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    #Synchronburger: Vegetarischer Winterburger mit Kürbis-Maronen-Haselnuss-Patty, Cranberry-Birnen-Chutney und Camembert

    Vegetarischer Winterburger Kürbis-Maronen-Patty Cranberry-Chutney Camembert Rezept Feed me up before you go-go-1

    Etwas Schreckliches ist passiert! Unwiderruflich und nicht wiedergutzumachen. Und auch ein bisschen peinlich: Beim Blick ins Blogarchiv mussten wir feststellen, dass wir in diesem Jahr erst EIN Burgerrezept gepostet haben. Und das schon im März. Also ganze neun Monate Burgerstille. Warum hat denn niemand was gesagt?? Wir müssen uns wohl aufrichtig bei unseren Leser_innen für unsere Nachlässigkeit in Sachen Burgerentwicklung entschuldigen. Wenn wir es genau nehmen, müssen wir uns eigentlich ganz grundsätzlich für unsere Nachlässigkeit entschuldigen. 2015 war blogtechnisch kein besonders produktives Jahr, wir haben gut ein Drittel Blogartikel weniger veröffentlicht als noch 2014 und es so im Durchschnitt auf nicht einmal einen Post pro Woche gebracht. Urgs. Zwar könnten die Monsterbeiträge zu unseren USAUrlauben gut und gerne jeweils als drei Artikel durchgehen, aber eine gute Ausrede ist das auch nicht. Ganz nüchtern betrachtet kostet es einfach viel Zeit, den Blog aktuell zu halten. Nicht nur das Tippen der Beiträge, sondern auch das Entwickeln neuer Rezepte, diese in mehreren Durchgängen zu perfektionieren und dann auch noch halbwegs fotogen und bei Tageslicht auf den Teller zu bringen. Wenn sich das Jahr dann auch noch jobtechnisch überschlägt – inklusive Jobwechsel und diversen (Dauer-)Stressphasen -, bleiben abends oft weder Zeit noch Lust für den Blog übrig. Wir möchten uns deswegen bedanken, dass ihr uns trotzdem die Treue haltet, hier fleißig kommentiert, unsere Rezepte nachkocht oder uns mit Fragen zu Reisen löchert. Das wissen wir zu schätzen!

    Und weil der letzte Burger nun schon neun Monate zurückliegt, kommt hier das Rezept für unser ultimatives Winter-Wonder-Burger-Land! Gemeinsam mit einigen anderen Foodblogger_innen haben wir letzte Woche zum Thema „Winterburger“ synchrongeburgert (am besten gleich bei Instagram nach #synchronburger suchen, dort findet ihr auch die Beiträge der anderen Teilnehmer_innen) und eine vegetarische Burgervariante kreiert, die perfekt zur Jahreszeit passt. Ein nussiges Patty, fruchtiges Chutney, knackiger Rotkohl und zerfließender Camembert. Wer kann uns denn da noch böse sein?

    Vegetarischer Winterburger Kürbis-Maronen-Patty Cranberry-Chutney Camembert Rezept Feed me up before you go-go-2

    Vegetarischer Winter-Burger mit Kürbis-Maronen-Haselnuss-Patty, Cranberry-Birnen-Chutney und Camembert (für 4 Burger):

    Für 8 Brioche-Buns (nach dem Rezept von Uwe)

    200 ml warmes Wasser
    3 EL warme Milch
    2½ EL Zucker
    2 TL Trockenhefe
    2 Eier
    425 g Mehl Type 550
    60 g Mehl Type 405
    1½ TL Salz
    80 g weiche Butter
    Sesam oder Mohn

    Für das Cranberry-Birnen-Chutney

    1 daumengroßes Stück Ingwer
    1 kleine rote Zwiebel
    200 g Cranberries
    ½ Birne
    1 EL Olivenöl
    170 g Zucker
    120 ml Wasser
    1½ EL Cranberryessig (oder Rotweinessig)
    1 Zimtstange
    Salz, Pfeffer

    Für die Patties

    30 Maronen (= ca. 200 g geschält)
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    Olivenöl
    50 ml Rotwein
    50 ml kräftige Gemüsebrühe
    200 g Hokkaido-Kürbis
    25 g gehackte Haselnüsse
    1 Möhre
    35 g Haferflocken
    25 g Hartweizengrieß
    2 EL (+ einen Teller voll zum Panieren) Semmelbrösel
    Muskatnuss, Salz, Pfeffer

