Transport von Milch- und Getreidewaren genutzt. Der letzte Zug fuhr übrigens im Herbst 1980 über die Schienen.

Wer die Treppenstufen zur High Line hinaufgeht und schließlich oben angekommen ist, kann vielleicht verstehen, warum er zu meinen Lieblingsorten zählt. Auch wenn der Park rund um die Uhr gut besucht ist, geht es verhältnismäßig ruhig zu. Kein lauter Straßenverkehr und keine hektischen Menschen, die an einem vorbeirauschen. Ich war überrascht wie viel Natur sich hier oben befindet. Eine grüne Oase voller bunter Wildblumen und Gräser. Für die Pflanzen ist mittlerweile ein ganzes Gärtnerteam verantwortlich. Die High Line kann von verschiedenen Punkten aus betreten werden. Am besten beginnt man seinen Rundgang an der Gansevoort Street und folgt dem Weg in Richtung Norden. Ein Holzweg führt durch moderne Architektur, vorbei an teuren Gebäudekomplexen und schicken Designhotels. An jeder Ecke eröffnet sich ein neuer Blick auf den Big Apple. Der Ausblick ist einfach atemberaubend. Gesäumt wird mein Rundgang durch jede Menge Sitzgelegenheiten, auf denen sich sonnenhungrige Touristen von ihrer Sightseeingtour ausruhen. Die High Line endet schließlich an der 34th Straße in den Hudson Yards. Ganze zwei Stunden habe ich hier verbracht, bevor ich mich zurück ins Getümmel stürzte. Die Vielfalt an unterschiedlichen Eindrücken und die perfekte Symbiose von Natur und Architektur macht diesen Ort für mich so perfekt und einzigartig. In meinem Artikel „Meine Lieblingsplätze in Manhattan“ stelle ich euch übrigens noch weitere tolle Tipps vor.

High Line New York / Foto: Reiselust und Fernweh

High Line im Meatpacking District // Foto: Reiselust und Fernweh

New York Public Library und Bryant Park // Travelroads

Mandy beschreibt auf ihrem Blog Travelroads ein ständiges Fernweh nach Amerika – ein Gefühl, das wir nur zu gut kennen. Wem es ähnlich geht, findet auf ihrem Blog zum Glück genügend Ablenkung und Inspiration für den nächsten Trip. Die Bloggerin widmet sich vor allem dem Reisen durch die USA – vom Bericht über ihren dreiwöchigen Roadtrip durch den Südwesten, den sie ganz allein bestritten hat, bis zu vielen nützlichen Tipps zur Routen- und Reiseplanung können USA-Liebhaber*innen bei ihr einiges entdecken. Doch auch zu näheren Zielen nimmt sie ihre Leser*innen mit – wie zuletzt auf einen Kurztrip nach Newcastle. Als bibliophile Menschen freuen wir uns, dass Mandy uns und euch gleich an einen besonderen Ort führt, den wir bereits auf unserem ersten New-York-Trip kennenlernen durften. Noch mehr Tipps verrät sie übrigens in ihren Top 10 New York Highlights. Blog | Instagram

Einer meiner besonderen Lieblingsorte in New York ist die New York Public Library und der angrenzende Bryant Park. Inmitten der Häuserschluchten und des Großstadttrubels ist die Bibliothek eine Oase der Ruhe. Sie gehört mit mehr als 55 Millionen Medien zu einer der größten Bibliotheken der Welt, aber davon merkt man im Hauptgebäude an der Fifth Avenue kaum etwas. In das imposante Beaux-Arts-Gebäude mit seiner wunderschönen Eingangshalle aus Marmor dringt kein Straßenlärm. Am schönsten ist der riesige Lesesaal mit seinen Deckenmalereien. Hier könnte man definitiv länger verweilen … die Atmosphäre ist eine Mischung aus produktiv und gemütlich zugleich. Für Buchliebhaber definitiv ein Must-see in New York!

Direkt an die NY Public Library grenzt der Bryant Park an, zu dem ich eine besondere Verbindung habe. Hier war ich 2010 an meinem ersten Morgen in New York, auf meiner ersten Alleinreise, frühstücken. Seither zieht es mich immer wieder hierhin. Es gefällt mir, das wuselige Treiben zu beobachten, Einheimische, die im Park ihre Mittagspausen verbringen oder den Abend beim After-Work einläuten. Denn hier gibt es mehrere kleine Bistros und Bars. Im Sommer findet ein Open-Air-Kino statt, das ich bisher leider versäumt habe. Ich mag den Bryant Park sogar lieber als den Central Park, warum kann ich nicht genau sagen – man ist einerseits mittendrin im Stadtgewusel, andererseits ist man inmitten einer kleinen grünen Insel. Vielleicht verbinde ich mit dem Park einfach nur besonders schöne Erinnerungen? Wie auch immer, für mich sind diese beide Orte zwei Highlights, die auf keiner New-York-Reise fehlen sollten.

