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Hamburger

    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getestet, München

    Wenn der Burgerlieferdienst 3 x klingelt …

    Burger bestellen in München feed me up before you go-go-1

    Ihr kennt das bestimmt: Da sitzt man abends zu Hause, der Magen knurrt und ganz plötzlich überkommen einen unstillbare Gelüste. Doch der Kühlschrank ist leer (oder nur gelüsteunlustig befüllt). Außerdem wohnt man in Bayern und hat die Rechnung ohne die Ladenöffnungszeiten gemacht. Vielleicht regnet es draußen aber auch in Strömen oder man ist nach einem anstrengenden Tag einfach nicht mehr in der Lage, sich vom Sofa zu erheben.

    Der beste Zeitpunkt also, die Essenszubereitung auszulagern und einen Lieferdienst zu bemühen. In der Regel fällt unsere Wahl dann auf Pizza – doch was ist, wenn der Heißhunger nach Burgern verlangt? Aber Burger vom Lieferdienst – ob das so eine gute Idee ist?? Bis vor Kurzem hatten wir diesen Schritt noch nicht gewagt, doch für Lieferheld haben wir drei Burgerlieferdienste in München getestet und nach strengen Kriterien bewertet.

    Unsere Voraussetzungen für die Auswahl der Lieferdienste waren: Das Burgerangebot sollte ein zentraler Bestandteil der Speisekarte sein und neben klassischen Burgern auch vegetarische Burger beinhalten. Wir erhofften uns, dadurch die etwas hochwertigeren Angebote zu finden und so Anbieter zu umgehen, bei denen neben Pizza, Döner, Schnitzel, Sushi und Curry auch noch ein Chicken Burger für 3,99€ auf der Karte steht.

    Bewertet haben wir Pünktlichkeit der Lieferung, Temperatur des Essens, Optik, Geschmack sowie Qualität und Frische der verwendeten Zutaten.

    1. Restaurant Bürger’s

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    Bei Bürger’s handelt es sich um ein Restaurant in Sendling, das auch einen Lieferservice betreibt. Schon mal keine so schlechte Voraussetzung. Wir entscheiden uns für den Veggie Chili Cheese Burger mit Wedges (10,20 €) und den Bacon Cheese Burger mit Pommes (10,80 €) und geben unsere Bestellung über die Lieferhelden-App auf. Praktisch ist, dass man bei Bestellungen immer einen Lieferzeitpunkt angeben kann. So kann man die Bestellung schon nachmittags absenden und pünktlich zum Abendessen steht die Lieferung vor der Tür. So auch hier, es klingelt sogar ein paar Minuten früher als vereinbart. Das Essen kommt warm, aber auf den ersten Blick wird klar, dass zumindest die Buns übliche Massenware sind und auch die Patties sehen nicht gerade selbst gemacht aus. Beim Fleisch bestätigt sich der Verdacht, denn das Patty hat die übliche feine, sehr dichte Konsistenz von TK-Ware. Die Soße ist ok, aber kein Highlight, und leider kann auch die Tatsache, dass das Gemüse immerhin frisch und der Bacon krosser als erwartet ist, es dennoch nicht mehr rausreißen. Auch beim vegetarischen Burger sind wir nicht völlig begeistert. An sich ist der Burger gut mit Salat, Gurken und Chilis belegt. Doch das Brötchenproblem bleibt und beim Patty dominiert vor allem der Chilipart. Der Burger ist scharf – richtig, richtig scharf. So scharf sogar, dass alles andere überdeckt wird und wir den Burger nicht aufessen können. Alles in allem erinnern die Burger ein wenig an das, was wir in unserer Studentenzeit verbrochen haben – irgendwie schon ok, aber eben nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügend. Die Wedges sind allerdings gut gelungen – außen knusprig, innen weich und passend gewürzt – und der mitgelieferte Cole Slaw ist auch genießbar.

    2. My Stolz – The Burger Boss

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    Ok, definitiv der Lieferdienst mit dem merkwürdigsten Namen. Wir sind gespannt, ob der Burger Boss wirklich stolz auf seine Burger sein kann. Nachdem wir uns durch die reichhaltige Auswahl geklickt haben (es gibt erfreulicherweise sogar mehr als eine vegetarische Option), klingelt es auch hier zur vereinbarten Zeit an der Tür. Die Lieferung ist warm und schon beim Auspacken wird klar, dass wir heute Abend wohl nicht hungrig ins Bett gehen müssen. Die beiden Burger sind riesig und on top gibt es Cole Slaw und Pommes – das entschädigt für die 2 € Liefergebühr. Im Gegensatz zur ersten Bestellung scheinen Brötchen und Patties tatsächlich selbst gemacht zu sein und auch der Krautsalat schmeckt besser als die übliche Massenware. Beide Burger kommen mit ordentlich Soße und auch bei den übrigen, recht frisch wirkenden Zutaten wurde nicht gespart. Beim Presley Beef Big Burger (11,90 €) ist es sogar etwas zu viel des Guten, denn das eigentlich ganz gute Fleisch geht in der Masse der Zutaten leider etwas unter. Der vegetarische Big Bean BBQ Big Cheeseburger (10,90 €) kommt ganz schön rauchig daher, auch hier ertränkt die Vielzahl der Soßen die übrigen Zutaten ein wenig. Doch Geschmacklich ist der Burger gar nicht mal so schlecht. Das vegetarische Patty recht kross, der Burger mit frischen Zutaten belegt und auch die Pommes sind in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Beide Burger würden wir gerne noch mal ganz frisch aus der Küche probieren.