    Außerdem

    125 g Camembert
    1 große rote Zwiebel
    2 große Handvoll Rotkohl (in feine Streifen geschnitten)
    1 EL Apfelessig (oder einen anderen Fruchtessig)
    1 EL Ahornsirup
    ggf. Senf

    1. Für die Buns das warme Wasser, die warme Milch und den Zucker mit der Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 15 Min. gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei leicht aufschlagen. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer zweiten Schüssel vermischen. Die weiche Butter zufügen und die Masse mit den Fingern verkneten, bis sich kleine Krumen gebildet haben. Anschließend die Hefe-Mischung und das Ei untermischen, bis die Masse klumpt. Den Teig 10 Min. kräftig kneten, bis er seidig glänzt, dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Aus dem Teig acht Brötchen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und nochmals eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine ofenfeste Schüssel Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das zweite Ei mit 1 EL Wasser vermischen, die Buns damit bestreichen und mit Sesam oder Mohn bestreuen. Die Burger-Buns etwa 15 Min. im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen. Wenn ihr nicht alle Buns gleich verwenden möchtet, könnt ihr sie auch super einfrieren. Nach dem Auftauen sind sie noch genauso fluffig wie die frischen aus dem Ofen.

    3. Für das Chutney den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Zwiebel häuten und in feine Ringe oder Stücke schneiden. Die Cranberries waschen, die Birnenhälfte schälen und in Stückchen schneiden. Das Öl in einen Topf geben und erhitzen. Darin Ingwer und Zwiebel anschwitzen, dann Cranberries hinzufügen und kurz mitbraten. Zucker, Wasser, Essig und Zimtstange dazugeben und alles gut verrühren. Bei niedriger Hitze in ca. 15 Min. zu einer eingedickten Soße einkochen. Nach der Hälfte der Einkochzeit die Birnenstückchen unterrühren. Die Zimtstange herausnehmen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Für die Patties den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Maronen an der Oberseite kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Min. rösten, bis sich die eingeschnittenen Spitzen öffnen und leicht nach außen biegen. Noch heiß schälen, dabei verdorbene oder steinharte Exemplare aussortieren (in der Mengenangabe sind schon ca. 20% berücksichtigt).

    5. Zwiebel und Knoblauch schälen, die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken. Reichlich Olivenöl in einen kleinen Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze einige Minuten braten, bis sie Farbe angenommen haben. Mit ½ TL Salz bestreuen, mit Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist. Währenddessen den Kürbis waschen, entkernen und mitsamt der Schale grob reiben. Die Kürbisraspel zum eingekochten Zwiebelsud geben, die Hitze wieder etwas erhöhen und unter Rühren ca. 5 Min. weich kochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    6. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Möhre schälen und grob raspeln. Die geschälten Maronen hacken. Alles zusammen mit Haferflocken, Hartweizengrieß und Semmelbröseln in eine Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten. Kräftig mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.

    7. Jetzt den Camembert mit einem scharfen Messer in vier runde Scheiben schneiden (das funktioniert am besten, wenn der Käse flach aufliegt). Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden und den Rotkohl in einer Schüssel mit Apfelessig und Ahornsirup vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

    8. Aus der Patty-Masse vier Patties in Größe der Burgerbrötchen formen, in einem Teller mit Semmelbröseln von allen Seiten panieren und vorsichtig abklopfen In einer beschichteten Pfanne ordentlich Olivenöl erhitzen. Die Patties von jeder Seite ca. 3-4 Min. anbraten. Nach dem Wenden mit einer Scheibe Camembert belegen und die Pfanne mit einem Deckel schließen, damit der Käse besser schmelzen kann.

    9. Die Burgerbrötchen aufschneiden, ggf. anrösten. Die untere Hälfte mit Chutney bestreichen, auf die obere Hälfte, je nach persönlichem Geschmack, etwas süßen oder scharfen Senf geben. Dann das Patty mit dem Käse auflegen, darauf noch ein wenig Chutney verteilen und mit Rotkohl und Zwiebelringen abschließen. Guten Appetit!

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    Promises to keep: Winter-Daiquiri

    Winter Daiquiri Mandarine Rezept Feed me up before you go-go-1

    Whose woods these are I think I know.
    His house is in the village though;
    He will not see me stopping here
    To watch his woods fill up with snow.

    My little horse must think it queer
    To stop without a farmhouse near
    Between the woods and frozen lake
    The darkest evening of the year.

    He gives his harness bells a shake
    To ask if there is some mistake.
    The only other sound’s the sweep
    Of easy wind and downy flake.

    The woods are lovely, dark and deep,
    But I have promises to keep,
    And miles to go before I sleep,
    And miles to go before I sleep.

