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Suppe

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    Zu Gast in Spanien: Ananas-Kokos-Gazpacho mit Pfirsich-Granita

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    Der August entwickelt sich gerade ein wenig zum Gastbeitragsmonat. Nachdem wir letzte Woche mit unserem vegetarischen Burger mit Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso bei Britta von Glasgeflüster zu Gast waren, zieht es uns heute in Richtung Süden. Nach Spanien, um genau zu sein – denn die liebe Sara vom wunderschönen Blog Love Nonpareille lud uns kürzlich dazu ein, an ihrer Blogger-Sommertafel Platz zu nehmen, es uns dort gemütlich zu machen und etwas Leckeres fürs Buffet beizutragen. Als sie uns dann auch noch den Grund für ihre temporäre Abwesenheit mitteilte, war es völlig um uns geschehen. Vier Monate Galicien, surfen, Paella am Strand kochen – wie toll klingt das denn bitte? Und ähm … dürfen wir mitkommen?? Da wir selbst totale Spanien-Aficionados sind, lag also nichts näher, als Saras Sommertafel um eine spanische Komponente zu erweitern. Und nach mehreren Aufenthalten in Spanien wissen wir: In heißen Sommermonaten unter der brennenden Sonne der iberischen Halbinsel gibt es eigentlich nichts Erfrischenderes, als eine eisgekühlte Gazpacho.

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    Unsere Variante kommt allerdings nicht ganz klassisch daher, orientiert sich mehr am süßen Surferleben und bietet sich sowohl als Vor- als auch als Nachspeise hervorragend an: eine erfrischende Ananas-Kokos-Gazpacho.

    Wenn ihr unseren vollständigen Beitrag lesen wollt, dann klickt doch schnell mal rüber zu Love Nonpareille.

    Ananas-Kokos-Gazpacho mit Pfirsich-Granita (für 4 Personen):

    1 Ananas (ca. 1,5-2 kg)
    100 g + 170 g + 125 g Zucker
    1 Vanilleschote
    1 Handvoll Minzblätter
    75 ml Pfirsichlikör
    75 ml Mineralwasser
    80-120 ml Kokoswasser
    12 Erdbeeren
    100 g Blaubeeren
    Wasser
    Kokosraspel zum Dekorieren

    Am Abend vorher:

    1. Die Ananas rundherum schälen (den Strunk aus der Mitte aber noch nicht entfernen). Etwa 4 bis 6 dünne Scheiben (ca. 2 mm) abschneiden und in eine Schüssel geben. Anschließend aus 200 ml Wasser und 100 g Zucker einen Zuckersirup aufkochen. Dafür Wasser und Zucker in einem Topf aufkochen lassen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit der Schote zum Zuckersirup geben. Noch einmal 5 Min. köcheln lassen. Danach etwas abkühlen lassen und über die Ananasscheiben gießen. Abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    2. Die restliche Ananas vom Strunk befreien, das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Aus 500 ml Wasser und 170 g Zucker nochmals einen Zuckersirup kochen. Den Zuckersirup über die Ananasstücke gießen, abkühlen lassen und ebenfalls über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Einige Stunden vorher:

    3. Den Ofen auf 100°C vorheizen. Die Ananasscheiben aus dem Zuckersirup nehmen, etwas abtropfen lassen und anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 2-4 Std. im Backofen trocknen lassen, bis sie am Rand goldbraun und etwas knusprig geworden sind, dann bis zum Servieren zur Seite legen.

    4. Für die Granita 250 ml Wasser zusammen mit 125 g Zucker in einem Topf aufkochen lassen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, die Minzblätter waschen, trocken schütteln, hinzufügen und 20 Min. ziehen lassen. Anschließend den Pfirsichlikör und das Mineralwasser dazugießen und die Mischung komplett abkühlen lassen. In eine flache Schüssel geben und für einige Stunden ins Gefrierfach stellen. Etwa alle 30 Min. mit einer Gabel umrühren, bis die Masse die Konsistenz von Halbgefrorenem angenommen hat.

    5. Für die eigentliche Gazpacho die eingelegten Ananasstücke abgießen, den Zuckersirup aber auffangen. Die Ananasstücke in einem Mixer mit etwas Zuckersirup fein pürieren, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. In eine Schüssel geben und mit so viel Kokoswasser aufgießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (etwa die einer dickflüssigen Suppe). Bis zum Servieren kalt stellen.

