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Matcha

    Gebacken

    Wachmacher aus dem Ofen: Matcha-Mohn-Hefezopf

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    // Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung //

    Wenn man uns fragen würde, was wir in den letzten Monaten am häufigsten gebacken haben, wäre das wohl dieser Matcha-Mohn-Zopf. Nach einem (noch etwas skeptischen) Probebacken, eroberte das hübsche Geflecht in Zartgrün unsere Herzen und Mägen im Sturm. Die unserer Kolleginnen und Kollegen dann ein paar Wochen später. Die Kombination aus luftigem Hefeteig und einer beschwipsten Mohn-Vanille-Füllung macht es einem aber auch leicht. Dazu der feinherbe Geschmack von grünem Tee und – ich bilde mir ein, dass er beim Backen nicht gänzlich verfliegt – der kleine Wachmachkick des Matchas.

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    Für diejenigen (wie mich!), die zwar gerne mal mit Matcha kochen oder backen wollen, aber dafür nicht unbedingt ihren wertvollsten Grüntee opfern möchten (kostet ja schließlich ein kleines Vermögen), gibt es von Aiya einen Matcha, der extra für den kulinarischen Einsatz gedacht ist: den Bio-Premium Matcha for Cooking Fuku. Ist der Teig beim Kneten noch intensiv grün, verliert er während des Backens ein wenig an Farbigkeit und der Hefezopf erhält ein zartes Pistaziengrün. Doch eine leichte Matcha-Note schmeckt man auch nach dem Backen noch gut heraus. Wer den japanischen grünen Tee doch lieber in flüssiger Form zu sich nehmen möchte, aber bei der Fülle an unterschiedlichen Matcha-Sorten nicht mehr durchblickt, ist als Einsteiger_in sicherlich mit dem Aiya Bio-Ceremonial Matcha Hikari glücklich zu stimmen. Der intensiv grüne Hikari hat eine recht milde, fruchtige Note mit leichter Süße, die dennoch den typischen herb-grasigen Matcha-Geschmack durchblicken lässt. Am liebsten mag ich ihn als Matcha Latte.

    Habt ihr auch schon mal mit Matcha gebacken? Dann her mit euren Lieblingsrezepten!

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    Matcha-Mohn-Hefezopf (für eine Kastenform):

    Für den Teig

    1/2 Hefewürfel
    120 ml lauwarme Milch
    400 g Mehl + etwas Mehl zum Ausrollen
    75 g Zucker
    1-2 TL Matcha
    1 Prise Salz
    1 Ei
    70 g weiche Butter

    Für die Füllung

    80 g Mohn
    140 g Milch
    30 g Zucker
    20 g Honig
    20 g Butter
    20 g Hartweizengrieß
    1 kleines Ei
    Mark einer Vanilleschote
    1 guter Schuss Amaretto

    1. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Matcha und Salz vermischen. Ei und Butter dazugeben und die Milch mit der Hefe eingießen. Alles gründlich verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dann 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Mohn mit Milch, Zucker, Honig, Butter und Hartweizengrieß in einem Topf vermischen und bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren erwärmen, aber nicht richtig kochen lassen.

    3. Wenn die Masse andickt, vom Herd nehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Dann das Ei einrühren und noch einmal kurz erhitzen. Vom Herd nehmen und das Vanillemark und den Amaretto unterrühren. Die Masse vor der Weiterverwendung etwas abkühlen lassen.

    4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Jetzt geht’s ans Rollen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den aufgegangenen Hefeteig mit einem Nudelholz möglichst rechteckig ausrollen (ca. 30 x 40 cm). Den Teig mit der Mohnmasse bestreichen, dabei rundherum einen schmalen Rand frei lassen. Den Teig von der kurzen Seite her vorsichtig aufrollen. Von beiden Enden ca. 1 cm abschneiden, damit die Rolle gleichmäßig endet. Dann die Teigrolle in der Mitte der Länge nach halbieren, sodass zwei lange Teigstränge entstehen, die jeweils zur Mitte eine offene Seite haben. Die offenen Seiten nach oben drehen und beide Stränge kompakt miteinander verflechten. Den Hefezopf vorsichtig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform heben und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit den Matcha-Mohn-Zopf mit Backpapier abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Den Zopf aus dem Ofen holen und mitsamt des Backpapiers aus der Form heben. Erst wenn er vollständig abgekühlt ist, lässt sich der Zopf problemlos in Scheiben schneiden.

