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    Ab auf den Grill: Vegane Seitanspieße mit Erdnuss-Kokos-Soße

    Vegane Seitanspieße mit Erdnuss-Kokos-Soße Rezept

    Letzte Woche haben wir mit reichlich Verspätung die diesjährige Grillsaison eingeleitet und einen Abend mit Bloggerfreund_innen, gutem Essen und erfrischenden Gin Tonics verbracht. Unser allerliebstes Grillgut hatten wir auch dabei: vegane Seitanspieße mit Erdnuss-Kokos-Soße. Eigentlich kaum zu glauben, dass es das Rezept nicht schon früher auf den Blog geschafft hat, sind die Spieße doch das Beste, was einem vegetarischen Grillfest passieren kann und seit Jahren unsere erste Wahl, wenn das Wort BBQ fällt. Doch einen Haken haben die veganen Grillspieße: Sie sind einfach furchtbar unfotogen. Als wären die knubbeligen orange-braunen Brocken aus Weizeneiweis nicht unförmig genug, servieren wir dazu eine Erdnuss-Kokos-Soße, die mit ihrem wunderschönen Braunton nun wirklich kein Highlight auf dem Teller ist. Read more

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    Ab auf den Grill: Schnelle Seitanwürste für das vegane BBQ

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    Juhuu, der Sommer ist da (zumindest behauptet das der Kalender)! Das bedeutet nicht nur, dass eingestaubte Flipflops und Badehosen herausgekramt werden, sondern auch endlich wieder die Kohlen glühen. Wir sind zum Glück mit einem Balkon und einem rauchfreien Grill gesegnet, sodass dem schnellen Brutzeln zu Hause nichts im Wege steht – wobei der nahe Park oder das Isar-Ufer natürlich auch sehr verlockend sind. Da bei uns nicht nur Fleisch auf die Teller kommt, sind wir immer auf der Suche nach passenden vegetarischen oder veganen Grillrezepten. In diesem Jahr haben wir dabei unsere Vorliebe für zwei sehr simple Grillbegleiter entdeckt. Neben grünem Spargel, den wir einfach mit etwas Olivenöl, Honig und Salz marinieren und dann roh auf den Rost legen, sind es selbst gemachte vegane Seitanwürste (inspiriert von diesem Rezept), die uns eigentlich schon seit April den Grill anschmeißen lassen. Die Zubereitung ist dank Seitan-Fix aus dem Bio-Supermarkt wirklich einfach und euren geschmacklichen Experimenten sind mit diesem Grundrezept keine Grenzen gesetzt. Was landet bei euch denn aktuell auf dem Grill?

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    Vegane Seitanwürste mit Tofu und Kräutern (für 6-8 Würste):

    100 g Naturtofu
    200 g Wasser
    40 g Öl
    2 TL Salz
    2-3 TL Gewürze und Kräuter nach Belieben
    140 g Seitan-Fix/Weizengluten

    1. Tofu, Wasser, Öl und Gewürze in eine Küchenmaschine geben oder mit dem Pürierstab gut durchmixen. Abschmecken und ggf. nachwürzen (dabei beachten, dass die Intensität mit dem Backen noch zunimmt, doch zu sparsam sollte man auch nicht sein, sonst schmeckt die Wurst am Ende nach nichts).

    2. Das Seitan-Fix hinzufügen und zusammen zu einer geschmeidigen, feuchten Masse verkneten. Den Ofen auf 150°C vorheizen.

    3. Jeweils etwa 70-80 g der Masse auf ein Stück Alufolie geben, dabei etwas lang ziehen. Dann fest einrollen, bis man 2-3 Lagen Alufolie um die Wurst gewickelt hat. Die Enden vorsichtig eindrehen, damit eine feste Rolle entsteht. Mit der restlichen Masse genauso verfahren.

    4. Die Alufolienrollen in eine Auflaufform oder aufs Backblech geben und auf mittlerer Schiene ca. 45-55 Min. im Ofen garen. Die Würste sind gut, wenn man kein „Kaugummigefühl“ mehr im Mund hat. Abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern. Am besten schmecken die Würste, wenn sie etwas durchgezogen sind.

    5. Die Alufolie abwickeln und die Würste auf dem Grill oder in der Pfanne knusprig anbraten.

    Tipp: Dieses Grundrezept lässt sich über die Gewürze ganz einfach an den eigenen Geschmack anpassen. Wir haben beispielsweise schon mit Bärlauch experimentiert oder für den Restaurant Day eine scharfe Version mit Chiliflocken und Rauchpaprika ausprobiert. Auch eine asiatisch inspirierte Variante, z.B. mit Koriander oder Curry, klappt sicher super. Die Würste lassen sich in der Alufolie auch hervorragend einfrieren und bei Gelegenheit bzw. Hunger schnell wieder auftauen.

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    Zu Gast bei Frau Glasgeflüster: Vegetarischer Burger mit Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso

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    Im vergangenen März waren wir auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen und konnten dort viele liebe BloggerkollegInnen persönlich kennenlernen, die wir bislang nur virtuell getroffen hatten. Eine davon war Britta vom schönen Blog Glasgeflüster, die sich als genauso sympathisch, hilfsbereit und unkompliziert entpuppte, wie ihr Blog vermuten ließ. Umso mehr haben wir uns natürlich gefreut, dass sie uns in die Riege ihrer Urlaubsvertretungen aufgenommen hat. Heute sind wir deswegen bei Glasgeflüster zu Gast. Da Britta sich ein Rezept gewünscht hatte, das sich auch zum Campen eignet, lag unsere Wahl nahe, denn Burger sind unkompliziert in der Vorbereitung und lassen sich zudem auch wunderbar aus der Hand essen, ohne dass man dabei einen Teller auf den Knien balancieren muss.

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    Statt eines Bratlings, dessen Herstellung in der Natur oder auf dem Campingplatz viel zu aufwendig wäre, haben wir uns für einen Belag aus Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso entschieden. Das Gemüse kann ganz simpel auf dem Grill zubereitet werden und das Pesto lässt sich bequem zu Hause vorbereiten und im Gläschen mitnehmen. Unseren ganzen Post könnt ihr übrigens hier bei Britta nachlesen. Darin erfahrt ihr nicht nur das Rezept, sondern auch ein wenig über unsere persönliche Campingerfahrungen. Also klickt mal rüber!

    Vegetarischer Burger mit Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso

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    (Steak-)Sauce aus gegrillten Paprika

    Irgendwie ist die Grillsaison in diesem Jahr spurlos an uns vorübergezogen und so finden sich noch keine Grillrezepte auf dem Blog. Der Rest der Foodbloggersphäre quillt dafür regelrecht über mit Salaten, Marinaden und Saucen. Kurz bevor der Sommer nun zu Ende geht, hatte ich aber doch noch die Gelegenheit, mich auf diesem Feld etwas auszutoben. Eine Kollegin hatte ihren letzten Arbeitstag und zum Abschied wurde ein Grillfest veranstaltet. Da sich bereits genügend Freiwillige für Salate und Desserts angekündigt hatten, beschloss ich, Saucen zum Buffet beizusteuern. Ich habe also Kochbücher, Zeitschriften und Bookmarks gewälzt und stand am Ende mit etwa einem Dutzend möglicher Grillsaucen da. Entschieden habe ich mich für eine Steaksauce aus gegrillten Paprika von Smitten Kitchen, die Paprika-Aprikosen-Salsa von Juliane aka Schöner Tag noch und ein Tomaten-Mango-Chutney. Letzteres ist leider vollkommen missglückt und landete traurigerweise im Mülleimer. Aber da bin ich eigentlich sehenden Auges hineingerannt, denn mit einer unreifen Mango konnte das ja nichts werden. Die Paprika-Steaksauce hingegen ist vollends geglückt und wirklich köstlich geworden. Sie passt natürlich auch zu Gemüse, Brot, Sojasteaks und gegrilltem Käse.

    Ich habe das Rezept ein wenig angepasst und auf deutsche Zutaten zugeschnitten.

    Paprika aus dem Ofen Wenn die Paprika zusammenfallen, sind sie genau richtig.
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