New York Public Library / Foto von Travelroads

New York Public Library // Foto: Travelroads

Prospect Park // SavoryLens

Woohoo, es geht nach Brooklyn! Gaby und Christian von SavoryLens dürfen in diesem Beitrag keinesfalls fehlen, denn besseres New-York-Insiderwissen kann man sich kaum wünschen. Die beiden hessischen Food- und Reiseblogger verschlug es beruflich für über ein Jahr nach New York. Unglaublich, dass sie neben ihren neuen Jobs und dem Leben in einer der aufregendsten Städte der Welt noch die Zeit fanden, ein New York Diary zu führen und ihre kunstvollen Köstlichkeiten mit ihren Leser*innen zu teilen. Die Liebe zu den USA merkt man auch vielen ihrer Gerichte an, an denen wir uns einfach nicht sattsehen können. Doch nicht nur New York spielt auf ihrem Blog eine Rolle, denn Gaby und Christian wissen nur zu gut, wie man Reisen und Kulinarik optimal kombiniert. Ihre kulinarischen Tipps für Seattle haben wir uns jedenfalls schon abgespeichert. Blog | Instagram

Wir haben die letzten 14 Monate in New York gelebt und es ist gar nicht so einfach, sich auf einen Lieblingsort festzulegen. Viele Besucher dieser wunderbaren Stadt, insbesondere jene, die zum ersten Mal dort sind, zieht es erst mal nach Manhattan. Das ist absolut verständlich und das haben wir auch nicht anders gemacht, als wir das erste Mal vor vielen Jahren dort waren. Aber gar nicht weit von Manhattan entfernt, getrennt durch den East River, tut sich noch mal eine ganz andere Stadt auf: Brooklyn.

Sicher, Brooklyn ist einer der fünf Stadtteile – die sog. Boroughs – von New York und keine eigene Stadt. Doch für sich allein genommen, wäre Brooklyn mit seinen 2,7 Mio. Einwohnern und 180 km² die viertgrößte Stadt der USA, und glaubt uns, wenn man länger hier ist, merkt man den Unterschied deutlich. Brooklyn ist New Yorks größter und am schnellsten wachsender Stadtteil. Wir haben in Brooklyn, Fort Greene gewohnt und sind täglich nach Manhattan zur Arbeit gependelt. In Brooklyn gibt es so viele wunderbare Orte, deren Aufzählung und Würdigung den Rahmen unseres kleinen Beitrags hier sprengen würde. Wie ihr euch jedoch vorstellen könnt, sehnt man sich in der „Stadt, die niemals schläft“ doch dann und wann nach ein wenig Ruhe. Und hier kommt unser Lieblingsort ins Spiel: der Prospect Park – eine grüne Oase im urbanen Brooklyn.

Der 1867 eröffnete Prospect Park ist der zweitgrößte Park New Yorks und das Pendant zum Central Park in Manhattan. Die insgesamt 2,4 km² große Parkanlage wurde von Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux entworfen, nachdem sie ihre Arbeiten in Manhattans Central Park abgeschlossen hatten. Einheimische behaupten, dass die beiden beim Anlegen des Prospect Parks nicht dieselben Fehler gemacht hätten wie beim Central Park. Als grüne Lunge Brooklyns hat er in erster Linie viele Grünflächen, wie z. B. den Long Meadow, eine 36 Hektar große Wiese. Im Prospect Park befindet sich im Übrigen auch der einzige See Brooklyns. Andere sehenswerte Highlights wären die Litchfield Villa, das Haus von Edwin Clark Litchfield, dem ehemaligen Besitzer des südlichen Teils des Parks, in dem heute die Parkverwaltung untergebracht ist. Wunderschön ist auch das Bootshaus, in dem sich ein Besucherzentrum sowie das erste städtische Audubon Center befindet. Offiziell zum Prospect Park gehört auch der Prospect Park Zoo mit einem großen Naturschutzgebiet.

