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    Herbstgebäck: Apfel-Zimt-Schnecken aus dem Muffinblech

    Apfel-Zimt-Schnecken aus dem Muffinblech Rezept

    Herbst also. Drei Wochen Japan liegen hinter uns, mit Temperaturen bis zu 33 Grad. Ich sitze im Flieger nach Hause und mir ist so gar nicht herbstlich zumute. Wenn ich an die Kälte denke, die uns in München erwartet, schüttelt es mich (was allerdings auch an der Klimaanlage im Flugzeug liegen könnte, die mir konstant über die Schultern pustet). Nun gut, acht Stunden habe ich noch Zeit, mich auf den Herbst einzustellen, auf herabfallendes Laub (wer weiß, ob überhaupt noch ein paar Blätter an den Bäumen hängen …), auf Regen (okay, den gab’s in Japan ohnehin zur Genüge), auf den Duft von Zimt (ein Leichtes), auf ofenfrisches Gebäck mit Äpfeln ­­– hm, vielleicht wird die Umstellung ja doch nicht so schwer!

    Und wenn die Gedanken allein nicht ausreichen, wird eben gebacken – saftige Apfel-Zimt-Schnecken zum Beispiel. Die sind schnell und unkompliziert zubereitet, wärmen die ausgekühlte Wohnung und könnten kaum mehr nach Herbst schmecken! Dafür werden saftige Apfelstückchen, Mandeln und reichlich Zimt in Hefeteig versteckt und zu kleinen Schnecken aufgerollt, die ganz einfach im Muffinblech gebacken werden. Am besten schmecken die kleinen Apfelschnecken lauwarm aus dem Ofen. Read more

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    Basics für das Sonntagsfrühstück: Brioche in der Kastenform

    Brioche in der Kastenform Rezept

    Falls nach der doppelt gebackenen Mandel-Brioche von letzter Woche und den schon etwas länger auf dem Blog wohnenden klassischen Brioches der Eindruck entstanden sein sollte, wir seien briocheverrückt, dann wäre das absolut zutreffend. Aber wie soll man dem buttrig-luftigen Gebäck auch widerstehen, wenn es schon beim Zwischenstopp im Ofen seinen köstlichen Duft verströmt? Wir können es jedenfalls nicht! Und so sind Brioches – egal in welcher Form – fast immer die Stars auf unserem Frühstückstisch, wenn es etwas zu feiern gibt.

    Mit dem einfachen Grundrezept für Brioche in der Kastenform seid ihr besonders flexibel. Egal ob ihr die Scheiben frisch mit (noch mehr) Butter, Frischkäse oder Marmelade bestreicht, sie für eine Portion besonders dekadenten French Toast hernehmt oder mit Mandelsirup getränkt nochmals in den Ofen schiebt – ihr werdet nicht enttäuscht werden! Viel braucht ihr nicht für das Rezept, nur starke Arme, sofern ihr den Teig mit dem Handrührer knetet. Aber der Kraftakt lohnt sich! Read more

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    Backen mit Rhabarber: Rhabarber-Haselnuss-Galette mit Anis

    Rhabarber-Haselnuss-Galette mit Anis Rezept

    Wenn ich an Rhabarber denke, kommt mir sofort der Garten meiner Großeltern in den Sinn. Das Grundstück war riesig, es gab mehrere Hügel, geheime Wege, einen Apfelbaum, der zu meiner Geburt gepflanzt wurde, und als echtes Highlight in besonders heißen Sommern: einen Rasensprenger. Im hinteren Bereich befanden sich außerdem einige Obst- und Gemüsebeete, auf denen neben Erdbeeren vor allem riesige Mengen Rhabarber wuchsen. Daraus kochte meine Großmutter schleimiges, mir als Kind viel zu saures Kompott, das erst durch mehrere Liter Vanillesoße für mich erträglich wurde. Dementsprechend suchte ich eine sinnvollere Verwendung für die im Laufe des Sommers immer dicker und holziger werdenden Stangen und Blätter und wurde dank meiner Begeisterung für alles, was mit Rittern zu tun hatte, bald fündig. Man konnte sich mit den Rhabarberstangen nämlich hervorragend prügeln und sie im Spiel als Ersatz für Holzschwerter verwenden. Die Blätter wurden zum Schild und der Garten zum Schauplatz wilder Schlachten. Read more

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    Der Duft des Frühlings: Bärlauchbrioches

    Bärlauchbrioches Rezept Feed me up before you go-go

    Riecht ihr das? Diese laue, würzige Brise, die an euch vorbeizieht, wenn ihr im Grünen unterwegs seid? Dieser Hauch von Knoblauch, der in der Luft liegt? Es ist Bärlauchzeit – und der wilde Knoblauch scheint alles zu geben, um auch dem Letzten verständlich zu machen, dass er jetzt in einem Pesto oder auf einer Pizza landen möchte. Obwohl die Saison noch jung ist, sind wir bereits einige Male bis über beide Ohren im Grün abgetaucht. Ja, das kann man wörtlich nehmen, denn beim Sammeln auf „unserem“ Waldstückchen (na gut, Sabine und Carla dürfen dort auch ein bisschen ernten) ertrinken wir regelmäßig fast in einem Meer von Bärlauch. Read more

