Folge uns:
Gebacken

USA kulinarisch: Key Lime Tarte

Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-1-4

Kaum zu glauben, aber vor drei Wochen sind wir noch bei über 30°C durch New York geschlendert, haben in kleinen Läden unter der Manhattan Bridge gestöbert, mit Blick auf die Skyline Manhattans Limonade geschlürft und sind über die Brooklyn Bridge gelaufen. Irgendwie geht so ein Urlaub immer viel zu schnell vorbei, und am Ende hätten wir unsere Rundreise entlang der Ostküste der USA am liebsten wieder von vorne begonnen. Ja, wir sind immer noch große Fans der Vereinigten Staaten (auch wenn man dort oftmals aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt) und es wird sicherlich auch einige Posts zu den kulinarischen Entdeckungen geben, die wir dort gemacht haben. Während des Urlaubs wurden wir hier glücklicherweise ganz fabelhaft vertreten und drei wunderbare Bloggerinnen haben ihre ganz persönliche Sicht auf die amerikanische Küche mit uns und euch geteilt. Wenn ihr es noch nicht getan habt, schaut euch gleich an, was sich Carina, Ylva und Maja Leckeres ausgedacht haben!

Zum Abschluss unserer USA-Themenwochen spendieren wir noch einen amerikanischen Klassiker, den wir bereits vor zwei Jahren in Florida lieben gelernt haben: die Key Lime Pie. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt das Rezept von den Florida Keys, ist uns aber auch überall an der Ostküste begegnet. Key Lime Cupcakes, Key Lime Cream Cheese, Key Lime Milkshake – der Fantasie der KöchInnen sind da offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Wir präsentieren euch aber eine ganz vorsichtig veränderte Version des ursprünglichen Rezepts, für die wir unsere neue rechteckige Tarteform eingeweiht und die Eiweißmenge für die Baiserhaube stark reduziert haben. Schmeckt ganz herrlich und passt perfekt zu den letzten Sonnenstrahlen, die uns hier in München derzeit noch ab und zu beglücken und den Übergang vom Urlaub zum Alltag etwas erleichtern.

Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-3-4

Key Lime Tarte (für eine 35 x 12 cm Tarteform):

160 g Vollkornkekse
2 EL Zucker
6 EL geschmolzene Butter
300 g gezuckerte Kondensmilch
3 Eier
140 ml Limettensaft
1 Eiweiß
1 TL Zucker

1. Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Kekse fein mahlen und in einer Schüssel mit dem Zucker und der Butter vermischen. Die Masse in die Tarteform geben, verteilen und am Boden und den Seiten fest andrücken. Im Ofen für ca. 12-15 Min. backen, bis der Boden leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen und zur Seite stellen.

2. Den Ofen auf 160°C vorheizen bzw. runterstellen. Kondensmilch, Eier und Limettensaft in einer Schüssel verrühren. Die Masse in die Tarteform mit dem vorgebackenen Boden geben und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 14-17 Min. backen. Die Mitte der Tartefüllung sollte gerade fest sein. Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

3. Eiweiß und Zucker verrühren und anschließend über einem Wasserbad so lange rühren, bis die Masse lauwarm und der Zucker geschmolzen ist. Anschließend mit einem elektrischen Rührer bei hoher Geschwindigkeit schlagen, bis die Masse steif wird und sich kleine Bergspitzen bilden. Das kann bis zu 5 Min. dauern.

4. Die Masse in eine Spritztüte mit beliebiger Tülle füllen und damit die Tarte dekorieren.

Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-2-4

Print Friendly, PDF & Email
Teilen:
Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

11 Kommentare

  • Reply Krisi

    Lime Tarte habe ich noch nie probiert, sieht sehr lecker aus und erinnert mich immer an Dexter…Ich weis nich ob du die Serie kennst;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    26. September 2014 at 18:28
    • Reply Kitty Wu

      Das solltest du nachholen, so eine Key Lime Tarte ist schon fein. Und na klaaar kennen wir Dexter, unseren Lieblingsfloridianer! 😀