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    Kooperation: Vielen Dank an Aiya, die uns verschiedene Matcha-Sorten freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Gekocht, Geteilt

    Zu Gast bei Ylva: Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell

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    Die liebe Ylva von Der Klang von Zuckerwatte legt eine kleine Blogpause ein und wir freuen uns sehr, sie dort heute mit einem Gastbeitrag (hoffentlich würdig) vertreten zu dürfen. Als sie uns fragte, ob wir Lust hätten, uns für ihren wunderbaren Blog ein Rezept zu überlegen, mussten wir keine Sekunde zögern. Klar hatten wir! Denn Ylva und ihr Blog sind uns schon seit längerer Zeit sehr ans Herz gewachsen. Doch was präsentiert man einer Bloggerin, die mit derart viel Einsatz bloggt, inzwischen sogar Kochvideos dreht und deren Gerichte bei uns schon einen festen Platz im Speiseplan erobert haben? Da wäre zum Beispiel Ylvas Tamagoyaki, eine Art japanisches Omelett, das bei uns inzwischen regelmäßig am Wochenende aus der Pfanne rutscht. Oder die detaillierte Videoanleitung, dank derer auch wir den Dreh mit den pochierten Eiern endlich raus haben! Also, mit was für einem Rezept können wir da noch überraschen? Angeregt durch Ylvas Vorliebe für die asiatische und vor allem japanische Küche, haben wir uns an einen japanisch inspirierten Nachtisch gewagt und hoffen, dass er euren und deinen, liebe Ylva, Geschmack trifft: ein Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell.

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    Klingt lecker? Ist er auch! Das Rezept dafür findet ihr hier und auf Ylvas Blog.

    Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell (für 3-4 Portionen):

    Für den Pudding

    250 ml Milch
    250 ml Kokosmilch
    3 EL Zucker
    3 EL Speisestärke
    1 gehäuften TL Matchapulver
    2 EL Kokosflocken

    Für das Sesam-Karamell

    1 TL neutrales Öl
    50 g Zucker
    1½ EL Wasser
    8 g schwarze Sesamsamen
    8 g helle Sesamsamen

    1. Für das Sesam-Karamell ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Öl bepinseln. Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Die Mischung solange kochen lassen, bis sie sich leicht bräunlich verfärbt. Den Sesam unterrühren und kurz köcheln lassen, bis die Masse goldbraun ist, dann auf das vorbereitete Backpapier schütten und ggf. etwas verstreichen. Komplett abkühlen lassen und in Stücke brechen.

    2. Für den Pudding in zwei kleinen Töpfen je 125 ml Milch mit 125 ml Kokosmilch mischen, jeweils ca. 3 EL davon abschöpfen. In einer kleinen Schüssel Zucker und Speisestärke vermischen und mit der abgeschöpften Milchmischung glatt anrühren.

    3. Die beiden Töpfe mit den Milchmischungen erwärmen. In einen der Töpfe das Matchapulver geben und kräftig verrühren, bis sich der Tee aufgelöst hat (ggf. mit dem Pürierstab durchgehen). In den zweiten Topf die Kokosflocken geben und unterühren. Dann die beiden Milchmischungen zum Kochen bringen, die Hitze etwas reduzieren und jeweils die Hälfte der angerührten Speisestärke-Zucker-Mischung in die Töpfe geben und gut verrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die beiden Puddingsorten abwechselnd in Gläser schichten und abkühlen lassen. Zusammen mit dem Sesam-Karamell servieren.