    3. Munich Burger Service

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    Die letzte Station unserer Reise durch Münchens Burgerlieferdienste ist der Munich Burger Service. Hier bekommen wir am meisten für unser Geld. Für rund 25 € erhalten wir neben zwei Burgern mit Pommes und Cole Slaw auch noch eine kleine Packung Eis und ein Getränk. Wieder kommt alles pünktlich und warm bzw. gekühlt bei uns an. Leider bekommen wir nicht das Eis, das wir bestellt hatten, da die Sorte wohl aus war. Stattdessen wird uns eine Ersatzsorte angeboten, die wir aber nicht annehmen müssen. Wollen wir aber, denn immerhin kommt das Eis trotz Hitzewelle noch gefroren bei uns an und zum Glück mögen wir ja fast alle Ben & Jerry’s-Sorten. Damit endet der positive Eindruck des Munich Burger Service allerdings schon, denn gleich beim Auspacken wir klar, dass die Burger eher spärlich und lieblos belegt sind – ganz flach und eingefallen liegen sie da. Ein Blick unter die (Standardsupermarkt-)Buns bestätigt diesen Eindruck: der Vegetable Burger (9,20 €) besteht lediglich aus zwei labbrigen Salatblättern, einem schlechten Fertigpatty und „Spezialsoße“, die zudem nur sehr bescheiden und lieblos auf dem Burger verteilt wurde. Das macht die Sache zu einer mehr als trockenen Angelegenheit. Pappig, muffig und langweilig lautet hier das Fazit – von frischen Zutaten keine Spur. Der Hot Pepper Burger (9,20 €) legt die Latte ähnlich tief: auch hier ein Fertigpatty, dazu immerhin Tomate, Gurke und Jalapeños (aus dem Glas). Auch dieser Burger ist keine Offenbarung. Wir behaupten mal, dass die Burger der gängigen Fast Food-Ketten sogar die bessere Wahl gewesen wären. Ganz schlimm sind allerdings die Pommes – superpappig und von labbriger Konsistenz; geschmacklich dominiert altes Frittierfett. Da kann auch der wohlwollendste Lieferdienstbonus nichts mehr retten. Der Fertig-Cole-Slaw ist dagegen wirklich ok, aber auch keine Wucht. Neee, das war nix! Hier sollte man wirklich nicht bestellen!

    Fazit

    In München Burger nach Hause zu bestellen, stellt einen vor eine ganz schöne Herausforderung. Man sollte genau auswählen, wo man seine Bestellung aufgibt, denn die Nietenquote scheint recht hoch zu sein. Beim Burger Boss würden wir an einem hungrigen Abend, der nach fettigem Essen, Bier und Actionfilmen schreit, eventuell noch einmal bestellen, die beiden anderen Läden können wir leider nicht empfehlen. Wunderbar funktioniert hat aber die Bestellung über die Lieferhelden-App. Die Bedienung war einfach und übersichtlich und auch bei Zahlung und Lieferung lief alles hervorragend!

    Werbung: Vielen Dank an Lieferheld für die ungewöhnliche Aufgabe und die Unterstützung bei diesem Artikel. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

    PS: Wer eher Lust hat, seine Burger weiterhin selbst zu machen, kann ja mal in einige unserer Rezepte reinschauen: Sherry-Pilz-Burger, Knödel-Burger, Vegetarischer Burger mit Portobellopilzen, Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa oder North African-style Burger.

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    Gekocht

    North African-style Burger und Gedanken zur kulinarischen Einwanderungspolitik

    Nordafrikanischer Burger mit Couscous- und Hühnchen-Patty Rezept Feed me up before you go-go-1

    Die Idee zu diesem Burger spukte schon eine ganze Zeit in meinem Kopf herum. Ein Burger, der Geschmacksrichtungen und Zutaten der nordafrikanischen Küche aufnimmt und zwischen zwei Brötchenhälften presst, Gewürze wie Zimt und Kreuzkümmel integriert, Kräuter wie Minze und Petersilie unterbringt und natürlich die würzige Schärfe von Harissa mit dem typischen Burgergefühl verbindet. Auch Salzzitronen haben wir versucht unterzubringen, jedoch konnten sie uns beim Experimentieren nicht ganz als Belag überzeugen. Herausgekommen ist am Ende jedoch ein köstlicher Burger, der sowohl in der Variante mit Hühnchen als auch mit den veganen Couscous-Kichererbsen-Patties ganz hervorragend schmeckt. Wenn ihr die restlichen Kichererbsen gleich verwenden wollt, könnt ihr außerdem noch eine kleine Portion Hummus machen und diese ebenfalls auf den Burger streichen.

    Nordafrikanischer Burger mit Couscous-Patty und Hühnchen Rezept Feed me up before you go-go-1

    Der nordafrikanisch angehauchte Burger ist für mich auch eine gute Gelegenheit, um über das Kochen im 21. Jahrhundert nachzudenken. Nicht dass die Globalisierung der Küche eine Erfindung der letzten 20 Jahre wäre – der Buchtipp von mir als Historiker dazu ist Jürgen Osterhammels überwältigende 1200-Seiten-Globalgeschichte des langen 19. Jahrhunderts -, aber der Siegeszug des Internets hat nationale Grenzen in kulinarischer Hinsicht noch einmal durchlässiger werden lassen. Auch ohne eine riesige Kochbuchsammlung habe ich heute Zugriff auf die Geheimnisse indischen Currys, kann mir anlesen, welche Gerichte für Ecuador typisch sind oder wie in Südafrika gegrillt wird. Auch der kleine Hype um die peruanische Küche im vergangenen Jahr ist ohne diese digitale Entgrenzung kaum vorstellbar.

