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Gegessen, Gereist, Getrunken, Sevilla, Spanien

Frühstücken in Spanien

Das schöne an Spanien ist, dass man dort für wenig Geld und sehr unkompliziert außer Haus frühstücken kann. Den frischen Kaffee aus der Profimaschine gibt es normalerweise schon für 1,20 € und was Schnelles zum Beißen ist auch nicht viel teurer.

Normalerweise gibt es überall auch eine Auswahl an Stückchen, aber ich würde immer zur Tostada greifen. Das ist ein getoastetes Stück Baguette oder ein Brötchen, das man mit verschiedenen Belägen bekommen kann. Olivenöl und Knoblauchzehen zum Einreiben sind zwar keine angenehme Wahl für meine Mitmenschen, aber schweinelecker. Normalerweise greife ich aber zur „Tostada con tomate y aceite“, also mit klein geschnittenen Tomaten und Olivenöl. Daneben habe ich aber während meines letzten Aufenthalts in Andalusien auch noch viel tollere Dinge gegessen, wie zum Beispiel diese unglaublich gute Variante mit Tomate und einem Omelett mit Schinkenwürfeln.

Tostada in Almeria (irgendwo an der Rambla del Obisbo Obrera)

Noch viel toller und fettiger ist allerdings die süße Variante des spanischen Frühstücks: chocolate con churros! Es handelt sich dabei um lange Stücke frittierten Brandteigs, die in dickflüssige, heiße Schokolade getaucht oder auch einfach nur mit Zucker bestreut gegessen werden. Nebenbei auch der perfekte Hangoverkiller! Während meiner Studienzeit in Madrid bin ich mehr als einmal nach einer langen Nacht in die berühmte Chocolatería San Ginés gegangen und nie habe ich den Laden so voll erlebt, wie samstags oder sonntags zwischen 5 und 7 Uhr morgens. In Sevilla habe ich ganz in der Nähe meiner Wohnung einen zwar nicht ganz so schönen, dafür aber um so spanischeren Laden entdeckt, der hervorragende selbst gemachte Churros anbietet. Alutische, diese furchtbaren dünnen Plastikservietten und jeden Morgen und Abend frische Churros. Zusammen mit Orangensaft, Kaffee und einer Zeitung die perfekte Frühstücksvariante für einen warmem Sonntagmorgen. Die Churros in der Cafeteria Imagen (Calle Imagen, Sevilla) sind zwar nicht sternförmig, aber dafür immer frisch aus dem Frittierfett, yummy! Die Schokolade wird im Glas serviert, was sich gegen Ende als etwas unpraktisch erwies: schmales Glas, fast leer + dicke Finger mit kurzen Churros = Sauerei. Aber ich hatte ja einen schier unerschöpflichen Vorrat an Plastikservietten…

Churros in der Cafeteria Imagen (Sevilla)

FAZIT:  Ich brauche einen kleinen Ofen, um die Tostada auch hier so knusprig zu bekommen und muss dringend mal selber Churros machen!

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2 Kommentare

  • Reply Liebesgrüße aus Mexiko: Milagros « feed me up before you go-go

    […] aber ein (ganz klein) wenig Platz war danach immer noch und so bestellen wir gemeinsam eine Portion Churros, die ich bisher in Deutschland noch nicht gefunden hatte. Diese hier waren sehr dünn und definitiv […]

    2. August 2012 at 10:38
  • Reply wallygustoKarin

    Hihi…meine Bilder sehen nach 3 Jahrein Bloggen noch so aus :-). Verglichen dazu ist Eure Weiterentwicklung bombastisch!!!

    23. November 2013 at 16:47
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