    “Stopping by Woods on a Snowy Evening”, Robert Frost

    Wenn es das Wetter schon nicht schafft, einen in weihnachtliche Stimmung zu versetzen, so ist doch zumindest immer Verlass auf Robert Frost und das Lieblingswintergedicht. Und wenn selbst das nicht mehr hilft – allzu viel Zeit bleibt uns nun ja nicht mehr -, tut ein fruchtig-würziger Winter-Daiquiri sein Übriges. Spätestens wenn sich Zimt mit Clementinensaft vereint und Spiced Rum den Magen wärmt, tauchen vor dem inneren Auge schneebedeckte Tannen auf und man hört in der Ferne das Christkind klingeln … Okay, eventuell könnte das auch an zwei, drei Daiquiris zu viel liegen, aber die weihnachtliche Variante des Cocktailklassikers ist einfach zu verführerisch. Der Drink darf an den Vorweihnachtstagen übrigens auch ruhig schon am Nachmittag geschlürft werden (ist ja schließlich frisches Obst im Glas und man hat, hoffentlich, schon Urlaub). Und während der Feiertage lässt er dann auch anstrengende Verwandtschaft etwas erträglicher erscheinen. Also, hebt die Gläser mit uns und lasst uns auf ein gemütliches Weihnachtsfest anstoßen! Habt schöne Weihnachten und genießt die Feiertage!

    Winter Daiquiri Jamie Oliver Rezept Feed me up before you go-go-2

    Winter-Daiquiri (nach Jamie Oliver, für ein Coupette-Glas):

    50 ml Spiced Rum
    35 ml frisch gepresster Clementinensaft
    1 TL Ahornsirup
    ½ Zimtstange
    Eis

    Das  Glas mit Eiswürfeln kühlen. Rum, Clementinensaft, Ahornsirup und  Zimtstange zusammen mit viel Eis in einen Shaker geben und ca. 15 Sek.  kräftig schütteln. Eiswürfel aus dem Glas entfernen und den Daiquiri  durch ein feines Sieb ins gekühlte Glas abgießen. Wer mag, gibt noch eine ½ Zimtstange dazu. Cheers!

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    Gebacken, Gelesen

    Schwarzes aus dem Ofen: Lakritz-Cantuccini {Buchvorstellung: Lakritz}

    Lakritz-Cantuccini Rezept Feed me up before you go-go-1

    Hallo, ich heiße Sabrina und ich bin lakritzsüchtig. Die Anzahl derer, die mir auf dieses Bekenntnis ein verständnisvolles „hallo, Sabrina“ entgegnen, ist für gewöhnlich überschaubar. Gleichgesinnte sind rar. In meinem Freundes- und Familienkreis stehe ich mit meiner Sucht fast alleine da. Doch scheinbar gibt es noch mehr von uns Lakritzverrückten, denn das Buch „Lakritz. Süße & herzhafte Rezepte mit dem schwarzen Gold“ wurde sicher nicht nur meinetwegen veröffentlicht (zumindest wäre das dem Verlag zu wünschen).

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    Worum gehts?

    Lakritz. Natürlich! In sämtlichen Formen und Konsistenzen. Die schwedische Köchin und Konditorin Elisabeth Johansson hat über 60 süße und herzhafte Rezepte zusammengetragen, in denen das „schwarze Gold“ eine tragende Rolle spielt. Das trifft sich wunderbar, denn wie auf unserer Über-uns-Seite erwähnt, möchte ich schon seit einer Ewigkeit mal mit Lakritz backen und kochen. Darüber hinaus liefert das kleine Buch einige Infos über Gewinnung und Verwertungsformen der Süßholzwurzel, zu ihren Eigenschaften als Heilpflanze und zur Geschichte ihrer Verwendung in Speisen und Getränken.

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    Aufbau & Optik

    Kompakt und handlich kommt das 144-seitige Buch aus dem Landwirtschaftsverlag daher. Eine übersichtliche Gliederung in die drei Hauptteile „Lakritzfakten“, „Rezepte“ und „Ausprobieren“ hilft dabei, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und im Buch zurechtzufinden. Auf den kurzen Einführungsseiten erfahre ich z.B., dass ich wohl mal Urlaub in Kalabrien machen sollte – dort wächst die Lakritze nämlich wild – und wie die bis zu acht Meter langen Lakritzwurzeln verarbeitet werden. Wer Lakritze selbst ziehen möchte, kann das sogar auf dem heimischen Balkon. Allerdings sollte man Geduld mitbringen, denn bis man die Lakritzwurzel ernten kann, vergehen schon mal drei bis vier Jahre. So geduldig bin ich nicht, also blättere ich weiter zu den Rezepten und komme aus den „aaahs“ und „ooohs“ gar nicht mehr raus, weil ich am liebsten jedes Rezept gleich ausprobieren möchte. Zum Schluss liefert das Buch neben einem kurzen historischen Rückblick auf den Einsatz von Lakritze auch Tipps für Tastings sowie eine Reihe von Bezugsquellen (die auch gleich ausprobiert wurden). Ganz der Lakritzthematik folgend gibt sich auch das Layout des Buchs. Die Farben Schwarz und Weiß dominieren nicht nur die reduzierte Gestaltung, sondern auch die wirklich ansprechenden Food-Fotos. Die dunklen Fotografien von Helén Pe kommen angenehm unüberladen und stimmungsvoll daher. Gefällt! Sehr sogar.

    Lakritz-Cantuccini Rezept Feed me up before you go-go-8

    Die Rezepte

    Süßigkeiten, Eis, Gebäck, Desserts, Kochen, Getränke – so lautet die Unterteilung der sechs Rezeptkapitel, die schon erahnen lassen, wie vielseitig die schwarze Wurzel einsetzbar ist. In ihren Rezepten zeigt Elisabeth Johansson nicht nur die unterschiedlichen Formen und Konsistenzen, in denen Lakritz beim Kochen und Backen Verwendung finden kann, sondern auch viele verschiedene Geschmackskombinationen, die auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich erscheinen, aber sich als ganz großartig erweisen; z.B. Lakritz und Käse, Kirschen und Lakritz oder – für die Fleischfraktion – Geflügel mit Lakritzglasur. Doch am naheliegendsten ist der Einsatz von Lakritzpulver wohl in süßen Speisen, weshalb der Großteil der Rezepte sich auch auf diesen Bereich konzentriert. Lakritztrüffel, Lakritz-Kirsch-Eis, Lakritzschnecken, Lakritz-Karamell-Törtchen, aber auch Lakritzpasta und Lakritz-Melonen-Schnaps – klingt das nicht toll? Doch gerade bei den herzhaften Speisen hätte ich mir als Vegetarierin auch ein bis zwei Rezepte gewünscht, die ohne Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte auskommen. Dennoch ist meine Nachmach-Liste nach dem Durchblättern monströs lang – ich muss mir nur noch eine/n Willige/n suchen, der meine Lakritzleidenschaft teilt (der Mann rümpft schon die Nase, wenn er das Buch nur auf dem Tisch liegen sieht). Nicht ganz einfach zu finden, sind jedoch die unterschiedlichen Lakritzformen, die in den Rezepten verwendet werden. So benötigt man für manche Gerichte z.B. Lakritzgranulat, Lakritzpulver, Lakritzaroma, Salzlakritzpulver oder Lakritzwurzel, die selbst die Shops, die im Anhang als Bezugsquellen gelistet sind, nicht immer vorrätig haben. Man sollte also beim Ausprobieren etwas erfinderisch sein.

    Ein Rezept, das selbst Lakritzskeptiker überzeugen könnte, sind in jedem Fall die Cantuccini, die ich kürzlich ausprobiert habe. Der Lakritzgeschmack ist fein nuanciert, obwohl ich die Menge des Pulvers und der Lakritzbonbons im Rezept bereits etwas erhöht habe. So ließ sich sogar der Mann bequatschen, diese Variante des italienischen Mandelgebäcks zu probieren (und schien sie gar nicht mal so schlecht zu finden, auch wenn er das als Lakritzverächter niemals zugeben würde).

    Lakritz-Cantuccini Rezept Feed me up before you go-go-3

    Lakritz-Cantuccini (für ca. 50 Stück):

    100 g weiche Butter
    170 g Zucker
    3 Eier
    380 g Mehl
    1 TL Vanillezucker
    1 TL Backpulver
    1 Prise Salz
    2 EL Lakritzpulver
    125 g dunkle Schokolade
    130 g Mandeln
    12 weiche Lakritzbonbons
    3 EL Rohrzucker

    1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Butter, Zucker, Eier, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Lakritzpulver in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Schokolade und die Mandeln grob hacken, die Lakritzbonbons in kleine Stücke schneiden und alles unter den Teig heben.

    2. Den Teig dritteln und jeweils zu einer backblechlangen Rolle formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Rohrzucker bestreuen. Auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20-25 Min. backen. Aus dem Ofen holen und 10 Min. abkühlen lassen. Den Ofen auf 150°C runterschalten.

    3. Die Stangen schräg in 1-1½ cm dicke Stücke schneiden. Mit einer Schnittfläche nach oben noch einmal aufs Backblech legen und im Ofen weitere 10 Min. trocknen lassen. Den Ofen dann ausschalten, die Cantuccini aber noch 10 Min. drin lassen. Anschließend herausholen, vollständig abkühlen lassen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.

    Lakritz-Cantuccini Rezept Feed me up before you go-go-2

    Fazit

    Das perfekte Buch für Lakritzsüchtige und solche, die es werden wollen. Hier sollte für (fast) jeden Geschmack etwas dabei sein: Rezepte mit nur einem Hauch Lakritzgeschmack für Einsteiger_innen, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob sie sich mit Lakritz anfreunden können, und Gerichte mit ordentlichem Lakritzwumms für Die-hard-Fans. Für mich eindeutig das schönste Buch über Lakritz, das mir bislang begegnet ist! 4,5 von 5 Lakritzschnäpse.

    Cover LakritzElisabeth Johansson; Helén Pe

    „Lakritz. Süße & herzhafte Rezepte“

    LV-Buch, Münster 2014

    € 19,95

    Vielen Dank an LV-Buch, die uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

     

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    Macht hoch das Türchen: Glühwein-Brownies mit Roter Bete {Türchen #1 im kulinarischen Adventskalender}

    Glühwein-Brownies mit Roter Bete Rezept Feed me up before you go-go-1

    Der 1. Dezember. Für mich früher ein magisches Datum, denn es bedeutete nicht nur, dass endlich das voller Spannung erwartete erste Päckchen des gemeinsam mit meiner Mutter gebastelten Adventskalenders geöffnet werden durfte, sondern markierte auch den Beginn einer ganz besonderen Zeit. Eine Zeit, die begleitet wurde von einem ganz besonderen Geruch, einer ganz besonderen Stimmung und einem besonders wohligen Gefühl in der Magengegend, das auch heute noch – zumindest für ein paar Sekunden – hervorgekitzelt werden kann, wenn die Gedanken in die Vergangenheit abschweifen und mich für einen klitzekleinen Moment wieder in diese Zeit versetzen. Wann genau dieses Gefühl abhanden kam, weiß ich gar nicht so genau – vermutlich irgendwo zwischen pubertärer Rebellion, stressigem Job und in alle Himmelsrichtungen verstreuter Familie. In den letzten Jahren gab es deswegen kaum Platz für Vorweihnachtliches – der Kopf zu voll, die Gedanken überall, nur nicht bei Plätzchen, Weihnachtsdeko & Co., und die Vorfreude auf gemütliche Feiertage verschluckt von der Vorstellung stundenlanger Autofahrten und durchgetaktetem Familienhopping. Doch dieses Jahr ist alles anders. Stressfrei. Verpflichtungsfrei. Und vielleicht sogar entspannend. Wir drücken auf Pause und igeln uns ein. Und sagen JA zur Adventszeit, JA zum Vorweihnachtskitsch und JA zu zu viel Glühwein! Auch in Kuchenform.

    JA sagen wir übrigens auch zum Adventskalender (okay, zu dem haben wir eigentlich noch nie NEIN gesagt …). Und als große Fans des täglichen Türchenöffnens freuen wir uns außerordentlich, dass unsere Glühwein-Brownies in diesem Jahr Zorras kulinarischen Adventskalender eröffnen dürfen. Wie in jedem Jahr lässt die Adventskalenderqueen auf ihrem Kochtopf 25 Foodblogger_innen ein Türchen befüllen und wie immer gibt es dabei grandiose Preise zu gewinnen. Also, klickt euch unbedingt durch die kommenden 24 Rezepte und vergesst nicht, am Gewinnspiel teilzunehmen!

    Wir wünschen euch einen guten Start in die Adventszeit (und lasst euch ja nicht stressen)!

    Glühwein-Brownies mit Roter Bete Rezept Feed me up before you go-go-2

    Glühwein-Brownies mit Roter Bete (für eine 20 x 20 cm-Brownie-Backform):

    200 g dunkle Schokolade
    100 g Butter
    200 g gekochte Rote Bete*
    70 g Mandeln
    150 g Zucker
    4 Eier
    50 ml Glühwein**
    Das Mark einer halben Vanilleschote
    150 g Mehl
    ½ TL Backpulver
    2 TL Zimt
    ¼ TL gemahlener Ingwer
    ¼ TL Kardamom
    1 Msp. Piment
    1 Prise Salz
    Puderzucker

    1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Rote Bete grob raspeln (dabei die Handschuhe nicht vergessen!) und die Mandeln grob hacken. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    2. In einer Schüssel den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen. Anschließend die Schokoladen-Butter-Mischung, den Glühwein und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Zum Schluss Rote Bete und Nüsse unterheben.