    Während die kulinarischen Geschmäcke offener werden, bestürzt es mich zu sehen, dass diese Offenheit oftmals nicht für die Menschen hinter den Gerichten gilt. Döner ja, aber bitte ohne türkische Einwanderer (dass es sich bei den Menschen hinter der Theke um deutsche Staatsbürger handeln könnte, kommt manchem auch nicht in den Sinn). Asiatische Fusion-Küche? Klar, aber bitte nur von perfekt deutschsprechenden und arbeitstüchtigen Musterimmigranten zubereitet. Wer also meint, Deutschland werde von einer „Flutwelle“ bedroht, glaubt die eigene Existenz sei durch „Wirtschaftsflüchtlinge“ gefährdet oder behauptet, dass sich hinter jedem muslimischen Asylantrag ein frauenhassender Terrorist verbirgt, sollte auch kein Anrecht auf eine internationale Küche haben! Bleibt doch bei Klößen, esst euren Schweinebraten (wahrscheinlich wird der eh bald verboten, oder?) und freut euch über das gute „deutsche“ Schwarzbrot. Wir dagegen hoffen, dass unsere Gesellschaft sich auch in Zukunft verändert und sie so abwechslungsreich und global wird, wie es unsere Essgewohnheiten meist schon sind!

    Nordafrikanischer Burger mit Couscous-Patty und Hühnchen Rezept Feed me up before you go-go-2

    Nordafrikanischer Burger mit Couscous-Patty und Hühnchen Rezept Feed me up before you go-go-5

    Nordafrikanische Burger mit Couscous-Kichererbsen- oder Hühnchen-Patties (für 4 vegetarische oder 4 Hühnchen-Burger):

    Für die Soße

    6 EL Tomatenmark
    1 EL Sherry
    Saft von einer ½ Zitrone
    1 EL Honig
    2-3 TL Harissa
    ½ TL Zimt
    ½ TL Kreuzkümmel
    ½ TL Paprikapulver
    2 EL Wasser
    Ggf. 1-2 Tropfen Liquid Smoke
    Salz, Pfeffer

    Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es schärfer möchte, erhöht einfach die Harissamenge.

    Für die veganen Couscous-Kichererbsen-Patties

    125 g Coucous
    250 ml Gemüsebrühe
    1 kleine rote Zwiebel
    150 g gekochte Kichererbsen (Dose oder selbst gekocht)
    2 EL Tahinpaste
    1 EL Semmelbrösel
    Gewürze nach Geschmack (z.B. Kreuzkümmel, Zimt, Paprika, Koriander, Ingwer)
    Salz, Pfeffer

    Den Couscous in einer Schüssel mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, verrühren und 5 Min. quellen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel sehr fein würfeln. Die Kichererbsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken (es sollten noch Stücke erkennbar sein). Zusammen mit den restlichen Zutaten unter den fertig gequollenen Couscous mischen, mit Gewürzen, Salz und Pfeffer abschmecken und zu einer formbaren Masse kneten. Bis zum Anbraten in den Kühlschrank stellen.

    Für die Hühnchen-Patties

    480 g Bio-Hühnerbrust
    1 Knoblauchzehe
    12 Blätter Minze
    12 Blätter Petersilie
    ¾ TL Harissa
    Salz, Pfeffer

    Das Fleisch grob würfeln, dann mit einer Küchenmaschine klein hacken (oder einfach durch den Fleischwolf jagen). Knoblauch und Kräuter sehr fein hacken und zusammen mit Harissa und etwas Salz und Pfeffer gründlich mit dem Fleisch vermischen. Aus der Masse vier Patties formen und diese bis zum Anbraten im Kühlschrank lagern.

    Für den Rest

    4 Burgerbrötchen (wir vertrauen immer noch auf die großartigen Brioche-Buns von HighFoodality, die sich übrigens auch hervorragend einfrieren lassen!)
    ½ Zucchini
    ½ Aubergine
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    ¼ Kopf Salat
    Jeweils eine Handvoll Minze und Petersilie
    1 rote Zwiebel
    100 g Feta

    1. Den Ofen auf Grillfunktion stellen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Zucchini längs in dünne Streifen schneiden. Die Aubergine in runde, dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse auf dem Blech verteilen, mit Olivenöl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Unter dem Grill ca. 10 Min. (bis das Gemüse gut gebräunt ist) garen. Bis zur Verarbeitung im Ofen warm halten.

    2. Salat und Kräuter waschen, trocken schütteln. Salatblätter grob zerpflücken und mit den Kräutern vermischen. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Feta längs teilen und dann vierteln.

    3. Für den vegetarischen Burger aus der gekühlten Couscous-Masse vier Patties formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Patties von beiden Seiten knusprig anbraten. Für die fleischige Variante die Hühnchen-Patties aus dem Kühlschrank holen und in einer Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Währenddessen die Buns aufschneiden (wer mag, toastet sie vorher noch kurz an) und auf beiden Seiten mit der Harissasoße bestreichen.

    4. Die Burger mit Zwiebelringen, Patty, Feta, gegrilltem Gemüse und Salat belegen. Reinbeißen und debil grinsend in den Burgerhimmel abheben!

    Nordafrikanischer Burger mit Couscous- und Hühnchen-Patty Rezept Feed me up before you go-go-3

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    Knödel me up before you go-go oder Knödelburger mit Gorgonzola, Radicchio und Apfelchutney

    Knödelburger Hamburger Burgis Kartoffelknödel-2

    Wenn man gebeten wird, sich ein Rezept mit Knödelteig zu überlegen, denken bestimmt nicht viele Menschen an Burger. Aber anscheinend ist mein Gehirn inzwischen so gepolt, dass ich einfach IMMER an Burger denken muss. Bleibt nur, das Beste daraus machen, und das ist in diesem Fall ein Knödelburger – eine köstliche Kreation aus Kartoffelknödelteig, süßem Apfelchutney, gepaart mit den kräftig-herben Noten von Gorgonzola und Radicchio. Ein kleines, mächtiges Monster also, das aber definitiv süchtig macht!