      26. September 2014 at 20:34
  • Reply AnDi

    Hmmmmmmm……. 🙂

    2. Oktober 2014 at 22:07
  • Reply Der Klang von Zuckerwatte

    Huhu Ihr Lieben!
    Wie schön, dass Ihr wieder da seid und so wie es sich anhört einen super Urlaub hattet!
    In Key Lime Pie haben wir uns ja auch in unserem Urlaub mehr als nur verliebt. Umso besser, dass wir jetzt so eine tolle Anleitung dazu haben! 🙂 Der Liebste hat auch bald Geburtstag, also wird wohl bald Pie gemacht *hihi!
    Aber eine Frage vielleicht noch: Kann man statt Kondensmilch auch etwas anderes nehmen? Sahne vielleicht? Ich bin so gar nicht der Kondensmilch-Fan… 
    Ganz liebe Grüße,
    Ylva

    4. Oktober 2014 at 9:07
    • Reply steffen

      Oh ja, der Urlaub war super und wir sind gedanklich noch immer irgendwo in Neuengland hängengeblieben. 😉
      In Florida konnten wir uns durch so viele verschiedene Key-Lime-Pies futtern, dass wir sie jetzt endlich auch mal zu Hause ausprobieren wollten. Ehrlich gesagt sind wir auch keine großen Kondensmilchfans, aber hier müssen wir wirklich eine Ausnahme machen. Auch die amerikanischen Varianten beinhalten soweit ich weiß immer gezuckerte Kondensmilch. Hier einen passenden Ersatz zu finden, ist etwas tricky, denn durch die gesüßte, dickflüssige Kondensmilch erhält die Creme ihre Festigkeit. Sahne wird vermutlich nicht funktionieren, da wird dir die Creme davonlaufen. Was der Konsistenz vermutlich am nächsten kommt, ist wohl Pudding – ich könnte mir vorstellen, dass es damit vielleicht funktioniert, aber versprechen kann ich nichts. 😉 Wenn du aufgrund des Geschmacks auf gesüßte Kondensmilch verzichten willst, dann kannst du aber beruhigt sein – durch die Säure der Limetten schmeckt man die Kondensmilch wirklich nicht heraus. Wenn es dir um die Inhaltsstoffe geht, würde ich wirklich mal eine Variante mit Pudding probieren. Dann gutes Gelingen und lass uns wissen, obs geklappt hat. 🙂
      LG
      Sabrina & Steffen

      4. Oktober 2014 at 10:26
      • Reply Der Klang von Zuckerwatte

        Vielen lieben Dank für Eure Hilfe! Aber nachdem ich heute wie ein blindes Huhn im Supermarkt vor der Kaffeesahne stand, muss ich doch noch eine ganz peinliche Frage los werden: Woran erkenne ich denn gezuckerte Kondensmilch? Wir hatten heute über einen Meter an verschiedenster Ware vor uns stehen und wurden einfach nicht fündig. Sind wir blind oder steht das versteckt irgendwo in der Zutatenliste? Mit Pudding zu experimentieren ist zwar eine super Idee, aber ich als absoluter Back-noob trau mich da nicht ran (erst recht nicht, wenn der Geburtstagskuchen damit auf dem Spiel steht *hihi!).
        Ganz liebe Grüße,
        Ylva

        8. Oktober 2014 at 22:28
        • Reply Der Klang von Zuckerwatte

          Ähem… ja. Hab sie jetzt doch gefunden. „Auch ein blinder Vogel…“ und so 😉
          Ich bin schon riesig gespannt: am Dienstag wird gebacken!
          Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Euch beiden!
          Ylva

          11. Oktober 2014 at 20:15
          • Kitty Wu

            Oh, liebe Ylva, dein Kommentar ist irgendwie bei uns untergegangen, entschuldige bitte (Kopf und Schreibtisch sind gerade einfach zu voll)! Ich hoffe, du bist fündig geworden und alles hat gut funktioniert?

            17. Oktober 2014 at 8:15
  • Reply die chrissy

    So ein feiner Kuchen!
    Ein Kollege, auch US Bürger noch dazu, hat uns mal einen gebacken, REINLEGEN!!!

    6. Oktober 2014 at 22:19
  • Reply Sonntags-ist- Kaffeezeit

    Hallo, ich bin seit einen Monaten ein wahrer Karte Liebhaber geworden und habe mir nun auch etliche Formen zugelegt. Ich finde sie sind einfach und schnell zubereitet und so köstlich. Lg Tina-Maria

    19. Oktober 2014 at 23:06
    • Reply Kitty Wu

      Das stimmt, und bei so einer Tarte hat man auch nicht gleich das Gefühl, ein riesiges Stück Kuchen verputzt zu haben. 😉

      22. Oktober 2014 at 7:43

    Hinterlasse einen Kommentar

    %d Bloggern gefällt das: