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Gegessen, Gekauft, Getestet

Brandnooz Box Januar

Bevor wir in den nächsten Tagen völlig dem Backwahn verfallen (wieso? Steffen ist einer der zehn Teilnehmer beim Tchibo-Backwettbewerb und ist schon seit dem Wochenende dabei, unseren Ofen um den Verstand zu backen), kommt hier noch ein kleiner Einblick in die aktuellen Neuheiten in den Supermarktregalen. Der Inhalt der neuen Brandnooz Box tröstet mich ein wenig darüber hinweg, dass ich im Dezember einfach vergessen wurde und keine Box erhielt. Mööp. Aber nun sind endlich wieder ein paar ausgefallenere Produkte in der Box gelandet, vor denen ich im Supermarkt bestimmt auch haltgemacht hätte, und erfreulicherweise kannte ich bisher noch kein einziges davon.

Brandnooz Box Januar 2013

Und das war drin:

Je eine 40 g-Tafel IChoc der Sorten „Electric Licorice“ und „BeatBerry“ (UVP 0,89€ / Launchtermin September 2012): Über die kleine pinke Tafel „Electric Licorice“ habe ich mich am meisten gefreut – weiße Schoki UND Lakritze zusammen? Das schreit doch geradezu meinen Namen! Warum heißt die Tafel nicht gleich IWu?? Unfassbar, dass ich davon nicht schon früher gehört habe. Kurze Irritation beim Auspacken – die weiße Schokolade hat eher eine gräulich-matschige Färbung -, erneute Irritation dann im Mund – schmeckt irgendwie nach Instantkaffee, obwohl die Bio-Schokolade laut Packung keinen Kaffee beinhaltet, hm. Die Lakritze steckt in Form von kleinen Kristallen in der Tafel, die im Mund lustig knuspern. Würde ich die Schoki im Bioladen nachkaufen? Hm, wahrscheinlich nicht. Obwohl sie gar nicht mal so schlecht schmeckt, bleibt ein undefinierbarer, komischer Geschmack zurück. Auf die zweite Sorte „BeatBerry“ bin ich gespannt, vermute aber jetzt schon, dass sie für mich zu dunkel sein wird. Steffen kann sich freuen.

Sulá Toffee To Go Milchcreme (UVP 1,29€ / Launchtermin Oktober 2012): Wenn Toffee im Spiel ist, kann es ja eigentlich nur lecker sein. Die Karamelltoffees gefüllt mit Milchcreme und umhüllt von Schokolade treffen voll in mein süßes Herz – sehr lecker und leider viel zu schnell leer!

DeBeukelaer Kex – Butterkeks mit Chocolate-Chunks (UVP 1,29€ / Launchtermin Juli 2012): Der Butterkeks mit Schokostückchen, der schmeckt wie … äh … Butterkeks mit Schokostückchen eben. Eigentlich ganz gut, aber nichts Besonderes. Das Produkt selbst scheint seine Besonderheit darin entdeckt zu haben, dass die Schokostücken so im Keks platziert sind – nämlich im Teig selbst -, dass man sich beim Essen nicht die Finger mit Schokolade vollsudelt. Geschmacklich gut, aber irgendwie nichts Neues.

Melitta BellaCrema Kaffeepads „Selection des Jahres“ (UVP 2,29€ / Launchtermin Januar 2013): Diese Kaffeesorte kommt mit Sol de Peru-Bohnen und Beerennote. Zu schade, dass wir unsere Senseo im letzten Jahr auf dem Elektrofriedhof begraben mussten und auf Kapseln umgestiegen sind. Da wir aber ganz heiß auf die Sorte sind, werden wir wohl mal versuchen, ein Pad zu öffnen und in der French Press aufzugießen. Den Rest kann Steffen dann mit ins Büro nehmen, um mit seinen Kolleginnen eine umfangreiche Versuchsreihe zu starten.

Lisa’s Kartoffel-Chips „Sweet Chili“ (UVP 0,99€): Puh, ganz schön scharf für Sweet Chili. So scharf sogar, dass die Schärfe alles andere überdeckt. Der sonstige Geschmack fällt dagegen eher flach aus, für mich könnten die Chips deutlich würziger und süßer sein (Steffen findet sie aber gut). Dafür sind die im Kessel gebackenen Chips aus Bio-Kartoffeln schön knusprig und nicht so ölig.

Goldmännchen-Tee „Blütenkraft Gentleman“ (UVP 3,89€): Der Tee zur aktuellen Sexismus-Debatte? Laut Packungsbeschreibung hat der Assamtee den „Flair eines englischen Clubs“ und „schenkt Genuss und Wohlbeagen. Goldrichtig für Ihn“. Na denn, auf mit dem Tee aus dem englischen Gentleman-Club in meine (sehr virile) Hemingway-Tasse. Ach, und ein paar Bachblüten schwimmen auch noch mit, die Entspannung, Konzentration und innere Kraft fördern sollen. Davon spüre ich allerdings wenig (sicherlich wirkt er nur bei Männern, oder liegt’s an meiner Bachblütenphobie?). Neben „Gentleman“ gibt es noch vier weitere Sorten der Blütenkraft-Reihe: Lady, Mut & Kraft und Liebesglück.

Glockengold Multivitaminsaft 50 (UVP 0,95€ / Launchtermin Oktober 2012): Auf der Packung wird damit geworben, dass der Saft mit Stevia gesüßt ist (hm, mir wäre ja ein Saft ganz ohne zusätzliche Süßungsmittel und mit 100% statt nur 50% Fruchsaftgehalt viel lieber!), ein Blick auf die Inhaltsliste verrät dann aber, dass zusätzlich noch normaler Zucker im Saft ist. Finde ich sehr irreführend und eine ziemliche Verarsche! Der Saft schmeckt fruchtig-süß, etwas zu wässrig, aber in Ordnung. Kaufen würde ich ihn aber sicherlich nicht.

Dr. Oetker Mein Moment „Vanille“ (UVP 0,69€ / Launchtermin Juli 2012): Pudding geht ja immer und Vanillepudding sowieso. Der Pudding ist eigentlich für die Mikrowelle gedacht und soll ratzfatz fertig sein. Wir Mikrowellenverweigerer werden ihn ganz old school auf dem Herd aufkochen, wird vermutlich trotzdem schmecken.

Powerlook Drivers Drink (UVP 2,49€ / Launchtermin August 2012): Vor dem Powerlook-Drink hatte ich ja ein wenig Schiss – allein die Handhabung wirkt schon so mysteriös. Man drückt zuerst auf einen roten Pin am Deckel, um das „Frischedepot zu aktivieren“, dann wird ein rotes Pülverchen freigesetzt, man schüttelt das Fläschchen ordentlich durch und fertig ist der wachmachende Koffeeinkick. Klingt seltsam, geschmacklich ist der Powerlook aber gar nicht mal so schlecht: beerig-fruchtig und mit leichter Süße. Mir schmeckt er jedenfalls besser als alle anderen Energydrinks, mit 2,49€ für ein kleines 250ml-Fläschchen ist er allerdings ganz schön überteuert. Gewirkt hat er auch erst mit einer gewissen Verzögerung, man sollte also besser schon im Voraus wissen, wann die Müdigkeit einsetzt.

Mir waren alle Produkte bisher unbekannt, aber vielleicht bin ich einfach mal wieder mit geschlossenen Augen durch den Supermarkt getorkelt. Kanntet ihr schon was davon?

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