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    New York Streetfood: Knishes mit Süßkartoffelfüllung

    Knishes mit Süßkartoffelfüllung Rezept

    Eigentlich standen unsere Urlaubspläne für die erste Jahreshälfte längst fest. Estland und Finnland sollten es im Frühsommer werden. Wir wollten die Füße in die Ostsee halten, die Biere von Põhjala direkt an der Quelle probieren, in einer rustikalen Holzhütte am See schlafen und uns die Beine von Mücken zerstechen lassen. Doch dann kamen New York und zwei unverschämt günstige Flüge dazwischen. Nun gut, wenn es das Schicksal so will, besuchen wir unsere Lieblingsgroßstadt im Mai eben zum dritten Mal. Schon jetzt können wir es kaum erwarten und haben genug Bars, Restaurants und Museen markiert, um locker mehrere Wochen dort verbringen zu können. Dementsprechend früh müssen wir damit anfangen, unsere Wissenslücken in Sachen amerikanischer Küche zu schließen, um zu eruieren, welche New Yorker Must-eats wir vor Ort unbedingt probieren sollten. Ganz oben auf unserer Liste steht dabei ein Gebäck, das idealtypisch für New Yorks Geschichte als kulinarischer Schmelztiegel steht: Knishes. Read more

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    Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Approchez, approchez Mesdames et Messieurs! Ceci n’est pas une pipe, c’est une brioche. C’est bon. C’est fantastique!

    Und damit enden sie auch schon fast, meine Französischkenntnisse. Trotz elf Jahren qualvollen Französischunterrichts in der Schule, einem traumatischen Frankreichaustausch und einer unbändigen Vorliebe für Crème brulée ist der einzige Satz, den ich in annähernd fließendem Französisch von mir geben kann, der Folgende: „Je m’appelle Sabrina y je voudrais un jus de fruits.“ Als dann im Studium mit Spanisch eine zweite romanische Sprache dazukam, war es gänzlich um meine französischen Restbestände geschehen. Offensichtlich reichten die Kapazitäten meiner geistigen Festplatte nicht aus, zwei sich ähnelnde Sprachen friedlich nebeneinander existieren zu lassen. Französisch wurde quasi überschrieben. Complètement. Meine gerade noch bruchstückhaft vorhandenen Vokabelkenntnisse ähneln seitdem dem Wortschatz dieser beiden Herren. Nicht sehr vorbildlich also.

    Brioche-6

    Geblieben sind jedoch meine Vorlieben für den Klang der französischen Sprache, für die Bilder französischer Surrealisten und für feines französisches Essen. Gebäck, um genau zu sein. So kommt es, dass sich von Zeit zu Zeit ein sonntägliches désir nach kleinen französischen Köstlichkeiten einstellt, dem am besten tout de suite Abhilfe verschafft werden sollte. Als ganz besonders effektiv erweisen sich da Brioche. Allein der Name hinterlässt schon ein wohliges Gefühl im Magen. Und der Duft des warmen Knubbelgebäcks, der aus dem Backofen strömt, tut sein Übriges.

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-2

    Brioche (für 4 große oder 6 kleine Brioche):

    300 g Mehl
    45 g Zucker
    1 Prise Salz
    12 g Hefe
    3 Eier + 1 Eigelb zum Bestreichen
    150 g Butter (Zimmertemperatur) + etwas zum Einfetten der Formen

    1. Mehl, Zucker, Salz, Hefe und Eier zu einem Teig verkneten. Die weiche Butter in Stücke schneiden und einarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht (mind. 12 Std.) gehen lassen.

    2. Aus dem Teig je 4 bzw. 6 große und kleine Kugeln formen. Die großen Kugeln in eingefettete ofenfeste Formen geben (z.B. Muffinblech), die kleineren Kugeln daraufsetzen und leicht andrücken. Bei Raumtemperatur noch einmal ca. 30 Min. gehen lassen. Den Ofen auf 150°C vorheizen. Die Brioche mit Eigelb bestreichen und im Ofen je nach Größe ca. 30 Min. backen lassen.

    Brioche_Rezept Feed me up before you go-go-3

    Voilà, fertig ist das französische Frühstück. (Die Brioche schmecken natürlich auch zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit!) Und ich bilde mir ein, dass mit jedem Bissen ein weiterer Teil meiner verloren geglaubten Französischkenntnisse wieder zu mir zurückkehrt! Sans blague!

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