    6. Erd- und Blaubeeren waschen und abtropfen lassen. Die Erdbeeren in Viertel schneiden. Zum Servieren die Ananas-Gazpacho noch einmal gründlich durchrühren und auf 4 Gläser verteilen. Die Früchte hinzufügen, 2-3 EL Pfirsich-Granita auf die Suppe setzen und mit Kokosflocken und den getrockneten Ananasscheiben garnieren. ¡Que aproveche!

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    Dumm gelaufen, liebes Huhn! Zucchini-Pastinaken-Suppe mit Hühnchenspieß

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    Der Januar ist schon wieder halb vorbei und damit neigt sich auch unser verlängertes Blog-Event zu den lustigsten, absurdesten oder einfach häufigsten Suchbegriffen dem Ende zu. Fast schon ein bisschen traurig, hätten wir doch noch so viele weitere skurrile Suchbegriffe auf Lager, die verbloggenswürdig wären. Zum krönenden Abschluss gibt es jetzt noch ein weiteres Rezept, das von einem solchen Suchbegriff inspiriert wurde: Regelmäßig landen Fans des (uns bislang unbekannten) Kinderliedes „Dumm gelaufen, liebes Huhn“ auf unserer Seite. Zu verdanken haben wir das übrigens der lieben Rebecca aka Ms. Baby Rock my Day, die sich hier vor längerer Zeit mal dieses Lied als Melodie für ein Piepei gewünscht hatte.

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    Auf jeden Fall habe ich die Gelegenheit genutzt und mir ein Rezept mit Hühnerfleisch ausgedacht. Damit auch Sabrina und alle anderen VegetarierInnen etwas davon haben und sich das Geflügeltier vielleicht denken kann „Glück gehabt, liebes Huhn“, kann daraus auch ganz einfach eine vegetarische Mahlzeit gemacht werden. Denn die Grundlage ist eine köstliche Suppe, die auch ohne die inspirierenden Hühnerspieße köstlich schmeckt. Im Kochtopf vereint sich die lange Zeit ein Nischendasein fristende Pastinakenwurzel mit ihrer erdigen Süße mit dem etwas herben Geschmack der Zucchini und herauskommt eine köstliche Wintersuppe.

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    Die Inspiration für die Zucchinisuppe kommt aus der neuen Ausgabe der „So is(s)t Italien“ (ein Jahresabo könnt ihr übrigens bei unserem Blog-Event gewinnen), sie mit Pastinake zu kombinieren, ist unsere Idee. Dazu habe ich fleißig in unserem neuesten Kochbuchzugang geschmökert und dank Nigel Slater weiß ich nun, dass die Pastinake auch gerne noch etwas Zucker mag und erst dann ihren vollen Geschmack entfaltet. Für das Hühnchen habe ich mir bei Heston Blumenthal die Technik abgeschaut, Fleisch in einer Salzlake ziehen zu lassen, wodurch es an Geschmack gewinnt und beim Anbraten nicht so leicht austrocknet. Ich habe in diesem Fall eine Konzentration von 9% (d.h. 9 g Salz auf 100 ml Wasser) verwendet und damit sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Fleisch ist noch supersaftig, wenn es aus der Pfanne kommt und hat einen vollen Geschmack. Also wird es wohl in Zukunft öfter mal einen Spieß zur Suppe geben, „dumm gelaufen, liebes Huhn“!

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    Zucchini-Pastinaken-Suppe mit (oder ohne) Hühnchenspieß (für 4 Personen):

    600 g Hühnerbrust
    60 g Salz
    2 Zwiebeln
    3 Knoblauchzehen
    500 g Pastinaken
    750 g Zucchini
    2-3 EL Butter
    1 TL Zucker
    1,25 l Gemüsebrühe
    100 ml Sahne
    Saft von einer Zitrone
    1-2 TL Räucherpaprikapulver
    1 Topf Basilikum
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    Holzspieße

    1. 60 g Salz in 700 ml kaltem (aber nicht eiskaltem) Wasser auflösen. Die Hühnerbrüste in eine verschließbare Box oder Schüssel geben, mit der Salzlake begießen, sodass das Fleisch komplett bedeckt ist. Verschließen und im Kühlschrank für 3 Std. ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abgießen und das Fleisch entweder 10 Minuten unter fließendes kaltes Wasser legen oder 3 x 15 Min. in jeweils frischem kaltem Wasser ziehen lassen. Anschließend gründlich trocken tupfen und zur Seite legen.

    2. Die Zwiebeln schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und mit der flachen Seite eines Messer eindrücken. Die Pastinaken schälen, die Enden abschneiden und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.