Auch wenn wir einen „eigenen“ Park – den Fort Greene Park – direkt vor der Tür hatten, war uns ein Besuch des Parks stets die kurze Anreise von zwei U-Bahn-Stationen wert. Nebenbei bemerkt, befindet sich in unmittelbarer Nähe das Brooklyn Museum und der Brooklyn Botanic Garden, die ebenfalls „Pflichtprogramm“ in Brooklyn sind. Auch wenn der Central Park allein durch die zahlreichen Filme die bekanntere Grünanlage ist, steht der Prospect Park diesem in keinster Weise nach. Wenn ihr also Natur pur und ein wenig Ruhe fernab von Reisebussen und Selfie-Jägern sucht, wisst ihr jetzt, wo ihr sie findet. 😉

Boathouse im Prospect Park, Brooklyn / Foto von SavoryLens

Boathouse im Prospect Park, Brooklyn // Foto: SavoryLens

New Yorks größte Outdoor-Galerie: Bushwick Collective // Travel on Toast

Weiter gehts mit einer wahren Weltenbummlerin. Nach einem Jahr Weltreise ist Anja jetzt hauptberufliche Reisebloggerin. Ihr Blog Travel on Toast gehört zu den bekanntesten Reiseblogs Deutschlands – kein Wunder, denn Anja hat bereits rund 60 Länder bereist und teilt ihre Geheimtipps mit ihren Leser*innen. Auch vor unserer Japanreise konnten wir uns bei ihr schon einmal prima auf Tokio einstimmen. Auf ihrem Blog schreibt sie über Städtereisen, Roadtrips, Urlaub mit Hund sowie vegane Cafés und Restaurants. Wie sie auf Reisen tolle vegane Lokale findet, verrät sie zum Beispiel in diesem Beitrag. Bei unserem letzten Besuch in New York haben wir uns leider um einen Tag verpasst, doch immerhin konnten wir unseren Urlaub dank Anjas Posts gedanklich noch etwas verlängern. Wie schön, dass sie euch in ein Viertel Brooklyns mitnimmt, das uns mit seinen Murals und Graffiti genauso begeistert hat! Blog | Instagram

Bei meinem dritten Besuch in New York waren wir vor allem in Brooklyn unterwegs. Mein Lieblingsort ist die Outdoor-Galerie des Bushwick Collective. Wir haben dort eine zweistündige Tour mitgemacht. Ihr könnt aber auch einfach durch das Viertel schlendern und euch Street Art und Graffiti an den Industriegebäuden anschauen.

Die meisten Werke sind nicht zu übersehen, sie sind groß und bunt. Aber wir entdeckten auch kleinere Kunstwerke wie spielende Katzen aus Draht, „Bubble Letters“ oder „Yarn Bombing“-Strickwerke. Ich mochte es, wie vielfältig die Schöpfungen waren – mit ganz verschiedenen Stilen und Aussagen.

„The Bushwick Collective“ wurde 2012 gegründet. Rund 800 Künstler aus den USA, Europa oder Australien haben bisher hier gewirkt. Die meisten Werke werden nur für ein Jahr gezeigt, dann müssen sie neuen weichen.

Wir waren übrigens an einem Montagmorgen dort, da war es angenehm leer. Nach Feierabend und am Wochenende soll es deutlich voller sein. Mehr über das Bushwick Collective lest ihr auf Travel on Toast.

Mural des Bushwick Collective Brooklyn / Foto: Travel on Toast

Mural des Bushwick Collective // Foto: Travel on Toast

Mein Brooklyn – fantastische Bike-Tour von Dumbo nach Red Hook // S-Küche

Bleiben wir doch einfach in Brooklyn, denn hier fühlt sich Simone von S-Küche besonders wohl. Auf ihrem Blog bringt die Hamburgerin nicht nur köstliche saisonale Farbexplosionen und opulente Kunstwerke, die fast zu schön zum Anknabbern sind, auf den Teller, sondern berichtet auch von ihren aufregenden kulinarischen Reisen. In ihren Beiträgen nimmt sie uns mit nach Lofoten, Tirol oder Südfrankreich und auch immer wieder in die USA – zum Beispiel auf einen Roadtrip von den Hamptons nach Boston. Wer ihr schon ein Weilchen folgt, dem wird nicht entgangen sein, dass Simone ihr Herz an New York und allem voran Brooklyn verloren hat. Kaum verwunderlich, dass sie uns mit in ihr Lieblingsviertel nimmt. Also, steigt aufs Rad und folgt Simone bei einer Stadtrundfahrt der besonderen Art! Blog | Instagram

Wo mein Lieblingsort in New York ist? Ganz bestimmt irgendwo in Brooklyn. Wann ich dort am glücklichsten bin? Wenn ich per Bike durch Brooklyn sause. Steigt doch mit auf, ich zeige euch meine liebste Strecke. Keine Angst, Radfahren ist in Brooklyn ein Kinderspiel und in jeder zweiten Straße gibt es Bike Lanes, auf denen man mehr oder weniger seine Ruhe hat.