    3. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownie-Backform füllen und im Ofen auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 30 Min. backen, bis die Oberfläche gebräunt, der innere Kern aber noch etwas matschig ist. Abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen.

    *Wer Angst vor Roter Bete hat, den kann ich beruhigen: Man schmeckt sie (fast) nicht heraus, aber sie macht die Brownies wunderbar saftig und verleiht ihnen einen hübschen, dunklen Rotschimmer. Mit frischer Roter Bete schmecken die Brownies übrigens viel besser, als mit den vakuumierten Knollen aus dem Supermarkt! Die frischen Knollen einfach abwaschen, die Blätter abschneiden und dann je nach Größe 40-50 Min. mit Wasser bedeckt kochen lassen. Anschließend schälen.

    **Den Glühwein könnt ihr ganz einfach selbst machen: Dazu Rotwein nach Belieben mit Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Sternanis, Vanille, Orangenschale und etwas Zucker aufkochen und dann eine Stunde ziehen lassen, bevor man ihn durch ein Sieb abgießt.

    Glühwein-Brownies mit Roter Bete Rezept Feed me up before you go-go-3

    Kulinarischer Adventskalender 2015 - Tuerchen 1

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    Leise rieselt der Cocktail: Zimtiger Amaretto-Rum-Nog

    Rum Amaretto Weihnachts Nogg Cocktail-1

    Es gibt vermutlich kaum ein konservativeres Fest als Weihnachten. Traditionen werden von Generation zu Generation weitergegeben und Veränderungen müssen oftmals gegen harte Widerstände erkämpft werden. Es gab doch schließlich schon immer Kartoffelsalat/Fondue/Raclette/Karpfen/beliebiges Weihnachtsessen einfach hier einsetzen…! Wer hier neue Akzente setzen will, muss entweder harte Nerven beweisen oder so gute Ideen vorbringen, dass der Rest der Familie von jetzt auf sofort vergisst, was die Jahre zuvor angesagt war. So oder so, um die Stimmung gegebenenfalls etwas aufzulockern, sollte man als Weihnachtsrevoluzzer ein paar Geheimwaffen in der Hinterhand bzw. im Cocktailshaker haben. So wie unseren zimtigen Weihnachtscocktail, der jede Mutter vergessen lässt, dass sie eigentlich keine Neuerungen mag, mit dem der Bruder das ungeliebte Gemüse runterspülen kann und der die abtrünnige Schwester aus der Ferne neidisch werden lässt. Das Vanilleeis versorgt den Drink mit einer unglaublichen Cremigkeit, die außerdem die unzähligen Umdrehungen versteckt, die der Cocktail intus hat (wir übernehmen keine Garantie für umstürzende Weihnachtsbäume!). Also ran an den Shaker und schöne Feiertage!

    Rum Amaretto Weihnachts Nogg Cocktail-2

    Zimtiger Amaretto-Rum-Nog (für eine 300-ml-Cocktailschale):

    4-6 cl Spiced Rum (z.B. Sailor Jerry oder Captain Morgan)
    4-6 cl Amaretto
    12 cl Milch
    3 große Kugeln Vanilleeis
    1 Messerspitze Zimt + etwas mehr für die Deko
    1 Prise Muskatnuss
    Eiswürfel
    Zimt-und-Zucker-Mischung

    1. Die Zimt-und-Zucker-Mischung auf einen Teller geben. Eine gekühlte Cocktailschale am Rand anfeuchten und durch den Zucker ziehen, sodass der Glasrand gleichmäßig bedeckt ist.

    2. Spirituosen, Milch, Gewürze und Vanilleeis mit ein paar Eiswürfeln in einen Shaker geben und für 10 Sekunden sehr kräftig schütteln. Durch ein Barsieb in die Cocktailschale abgießen, nach Belieben mit ein wenig Zimt betreuen und sofort servieren.

    Tipp: Wer eine größere und sehr durstige Weihnachtsgesellschaft zu versorgen hat, kann den Drink auch im Mixer zubereiten. Einfach die Menge entsprechend erhöhen und eine Handvoll Eiswürfel hinzufügen. Nur so lange mixen, bis die Eiswürfel gerade so zerkleinert sind.