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    Aber warum überhaupt Knödelteig? Burgi’s, ein bayrischer Knödelteighersteller, hat kürzlich einige FoodbloggerInnen nach München eingeladen, um dort gemeinsam einen Tag zu verbringen und tief in die Welt der Knödel einzutauchen. Im Vorfeld wurden wir außerdem gebeten, uns ein Knödelrezept zu überlegen, das für die Veranstaltung extra auf eine Rezeptkarte gedruckt wurde. Der Knödelburger war also geboren. Die „KnödelexpertInnen“ bei Burgi’s fanden diese Idee wohl ebenfalls ganz spannend und zu unserer Freude wurde der Burger als eines von vier Rezepten zum Nachkochen während des Knödelevents ausgewählt. Denn das war die erste knödelige Herausforderung an diesem Tag: gemeinsam mit den übrigen BloggerInnen fürs Mittagessen sorgen. Während Sabrina sich an den leckeren Kürbisknödeln von Karin von Wallygusto versuchte, machte ich mich mit zwei Foodbloggerkolleginnen daran, mit den Knödelburgern in Massenproduktion zu gehen. Spontan haben wir dafür ein Chutney kreiert und mit Kürbis verfeinert, was super ankam. Am Ende wurden um die 20 Burger produziert, die allerdings schneller verputzt waren, als man Kartoffelknödelteig hätte sagen können. Doch zum Glück gab es ja noch weitere Knödelleckereien und außerdem hatte die Küche vom Wirtshaus in der Au noch eine ganz besondere Überraschung für uns vorbereitet: eine riesige Nachtischplatte, die das Kind am Nachbartisch vor Neid fast zum Weinen gebracht hätte. Tja, FoodbloggerIn müsste man sein. Falle es euch also demnächst mal dorthin verschlagen sollte: lasst unbedingt genügend Platz für den Nachtisch!

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    Der Tag endete natürlich nicht beim Nachtisch. Wir erfuhren im Pschorr am Viktualienmarkt einiges über Fleisch und die Vorteile von geeisten Biergläsern, wurden im Gesellschaftsraum mit köstlichen Apfelstrudel-Martinis verwöhnt (das Rezept hätten wir wirklich gerne mitgenommen!) und durften an einer Bierverkostung mit der Biersommelière Sandra Ganzenmüller teilnehmen. Kaum zu glauben, dass noch Platz im Magen war, als wir am Abend noch einmal zum Pschorr zurückkehrten und den Tag ausklingen ließen. Und weil Karin, Petra und wir immer noch nicht genug hatten, ging es noch auf einen Absacker ins Jaded Monkey, eine recht neue kleine Bar hier in München, in der man in (äußerst) schummriger Atmosphäre ausgefallene Cocktails schlürfen kann.

    Falls ihr euch auch ein wenig Knödelglück nach Hause holen möchtet, kommt hier das Rezept für den ultimativen Knödelburger. Die Burger lassen sich übrigens leichter essen, als man denken würde – einfach gut festhalten! 😉

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    Knödelburger mit Gorgonzola, Radicchio und Apfelchutney (für 4 Burger):

    750 g Burgis Bayerischer Knödelteig original
    Speiseöl
    1 Apfel
    ½ Kopf Radicchio
    4 EL Gorgonzola
    360 g Rinderhack
    4 EL Apfelchutney (Alternativ: Apfelmus oder ein anderes Fruchtchutney)

    1. Die Knödelmasse ½ cm dick ausrollen und mit einem 8 cm Dessertring (oder einem Glas) 8 Kreise aus der Kartoffelmasse ausstechen. Jeder Kreis sollte etwa 60–70 g wiegen. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Teigkreise von jeder Seite ca. 3–4 Min. anbraten. Sie sollten schön knusprig sein, damit sie später die Burgerzutaten halten können. Auf Küchenpapier legen und das Fett abtupfen. Abkühlen lassen.

    2. Aus der Mitte des Apfels 4 runde, ½ cm dicke Scheiben schneiden. Vorsichtig die Kerne aus der Mitte entfernen. Den Radicchio in mittelfeine Streifen schneiden. Den Gorgonzola in 4 Portionen teilen.

    3. Das Hackfleisch in 4 Portionen zu 90 g teilen und mithilfe des Dessertrings in die passende Form bringen. Das Fleisch etwas fester andrücken, damit es später auf dem Burger nicht auseinanderfällt.

    4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern (aber erst kurz bevor es in die Pfanne kommt) und anschließend nach persönlichem Geschmack und gewünschten Gargrad braten. Gleichzeitig die Apfelscheiben für etwa 2–3 Min. mit in die Pfanne geben, bis sie leicht weich geworden sind. Wenn der gewünschte Gargrad erreicht ist, das Fleisch aus der Pfanne holen, den Gorgonzola darauf verteilen und 1–2 Min. ruhen lassen.

    5. Die Knödelscheiben jeweils auf einer Seite mit Chutney oder Apfelmus bestreichen. Auf die Unterseite eine Apfelscheibe geben, dann das Fleisch mit dem Käse und den Radicchio daraufsetzen. Mit der zweiten Knödelscheibe abschließen und servieren. Beim Essen gut festhalten, damit nichts rausrutscht.

    Vielen Dank an die netten Mädels von Zweiblick und an Burgi’s für die Einladung und den wirklich schönen Tag! Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Zu Gast bei Frau Glasgeflüster: Vegetarischer Burger mit Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso

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    Im vergangenen März waren wir auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen und konnten dort viele liebe BloggerkollegInnen persönlich kennenlernen, die wir bislang nur virtuell getroffen hatten. Eine davon war Britta vom schönen Blog Glasgeflüster, die sich als genauso sympathisch, hilfsbereit und unkompliziert entpuppte, wie ihr Blog vermuten ließ. Umso mehr haben wir uns natürlich gefreut, dass sie uns in die Riege ihrer Urlaubsvertretungen aufgenommen hat. Heute sind wir deswegen bei Glasgeflüster zu Gast. Da Britta sich ein Rezept gewünscht hatte, das sich auch zum Campen eignet, lag unsere Wahl nahe, denn Burger sind unkompliziert in der Vorbereitung und lassen sich zudem auch wunderbar aus der Hand essen, ohne dass man dabei einen Teller auf den Knien balancieren muss.