Dann mal los! Wir kommen entweder gerade aus Manhattan über die Brooklyn Bridge gefahren oder vielleicht per Fähre mit dem Rad, wir beginnen jedenfalls bei Ample Hills Creamery an den Dumbo Piers. Dort kann man sich fix noch ein Eis holen und genüsslich in die Runde schauen. Man stellt fest: Dumbo hat aber nun auch wirklich jeder gefunden, viel zu voll hier, nichts wie ab in den Dschungel. Der Brooklyn Bridge Park Greenway ist nämlich zumindest in den Sommermonaten genau das. Ein grüner Urwald mit betörendem Zikaden-Gesängen fast rund um die Uhr. Wir befinden uns in New York? Kann ja gar nicht sein. Ach, guck mal, hier kann man durchgucken und dort ist tatsächlich Manhattan! Der Urban Jungle auf eine ganz andere verrückte, aber so wohltuende und relaxende Art.

Per Bike geht es die ganze Brooklyn Hights Promenade entlang, bis ein knallblauer nachgebauter NYC Water Tower in den Blick kommt. Dort biegen wir links ab und mäandern uns die Joralemon Street entlang bis zur Henry Street. Die traumhaft schönen Brownstone-Häuser scheinen kein Ende zu nehmen und wir befinden uns mitten in Brooklyn Heights. Wir fahren die schöne dicht belaubte Allee gemütlich bergab bis zur Mazzola Bakery. Hier gibt es allerbeste Backwaren von den Nachfahren italienischer Einwanderer. Wir schnappen uns köstliche Sfogliatelle Napoletane und biegen ab in die Union Street, Richtung Waterfront. Jetzt kann man sich immer rechts halten und landet ganz unten in Red Hook in einer wieder ganz anderen Welt. Saucool ist es hier. Bloß nicht gleich wieder wegfahren, hier gibt es enorm viel zu entdecken. Was es hier gibt und wie es hier schmeckt, könnt ihr direkt bei mir im Blog in einem meiner Brooklyn Guides lesen.

Auch hier in Red Hook ist man per Bike ideal unterwegs – eine ordentliche Verkehrsanbindung existiert außer der „IKEA Ferry“ nämlich nicht. Zu Fuß sind die Straßen endlos lang und können zwischen den Highlights auch mal ganz schön öde sein. Sollte es jetzt bereits Abend sein, könnt ihr ins sagenhafte Brooklyn Crab gehen. Dort Meeresfrüchte mit Blick auf die entfernte Freiheitsstatue essen, ein Sundowner-Bier kippen und euch sagen: Was haben wir es gut!

Wenn ihr nun Lust habt, euch selbst aufs Rad zu schwingen, könnt ihr bei Simone eine noch ausführlichere Version ihrer Radtour durch Brooklyn nachlesen.

Fahrradtour durch Brooklyn / Foto von S-Küche

Fahrradtour durch Brooklyn // Foto: S-Küche

Coney Island // The Happy Jetlagger

Als Flugbegleiterin kommt Tatiana ordentlich herum. Zum Glück sammelt sie ihre Eindrücke aus aller Welt auf ihrem Blog The Happy Jetlagger und teilt dort ihre Reisehacks und Tipps für die schönsten Locations mit ihren Leser*innen. Wer einen Zweitwohnsitz auf Mallorca hat, kennt natürlich die spannendsten Ecken der Insel und die coolsten Stadtteile Palmas. In Tatianas Geschichten von unterwegs kann man wunderbar abtauchen – vor allem ihre ausführlichen und ehrlichen Berichte zu Israel haben es uns angetan. Natürlich gibt es auch einige Beiträge zu New York auf ihrem Blog zu entdecken, in denen sie mitunter verrät, von wo aus man am besten den Sonnenuntergang über Manhattan erlebt. Nun nimmt sie uns aber mit an den Strand – unglaublich, dass wir es bisher nie in diese Ecke der Stadt geschafft haben! Blog | Instagram

Nur einen Lieblingsort in New York zu benennen, ist gar nicht so einfach. New York ist eine meiner Lieblingsstädte und ich liebe die Vielfalt dort: Mit jedem Besuch entdecke ich neue Seiten! Manhattan ist total aufregend, und auch Gegenden wie Williamsburg sind spannend – aber was man in den Großstadtschluchten oft vergisst, ist die Tatsache, dass New York auch Strandleben zu bieten hat!