    3. In einem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und die Zwiebel für 1 Min. anbraten. Dann die Pastinaken und den Knoblauch hinzugeben und etwa 5 Min. anbraten. Dabei nicht zu viel umrühren, sodass das Gemüse ein paar Röstaromen entwickeln kann. Mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen, bis zum Schluss die Zucchini in den Topf kommen und alles noch einmal 5 Min. angeschwitzt wird.

    4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, 1 TL Salz einrühren und das Gemüse 10-12 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Gemüse weich genug zum Pürieren, aber noch nicht verkocht ist. Mit einem Stabmixer gründlich pürieren, Sahne unterrühren, noch einmal heiß werden lassen und mit Salz, Pfeffer und ordentlich Zitronensaft abschmecken. Zur Seite stellen und warm halten.

    5. Während die Suppe kocht, das Hühnerfleisch in große Stücke schneiden und in einer Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und Räucherpaprikapulver vermischen. Das Fleisch auf Holzspieße stecken (jeweils 3-4 Stücke pro Spieß). Den Basilikum abzupfen, waschen, trocken schütteln und sehr grob hacken. Die Hälfte des Basilikums für die Suppe zurücklegen.

    6. In einer Pfanne Olivenöl auf mittlerer Stufe erhitzen und so viele Spieße wie nebeneinander passen von jeder Seite 2-3 Min. (je nach Dicke der Fleischstücke) anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit einen Teil der Basilikumblätter hinzufügen und diese kurz mitbraten.

    7. Die Suppe in tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten, mit dem Basilikum bestreuen und zusammen mit den Hühnchenspießen und dem gebratenen Basilikum servieren.

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

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    Appell an den Sommer: Mango-Ingwer-Süppchen mit Korianderschaum

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    Geschlossene Schuhe, diesiges Wetter, wehende Äste – klingt ziemlich nach Herbst. Die Tatsache, dass ich seit einigen Tagen ab vier Uhr nachmittags schon das Licht anknipsen muss, da es sich sonst wie acht Uhr abends anfühlt, bestätigt die Vermutung: Das war’s wohl mit dem Sommer. Grund genug, um einen kulinarischen Weckruf zu starten und den Sommer noch einmal eindringlich an seine sommerlichen Pflichten zu erinnern: Acht Tage hast du noch, also leg dich mal ins Zeug! Vielleicht hilft dir ja ein fruchtiges Mango-Ingwer-Süppchen auf die Sprünge – denn nach Sommer, Sonne, IsarPalmenstrand schmeckt es auf jeden Fall!

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    Mango-Ingwer-Süppchen mit Korianderschaum (für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptspeise):

    2 Mangos
    1 daumengroßes Stück Ingwer
    1 Knoblauchzehe
    ½ rote Chilischote
    100 ml Orangen- oder Mangosaft
    300 ml Gemüsebrühe
    1 Handvoll Korianderblätter
    100 ml Milch
    300 ml Kokosmilch
    Saft einer halben Limette
    Öl, Salz, Pfeffer

    1. Die Mangos schälen und in Stücke schneiden. Ingwer und Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Die Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden.

    2. Ingwer zusammen mit Knoblauch und Chili in einem großen Topf in etwas Öl anbraten. Die Mangostücke dazugeben und kurz mit anschwitzen. Saft und Gemüsebrühe dazugießen und 10-15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Mango weich ist. Währenddessen den Koriander waschen, trocken schütteln, grob hacken und zusammen mit der Milch mit einem Stabmixer schaumig pürieren.

    3. Die Suppe kurz vom Herd nehmen und ebenfalls mit einem Stabmixer gut durchpürieren. Die Kokosmilch und den Limettensaft unterrühren und die Suppe bei niedriger Temperatur erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in kleine Schüsseln oder auf Suppentellern verteilen und zusammen mit dem Korianderschaum servieren.

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    Das Süppchen ist gleichzeitig unser Beitrag für Zorras 9-Jahre-Kochtopf-Event. Auch in diesem Jahr wird ihr Bloggeburtstag kräftig gefeiert und in Kooperation mit Braun steht ein weiteres Food-Blogger-Kochbuch an. Vielleicht erinnert ihr euch an die tolle Aktion vom letzten Jahr? Damals haben es unsere Linguine mit Paprika-Mandel-Soße ins Kochbuch geschafft. Vielleicht klappt es ja auch in diesem Jahr – wir würden uns wahnsinnig freuen. Wir sagen alles Gute, liebe Zorra, zum unglaublichen neunten Blogjahr und freuen uns auf viele weitere eventvolle Jahre!