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    Statt eines Bratlings, dessen Herstellung in der Natur oder auf dem Campingplatz viel zu aufwendig wäre, haben wir uns für einen Belag aus Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso entschieden. Das Gemüse kann ganz simpel auf dem Grill zubereitet werden und das Pesto lässt sich bequem zu Hause vorbereiten und im Gläschen mitnehmen. Unseren ganzen Post könnt ihr übrigens hier bei Britta nachlesen. Darin erfahrt ihr nicht nur das Rezept, sondern auch ein wenig über unsere persönliche Campingerfahrungen. Also klickt mal rüber!

    Vegetarischer Burger mit Portobellopilzen, Ziegenkäse und Pesto Rosso

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    Fleischlos glücklich: Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa

    Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa-Rezept-2

    Auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen habe ich (wie bereits berichtet) eine Burger-Session angeboten. Da ich nicht nur über Fleisch-Burger reden wollte, hatte ich im Vorfeld ein wenig herumexperimentiert und unser altes Rezept für vegetarische Patties (Achtung, Gruselfotos!) optimiert. Während beim Standardpatty der Geschmack idealerweise direkt aus dem Fleisch kommen sollte und man nur ein wenig Salz und Pfeffer fürs Feintunig benötigt, muss man bei veganen und vegetarischen Bratlingen für eine ordentliche Geschmacksexplosion etwas tiefer in die kulinarische Trickkiste greifen. Ich habe als Basis also eine kräftige Zwiebelsuppe gekocht und zudem eine halbe Aubergine mit Pilzen im Ofen gegrillt. Überhaupt ist es wichtig, bei der Auswahl der Zutaten darauf zu achten, dass am Ende auch eine ansprechende Textur entsteht. Zusätzlich wurden also Walnüsse, eine geraspelte Möhre und grob zerdrückte Kichererbsen zur Burger-Masse gegeben, was einen guten Kontrast zur weichen Konsistenz der Aubergine bildet. Haferflocken, Semmelbrösel und Hartweizengrieß dienen als Bindemittel, sollten aber nicht dominieren, da sonst das Patty zu trocken wird. Die fertige Mischung hält super zusammen, hat ordentlich Biss und ist schön saftig!

    Mithilfe von Kräutern oder Gewürzmischungen kann jetzt noch an der Geschmacksschraube gedreht werden, je nachdem, wie der Belag für die Burger aussehen soll. Bei uns kam eine Mango-Tomaten-Koriander-Salsa zum Einsatz, die man eigentlich am liebsten pur aus der Schüssel löffeln würde und auch schon beim Foodbloggercamp gut ankam. Als Soße eignet sich in diesem Fall der Klassiker Tomatenketchup oder eine schnelle Guacamole – beides passt prima zur Salsa. Am Ende noch ein wenig Salat dazu, und fertig ist ein saftiger, fruchtig-exotischer vegetarischer Burger.

    Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa-Rezept-3

    Vegane Burger-Patties (für 4 Stück):

    1/2 Aubergine (ca. 160 g)
    100 g Pilze
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    50 ml Weißwein
    50 ml Gemüsebrühe
    1 kleine Möhre (ca. 80 g)
    70 g Kichererbsen
    40 g Walnüsse
    2 EL gehackte Kräuter (z.B. Koriander, Minze, Petersilie)
    35 g Haferflocken
    25 g Hartweizengrieß
    2 EL Semmselbrösel
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Aubergine waschen und halbieren, die Pilze putzen, beides großzügig mit Olivenöl bestreichen und im Ofen ca. 30 Min. garen.

    2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Zwiebel in dünne Viertelringe schneiden und den Knoblauch hacken. Reichlich Olivenöl in einem kleinen Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze braten, bis sie Farbe angenommen haben (ca. 8-10 Min.). Mit 1/2 TL Salz bestreuen, mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann die Gemüsebrühe dazuschütten. Etwa 15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sämig eingekocht ist.

    3. Die Möhre schälen und grob raspeln. Die Kichererbsen mit einer Gabel grob zerdrücken, Walnüsse und Kräuter hacken. Zusammen mit den Haferflocken und dem Hartweizengrieß in eine Schüssel geben.

    4. Aubergine und Pilze aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen. Die Pilze klein schneiden. Die Aubergine häuten und klein hacken, sodass sie schön matschig wird. Alles zusammen mit den Semmelbröseln zu den restlichen Zutaten geben und gut verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren – kalt lassen sich die Patties besser formen.

    5. Aus der Masse 4 Patties formen (nicht zu dünn, sonst fallen sie auseinander) und in einer beschichteten Pfanne ordentlich Olivenöl erhitzen. Die Patties von jeder Seite ca. 4 Min. anbraten. Ggf. nach dem Wenden mit einer Scheibe Käse belegen.

    Tipp: Der Geschmack der Patties kann zum Schluss ganz einfach an den jeweiligen Burger-Belag und den eigenen Geschmack angepasst werden. Mit etwas Zatar oder Harissa bekommt die Masse z.B. eine nordafrikanische Note, mit Sojasoße nähert man sich der asiatischen Küche an.

    Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa-Rezept-1

    Mango-Tomaten-Koriander-Salsa (für 4-6 Burger):

    1/2 geschälte Mango
    1 kleine rote Zwiebel
    2 mittelgroße Tomaten
    ca. 1/2 frische rote Chili
    Saft von einer Limette
    1 große Handvoll Koriander
    Salz, Pfeffer

    Mango, Zwiebel und Tomaten klein schneiden und in eine Schüssel geben. Je nach gewünschtem Schärfegrad Chili fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unterrühren. Den Koriander waschen, hacken und zur Salsa geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Als Brötchen kamen diesmal die Brioche-Buns von HighFoodality zum Einsatz, für die Uwe ein Rezept von Smitten Kitchen adaptiert hat. Die Brötchen haben einen feinen, leicht süßlichen Geschmack, sind fest genug, um die ganzen Soßen und Säfte eines Burgers aufzunehmen und lassen sich im Übrigen auch noch super einfrieren.