Per U-Bahn nur 45 Minuten von Manhattan entfernt, ist Coney Island ein richtig klassisches Seebad mit breiter Promenade zum Flanieren und einigen ungewöhnlichen Locations. Dieser Teil New Yorks ist für mich pure Nostalgie und wie eine kleine Zeitreise! Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier ein ganzes Vergnügungsviertel mit Jahrmärkten, Zirkussen und allerlei Attraktionen.

In den heißen New Yorker Sommern tobt hier immer noch das Leben, wenn die Massen an den breiten Strand strömen. Im Winter sind viele Geschäfte, Lokale und die Vergnügungsparks zwar geschlossen, aber Brighton Beach mit dem riesigen Wonder Wheel im Hintergrund hat auch bei kalten Temperaturen seinen Charme.

Jeden Juni findet in Coney Island übrigens die skurrile Mermaid Parade statt, ein bunter Straßenumzug. Zu keiner Zeit sollte man sich einen Besuch bei Nathan’s Famous entgehen lassen: In Coney Island steht das Stammhaus der berühmtesten New Yorker Hot Dogs. Ein absoluter Klassiker, der mittlerweile auch weit über New York hinaus bekannt ist!

Wonder Wheel auf Coney Island / Foto von The Happy Jetlagger

Wonder Wheel auf Coney Island // Foto: The Happy Jetlagger

New York bei Jetlag // USA unpauschal

Warum auf einen Lieblingsort in New York beschränken, wenn man doch so viele hat? Das haben sich wohl auch Katharina und Nathalie von USA unpauschal gedacht, und wir können die beiden bestens verstehen! Wie der Name ihres Blogs schon vermuten lässt, dreht sich bei ihnen alles um die USA. Wer auf individuelle Roadtrips und spannende Ecken abseits der üblichen Touripfade steht, ist bei den beiden bestens aufgehoben. Aktuell verbringen wir viel Zeit auf ihrem Blog, denn unsere Reise in den Pacific Northwest will schließlich geplant werden. Dass der Nordwesten viel zu bieten hat, lassen schon ihre tollen Reiseberichte über den Olympic National Park oder die San Juan Islands erahnen. Und dass sie absolute New-York-Profis sind, haben Katharina und Nathalie nun auch bewiesen. Folgt den beiden mit jetlagmüden Äuglein auf einem Spaziergang durch unsere Lieblingsstadt! Blog | Instagram

Die Stadt, die niemals schläft. Und man selbst, dank Jetlag, auch nicht lange. Zumindest nicht in den ersten paar Tagen nach Ankunft in New York. Dass wir unfreiwillig zu Frühaufstehern werden, hat auch etwas Gutes, denn so können wir ungestört einige der Top-Sehenswürdigkeiten erkunden. Wenn ihr in Manhattan übernachtet, springt in die rote oder grüne Linie der U-Bahn und fahrt bis zur Clark Street nach Brooklyn. Wer das vor Sonnenaufgang schafft, der kann nach einem kurzen Spaziergang zur Brooklyn Heights Promenade die weltberühmte New Yorker Skyline während des Sonnenaufgangs erleben. Nehmt euch auf dem Weg dahin ein kleines Lunchpaket bei einem Deli mit. Frühstück mit Blick auf Manhattan – was könnte besser sein? Folgt nun der Promenade Richtung Brooklyn Bridge. Direkt darunter entdeckt ihr eine der berühmtesten Pizzerien New Yorks, Grimaldi’s.

Ein paar Stufen und schon seid ihr auf einem der Wahrzeichen New Yorks, der Brooklyn Bridge. Vor allem am Wochenende werdet ihr euch die Brücke so früh höchstens mit ein paar Radfahrern und Joggern teilen müssen. Der Weg auf „die Insel“ zurück wird euch mit einzigartigen Ausblicken auf den East River und Manhattan-Wolkenkratzer verzücken. Wem jetzt schon die Füße brennen, der springt in die grüne Linie der U-Bahn nach Süden, die euch zur Bowling Green Station bringt. Von dort ist es ein Katzensprung zum Charging Bull, eine große Bullenstatue aus Bronze an der New Yorker Börse, der Wall Street. Er steht symbolisch für steigende Kurse und ist ein beliebtes Fotomotiv vieler Touristen. So früh haben zum Glück noch nicht so viele ausgeschlafen, daher könnt ihr mit Sicherheit auch hier tolle Fotos ohne viel Andrang machen.