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    9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

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    Gekocht, Getestet

    Paprika-Schalotten-Süppchen oder wie es sich mit Mineralwasser kocht

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    Als wir vor Kurzem gefragt wurden, ob wir Lust hätten, drei Foodboxen von Staatl. Fachingen zu testen und aus deren Inhalt ein leckeres Gericht zu kochen, waren wir zunächst etwas verwirrt. Warum verschickt eine Mineralwasserfirma Foodboxen? Ein Blick auf die Website verrät, dass Fachingen sogar ein Kochbuch herausgegeben hat, welches in Kombination mit einem Kasten Wasser erhältlich ist und auch Aufschluss über den Hintergrund gibt: Gesundheit und Genuss sollen miteinander verknüpft, der Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht gebracht werden. Zu den basenbildenden Lebensmitteln gehört (natürlich) das Mineralwasser von Staatl. Fachingen. Aha, ok, verstanden. Glaube ich.

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    Die erste von drei Boxen kam samt des Kochbuchs „Natürlich besser kochen“ und allem, was man für eine Paprika-Schalotten-Suppe benötigt. In Anbetracht der frostigen Temperaturen klang das prima und auch die Zutaten waren frisch und von guter Qualität. Unterstützend zum Rezept aus dem Buch kam per Mail ein Link zu einem Videotutorial mit (dem mir bisher unbekannten) Fernsehkoch Matthias Ruta. Für Kochanfänger sicherlich eine nette Unterstützung. Für uns hat sich das Ansehen des Videos aber ebenfalls gelohnt, allein schon wegen der tollen Paprika-Schneidemethode von Matthias Ruta, die uns hellauf begeisterte (ja, wir sind halt simple Gemüter …) und sofort erfolgreich übernommen wurde (bitte mal hier klicken und ab Minute 1:32 lautstark ahhhs und ohhhs von sich geben!).

    Paprika-Schalotten-Süppchen (für 2-3 Personen):

    3 rote Paprika
    3 Schalotten
    1 Knoblauchzehe
    2 EL Olivenöl
    600 ml Gemüsebrühe
    2 Thymianzweige
    Salz, Pfeffer
    ½ TL Zucker
    ggf. etwas Balsamico und Thymian zum Garnieren

    1. Schalotten und Paprika grob würfeln, den Knoblauch pressen und alles zusammen in Olivenöl anschwitzen. Mit 100 ml Gemüsebrühe ablöschen und etwas köcheln lassen.

    2. Die restliche Brühe dazugießen. Die Thymianblätter abzupfen und zur Suppe geben. Alles ca. 15 Min. köcheln lassen.

    3. Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit ein paar Thymianblättern und ggf. etwas Balsamico garnieren.

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    Das Rezept ließ sich prima nachkochen und das Süppchen war wirklich lecker. Einen kleinen Extra-Kick konnte es aber dennoch vertragen und so griffen wir kurzerhand zum Balsamico, der sich ganz ausgezeichnet in der fruchtigen Suppe machte. Im Video verwendet Matthias Ruta für die Gemüsebrühe übrigens stilles Mineralwasser, um der Suppe einen etwas weicheren Geschmack zu verleihen. Hmm, um ehrlich zu sein, konnte ich den nicht spüren – daher kommt mir das Mineralwasser zukünftig lieber wieder ins Glas.

    Rundum finde ich die Foodbox-Aktion wirklich gelungen und warte gespannt auf die beiden nächsten Lieferungen (vielen Dank an dieser Stelle an Staatl. Fachingen, die uns die Box zur Verfügung gestellt haben, und an Laura von Ketchum Pleon für die Organisation). Als Vegetarierin bin ich bei den nächsten Boxen leider raus, da schon angekündigt wurde, dass daraus ein Fleischgericht gekocht werden soll. Steffen freut sich aber sicher auch über eine doppelte Portion.

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    Mit Trippelschritten Richtung Winter: Mandelsüppchen mit Milchschaum & Croûtons + Give-Away

    Der Kopf brummt! Und das schon seit Tagen. Vielleicht liegt’s am nass-trüben Herbstwetter, das sich so langsam schon recht winterlich anfühlt? Und dabei sollte ich doch in Anbetracht unserer Geburtstagswoche in Feierlaune sein! Aber da kann bestimmt ein Mandelsüppchen helfen. Was so nett klingt, kann nur guttun und schmecken! Gefunden habe ich es im neuen Dr. Oetker-Kochbuch „Rezepte ohne Fleisch“, das ihr übrigens bei unserer Geburtstagsverlosung noch bis zum 19.11.2012 gewinnen könnt!