    Vegetarischer Burger mit Mango-Tomaten-Koriander-Salsa-4

    Zum Schluss noch ein Hinweis für alle FreundInnen der Burger-Kultur in München: Blog’n’Burger kommt an die Isar und am 27. Mai findet im Hard Rock Cafe die Premiere statt. Wer auch in Zukunft informiert bleiben und sich seinen Platz sichern möchte, sollte den Twitter-Kanal gut im Auge behalten, denn in wenigen Tagen geht es los mit der Platzvergabe!

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getestet, Getrunken, München

    München im Burgerfieber: Taste my Burger

    Wenn 2014 in China das Jahr des Pferdes ist, dann ist es in München wohl endgültig das Jahr des Burgers. Wo 2012 noch Bubble-Tea-Läden an jeder Ecke emporschossen, kann man heute keinen Schritt mehr gehen, ohne über ein neues Burgerrestaurant zu stolpern. Alleine von der Burgerkette „Hans im Glück“ gibt es mittlerweile gefühlte 15 Filialen in der Stadt. Inzwischen haben wir einen guten Teil der Restaurants besucht und werden 2014 unser Bestes geben, die bestehenden Lücken zu schließen. Immerhin einen Besuch haben wir auch im Dezember noch reinquetschen können und uns kurz vor Jahresende in die Maxvorstadt begeben, um „Taste my Burger“ einen Besuch abzustatten. Der Laden existiert schon eine Weile, liegt aber etwas außerhalb unserer üblichen Ausgehrouten und wurde deshalb übersehen. Höchste Zeit also, das Versäumnis nachzuholen. Der Silvesterbesuch wurde mitgeschleift und auf gings zu „Taste my Burger“.

    Taste My Burger München-2

    Von Außen wirkt das Restaurant eher unscheinbar, aber im Dunkeln kündet immerhin ein Neonschriftzug von den hier angebotenen Spezialitäten. Drinnen setzte sich das Unscheinbare fort, die Einrichtung wirkt konzeptlos zusammengewürfelt und überhaupt etwas unterkühlt. Gemütlich geht anders, gerade auch weil für einen Samstagabend nicht unbedingt viel Betrieb herrschte. Umso wärmer dann aber der Empfang durch den Besitzer, der unserer Vierergruppe gleich zwei Tische zusammenstellte und sich den ganzen Abend über mehr als freundlich zeigte. Beim Blick auf die nett gestaltete Speisekarte dann gleich die nächste Überraschung: es gibt nur alkoholfreie Getränke, vermutlich fehlt dem Wirt die entsprechende Ausschankgenehmigung. Macht aber nichts, wir sind ja wegen der Burger gekommen. 19 verschiedene Kreationen stehen zur Auswahl, wobei die Zusammenstellung durchaus Kreativität beweist und man einiges findet, was so nicht in den anderen Burgerbratereien der Stadt zu bekommen wäre. Allerdings hätte sich diese Kreativität auch ruhig etwas mehr an den vegetarischen Burgern austoben können, denn davon findet sich leider nur einer auf der Karte. Die Entscheidung dürfte VegetarierInnen dementsprechend leichtfallen.

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    Ich habe mich für einen Hula Hula Burger mit gegrillter Ananas und Sweet Chili Relish (7€) mit extra Fleisch (+1€) entschieden und bestellte mein Patty ganz selbstverständlich medium-rare, was allerdings für leichte Probleme sorgte und vom Wirt nur etwas widerwillig akzeptiert wurde. Sabrina wählte den vegetarischen Vleisch-Burger mit gegrilltem Gemüse und Räuchertofu (8,50€), dazu kam jeweils eine Portion Pommes (2,50€). Warum es Probleme mit den Pattys gab, erklärte sich, als die Burger geliefert wurden. Es handelte sich nicht um pures (Rind)Fleisch, sondern um eine Annäherung an die gute alte Frikadelle. Im Fleisch fanden sich Gewürze, Zwiebeln und wahrscheinlich auch Ei und Semmelbrösel. Damit wird es natürlich deutlich schwieriger, den Burger rosa zu braten, da die zusätzlichen Zutaten eine längere Garzeit benötigen. Die Aufgabe war aber trotzdem gut gelöst und die Mischung sehr lecker und auch schön locker. Die Buns kommen aus einer Bäckerei und sind ebenfalls gut gelungen. Etwas fest vielleicht, aber immerhin können sie die saftigen Zutaten gut bändigen. Insgesamt passte die Zusammenstellung der Zutaten auf dem Burger und auch die Soße war schön würzig. Auch unserer Mitesser, die sich für Gorgonzola und Bacon Cheese Special entschieden hatten, waren mit der Wahl zufrieden.

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    Der vegetarische Burger konnte dagegen nicht ganz so gut mithalten. Das gegrillte Gemüse kam zu ölig daher, die Soße etwas zu fad, hier wäre es wünschenswert, wenn an der Gesamtkonzeption noch etwas gefeilt würde. Die Größe der Beilagen-Pommes fiel recht übersichtlich aus – hier hätte man für den Preis schon eine größere Portion erwartet. Geschmeckt haben die TK-Kartoffelschnitze trotzdem, allerdings habe ich an diesem Abend gemerkt, dass man von Läden wie „Hans im Glück“ oder „Rotkäppchen“ schon ziemlich verwöhnt ist, was die Soßenauswahl betrifft. Ketchup und Majo sind zwar ok, aber man gewöhnt sich schnell an Besonderheiten wie Sweet Chili-, BBQ- oder Honig-Senf-Soße for free.