Bei uns wäre jetzt der Zeitpunkt für ein zweites Frühstück gekommen, allerdings könnt ihr optional dem Broadway nach Norden folgen und kommt direkt an der Trinity Church vorbei, einer der bekanntesten Kirchen in New York City. Das im gotischen Stil gehaltene Gebäude wurde 1846 fertiggestellt. In amerikanischer Zeitrechnung also etwas „sehr Altes“. Ein Stück weiter nach Norden erreicht ihr den Ground Zero mit dem 9/11 Memorial. Ein Andenken an das wohl schlimmste Ereignis, welches New York erleben musste, die Terroranschläge vom 11. September 2001. Das neu erbaute One World Trade Center ragt jetzt vor euch in die Höhe. Seid ihr im Besitz des „The New York Sightseeing Pass“, ist jetzt die Zeit gekommen, ihn zu nutzen! Eine Fahrt auf die Observation Platform des One World Trade Centers ist bei diesem Sightseeing Pass inkludiert. Natürlich könnt ihr euch auch ohne Pass ein Ticket kaufen, welches euch zum One World Observatory bringt. Kleiner Spoiler: Allein die Fahrt im Lift ist schon ein Erlebnis. So viel New York, und erst der halbe Tag ist vorbei.

Wer jetzt gerne etwas entspannen möchte, der begibt sich kurzerhand noch mal zurück zum Battery Park und steigt in das Hop-on-Hop-off-Wassertaxi. Mit einem Schlenker über die Brooklyn Bridge, bringt euch das Wassertaxi direkt an der Freiheitsstatue vorbei nach Norden. Während ihr gemütlich den Hudson River hinaufschippert, könnt ihr Manhattan noch mal von der anderen Seite aus bewundern. „Endstation“ ist die 42th Street, von dort aus kommt ihr schnell z. B. zum Times Square. Mit dem All-Day Access Pass könnt ihr das Wassertaxi den ganzen Tag nutzen.

Die Leute, die lieber Asphalt unter den Füßen haben, nehmen vom One World Trade Center aus die rote Linie nach Norden bis zur Christopher Street. Hier war das Zentrum der Schwulenbewegung in den 70er-Jahren und die Straße ist Namensgeber des weltweit gefeierten Christopher Street Days. Die Bar Stonewall Inn war der Ort, von dem der Aufstand gegen die Diskriminierung ausging. Ihr findet sie gleich in der Nähe der U-Bahn Station. Nur fünf Minuten Fußweg katapultieren euch von den 70ern in die 90er, denn in der Perry Street, Ecke West 4th Street befindet sich das Apartment, welches als Kulisse der Wohnung von Neunziger-Ikone „Carrie Bradshaw“ aus der Serie „Sex and the City“ diente. Man kann auf dieser schönen Straße direkt vor seinem inneren Auge Mr. Big in der Limousine vorfahren sehen.

Falls ihr jetzt immer noch nicht genug von Manhattan bekommen könnt, findet ihr keine zehn Gehminuten von „Carrie’s Apartment“ das nächste wortwörtliche Highlight. Die High Line (Treppen Gansevoort St., Ecke Washington St.). Die ehemalige Güterzugtrasse wurde zu einem wunderschönen Park über den Straßen von Manhattan umgebaut. Es gibt jede Menge Möglichkeiten zum Relaxen, zum Beispiel auf fest installierten Liegen. Auf und neben der über zwei Kilometer langen Promenade fasziniert vor allem die Vielzahl an „Mural Art“ und Kunstinstallationen, z. B. die Four Arches-Installation. Besonders attraktiv sind auch die verschiedenen Aussichtspunkte, von denen man jedes Mal neue interessante Gebäude und Einrichtungen erspähen kann. Vor allem der 10th Avenue Square Overlook lässt einen direkt ins New York Street Life eintauchen. Wer schon wieder Hunger hat, dem empfehlen wir Hector’s Diner, welches in vielen Filmen als Kulisse diente. (z. B. Taxi Driver) Wer nichts essen möchte, kann trotzdem von außen einen Blick darauf werfen. Das Diner war ein wichtiger Bestandteil des Arbeiterviertels Meatpacking District, da es in den 1930ern immer um 2 Uhr morgens öffnete, damit die Arbeiter dort essen konnten. Von der High Line aus könnt ihr immer noch die alten Fabrikgebäude sehen.

Jetzt spätestens solltet ihr für euren ersten Jetlag-Tag in New York genug Eindrücke gesammelt haben und überglücklich ins Bett fallen. Ihr seid ja noch ein paar Tage in New York und es gibt noch so viel mehr zu entdecken.