    Hinter dem Buch mit dem etwas einfallslosen Titel verbergen sich 70 ansprechend präsentierte vegetarische und teilweise vegane Rezepte, vom Brotaufstrich über Aufläufe bis zum Dessert. Passend zur kalten Jahreszeit findet man auf den 120 Seiten eher deftige Gerichte. Besonders toll ist, dass alle Rezepte bebildert sind und immer eine entsprechende Zubereitungszeit mit angegeben wird. Ausprobiert haben wir bisher die Mandelsuppe, von der wir schwer begeistert waren. Die Zubereitung ging ratzfatz und herauskam ein herrlich cremiges und nussiges Süppchen, das von uns noch mit etwas Milchschaum aufgepimpt wurde.

    Mandelsüppchen mit Milchschaum und Croûtons (für 4 Portionen):

    2 Schalotten
    1 Knoblauchzehe
    2 EL Butter
    125 g gehobelte Mandeln
    1 EL Mehl
    750 ml Gemüsebrühe
    2-3 Schreiben Mehrkorntoast
    4 EL Olivenöl
    2 EL gehackte Mandeln
    2 Stängel Rosmarin
    250 ml ungesüßte Mandelmilch (Reformhaus)
    Salz, Pfeffer
    etwas aufgeschäumte Milch

    1. Schalotten und Knoblauch schälen und grob zerkleinern, Butter in einem Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin kurz andünsten. Die gehobelten Mandeln dazugeben und kurz andünsten, mit Mehl bestäuben und unterrühren. Die Gemüsebrühe dazugießen, zum Kochen bringen und mit Salz abschmecken. Alles etwa 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen.

    2. Die Toastscheiben entrinden, in Würfel schneiden. 2 EL des Öls in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldgelb braten. Wenn die Brotwürfel anfangen Farbe zu nehmen, die gehackten Mandeln und etwas Rosmarin mitbraten.

    3. Die Mandelmilch in die Suppe geben und kurz mitkochen lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Die Suppe in Schälchen füllen und etwas von dem restlichen Olivenöl daraufträufeln. Einen Löffel Milchschaum auf die Suppe geben und jeweils einige Croûtons mit den Mandeln und dem restlichen Rosmarin darauf verteilen.

    Ich habe mir im Buch schon ein paar Must-cooks für die nächsten Wochen markiert:

    Paprika-Auberginen-Pie, Tofuschnitzel auf Paksoi mit Zitronengrassahne, French-Toast-Auflauf oder Kürbis-Gnocchi mit Pfifferlingen?? … Mhhh, klingt alles sooo gut!

    Fazit: Lasst euch nicht vom Titel abschrecken – im Inneren geht’s kreativer zu! Das Kochbuch kommt zwar ohne persönliche Note eines/r dahinterstehenden Kochs/Köchin und Geschichten rund um die Rezepte aus, überzeugt aber mit einem übersichtlichen Layout und einfallsreichen Rezepten. 4 von 5 Tofusticks!

    Rezepte ohne Fleisch„. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.

    € 12,00 / ISBN 978-3-7670-0852-6

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    Avocado-Kokos-Suppe in Hellgrün

    Passend zum Frühsommer gibt es heute eine kalte Suppe, für die man nicht einmal den Herd anschmeißen muss. Sobald das Wetter wieder besser wird und diese furchtbaren Wolkenbrüche aufhören, eignet sich das hier ganz hervorragend als Vorspeise für ein Abendessen auf dem Balkon. Wir haben die Suppe an Ostern bei meiner Mutter kennengelernt, die damit den Sonntagsbruch bereichert hat. Durch Tomaten- und Gurkenstückchen erinnert sie ein bisschen an die spanische Gazpacho, die ja ebenfalls ein exzellentes Sommergericht ist. Damit die Suppe auch richtig intensiv schmeckt, sollte man nur sehr reife Avocados kaufen oder notfalls zu Hause eingewickelt in Zeitungspapier noch ein wenig nachreifen lassen. Dies ist gleichzeitig unser Beitrag zum Blogevent Cookbook of Colors bei High Foodality, wo jeden Monat eine andere Farbe auf dem Speiseplan steht. Gerade noch rechtzeitig schafft es unser Rezept in den Monat Mai, der der Farbe Hellgrün gewidmet ist.