    Taste My Burger München-1

    Alles in allem ein netter Abend, auch wenn der Laden etwas roher und unfertiger wirkt, als man das von den hippen Burgertempeln Münchens sonst gewohnt ist. Dazu passt dann auch, dass die Toiletten nur über die Küche erreichbar sind und die Getränke auf der Kühltruhe eingeschenkt werden (ja genau, so etwas sehen die Gäste dann nämlich …). Das kann durchaus auch seinen Charme haben, kommt irgendwie sympathisch rüber und man merkt dem Besitzer (einem ehemaligen Taxifahrer) auch an, dass er mit Herzblut bei der Sache ist. Ich würde den Fleischburgern deswegen auch noch eine zweite Chance geben, wenn ich in der Gegend bin, aber in Anbetracht der großen Anzahl an durchgestylten und gut konzipierten Burgerläden in München ist zu befürchten, dass sich diese Möglichkeit nicht ewig halten wird.

    Fazit

    Wer also mal keine Lust auf das Studenten-/Yuppie-Publikum aus dem „Hans im Glück“ hat und nach einem Pinakotheken-Besuch Burgerhunger verspürt, kann durchaus mal den Weg zur Augustenstraße auf sich nehmen, um sich selbst ein Bild von den kreativen Burgerangeboten zu machen. 3 von 5 Hamburgerpatties.

    Taste my Burger
    Augustenstr. 16
    80333 München

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Geteilt, Getestet, Getrunken, München

    (Not only) Cheeseburger in Paradise: Burger-Workshop im Hard Rock Cafe

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    In letzter Zeit hat das Bloggen bei mir nur unter Druck geklappt. Sommer, Jobstress und eine allgemeine Unlust haben dazu geführt, dass Frau Wu mich ganz schön triezen musste, damit überhaupt was passierte. Und so kommt es, dass dieser Bericht um einen Monat verspätet erscheint – dabei hat selten eine Einladung zu einem Event bei mir solch einen Begeisterungssturm ausgelöst wie diese. Ein Burger-Workshop im Hard Rock Cafe! Ich habe tagelang nicht schlafen können und auch danach noch nachts im Traum in imaginäre Burger gebissen, in der Hoffnung, dass das Event noch nicht vorbei wäre. War es aber leider doch, aber immerhin sind die Erinnerungen noch sehr lebendig und unsere nächsten Besucher werden ganz bestimmt ans Platzl geschleift, wo die Münchner Filiale der Kette ihren Sitz hat.

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    Aber der Reihe nach. Das Hard Rock Cafe München hatte sieben BloggerInnen eingeladen, um den perfekten Burger zu kreieren und das reguläre Angebot kennenzulernen. Dazu wurde für uns ein Nebenraum reserviert, in dem mir beim Eintreten erst einmal die Kinnlade ins Bodenlose klappte. Auf zwei Tischen waren gefühlte 200 Zutaten aufgereiht, die darauf warteten, von uns zu DEM Burger addiert zu werden, der dann für eine Woche auf der Karte des Hard Rock Cafes landen würde. Auf den Schock gab es erst einmal einen großen und sehr leckeren Cocktail und eine Begrüßung durch das sympathische Hard-Rock-Cafe-Team. Neben dem Marketing-Team waren das Küchenchef Douglas und Vibe Host (quasi „Oberkellnerin“) Dani. Sie erzählten uns ein wenig vom Konzept und so erfuhren wir, dass die Zutaten fast alle frisch sind und das Meiste im Haus zubereitet wird (z.B. auch die BBQ-Soße). Allerdings werden die Rezepte weltweit aus den USA vorgegeben, was bedeutet, dass der Burger aus München idealerweise genauso schmeckt, wie der aus Hongkong oder Las Vegas.

    Und dann ging es auch schon los. Zunächst durften wir uns durch die gesamte Burgerkarte futtern. Ich gebe zu, ich habe vorab große Töne gespuckt: dass sieben Viertel Burger ja quasi nichts wären, dass ich das ohne Probleme schaffen würde etc. Bei 285g-Patties musste ich mein Vorhaben aber schnell aufgeben und konnte am Ende eigentlich nur noch einzelne Bissen probieren. Das lag aber definitiv nicht am Geschmack. Die Patties werden zwar tiefgefroren aus England geliefert, sind aber von hoher Qualität. Etwas zu dicht gepresst für meinen Geschmack, aber sonst wirklich gut. Das Fleisch wird gegrillt und bekommt so eine schöne knusprige Kruste und ist innen idealerweise noch rosa. Damit wäre dann auch der einzige Schwachpunkt identifiziert, denn man sollte sein Fleisch in jedem Fall rare bis medium rare bestellen, da ich auch einen Burger hatte, der komplett durchgebraten war und damit deutlich zu trocken wurde und an Geschmack einbüßte. Also bei der Bestellung einfach darauf achten, dass man seine Vorlieben äußert.

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    Gehalten wird jeder Burger von einem saftigen Potato-Bun und dazwischen verbergen sich neun verschiedene Burger-Variationen, von denen wir sieben probieren durften. Geschmeckt haben eigentlich alle auch wenn der Veggie Leggie (das vegetarische Patty war nicht so meins) und der Red, White & Blue Burger (zu viel Blauschimmelkäse) nicht ganz meinen Geschmack trafen. Erneut bestellen würde ich aber den Hickory BBQ Bacon Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln, den California Burger mit frischer Guacamole und vor allem den S.O.B. Hamburger. Letzter kam ebenfalls mit Guacamole daher, bot aber zudem eine würzige und scharfe Chipotle-Paprika-Soße und gegrillte Zwiebeln. Damit hätte ich mich in jedem Fall ins Koma essen können! Die zugehörigen Pommes waren klasse und auch alle Drinks, die ich probieren durfte (z.B. Erbeer-Basilikum-Limonade!!!), konnten überzeugen.