Brooklyn Bridge am Morgen / Foto von USA unpauschal

Brooklyn Bridge am Morgen // Foto: USA unpauschal

Beetle House und NY Dosas am Washington Square Park // Teller abgeleckt

Wenn wir an Teller abgeleckt denken, kommen uns sofort selbst gemachte Pasta in den Sinn. Denn Jana und Lars sind echte Profis, wenn es um Pappardelle, Agnolotti, Tortellini und Co. geht. Das Foodbloggerpaar aus dem Ruhrpott will seine Leser*innen zum Selberkochen motivieren und zeigt auf dem Blog und Instagram immer wieder, wie einfach und günstig es sein kann, frisch zu kochen. Die beiden schaffen es sogar, unsexy Gemüse wie Wirsing derart hübsch in Form von veganen Wirsingrouladen mit Risotto in Szene zu setzen, dass selbst wir trotz allgemeiner Skepsis gegenüber dem Kohl nicht widerstehen könnten. Dass man auch in New York gut und günstig essen kann, beweisen Jana und Lars ebenso auf ihrem Blog. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass wir spätestens mit diesem Beitrag auch aus Lars noch einen New-York-Fan machen können! Blog | Instagram 

Letztes Jahr waren wir, Lars und ich, das erste Mal in New York und ich muss gestehen, wir sind da sehr unterschiedlicher Meinung, was die Stadt angeht. Ich liebe sie und will gerne so schnell wie möglich wieder hin, Lars ist nicht so ein großer Fan, warum auch immer (ok, 24 Stunden Sirenen ist nicht immer so geil, aber ich meine, es ist NEW YORK, also kann man da mal drüber hinwegschauen, oder?) Wir wurden gebeten, euch einen Lieblingsort vorzustellen und da fängt die Misere schon an. Einen Ort? Nun ja, ich habe dann direkt mal zwei gewählt. Kulinarisch waren wir leider nicht so sehr begeistert von New York, aber superleckere Cocktails haben wir einmal getrunken. Wo fragt ihr? Im Beetle House NYC. Benannt nach Tim Burtons Beetlejuice (kennt den außer mir wer?). Man kennt aber auch andere Filme von Tim Burton. Charlie und die Schokoladenfabrik, The Nightmare before Christmas, Sweeney Todd, Edward mit den Scherenhänden … ich kann noch ne Weile so weitermachen. Ich bin ein Riesenfan von diesen Filmen und habe mich in der Bar superwohl gefühlt. Es gibt thematische Drinks mit Trockeneis und auch Essen, das zu den jeweiligen Filmen passt. So hatten wir jeder einen Cocktail und haben uns dann noch einen geteilt, und ich bin ehrlich … Alice’s Cup of Tea hat uns ins Wunderland katapultiert. Stark ist gar kein Ausdruck. Aber die Atmosphäre war ganz wundervoll und Schauspieler (bei uns war es wundervollerweise auch noch Beetlejuice) runden das ganze Erlebnis ab. Das war wirklich ein toller Abend und die Bar ist wirklich einen Besuch wert.

Nun zu unserem zweiten Ort. Den mag zugegebenermaßen Lars lieber und er hat auch wieder was mit Essen zu tun. Ich rede von NY Dosas im Washington Square Park. Vegane Dosas sind das und Lars fand sie superlecker. Meins war’s leider nicht so, aber da ich auch gegen alles allergisch bin, durfte ich nur die normalen ohne alles essen. Die mit Gemüse sind leider mit Möhren, deswegen konnte ich die nicht essen, aber Lars fand sie wirklich toll. Ich gebe zu, wir standen superlange an, aber es hat sich gelohnt. Und das Beste: So richtig klischeemäßig saßen da etwas ältere Leute an festen Tischen und haben Schach gespielt. Wie in ca. jedem Film. Aber es war wirklich cool. Eine tolle Erfahrung und man kann dort unter 10 $ essen.

So, jetzt sind wir noch auf die anderen Tipps gespannt und lassen euch mit unseren beiden in Erinnerungen schwelgen. Wir hoffen, dass wir mit unseren Erinnerungen und Tipps ein bisschen über den „Wir-schaffen-es-dieses-Jahr-nicht-nach-New-York-Schmerz“ hinweghelfen konnten und wollen euch beiden an der Stelle noch einmal herzlich gratulieren. Wir hoffen, dass ihr darüber hinwegkommt und New York bald wieder besuchen könnt. 🙂

Beetle House und Dosas am Washington Square Park / Fotos von Teller abgeleckt

Beetle House und Dosas am Washington Square Park // Fotos: Teller abgeleckt

Sunday in Brooklyn // Feed me up before you go-go

Sich für EINEN Lieblingsort in New York entscheiden – damit haben wir uns selbst vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt. Wir knüpfen kurzerhand an das Jetlag-Programm von USA unpauschal an und führen euch an den Ort, an dem die wohl besten Pancakes New Yorks euch besonders smooth in den Tag starten lassen: ins Sunday in Brooklyn. Doch bevor ihr gleich in den Pfannkuchenhimmel schwebt, unternehmt noch einen kurzen Abstecher ans North 5th Street Pier in Williamsburg. Von hier aus habt ihr den perfekten Blick auf Manhattan und könnt früh am Morgen der Stadt auf der anderen Seite des East Rivers beim Aufwachen zusehen.