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    Gekauft, Gemixt, Getestet, Getrunken

    Alles auf Grün: Matcha-Mandel-Latte

    Ich bin ja ein neugieriger Mensch. Diese Neugierde ist besonders ausgeprägt, wenn es um Lebensmittel geht. So werde ich beim Rundgang durch den Supermarkt magisch von Produktneuheiten angezogen, gerne auch mal von besonders merkwürdigen bzw. auf die meisten Menschen abschreckend wirkenden Kreationen. Doch was bestimmte Food-Trends angeht, bin ich etwas resistenter. So habe ich bislang noch keine Macarons selbst gebacken (wobei sie durchaus auf der „Irgendwann-mal-machen“-Liste stehen), habe mich nicht vom allgemeinen Grünkohlfieber anstecken lassen, habe nicht panisch im Internet Chia-Samen bestellt und bin auch nicht sonderlich scharf darauf, Cronuts zu probieren (der Mann dagegen umso mehr), obwohl es die fettigen Teigkringel mittlerweile auch in München an jeder Ecke gibt.

    Matcha-Mandel-Latte Rezept

    Doch dem Matcha-Hype musste ich jetzt doch mal auf den Grund gehen. Seit Monaten bewundere ich fast täglich auf Pinterest, Tastespotting & Co. diverse Köstlichkeiten, die der japanische Pulvertee in ein hübsches Lindgrün verwandelt. Ohne jegliches Matcha-Vorwissen versuche ich also, mir aus dem Internet ein paar Grundinfos zum Tee herauszufischen und eine geeignete Sorte für den Matcha-Einstieg auszuwählen. Die Vielzahl an Meinungen und Teesorten, die einem dafür vorgeschlagen werden, erschlägt mich jedoch und ich gebe frustriert auf. Ganz billig ist das grüne Pulver nämlich nicht, und offensichtlich findet der etwas eigene Geschmack des Tees nicht bei jedem Anklang. You either love it or hate it. Hm, vielleicht doch erst mal probieren? Wäre ja auch ärgerlich, ein kleines Vermögen für etwas auszugeben, was einem dann gar nicht schmeckt. Es folgt also ein Ausflug zu einem kleinen japanischen Supermarkt, der zu meiner großen Enttäuschung nur eine Sorte des grünen Tees vorrätig hat – Auswahlmöglichkeit sieht anders aus, Beratung auch. Ein zufällig auf dem Weg liegender Teeladen ist meine letzte Hoffnung. Und da finde ich es – mein kleines Matcha-Paradies. Eine freundliche Verkäuferin erklärt mir alles, was ich über Matcha wissen muss, drückt mir eine ausführliche Broschüre in die Hand und lässt mich einen Iced Soy Matcha probieren. Schmeckt gut, Matcha-Geschmackstest bestanden. Ich entscheide mich für eine kleine Dose Bio Hoshino Matcha, laufe nach Hause, schnappe mir auf dem Weg noch eine Packung Mandelmilch und stürze mich an den Herd. Drei Minuten später steht er vor mir – mein erster (und sicher nicht letzter) Matcha-Mandel-Latte.

    Matcha grüner Tee

    Matcha-Mandel-Latte (Rezept für 1 großes Glas)

    Zutaten

    • 250 ml Mandelmilch
    • ½ TL Matcha-Tee
    • 1 TL Honig

    Zubereitung

    1. Die Mandelmilch in einem kleinen Topf erhitzen. ⅔ der Milch schaumig rühren (mit einem Mixstab, der Aufschäumdüse der Kaffeemaschine oder einem Pürierstab) und in ein großes Glas füllen.
    2. Den Matcha in ein zweites Glas geben und zusammen mit der restlichen heißen Mandelmilch gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind (geht prima mit dem Pürierstab). Die Matcha-Mischung in die Mandelmilch gießen, kurz verrühren und ggf. mit etwas Honig süßen. Fertig!

    Matcha Latte mit Mandelmilch Rezept

    Nach dem ersten gelungenen Matcha-Drink folgen besimmt bald ein paar Koch- und Backversuche. Wie steht ihr denn zu Matcha? Habt ihr eine Lieblingssorte? Was kocht oder backt ihr damit?

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