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    Kopf zu, Mund auf: Pistazien-Baiser-Plätzchen

    Pistazien-Baiser-Plätzchen Weihnachtsplätzchen Rezept feed me up before you go-go-3

    Der Kopf ist voll. So voll, dass Glühwein, Kerzen, Tannenzweige & Co. darin kaum ein freies Eckchen finden. Stattdessen fühlen sich dort gerade Deadlines, To-do-Listen und unbeantwortete E-Mails pudelwohl und verdrängen geflissentlich Wörter wie Besinnlichkeit, Entschleunigung und sonstige Vokabeln des vorweihnachtlichen Bullshit-Bingos. Doch sporadisch schafft es ein Zimtduft, der erste Ton eines Songs oder eine hyperaktiv blinkende Lichterkette vom Balkon gegenüber in Nase, Ohr und Kopf einzudringen und für einen kleinen Moment diese kribbelnde Vorfreude auszulösen, die man zuletzt als Kind verspürte. Dann erinnert man sich daran, dass es vor Jahren auch mal eine Vorweihnachtszeit gab, die nicht von Stress und Hektik geprägt war, wird wehmütig und fängt an zu backen.

    Pistazien-Baiser-Plätzchen Weihnachtsplätzchen Rezept feed me up before you go-go-2

    Pistazien-Baiser-Plätzchen (für ca. 40 Stück):

    200 g ungesalzene Pistazienkerne
    1 Limette
    2 Eiweiß
    1 Prise feines Meersalz
    250 g Puderzucker
    150 g gemahlene Mandeln
    etwas Zucker zum Formen

    1. Pistazien mittelfein hacken. Limette heiß abwaschen und Schale abreiben. 2 EL Saft auspressen.

    2. Eiweiß mit Salz in einer Schüssel steif schlagen, den Puderzucker langsam einrieseln lassen und ca. 1 Min. weiterschlagen. Dann den Limettensaft unterrühren.

    3. 170 g Eischnee und 3 EL Pistazien beiseite stellen. Den restlichen Eischnee, Pistazien, Mandeln, Limettenschale in einer Schüssel verrühren, dann für ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

    4. Den Teig zu kleinen Kugeln formen und mit den Händen flach drücken. Falls der Teig zu sehr klebt, einfach die Hände mit etwas Zucker bestreuen. Die Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das restliche Eiweiß auf die Plätzchen streichen und mit etwas gehackten Pistazien bestreuen. Die Plätzchen bei Zimmertemperatur ca. 1 Std. trocknen lassen.

    5. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Pistazien-Baiser-Plätzchen auf der untersten Schiene ca. 10 Min. backen, abkühlen lassen und vorsichtig vom Blech lösen.

    Pistazien-Baiser-Plätzchen Weihnachtsplätzchen Rezept feed me up before you go-go-1

    Die Idee zu den luftigen Pistazien-Plätzchen stammt übrigens aus einem (uralten) Brigitte-Weihnachtsplätzchen-Extraheft und wurde ein wenig abgewandelt. Vermutlich wird es das einzige Weihnachtsrezept auf dem Blog in diesem Winter bleiben. Aber falls ihr noch Inspiration braucht, klickt euch doch mal durch unsere Weihnachtsrezepte und Küchengeschenke aus den letzten Jahren:

    Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee

    Spiralkekse

    Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

    White Chocolate Almond Cookies

    Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes

    Kürbishappen

    Mohn-Vanille- und Haselnuss-Karamell-Küchlein

    Hand Pies mit Birnen-Amaretto-Zimt-Füllung

    Mandel-Cake-Pops

    Baileys-Pralinen

    Limoncello-Pralinen

    Marzipan-Macadamia-Schokolade

    Christmas Punch Jam

    Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt

    Ingwer-Limetten-Butter

    Baileys mit Karamellnote

    Eierlikör mit weißer Schokolade

    Bratapfelpunsch

    Körperpeeling mit Zitrone oder Orange und Kardamom

     

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    Gebastelt, Geteilt

    Super-last-minute-Weihnachtsgeschenk aus der Küche: Orangen-Kardamom-Peeling

    Orangen-Kardamom-Peeling by feed me up before you go-go-4

    Na, habt ihr alle Weihnachtsgeschenke für morgen besorgt oder gehört ihr in diesem Jahr zu der Fraktion, die am Weihnachtsmorgen noch schnell in die Stadt (oder besser noch zur Tanke) flitzt, um noch eine Kleinigkeit zu besorgen? Da das erfahrungsgemäß in den meisten Fällen schiefgeht (es sei denn, euer Vater freut sich tatsächlich über neues Motoröl und die Schwester über das 433. Parfüm), zeigen wir euch, wir ihr in nicht mal fünf Minuten ein tolles Geschenk schnell und einfach selbst herstellen könnt: Orangen-Kardamom-Peeling! Dieser kleine Gruß aus der Küche verströmt nicht nur einen weihnachtlichen Duft, sondern kümmert sich auch aufopferungsvoll um trockene Winterhaut. Wenn das mal nicht das perfekte Geschenk für die kalte Jahreszeit ist!