Wenn der Magen knurrt, geht es zu Fuß in 10 Minuten über die North 5th Street in Richtung Wythe Street. Dort erkennt ihr das angesagte Brunch- und Frühstückscafé Sunday in Brooklyn sicher schon an der Schlange, die sich vor der Tür formiert hat. Zum Glück habt ihr reserviert (das solltet ihr wirklich!) und braucht euch nicht zu sorgen, ob ihr noch einen der Marmortische in dem höchst instagramable in Holz und Backstein gehaltenen Lokal erwischt. Während die Simple Minds im Hintergrund für ideale Breakfast-Club-Stimmung sorgen, fühlt ihr euch sicherlich schon ähnlich wie wir von der grandiosen Frühstückskarte überfordert. Doch lasst den Avocado-Toast mit Ziegenkäse und auch das Egg & Cheese Sandwich hinter euch, denn das, was ihr wollt, nennt sich Hazelnut Maple Praline Pancakes mit Brown Butter. Ja, man zuckt kurz zusammen, wenn man den dahinterstehenden Preis von 21 $ sieht, aber glaubt uns – die Pancakes sind jeden Cent wert. Die monströsen Pfannkuchen sind wahnsinnig luftig, leicht salzig und bedeckt von einer schokoladigen Haselnusssoße, die ihr ziemlich sicher nicht mehr vergessen werdet. Gut, dass die Portion groß genug ist für zwei und eine solide Grundlage für die Breakfast Cocktails schafft, die ihr euch ebenfalls nicht entgehen lassen solltet!

Nun könnten wir trauern, dass wir an unserem 10. Hochzeitstag keine Hazelnut Pancakes zum Frühstück serviert bekommen – oder uns darüber freuen, dass wir inzwischen das Rezept für die besten aller Sunday Pancakes ausfindig machen konnten. Vielleicht schaffen es die Pancakes ja sogar bald auf den Blog.

Sunday Pancakes im Sunday in Brooklyn Williamsburg

Flatiron Building New York

Noch mehr Tipps zu New York findet ihr hier:

New York Food: Kulinarisch durch Brooklyn und Manhattan
New York Food: Kulinarisch durch Williamsburg
Brooklyn Food Guide: No eat till Brooklyn: New York kulinarisch I
Manhattan Food Guide: If I can’t eat it here, I won’t eat it anywhere: New York kulinarisch II
Caféreise um die Welt: The Butcher’s Daughter in New York
In fremder Gesellschaft: Supper Clubbing in New York und Augsburg

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für New York, die genannten Orte und Blogger*innen sowie die vielen Highlights der Stadt. Alles wurde jedoch selbst finanziert.

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6 Kommentare

  • Reply sandra

    Alles Gute euch beiden! Der Artikel kommt wie gerufen…. ich sitze nächsten Donnerstag im Flieger. 🙋‍♀️

    18. Februar 2020 at 13:17
    • Reply Sabrina

      Wie schön, dann bist du mittlerweile ja vielleicht sogar schon angekommen. Grüß die Stadt von uns! 🙂

      20. Februar 2020 at 19:40
  • Reply Steffi

    Auch von mir noch einmal alles Gute zum heutigen Hochzeitstag! Der Beitrag ist ganz wundervoll geworden! Für mich steht fest, dass ich nicht das letzte Mal in NYC war und von daher wird mir der Beitrag bei meiner nächsten Planung sicher helfen. Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein durfte.

    Liebe Grüße
    Steffi | Reiselust und Fernweh

    18. Februar 2020 at 15:30
    • Reply Sabrina

      Vielen lieben Dank – toll, dass du mit uns nach New York gereist bist! 🙂 Und auch hier kommt die nächste Reise nach NYC ganz bestimmt.

      20. Februar 2020 at 19:41
  • Reply Simone

    Perfektes Timing, wir sind ab Sonntag in New York und ich kann es kaum erwarten. Sooo ein toller Beitrag, vielen Dank! <3
    Viele Grüße,
    Simone

    19. Februar 2020 at 13:02
    • Reply Sabrina

      Hach, wir sind schwer neidisch. Genießt die Zeit! 🙂

      20. Februar 2020 at 19:42

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