    Avocado-Kokos-Suppe für vier Personen

    2 Tomaten
    1/2 Salatgurke
    1 Knoblauchzehe
    2 reife Avocados
    500 ml Brühe
    200 ml Kokosmilch
    Saft von 2 Zitronen
    Salz, Pfeffer

    1. Die Tomaten einritzen und mit kochendem Wasser übergießen, dann schälen. Die Tomaten entkernen und fein würfeln. Die Gurken ebenfalls schälen, entkernen und würfeln und alles in eine Schüssel geben.

    2. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Avocados schälen und in grobe Stücke schneiden. Beides mit Brühe, Kokosmilch und Zitronensaft fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    3. Die Suppe auf Teller oder – wie hier –  in kleine Gläser verteilen und mit den Gemüsewürfeln dekorieren. Nach Belieben mit Petersilie oder Koriander dekorieren.

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    Pimp your Ramen

    Nein, der Titel ist kein Hinweis auf meine leichte Rechtschreibschwäche, sondern auf koreanische Nudelsuppen. In diesem Fall Instantnudelsuppen. Während man im Supermarkt normalerweise nur die Auswahl zwischen verschiedenen winzigen YumYum-Tüten hat, gibt es in den Asiaspezialitätenläden (in München z. B. rund um den Rosenheimer Platz und den Gasteig) immer ganze Regale von unterschiedlichen Sorten. Da es sich üblicherweise um Importe handelt, kann ich beim Einkaufen nur nach den Bildern auf der Packung gehen und habe so im Laufe der letzten Jahre einige Favoriten gefunden. Auf keinen Fall empfehlen kann ich jedenfalls alle Sorten mit Meeresfrüchten, alleine der Geruch verdirbt mir den Appetit. Meine Lieblingssuppe Jin Ramyon von Ottogi (ein wenig scharf, mit Rindfleischgeschmack und Pilzaroma, glaube ich, zumindest sieht man das auf dem Bild) habe ich bisher in München nur selten gesehen und war um so glücklicher, als ich sie vor ein paar Wochen im Regal eines bisher noch nicht besuchten Ladens entdeckte. Da landeten natürlich gleich mehrere Packungen im Korb.

    So kann auch die Glutamatbombe Instant-Ramensuppe schmackhaft aussehen

    Inzwischen habe ich zudem begonnen, meine Suppen mit allem aufzubessern, was sich so an Resten im Haus befindet. Immer dazu kommt am Ende ein ordentlicher Schuss Sweet-Chili-Soße und oft auch 1-2 Möhren. Zusammen mit den 120g Nudeln, die in den Packungen enthalten sind, ergibt das eine ganz ordentliche und schnelle Mahlzeit. Diesmal war noch ein halber Block Tofu übrig, den ich in der Pfanne knusprig angebraten und mit Sojasoße und Limettensaft abgelöscht habe. Die Möhren wurden währenddessen in Stifte geschnitten und dann zusammen mit den Nudeln und den Gewürz- und Trockengemüsemischungen (ich will gar nicht wissen, wie viel Glutamat da drin ist …) gekocht. Als Nudeln und Möhren gar waren, kamen Chilisoße und Tofu dazu.

    Der Porsche unter den Instantnudelsuppen!

    Auf der Suche nach anderen Einträgen zu Ramensuppen, tat sich erstaunlicherweise eine ganze Welt auf. In der deutschsprachigen Blogwelt ist das Thema noch etwas unterrepräsentiert und die Nudeln tauchen außer auf spezialisierten Testblogs wie Asian-Instant-Noodelsoups oder Happy Souper (die aber beide auch meine Lieblingssuppe ganz lecker fanden) nur mal auf Blogs rund um asiatisches Essen auf. Dagegen gibt es im englischsprachigen Web eine ganze Heerschar von Seiten, die sich nichts anderem widmen. Da habe ich zum Beispiel einen Nudelautomaten entdeckt, über den Ramenrater gestaunt, der akribisch über 600 Sorten getestet hat und bin neidisch gewesen, dass ich nicht in den USA wohne und so wohl nie eine Kiste Nudeln beim Ramenblog gewinnen werde. Am meisten geflasht hat mich aber eine japanische Seite, die anscheinend die Nudelsuppenernährung eines Mannes seit 1997 dokumentiert und der anscheinend bei fast 5000 Packungen angelangt ist. Ich weiß nicht, ob ich das beeindruckend oder ganz furchtbar finden soll …

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