    Orangen-Kardamom-Peeling by feed me up before you go-go-3

    Orangen-Kardamom-Peeling mit braunem Zucker (für ein 0,5-Liter-Gefäß):

    380 g brauner Zucker
    250 ml leichtes Olivenöl
    3 EL Körperöl mit Orangenduft
    2 TL abgeriebene Orangenschale
    1 TL gemahlener Kardamom

    1. Den Zucker in eine Schüssel geben, Olivenöl dazugießen und alles gut verrühren. Das Körperöl, die Orangenschale und den Kardamom hinzufügen und unter die Zucker-Öl-Mischung rühren.

    2. Das Peeling in ein gut verschließbares Glas füllen, nach Belieben dekorieren (z.B. mit getrockneten Orangenscheiben) und Freunde und Familie damit beglücken.

    Falls euch doch eher nach einem anderen Duft ist, versucht es doch mal mit unserem Zitronen-Vanille-Peeling mit Meersalz. Als weitere Inspirationsquelle empfiehlt sich zudem ein Blick in das neue „Kleinigkeiten“-Onlinemagazin – dort findet ihr viele weitere schöne Geschenkideen!

    KLeinigkeiten Cover

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    Gebacken

    Plätzchenendspurt: Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee

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    Huch, da wäre die Adventszeit doch fast an uns vorbeigerauscht, ohne dass es ein Plätzchenrezept auf den Blog geschafft hätte. Zugegeben, der Weihnachtsbackwahn hat uns in diesem Jahr erst ziemlich spät gepackt, dann aber wurde drei Tage lang geknetet, gerollt und ausgestochen, was das Zeug hält. Für alle, die sich in diesem Jahr ebenfalls mit etwas Verspätung ans Weihnachtsbacken machen, haben wir ein leckeres Rezept für Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee.

    Hö? Apfel-Ingwer-Gelee? War da nicht gerade erst was? Ja, genau! Ihr seht, wir haben für den Apfel-Ingwer-Gelee in diesem Jahr vielfältige Einsatzmöglichkeiten gefunden – die Geleekocherei muss sich ja schließlich auch lohnen und außerdem ist er einfach so lecker, dass wir ihn momentan am liebsten überall untermogeln würden.

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    Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee (für ca. 35 Stück):

    200 g kalte Butter
    100 g Zucker
    1 Prise Salz
    1 Eigelb
    150 g gemahlene Mandeln
    180 g Mehl
    Apfel-Ingwer-Gelee (hier gehts zum Rezept)
    Puderzucker

    1. Für den Teig die kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit Zucker, Salz und Eigelb in einer Schüssel verkneten. Mandeln und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt mind. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

    2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den kalten Teig kurz durchkneten, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Aus der Hälfte des Teigs Sterne ausstechen, aus der anderen Hälfte Sterne mit einem Fenster. Falls ihr keinen Spitzbubenausstecher habt, könnt ihr z.B. auch einfach kleinere Sterne aus den großen Sternen ausstechen. So verfahren, bis der Mürbeteig aufgebraucht ist. Falls der Teig zwischendurch zu warm geworden ist, einfach noch mal kurz in den Kühlschrank legen. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im Ofen 8-10 Min. goldbraun backen. Dann auskühlen lassen.

    3. Den Apfel-Ingwer-Gelee mit einem Löffel glatt rühren und in einen Spritzbeutel füllen. Mit kleiner Tülle oder abgeschnittener Spitze jeweils etwas Gelee auf die Rückseite der geschlossenen Sterne spritzen, gleichgroße Sterne mit Loch vorsichtig draufsetzen und leicht andrücken. Ggf. noch etwas Gelee in die Öffnung spritzen. Mit Puderzucker bestäuben und über Nacht trocknen lassen.

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    Das Rezept für den Mandelmürbeteig haben wir übrigens bei „essen & trinken“ gefunden – die Sterne lassen sich natürlich auch je nach Belieben mit einem anderen Gelee füllen. Also, auf gehts in den Weihnachtsplätzchenendspurt!

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