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    Zum Schluss durften wir uns dann noch selbst an einer eigenen Burgerkreation versuchen. Trotz der riesigen Auswahl an Zutaten hatte der Herr natürlich Sonderwünsche. Doch das nette Team vom Hard Rock Cafe hat mir tatsächlich den Wunsch nach einer gegrillten Banane erfüllt, sodass ich meinen „Herzinfarkt in München“ zusammenstellen konnte. Neben den Bananen habe ich Chipotle-Paprika-Soße, karamellisierte Zwiebeln, Käse, Bacon und Erdnusssoße zusammen mit dem Fleisch zwischen die Brötchenhälften gequetscht. Schön sah das nicht aus und das hat leider auch die Jury so gesehen. Die bestand aus Küchenchef Douglas, Vibe Host Dani und dem Münchner Food-Journalisten Amadeus Danesitz, die jeden Burger probierten und ein ausführliches Feedback abgaben. Bei meinem Hamburger haben sie das Fehlen von frischen Zutaten bemängelt, was ich im Nachhinein bestens nachvollziehen kann. Da muss ich wohl zu Hause noch ein wenig experimentieren. Verdient gewonnen haben übrigens Sabine von Siktwin und Sabrina von Prostmahlzeit, deren Burger super aussahen und auch bei mir ganz schnell im Magen gelandet wären. Aber da ich perverserweise noch die Nachspeisen probieren wollte, wäre dafür sicher kein Platz mehr gewesen. Apple Cobbler und Hot Fudge Brownie kamen auf den Tisch, und ganz ehrlich, davon hätte man eine ganze Familie satt bekommen. Unglaublich lecker waren sie dennoch, und so habe ich immer wieder wie ferngesteuert zum Löffel gegriffen, obwohl mein Magen eigentlich schon längst überquoll. Ein größeres Kompliment kann man einer Küche eigentlich nicht machen, oder?

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    Wer also (wie ich) den Plan hat, alle Burger-Restaurants in München durchzuprobieren, der kommt am Hard Rock Cafe einfach nicht vorbei – Kette hin oder her. Die Preise sind zwar ordentlich (12-16 € für einen Burger mit Pommes), aber die Portionen und die Qualität rechtfertigen das durchaus. Dazu kommt eine nette Betreuung, die offen für Sonderwünsche ist und auch die Cocktails sind wirklich empfehlenswert. Spätestens wenn die Burger der beiden Gewinnerinnen auf der Karte stehen, kommen wir bestimmt wieder!

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    Vielen Dank an Freddy und Andrea vom Hard Rock Cafe München für die nette Einladung und dem ganzen Hard-Rock-Cafe-Team für den schönen Abend. Meine Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt. Weitere Fotos vom Abend gibt es übrigens hier und bei Petra und Sabrina zu sehen.

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    Frage-Foto-Freitag #7

    Hui, das war eine ereignisreiche Woche mit einigen holprigen Ups and Downs. Da man aber von den unschönen Dingen in der Regel nur selten Fotos schießt, gibt es heute beim Frage-Foto-Freitag von Ohhh…Mhhh… die volle Dröhnung Glückshormone.

    1. Immer wieder gern?

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    Ab sofort Bloggerbrunch! Letzten Sonntag luden Julia von Chestnut & Sage und Ramona von Frl. Moonstruck kocht! zum Bloggerbrunch nach Augsburg ein und ein lustiger Haufen koch- und backsüchtiger BloggerInnen folgte ihrem Aufruf. Wenn so viele Gleichgesinnte aufeinandertreffen, dauert es natürlich nicht lange, bis erste Rezepte, Hosting-Tipps und Bildbearbeitungsfachwissen ausgetauscht werden. Bei so viel Gequatsche wurde das Essen selbst fast vergessen und die Tatsache, dass wir gerade mal zehn Fotos auf unserer Speicherkarte vorfanden, spricht dafür, dass die Menschen und die Gespräche einfach viel interessanter waren. Eine unglaublich sympathische Runde, die in dieser Konstellation (und gerne auch erweitert) unbedingt wieder zusammenfinden sollte! Dazu gab’s prall gefüllte Goody Bags (vielen Dank an die Schönhaberei, 5 cups and some sugar und deli für den tollen Inhalt!).

    Mit dabei waren übrigens Ylva von Der Klang von Zuckerwatte, Simone von Ofenlieblinge, Jessi von Luxuria Food, Ilka von Die Welt der kleinen Dinge, Carina von InaMias Allerlei, Marie von Schätze aus meiner Küche, Daniel von Prinz Leinad, Nina von Schokobeeri, Johanna von My tasty little beauties, Julia und Nicole von JuNi Lifestyle, Tammy von Miss Tammy, Angelina von Teigfabrik, Sarah von StilKüche, Anna von Annas Backwelt und Patch „Moonstruck“ (ohne Blog, aber dafür unglaublich niedlich). An dieser Stelle noch einmal tausend Dank an Julia und Ramona, die diesen großartigen Tag auf die Beine gestellt haben! Das habt ihr toll gemacht!!

    2. Immer samstags?

    FrageFotoFreitagJuni13-1

    Wird der Mixer angeschmissen. Meist kommt etwas Fruchtiges heraus, und lecker ist es eigentlich immer. Letzten Samstag wurde es ein Erdbeer-Bananen-Milchshake. Yum!

    3. Immer wieder schön?

    FrageFotoFreitagJuni13-2

    Daran erinnert zu werden, dass man von Bergen und Seen umzingelt ist, die innerhalb kürzester Zeit erreichbar sind.

    4. Immer ’ne gute Idee?

    FrageFotoFreitagJuni13-3

    Hier lasse ich Steffen mal antworten: Buuuuurger! Wie zum Beispiel letzten Dienstag beim Burger-Workshop im Münchner Hard Rock Café, bei dem ich mich einmal durch die Speisekarte testen durfte.

    5. Einfach immer?

    Frage-Foto-Freitag-7-1

    Große Kartonliebe! Sobald in unserer Wohnung ein Karton auftaucht, dauert es keine zwei Minuten, bis unser Kater darin verschwunden ist. Haben eure Katzen auch so eine Macke?

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